Freitag, 12. Juli 2024

250 Rennen, 25 Fakten: Spannendes und Interessantes zum ADAC GT Masters-Jubiläum

  •  125. Event der traditionsreichen GT3-Meisterschaft
  •   Zahlen, Daten und Fakten aus 18 Jahren ADAC GT Masters

Foto: Jens Hawrda

Am 8. Juni 2007 feierte das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring beim ADAC 24h-Rennen seine Premiere. An diesem Wochenende (12. – 14. Juli) bestreitet die Serie an selber Stelle nun beim ADAC Truck-Grand-Prix ihr 250. Rennen. Ein Blick in die Historie und die Ergebnisse der vergangenen Saisons.

 

  • Das ADAC GT Masters befindet sich mittlerweile in seiner 18. Saison und ist dadurch die am längsten existierende GT3-Serie weltweit.
  • Seit 2007 trat das ADAC GT Masters auf 13 Rennstrecken in sechs verschiedenen Ländern an. Die meisten Events wurden auf dem Nürburgring ausgetragen. 19 Mal startete die Rennserie bisher in der Eifel, an diesem Wochenende kommt Nummer 20 hinzu.
  • In bisher 248 Rennen glänzte das ADAC GT Masters auch mit vielen prominenten Namen. Dazu zählen der sechsfache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier, Abfahrts-Olympiasieger und -Weltmeister Patrick Ortlieb, Skisprung-Star Sven Hannawald und Bob-Olympiasieger Christoph Langen. Zudem gesellten sich Albert von Thurn und Taxis, der 2010 sogar den Fahrertitel gewann, der malaysische Prinz Tunku Hammam Sulong und Bernhard van Oranje aus den Niederlanden. Auch der brasilianische Regisseur Walter Salles wagte den Sprung in die „Liga der Supersportwagen“.
  • Mit Ascari, Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, BMW Alpina, Chevrolet, Corvette, Dodge, Ferrari, Ford, Honda, Jaguar, Lamborghini, McLaren, Mercedes, Nissan und Porsche traten bislang 18 verschiedene Marken im ADAC GT Masters gegeneinander an.
  • Das bisher schnellste Rennen des ADAC GT Masters war mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,9 km/h der Sonntagslauf in Spielberg in der Saison 2017, den Christian Engelhart und Rolf Ineichen im Lamborghini Huracán GT3 des GRT Grasser Racing Team gewannen.
  • 15 ehemalige Formel-1-Fahrer starteten bisher im ADAC GT Masters, dazu zählen Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen, Markus Winkelhock, Karl Wendlinger, Bernd Schneider, Jan Lammers, Mika Salo, Christian Klien und Jack Aitken, der aktuell in der DTM um Erfolge kämpft.
  • 13 Frauen traten seit 2007 in der „Liga der Supersportwagen“ an. Mit Claudia Hürtgen (7 Siege) und Rahel Frey (2 Siege) schafften zwei Rennfahrerinnen den Sprung auf die oberste Stufe des Podiums. Aktuell steht mit der US-Amerikanerin Taylor Hagler eine Frau im Aufgebot des ADAC GT Masters.
  • Insgesamt vier Zwillingspaare starteten bereits im ADAC GT Masters. Sowohl Alfred und Robert Renauer als auch Dennis und Marc Busch waren in der Vergangenheit im ADAC GT Masters unterwegs. In diesem Jahr sind gleich zwei Fahrzeuge mit Zwillingen besetzt. Neben Sandro und Juliano Holzem gehören auch Michael und Johannes Kapfinger in der Saison 2024 zum Teilnehmerfeld.
  • Bei 106 Rennen startete der spätere Sieger von der Pole-Position.
  • Frank Kechele ist der beste Qualifier des ADAC GT Masters. Insgesamt neunmal fuhr er auf die Pole-Position. Bei den Fahrzeugen liegt der Mercedes-AMG GT3 mit 28 Qualifying-Bestzeiten an der Spitze.
  • Mit 53 Pole-Positions führt Lamborghini die Liste vor Audi mit 48 Qualifying-Bestzeiten an.
  • Sebastian Asch, Champion der Saison 2012, hält mit 190 Rennen den Rekord für die meisten Einsätze.
  • 156 verschiedene Fahrer, 52 Teams und elf Marken holten sich im ADAC GT Masters bisher mindestens einen Sieg.
  • Mit 26 Rennsiegen ist der Audi R8 LMS der von 2009 bis 2015 eingesetzten ersten Generation das erfolgreichste Fahrzeug im ADAC GT Masters.
  • Die Top-3 der Fahrer mit den meisten Gesamtsiegen führt Daniel Keilwitz mit 22 Erfolgen an. Dahinter platzieren sich Christian Engelhart (18) und Christopher Mies (13).
  • Die erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters heißt Audi, die insgesamt 50 Erfolge zählt. Porsche brachte es auf 43 Siege vor Lamborghini mit 38 Triumphen.
  • Das Team Callaway Competition verbuchte in seiner Zeit im ADAC GT Masters 35 Gesamtsiege und ist damit das erfolgreichste Team der Seriengeschichte. Die Corvette-Mannschaft von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone war von 2007 bis 2021 in der Serie aktiv und ist damit auch das dienstälteste Team. Ganze 21 Mal stand das Team Reiter Engineering auf dem obersten Platz des Podiums. Mit 14 Erfolgen liegt das Grasser Racing Team auf Rang drei.
  • Doppelschlag: An 20 Wochenenden des ADAC GT Masters siegte dasselbe Fahrerduo in beiden Rennen.
  • Drei Brüderpaaren gelang zusammen ein Sieg im ADAC GT Masters: Jörg und Tim Bergmeister, Ferdinand und Johannes Stuck sowie Kelvin und Sheldon van der Linde.
  • Mit Robert Renauer und Michael Joos erzielten auch zwei Teamchefs einen Rennsieg als Fahrer.
  • Die längste Durststrecke erlebte Christopher Haase, der erste Champion der Serie. Zwischen seinem vorletzten Laufsieg am Sachsenring 2011 und seinem bisher letzten Triumph am Dekra Lausitzring 2020 lagen ganze neun Jahre.
  • 16 Jahre und 32 Tage war Tom Kalender in Oschersleben alt, als er 2024 jüngster Rennsieger wurde. Einen Tag zuvor absolvierte er seinen ersten Start im ADAC GT Masters. Ältester Rennsieger ist mit 58 Jahren, 10 Monaten und 13 Tagen Klaus Ludwig. Die Motorsportlegende siegte 2008 gemeinsam mit Dominik Schwager in einer Corvette auf dem Nürburgring in beiden Rennen.
  • 26 Fahrer holten bisher einen Meistertitel im ADAC GT Masters. Fünf Piloten fuhren allein zum Titel, da sie im Saisonverlauf mit wechselnden Teamkollegen starteten. In der Geschichte der Serie gelang es drei Fahrern zweimal die Meisterschaft einzufahren. Diesen Erfolg verbuchten Sebastian Asch (2012, 2015), Kelvin van der Linde (2014, 2019) und Christopher Mies (2016, 2021).
  • Mit Landgraf Motorsport verteidigte in der Saison 2023 erstmals ein Rennstall den Fahrer-Titel im ADAC GT Masters. Außerdem trugen sich die damaligen Champions Salman Owega und Elias Seppänen als jüngstes Meister-Duo in die Geschichtsbücher ein.
  • Mit 24 verschiedenen Piloten und zwölf Teams bei 14 Rennen, denen mindestens ein Rennsieg gelang, war die Saison 2020 die abwechslungsreichste der Serienhistorie.

Donnerstag, 11. Juli 2024

Dritter Gaststarter auf dem Nürburgring

Mit HP Racing International hat sich bereits der dritte Gaststarter für das nächste Event des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring angekündigt. Im Rahmen des ADAC Truck Grand Prix verstärkt die Mannschaft aus Isernhagen das Teilnehmerfeld mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo. Am Steuer des Bullen aus Sant'Agata Bolognese nehmen Coach McKansy und der Österreicher Gerhard Tweraser Platz.

Tweraser war in diesem Jahr bereits beim zweiten Event in Zandvoort in einem Lamborghini vom Grasser Racing Team am Start. „Es ist großartig, dass ich nach meinem Spontan-Einsatz nun ein weiteres Mal dabei sein darf. Ich schätze vor allem das hohe Niveau in der Serie und blicke der Veranstaltung erwartungsvoll entgegen“, sagt der Pilot aus Bad Ischl. Für McKansy steht in der Eifel die Premiere in der Meisterschaft an: „Im ADAC GT Masters zu fahren, war schon lange ein Wunsch von mir. Den Schritt in solch eine professionelle Meisterschaft mit HP Racing International und meinem Teamkollegen Gerhard zu machen, freut mich riesig.“

Nach einer langjährigen Pause kehrt das niedersächsische Team zurück ins ADAC GT Masters. In der Saison 2015 pilotierte Harald Proczyk einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und erhielt dabei die Unterstützung des Schweden Andreas Simonsen und DTM-Rekord-Champion Bernd Schneider. Danach engagierte sich die Truppe weiter auf der ADAC Plattform und feierte 2018 mit Proczyk den Titel in der ADAC TCR Germany. Mittlerweile konzentriert sich der Österreicher auf seine Rolle als Teamchef.


Formel-1-Gene im ADAC GT Masters

Der Name Jo Siffert dürfte den meisten Motorsportfans bekannt sein. Doch was hat die Schweizer Motorsportlegende mit dem ADAC GT Masters gemeinsam? Die Verbindung stellt der Eidgenosse Grégory De Sybourg her, denn der 20-Jährige ist der Enkel des 96-fachen Grand-Prix-Teilnehmers. De Sybourg startet seit diesem Jahr zusammen mit Eduardo Coseteng im ADAC GT Masters und pilotiert dabei einen BMW M4 GT3 für das Team FK Performance. Im Interview beschreibt er seinen Einstieg in den Motorsport und spricht über seine Ziele.

Mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Jo Siffert als Großvater muss man zwangsläufig vom Motorsport begeistert sein, oder?

Das Erbe meines Opas wirkt sich natürlich auf meine gesamte Familie aus. Die Begeisterung wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Neben meinem Großvater sind auch meine Eltern vom Motorsport fasziniert und waren auch beide schon motorsportlich aktiv. Es war daher klar, dass sie mich früher oder später in ein Go-Kart setzen. Meine Freunde spielten damals eher Fußball oder Hockey, mich packte die Faszination Motorsport direkt bei meiner ersten Fahrt. Von da an hatte ich mein Ziel vor Augen, später einmal Rennfahrer zu werden. Meine Mutter musste zwar meinen Vater erst überreden, ein Kart zu kaufen, aber da er selbst die Leidenschaft teilt, musste sie sich nicht allzu sehr bemühen. 

In der Schweiz werden mehrere Sprachen gesprochen. Mit welcher Sprache bist du aufgewachsen?

In meiner Schweizer Heimatstadt Freiburg wird neben Französisch auch Deutsch gesprochen. Da ich jedoch im französischen Teil aufgewachsen bin, war dieser Einfluss entsprechend größer. Allerdings sollte man beide Sprachen beherrschen. Aus diesem Grund war ich nach dem Ende meiner Schulzeit jeweils fünf Monate in München und Hannover, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Da ich nun für ein deutsches Team fahre, ist das ein großer Vorteil. Zudem lerne ich seit dem Jahresbeginn intensiver Englisch, denn im Motorsport ist diese Sprache eine der wichtigsten.

Wieso hast du dich für das ADAC GT Masters entschieden? 

Das ADAC GT Masters weckte sofort großes Interesse bei mir. Vor allem, dass die Serie ihren Fokus auf die Nachwuchspiloten legt, war ein entscheidendes Argument für mich. Zudem überzeugt mich das Nachwuchskonzept „Road to DTM“, das für alle Piloten eine zusätzliche Motivation darstellt. Letztlich war es die richtige Entscheidung, die erste GT3-Saison im ADAC GT Masters zu bestreiten.

Wie war deine Laufbahn bis zum Einstieg ins ADAC GT Masters?

Bis zum Jahr 2019 war ich in verschiedenen Kart-Serien in der Schweiz aktiv. Im darauffolgenden Jahr absolvierte ich ein Auslandsjahr in Deutschland, um die Sprache zu lernen und meinen Einstieg in den Motorsport vorzubereiten. Zur selben Zeit kontaktierten meine Eltern meinen derzeitigen Manager Benoît Morand, der mich seit einem erfolgreichen Test im Formel-4-Fahrzeug unterstützt. Der Einstieg in den Prototypen-Sport folgte dann im Jahr 2022. Mein Debüt verlief mit mehreren Podiumsplätzen, einem Sieg und dem Titel als bester Nachwuchsfahrer ziemlich gut. Danach wechselte ich in eine Langstrecken-Meisterschaft, in der ich mit vier Podiumsplatzierungen Vize-Meister wurde.

An deiner Seite fährt Eduardo Coseteng, der schon im Vorjahr im ADAC GT Masters unterwegs war. Inwieweit hilft dir das?

Das ist super. Eduardo kennt das Auto und auch die meisten Strecken, auf denen wir unterwegs sind. Für meine persönliche Entwicklung ist das ein großer Vorteil. Auch die anderen Piloten im Team sind sehr hilfsbereit, die Stimmung im Team von FK Performance ist also hervorragend.

Wie hast du die ersten Rennen erlebt? 

Nach einem schwierigen Saisonstart in Oschersleben konnten wir in Zandvoort unsere ersten Meisterschaftspunkte einfahren. Daran möchten wir am Nürburgring anknüpfen und eine Top-5-Platzierung anvisieren. Da ich diese Saison als Lehrjahr betrachte, konzentriere ich mich vor allem auf meine persönliche Entwicklung. Ich merke, dass ich mich von Rennen zu Rennen verbessere und vorankomme. Für die kommende Saison will ich dann um den Titel mitkämpfen.

Was waren deine schönsten Erinnerungen im Motorsport?

Meine erste Podiumsplatzierung und natürlich auch der erste Sieg. Vor allem aber, dass ich mir an meinem 20. Geburtstag einen Traum erfüllen konnte. Zu diesem Zeitpunkt durfte ich mit FK Performance meinen ersten Test in einem BMW M4 GT3 in Portimão absolvieren. Es hätte kein besseres Geschenk geben können.

Was ist dein langfristiges Ziel?

Ich will für BMW in der FIA WEC oder ELMS zu starten. Besonders reizt mich daran das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Dort anzutreten, wäre ein großer Wunsch von mir. 


Schnitzelalm mit Gaststart auf dem Nürburgring

Schnitzelalm Racing startet am Nürburgring als Gaststarter in der ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda

Beim dritten Saisonstopp des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring dürfen sich die Zuschauer im Rahmen des ADAC Truck Grand Prix auf ein wachsendes Starterfeld freuen. Das Team Schnitzelalm Racing setzt bei seinem Gaststart auf dem Eifel-Kurs zwei Mercedes-AMG GT3 in der Silver-Cup-Wertung ein.

Im Fahrzeug mit der Startnummer elf nehmen Julian Hanses und Marcel Marchewicz Platz. Das Lenkrad im Schwester-Auto teilen sich Jay Mo Härtling und Moritz Wiskirchen. Während Marchewicz und Wiskirchen bereits im Vorjahr für das Team im ADAC GT Masters unterwegs waren, feiern Hanses und Härtling ihre Premiere in der traditionsreichen Meisterschaft. „Julian und Jay Mo bringen beide sehr viel Talent mit. Sie haben in den letzten Jahren ihr Potenzial gezeigt und sich den Einsatz absolut verdient. Ich glaube, dass es für ihre weitere Entwicklung ein toller nächster Schritt ist“, sagt Teamchef Thomas Angerer.

In der Saison 2023 erlebte das Team sein ADAC GT Masters-Debüt auf dem Nürburgring. Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg waren sie erneut am Start. Insgesamt verbuchte die Mannschaft aus Bad Hindelang im Oberallgäu drei Top-5-Platzierungen.


250 Rennen ADAC GT Masters: Premiere für neues Format beim Jubiläum am Nürburgring

Foto: Jens Hawrda

ADAC GT Masters startet am Sonntag in den 250. Meisterschaftslauf Neues Sprint- und Endurance-Format bringt noch mehr Spannung Supersportwagen treffen in der Eifel auf PS-Giganten beim ADAC Truck-Grand-Prix Meilenstein für das ADAC GT Masters: Am Wochenende (12. bis 14. Juli) startet die Serie im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring in ihr 250. Rennen. 
 
Dabei steht beim Jubiläumsrennen in der Eifel eine Premiere an: Das ADAC GT Masters debütiert am Wochenende mit einem neuen Format aus einem Endurance-Rennen am Samstag und einem Sprintrennen am Sonntag. Mit dem neuen Rennformat geht auch der Kampf um die Tabellenspitze zwischen den Führenden Tom Kalender (Hamm/Sieg) und Titelverteidiger Elias Seppänen (FIN/ beide Landgraf Motorsport) im Mercedes-AMG GT3 und den engsten Verfolgern Leon Köhler (Erlenbach am Main) /Maxime Oosten (NL, beide FK Performance) im BMW M4 GT3 in die nächste Runde. Sport1 überträgt die beiden Rennen am Samstag ab 14:45 Uhr und am Sonntag ab 15 Uhr. Am Ort, wo 2007 alles begann, feiert das ADAC GT Masters nun auch Jubiläum: Am Nürburgring. 
 
Damals im Rahmen des 24-Stunden-Rennens überquerten Christopher Haase und der Italiener Gianni Morbidelli in einem Lamborghini Gallardo GT3 als erster ADAC GT Masters Sieger die Ziellinie. Mittlerweile befindet sich die Serie in ihrer 18. Saison und ist damit die weltweit am längsten währende GT3-Rennserie. Am Jubiläumswochenende startet die Meisterschaft mit einem neuen Format: Mit dem Samstagslauf begeben sich die Piloten erstmals in ein Endurance-Rennen über 80 Minuten Renndauer. Hier ist vor allem Teamwork und eine gute Taktik gefragt, denn im Vergleich zum bewährten Format sind hierbei zwei Boxenstopps vorgeschrieben, einer davon ist mit einem Reifenwechsel verbunden. 
 
Action ist auch beim 250. Rennen am Sonntag garantiert. Im Sprint über 40 Minuten müssen die Piloten die Schlagzahl noch einmal erhöhen, schließlich bleibt ihnen weniger Zeit für Positionskämpfe. Im Kampf um die Meisterschaft liegen die zweifachen Saisonsieger Seppänen/Kalender in ihrem Mercedes-AMG GT3 derzeit mit 84 Punkten an der Spitze. In Lauerstellung, mit gerade einmal sieben Zählern Rückstand, folgt der BMW M4 GT3 der ebenfalls zweifachen Sieger Oosten/Köhler. „Mit dem Sieg im Sonntagsrennen von Zandvoort haben wir uns eine gute Ausgangslage verschafft. Auf dem Nürburgring wollen wir wieder angreifen und versuchen, die Führung zu übernehmen“, sagt Köhler. Auch die drittplatzierten Jannes Fittje (Langenargen) und Finn Wiebelhaus (Obertshausen/beide Haupt Racing Team) in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 bleiben mit 57 Meisterschaftspunkten in Schlagdistanz. Beim Jubiläumswochenende in der Eifel ergänzen Gaststarter das aus sieben Marken bestehende Feld: Mit den beiden Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing und einem Lamborghini Huracán GT3 Evo vom Team HP Racing International gesellen sich drei weitere Fahrzeuge zum Teilnehmerfeld. Für die Mercedes-AMG-Mannschaft aus Bad Hindelang gehen Julian Hanses und Marcel Marchewicz sowie Jay Mo Härtling und Moritz Wiskirchen an den Start. Im italienischen Stier nehmen Coach McKansy und Gerhard Tweraser Plat