Sonntag, 7. Dezember 2025

Haupt Racing Team gibt erste Fahrer für Saison 2026 bekannt

  • Das Haupt Racing Team plant Start mit drei Ford Mustang GT3 im ADAC GT Masters
  • Vier Piloten für die Saison 2026 bereits bestätigt

Vier Piloten für die Saison 2026 bei HRT bereits bestätigt
Foto: ADAC-Motorsport

Das Haupt Racing Team wird auch 2026 im ADAC GT Masters starten. Die Mannschaft aus Drees am Nürburgring plant, in der kommenden Saison erneut drei Ford Mustang GT3 ins Rennen zu schicken. Vier der sechs Piloten, die 2026 für den amtierenden Teammeister ins Lenkrad greifen werden, stehen bereits fest. Mit Emil Gjerdrum (18/NOR), Alain Valente (29/CHE), Kiano Blum (18/AUT) und Max Cuccarese (19/ITA) setzt HRT auf eine Mischung aus zwei erfahrenen ADAC GT Masters Piloten und zwei Newcomern. Die konkreten Fahrerpaarungen sowie die Besetzung der noch offenen Cockpits werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Das ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich in die neue Saison. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

Emil Gjerdrum wird 2026 in sein zweites Jahr im ADAC GT Masters starten. In der abgelaufenen Saison fuhr der Norweger im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 und sammelte bereits einige Führungskilometer sowie eine Podiumsplatzierung. Zuvor war er zwei Jahre in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Alain Valente nimmt ein alter Bekannter wieder hinter dem HRT-Lenkrad Platz. Der Schweizer hat bereits einige Erfahrung in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC, wo er 2023 mit HRT Vizemeister der Fahrerwertung wurde. In der abgelaufenen Saison trat er im Audi R8 LMS GT3 Evo an.

Kiano Blum ist ein aufstrebendes Talent im HRT-Fahrerkader. Der Österreicher errang im Kartsport unter anderem in der Deutschen Kartmeisterschaft den Rookie-Titel 2021 und wurde im darauffolgenden Jahr Vizemeister. 2024 wechselte Blum in den Porsche Carrera Cup Deutschland und machte auch hier mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Der 19-jährige Italiener Max Cuccarese war in den letzten Jahren mit leistungsstarken Monopostos in der BOSS GP-Serie unterwegs, wo er die Saison 2024 als Rookie of the year abschloss.

Mit diesen Talenten visiert das Haupt Racing Team die Titelverteidigung im ADAC GT Masters an. In der abgelaufenen Saison hatte die Mannschaft mit der Fahrer- und Teammeisterschaft, dem Silver Cup und der „Road to DTM“-Wertung durch Finn Wiebelhaus vier Titel gewonnen.

„Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2025 führen wir in der nächsten Saison unser Nachwuchsprogramm im ADAC GT Masters fort“, sagt HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz. „Auch für die kommende Saison haben wir vielversprechende Talente gewinnen können, die sich im ADAC GT Masters weiterentwickeln können. Auch unsere weiteren Ford Mustang GT3 möchten wir mit genauso schlagkräftigen und jungen Fahrern besetzen, um erneut in der Meisterschaft weit vorne zu landen.“

Freitag, 5. Dezember 2025

DTM-Champions Güven und Ludwig mit Goldenem Schuh geehrt

DTM-Champion 2025:  Ayhancan Güven, Porsche 911 GT3 #90
Foto: Jens Hawrda

Große Auszeichnung für die beiden DTM-Champions Ayhancan Güven und Klaus Ludwig. Nachdem sich der neue Porsche-Werksfahrer Güven dieses Jahr zum ersten DTM-Titelträger aus der Türkei krönte, bekam der 27-Jährige am Mittwoch beim Auto Bild Motorsport Award den Goldenen Schuh verliehen. Für den Rennfahrer von Manthey EMA ist die Auszeichnung der perfekte Abschluss einer herausragenden Saison, in der er mit fünf Siegen zum DTM-Titel fuhr. Auch Klaus Ludwig wurde im Journalistenclub von Axel Springer in Berlin geehrt. „König Ludwig“ erhielt den Lebenswerk-Preis. „Ich fühle mich wahnsinnig geehrt und freue mich riesig über diese Wertschätzung“, sagte Ludwig. Die Laudatio für den dreimaligen DTM-Champion hielt Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel, der dieses Jahr seine neunte DTM-Saison fuhr.

Auch Güven freute sich über die Auszeichnung: „Den Goldenen Schuh verliehen zu bekommen, ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich komme aus einem Land, in dem es bis vor einiger Zeit kaum eine richtige Motorsportkultur gab. Aber ich habe den Rennsport in Europa schon immer intensiv verfolgt und als Kind geträumt, eines Tages selbst ein Teil davon zu sein. Damals waren das verrückte Gedanken. Umso stolzer bin ich, dieses Jahr so eine unglaubliche DTM-Saison erlebt zu haben.“

Güven entschied in diesem Jahr das spektakulärste Finale in der Geschichte der DTM für sich: Neun Fahrer kämpften beim Showdown in Hockenheim um den Titel. Der gebürtige Istanbuler ging als Tabellenfünfter in das entscheidende Rennwochenende und jubelte nach einem fulminanten Überholmanöver in der letzten Runde über die DTM-Krone. „Das war eine verrückte Saison. Als Fahrer träumst du immer von Siegen und Titeln, aber so ein dramatisches Finale hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich bekomme immer noch jedes Mal Gänsehaut, wenn ich mir Videos aus Hockenheim anschaue“, erzählte Güven.


IDM Superbike: Florien Alt testet in Spanien

Florian Alt, Honda CBR 1000 RR-R #66
Foto: Jens Hawrda

Wer heute und morgen über die INTERMOT in Köln spaziert, muss mit einem erhöhten Aufkommen an IDM-Fahrern rechnen. Auf der Motorradmesse findet die Meisterfeier statt. Ein Ex-Meister und Vize taucht nicht auf: Superbiker Florian Alt. Er testet in Spanien.

Der mehrfache IDM-Vize und Meister von 2023 hält sich zur Zeit in Valencia auf. Der 29-Jährige ist auf der Honda CBR 1000 RR-R für das Team Holzhauer Racing Promotion auf der Strecke, für das er dieses Jahr drei Siege und sechs weitere Podiumsplätze in der IDM Superbike geholt hat. Auf dem Programm steht die Erprobung von Motorradteilen, die schnellstmöglich produziert werden müssten, um zum Einsatz kommen zu können. „Das musste noch in diesem Jahr passieren“, lässt Teamchef Jens Holzhauer wissen. Der Termin ließ sich nicht verschieben.

Wenn es nach ihm gehen würde, geht es mit dem aktuellen Vizemeister Florian „Flo“ Alt als Speerspitze von Honda in der IDM Superbike auch ins nächste Jahr. Das jedenfalls wünscht sich Holzhauer und fragt sich: „Warum sollte man Siegfähiges beenden?“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

IDM Sportbike: Partylaune und offene Baustellen bei Iñigo Iglesias

Iñigo Iglesias hat IDM-Geschichte geschrieben. Der 23-jährige Spanier hat 2025 die Premieren-Saison in der neuen Sportbike-Klasse gewonnen. Ende November feierte er den Titel in den Niederlanden mit seinem Team, den Sponsoren und Freunden. Eine Antwort, wie es sportlich weitergeht, gab es nicht.

Iglesias Vita in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft ist beeindruckend. Zwei Meistertitel innerhalb von drei Jahren. Zuerst 2023 in der IDM Supersport 300 und nun in der Nachfolgeklasse IDM Sportbike. Dazwischen lag ein Jahr in der Supersport 300-WM im erfolgreichen Team RT Motorsport by SKM, hinter dem Rob Vennegoor und Frank Krekeler standen. Doch die Verbindung zwischen dem Geschäftsmann aus den Niederlanden und dem Tuner aus Deutschland ist längst Geschichte. Das Team gibt es nicht mehr.

Vennegoor hat in der IDM weitergemacht und Iglesias in der neu gegründeten Mannschaft Wematik Racing by RT Motorsports zum Titel in der Sportbike-Klasse geführt. Das Format ging in der IDM bereits ein Jahr vor dem Einzug in die Weltmeisterschaft an den Start. Iglesias, der auf einer Triumph Daytona 660 sechs Rennen gewann, wäre bestens vorbereitet für den Aufstieg. Die Suche nach einem Team, in dem er in der WM fahren könnte, blieb bislang jedoch ohne Erfolg. Fest steht hingegen, dass Vennegoor 2026 mit einem Team in der IDM verbleibt.

Am kommenden Freitag wird sich Iglesias an der Hand operieren lassen. Sturzfolgen, die er längst in Angriff nehmen wollte und vor dem möglichen WM-Start ausgemerzt haben will.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Mittwoch, 3. Dezember 2025

DTM-Engagement fix: Land-Motorsport mit Bastian Buus auf Podestjagd

Land-Motorsport startet 2026 mit Porsche uns Bastian Buus in der DTM
Foto: Land-Motorsport

Land-Motorsport ist auch 2026 Teil der DTM. Im Rahmen der Night of Champions von Porsche wurde das Engagement des Teams mit der Marke aus Zuffenhausen bekanntgegeben. Mit Bastian Buus greift ein vielversprechendes Talent ins Steuer des neuen Einsatzfahrzeuges.

„Wir sind stolz, auch in der nächsten Saison Teil der DTM zu sein und sind überzeugt davon, mit Porsche ein schlagkräftiges Paket an den Start zu bringen“, so Christian Land mit Blick auf das zweite Jahr in der hartumkämpften GT3-Meisterschaft. „Wir haben in unserer Debütsaison gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können – daran wollen wir 2026 natürlich anknüpfen. Mit Bastian haben wir einen jungen Fahrer, der viel Talent mitbringt.“

Neben Talent bringt Buus auch schon allerhand Erfahrung mit Porsche mit. Der Däne feierte in jungen Jahren Erfolge in den Markenpokalen – so krönte sich der damalige Porsche-Junior 2023 mit nur 20 Jahren zum Champion im Porsche Mobil 1 Supercup. Und auch mit seinem Einsatzfahrzeug in der DTM, dem Porsche 911 GT3 R, feierte Buus bereits Siege.

Ähnliche Erfolge will Land-Motorsport mit Porsche und Buus, der erstmals in der Meisterschaft antreten wird, einfahren. Dass die Mannschaft rund um Christian Land das Zeug dazu hat, bewies sie in ihrer Premierensaison. So feierte die Mannschaft bereits einen Sieg und mehrere Podestplätze. Mit dem Porsche 911 GT3 R setzen die Niederdreisbacher künftig auf die Marke, die sich 2025 den DTM-Titel sicherte.

Das erste Kräftemessen erwartet die Teams Ende April 2026. Vom 24. bis 26. April ist auf dem österreichischen Red Bull Ring der Auftakt der DTM terminiert.

Quelle: land-motorsport.de