Sonntag, 30. März 2025

Nächstes Fahrer-Duo bei AVIA W&S für 2025 steht fest

Foto: Jens Hawrda

Hendrik Still und Philipp Gogollok teilen sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit der Startnummer eins. Beide haben bereits Rennen in der ADAC GT4 Germany gewonnen.

AVIA W&S Motorsport gilt als eines der erfolgreichsten Teams in der ADAC GT4 Germany. Der Rennstall aus Ofterdingen in Süddeutschland räumte 2024 alle Titel ab und möchte in der anstehenden Saison erneut eine tragende Rolle spielen. Dafür hat das Team nun ein starkes Fahrer-Duo verpflichtet: Hendrik Still und Philipp Gogollok. Sie pilotieren den Porsche im AVIA-Design, mit dem Finn Zulauf und Josef Knopp im Vorjahr die Fahrer-Wertung gewannen - entsprechend ist der Porsche mit der Startnummer eins ausgestattet.

„Mit Hendrik und Philipp haben wir eine sehr vielversprechende Fahrerpaarung für unser Meisterauto gefunden. Hendrik kennt das Team und die Serie bestens, während Philipp bereits in der vergangenen Saison sein großes Potenzial unter Beweis gestellt hat. Die Titelverteidigung wird keine leichte Aufgabe, aber wir sind optimal aufgestellt und werden alles dafür geben“, blickt Teamchef Daniel Schellhaas voraus.

Still ist bereits seit 2019 in der ADAC GT4 Germany aktiv und konnte 2020 und 2023 jeweils einen Laufsieg feiern. Darüber hinaus trat er auch schon im ADAC GT Masters an und zählt zu den erfahrensten Piloten auf der Nürburgring Nordschleife. „Die GT4 Germany bedeutet mir sehr viel, und ich bin außerordentlich stolz und dankbar für das Vertrauen des Teams, mit der Nummer 1 an den Start gehen zu dürfen“, blickt Still auf 2025 voraus. „Mit Philipp Gogollok habe ich einen schnellen und trotz seines jungen Alters bereits sehr erfahrenen Fahrer an meiner Seite. Die Zusammenarbeit zwischen den Mechanikern, Ingenieuren und mir hat sich über die Jahre hervorragend entwickelt. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin zuversichtlich, dass wir eine starke Leistung zeigen werden. Natürlich gehört beim Kampf um den Titel auch etwas Glück dazu, aber genau das ist unser erklärtes Ziel.“

Gogollok hat sich in der ADAC GT4 Germany ebenfalls etabliert. Er war bereits mit Fahrzeugen von Mercedes-AMG und Aston Martin in der Serie unterwegs. Mit dem Porsche folgt nun sein drittes Fabrikat. Auf dem Red Bull Ring konnte Gogollok 2024 einen Laufsieg erzielen. „Ich freue mich außerordentlich, in der Saison 2025 für AVIA W&S Motorsport an den Start zu gehen. Es erfüllt mich mit besonderem Stolz, dass mir das Team das Vertrauen schenkt, das Meisterfahrzeug gemeinsam mit Hendrik Still zu pilotieren“, so Gogollok. Von seiner umfangreichen Erfahrung kann ich auf meinem noch jungen Weg sehr viel lernen.“


Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ist startklar für die neue Saison

Die Teams und Teilnehmer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland haben sich mit offiziellen Testfahrten im italienischen Imola für die neue Saison warmgelaufen. Im Kalender stehen erneut acht Doppelrennen in fünf Ländern. Zunächst treten die Porsche 911 GT3 Cup zweimal im Rahmen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an: Mitte April in Imola und Anfang Mai im belgischen Spa-Francorchamps.

Foto: Jens Hawrda

Außer auf den Schauplätzen des Großen Preis der Emilia-Romagna und des GP Belgien macht der Markenpokal auf zwei weiteren aktuellen Formel-1-Kursen Station. Teil der insgesamt sechs Auftritte im Rahmen der DTM sind der Circuit Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste und der Red Bull Ring in Österreich. Ein zusätzliches Highlight stellt die Rückkehr auf den Norisring dar: Auf dem spektakulären Stadtkurs in Nürnberg trat der deutsche Carrera Cup zuletzt 2019 an. Der Nürburgring, der Sachsenring und der Hockenheimring komplettieren das 2025er-Programm des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland.

Acht Teams – teilweise formell mit zwei getrennten Mannschaften – haben insgesamt 28 Fahrer permanent in den Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland eingeschrieben. Neben Titelverteidiger Proton Huber Competition sind auch Bonk Motorsport, Team75 Bernhard, ID Racing, Target Competition aus Italien und die niederländische Mannschaft GP Elite wieder am Start. Neu formiert ist das Team [a-workx] by Porsche Paderborn. Prominenter Neueinsteiger ist Schumacher CLRT. Die französische Equipe gewann in der zurückliegenden Saison Fahrer- und Teamwertung des internationalen Porsche Mobil 1 Supercup.

Die Fahrer vertreten zehn Nationen, darunter auch Brasilien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Das größte Kontingent stellt Deutschland mit zwölf Teilnehmern vor den Niederlanden mit sieben Startern. Zu ihnen zählt mit Emely de Heus (ID Racing) erstmals seit einem Jahrzehnt auch wieder eine Rennfahrerin. Die 22-Jährige ging zuletzt in der internationalen Rennserie F1 Academy an den Start. De Heus und vier weitere Neueinsteiger können in der Rookie-Klassifikation Punkte sammeln. Extrawertungen schreibt der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland außerdem für Teams und die sogenannte ProAm-Klasse aus, in der Routiniers ohne Ambitionen auf eine Profikarriere um den Titel kämpfen.

Porsche Deutschland fördert acht junge Fahrer erneut ganz gezielt. Dieser Talent Pool umfasst neben Emely de Heus auch den Österreicher Kiano Blum (ID Racing), Matheus Ferreira aus Brasilien (Target), den Briten Joseph Warhurst (Team Proton Huber Competition), die Niederländer Flynt Schuring (Schumacher CLRT), Kas Haverkort (Team GP Elite) und Senna van Soelen sowie Daniel Gregor aus Baden-Württemberg (beide Team75 Bernhard).

Im Starterfeld des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland finden sich zudem auch die beiden aktuellen Porsche-Junioren: Der Franzose Alessandro Ghiretti (Schumacher CLRT) kommt als amtierender Titelgewinner des Porsche Carrera Cup Asia und des Porsche Carrera Cup France in den deutschen Markenpokal. Theo Oeverhaus (Bonk Motorsport) war 2023 Rookie-Champion im deutschen Carrera Cup. Darüber hinaus hat der Osnabrücker in der zurückliegenden Saison den dritten Gesamtrang belegt und den Porsche Carrera Cup Middle East gewonnen.

Zwei amtierende Champions der Saison 2024 gehen auch in der neuen Saison an den Start. Rookie-Sieger und Talent Pool-Neuzugang Flynt Schuring hat nun eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung im Visier. Der Sauerländer Sören Spreng (GP Elite) will seinen ProAm-Titel verteidigen. Nicht mehr dabei ist Rekordchampion und Titelverteidiger Larry ten Voorde. Der Niederländer widmet sich jetzt ganz seiner eigenen Fahrerakademie.

Pro Rennwochenende trägt der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auch in der neuen Saison zwei Wertungsläufe über jeweils etwas mehr als 30 Minuten aus. Rennfahrzeug ist der bewährte Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992.

„Seit 40 Jahren führt Porsche Markenpokale in Deutschland durch, der Carrera Cup geht bereits in seine 36. Saison. Wir haben uns erneut für die DTM als maßgebliche Plattform entschieden, die an sechs Wochenenden unser Gastgeber ist. Dazu kommen zwei Runden im Rahmen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Teams, Fahrer und Fans können sich also auf eine abwechslungsreiche Saison freuen, in der uns erneut Sixt als Titelpartner begleitet“, kommentiert Thorsten Rückert, Projektleiter des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. „Besonders gespannt bin ich auf die Vorstellungen der Fahrer aus dem Talent Pool, in dem ich Emely de Heus als einzige Pilotin ganz besonders begrüße.“

Rennkalender Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2025

18. – 20. April: Imola (ITA), FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC

8. – 10. Mai: Spa-Francorchamps (BEL), FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC

6. – 8. Juni: Zandvoort (NLD), DTM

4. – 6. Juli: Norisring Nürnberg (DEU), DTM

8. – 10. August: Nürburgring (DEU), DTM

22. – 24. August: Sachsenring (DEU), DTM

12. – 14. September: Red Bull Ring, Spielberg (AUT), DTM

3. – 5. Oktober: Hockenheimring (DEU), DTM

Quelle: Porsche - Motorsport


Samstag, 29. März 2025

Land-Motorsport sichert DTM-Cockpit für Feller

Ricardo Feller startet Dank Land-Motorsport auch 2025 in der DTM
Foto: Land-Motorsport / Copyright: Gruppe C GmbH

Am 26. April schreibt Land-Motorsport eine ganz besondere Geschichte weiter: Das Team steigt in die DTM ein und wird zusammen mit seinem früheren ADAC GT Masters-Champion Ricardo Feller in einer der populärsten GT-Serien um Erfolge kämpfen. Einsatzfahrzeug für das Meisterschaftsdebüt der Mannschaft ist ein Audi R8 LMS GT3.

Es gleicht einer „Rettungsaktion“, die Land-Motorsport mit dem kurzfristigen Engagement meistert. „Ricardo sollte ursprünglich für ein anderes Team in der DTM antreten. Das Projekt platzte jedoch vor wenigen Wochen“, erklärt Christian Land. „Daraus entwickelte sich schnell ein enger Austausch, um ein Alternativprogramm für ihn auf die Beine zu stellen.“

Wie das Programm aussieht? Ricardo Feller bestreitet alle acht DTM-Rennwochenenden für die Mannschaft, für die er 2019 mit gerade einmal 18 Jahren erste Erfolge einfuhr. Das Paket, das Land-Motorsport hierfür geschnürt hat, reicht von einer Top-Crew aus Mechanikern und Ingenieuren bis hin zur Glückszahl auf dem Auto: Feller startet mit der Nummer 29, mit der er bereits 2021 den Titel zusammen mit dem Rennstall im ADAC GT Masters gewann.

„Alles passt perfekt zusammen und ich bin so froh, dass ich mit Land-Motorsport in der DTM starten darf“, sagt Ricardo Feller. „Die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend für mich. Der Wegfall meines eigentlichen DTM-Programms hat mich sehr hart getroffen, da alles sehr ungewiss für mich war. Christian und Wolfgang Land bin ich besonders dankbar, dass sie nichts unversucht gelassen haben. Auch Porsche möchte ich Danke sagen, dass sie die Freigabe hierfür erteilt haben.“

Mit viel Euphorie und einer langen To-Do-Liste geht es nun nach Oschersleben. Am 1. April beginnt mit dem offiziellen Vortest das DTM-Abenteuer für Land-Motorsport mit Ricardo Feller an Bord. Der Auftakt findet an gleicher Stelle Ende des Monats statt.

Quelle: land-Motorsport.de


Audi auch weiter dabei: Feller startet in der DTM 2025

  • Schweizer Rennfahrer pilotiert einen Audi R8 LMS GT3 Evo2
  • Land-Motorsport steigt neu in die DTM ein

Ricardo Feller startet 2025 mit einem Audi R8 LMS GT3 EVO2
Foto: Jens Hawrda

Audi ist auch weiterhin in der DTM vertreten und tritt mit einem Publikumsliebling an. Ricardo Feller startet im R8 LMS GT3 Evo2 – der Schweizer bringt die Erfahrung aus drei DTM-Saisons mit und verbuchte bislang zwei Rennsiege sowie weitere fünf Podiumsplätze. Eingesetzt wird der Audi von Land-Motorsport. Der Rennstall aus Niederdreisbach im Westerwald steigt neu in die DTM ein.

„Alles passt perfekt zusammen und ich bin so froh, dass ich mit Land-Motorsport in der DTM starten darf“, sagt Feller. „Die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend für mich. Der Wegfall meines eigentlichen DTM-Programms hat mich hart getroffen, da alles ungewiss für mich war. Christian und Wolfgang Land bin ich besonders dankbar, dass sie nichts unversucht gelassen haben. Auch Porsche möchte ich Danke sagen, dass sie die Freigabe hierfür erteilt haben.“

Dass die Kombination aus Feller und Land-Motorsport Erfolge verspricht, beweist ein Blick in den Rückspiegel. In der Saison 2021 gewann der damals 21-jährige Youngster mit dem Team das ADAC GT Masters. Dieses Jahr wollen Feller und Land-Motorsport gemeinsam in der DTM angreifen. „Ricardo sollte ursprünglich für ein anderes Team in der DTM antreten. Das Projekt platzte jedoch vor wenigen Wochen“, erklärt Team-Manager Christian Land. „Daraus entwickelte sich schnell ein enger Austausch, um ein Alternativprogramm für ihn auf die Beine zu stellen.“

„Seit meinem ersten Tag in der DTM hat sich mein Ziel nicht geändert: Ich will diese Meisterschaft gewinnen“, betont der 24-jährige Feller. Die erste Bewährungsprobe erwartet den gebürtigen Aarauer in der Motorsport Arena Oschersleben – dort steigt vom 25. bis 27. April der DTM-Saisonauftakt. Erstmals der DTM-Konkurrenz stellt sich Feller am 2. April in Oschersleben, dann findet beim offiziellen Vorsaisontest und Medientag die Generalprobe für die Saison 2025 statt.


Wimmer Werk startet 2025 mit zwei Porsche in der ADAC GT4 Germany

  • Team aus Österreich hat sich den Titel als Ziel in der ADAC GT4 Germany gesetzt
  • Raphael Rennhofer und Emil Heyerdahl teilen sich einen Porsche
  • Schwesterfahrzeug wird von den Youngstern Oskar Dix und Egor Litvinenko pilotiert

Team Wimmer Werk startet 2025 mit 2 Porsche 718 Cayman GT4
Foto: Jens Hawrda

Das Starterfeld in der ADAC GT4 Germany füllt sich: Wimmer Werk Motorsport wird in der Saison 2025 erneut in der Serie an den Start gehen. Der Rennstall aus Fischamend bei Wien setzt zwei Porsche 718 Cayman GT4 ein. „Die ADAC GT4 Germany zählt zu den Top-Serien und natürlich zieht das DTM-Umfeld. Die Bühne ist somit die richtige“, erklärt Felix Wimmer, der gemeinsam mit seinem Bruder Max Wimmer den Rennstall leitet. „Außerdem passt der Porsche von seiner Charakteristik her sehr gut zu den Rennstrecken der ADAC GT4 Germany.“

Wimmer Werk Motorsport ist bereits seit 2023 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Erfolg: 2023 gab es auf dem Nürburgring und dem Lausitzring die ersten Pole-Positions. 2024 wurde im Samstagsrennen auf dem Nürburgring der erste Laufsieg erzielt. „Wir sind nun das dritte Jahr in der Serie mit dabei und konnten uns kontinuierlich steigern. Für 2025 haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, den Titel zu holen. Dafür werden wir alles geben“, ist Wimmer hoch motiviert.

Einen der beiden 718 Cayman GT4 teilen sich Raphael Rennhofer und Emil Heyerdahl. Rennhofer hat bereits Erfahrung in der ADAC GT4 Germany gesammelt. In einem Aston Martin holte der Österreicher beim Saisonfinale 2024 auf dem Hockenheimring eine Pole-Position und einen Laufsieg. Mit Heyerdahl war Wimmer Werk Motorsport bereits in der GT4 European Series unterwegs. „Wir denken, dass dieses Duo ein absoluter Titelaspirant ist“, so Wimmer. „Raphael fährt mit uns dieses Jahr zusätzlich noch einige Rennen im Porsche Carrera Cup Deutschland. Mit ihm bauen wir einen Mann für die Zukunft auf. Emil hat uns letztes Jahr bereits in der europäischen Serie gezeigt, wie unfassbar stark er ist. Im Cockpit verfügt er über unglaubliches Feingefühl.“ Den zweiten Porsche pilotieren Oskar Dix und Egor Litvinenko. Dix gewann 2024 viele Rennen in der britischen Porsche Sprint Challenge. Litvinenko gab zuletzt im Porsche Carrera Cup Deutschland Vollgas. „Dieses junge Fahrer-Duo wird 2025 sicherlich einiges lernen können. Ihr Ziel ist es, sich jedes Wochenende zu steigern, sodass sie in der darauffolgenden Saison um die Top Fünf mitfahren können“, beschreibt Wimmer.

Die Förderung des Motorsport Nachwuchses steht bei Wimmer Werk Motorsport extrem im Fokus. Das Team hat dazu ein eigenes „Driving Program“ ins Leben gerufen, das von Nicolaj Møller Madsen geleitet wird. Der Däne wurde 2020 Champion der ADAC GT4 Germany. „Neben Gabriele Piana ist Nicolaj sicherlich der erfahrenste GT4-Pilot, den es überhaupt gibt“, erläutert Wimmer. „Wir schätzen seine Expertise wirklich sehr. Der Saisonauftakt in Oschersleben kann also kommen.“