Mittwoch, 13. Dezember 2023

Ortmann/Sasse: Die zweifachen Champions der ADAC GT4 Germany im Doppel-Interview

  •  Duo von Prosport Racing verteidigte den Fahrer-Titel im Aston Martin
  •  Sasse/Ortmann gewannen 2023 vier Rennen
  •  Im Doppel-Interview blicken sie auf die Saison zurück

Die Champions Mike David Ortmann (li.) und Hugo Sasse
Foto: ADAC-Motorsport


Großer Erfolg für Hugo Sasse (19/Aschersleben) und Mike David Ortmann (24/Ahrensfelde). Das Prosport Racing–Duo krönte sich im Aston Martin Vantage GT4 nach 2022 auch in der Saison 2023 zum Champion in der Fahrer-Wertung der ADAC GT4 Germany. Es war das erste Mal, dass die erfolgreiche Titelverteidigung in der GT4-Serie des ADAC gelang. Die Erfolgspiloten gewannen 2023 vier von zwölf Saisonrennen und erzielten zwei Pole-Positions. Im Doppel-Interview lassen Ortmann/Sasse die Saison nochmals Revue passieren und verraten, was in der Winterpause so alles auf dem Plan steht.

Ihr habt mit eurer Titelverteidigung in der ADAC GT4 Germany ein kleines Stück Motorsport-Geschichte geschrieben. Das Saisonfinale ist nun auch schon einige Wochen vorbei. Wie gut fühlt sich der Triumph immer noch an?

Mike David Ortmann: „Es hat etwas Zeit benötigt, um den Erfolg tatsächlich zu realisieren. Denn er repräsentierte auch ein Meilenstein, den wir in unserer Karriere erreicht haben. Umso schöner ist es, zudem Geschichte in der Serie geschrieben zu haben. Ich denke auch, dass der Titel unseren Stellenwert als Rennfahrer im Allgemeinen weiter untermauert hat. Unser Bekanntheitsgrad im Motorsport hat sich dadurch nochmals erhöht. Es war einfach eine tolle Saison, auf die man gerne zurückblickt.“

Hugo Sasse: „Ich bin natürlich sehr glücklich über den Erfolg. Die Saison war wieder einmal ein riesiges Erlebnis und besser, als wir es uns im Vorfeld ausmalen hätten können. Mittlerweile hat man den Titel realisiert. Eine Meisterschaft einmal mal zu gewinnen ist schon hart. Es zweimal in Folge zu schaffen, ist umso schwieriger. Dementsprechend können wir stolz sein.“

Gab es besondere oder außergewöhnliche Glückwünsche, mit denen ihr nicht gerechnet hattet?

Ortmann: „Ich wurde von der Scuderia Avus in Berlin eingeladen. Das ist ein Motorsport-Club, der schon viele Jahre existiert, der große Geschichte hat und in dem über die Jahre viele bekannte Motorsportler Mitglied waren bzw. sind. Das war eine große Ehre für mich. Es kommen demnächst dann noch weitere Ehrungen hinzu, wie beispielsweise beim ADAC Berlin-Brandenburg.“

Sasse: „Es gibt immer Glückwünsche, die man nicht erwartet hat. Im Großen und Ganzen waren es aber ähnliche Glückwünsche wie sonst auch – sprich von Familienmitgliedern, Bekannten und Sponsoren.“

Was ist bei Euch seit dem Saisonfinale Ende Oktober sonst noch alles passiert?

Ortmann: „Ich wurde von Aston Martin zu einem GT3-Test nach Le Castellet in Südfrankreich eingeladen. Außerdem habe ich auch schon Gespräche mit Sponsoren für das kommende Jahr geführt. Das nimmt viel Zeit in Anspruch. Und nicht zuletzt war ich natürlich auch ganz normal arbeiten.“

Sasse: „Bei mir ist eigentlich wenig passiert. Ich habe wieder ein wenig das SimRacing intensiviert. Sonst fand das normale Leben statt. Ich bin kein Vollzeit-Rennfahrer und dementsprechend wie üblich zur Arbeit gegangen. Ich fand es schön, zuletzt etwas mehr Zeit zuhause verbracht zu haben.“

Ihr befandet euch über die ganze Saison 2023 immer im Favoritenkreis für den Titel in der ADAC GT4 Germany. Wann fand eurer Meinung nach der entscheidende Schritt in Richtung Titelverteidigung statt?

Ortmann: „Der richtige Schritt ist, dass man als Team versuchen muss, immer bestmöglich zusammenzuarbeiten und nie aufzugeben– egal, was im Saisonverlauf passiert. Mit dem Ausfall in Lauf eins von Oschersleben hatten wir den schlechtesten Saisonstart, den man sich hätte wünschen können. Somit konnte es nur besser werden. Danach sind wir als Team und Fahrerpaarung nochmals enger zusammengewachsen. Hugo und ich verstehen uns klasse. Alles das waren die Schlüssel zum Erfolg.“

Sasse:
„Das war auf jeden Fall das Rennwochenende auf dem Sachsenring. Wir haben uns dort richtig wohl gefühlt und konnten einen Doppelsieg einfahren, obwohl wir nicht unbedingt das allerschnellste Auto auf der Strecke hatten. Das war meiner Meinung nach ein riesengroßer Schritt in Richtung Titel.“

Abgesehen vom Titel, was war der schönste oder emotionalste Moment der abgelaufenen Saison?

Ortmann: „Hugo und ich hatten viele Bekannte, Familienmitglieder und Sponsoren am Sachsenring mit dabei. Dort dann vor so vielen Augen einen Doppelsieg einzufahren, war natürlich sehr speziell.“

Sasse: „Es gab viele gute Momente, aber auf jeden Fall zählt das Podium auf dem Lausitzring dazu. Dort hatten wir große Schwierigkeiten, da wir sehr langsam auf der Geraden waren und auch generell keine gute Pace hatten. Ich denke auch gerne an das Regenrennen auf dem Nürburgring zurück, das wir gewinnen konnten. Ich hatte einen super Zweikampf mit JP Springob. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht.“

Welche Strecke im Kalender der ADAC GT4 Germany mögt ihr am liebsten und warum?

Ortmann: „Der Sachsenring ist seit Jahren meine absolute Lieblingsstrecke. Der Mix aus Geschwindigkeit und Technik gepaart mit dem richtigen Umgang mit den Reifen machen den Kurs so speziell. Auf dem Sachsenring kommen immer viele Faktoren zusammen, um im Training, der Qualifikation und in der Distanz des Rennens schnell zu sein. Man hat dieses Jahr auch wieder gesehen, dass sich dort ein wenig die Spreu vom Weizen in der ADAC GT4 Germany getrennt hat. Ich liebe den Sachsenring einfach. Er war schon in der ADAC Formel 4 mein Favorit. Auch die Atmosphäre mit den vielen Fans ist immer klasse.“

Sasse: „Da nenne ich ebenfalls den Sachsenring. Die Strecke gefällt mir richtig gut. Es gibt viele Höhenunterschiede und schnelle Kurven. Aber auch den Nürburgring mag ich sehr. Es ist eine klassische Strecke mit viel Tradition – speziell im Regen hat sie mir dieses Jahr besonders gefallen.“

Seit 2021 habt ihr 30 Rennen in der ADAC GT4 Germany gemeinsam bestritten und in dieser Zeit elf Siege eingefahren. Was macht euch so stark?

Ortmann: „Wir sind beide früh ins GT-Auto gestiegen und haben somit relativ viel Erfahrung. Da in der ADAC GT4 Germany auch viele junge Piloten starten, ist diese gesammelte Erfahrung womöglich ein Vorteil. Aber wir haben auch beide eine super Rennintelligenz. Hugo ist zudem unglaublich schnell im Qualifying und hat in den letzten Jahren im Rennen nochmals viel dazugelernt. Wichtig ist auch, dass wir in Bezug auf den Fahrstil sehr eng beieinander liegen. Wir verstehen uns als Teamkollegen einfach blind.“

Sasse: „Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Zunächst einmal sind wir stark in Bezug auf das Reifen-Management. Zudem haben wir beide auch eine gute Grund-Pace und machen recht wenig Fehler. Dazu zählt unsere gute Zusammenarbeit mit dem Team, denn Einzel-Charaktere kommen im Motorsport nicht sonderlich weit. Somit kamen wir eigentlich fast immer für einen Sieg infrage.“

Was steht in der Winterpause bei euch noch so alles an?

Ortmann: „Ich fahre in den kommenden Tagen nach Dubai, um dort als Instruktor tätig zu sein. Zudem arbeite ich auch gerade daran, beim 24h Rennen in Dubai mitzufahren. Weihnachten werde ich dann mit der Familie zuhause verbringen. Zwischen den Jahren bin ich dann wieder arbeiten. Und außerdem steht natürlich auch schon wieder die Vorbereitung für die kommende Saison an. Da gilt es, noch einige Gespräche zu führen. Somit bleibt nicht viel Zeit, um wirklich runter zu kommen.“

Sasse: „Ich werde in den nächsten Tagen zum Skifahren nach Südtirol reisen. Davon abgesehen passiert nicht viel. Die Weihnachtstage verbringe und genieße ich mit der Familie. Außerdem werde ich mich auf die Arbeit konzentrieren und auch die kommende Saison vorbereiten.“

Wie stehen derzeit die Planungen, den Titel in der ADAC GT4 Germany 2024 nochmals zu verteidigen?

Ortmann: „Für uns ist es nun wichtig, den nächsten Schritt in der Karriere zu machen. Wir haben im GT4-Sport nun eine wichtige Basis dafür geschaffen. Es muss aber immer so sein, dass die Sponsoren und Partner diesen Schritt auch mitgehen wollen. Wohin die Reise dann letztendlich geht, steht aktuell noch nicht final fest. Das Ziel ist sicherlich der GT3-Sport – aber die ADAC GT4 Germany möchte ich trotzdem nicht ausschließen. Denn ich finde die Serie richtig klasse.“

Sasse: „Ich kann nur soviel sagen, dass ich noch keine fixen Pläne habe. Ich würde gerne weiter Rennen mit Mike bestreiten. Ich muss nicht unbedingt in den GT3-Sport wechseln. Ich finde die ADAC GT4 Germany ist eine super Serie, die richtig Spaß macht. Dementsprechend hätte ich nichts dagegen, auch 2024 wieder dabei zu sein. Doch wir müssen nun erst einmal die Möglichkeiten für nächstes Jahr checken.“

Dienstag, 28. November 2023

Ducati Frankfurt Triple M Racing verpflichtet Lorenzo Zanetti für IDM-Superbike 2024

Foto: Ducati Frankfurt

Das Ducati Frankfurt Triple M Racing-Team hat heute den amtierenden Champion der italienischen Superbikemeisterschaft, Lorenzo Zanetti (36), für die Saison 2024 verpflichtet. Als Teamkollege von Marc Moser (30) wird er auf einer aktuellen Ducati Panigale V4R um den deutschen Superbike Titel kämpfen. Zanetti hat in seiner langen Karriere viele Erfolge zu verzeichnen. Neben einigen Top10 Resultaten in der Superbike WM wurde er 5., 4. und 3. in der Supersport WM in den Jahren 2013, 2014 und 2015 und erreichte den 3. Platz in der europäischen Superstock-Meisterschaft im Jahr 2011. In dieser Zeit feierte er viele Laufsiege und Podestplätze, auch in der amerikanischen Superbike-Meisterschaft (AMA). Darüberhinaus ist er aktuelles Mitglied des Ducati-Testteams zur Entwicklung der Panigale V4 R.

Lorenzo Zanetti: „Ich bin sehr stolz, dass ich Teil dieses ambitionierten Projektes von Ducati Frankfurt Triple Racing sein kann. Ich weiß, dass das Team um Matthias Moser sehr viel Erfahrung sowohl in der IDM als auch in der Superstock EM und der Superbike WM gesammelt hat und mit großer Leidenschaft und Expertise den Titelkampf im nächsten ins Visier nehmen wird. Ich kenne die Panigale V4R sehr gut und bin überzeugt, dass ich dem Team dadurch weiterhelfen kann. Viele der IDM-Strecken kenne ich schon. Obwohl das erste Rennen erst im Mai ist, kann ich es jetzt schon kaum erwarten, bis es endlich losgeht.

Matthias Moser (Teameigentümer): „Ich freue mich sehr, dass ein international soerfolgreicher Fahrer wie Lorenzo sich für uns entschieden hat. Wir werden alles tun, um ihm das Material zur Verfügung zu stellen, mit dem er auch gewinnen kann. Wir glauben, dass wir mit Lorenzo und Marc zwei Fahrer gewinnen konnten, die sich nicht nur gut miteinander verstehen, sondern sich auch gegenseitig motivieren und weiter voranbringen können. Generell möchten wir die Marke Ducati langfristig in der IDM etablieren und ich bin überzeugt, dass wir im nächsten Jahr dazu den Grundstein legen können.“

Sonntag, 26. November 2023

IDM SBK: Neuer Fahrer für 2024 am Start – Kevin Orgis

Der 23-jährige Pro Superstock 1000-Gewinner Kevin Orgis steigt in die Topklasse auf
Foto: Dino Eisele

Er ist der Mann in Rot. Seine Startnummer wird die „44“ sein und sein Auftrag, in der höchsten deutschen Motorradklasse zu punkten. Kevin Orgis ist bereit. Der 23-jährige Sachse aus Arnsdorf hat 2023 auf einer BMW M 1000 RR die Pro Superstock 1000-Klasse gewonnen. Sein Aufstieg in die IDM Superbike ist ein logischer Schritt.

Kevin Orgis hat in der Pro Superstock 1000-Serie fünf Siege geholt und auch in allen weiteren Rennen ausgezeichnet gepunktet. Mit einem Vorsprung von 48 Punkten vor dem Zweitplatzierten Johann Flammann gewann Orgis den Cup-Titel. Er funktionierte wie ein Uhrwerk und das praktisch auf Knopfdruck. Wie er das Rennen auf dem Schleizer Dreieck gewinnen konnte, ist seinem Vater René allerdings bis heute ein Rätsel. „Das hat er überhaupt nicht gekannt. Wenn es Jerez oder Aragon gewesen wäre, hätte ich das ja verstanden. Dort macht er die Augen zu und könnte die Strecken fahren, weil er sie auswendig kennt, aber das Schleizer Dreieck war komplett neu für ihn.“

Orgis hat fünf Jahre seiner Karriere in der CEV Repsol Moto3-Junior-WM und der Moto2-EM in Spanien verbracht, bevor er nach Deutschland zurückkehrte. Dass er hier nicht gleich in die Superbike-Klasse eingestiegen ist, hatte seinen Grund. Ihm fehlten die besagten Streckenkenntnisse. Doch Orgis hat schnell gelernt und gönnte sich auf dem Red Bull Ring einen Superbike-Gaststart.

Es wird im Familien-Team weitergehen, in dem Vater René das Management in der Hand hat. Das hat sich bewährt, auch wenn Kevins Talent diversen Teams nicht verborgen blieb und es Angebote gab. Es bleibt auch bei der BMW M 1000 RR, nur die Testtermine sind ins neue Jahr gerutscht. Kevin hat sich letzte Woche beim Bouldern in der Halle das rechte Handgelenk gebrochen. Er ist an der Kletterwand abgeschmiert und beim Abstützen auf dem Boden ist es passiert.

Quelle: idm.de/ Anke Wieczorek


Mittwoch, 22. November 2023

ADAC Racing Weekend 2024 erstmals in Spa-Francorchamps

  •  Erfolgreiche Breitensportplattform ADAC Racing Weekend geht in ihr viertes Jahr
  •  Saisonstart Mitte Mai in Oschersleben, Finale Mitte Oktober auf dem Nürburgring
  •  Kostenloser Livestream bleibt weiterhin Teil des Konzepts

Foto: Jens Hawrda


Das ADAC Racing Weekend, die Plattform für den Amateur- und Semiprofi-Motorsport in Deutschland, geht 2024 auf einer neuen Strecke ins Rennen; Spa-Francorchamps in Belgien ist im September erstmals Austragungsort für ein ADAC Racing Weekend. Insgesamt sechs Veranstaltungen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien sind geplant. Alle Rennen beim ADAC Racing Weekend werden auch 2024 wieder live und kostenlos auf youtube.com/adacmotorsports zu sehen sein.

Der Auftakt erfolgt vom 10. bis 12. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben, bevor es vom 28. bis 30. Juni auf dem Nürburgring weitergeht. Vom 9. bis 11. August treffen sich die Teams und Fahrer auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die Premiere des ADAC Racing Weekend auf der legendären Formel-1-Strecke von Spa-Francorchamps findet vom 30. August bis 1. September statt, anschließend steht auf dem TT Circuit Assen vom 20. bis 22. September die vorletzte Veranstaltung der Saison an. Das Finale wird vom 11. bis 13. Oktober auf dem Nürburgring ausgetragen.

„Das ADAC Racing Weekend geht im kommenden Jahr als mittlerweile feste Größe in der deutschen Motorsportland in die vierte Saison, das Veranstaltungsformat bietet vielen ganz unterschiedlichen Serien eine motorsportliche Heimat. Für die Saison 2024 haben wir einen abwechslungsreichen und attraktiven Kalender zusammengestellt. Besonders freuen uns wir uns auf die Premiere in Spa-Francorchamps, das Event dort wird für die Fahrer sicherlich eines der Highlights im Kalender“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Welche Rennserien Bestandteil der einzelnen Veranstaltungen sein werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Zu den Stammserien werden auch in der Saison 2024 das GTC Race, die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) und der ADAC Tourenwagen Junior Cup gehören.


Dienstag, 21. November 2023

Neue Möglichkeiten im ADAC GT Masters 2024: Nachwuchsförderung, Klassenstrukturen und attraktive Preisgelder

  •  ADAC GT Masters präsentiert sich ab 2024 als starke Plattform für Talente und Amateure
  •  Drei neue Wertungsklassen sorgen für sportliche Breite

Foto: Jens Hawrda


Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des ADAC GT Masters sind gestellt. Ab der Saison 2024 geht die Serie mit einem überarbeiteten Konzept an den Start. In der neu gestalteten Wertungsstruktur finden Fahrer der Einstufung Bronze im Pro-Am-Cup und im Am-Cup eine neue sportliche Heimat. Ein besonderer Anreiz wird für den Motorsport-Nachwuchs geboten: Mit der „Road to DTM“ erhält das beste Nachwuchstalent einen Startplatz für die DTM 2025. Teams, die sich bis zum 15. Dezember einschreiben, profitieren von besonders attraktiven Konditionen. Den Saisonauftakt trägt das ADAC GT Masters vom 26. bis 28. April auf der reichweitenstarken DTM-Plattform in der Motorsport Arena Oschersleben aus.

Die sportliche Ausrichtung

Das ADAC GT Masters bringt ab der kommenden Saison eine überarbeitete und für die Teilnehmer attraktive neue Klassenstruktur an den Start, die auf die Bedürfnisse von Nachwuchstalenten und Amateuren zugeschnitten ist. Im Silver-Cup werden alle Fahrer der Einstufung Silber gewertet, die gemeinsam antreten. Im neuen Pro-Am-Cup für ambitionierte Amateurpiloten startet ein Bronze-Fahrer zusammen mit einem Gold- oder Silberfahrer. Der Am-Cup ist zwei Bronze-Fahrern vorbehalten. Profi-Fahrer mit der Einstufung Gold dürfen 2024 weiterhin um den Gesamtsieg fahren, müssen sich das Cockpit eines Supersportwagens jedoch mit einem Nachwuchs- oder Amateurpiloten teilen. Im Sinne der sportlichen Fairness werden die verschiedenen Fahrerkombinationen zukünftig mit unterschiedlich langen Standzeiten beim Fahrerwechsel ausgeglichen. Dieses neue Konzept ersetzt das bisher verwendete System mit Zusatzgewichten.

Neues Konzept für den Nachwuchs

Der ADAC etabliert mit der „Road to DTM“ ein neues Aufstiegskonzept für talentierte Nachwuchsfahrer von der ADAC GT4 Germany über das ADAC GT Masters bis in die DTM. Der beste Youngster der Fahrereinstufung Silber unter 25 Jahren aus dem Silver- oder Pro-Am-Cup des ADAC GT Masters erhält eine Förderung für die DTM 2025 in Form des Nenngeldes für die Einschreibung. In der „Road to DTM“ werden neben den sportlichen Erfolgen und den Rundenzeiten im Qualifying sowie Rennen auch Faktoren wie die sportliche Fairness und das Engagement für die Serie und die Fans berücksichtigt. In der ADAC GT4 Germany bekommen die Gesamtsieger einen Startplatz für das ADAC GT Masters in Form des Nenngeldes für die Saison 2025.

Großer Preisgeldtopf und reichweitenstarke Events

Teams können sich ab sofort für das ADAC GT Masters 2024 online einschreiben. Bei einer Nennung bis zum 15. Dezember gewährt der ADAC besonders attraktive Konditionen. Ein hoher Preisgeldtopf von mehr als 570.000 Euro in Form von Geld- und Sachpreisen honoriert die Erfolge aller Teilnehmer. In jedem der insgesamt zwölf Wertungsläufe wird ein Preisgeld an die Top-15 vergeben. Im Pro-Am-Cup, Silver-Cup und im Am-Cup kämpfen die erfolgreichsten Fahrer um Reifenkontingente von Exklusivausrüster Pirelli.

Das ADAC GT Masters gastiert in der neuen Saison viermal auf der beliebten und zuschauerstarken DTM-Plattform. Auch der dritte Tourstopp 2024 im Rahmen des ADAC Truck Grand Prix am Nürburgring sorgt für eine starke Kulisse. Insgesamt ist die traditionsreiche GT-Serie bei sechs Events unter anderem auf aktuellen und ehemaligen Formel-1-Kursen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Österreich zu Gast.