Montag, 31. März 2025

Comeback für SR Motorsport by Schnitzelalm

  • Team aus dem Allgäu setzt zwei Mercedes-AMG GT4 in der ADAC GT4 Germany ein
  • Vier schnelle Youngster wollen im Cockpit den nächsten Schritt machen
  • Schnitzelalm war zuletzt 2022 in der ADAC GT4 Germany am Start

Team SR Motorsport by Schnitzelalm setzt 2025 2 Mercedes-ANG GT4 ein
Foto: ADAC-Motorsport

Ein Rückkehrer in die ADAC GT4 Germany: SR Motorsport by Schnitzelalm kommt zur Saison 2025 zurück in die Sportwagen-Serie des ADAC. Der Rennstall aus dem Allgäu geht mit zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start. Im Cockpit setzt SR Motorsport by Schnitzelalm auf vier erfolgversprechende Youngtser, die beim Saisonauftakt vom 25. bis 27. April in der Motorsport Arena Oschersleben allesamt ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany geben. An gleicher Stelle findet bereits drei Wochen vorher am 3. April der offizielle Vorsaison-Test der Serie statt.

„Die ADAC GT4 Germany gehört für mich zu den spannendsten Rennserien in Deutschland. Sie bietet jungen Nachwuchstalenten die perfekte Plattform, um sich mit starken Leistungen für ein Cockpit im ADAC GT Masters oder sogar in der DTM zu empfehlen“, erklärt Teamchef Thomas Angerer. Sein Rennstall war bereits 2022 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Erfolg: Beim Rennwochenende auf dem Nürburgring gab es einen Laufsieg. Daran möchte das Team in der Saison 2025 anknüpfen - und hat vier schnelle und talentierte Rennfahrer verpflichtet.

Einen Mercedes-AMG GT4 teilen sich Enrico Förderer und Jay Mo Härtling. Beide kennen das Fahrzeug mit dem Stern in der Haube bereits durch Auftritte im Rahmen des ADAC Racing Weekend. Härtling hat 2024 zudem erste Erfahrungen im GT3-Sport gesammelt und war unter anderem auch im ADAC GT Masters am Start. „Ich freue mich riesig auf die Saison in der ADAC GT4 Germany. Mein klares Ziel ist es, um Siege mitzukämpfen und am Ende auch ganz vorne mit dabei zu sein. Das Feld ist stark besetzt, aber ich bin bereit, alles zu geben“, blickt Förderer voraus. Härtling kommt ebenfalls hoch motiviert in die ADAC GT4 Germany. „Ich freue mich auf diese hochkarätige ADAC Meisterschaft. Mit Enrico habe ich einen super Teamkollegen. Wir haben die letzten Jahre schon sehr viel zusammengearbeitet und harmonieren perfekt.“

Im Schwesterfahrzeug geben Joel Mesch und Cedric Fuchs Vollgas. Mesch war mit dem Mercedes-AMG GT4 ebenfalls bereits erfolgreich beim ADAC Racing Weekend unterwegs. Auch Fuchs ist im ADAC Motorsport kein Unbekannter. 2024 holte er den Titel im ADAC Tourenwagen Junior Cup. „Es fühlt sich für mich richtig gut an, den nächsten Schritt gemeinsam mit SR Motorsport by Schnitzelalm zu machen. Wir werden alles geben, um das bestmögliche Resultat zu erreichen“, meint Fuchs, der im Winter bereits erste GT4-Erfahrungen sammeln konnte.“ Auch Mesch fiebert dem Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben bereits entgegen: „Ich bin zum ersten Mal in solch einer großen und stark umkämpften Rennserie am Start und deshalb sehr gespannt darauf.“


Neuer Look für Dörr Motorsport

Dörr Motorsport geht mit einem neuen Look in die zweite die zweite Saison. Kurz vor dem ersten Schlagabtausch der DTM beim offiziellen Vorsaisontest am 2. April in der Motorsport Arena Oschersleben präsentiert das McLaren-Team die Optik der beiden 720S GT3 Evo von Timo Glock und Ben Dörr.

Glock gibt in einem weiß/blau/roten McLaren mit der Startnummer #16 sein DTM-Comeback. McLaren-Juniorfahrer Ben Dörr nimmt seine zweite DTM-Saison im McLaren-typischen Papaya in Angriff, der mit zusätzlichen weißen Akzenten in einem neuen Look erstrahlt.

Die DTM testet am 2. April ganztägig in Oschersleben. Fans sind herzlich willkommen, Tickets gibt es für 5 Euro an der Tages

Mathias Bjerre Jakobsen wird vierter Mücke-Pilot

Foto: Jens Hawrda


Der Däne Mathias Bjerre Jakobsen komplettiert das Quartett des Teams BWT Mücke Motorsport für den Prototype Cup Germany. Der 18-Jährige kommt aus dem Formelsport und teilt sich einen Duqueine D08 mit dem Italiener Riccardo Leone Cirelli.

Mit Mathias Bjerre Jakobsen ist BWT Mücke Motorsport seiner Ausrichtung treu geblieben, in dieser Saison ausschließlich auf junge Talente zu setzen – denn auch Riccardo Leone Cirelli sowie die anderen beiden Piloten Maksymilian Angelard und Mattis Pluschkell sind nicht älter als 20 Jahre. „Wir haben die Entwicklung von Mathias in den vergangenen zwei Jahren genau verfolgt und waren von seiner Leistung beeindruckt", so Teamchef Stefan Mücke zur neusten Verpflichtung. „Ich bin sehr stolz, nun für Mücke Motorsport im Prototype Cup Germany anzutreten", strahlte Jakobsen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung LMP3 und möchte mich als Fahrer weiterentwickeln. Ich glaube, mit Riccardo auf dem gleichen Auto habe ich einen guten Teamkollegen, von dem ich sicher noch etwas lernen kann. Denn im Gegensatz zu mir kann er schon auf eine Saison Erfahrung im Prototype Cup Germany zurückblicken.“

Jakobsen kommt aus der dänischen Formel 4, in der er zwei Jahre verweilte. 2024 gewann er die nunmehr Nordic 4 umbenannte Serie und wurde zudem als „Talent of the year“ in seiner Heimat Dänemark ausgezeichnet. Dann meldete er sich zu einem Shootout an, in dem das luxemburgische Team Racing Experience einen Start in der Prototype Winter Series auslobte. Jakobsen setzte sich gegen Rivalen aus zwölf Nationen durch und durfte die Farben der Mannschaft vertreten, die im Jahr 2023 auch Meister in Prototype Cup Germany war. „Wir waren 20 Kandidaten, haben erst im Simulator und dann in einem LMP3 auf einer realen Rennstrecke unser Können zeigen müssen. Dass ich das Shootout am Ende gewonnen habe, war ein sehr wichtiger Schritt in meiner Karriere.“

In der Prototype Winter Series teilte er sich ein Fahrzeug mit Wolfgang Payr und beide bejubelten in Aragon einen Podestplatz. „Für mich war es erstmal eine Umstellung. Zum einen ist der LMP3 viel leistungsstärker und schwerer als ein Formel-4-Renner, zum anderen sind die Strecken in Spanien und Portugal viel länger und größer als die in Dänemark, was höhere Geschwindigkeiten zulässt. Ich habe alles Schritt für Schritt auf mich zukommen lassen und auch mein Teamchef Christian Hauser hat mir keinen Druck gemacht. So konnte ich mich über die vier Rennwochenenden gut entwickeln.“ Das sah BWT Mücke Motorsport ebenfalls so; Jakobsen bekam eine Einladung zu einer Testfahrt und erhielt wenig später einen Vertrag für die Saison 2025. 

Der junge Däne träumt von einer Karriere im Prototypenbereich. „Mein langfristiges Ziel ist, 2030 in einem Hypercar zu sitzen. Das möchte ich über den Weg LMP3 und LMP2 erreichen. Ich mochte den Langstreckensport schon immer, denn Du musst als Team arbeiten, als Egoist kommst Du nicht weit.“ Dabei schaut er auch zu Tom Kristensen auf, den Rekordsieger der 24 Stunden von Le Mans, der ein Landsmann von Jakobsen ist. „Tom ist ein großes Idol und in Dänemark ein Star. Als wir mit einer Gruppe aus dänischen Talenten auf Lanzarote trainieren waren, war er auch dabei. Er konnte uns viele hilfreiche Tipps geben und es war toll, einen so großen Rennfahrer kennenzulernen.“ Aktuell arbeitet der neue Mücke-Pilot nach eigenen Angaben bis zu 60 Stunden pro Woche in der Tankstelle, dem Restaurant oder der Fleischfabrik seiner Eltern. „Ich weiß, dass ich das sicher nicht die nächsten fünf Jahre durchziehen kann, aber im Moment will ich alles dafür tun, damit ich die Möglichkeit habe, Rennen zu fahren und mir eine Karriere im Motorsport aufzubauen.“

Quelle: ADAC-Motorsport


Sonntag, 30. März 2025

Mercedes-AMG Team Winward greift mit Mamba und Ravenol-Power an

Foto: Jens Hawrda

Das Mercedes-AMG Team Winward Racing startet mit zwei prägnanten Designs in die DTM-Saison 2025: Jules Gounon steuert die gelb-grüne Mann-Filter-Mamba, während Maro Engel im markanten Ravenol-Look auf Punktejagd geht. Damit sorgt das Team aus Altendiez für eine optische Ansage – sportliche Ausrufezeichen sollen ab dem Auftakt in der Motorsport Arena Oschersleben (25. bis 27. April) folgen.

Das Design der Mann-Filter-Mamba genießt längst Kultstatus. Ihre auffällige Schlangenhaut-Optik zählt zu den bekanntesten Lackierungen im Motorsport und zieht nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Fahrerlager die Blicke auf sich. Der Franzose Gounon geht 2025 in seine erste volle DTM-Saison. Zuletzt beeindruckte der 30-Jährige bei seinem Gaststart im Vorjahr auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit einem sechsten Platz und will nun mit der Mamba an diese Leistung anknüpfen.

Viel DTM-Erfahrung bringt Engel mit. Der Wahl-Monegasse startet bereits in seine neunte Saison und vertraut dabei auf den Mercedes-AMG GT3 im Design von Ravenol. Das Unternehmen aus Ravensberg gehört zu den Partnern der DTM und entwickelt seit Jahrzehnten Schmierstoffe, die im Motorsport unter härtesten Bedingungen bestehen.

Quelle: dtm.com


Nächstes Fahrer-Duo bei AVIA W&S für 2025 steht fest

Foto: Jens Hawrda

Hendrik Still und Philipp Gogollok teilen sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit der Startnummer eins. Beide haben bereits Rennen in der ADAC GT4 Germany gewonnen.

AVIA W&S Motorsport gilt als eines der erfolgreichsten Teams in der ADAC GT4 Germany. Der Rennstall aus Ofterdingen in Süddeutschland räumte 2024 alle Titel ab und möchte in der anstehenden Saison erneut eine tragende Rolle spielen. Dafür hat das Team nun ein starkes Fahrer-Duo verpflichtet: Hendrik Still und Philipp Gogollok. Sie pilotieren den Porsche im AVIA-Design, mit dem Finn Zulauf und Josef Knopp im Vorjahr die Fahrer-Wertung gewannen - entsprechend ist der Porsche mit der Startnummer eins ausgestattet.

„Mit Hendrik und Philipp haben wir eine sehr vielversprechende Fahrerpaarung für unser Meisterauto gefunden. Hendrik kennt das Team und die Serie bestens, während Philipp bereits in der vergangenen Saison sein großes Potenzial unter Beweis gestellt hat. Die Titelverteidigung wird keine leichte Aufgabe, aber wir sind optimal aufgestellt und werden alles dafür geben“, blickt Teamchef Daniel Schellhaas voraus.

Still ist bereits seit 2019 in der ADAC GT4 Germany aktiv und konnte 2020 und 2023 jeweils einen Laufsieg feiern. Darüber hinaus trat er auch schon im ADAC GT Masters an und zählt zu den erfahrensten Piloten auf der Nürburgring Nordschleife. „Die GT4 Germany bedeutet mir sehr viel, und ich bin außerordentlich stolz und dankbar für das Vertrauen des Teams, mit der Nummer 1 an den Start gehen zu dürfen“, blickt Still auf 2025 voraus. „Mit Philipp Gogollok habe ich einen schnellen und trotz seines jungen Alters bereits sehr erfahrenen Fahrer an meiner Seite. Die Zusammenarbeit zwischen den Mechanikern, Ingenieuren und mir hat sich über die Jahre hervorragend entwickelt. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin zuversichtlich, dass wir eine starke Leistung zeigen werden. Natürlich gehört beim Kampf um den Titel auch etwas Glück dazu, aber genau das ist unser erklärtes Ziel.“

Gogollok hat sich in der ADAC GT4 Germany ebenfalls etabliert. Er war bereits mit Fahrzeugen von Mercedes-AMG und Aston Martin in der Serie unterwegs. Mit dem Porsche folgt nun sein drittes Fabrikat. Auf dem Red Bull Ring konnte Gogollok 2024 einen Laufsieg erzielen. „Ich freue mich außerordentlich, in der Saison 2025 für AVIA W&S Motorsport an den Start zu gehen. Es erfüllt mich mit besonderem Stolz, dass mir das Team das Vertrauen schenkt, das Meisterfahrzeug gemeinsam mit Hendrik Still zu pilotieren“, so Gogollok. Von seiner umfangreichen Erfahrung kann ich auf meinem noch jungen Weg sehr viel lernen.“