Montag, 22. Mai 2023

DTM-Auftakt in Oschersleben am kommenden Wochenende

  •  Champion Sheldon van der Linde möchte seinen Titel verteidigen
  •  Premiere: DTM-Auftakt erstmals in der Magdeburger Börde
  •  Neun Debütanten fiebern DTM-Start entgegen

Foto: Jens Hawrda


Bereit für eine neue Ära: Am kommenden Wochenende (26. bis 28. Mai) beginnt in der Motorsport Arena Oschersleben das 39. Jahr der DTM mit einer doppelten Premiere. Die populäre Rennserie startet erstmals in der Magdeburger Börde in die Saison und wird zum ersten Mal unter dem Dach des ADAC ausgetragen. Die Motorsport Arena Oschersleben ist nach acht Jahren wieder Teil des DTM-Kalenders. Mit seinem kurvenreichen Streckenverlauf verlangt der Kurs von den Fahrern höchste Konzentration im Kampf um die ersten beiden Meisterschaftssiege. Insgesamt 14 Teams mit Piloten aus elf Nationen sowie Fahrzeugen der sechs Premiumhersteller Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche treten in der neuen Saison gegeneinander an. ProSieben überträgt in der Saison alle Rennen live und in voller Länge samstags und sonntags ab 13 Uhr. Tickets für die DTM gibt es bereits ab 39 Euro online auf dtm.com, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben

Streckenlänge: 3.667 Meter
Layout: 14 Kurven (sieben Rechts-, sieben Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2015, Rennen 1: Timo Glock (BMW Team MTEK, BMW M4 DTM 2015)
Sieger 2015, Rennen 2: Tom Blomqvist (BMW Team RBM, BMW M4 DTM 2015)

Die Favoriten

Titelverteidiger Sheldon van der Linde (ZA) ist beim Heimspiel seines Siegerteams Schubert Motorsport und dem Erfolgsauto BMW M4 GT3 einer der Top-Favoriten. „Die Erwartungen an das Team Schubert Motorsport und mich sind natürlich hoch, das ist völlig klar. Trotzdem ist die Titelverteidigung das klare Ziel. Die Strecke in Oschersleben ist ziemlich eng und kurvig, dadurch hast du als Fahrer zu keinem Moment Zeit für eine mentale Pause. Wir sind super vorbereitet und ich freue mich auf den Saisonstart“, sagt van der Linde.

Sein Mannschaftskollege und dreimalige DTM-Champion René Rast (D) gehört wie Lucas Auer (A) im Mercedes-AMG GT3 Evo von Winward Racing ebenfalls zu den Meisterschaftskandidaten. Allerdings haben die offiziellen Testtage am Red Bull Ring das hohe Niveau der DTM dokumentiert. So ist mit Testsieger Maro Engel (D) vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter ebenso zu rechnen wie mit dem zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann (D), der im BMW M4 GT3 für Project 1 antritt. Das gilt auch für den Italiener Mirko Bortolotti von SSR Performance im neuen Lamborghini Huracán GT3 Evo2.

Vorn angreifen möchte auch Ricardo Feller (Abt Sportsline). Der 22-jährige Schweizer fuhr vergangenes Jahr im Audi R8 LMS GT3 Evo2 zu seinem ersten DTM-Sieg. Für Überraschungen möchten die Debütanten sorgen: Nachwuchstalente wie die beiden Deutschen Jusuf Owega vom Mercedes-AMG Team BWT und Laurin Heinrich (KÜS Team Bernhard) im Porsche 911 GT3 R sowie der Ex-Formel-1-Fahrer Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing) im Ferrari 296 GT3 können jederzeit auf das Podium fahren.

Junge Debütanten

Neun Piloten feiern in Oschersleben ihr DTM-Debüt. Dazu gehört der Niederländer Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing) im Ferrari 296 GT3. Der Sohn des Managers vom zweifachen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist in Oschersleben mit 20 Jahren jüngster Starter, gefolgt vom 21-jährigen Owega. Gut sieben Monate älter ist bei seiner DTM-Premiere Laurin Heinrich. Mit Spannung wird auch das erste Auftreten des von Tim Heinemann (D/Team Toksport WRT) im Porsche 911 GT3 R erwartet, der es aus dem Sim-Racing bis in die DTM geschafft hat.

Neue Teams und alte Bekannte

Der Schweizer Rennstall Emil Frey Racing bestreitet in diesem Jahr mit zwei brandneuen Ferrari 296 GT3 seine erste DTM-Saison. Das Mercedes-AMG Team BWT und das Mercedes-AMG Team Mann-Filter feiern ebenfalls ihre Premiere. Neuling Project 1 ist mit dem BMW M4 GT3 vertreten, während Toksport WRT beim Debüt auf die neue Generation des Porsche 911 GT3 R setzt. Der aktuelle Neunelfer kommt auch beim Team Manthey EMA zum Einsatz, das nach über 20 Jahren wieder in die DTM zurückkehrt und mit dem australischen Rennstall EMA Motorsport kooperiert. Mit einem Audi R8 LMS GT3 Evo2 debütiert das Liqui Moly Team Engstler Motorsport, während SSR Performance als einzige Rennstall mit drei Fahrzeugen dabei ist. Die längste DTM-Historie hat das Team Abt Sportsline, das seit dem Jahr 2000 zum Starterfeld zählt.

Starkes Rahmenprogramm

Die Zuschauer dürfen sich neben spannender Rennaction der DTM auf ein packendes Rahmenprogramm freuen. Neben den 450 PS starken LMP3-Fahrzeugen des Prototype Cup Germany erleben die Fans in Oschersleben auch den Saisonauftakt des BMW M2 Cup. Aufstrebende Nachwuchstalente der ADAC GT4 Germany treffen in der Motorsport Arena ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander.

Alle Meisterschaftsläufe live bei ProSieben

TV-Partner ProSieben zeigt alle 16 Saisonläufe live im frei empfangbaren Fernsehen. Alle Rennen starten um 13:30 Uhr Ortszeit. Die Qualifyings sind live im Stream auf ran.de zu sehen. Weltweit wird die DTM im Fernsehen in über 70 Ländern live übertragen. Offizieller TV-Partner der DTM in Österreich ist ServusTV. Alle Rennen sind beim Salzburger Privatsender live oder re-live zu sehen. ServusTV Deutschland strahlt am Abend des Renntages jeweils eine Zusammenfassung aus. Im Livestream sind die Rennen bei ran.de und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Sonntag, 21. Mai 2023

IDM Sidecar Sachsenring

Seitenwagen WM zeigt hochkarätigen Motorsport

#42 Göttlich/Krieg bei Heimrennen mit Superergebnis
Foto: Jens Hawrda


Ein besonderer Höhepunkt des Wochenendes war der Auftritt der Seitenwagen-Weltmeisterschaft, die der IDM-Promoter und Organisator Motor-Presse Stuttgart erst vor wenigen Wochen parallel dazu übernommen hat. Alle hochkarätigen WM-Teams traten auf dem Sachsenring an. Bei den Auftaktrennen gingen Ben und Tom Birchall als Doppelsieger hervor. Das britische Brüderpaar gewann sowohl das Sprintrennen als auch das Hauptrennen souverän und feierte einen gelungenen Saisonstart. 

Als Unterkategorie gibt es dazu eine separate IDM-Wertung, in der zehn Teams gleichzeitig um den nationalen Titel kämpfen. In der IDM-Wertung sammelten Josef Sattler und sein Beifahrer Luca Schmidt mit einer Erst- und einer Zweitplatzierung an diesem Wochenende die meisten Punkte.

Der erst achtzehnjährigen Lennard Göttlich und seinen zwei Jahre älteren Beifahrer Lucas Krieg hatten am Sachsenring Ihr Heimrennen. Die mediale Aufmerksamkeit war entsprechend groß. Doch die beiden Sachsen ließen sich nicht ablenken und belegten am Sachsenring einen zweiten und einen dritten Platz.

Ergebnisse IDM Sidecars Sachenring:

Sprintrennen über 11 Runden:

1. Sattler/Schmidt (D), ARS Yamaha

2. Göttlich/Krieg (D), ARS Yamaha

3. Remse/Wechselberger (SL/AUS), ARS Yamaha

4. Zimmermann/Wahl (D), ARS Yamaha

5. Archer/Christie (GB), Yamaha

Hauptrennen über 20 Runden:

1. Peugeot/Peugeot (F), Yamaha

2. Sattler/Schmidt (D), ARS Yamaha

3. Göttlich/Krieg (D), ARS Yamaha

4. Archer/Christie (GB), Yamaha

5. Remse/Wechselberger (SL/AUS)

Stand IDM Sidecars nach zwei Rennen:

1. Sattler/Schmidt 45 Punkte

2. Göttlich/Krieg 36

3. Remse/Wechselberger 27

4. Peugeot/Peugeot 25

5. Archer/Christie 24



Donnerstag, 18. Mai 2023

Sheldon van der Linde: „Die Titelverteidigung ist das klare Ziel“

Für van der Linde beginnt in Oschersleben die Mission Titelverteidigung

Sheldon van der Linde
Foto: Jens Hawrda

Der Südafrikaner spricht im Interview über die Vorfreude auf den Saisonstart, seine Verbindung zum Team Schubert Motorsport und mentale Stärke im Meisterschaftskampf

Wenn vom 26. bis 28. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben die neue DTM-Saison startet, steht ein Fahrer besonders im Blickpunkt: Sheldon van der Linde. Der Pilot von Schubert Motorsport jubelte vergangenes Jahr als erster Südafrikaner über den DTM-Gesamtsieg. Ein Erfolg, den van der Linde in der anstehenden Saison wiederholen möchte. Was den Auftakt in Oschersleben so besonders macht, wie man mit dem Duell gegen den eigenen Bruder umgeht und welchen Einfluss der ADAC auf seine Karriere hatte, verrät der 24-Jährige im Interview.

Wie groß ist die Vorfreude kurz vor dem Saisonstart?

Die Erwartungen an das Team Schubert Motorsport und mich sind natürlich hoch, das ist völlig klar. Bei unserem Heimspiel in Oschersleben zu gewinnen, wäre ein fantastischer Auftakt. Wir sind super vorbereitet und ich freue mich, dass es endlich losgeht.

Wie sah die Vorbereitung auf die Saison aus?

Gerade in den letzten Wochen waren wir viel testen. Außerdem fahre ich regelmäßig im Simulator. Bei BMW haben wir speziell einen für GT3-Fahrzeuge. Ansonsten habe ich in meiner Heimatstadt Johannesburg im Kreise meiner Familie noch einige Tage die südafrikanische Sonne genossen, um mit voller Energie in die neue Saison zu starten.

Mit welchem Ziel geht man als aktueller Champion in die Saison?

Die Titelverteidigung ist für uns das klare Ziel. Wichtig ist aber, dass wir uns die ganze Saison auf uns fokussieren und nicht von äußeren Faktoren ablenken lassen. In der DTM gibt es dieses Jahr so viele Neuerungen, dass die Karten aus meiner Sicht völlig neu gemischt werden. Unter anderem ist Pirelli als neuer Reifenpartner dabei. Das könnte ein Vorteil für mich sein, da ich dieses Jahr auch in anderen Rennserien auf Pirelli-Pneus fahre.

Was macht den Auftaktstopp in Oschersleben besonders?

Die Strecke ist recht eng und verwinkelt. Dadurch musst du als Fahrer die ganze Zeit voll konzentriert sein und hast keinen Moment für eine mentale Pause. Das macht Oschersleben aus. An mein letztes Rennwochenende dort kann ich mich aber noch sehr gut erinnern. In der Saison 2018 bin ich gemeinsam mit meinem Bruder Kelvin auf einem Auto im ADAC GT Masters gefahren. Der zweite Platz in Oschersleben war unser erstes Podiumsergebnis.

Welche Events im Kalender wecken besondere Vorfreude?

Bei mir auf jeden Fall die Rennen in Zandvoort. Das wird definitiv einer der Höhepunkte der Saison. Es gibt dort nicht ganz so viele Überholmöglichkeiten, dafür ist das Streckenlayout durch die Dünenlandschaft sehr speziell. Außerdem sorgen die vielen Fans in Zandvoort sicherlich für eine überragende Atmosphäre. Ansonsten steht auch der Nürburgring bei mir hoch im Kurs, dort habe ich vergangenes Jahr vor meinem Bruder Kelvin gewonnen.

Die DTM wird dieses Jahr erstmals vom ADAC ausgetragen. Was denkst du über den Wechsel?

Ende letzten Jahres hatte ich ehrlich gesagt schon befürchtet, dass es für die DTM nicht weitergeht. Daher bin ich dem ADAC sehr dankbar, dass man die Erfolgsgeschichte der DTM fortsetzt. Es gibt sonst weltweit keine GT3-Rennserie mit so einer Strahlkraft, in der mit nur einem Fahrer pro Auto gefahren wird. Für mich macht das die DTM auf jeden Fall so besonders.

Wie wichtig ist es, weiter für Schubert Motorsport zu fahren?

Es ist zum ersten Mal seit ein paar Jahren so, dass ich eine zweite Saison in Folge für das gleiche Team starte. Darüber bin ich sehr glücklich und es bringt auch viele Vorteile mit sich. Mein Ingenieur kennt genau meinen Fahrstil. Andersherum weiß ich, was für Infos er von mir für eine bessere Fahrzeugabstimmung benötigt. Dazu kommt, dass ich bereits reichlich Erfahrung im BMW M4 GT3 sammeln konnte. Ich bin überzeugt, dass wir stärker als vergangenes Jahr sind.

Mit René Rast ist ein dreifacher DTM-Champion dein Teamkollege. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

Ich sehe das positiv. Es ist immer gut, einen so erfolgreichen und schnellen Fahrer in den eigenen Reihen zu haben. René Rast bringt unglaublich viel Erfahrung ins Team, das können wir für uns alle nutzen. In meiner Jugend habe ich Renés Titelgewinne in der DTM noch vorm Fernseher verfolgt und heute fahren wir in einem Team. Das ist schon eine verrückte Entwicklung.

Welche Fähigkeit zeichnet dich aus?

Ich sehe es als eine meiner Stärken, den Druck von außen nicht so sehr an mich heranzulassen. Durch äußere Faktoren kann man sich als Rennfahrer schnell selbst aus dem Rhythmus bringen. Vergangenes Jahr war ich relativ früh in der Saison Tabellenführer und konnte mit der Rennen für Rennen steigenden Erwartungshaltung super umgehen.

In deinem Lebenslauf stehen unter anderem die ADAC TCR Germany und das ADAC GT Masters. Welche Bedeutung hatten die beiden ADAC Serien für deine Karriere?

Ohne den ADAC würde ich heute wohl keine Rennen in Europa fahren. Den Titel im ADAC GT Masters haben mein Bruder und ich 2018 um nur einen Punkt verpasst. Trotzdem war die Serie der entscheidende Karriereschritt für mich, weil ich dadurch die Einladung von BMW Motorsport zum DTM Young Driver Test bekam, über den ich mir einen Startplatz für die Saison 2019 sichern konnte.

Der Name van der Linde steht zweimal in der Starterliste. Wie fühlt es sich an, gegen seinen eigenen Bruder anzutreten?

Zu Beginn war das schon merkwürdig, gerade wenn man damals in der Startaufstellung nebeneinanderstand. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt. Wenn wir den Helm aufsetzen und ins Auto steigen, spielt das keine Rolle mehr. Dieses Jahr ist Kelvin definitiv einer meiner größten Konkurrenten. Auf der Strecke kämpfen wir Rad an Rad gegeneinander, aber wir haben aber ein super Verhältnis und in Kempten auch unsere gemeinsame Wohnung.

Was machst du abseits der Rennstrecke, um deinen Akku aufzuladen?

Meine Freizeit verbringe ich gern draußen. Am liebsten in Kombination mit Sport. Ich sitze gern auf dem Rennrad und spiele seit einigen Jahren mit meinem Bruder viel Tennis. Das gibt mir unglaublich viel Energie.

Mittwoch, 17. Mai 2023

IDM Supersport 300 Saisonauftakt am Sachsenring

IDM Supersport 300
Foto: Jens Hawrda

In der Supersport 300 gab es gleich zwei neue Gesichter auf dem Siegerpodest zu sehen. Im ersten Rennen errang der 16-jährige Dustin Schneider (Freudenberg KTM-PALIGO Racing) den Sieg. Der 16-jährige Sachse wechselte vom Northern Talent Cup in die IDM, wo er an diesem Wochenende seinen Einstand gab. 

Die Qualifikation hatte noch  Iglesias dominiert, er sicherte sich mit einer Zeit von 1:31,092 min die Pole-Position. Umsetzen konnte er die Pole im Rennen 1 jedoch nicht, durch einen Frühstart und die folgende  doppelte Long-Lap-Penalty warfen in weit zurück. Ein Platz auf dem Podest war für den schnellen Spanier damit nicht mehr drinn.

Es siegt schlißlich Dustin Schneider, der selbst von diesem Erolg überrascht war. Für den 16-Jährigen war der Auftakt auf dem Sachsenring das allererste Rennen in der Supersport 300, nachdem er zur neuen Saison vom Northern Talent Cup zum Team Freudenberg in die IDM gewechselt war. 

«Das ist der Wahnsinn. Damit habe ich keinesfalls gerechnet», sagte Schneider  bei der Siegerehrung. Hinter Schneider kam sein Teamkollege Walid Khan ins Ziel. Der Niederländer ging nur von Platz elf ins Rennen. und fuhr ein starkes Rennen. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Denn zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, weshalb ich beinahe gestürzt wäre», berichtete der 24-Jährige. Dritter auf dem Podium war der Tscheche Petr Svoboda (Kawasaki), der lange das Rennen anführte.

Beim zweiten Rennen siegte der Spanier Inigo Iglesias und betrieb damit Schadensbegrenzung, nachdem er im ersten Rennen wegen eines Frühstarts eine doppelte Long Lap Penalty kassierte. Der Neuzugang im Team Füsport - RT Motorsports by SKM - Kawasaki war letztes Jahr in der Supersport 300-WM am Start und ist jetzt dauerhaft in der IDM. Platz 2 holte sich Lennox Lehmann, der sich über die Distanz gekonnt aus allen Schrmützeln herausgehalten hatte. Dritter wurde am Ende Dirk Geiger.

Ergebnis Supersport 300 Rennen 1

1. Dustin SCHNEIDER (D/KTM)
2. Walid KHAN (NL/KTM)
3. Petr SVOBODA (CZ/Kawasaki)
4. Inigo IGLESIAS (ES/Kawasaki)
5. Ruben BIJMAN (NL/Yamaha)
6. Dirk GEIGER (D/KTM)
7. Lennox LEHMANN (D/KTM)
8. Phillip TONN (D/KTM)
9. Ferre FLEERACKERS (B/Kawasaki)
10. Marvin SIEBDRATH (D/Yamaha)

Ergebnis Supersport 300 Rennen 2

1. Inigo Iglesias/Kawasaki
2. Lennox Lehmann/KTM
3. Dirk Geiger/KTM
4. Ruben Bijman/Yamaha
5. Petr Svoboda/Kawasaki
6. Dustin Schneider/KTM
7. Phillip Tonn/KTM
8. Mate Szamado/Kawasaki
9. Kas Beekmans/Yamaha
10. Ferre Fleerackers/Kawasaki

IDM Supersport: van der Voort mit Doppelsieg

Melvin van der Voort - Doppelsieg zum Saisonauftakt am Sachsenrig
Foto: Jens Hawrda

In Hockenheim hatte Melvin van der Voort die Saison 2022 mit einem Sieg beendet und da machte der Niederländer auf dem Sachsenring 2023 weiter, mit einem Doppelsieg. In der IDM Supersport war der 17-jährige Niederländer Melvin van der Voort (Team SWPN) das Maß der Dinge. Der Vize des letzten Jahres machte dort weiter, wo er im vergangenen Jahr aufgehört hatte: mit einem Doppelsieg auf der Yamaha. Beide Mal folgte ihm sein Landsmann Twan Smits (Team Apreco) aufs Siegerpodest. Im Kampf um den dritten Platz überschlugen sich die Ereignisse. 

Im zweiten Lauf waren gleich zu Beginn die potentiellen Spitzenfahrer gestürzt, unter anderem der Österreicher Thomas Gradinger (Eder Racing), der im ersten Lauf Dritter war. Regen oder nicht Regen das war währen des gesamten Rennens ein Thema, an der einen oder anderen Stelle der Strecke wurde im Laufe des Rennens bereits die Regenflagge gezeigt. Nach allerlei Stürzen sahen nur 14 Piloten das Ziel.  Im zweiten Lauf wurde auf dem Podium aber erneut deutsch gesprochen, denn Andreas Kofler (M32 Racing) kam als Dritter ins Ziel. Sein Teamchef und Mentor ist kein Geringerer als Max Enderlein, der dreifache Champion der Klasse und derzeit auch amtierende Meister.

Melvin van der Voort #20 vor Twain Smits #85, Andreas Kofler #19 und Thomas Gradinger
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis IDM Supersport Rennen 1

1. Melvin van der Voort/Yamaha
2. Twan Smits/Yamaha
3. Thomas Gradinger/Yamaha
4. Luca de Vleeschauwer/Kawasaki
5. Andreas Kofler/Yamaha
6. Yves Stadelmann/Yamaha
7. Chris Beinlich/Yamaha
8. Stepan Zuda/Kawaski
9. Leon Orgis/Yamaha
10. Milan Merckelbagh/Yamaha

Ergebnis IDM Supersport Rennen 2

1. Melvin van der Voort/Yamaha
2. Twan Smits/Yamaha
3. Andreas Kofler/Yamaha
4. Milan Merckelbagh/Yamaha
5. Leon Orgis/Yamaha
6. Micha Prasek/Triumph
7. Stepan Zuda/Kawaski
8. Filip Feigl/Triumph
9. Damien Raemy/Yamaha
10. Luca de Vleeschauwer/Kawasaki