Sonntag, 26. Oktober 2025

IDM SBK: Tulo ist in Jerez ins SBK-WM-Abenteuer gestartet

IDM-Champion 2025 Lucas Tulovic
Foto: Jens Hawrda

IDM-Champion Lukas Tulovic hat vom 17.-20.10.25 seinen ersten Einsatz in der Superbike-WM absolviert. Der 25-jährige Baden-Württemberger von Triple M Racing Ducati Frankfurt nutzt im spanischen Jerez die erste Wildcard-Chance seines Lebens und lag am Freitag nach der Premierenausfahrt nur anderthalb Sekunden hinter den Spitzenfahrern.

Lukas Tulovic hat vom Ducati-Testteam eine Panigale V4R zur Verfügung gestellt bekommen. Gesehen hat er sie vor ein paar Tagen bei einem Besuch bei Ducati Corse in Italien. Gefahren ist er die rote Diva heute zum Mal: Platz 19 im zweiten freien Training. „Für heute bin ich happy“, sagt Tulovic zum Ergebnis, „und da ist noch Luft nach oben.“

Für den neunfachen IDM-Laufsieger geht am Rennwochenende in Jerez ein Traum in Erfüllung. „Gegen Toprak Razgatlioglu und Alvaro Bautista zu fahren, ist schon der Wahnsinn. Und ich habe die Möglichkeit, mich in dem Umfeld zu zeigen.“

Dem zweifachen Weltmeister aus der Türkei hat Tulo zum 29. Geburtstag gratuliert. Mit Iker Lecuona, den er aus gemeinsamen Moto2-Zeiten kennt, hat er ein paar Worte gewechselt. Viel mehr Zeit bleibt auch nicht. „Wir sind am Machen und am Tun, werten Daten am Computer aus und dann ist es auch schon wieder Zeit für die Physiotherapie. Der Tag vergeht wie im Flug“, erzählt Tulovic.

Zeichen von Anspannung gibt es beim Ducati-Fahrer mit der Startnummer 33 nicht. „Ich bin etwas aufgeregt, verspüre aber keinen Druck, weil ich nichts beweisen muss. Natürlich habe ich mir Ziele gesetzt, aber das ist etwas anderes.“ Sich beim Saisonfinale der World Superbike Championship bestmöglich zu präsentieren, ist für Tulo Ehrensache. Zwei Rennen werden an diesem Wochenende auf dem 4,423 Kilometer langen Circuito de Jerez – Angel Nieto ausgetragen. Insgesamt 13 Kurven, davon acht rechtsherum und fünf nach links, warten pro Runde darauf, bewältigt zu werden.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Samstag, 25. Oktober 2025

DTM: René Rast über besondere DTM-Momente, seine größten Rivalen und Zukunftspläne

  • Dreifacher Champion blickt auf seine eindrucksvolle Zeit in der DTM
  • „Der Titelgewinn 2017 wird mir ewig in Erinnerung bleiben“

Starke Bilanz: René Rast holte in der DTM drei Titel und 31 Rennsiege
Foto: ADAC-Motorsport

Beim DTM-Finale in Hockenheim erlebte René Rast (Bregenz) ein hochemotionales Wochenende: Erst gab der BMW-Werksfahrer nach acht Saisons seinen Rückzug bekannt, dann kämpfte er um seinen vierten Titel. Diesen Traum konnte sich Rast nach einem vorzeitigen Rennende nicht erfüllen – dennoch verlässt mit ihm einer der erfolgreichsten Piloten der Seriengeschichte die DTM-Bühne. Im Interview spricht Rast über die Reaktionen anderer Fahrer auf seinen Abschied, sein besonderes Verhältnis zum ADAC und den Traum von einer Abschiedsrunde vor seinen Fans.

Wie hast du die Reaktionen auf deinen DTM-Rückzug aufgenommen?

Ich habe auf Social Media unglaublich viele Nachrichten von meinen Fans bekommen. Aber auch in Hockenheim sind einige Fahrer zu mir gekommen und haben mir vor meinem letzten DTM-Rennen viel Glück gewünscht. Von Thomas Preining habe ich zum Beispiel einen Helm mit ein paar persönlichen Worten bekommen. Es gab also viele schöne Reaktionen. Nach dem Ausfall im Rennen hat mir dieser Zuspruch sehr gutgetan.

Wie fühlt sich die Entscheidung mit einigen Tagen Abstand an?

Ich hätte den Titelkampf liebend gerne auf der Strecke ausgetragen, stattdessen war das Rennen für mich leider frühzeitig vorbei. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, mich bei den ganzen Fans zu bedanken und vor den vollen Tribünen Donuts zu drehen. Unabhängig vom Kampf um die Meisterschaft hätte ich nach acht DTM-Saisons diese Abschiedsrunde unglaublich gerne erlebt. Vor allem auch deswegen, weil das komplette Team Schubert Motorsport ganz viel Herzblut in die Saison gesteckt hat. Ich hatte selten eine Crew an meiner Seite, die mit so viel Leidenschaft dabei war.

Das Wochenende in Hockenheim war ein fulminanter Showdown. Wie erlebt man so ein Finale als Fahrer?

Für fast jeden der Titelkandidaten war die Ausgangslage klar. Wir wussten, dass man vor den anderen ins Ziel kommen muss. Daher ist jeder auch etwas mehr Risiko gegangen. Wenn man in solchen Situationen die Chance hat, jemanden zu überholen, machst du es. Denn du weißt nie, ob so eine Möglichkeit nochmal kommt. Das waren auch meine Gedanken im Duell mit Ayhancan Güven. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass er nochmal kontert. Das war hartes Racing innerhalb des Regelwerks, leider wurde ich kurz danach von hinten getroffen und bin ausgeschieden. Für Ayhancan wurde es am Ende der verdiente Titel. Er hat über das Jahr einen gigantischen Job gemacht, das haben seine Manöver beim Finale unterstrichen.

Drei Titel und 31 Siege in der DTM sind eine eindrucksvolle Bilanz. Was waren die schönsten Momente?

Auf jeden Fall meine erste Meisterschaft in der Saison 2017. Damals gab es in der DTM ein Funkverbot, ich durfte also keine Infos vom Team erhalten. Beim Überfahren der Ziellinie wusste ich gar nicht, dass ich Champion bin. Weil ich auch kurz danach keinen Jubel mitbekommen habe, dachte ich, dass es nicht gereicht hat. Umso größer war die Freude zwei Kurven später, als ich die Schreie vom Team gehört habe. Dieser Moment wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Genauso wie mein erster Rennsieg 2017 in Budapest und das perfekte Nürburgring-Wochenende ein Jahr später, als ich neben den beiden Pole-Positions auch die beiden Rennen für mich entscheiden konnte.

Welche Fahrer waren auf der Strecke die schärfsten Rivalen?

Lucas Auer gehört auf jeden Fall dazu. Er war schon in meiner Debütsaison 2017 dabei und ist bis heute ein richtig guter Rennfahrer, der auf der Strecke immer gebissen hat. Ich denke aber auch an Gary Paffett, als er 2018 in seinem letzten DTM-Jahr ein zweites Mal den Titel geholt hat. Und natürlich auch Nico Müller, der 2020 eine extrem starke Performance gezeigt hat und schwer zu schlagen war. Von den aktuellen Fahrern würde ich noch Thomas Preining nennen, der in den vergangenen Jahren mit vielen starken Auftritten herausgestochen ist.

Welche Rolle spielt der ADAC in deiner Karriere?

Der ADAC trägt einen riesigen Anteil am deutschen Motorsport, den es in der Form sonst gar nicht geben würde. Ich bin damals durch die Formel BMW ADAC überhaupt erst in den Motorsport gekommen und später auch im ADAC Volkswagen Polo Cup und dem ADAC GT Masters gefahren. Dazu war ich auch in der ADAC Stiftung Sport. Für den deutschen Motorsport ist der ADAC federführend und hat damit einen großen Anteil an meiner Karriere sowie auch an der vieler anderer Rennfahrer.

Was ist nach der Rücktrittsentscheidung bei der Familie Rast geplant?

Ich freue mich vor allem darauf, öfter zu Hause zu sein und den Alltag meiner Familie viel intensiver mitzuerleben. Die Kinder morgens in den Kindergarten oder die Schule bringen, aber auch zu Elternabenden gehen oder die Kids bei ihren Sportarten zu unterstützen. Das sind alles alltägliche Dinge, um die ich mich mehr kümmern möchte.

Gibt es eines Tages ein Rast-Comeback in der DTM?

Die Tage nach dem Finale waren für mich emotional. Aber ich stehe zu meiner Entscheidung, wobei man nie etwas ausschließen sollte. Aktuell bin ich mit der Situation sehr glücklich. Trotzdem würde ich diese letzte Runde vor den Fans irgendwann gerne fahren, in welcher Form auch immer. Die fehlt mir noch in meiner Vita.


ADAC GT Masters: Drei Titel auf einem Streich - Das Haupt Racing Team im Portrait

  • Dritte Teammeisterschaft in Folge für das Haupt Racing Team im ADAC GT Masters
  • Nachwuchsförderung im Fokus: Vom Kart bis zur DTM mit HRT
  • „Road-to-DTM“-Sieger Finn Wiebelhaus: Aufstieg in die DTM das klare Ziel

Finn Wiebelhaus und Salman Owega feiern mit der gesamten Mannschaft ihren Titel
Foto: ADAC-Motorsport

Drei, zwei, eins – Haupt Racing Team. Dreimal Teammeister des ADAC GT Masters in Folge, zwei Piloten der Mannschaft feiern die Fahrer-Meisterschaft 2025 und einer davon gewinnt zusätzlich die „Road-to-DTM“. All das gelang dem Team aus Drees am Nürburgring in der Debütsaison des Ford Mustang GT3. Die neuen Meister Finn Wiebelhaus (19/Obertshausen) und Salman Owega (20/Köln) waren mit der Startnummer 1 unterwegs und gewannen drei Saisonrennen. Im Mustang #2 saßen Jonathan Cecotto (26/VEN) und Dennis Fetzer (24/Gießen) und die #3 teilten sich Max Reis (18/Ramstein) und Niklas Kalus (20/Duisburg). „Road-to-DTM“-Champion Wiebelhaus erzielte zwei Pole-Positions, das gelang auch Reis, Kalus und Cecotto jeweils ein Mal. Insgesamt erreichte das Haupt Racing Team zehn Podiumsplatzierungen und feierte beim Heimspiel auf dem Nürburgring den ersten Sieg des Ford Mustang GT3 im ADAC GT Masters und in ganz Europa.

„Ich denke, wir hatten im ADAC GT Masters die besten bzw. ausgewogensten Fahrerpaarungen, das macht vieles leichter“, erklärt HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz und verrät, wie der Mannschaft schon in der Debütsaison des Ford Mustang GT3 solche Erfolge gelingen konnten. „Es geht darum, das Verständnis für das Fahrzeug von Tag zu Tag und von Event zu Event weiterzuentwickeln und die Fahrer mit auf die Reise zu nehmen. Sie müssen am Ende auch verstehen, wie man das Auto schnell fährt und erfolgreich ist. Das ist uns mit den Ingenieuren zusammen gelungen.“

Gegründet wurde das Haupt Racing Team 2020 vom ehemaligen DTM-Piloten Hubert Haupt. Es erzielte in seiner relativ kurzen Geschichte bereits zahlreiche Erfolge, darunter auch die DTM-Meisterschaft 2021 mit Maximilian Götz, selbst ein früherer ADAC GT Masters Champion. Seit 2023 startet das Haupt Racing Team in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC und hat seither dreimal in Folge die Teammeisterschaft gewonnen. Alle bisherigen Titel gewann HRT mit dem Mercedes-AMG GT3, entsprechend groß war die Überraschung – und die Euphorie der Fans –, als das Team nach Ablauf der vergangenen Saison seinen Markenwechsel bekanntgab. 2025 stand unter dem Zeichen eines Entwicklungsjahres, in dem HRT in der Zusammenarbeit mit Ford viel lernen und alles auf einen guten Stand bringen musste, um wettbewerbsfähig zu sein. „Unter diesen Voraussetzungen ist es eine Auszeichnung für das gesamte Team, eine so wichtige Meisterschaft eingefahren zu haben“, sagt Fritz nicht ohne Stolz. Das Team nutzt die Synergien mit der DTM, wo ebenfalls zwei Ford Mustang GT3 von HRT antraten. Alle Daten stehen uneingeschränkt zur Verfügung, um den jungen Fahrern möglichst viel Wissen und Verständnis mit auf den Weg zu geben.

Wiebelhaus soll „Road-to-DTM“ vollenden

Für das Haupt Racing Team hat die Nachwuchsarbeit ohnehin einen großen Stellenwert. Seit 2025 begleitet es durch die Kooperation mit dem Kart-Team SIM-ON die gesamte „Road-to-DTM“ und feierte direkt den Meistertitel mit Lars Ramaer bei den X30 Senioren der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM). Im ADAC GT Masters ist Finn Wiebelhaus der Sieger der „Road-to-DTM“ und wenn es nach HRT-Geschäftsführer Fritz geht, soll der Name Programm sein. „Wir glauben an dieses System und es wäre für uns eine große Ehre, wenn Finn als Erster den Weg der „Road-to-DTM“ beschreiten und den Sprung nach oben schaffen würde“, gibt Fritz die klare Zielsetzung vor. „Ich glaube, dass er fahrerisch dazu in der Lage ist, aber natürlich kommen noch viele andere Faktoren hinzu. Wir arbeiten daran und versuchen, Finn zu helfen. Aber ich kann in diese Richtung natürlich noch nichts bestätigen.“

Was ebenfalls weitergehen soll, ist der Weg im ADAC GT Masters. Nach drei Teammeisterschaften in Folge, dem Gewinn des Fahrertitels und der „Road-to-DTM“ plant HRT auch in der kommenden Saison mit einem Start in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC. „Wir haben uns das Thema Nachwuchsförderung auf die Fahnen geschrieben und in diesem Zusammenhang ist das ADAC GT Masters als Nachwuchsplattform ein wichtiges Thema für uns“, erklärt Fritz. „Wir haben jetzt drei Titel in Folge gewonnen, auf die wir als Team sehr stolz sind. Sicher gehen wir nicht hin, um jetzt hinterherzufahren. Gewinnen wollen und können in dieser Serie aber auch andere Teams, daher bleiben wir demütig. Wir müssen sehen, ob unsere Fahrerpaarungen wieder so gut sind und wie konkurrenzfähig das Auto sein wird, denn wir bekommen ein Evo-Paket für unseren Ford Mustang GT3.“


Mittwoch, 15. Oktober 2025

DTM-Debütsaison von Land-Motorsport endet erfolgreich

Ricardo Feller. Audi R8 LMS GT3 #29
Foto: Jens Hawrda

Angekommen in der DTM: Land-Motorsport und Ricardo Feller zeigten beim Finale in Hockenheim mit einem Podestplatz noch einmal, dass sie im Spitzenfeld einer der härtesten GT-Serien der Welt angekommen sind.

Der Einstieg von Land-Motorsport in die DTM war alles andere als einfach. Das Engagement mit Ricardo Feller kam erst kurzfristig im Frühjahr zustande – der Rückstand auf die etablierte Konkurrenz zum Auftakt war vorprogrammiert. Doch der Mannschaft rund um Christian und Wolfgang Land gelang es, sich mit jedem Wochenende zu verbessern.

„Hockenheim war noch mal ein richtig schönes Beispiel dafür, wie sich all die harte Arbeit ausgezahlt hat“, sagt Christian Land. „Strategie, Boxenstopps, Set-up, Abläufe – in allen Bereichen haben wir uns weiterentwickelt. Wir sind in der DTM angekommen und das zeigte sich in den letzten Läufen auch endlich in den Ergebnissen.“

So schaffte es Ricardo Feller im Audi R8 LMS GT3 beim Finale zum dritten Mal in dieser Saison aufs Podium. Dank seines Sieges zwei Wochen zuvor am Red Bull Ring und eines zweiten Platzes in Hockenheim gehört er damit zu den DTM-Fahrern, die in der Schlussphase der Meisterschaft die meisten Punkte eingefahren haben.

„Natürlich wären wir gern schon zu einem früheren Zeitpunkt auf diesem Level unterwegs gewesen“, resümiert Ricardo Feller. „Doch die DTM ist extrem hart. Da landet man nur vorn, wenn alles zusammenpasst – so wie jetzt zuletzt in Hockenheim. Wir hatten ein starkes Qualifying und konnten dank einer Top-Strategie und einem schnellen Boxenstopp Platz zwei nach Hause fahren.“

Doch Land-Motorsport nahm 2025 viel mehr als nur gute Ergebnisse mit. Die Debütsaison der Mannschaft in der DTM markierte zugleich ein neues Kapitel in der langjährigen Teamgeschichte. „Für all die Erfahrungen aus diesem Jahr dürfen wir unfassbar dankbar sein“, so Christian Land. „Allen, die uns dabei begleitet haben, gebührt ein riesiger Dank.“

Quelle: land-motorsport.de

ADAC GT-Masters: Haupt-Racing-Team holt Meistertitel

Ulrich Fritz: "Unser Nachwuchsprogramm ist auf dem richtigen Weg."

Foto Jens Hawrda


Uli, nochmals Glückwunsch zum Titelgewinn am vergangenen Wochenende. Wie ordnest du den Erfolg ein?

Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir den Meistertitel in der Teamwertung des ADAC GT Masters zum dritten Mal in Folge gewinnen konnten.  Die Krönung dieses Erfolgs ist jedoch, dass wir mit Finn Wiebelhaus und Salman Owega nun endlich auch die Fahrermeisterschaft nach Drees holen konnten. Mit dem Markenwechsel zu Ford zum Jahresbeginn ist das keine Selbstverständlichkeit. Aber das gesamte Team und unsere Fahrer hatten ein steile Lernkurve, die sie mit akribischer Arbeit umgesetzt haben. Alle haben sich über die gesamte Saison verbessert und am Ende den verdienten Erfolg eingefahren. Diese Leistung kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Das ADAC GT Masters gehört ja zum Nachwuchsprogramm von HRT…

Richtig – unter anderem. Finn fuhr bereits in der letzten Saison als Rookie für uns im ADAC GT Masters und kam auf Anhieb auf den vierten Rang. Salman stieß in der vergangenen Saison als jüngster Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters zu uns, fuhr aber auf einem anderen Fahrzeug und platzierte sich vor Finn in der Meisterschaft. In dieser Saison haben wir beide auf ein Auto gesetzt. Diese Entscheidung war goldrichtig. Beide haben sich gut ergänzt und verdient die Meisterschaft geholt. Salman ist nun auch jüngster Zweifach-Champion in dieser Serie und Finn konnte die „Road-to-DTM“ Wertung für sich entscheiden. Dazu kam der Pro-Am-Klassensieg und der vierte Gesamtrang beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring durch unser Youngster-Fahrzeug mit Dennis Fetzer, Jusuf Owega, Salman Owega und David Schumacher. Unser Debütjahr im Kartsport verlief ebenfalls erfolgreich. In der deutschen Kart-Meisterschaft holte Lars Ramaer den Titel in der X30 Senior-Klasse. Auch unsere anderen Nachwuchstalente haben eine gute Performance im Kartsport abgeliefert. Diese Resultate zeigen, dass wir mit unserer Strategie der Nachwuchsförderung auf dem richtigen Weg sind. Mit Manuel Reuter haben unsere jungen Fahrer dazu einen hervorragenden Mentor an ihrer Seite, der seine große Erfahrung mit einbringt.

Wie sieht die Planung für die nächste Saison beim Thema Nachwuchsförderung aus?

Das Ziel ist es natürlich wieder, die jungen Talente weiterzuentwickeln und auf höhere Aufgaben vorzubereiten. Daher ist ein ähnliches Nachwuchsprogramm wie in diesem Jahr geplant. Wir möchten die Synergien auch für die Top-Serien wie die DTM oder die GT World Challenge Europe nutzen, um uns weiterzuentwickeln. Wir haben viele Fortschritte gemacht und sehen eine sehr positive Tendenz. Aber wir haben unser Potential noch nicht voll ausgeschöpft. Es wird sicher ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Jahr. Dazu wird sicherlich auch die angekündigte Evo-Version des Ford Mustang GT3 beitragen.

Quelle: hauptracingteam.de