Samstag, 7. Juni 2025

GT-Masters Zandvoort: Mercedes-Pilot Fittje holt Regen-Pole in Zandvoort

#21 Jannes Fittje / SR Motorsport by Schnitzelalm / Mercedes-AMG GT3
Foto: ADAC-Motorsport

Jannes Fittje (25/Langenhain/SR Motorsport by Schnitzelalm) hat sich die Pole-Position für das Samstags-Rennen des ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort gesichert. In seinem Mercedes-AMG GT3 fuhr er mit 1:43.339 Minuten die Bestzeit und sicherte sich damit zum ersten Mal Startplatz eins in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC.

„Ich musste fünf Jahre auf meine erste Pole im ADAC GT Masters warten und bin sehr glücklich, dass heute endlich alles zusammengepasst hat und auch mal ein Quäntchen Glück dabei war“, strahlte Fittje, der sich das Auto mit Moritz Wiskirchen (22/Euskirchen) teilt. „Im Regen merkt man in den ersten beiden Runden, ob etwas geht oder nicht. Der Reifen hat sofort funktioniert und das schafft Selbstvertrauen. Für das Rennen bin ich in allen Bedingungen zuversichtlich, da unser Auto auch im Trockenen sehr stark sein sollte.“

Im verregneten Qualifying bei 12 Grad Außentemperatur fuhr Emil Gjerdrum (18/NOR/ Liqui Moly Team Engstler by GRT) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf den zweiten Rang. Markenkollege Simon Connor Primm (20/Großschirma/Paul Motorsport) komplettierte die Top-3 des Qualifyings.

Gjerdrum setzte wie Fittje von Beginn an schnelle Rundenzeiten und war konstant in der Spitze zu finden. „Wir haben sehr intensiv daran gearbeitet, Temperatur in die Reifen zu bekommen und das ist uns heute gelungen“, strahlte der Engstler-Pilot. „Ich habe eine sehr gute Fahrzeugbeherrschung, weil ich seit ich fünf Jahre alt bin im Kart und anderen Gefährten auf Eis gefahren bin. Außerdem regnet es bei uns in Norwegen sehr oft.“

Denis Bulatov (26/Scherer Sport PHX) fuhr im Audi R8 LMS GT3 Evo2 auf die vierte Startposition. Dahinter reihte sich ein weiterer Lamborghini ein. Neuzugang Baptiste Moulin (25/BEL/Liqui Moly Team Engstler by GRT) komplettierte in seinem ersten ADAC GT Masters Qualifying die Top-5. Das Zeittraining wurde rund drei Minuten vor Ende abgebrochen und nicht wieder gestartet, da Jonathan Cecotto (25/VEN/Haupt Racing Team) mit seinem Ford Mustang GT3 von der Strecke abgekommen und im Kiesbett steckengeblieben war.

Ergebnis Qualifying Zandvoort (Top-Five)

  1. J. Fittje, Mercedes
  2. E. Gjerdrum, Lamborghini
  3. S. Primm, Lamborghini
  4. D. Bulatov, Audi R8
  5. B. Moulin, Lamborghini

Quelle: ADAC-Motorsport.de

GT-Masters Zandvoort: Tages-Bestzeit für Ford-Pilot Owega

Salman Owega, Ford Mustang GT3 #1
Foto: Jens Hawrda

Salman Owega (20/Köln/Haupt Racing Team) hat sich am ersten Trainingstag des ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort die Bestzeit gesichert. Im Ford Mustang GT3 fuhr er mit 1:34.413 Minuten an die Spitze des Feldes. „Wir machen von Session zu Session Fortschritte und ich bin heute sehr zufrieden mit dem Auto“, sagte Owega, der sich das Cockpit mit Finn Wiebelhaus (19/Obertshausen) teilt. „Für den Samstag zeigt uns das Radar allerdings Regen, weshalb wir nicht wissen, wie wir unsere Leistung heute einsortieren sollen.“

Das stürmische Wetter beherrschte den Freitag in Zandvoort. Immer wieder standen dunkle Wolken am Himmel, der erwartete Regen blieb aber aus und alle Trainingssessions fanden unter trockenen Bedingungen bei rund 16 Grad statt. Mit lediglich 0,098 Sekunden Rückstand landete Julian Hanses (27/Hilden/FK Performance Motorsport) auf Rang zwei. Der Pilot im BMW M4 GT3 Evo setzte schon früh die Bestzeit und wurde erst in den letzten Minuten durch Owega verdrängt.

Rang drei im zweiten Training und die Bestzeit der ersten Session ging an Jannes Fittje (25/Langenhain/SR Motorsport by Schnitzelalm). Mit seiner Zeit von 1:34.757 Minuten fehlten dem Mercedes-Piloten 0,344 Sekunden zur Spitze. „Es läuft recht gut bei uns. Wir haben vor dem zweiten Training noch ein paar Verbesserungen am Auto vorgenommen“, sagte Fittje. „Ich hoffe, dass es am Samstag regnet. Ich mag die nassen Bedingungen generell sehr und rechne mir dann auch bessere Chancen aus als im Trockenen.“

Auf den vierten Platz fuhr Sandro Holzem (20/Polch). Er war in seinem BMW von Schubert Motorsport 0,095 Sekunden schneller als Markenkollege Leyton Fourie (19/RSA/FK Performance Motorsport), der die Top-5 komplettierte. Lokalmatador Dante Rappange saß in Zandvoort nicht wie geplant im Lamborghini Huracán GT3 Evo2. Er wurde von Baptiste Moulin (25/BEL) ersetzt, der sich das Auto von Liqui Moly Team Engstler by GRT mit Szymon Ladniak (22/POL) teilt.

Rast-Rekord: BMW-Pilot holt in Zandvoort 26. DTM-Pole

  • Dreifach-Champion entscheidet Qualifying am Freitag für sich
  • Aitken geht von Startplatz zwei aus in den sechsten Saisonlauf
  • Wittmann steuert zweiten BMW von Schubert Motorsport auf Position drei

Rekord für René Rast: Der Dreifach-Champion holte seine 26. DTM-Pole-Position
Foto: dtm.com / ADAC-Motorsport

Dominanter Auftritt von René Rast (Bregenz) im vorgezogenen zweiten Qualifying auf dem Circuit Zandvoort. Der BMW-Werkspilot war am Freitagnachmittag mit 1:32,750 Minuten und einem Vorsprung von fast drei Zehntelsekunden schnellster Fahrer auf dem Dünenkurs. Rast steht damit im Sonntagslauf zum 26. Mal auf dem ersten Startplatz – das ist neuer DTM-Rekord. „Schon in den Trainings waren wir sehr konkurrenzfähig, im Qualifying hat dann alles perfekt zusammengepasst. Die Pole-Position bestätigt unseren guten Saisonstart. Das neue Evo-Paket macht das Auto noch fahrbarer und erleichtert uns zudem die Setup-Einstellungen. Erst als das Team jubelnd auf mich zukam, habe ich erfahren, dass ich einen neuen Pole-Rekord in der DTM aufgestellt habe“, freute sich der Pole-Primus.

Hinter Rast folgten mit Jack Aitken (GB) und Marco Wittmann (Fürth) die beiden Vorjahressieger von Zandvoort. Der Brite wurde im Ferrari 296 GT3 mit einem Rückstand von 0,275 Sekunden Zweiter und erklärte: „Ich bin super zufrieden mit meiner schnellen Runde und dem zweiten Startplatz. Auf den Geraden sind die beiden BMW sehr schnell. Daher werden wir uns fürs Rennen eine gute Strategie überlegen müssen.“ Wittmann geht am Sonntag im zweiten BMW von Schubert Motorsport als Dritter in sein 200. DTM-Rennen. Der Franzose Jules Gounon sicherte sich als bester Mercedes-AMG-Fahrer Rang vier. Thomas Preining (A) steuerte seinen Porsche 911 GT3 R auf Platz fünf. Tabellenführer Lucas Auer (A) fuhr im Mercedes-AMG GT3 auf Position elf.

Kurz vor Beginn des Zeittrainings begann es leicht zu tröpfeln. Die Fahrer gingen jedoch mit den Pirelli-Slicks auf die 4,259 Kilometer lange Strecke. Eine richtige Entscheidung, denn der erwartete Regen blieb aus und die DTM-Piloten bestritten die Zeitenjagd bei trocknenden Bedingungen. Wie so oft wurde der Kampf um die Pole-Position in den letzten Minuten entschieden: Zunächst setzte Wittmann die Bestzeit, wenig später konterte Aitken und übernahm die Führung. Rast erwischte kurz danach seine Top-Runde und sicherte sich die Rekord-Pole.

Das sechste Saisonrennen startet am Sonntag um 16:30 Uhr. Das Qualifying zum fünften Meisterschaftslauf wird am Samstag ab 9:50 Uhr ausgetragen. ProSieben zeigt alle 16 Saisonrennen live im Free-TV, die Übertragungen beginnen am Samstag um 13 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr. Im Stream sind die Meisterschaftsläufe kostenlos live bei Joyn sowie auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen.

Ergebnis Qualifying, 6. Saisonlauf, Circuit Zandvoort (Top-Five)

1. René Rast (D/Schubert Motorsport), 1:32,750 Minuten

2. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), +0,275 Sekunden

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +0,300 Sekunden

4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,498 Sekunden

5. Thomas Preining (A/Manthey EMA), +0,553 Sekunden


Freitag, 6. Juni 2025

Preining Trainingsschnellster auf Dünenkurs in Zandvoort

Thomas Preining, Porsche #91 - Tagesschnellster in den Traings am Freitag
Foto: Jens Hawrda

Guter Auftakt für Thomas Preining beim ersten Auslandstopp der DTM im niederländischen Zandvoort. Der Porsche-Pilot umrundete am Freitagnachmittag den 4,259 Kilometer langen Dünenkurs in 1:33,345 Minuten und war damit Trainingsschnellster. „Jeder Fahrer liebt Zandvoort, die Strecke macht einfach großen Spaß. Den starken Küstenwind hat man im Auto deutlich gespürt, vor allem in Kurve sieben, wo du richtig schnell einbiegst und der Wind entweder von hinten oder von der Seite kommt“, beschrieb der Porsche-Werksfahrer seine Trainingseindrücke. Mit einem Rückstand von 0,109 Sekunden wurde Marco Wittmann im BMW M4 GT3 Evo Zweiter, den dritten Platz belegte Preinings Teamkollege Ayhancan Güven. Den zweiten BMW von Schubert Motorsport steuerte René Rast auf Rang vier, Jack Aitken reihte sich im Ferrari 296 GT3 auf Position fünf ein.

Die Top-Zeiten wurden ausschließlich im zweiten Freien Training am Nachmittag erzielt. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 17 Grad Celsius unterbot Arjun Maini im Ford Mustang GT3 als erster Fahrer an diesem Wochenende die 1:34.000-Minuten-Marke. Doch diese Zeit hatte nicht lange Bestand und wurde wenig später von Wittmann getoppt. Eineinhalb Minuten vor Schluss setzte sich Preining mit der Tagesbestmarke an die Spitze, Güven machte in seiner letzten Runde Platz drei klar.

In der ersten Trainingssession am Freitagmorgen gelang Lucas Auer im Mercedes-AMG mit 1:34,267 Minuten der schnellste Umlauf. „Mit den teilweise extremen Bodenwellen und den beiden Steilkurven hat die Strecke in Zandvoort ihren ganz eigenen Charakter. Die Zeiten im Training richtig einzuordnen, ist allerdings schwierig, weil die Teams mit unterschiedlichen Strategien gefahren sind. Das Ziel fürs Wochenende ist klar: Fleißig punkten und vorne dabei sein“, sagte der 30-jährige DTM-Spitzenreiter.

Quelle: dtm.com


GT-Masters: 1. Freies Training Zandvoort - Schnitzelalm-Team mit Bestzeit

J. Fittje, Mercedes #91
Foto: Jens Hawrda

Der Mercedes von SR Motorsport bei Schnitzelalm fuhr mit J. Fittje die schnellste Zeit im ersten Freien Training. A. Schwarzer im Porsche von Fach Auto Tech wurde Zweitschnellster vor S.Primm im Lamborghini Huracan von Paul Motorsport.

Ergebnis 1. Freies Traing Zandvoort (Top-Five)

  1. J. Fittje, Mercedes
  2. A.Schwarzer, Porsche
  3. S.Primm, Lamborghini
  4. S. Owega, Ford
  5. J. Hanses, BMW