Dienstag, 16. Dezember 2025

IDM Superbike: Marcel Schrötter wechselt zum Team GERT56 in die IDM

Lässig im Sessel, aber nicht auf dem Bike:
Das GERT56-Trio mit Jan-Ole Jähnig, Marcel Schrötter, Toni Finsterbusch
Foto: Team GERT56

Das Team GERT56 mit Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig bekommt prominenten Zuwachs. Marcel Schrötter kehrt nach etlichen Erfolgen in der Motorradweltmeisterschaft in heimische Gefilde zurück und fährt 2026 auf BMW in der Klasse Superbike Euro Moto.

In den Jahren 2008 und 2009 gewann Marcel Schrötter auf Honda den Titel in der 125-cm³-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Der vom fünffachen Weltmeister Toni Mang geförderte Bayer war seit Alfred Waibel im Jahr 1988 der erste Fahrer, dem es gelang, seinen 125er-Titel zu verteidigen. Zusätzlich wurde er 2009 als Europameister gefeiert.

Bereits 2008 hatte er sein Debüt beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring gegeben. Er startete als Wild Card-Fahrer und erreichte mit Rang 13 auf Anhieb drei WM-Punkte. 2009 qualifizierte sich Schrötter beim gleichen Rennen unter nassen Bedingungen für den vierten Startplatz. Das Rennen beendete als Zwölfter.

Fünfzehn Jahre rund um den Erdball

Der komplette Einstieg in die Weltmeisterschaft war die logische Folge. Zwischen 2010 und 2025 war Schrötter in der 125 ccm-WM, in der Moto3, der Moto2 und letztlich der Supersport-WM am Start. Schrötter war über Jahre hinweg ein stabiler Bestandteil des Grand-Prix-Zirkus. Seinen größten Triumph erreichte er jedoch 2023 als Gesamt-Dritter in der Supersport-WM.

„Zuerst dachte ich Marcel hätte sich verwählt, doch schnell wurde mir klar, dass dieser sympathische und freundliche Bayer gut in unser Teamgefüge passt“, schwärmt GERT56-Teamchef Karsten Wolf von seinem Neuzugang. Dieser wiederum antwortet: „Dieses Umfeld werde ich nach den vielen WM-Jahren genießen und mich bestmöglich in die Entwicklung des Gesamtprojekts einbringen.“

„Mit Toni Finsterbusch habe ich jemanden mit einer ähnlich lange Vita an meiner Seite und im gleichen Alter – da stimmt die Basis sowieso. Und Jan-Ole Jähnig hat in jungen Jahren wesentlich mehr Superbike Erfahrung, als ich“, geht der heute 32-jährige Schrötter das Projekt optimistisch an. Auf die IDM freue ich mich besonders, weil mir diese Heimatnähe wieder mehr die Möglichkeit gibt, mit Fans und Partnern direkt in Kontakt zu kommen. Ich hoffen sie machen regen Gebrauch von den Besuchsmöglichkeiten, dem offenen Fahrerlager und den spannenden Rennen. Obwohl ich alle Strecken kenne, bin ich aber doch auf einigen länger schon nicht mehr gewesen und benötige da noch den einen oder anderen Testkilometer.“

Zweites Engagament schon fix

Crew Chief Ronny Schlieder lässt durchblicken: „Mit unserem neuen Suspension-Partner Öhlins verfügen wir über topaktuelles Material auf höchstem Niveau. Elektronisch sind wir durch die BMW-Kit-Elektronik MRCK bestens aufgestellt.“

Schrötter wird nicht nur die Euro Moto-Rennen bestreiten, sondern er wird auch Teil des Teams ERC Endurance in der Langstrecken-WM sein. Mit der Teamleitung von ERC Endurance wurde vereinbart, dass dieses Engagement terminlich Vorrang hat.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Montag, 15. Dezember 2025

Von IDM zu EURO MOTO

Motor Presse Stuttgart startet 2026 eine neue Motorsport-Serie für Superbike, Supersport und Sportbike

Termine EURO Moto 2026
Bild: idm.de

Mit der Einführung der EURO MOTO erweitert die Motor Presse Stuttgart ab 2026 ihr Motorsport-Portfolio. Aufbauend auf der erfolgreichen Entwicklung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) stellt EURO MOTO den konsequenten nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des europäischen Rundstreckenrennsports in den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike dar. Ziel der neuen Plattform ist es, ein internationaleres Starterfeld zu gewinnen, die Sichtbarkeit in den relevanten Märkten zu erhöhen und noch spannendere und hochklassigere Rennen zu bieten.

Die IDM hat sich in den vergangenen Jahren zu einer sportlich und organisatorisch führenden Meisterschaft entwickelt. Das Niveau in den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike liegt auf internationalem Top-Level.

„Die IDM hat gezeigt, dass sie ein Sprungbrett für Talente mit WM-Ambitionen ist“, sagt Serienmanager und Initiator Normann Broy. „Mit der EURO MOTO schließen wir die Lücke zwischen den nationalen Meisterschaften und der Weltmeisterschaft. Wir schaffen eine Plattform, auf der die besten Fahrer und Teams aus der ganzen Welt gegeneinander antreten.“ Mit diesem Schritt will die Motor Presse Stuttgart die Internationalität der Starterfelder, die mediale Sichtbarkeit und die Zuschauerattraktivität weiter vorantreiben. Der erste Lauf zur neuen Meisterschaft startet am 08.-10.05.2026 auf dem Sachsenring.

„Die EURO MOTO wird eine Meisterschaft, die Motorsport erlebbar macht – an der Strecke und über die digitalen Kanäle gleichermaßen“, so Broy weiter. „Durch die Internationalisierung der Serie steigern wir Reichweite und Attraktivität für Teams, Hersteller, Sponsoren und Fans in ganz Europa.“ Diese Weiterentwicklung zu einer noch internationaleren Meisterschaft wird von allen in der IDM engagierten Herstellern begrüßt. Michael Müller, Leiter Geschäftsbereich Zweirad DACH & DK bei Pirelli, sagt dazu: „Das sportliche Niveau im Rahmen der IDM hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und Pirelli freut sich, diese natürliche Weiterentwicklung im EURO MOTO-Konzept zu unterstützen. Als exklusiver Reifenpartner der Serie werden wir nicht nur die bereits bekannte Unterstützung auf und neben der Strecke anbieten, sondern unser Engagement auch im Bereich R&D in unsere Partnerschaft mit einbringen und das hohe Leistungs- und Qualitätsniveau beibehalten, welches unsere Reifen schon immer ausgezeichnet hat.“

Uwe Geyer, Leiter Kundensport und Leiter Marketing BMW MOTORRAD Motorsport: „Die IDM ist seit jeher eine der wichtigsten Meisterschaften für das BMW MOTORRAD Kundensportprogramm. Eine mit internationalen Fahrern sehr stark besetzte Serie, die hochklassigen und spannenden Rennsport bietet. Als BMW Motorrad Motorsport begrüßen wir es sehr, dass sie nun die verdiente Anerkennung bekommt und als Euro-Superbike-Serie auf eine europäische Ebene gehoben wird. Wir sehen darin eine großartige Plattform für junge Talente aus ganz Europa und zukünftig ein Sprungbrett in höhere Klassen wie die FIM Superbike World Championship.“

Der Kalender für die EURO MOTO und die parallel stattfindende IDM umfasst 2026 sieben Rennwochenenden – mit bewährten Austragungsorten wie dem Sachsenring, Oschersleben, Assen (NL), Most (CZ), Nürburgring und Hockenheimring. Neu hinzu kommt die traditionsreiche WM-Strecke im tschechischen Brünn (Brno). Nicht mehr Teil der Serie ist das Schleizer Dreieck: Die Naturrennstrecke verfügt derzeit über keine internationale FIM-Homologation. Das Reglement der Superbike-Klasse bleibt im Wesentlichen erhalten, bekommt aber punktuelle Feinschliffe. Die Klassen Supersport und Sportbike orientieren sich künftig am WM-Reglement.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Großes Kino: DTM und CineStar verlängern Partnerschaft

  • DTM und CineStar setzen erfolgreiche Kooperation langfristig fort
  • Gemeinsame Rabattaktion: Kinobesucher und DTM-Fans sparen beim Ticketkauf
  • Erweiterte Aktivierungen in Kinos und an der Rennstrecke geplant

Zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Verknüpfung von DTM-Events mit Kinoaktivitäten
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oto: ADAC-Motorsport

Die DTM und CineStar führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und verlängern ihre Partnerschaft langfristig. Die Kooperation mit Deutschlands größter Kinokette geht damit in die nächste Runde – mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Motorsport und Kino weiter auszubauen. Dabei sorgen Kinospots für eine erhöhte Sichtbarkeit der DTM. Kinobesucher und DTM-Fans dürfen sich zudem auf gemeinsame Ticket-Aktionen mit Rabatten freuen.

Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft bleibt die Verknüpfung von DTM-Events mit Kinoaktivitäten: Kino-Highlights und Filmstarts werden zukünftig noch gezielter in das Eventumfeld der DTM integriert. Mit Promotionflächen, Aktivierungen im Fanbereich sowie Einbindungen in der Startaufstellung und Videowalls bietet die DTM an den Rennwochenenden eine Vielzahl von Präsenzmöglichkeiten. Gleichzeitig wird die Sichtbarkeit der DTM in den Kinosälen weiter ausgebaut – durch Trailer, Spots und spezielle Vor-Ort-Aktionen. Dazu erhalten alle CineStar-Gäste 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte DTM-Tickets, im Gegenzug profitieren DTM-Besucher von exklusiven Vergünstigungen beim Kinobesuch.

„Die DTM steht für Spannung, Dynamik und Begeisterung – Werte, die wir im Kino voll und ganz teilen“, sagt Michael Strohmenger, Geschäftsführer CineStar. „Mit Projekten wie der erfolgreichen Aktivierung zum Filmstart von ‚Das Kanu des Manitu‘ anlässlich der IMAX-Eröffnung im CineStar Leipzig haben wir gezeigt, wie gut Motorsport und Kino zusammenwirken können. Wir freuen uns deshalb, die Partnerschaft fortzuführen und Kinoinhalte künftig noch stärker im einzigartigen Eventumfeld der DTM zu verankern.“

„CineStar ist für uns ein kreativer und impulsstarker Partner“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren weiter daran arbeiten, Motorsport-Emotionen und filmische Erlebniswelten noch enger miteinander zu verbinden. Die Verlängerung unserer Kooperation ist daher ein konsequenter Schritt, um die Synergien aus Live-Event, Kino und medialer Reichweite weiter auszubauen.“

CineStar zählt zu den führenden Kinobetreibern Deutschlands. Das Unternehmen betreibt deutschlandweit 44 Kinos mit insgesamt 348 Leinwänden – von modernen Multiplexen über klassische Filmtheater bis hin zu Arthouse-Kinos.


Freitag, 12. Dezember 2025

IDM Superbike: Florian Alt mit spannender Nachricht

Florian Alt, Honda #66
Foto: Jens Hawrda

Meistertitel, IDM-Vizechampion und es geht noch weiter. Zwar kursierten bereits Aufhörgerüchte, doch die Wahrheit sieht anders aus. Florian Alt hat den Vertrag mit dem Team Holzhauer Racing Promotion und Honda in der höchsten deutschen Motorradrennsportklasse um zwei weitere Jahre verlängert. Gegenüber idm.de spricht der 29-Jährige über die Hintergründe.

Letzte Woche war das Team für drei Tage in Valencia zum Teile-Test. „Das war sehr erfolgreich“, lässt Alt wissen, der deswegen die IDM-Meisterfeier auslassen musste, „wir hätten damit nicht warten können, denn unsere Entwicklungen müssen bis zum Saisonbeginn 2026 produziert sein. Wenn wir erst im Januar gefahren wären, hätten wir wegen der Feiertage zwei Monate verloren.“

Dass er auch 2027 am Start sein will, spielt für Alt eine große Rolle, „dann kommt die neue Superbike-Honda zum Einsatz. Diese will ich in jedem Fall noch entwickeln. Es wird eine Waffe, die ich im Wettkampf noch selbst einsetzen will“, ist der Nordrhein-Westfale schon jetzt von der nächsten Evolutionsstufe der Honda Fireblade CBR 10000 RR-R überzeugt. Mit Honda und HRC sind entsprechende Vereinbarungen getroffen.

Auch die private Baustelle von Florian Alt ist mit Vollgas angelaufen. Schon im Januar soll Richtfest des Eigenheims sein. Die dazugehörige Garage ist standesgemäß überproportional groß. Auf Instagram fragte übrigens ein Follower: Ist das jetzt ein „Alt“-Bau oder ein „Neu“-Bau? Darüber kann man sich so seine Gedanken machen.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Mittwoch, 10. Dezember 2025

ADAC Junior Cup 2026: Auftakt am Sachsenring und drei neue Bikes

  • Fünf Events im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft
  • Startberechtigt neben KTM RC4R auch Honda NSF250R, Ohvale GP-7 und BeOn Promo3
  • Nennungen ab sofort möglich

 Der Auftakt des ADAC Junior Cup 2026 findet Anfang Mai auf dem Sachsenring statt
Foto: ADAC-Motorsport

Für den ADAC Junior Cup geht es 2026 in die nächste Runde. Anfang Mai startet der Nachwuchscup für Jugendliche ab 13 Jahren auf dem Sachsenring in die neue Saison. Insgesamt fünf Events im Rahmen der IDM in Deutschland, Tschechien und den Niederlanden sind geplant. Neben der bewährten KTM RC4R und der neuen Honda NSF250R sind ab dem nächsten Jahr auch die Ohvale GP-7 sowie die BeOn Promo3 für den Wettbewerb zugelassen.

Für die Nachwuchspiloten des ADAC Junior Cups beginnt die Saison bereits Ende März in der Emilia-Romagna bei einem Einführungslehrgang im Rahmen des ADAC Rennstreckentrainings auf dem World Circuit Marco Simoncelli in Misano (31.03. bis 01.04.). Das erste Rennen steht vom 08. bis 10.05. auf der deutschen MotoGP-Strecke, dem Sachsenring, auf dem Programm. Anschließend geht es erneut ins Ausland: Zwischen dem 29. und 31.05. treten die jungen Talente im tschechischen Brünn an, bevor es nach einer kurzen Sommerpause wieder auf deutschem Boden in Oschersleben weitergeht (31.07. bis 02.08.). Vor dem großen Finale folgt ein weiterer Auslandsstopp. Vom 14.08. bis 16.08. ist der ADAC Junior Cup im niederländischen Assen zu Gast. Das Finale findet schließlich vom 25.09. bis 27.09. auf dem Hockenheimring statt.

Ganz neu im nächsten Jahr: 2026 stehen den Teilnehmern zusätzlich drei neue Motorräder zur Auswahl. Die Honda NSF250R, die Ohvale GP-7 und die BeOn Promo3 werden über das Gewicht angeglichen und ergänzen die bereits etablierte KTM RC4R in der offiziellen Wertung. Für Gaststarter bleibt die Motorradwahl frei, sofern die Motorräder mit den wertungsberechtigten Modellen vergleichbar sind.

Einschreibungen sind ab jetzt möglich. Nennschluss ist der 15.02.2026. Weitere Informationen zur Serie und zur Anmeldung gibt es online unter adac.de/motorsport.


Kalender ADAC Junior Cup 2026

31.03. - 01.04.2026  Einführungslehrgang Misano (IT)

08.05. - 10.05.2026  Sachsenring

29.05. - 31.05.2026  Brünn (CZ)

31.07. - 02.08.2026  Oschersleben

14.08. - 16.08.2026  Assen (NL)

26.09. - 28.09.2026  Hockenheimring