Dienstag, 18. Februar 2025

ADAC GT-Masters: Fach Auto Tech gibt erste Fahrerpaarung für 2025 bekannt

Das Schweizer Team Fach Auto Tech startet 2025 in seine zweite Saison nach der Rückkehr ins ADAC GT Masters. Dabei setzt die Mannschaft mit dem Schweizer Alexander Fach und Alexander Schwarzer aus Deutschland auf die bewährte Fahrer-Kombination aus dem Vorjahr.

Im Porsche 911 GT3 R wollen der Silber-Fahrer Fach und der Bronze-Pilot Schwarzer ihren Titel im Pro-AM Cup verteidigen. Vergangene Saison fuhr das Duo in dieser Wertung acht Siege in zwölf Rennen ein. Gleichzeitig sollen die beiden zweiten Plätze in der Gesamtwertung, die sie 2024 in Zandvoort und Spa-Francorchamps erzielt haben, nur der Anfang gewesen sein und sogar ein Gesamtsieg im starken Feld des ADAC GT Masters wird anvisiert.

„Ich finde es richtig gut, wieder mit dem gleichen Paket an den Start zu gehen – so können wir dort weiterarbeiten, wo wir 2024 aufgehört haben. Darüber hinaus sind Alexander und ich ein richtig starkes Duo, wir kommen extrem gut miteinander klar“, verrät der 22-jährige Fach. „Die Resultate im letzten Jahr waren gut, trotzdem war es keine leichte Saison für uns, vieles war noch neu. Doch wir haben viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt.“

Sein 35-jähriger Teamkollege Schwarzer fügt hinzu: „Ich freue mich darauf, wieder im Porsche 911 GT3 R Platz zu nehmen und mit dem gesamten Team von Fach Auto Tech zusammenzuarbeiten. Es ist auch super, Alexander als einen der schnellsten Silber-Fahrer wieder an meiner Seite zu haben, er pusht mich und gibt mir wertvolle Tipps. Im letzten Jahr habe ich gelernt, nicht an mir und meinen Leistungen zu zweifeln und niemals aufzugeben. Jetzt geht es darum, die Limits des Autos noch besser zu verstehen und uns so weiter zu verbessern.“

Währenddessen laufen die Arbeiten am Einsatz eines zweiten Porsche 911 GT3 R weiter auf Hochtouren. Dazu erklärt Teamchef Alex Fach: „Für uns macht es absolut Sinn, ein zweites Fahrzeug einzusetzen. An der Fahrerpaarung arbeiten wir momentan, interessierte Piloten können sich noch bei uns melden.“

Quelle: ADAC-Motorsport

Montag, 17. Februar 2025

TGI Lamborghini Team by GRT setzt auf zwei Werksfahrer in der DTM

  •     Rennstall aus Österreich startet mit Lamborghini-Doppelpack
  •     Teamchef Grasser: „Erwarte, dass wir regelmäßig in die Top-Fünf fahren“

Das TGI Lamborghini Team by GRT startet mit zwei Fahrzeugen in der DTM 2025
Foto: GRT


Das TGI Lamborghini Team by GRT stellt sich der Herausforderung DTM 2025 mit einem spannenden Line-up. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer Luca Engstler (Kempten) und Jordan Pepper aus Südafrika greifen mit zwei Lamborghini Huracán GT3 Evo2 für das Team aus Österreich an. Seit dem Einstieg in die DTM im Jahr 2022 gewann die Mannschaft um Gottfried Grasser drei Rennen und fuhr acht Mal aufs Podium. In der anstehenden Saison möchte das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team weitere Erfolge verbuchen.

Mit viel Selbstvertrauen geht Engstler in sein drittes DTM-Jahr. Der 24-Jährige rahmte die vergangene Saison mit Siegen beim Auftakt in Oschersleben sowie beim Finale in Hockenheim ein und schaffte kürzlich den Sprung in den Lamborghini-Werkskader. „Ich freue mich sehr, in eine weitere DTM-Saison zu starten. Dazu noch Werksfahrer einer so großartigen Marke wie Lamborghini zu werden, macht mich unfassbar stolz und glücklich. Ich hoffe natürlich, dass wir an die Siege im vergangenen Jahr anknüpfen können“, sagt Engstler, dessen Markenzeichen Fahrzeug-Folierungen in den Farben seines Partners Liqui Moly sind.

Mit Pepper gewinnt das TGI Lamborghini Team by GRT einen echten Geheimtipp für seinen DTM-Einsatz. Der gebürtige Johannesburger war in der Vergangenheit für Bentley und Lamborghini global im Einsatz, feierte Titel und Einzelsiege in Nordamerika und Australien. Sein DTM-Debüt gab Pepper vergangenes Jahr am Sachsenring. „Für mich wird ein Traum wahr“, sagt der 28-Jährige über sein DTM-Cockpit. „Im vergangenen Jahr konnte ich bei meinem Gaststart bereits einen kleinen Vorgeschmack bekommen und wusste ab diesem Moment, dass ich alle Hebel in Bewegung setzen werde, um Stammfahrer in der DTM zu werden. Jetzt bin ich sehr motiviert und kann den Saisonstart in Oschersleben kaum erwarten.“

Teamchef Gottfried Grasser zeigt sich optimistisch: „Es freut mich immens, dass wir in unser viertes Jahr in der DTM starten dürfen. Es ist das erste Mal, dass wir mit zwei Lamborghini-Werksfahrern die volle DTM-Saison bestreiten. Mit unserem starken Gesamtpaket erwarte ich auf jeden Fall, dass wir regelmäßig in die Top-Fünf fahren – gerne natürlich mehr. Ich glaube, jeder Teilnehmer der DTM wacht morgens auf und will Meister werden. Wir konzentrieren uns zunächst aber auf die ersten sechs Rennen, wollen dort gut und stabil Punkte sammeln und dann sehen wir weiter.“ Eine wichtige Rolle spielt für das TGI Lamborghini Team by GRT zudem die Ausrichtung der Serie. „Wir können unseren Partnern mit der DTM eine sich stetig weiterentwickelnde und wachsende Plattform bieten. Zudem macht sich die DTM mit der Einführung des innovativen, erneuerbaren Kraftstoffes zum Aushängeschild für die Zukunft und zeigt so eine dringend benötigte Alternative für die Autoindustrie auf“, sagt Grasser.


Donnerstag, 13. Februar 2025

Zwei Neuzugänge: Starkes Quartett von Mercedes-AMG für die DTM

  •     Zwei neue Fahrer im vierköpfigen DTM-Kader von Mercedes-AMG
  •     Mercedes-AMG Team Landgraf feiert DTM-Comeback
  •     Erfolgreichster Hersteller geht mit ambitionierten Zielen in die Saison

 

Foto: Jens Hawrda

Mercedes-AMG geht mit einem starken Aufgebot in die DTM-Saison 2025. Zwei neue Fahrer verstärken den Kader, ein Team kehrt mit zwei Mercedes-AMG GT3 in die DTM zurück. Während Lucas Auer (A) und Neuzugang Tom Kalender (Hamm/Sieg) das Line-up für das Mercedes-AMG Team Landgraf bilden, treten Wahl-Monegasse Maro Engel und Jules Gounon (AND) für das Mercedes-AMG Team Winward Racing an. Mit zwölf Fahrer- sowie 15 Hersteller-Titeln startet die erfolgreichste Marke der DTM bereits in die 36. Saison. „Neben der Verteidigung des Hersteller-Titels streben wir ganz klar auch wieder die Fahrer-Meisterschaft an“, sagt Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. „Dabei setzen wir auf ein schlagkräftiges Line-up. Neben zwei sehr professionellen Teams und drei enorm erfahrenen Fahrern stellen wir auch den bislang jüngsten Piloten im Feld der DTM. Eine sehr gute Mischung, wie ich finde, die hohes Potenzial hat, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Für die Meistermission kehrt das Mercedes-AMG Team Landgraf nach einem Jahr Pause zurück in die DTM. Die Mannschaft rund um Teamchef Klaus Landgraf begeisterte zuletzt im ADAC GT Masters und sorgte für drei Fahrertitel in Folge. Weitere Erfolge sollen in der DTM folgen. Dafür vertraut der Rennstall aus Gensingen auf die Erfahrung von Auer. Mit 155 DTM-Starts bringt der Vizemeister aus 2022 eine enorme Expertise mit. „Das Mercedes-AMG Team Landgraf und ich werden zwar erstmals in der Serie zusammenarbeiten, kennen uns aber schon von anderen Programmen. Bis zum ersten Rennen ist es noch ein bisschen hin, aber wir sind schon voll am Arbeiten. Ich bin extrem gespannt auf die neue Challenge“, sagt der 30-Jährige.

Teamkollege von Auer wird DTM-Debütant Kalender, der vergangene Saison über den Titel im ADAC GT Masters jubelte. Als jüngster Champion verbuchte der Youngster einen neuen Rekord, Bestmarken möchte Kalender auch in der DTM aufstellen. Mit 17 Jahren und 30 Tagen würde er beim Auftaktrennen in Oschersleben als jüngster Fahrer in die Geschichtsbücher der DTM eingehen. „Es ist ein Privileg, dass Mercedes-AMG und Landgraf Motorsport mir das Vertrauen für eine DTM-Saison schenken“, sagt Kalender. „Mit dem Team habe ich ein bekanntes Umfeld, in dem ich mich wohlfühle. Ich versuche, mir keinen Druck zu machen und werde gleichzeitig alles geben. Mit diesem Mindset bin ich auch sehr gut durch meine erste GT3-Saison gekommen.“

Bereits in sein fünftes DTM-Jahr geht das Mercedes-AMG Team Winward. Mit Engel setzt die Mannschaft aus Altendiez auf ein echtes DTM-Ass. Vergangenes Jahr kämpfte der Routinier bis zum Finale um die Krone und verbuchte als Dritter die bisher erfolgreichste DTM-Saison seiner Karriere. „Das Ziel ist klar: Wir wollen DTM-Champion werden und den Titel zurück nach Affalterbach holen“, stellt Engel vor seiner neunten DTM-Saison klar und ergänzt: „Es gibt global gesehen kaum eine andere Serie, wo der Wettbewerb so hart und das Niveau so hoch ist. Wir waren 2024 bis zum Schluss im Titelkampf – darauf können wir aufbauen und wollen uns noch einmal steigern.“

Im zweiten Cockpit vom Mercedes-AMG Team Winward startet Gounon. Der ehemalige ADAC GT Masters-Champion und Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jean-Marc Gounon überzeugte bereits im vergangenen Jahr in Hockenheim, als er bei seiner DTM-Premiere auf den sechsten Platz fuhr. „Ich bin super stolz, DTM-Fahrer zu sein. Das war immer mein großes Ziel. Meine Devise lautet, schnell zu lernen und gute Ergebnisse zu erzielen. Als Kind war ich Fan von meinem Landsmann Laurent Aïello, der 2002 die DTM gewonnen hat. Jetzt möchte ich das Gleiche mit Mercedes-AMG und Winward Racing erreichen“, sagt der Franzose, der seinen Mercedes-AMG GT3 unter der Flagge von Andorra fährt.

Freitag, 7. Februar 2025

FK Performance Motorsport bestätigt erstes Fahrer-Duo

  •  Tim Zimmermann und Leyton Fourie starten 2025 für Vizemeister des Vorjahres
  •  FK Performance Motorsport setzt neuen BMW M4 GT3 EVO im ADAC GT Masters ein
  •  Dritte Saison für FK Performance Motorsport in ADAC GT Masters und ADAC GT4 Germany

FK Performance Motorsport setzt neuen BMW M4 GT3 EVO im ADAC GT Masters ein
Foto: Berzerkdesign

FK Performance Motorsport geht 2025 in die dritte Saison im ADAC GT Masters. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr will das Team erneut an der Spitze mitkämpfen. Der neue BMW M4 GT3 EVO wird von Tim Zimmermann aus Langenargen und dem Südafrikaner Leyton Fourie gesteuert.

Für beide Piloten wird die anstehende Saison ein Debüt. Der 28-Jährige Zimmermann ist bereits mit drei verschiedenen Marken im ADAC GT Masters gefahren, hat zwei Rennsiege erzielt und darüber hinaus auch im internationalen Motorsport viel Erfahrungen sammeln können, hinter dem Steuer eines BMW saß er im GT3-Sport aber noch nicht.

„Das Team und die Professionalität haben mich davon überzeugt, dass das eine gute Idee ist. Wer den Vizemeister stellt, muss einen guten Job gemacht haben. Und meine ersten Kontakte mit allen vor Ort haben mich da schon sehr bestätigt“, freut sich Zimmermann auf die Zusammenarbeit mit FK Performance Motorsport.

Teamkollege Leyton Fourie feierte mit dem Team im vergangenen Jahr bereits die Vizemeisterschaft in der Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany und wagt nun den Aufstieg ins hart umkämpfte Feld des ADAC GT Masters. Der 19-Jährige freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit FK Performance Motorsport und BMW.

„Beide haben mich großartig unterstützt und mich auf die Herausforderungen des ADAC GT Masters vorbereitet, wofür ich sehr dankbar bin“, so der Südafrikaner. „Unsere Ziele sind zunächst, dass ich problemlos in die GT3-Klasse aufsteige und mich im Auto wohlfühle. Sobald wir das erreicht haben, ist das Hauptziel, in Richtung der vorderen Platzierungen zu schauen und konstant zu sein, da wir gesehen haben, wie wichtig das in der Vergangenheit gewesen ist.“

FK Performance Motorsport stieg 2023 ins ADAC GT Masters und die ADAC GT4 Germany ein und feierte seither zahlreiche Erfolge. Dieses Engagement wird das Team auch 2025 in beiden Serien fortsetzen und weitere Details in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Donnerstag, 6. Februar 2025

Dennis Fetzer startet mit HRT in seine zweite GT-Masters Saison

Dennis Fetzer startet mit HRT in seine zweite Saison und ist der erste bestätigte Fahrer für das Ford-Programm im ADAC GT Masters.

Startet für das Haupt Racing Team im ADAC GT Masters: Dennis Fetzer
© Foto: ADAC

Dennis Fetzer steht vor seiner ersten vollen Saison im ADAC GT Masters. Nach einem Gaststart im vergangenen Jahr auf dem Red Bull Ring, der mit zwei Klassensiegen erfolgreich endete, nimmt der Gießener nun die gesamte Saison in der Serie in Angriff. Als erster Fahrer steht der 23-jährige für das Ford-Programm des zweifachen Teamchampions HRT fest und steuert einen der neuen Mustang GT3. Der Teamkollege von Fetzer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Neben dem ADAC GT Masters bestreitet Fetzer auch Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife im Mustang GT3 in der ADAC Nürburgring Langstreckenserie und dem ADAC Ravenol 24h-Rennen.

Drei Fragen an Dennis Fetzer

In Motorsport-Deutschland und darüber hinaus wächst die Vorfreude auf die große Rückkehr von Ford. Was bedeutet es dir, den Mustang GT3 fahren zu dürfen?

Dennis Fetzer: Für mich ist es etwas Besonderes, ein Teil dieses epischen Comebacks von Ford in den deutschen bzw. europäischen Rennsport zu sein. Ich bin sehr von der Historie des Motorsports begeistert, wo diese Marke bekannterweise eine große Rolle gespielt hat. Vielen Dank an mein Haupt Racing Team, dass sie auch in diesem Jahr ihr Vertrauen in mich setzen und wir gemeinsam diese Marke vertreten können.

Wie lange wird es dauern, bis du dich an den Ford Mustang GT3 gewöhnt hast?

Dennis Fetzer: Ich bin in meiner Karriere schon fast alle Fabrikate gefahren und hatte nie große Probleme mich darauf einzustellen. Generell bin ich zuversichtlich durch die gute Gewichtsverteilung und Anordnung des Motors und Getriebes. Der Mustang ist ein sehr Fahrer-freundliches Rennauto. Gerade wird geplant, welche Testfahrten vor Saisonstart noch durchführbar sind und ich bin sicher, dass wir uns bestmöglich vorbereiten werden!

Das große Ziel neben Top-Ergebnissen im ADAC GT Masters und der NLS ist eine gute Platzierung bei den 24h Nürburgring. Was hast du dir vorgenommen?

Dennis Fetzer: Ich denke, besonders für dieses Rennen gilt es - wie immer - erst durchzufahren und fehlerfrei abzuliefern. Gerade mit einem neuen Fahrzeug ist das extrem wichtig. Der Sieg eines Ford beim 24-Stunden-Rennen in Daytona vor kurzem stimmt mich aber sehr zuversichtlich und motiviert mich nochmal mehr für die Saison. Das Team und ich werden natürlich alles geben, auch wenn es Faktoren gibt, die sich nicht unbedingt beeinflussen lassen. Das Ziel ist – für alle Serien und Rennen, in denen ich dieses Jahr antreten werde - vorne mitzufahren und sich mit den Besten zu messen.

Quelle: ADAC-Motorsport