Mittwoch, 26. März 2025

Erste Bewährungsprobe für die DTM-Stars in Oschersleben

  • Offizieller Test- und Medientag mit umfangreicher Fahrzeit
  • Erster Leistungsvergleich der Teams und Fahrer vorm Saisonstart
  • Neuzugänge Ford und Aston Martin sorgen für zusätzliche Spannung

Foto: Jens Hawrda

In der kommenden Woche startet die DTM in ihre heiße Vorbereitungsphase: Beim offiziellen Test- und Medientag am 2. April in der Motorsport Arena Oschersleben treffen die Fahrer und Teams erstmals in diesem Jahr aufeinander. Mit fast acht Stunden Fahrzeit wird der Vorsaisontest für die DTM-Stars zur Generalprobe für den Saisonstart (25. bis 27. April in Oschersleben) und bietet den Protagonisten die ideale Gelegenheit, um unter Wettkampfbedingungen an der Abstimmung der Fahrzeuge zu arbeiten. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf den Reifen: Zum ersten Mal setzen die Teams auf den neuen Slickreifen von Pirelli. Zuschauer können den Test live vor Ort erleben und dabei auf Selfie- sowie Autogrammjagd gehen.

Die Fans erwartet ein spektakuläres erstes Schaulaufen: Mit Aston Martin und Ford verstärken zwei weitere Premium-Marken das Teilnehmerfeld. Das Team HRT Ford Performance setzt auf zwei Ford Mustang GT3, während die belgische Equipe von Comtoyou Racing mit zwei Aston Martin Vantage GT3 antritt. Eine erste Standortbestimmung für seine Mission Titelverteidigung steht für Mirko Bortolotti an. Der Lamborghini-Werksfahrer startet dieses Jahr für Abt Sportsline. Prominenter Konkurrent des Italieners ist der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock. Der DTM-Rückkehrer greift in einem McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport an. Im Blickpunkt stehen zudem die beiden Youngster Morris Schuring (NL) und Tom Kalender (Hamm/Sieg), die in Oschersleben erstmals die DTM-Bühne betreten. Während der 20-jährige Schuring für das Manthey Junior Team fährt, gehört Kalender zum Aufgebot vom Mercedes-AMG Team Landgraf und wird beim ersten Saisonrennen mit 17 Jahren und 30 Tagen als jüngster Fahrer in die DTM-Geschichte eingehen.

Für die Besucher bietet sich in Oschersleben die einmalige Gelegenheit, die ersten Testrunden der neuen Saison hautnah zu verfolgen. Darüber hinaus können Zuschauer am Donnerstag (3. April) auch die Testaktivitäten der ADAC GT4 Germany beobachten. Die Nachwuchsserie trägt zwei Sessions aus – von neun bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Tickets sind am Mittwoch und am Donnerstag für jeweils fünf Euro an den Tageskassen erhältlich.

Programm offizieller Test- und Medientag der DTM (vorläufig):

Mittwoch, 2. April

09.10 - 13.00 Uhr DTM Testsession 1

13.15 - 14.00 Uhr Pressekonferenz DTM 2025 (Lounge 27/28)

14.00 - 18.00 Uhr DTM Testsession 2

18.00 - 18.30 Uhr DTM Mixed Zone (Lounge 27/28)

Donnerstag, 3. April

09.00 - 13.00 Uhr ADAC GT4 Germany Testsession 1

14.00 - 18.00 Uhr ADAC GT4 Germany Testsession 2



Montag, 24. März 2025

Schubert Motorsport kehrt 2025 ins ADAC GT Masters zurück

  • Schubert Motorsport setzt 2025 einen BMW M4 GT3 Evo ein
  • Die Zwillingsbrüder Sandro und Juliano Holzem starten für Schubert Motorsport

Schubert Motorsport kehrt 2025 ins ADAC GT Masters zurück
Foto: Siegerdesign

Schubert Motorsport kehrt 2025 nach einem Jahr Pause mit dem BMW M4 GT3 Evo ins ADAC GT Masters zurück. Das Traditionsteam aus Oschersleben in Sachsen-Anhalt vertraut dabei auf das Zwillingspaar Sandro und Juliano Holzem (beide 20 /Polch) hinter dem Steuer. Ihren ersten Einsatz haben sie beim Saisonstart des ADAC GT Masters vom 23. bis 25. Mai auf dem Dekra Lausitzring im Rahmen der DTM.

Schubert Motorsport ist seit 2010 eine bekannte Größe im ADAC GT Masters. Mit insgesamt 13 Siegen gehört die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert zu den erfolgreichsten der Serie und rangiert auf Rang vier der ewigen Bestenliste. Zudem stehen acht Pole-Positions und die ADAC GT Masters Teammeisterschaft 2015 zu Buche.

Gemeinsam mit den Holzem-Brüdern sollen dieser Bilanz weitere Erfolge hinzugefügt werden. Das Zwillingspaar bestreitet 2025 seine zweite Saison im ADAC GT Masters. In ihrer Debüt-Saison mit Land Motorsport gelang den beiden 20-Jährigen sechsmal der Sprung in die Top-10 des hart umkämpften Feldes. Sie zeigten eine stetig aufsteigende Lernkurve und fuhren beim Finale in Hockenheim mit Rang vier nur knapp an ihrem ersten Podium vorbei. Über den Winter absolvierten Sandro und Juliano Holzem erfolgreiche Testfahrten mit dem neuen BMW M4 GT3 Evo und möchten nun regelmäßig im Spitzenfeld angreifen.

„Wir freuen uns riesig, die neue Saison gemeinsam bei einem Team wie Schubert Motorsport anzugehen“, sagt Sandro Holzem. „Die Professionalität, das Umfeld und das Auto – hier passt einfach alles. Nach unserem intensiven Winterprogramm fühlen wir uns bestens vorbereitet.“ Juliano Holzem ergänzt: „Nach dem ersten Jahr im ADAC GT Masters geht es jetzt darum, konstant vorne mitzufahren. Mit Schubert Motorsport und dem neuen Evo-Kit des BMW M4 GT3 haben wir dafür ein perfektes Paket.“

Teamchef Torsten Schubert ist überzeugt: „Sandro und Juliano haben uns mit ihrer Entwicklung und Einstellung beeindruckt. Wir sehen in ihnen großes Potenzial und freuen uns, mit ihnen in die neue Saison zu gehen.“


Freitag, 21. März 2025

DTM-Testtag 2025 in Oschersleben

Offizieller Vorsaisontest der DTM am 2. April in Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Der Startschuss für die DTM-Saison 2025 fällt am 2. April mit dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben. Rund drei Wochen vor dem ersten Rennen treffen die Teams und Fahrer bei der Generalprobe zur Saison 2025 erstmals aufeinander. Gleichzeitig bietet der Test- und Medientag in Oschersleben Medienvertretern die perfekte Möglichkeit, sich im Fahrerlager direkt mit Piloten, Teams und Offiziellen über die bevorstehende Saison auszutauschen.

Am 3. April werden dann die Teilnehmer der ADAC GT4 Germany auf dem Kurs unterwegs sein.


Mittwoch, 19. März 2025

BWT Mücke Motorsport startet erneut in der ADAC GT4 Germany 2025

  • Berliner Rennstall bringt zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start
  • Luca Bosco und Julien Apothéloz gehen mit Titelambitionen in die neue Saison
  • Tobias Bille Clausen und Axel Bengtsson geben Serien-Debüt

Foto: Jens Hawrda


Die ADAC GT4 Germany sieht auch in der Saison 2025 wieder Pink. BWT Mücke Motorsport bringt erneut zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start und hat mit starken Fahrerpaarungen einiges vor. Ganz vorne mitmischen möchten auf jeden Fall Luca Bosco (20/ITA) und Serien-Rückkehrer Julien Apothéloz (24/CHE). Den zweiten GT4 mit dem Stern in der Haube teilen sich die beiden Skandinavier Tobias Bille Clausen (16/DNK) und Axel Bengtsson (24/SWE), die zum ersten Mal in der Serie fahren werden.

Der Berliner Traditionsrennstall ist bereits seit 2023 erfolgreich in der ADAC GT4 Germany am Start und somit eine feste Größe im Feld. 2024 konnten insgesamt fünf Podestplätze erzielt werden, beim Heimspiel auf dem Dekra Lausitzring gab es den ersten Sieg. Final belegte BWT Mücke Motorsport 2024 den dritten Rang in der Teamwertung. 2025 soll nun der nächste Schritt folgen. „Wir verfügen über eine absolute Top-Besetzung und sind überzeugt, dass wir 2025 gemeinsam um Erfolge kämpfen können“, erläutert Teamchef Stefan Mücke, der als Pilot früher im ADAC GT Masters und der DTM unterwegs war.

Im Cockpit vertraut BWT Mücke Motorsport auf zwei internationale Fahrer-Duos. Der Schweizer Apothéloz ist bereits eine feste Größe im ADAC Motorsport. Nach einer Saison in der ADAC TCR Germany wechselte er 2020 in die ADAC GT4 Germany. Mit Erfolg: In seinem ersten GT4-Jahr kam er in der Gesamtwertung final auf den Bronzerang. Danach ging es für Apothéloz in den GT3-Sport. 2023 und 2024 trat er im Prototype Cup Germany an und beendete beide Saisons ebenfalls in den Top Drei. „Die ADAC GT4 Germany stellt für mich ein vertrautes Umfeld dar. Die Serie hat sich in sportlicher sowie medialer Hinsicht sehr positiv entwickelt“, erklärt er. „Ich habe noch eine Rechnung offen in der GT4 und bin guter Dinge, dass wir von Beginn an vorne mitmischen können.“ Sein neuer Teamkollege Luca Bosco hat ebenfalls bereits Erfahrung in der ADAC GT4 Germany gesammelt und beendete die Saison 2024 im BWT Mücke-Mercedes-AMG auf Gesamtrang elf. Bestes Ergebnis war ein zweiter Platz im Samstagsrennen auf dem Norisring. „Ich bin motivierter denn je, die neue Saison anzugehen. Wir haben alle Zutaten für den Erfolg: ein erstklassiges Team, starke Partner und ein Auto, das auf Top-Leistung ausgelegt ist“, so Bosco. „Ich freue mich darauf, mit dem Team gemeinsam weiter zu wachsen. Diese Saison zählt nur eines: an der Spitze fahren und um Siege kämpfen. Dafür werde ich alles geben.“

Im zweiten Fahrzeug teilen sich mit Tobias Bille Clausen und Axel Bengtsson zwei Serien-Neulinge die Arbeit am Lenkrad. Clausen steigt aus dem Kartsport auf. „Meine erste Saison im Automobilsport betrachte ich als Lernjahr. Gleichzeitig möchte ich erste Highlights setzen und mich mit der zum Teil erfahreneren Konkurrenz messen“, blickt der Youngster voraus. Der Schwede Bengtsson wechselte bereits 2022 in den Automobilsport und war hauptsächlich in seiner Heimat unterwegs. „Ich freue mich schon jetzt auf das kommende gemeinsame Jahr mit BWT Mücke Motorsport. Ich bin dankbar für diese tolle Gelegenheit und sicher, dass wir zusammen gute Ergebnisse in der ADAC GT4 Germany erzielen können“, geht er optimistisch in die Saison.

Neues Fahrzeug und zwei Champions: BMW präsentiert starkes DTM-Aufgebot

Schubert Motorsport und BMW peilen in der DTM Titel mit einem schlagkräftigen Aufgebot an. Der Rennstall aus Oschersleben setzt zwei brandneue BMW M4 GT3 Evo ein und vertraut auf die Erfahrung von zwei Champions: Der dreimalige Gesamtsieger René Rast (Bregenz) pilotiert einen blau-schwarzen BMW. Marco Wittmann aus Fürth, Titelträger in den Saisons 2014 und 2016, tritt im berühmten grünen Design von DTM-Innovationspartner Schaeffler an. Schubert Motorsport startet seit 2022 in der DTM und holte seitdem einmal den Fahrer- sowie zweimal den Teamtitel. Den Auftakt in der Motorsport Arena Oschersleben (25. bis 27. April) bestreitet die Mannschaft vor heimischer Kulisse – das Team hat seinen Sitz in unmittelbarer Nähe zur Strecke.

René Rast: „Ich möchte meinen vierten DTM-Fahrertitel gewinnen“
Foto: BMW

Mit 28 Rennsiegen zählt Rast zu den erfolgreichsten Fahrern in der Geschichte der DTM – nur Klaus Ludwig (37 Siege) und DTM-Ikone Bernd Schneider (43 Siege) jubelten öfter ganz oben auf dem Podium. Die vergangene Saison schloss Rast als Gesamtfünfter ab, dieses Jahr möchte der 38-Jährige wieder ganz nach vorne. „Meine Zielsetzung für die DTM ist klar: Ich möchte meinen vierten Fahrertitel gewinnen“, betont Rast. „Natürlich wollen wir auch in der Teamwertung wieder ganz vorne sein, aber letztlich hat der Gewinn der Fahrerwertung den höchsten Stellenwert – natürlich für mich persönlich, aber auch für das Team.“

Marco Wittmann geht bereits in seine 13. DTM-Saison
Foto: BMW

Auch Wittmann blickt ambitioniert auf seine bereits 13. DTM-Saison: „Ich freue mich riesig, 2025 mit Schaeffler und der ‚Green Machine‘ in der DTM an den Start zu gehen. Ich möchte um Podiumsplätze und Siege kämpfen. Wenn uns das regelmäßig gelingt, können wir auch ein Wort um den Titel mitreden“, sagt der 35-Jährige, den beim DTM-Stopp am Norisring (4. bis 6. Juli) auf den Straßen Nürnbergs ein Heimspiel erwartet. In der DTM feierte Wittmann bislang 19 Rennsiege – zuletzt gewann er vergangenes Jahr im niederländischen Zandvoort, als er mit einer eindrucksvollen Performance von Platz 14 bis an die Spitze fuhr.

Mit großer Überzeugung geht auch Torsten Schubert in die neue Saison. „Nach 2022 wollen wir den Fahrertitel wieder nach Oschersleben holen und gleichzeitig den Teamtitel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen“, sagt der Teamchef von Schubert Motorsport. „Mit dem neuen BMW M4 GT3 Evo haben wir bereits erste Erfahrungen gesammelt, doch es gibt noch einige Unbekannte, insbesondere was die neuen Reifen betrifft. Wir sind überzeugt, dass wir stark aufgestellt sind, und es ist für uns umso wichtiger, in jedem Rennen vorne zu sein und entscheidende Punkte für die Teamwertung zu sichern.“

Mit dem BMW M4 GT3 Evo setzt Schubert Motorsport ab diesem Jahr auf das neue GT3-Fahrzeug von BMW. Kleinere Aero-Außenspiegel, größere Luftauslässe an den vorderen Radkästen und ein veränderter Verstellbereich des Heckflügels sorgen für mehr aerodynamische Effizienz. Neue Stabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse, größere Bremsscheiben hinten sowie ein deutlich feiner einstellbares Differenzial versprechen zudem eine bessere Fahrbarkeit.