Die IDM-Prädikatsbestimmungen für die Saison 2024 wurden bereits veröffentlicht. Eine wichtige Änderung gegenüber der Saison 2023 stellt die Ermittlung der Startposition in der Klasse Superbike dar. Die Positionen für die Startaufstellung im Rennen werden künftig in zwei 15-minütigen „Superpole“ – Sessions ausgefahren. Bereits am Freitag qualifizieren sich in einem halbstündigen „Superpole Pre-Practice“ die schnellsten12 Fahrer für die Superpole 2, wo die vordersten Startpositionen ausgefahren werden.
Alle anderen Fahrer müssen in der Superpole 1 um ihre Startplätze kämpfen. Zudem dürfen die schnellsten Drei aus der Superpole 1 auch an der Superpole 2 teilnehmen, wodurch sie ihre Chance auf einen der vordersten Plätze wahren. Somit ergeben sich die Startplätze 1-15 aus der Superpole 2, alle nachfolgenden Startplatzierungen werden in Superpole 1 ausgefahren. Den Startplatz haben die Fahrer dann für beide Rennen inne.
Weiterhin wurde das Reifenkontingent angepasst. So stehen ab sofort in der Klasse Supersport acht Reifen pro IDM-Wochenende zur Verfügung. In der Klasse Superbike wird das Kontingent in Vorder- und Hinterreifen unterteilt. Dabei können die Superbike-Teams vier Vorder- und fünf Hinterreifen pro Event nutzen, die drei Erstplatzierten aus Superpole 1 dürfen zusätzlich einen weiteren Hinterreifen verwenden.
Zudem wurden weitere Anpassungen vorgenommen, um mehr Einheitlichkeit mit den FIM-Reglements zu erreichen. Ein Frühstart wird nach den Richtlinien der FIM bewertet und ein „Rain on Grid“-Prozedere für die Startphase wurde eingeführt. Der IDM-Promotor Motor Presse Stuttgart folgt damit seinem Anspruch, den Fahrern und Teams ein professionelles Umfeld zu bieten und sportlich faire Rahmenbedingungen zu gewährleisten.
Montag, 15. April 2024
IDM Superbike 2024 mit neuem Qualifikationsmodus für die Startaufstellung
Mittwoch, 10. April 2024
Schubert Motorsport dominiert DTM-Test in Hockenheim
- René Rast führt BMW-Trio als Gesamtschnellster nach 9.747 Testkilometern an
- Teams sammeln wertvolle Daten vor dem Saisonstart in Oschersleben
- Arjun Maini ist mit 133 gefahrenen Runden aktivster Pilot im Feld
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| Dreifach-Champion René Rast markierte die Test-Bestzeit Foto: ADAC-Motorsport |
Mehr als sechs Stunden Testzeit, 2.131 gefahrene Runden, zahlreiche Medienauftritte – die DTM-Piloten hatten in Hockenheim auf und neben der Rennstrecke viel zu tun. Beim ersten öffentlichen Auftritt der populären Rennserie in 2024 standen am Dienstag und Mittwoch Foto-Shootings, Filmaufnahmen mit dem exklusiven TV-Partner ProSieben sowie Interviews auf dem Programm. In vier Test-Sessions wurden auf dem Traditionskurs in Baden-Württemberg Daten gesammelt und verschiedene Setups ausprobiert, um die Fahrzeuge perfekt auf den Saisonstart in Oschersleben vom 26. bis 28. April einzustellen.
René Rast (Bregenz) gehörte von Beginn an zu den schnellsten Fahrern im Feld und erzielte im BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport mit 1:37,077 Minuten die Gesamtbestzeit. „Es läuft gut, aber das heißt überhaupt nichts. Wir sind in etwa die Zeit wie im letzten Jahr gefahren, die anderen können aber sicher noch zulegen. Wir konnten unser Programm durchziehen, sind Long- sowie Shortruns gefahren und haben am Setup gefeilt. Nach meinem Wechsel zu BMW vor einem Jahr bin ich mittlerweile vertraut mit dem Auto. Alles fühlt sich sehr natürlich an“, erklärte der dreifache DTM-Champion.
Hinter seinem Teamkollegen belegte Sheldon van der Linde (ZA), der die populäre Rennserie 2022 gewinnen konnte, Rang zwei. Dahinter sorgte der zweimalige Titelträger Marco Wittmann (Fürth) dafür, dass die drei BMW von Schubert Motorsport den zweitägigen DTM-Test auf den ersten drei Plätzen beendeten. In glänzender Form präsentierte sich Ayhancan Güven (TR) bei seinem neuen Team Manthey EMA und steuerte seinen Porsche 911 GT3 R auf Rang vier. Der aktuelle Meister Thomas Preining (A) zeigte als Fünfter, dass er bestens für den Saisonstart gerüstet ist.
Aktivster Fahrer in Hockenheim war Arjun Maini (IND). Der Pilot vom Mercedes-AMG Team HRT schonte seinen Boliden nicht und absolvierte mit 133 Runden das größte Pensum aller Piloten. „Der Test ist für uns super gelaufen“, freute sich der 26-Jährige. „Wir haben viele verschiedene Einstellungen am Auto ausprobiert. Darüber hinaus ist es für einen Fahrer wichtig, mit einem guten Gefühl in die Saison zu gehen. Das ist ein Schlüssel zum Erfolg. Daher bin ich glücklich darüber, dass wir den Test so gut nutzen konnten.“
In gut zwei Wochen startet die DTM in Oschersleben. Tickets für alle DTM-Events sind ab 39 Euro unter dtm.com erhältlich. ProSieben überträgt alle 16 Rennen live in voller Länge im Free-TV. Rennen und Qualifying sind auch per Livestream bei ran.de und auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen. Weltweit wird die DTM in über 150 Territorien live oder re-live übertragen.
Ergebnis Pre-Season-Test 2024
1. René Rast (D/Schubert Motorsport), 1:37,077 Minuten
2. Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), 1:37,214 Minuten
3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), 1:37,382 Minuten
4. Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA), 1:37,414 Minuten
5. Thomas Preining (A/Manthey EMA), 1:37,536 Minuten
Erste Runden in der DTM 2024: Güven feiert gelungenen Einstand bei Manthey EMA
- Porsche-Pilot Schnellster am ersten Testtag beim DTM-Auftakt in Hockenheim
- Markenkollege und Titelverteidiger Thomas Preining belegt Platz zwei
- Clemens Schmid gelingt als Fünfter starkes DTM-Debüt von Dörr Motorsport
Erfolgreicher Einstand für Ayhancan Güven (TR) bei seinem neuen Team Manthey EMA. Der 25-Jährige war beim DTM-Auftakt in Hockenheim am ersten von zwei Testtagen mit 1:37,414 Minuten schnellster Pilot. Güven erzielte die Bestzeit am späten Dienstagnachmittag in der zweiten Session, die wesentlich schneller als das erste Kräftemessen zweieinhalb Stunden zuvor war. „Ich habe die tolle Möglichkeit, in meinem neuen Team Manthey EMA zusammen mit Titelverteidiger Thomas Preining starten zu können, was allerdings bei einem solchen Top-Fahrer auch einen gewissen Druck erzeugt. Die Tagesbestzeit heute gibt allen ein gutes Gefühl, besser wäre es, die in einem Qualifying zu erzielen. Ich wollte mich an mein neues Team und das Auto gewöhnen und das hat gut geklappt“, erklärte Güven.
Titelverteidiger Thomas Preining (A) belegte mit einem Rückstand von 0,122 Sekunden auf seinen Teamkollegen Platz zwei und bewies damit, dass er und sein Rennstall bestens für die bevorstehende Saison gerüstet sind. Der Champion fasste zusammen: „Es war ein super erster Tag und es ist einfach schön, wieder mit einem DTM-Auto zu fahren. Wir haben viele Testpunkte erfüllt und morgen noch einiges vor uns. Klar ist, dass der Start in Oschersleben wichtiger ist. Aber es ist immer gut, wenn es läuft und man vorn dabei ist.“
Die Top-Drei des ersten Testtages komplettierte Audi-Pilot Kelvin van der Linde (ZA) von Abt Sportsline, der neben Güven und Preining als einziger Fahrer die 1:38,000-Minuten-Marke knacken konnte. Thierry Vermeulen (NL) gelang im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing die viertbeste Zeit. Clemens Schmid (A) sorgte im McLaren 720S GT3 Evo als Fünfter für ein starkes DTM-Debüt seines Teams Dörr Motorsport. „Es war eine positive Überraschung“, freute sich Schmid. „Wir hätten nie gedacht, dass es auf Anhieb so gut funktioniert. Wir konnten zudem viele Vergleichsdaten sammeln und werden morgen weitere Dinge wie verschiedene Sturzwerte, Dämpfer und Federn ausprobieren. Aber am ersten Tag mit einem neuen Team und einem neuen Auto so schnell zu sein – mehr kann man sich nicht wünschen.“
Die erste Session hatte René Rast (Bregenz) von Schubert Motorsport am Dienstagmittag für sich entschieden. Bei kühlen Temperaturen von knapp elf Grad umrundete der BMW-Pilot den 4,574 Kilometer langen Kurs mit 1:38,396 Minuten am schnellsten. „Ich habe seit dem Hockenheim-Finale nicht mehr im DTM-Auto gesessen, mich aber von Anfang an wohl gefühlt und war sehr zufrieden mit dem ersten Testtag. Mit jetzt drei Autos und dem aufgestockten Personal hat Schubert Motorsport eine etwas veränderte Struktur. Heute gab es den Grundschliff, morgen folgt der Feinschliff. Wichtig ist es, auch einen Test erfolgreich zu beenden und dann mit einem guten Gefühl zum Auftakt nach Oschersleben zu fahren“, erklärte der dreifache DTM-Meister. Der Österreicher Preining belegte auch bei dieser Testeinheit im Porsche 911 GT3 Rang zwei, Dritter wurde sein Landsmann Lucas Auer (A) vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter. Auf den Plätzen vier und fünf folgten mit Vizemeister Mirko Bortolotti (I) und seinem neuen Teamkollegen Nicki Thiim (DK) die Lamborghini-Piloten von SSR Performance.
Am Mittwoch stehen noch zwei Test-Sessions mit insgesamt 4:40 Stunden Fahrzeit auf dem Programm. In einer Pressekonferenz sind ADAC Motorsportchef Thomas Voss, der aktuelle DTM-Champion Preining und Lamborghini-Werksfahrer Bortolotti am Mittwoch ab 12:30 Uhr live auf dem eigenen YouTube-Kanal @DTM sowie ran.de zu sehen.
Freitag, 5. April 2024
DTM und GT-Masters Testtage in Hockenheim
- Hockenheimring ist Bühne der DTM Test- und Medientage
- Für Preining und Manthey EMA startet die Mission Titelverteidigung
- Zuschauer erleben auch das ADAC GT Masters und die ADAC GT4 Germany
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| Foto: Jens Hawrda |
In der kommenden Woche kehrt die DTM endlich zurück auf die Rennstrecke. Bei den offiziellen Test- und Medientagen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg kommt es vom 9. bis 11. April zur ersten Kraftprobe der Saison. Vier Sessions mit über sechs Stunden Fahrzeit sind auf dem Traditionskurs südlich von Mannheim angesetzt – beste Voraussetzungen für die Teams, reichlich Testrunden zu absolvieren und wertvolle Daten für die anstehenden 16 Meisterschaftsläufe zu sammeln. Fans können bei der Generalprobe vor der Saison zum 40-jährigen DTM-Jubiläum hautnah dabei sein und erleben dort auch die Testaktivitäten des ADAC GT Masters sowie der ADAC GT4 Germany.
Thomas Preining (A) ist sowohl in Hockenheim als auch an den darauffolgenden acht Rennwochenenden der Gejagte. Der Porsche-Werksfahrer sowie sein Team Manthey EMA treten dieses Jahr als Titelverteidiger der Fahrer- und Teamwertung an. Neben Preining kämpft eine namhafte GT3-Elite rund um Vizemeister Mirko Bortolotti (I), Lucas Auer (A), Ricardo Feller (CH) sowie die drei Champions René Rast (Bregenz), Sheldon van der Linde (ZA) und Marco Wittmann (Fürth) um die diesjährige DTM-Krone.
Beim ersten Kräftemessen der Saison 2024 feiern zwei Teams ihre DTM-Premiere: Paul Motorsport und Dörr Motorsport geben dieses Jahr ihr Debüt in der populären Rennserie. Während Paul Motorsport auf einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 mit Maximilian Paul (Dresden) am Steuer vertraut, bringt Dörr Motorsport zwei McLaren 720S GT3 Evo an die Startlinie.
Für Besucher des Tests sind das Fahrerlager und die Innentribüne C geöffnet, Tagestickets gibt es für acht Euro im Welcome Center des Hockenheimrings. Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen im Bereich der Südtribüne zur Verfügung.
Sonntag, 24. März 2024
DTM 2024: RoboMarkets, Schaeffler und Shell auch in dieser Saison starke Partner auf den BMW M4 GT3
Wenn die drei DTM-Champions René Rast (GER), Sheldon van der Linde (RSA) und Marco Wittmann (GER) Ende April mit Schubert Motorsport in die DTM-Saison 2024 starten, sind auch die langjährigen BMW M Motorsport Partner RoboMarkets, Schaeffler und Shell wieder mit an Bord. Diese drei Partner werden weiterhin die Designs der drei BMW M4 GT3 prägen.
Wittmann, die Startnummer 11 und das grüne Design von Schaeffler, diese erfolgreiche Kombination ist den DTM-Fans seit Langem vertraut und wird auch in dieser Saison auf den Rennstrecken der DTM zu sehen sein. Van der Linde tritt im #31 BMW M4 GT3 wie bereits in den Vorjahren in den klassischen Farben von Shell an. Rast geht in seine zweite DTM-Saison als BMW M Werksfahrer und sein #33 BMW M4 GT3 trägt wie bereits im Vorjahr das blaue Design von RoboMarkets.
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| BMW M4 GT3 #11 Marco Wittmann Bild: BMW-Motorsport |
Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3): „Ich freue mich sehr, dass ich nach so vielen Jahren weiterhin mit Schaeffler und in der ‚Green Machine‘ in der DTM an den Start gehen kann. Schaeffler bewegt so viel, sowohl an als auch abseits der Rennstrecke. Wir haben eine sehr starke Bindung aufgebaut, auch zu den Fans. Allein die Präsenz von Schaeffler an der Rennstrecke, durch die Hospitality und die vielen Aktionen, zeigt deren Commitment zum Motorsport, was auch für mich und BMW M Motorsport sehr schön ist. Diese Partnerschaft bedeutet mir sehr viel. Daher freue ich mich, wieder mit Schaeffler an den Start zu gehen, und hoffe auf ein erfolgreiches gemeinsames Jahr. Ich persönlich finde auch das neue Design der ‚Green Machine‘ extrem cool und kann es kaum erwarten, mit dem Auto auf die Strecke zu gehen.“
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| BMW M4 GT3 #31 Sheldon van der Linde Bild: BMW-Motorsport |
Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 GT3): „Ich freue mich sehr, dass meine Partnerschaft mit Shell in der DTM nun bereits in unser fünftes gemeinsames Jahr geht. Es ist in der DTM ein Markenzeichen von mir geworden, in einem gelb-roten Auto für Shell an den Start zu gehen. Daher bin ich unglaublich stolz darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen, und hoffentlich können wir das, was wir 2022 gemeinsam erreicht haben, wiederholen!“
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| BMW M4 GT3 # 33 Renè Rast Bild: BMW-Motorsport |
René Rast (#33 RoboMarkets BMW M4 GT3): „Es ist klasse, dass die BMW M Motorsport Partner uns in der DTM unterstützen. Dieser Support ist sehr wichtig. 2023 war meine erste gemeinsame Saison mit RoboMarkets, und zu den tollen Momenten des Jahres gehörten natürlich der Sieg am Red Bull Ring, die weiteren Podiumsplätze und die Polepositions. Wir haben im Titelkampf ein Wort mitgeredet, und das ist eine starke Basis für meine zweite Saison im RoboMarkets BMW M4 GT3. Wir werden alles dafür tun, uns mit den entsprechenden Erfolgen für den Support zu bedanken!“






