Sonntag, 20. März 2022

Schubert Motorsport mit starkem Line-up

 Zwei BMW-Werksfahrer, zwei Youngster

  •  BMW-Werksfahrer Jesse Krohn und Nicky Catsburg führen neues Fahrer-Quartett an
  •  Nachwuchstalente Niklas Krütten und Ben Green pilotieren das Schwesterauto
  •  Teamchef Marcel Schmidt will mit dem neuen BMW M4 GT3 durchstarten

BMW-Werksfahrer Jesse Krohn und Nicky Catsburg übernehmen Führungsrolle
Foto: ADAC-Motorsport

Schubert Motorsport geht offensiv in die zehnte Saison beim ADAC GT Masters. Das Team aus Oschersleben schickt zwei neue BMW M4 GT3 ins Rennen und setzt beim Fahrer Line-up auf eine Mischung aus Erfahrung und jugendlichen Elan. Die BMW-Werksfahrer Jesse Krohn (31/FIN) und Nicky Catsburg (34/NL) teilen sich ein Cockpit, im zweiten BMW-Boliden greifen mit Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/UK) zwei hochtalentierte Nachwuchsfahrer ins Lenkrad. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden beim TV-Sender NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.


Jesse Krohn ist seit 2018 BMW-Werksfahrer, im vergangenen Jahr belegte der Finne Platz acht bei der Deutschen GT-Meisterschaft. „Mit dem neuen BMW M4 GT3 haben wir hohe Erwartungen und ich bin zuversichtlich, dass wir auf die Erfolge des Vorjahres aufbauen können. Nicky und ich werden unser Bestes geben, um die Ziele des Teams zu erreichen“, so der 31-Jährige. Nicky Catsburg gilt als Allrounder im Sport- und Tourenwagenbereich. Einer seiner größten Erfolge war der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020 und der Titel in der Intercontinental GT Challenge. Im ADAC GT Masters bestritt der 34-Jährige bisher zehn Rennen und fuhr drei Mal auf das Podium. „Es ist mir eine große Freude, mit Schubert Motorsport ins ADAC GT Masters zurückzukehren. Wir haben hohe Erwartungen und mit Jesse habe ich einen starken Teamkollegen, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite“, freut sich der Niederländer auf die neue Aufgabe. Die beiden BMW-Werkspiloten verpassen allerdings den Saisonstart, da sich die Auslieferung ihres BMW M4 GT3 verzögert.

Für die beiden vielversprechenden Nachwuchsfahrer im Schwesterauto beginnt das GT3-Abenteuer mit dem Saisonauftakt der Deutschen GT-Meisterschaft in Oschersleben. Das ADAC GT Masters ist für Niklas Krütten und Ben Green Neuland, die Youngster haben aber schon in anderen Serien Erfahrungen gesammelt. Der ehemalige ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Niklas Krütten gab in der vergangenen Saison sein Debüt in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sowie der European Le Mans Series. Letztere beendete er als Vize-Champion der Fahrer- und Teamwertung. „Das ADAC GT Masters ist eine der stärksten GT3-Serien der Welt und ich freue mich sehr, dieses neue Kapitel in meiner Karriere zusammen mit Schubert Motorsport aufzuschlagen. Ich will so schnell wie möglich lernen und bin zuversichtlich, dass mir Schubert Motorsport mit dem neuen BMW M4 GT3 die perfekten Voraussetzungen dafür gibt“, erklärt der 19-Jährige.

Sein Fahrerkollege Ben Green ist aktueller Champion der DTM Trophy und war in seiner Heimat bereits mit dem BMW M4 GT4 siegreich. Vor drei Jahren machte der Brite erste Erfahrungen im GT3-Sport und bestritt mit dem BMW M6 GT3 in der British GT Championship acht Läufe. „Ich bin sehr glücklich, in dieser Saison mit Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 anzutreten. Das Team hat beim ADAC GT Masters in den vergangenen beiden Jahren starke Leistungen gezeigt und damit für eine konkurrenzfähige Ausgangslage gesorgt. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem neuen Fahrzeug ein starkes Paket haben werden“, blickt der Brite zuversichtlich auf die neue Saison.

Auch Teammanager Marcel Schmidt ist optimistisch: „Der BMW M4 GT3 bietet uns ein neues Projekt mit neuen Chancen und wir sind froh, Jesse und Nicky an Bord zu haben. Sie verfügen über das Talent und die Erfahrung, um dieses Projekt voranzubringen. Mit Niklas und Ben haben wir außerdem zwei vielversprechende Youngster am Start. Wir möchten diesen talentierten Nachwuchsfahrern die Möglichkeit geben, sich in einem professionellen Umfeld im GT3-Sport zu etablieren. Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, ab dem ersten Saisonrennen mit beiden Autos am Start zu sein. Leider müssen wir auf die Auslieferung eines weiteren BMW M4 GT3 warten. Dennoch fühlen wir uns bereit und freuen uns auf die neuen Herausforderungen, die vor uns liegen."

Samstag, 19. März 2022

Zwei Champions für das ADAC GT Masters: Rutronik Racing stellt erste Fahrerpaarung vor

  • ADAC GT Masters-Ex-Champion Patric Niederhauser und ADAC TCR Germany-Meister Luca Engstler bestätigt
  • Beide Piloten gehören zum offiziellen Audi Sport customer racing Fahrerkader
  • Der erste von zwei eingesetzten Audi R8 LMS Evo II trägt die Startnummer 15

Patric Niederhauser und Luca Engstler pilotieren die Startnummer 15
Foto: ADAC-Motorsport


Starkes Ausrufungszeichen von Rutronik Racing: Der Rennstall aus Baden-Württemberg präsentiert mit Luca Engstler (22/Wiggensbach) und Team-Rückkehrer Patric Niederhauser (30/CH) die Besatzung des ersten von zwei neuen Audi R8 LMS Evo II, die beim ADAC GT Masters 2022 eingesetzt werden. Patric Niederhauser gewann 2019 mit Rutronik Racing die Deutsche GT-Meisterschaft, während Luca Engstler aktueller Champion der ADAC TCR Germany ist. Der Wagen des hochkarätigen Fahrer-Duos wird die Startnummer 15 tragen. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden beim TV-Sender NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.

Der frischgebackene Audi Sport customer racing Pilot Luca Engstler machte sich bisher vor allem im Tourenwagensport einen Namen. Einer seiner größten Erfolge war der Gewinn der ADAC TCR Germany 2021, die er als zweitjüngster Pilot überhaupt für sich entscheiden konnte. In dieser Saison wurde Luca Engstler in den offiziellen Fahrer-Kader von Audi berufen und feiert bei Rutronik Racing sein GT-Debüt. „Für mich beginnt ein völlig neues Kapitel meiner Rennkarriere. Ich bin froh, dass ich dieses gemeinsam mit Rutronik Racing in Angriff nehmen darf,“ so der Team-Neuzugang Luca Engstler.

Fahrerkollege Patric Niederhauser steigt nach einer einjährigen Unterbrechung wieder bei Rutronik Racing ein. Der Schweizer startete bereits in den Jahren 2019 und 2020 für das Team beim ADAC GT Masters und gewann 2019 zusammen mit Kelvin van der Linde (25/ZA) die Deutsche GT-Meisterschaft. Ebenso wie Luca Engstler gehört Patric Niederhauser zum offiziellen Fahrerkader von Audi Sport customer racing. „Mit Rutronik Racing verbinden mich viele große Erfolge und besondere Erinnerungen. Gemeinsam wollen wir an diese erfolgreiche Zeit anknüpfen“, freut sich der Eidgenosse auf die Rückkehr in das Meisterteam von 2019.

Teamchef Fabian Plentz zur neuen Besatzung bei Rutronik Racing: „Es ist super, dass wir mit Patric und Luca ein konkurrenzfähiges Duo beim ADAC GT Masters an den Start bringen können. Ich bin mir sicher, dass die Kombination aus den unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Piloten ein vielversprechendes Erfolgsrezept ergibt.“

Freitag, 18. März 2022

Mission Titelverteidigung: Deutscher GT-Meister Mies greift erneut mit Land-Motorsport an

  •  Christopher Mies pilotiert Startnummer 1 mit Tim Zimmermann
  •  Land-Motorsport mit drei Audi im ADAC GT Masters

Christopher Mies
Foto: Jens Hawrda

Tolle Nachrichten für die Deutsche GT-Meisterschaft: Montaplast by Land-Motorsport geht auch in der kommenden Saison mit Titelverteidiger Christopher Mies (32/Düsseldorf) im ADAC GT Masters an den Start. Der amtierende Deutsche GT-Meister bestreitet gemeinsam mit Team-Neuzugang Tim Zimmermann (25/Lochau) die Int. Deutsche GT-Meisterschaft 2022 und pilotiert einen neuen Audi R8 LMS GT3 evo II mit der Startnummer 1. Die Mannschaft von Wolfgang und Christian Land setzt in diesem Jahr insgesamt drei Fahrzeuge des deutschen Sportwagenherstellers ein. Das ADAC GT Masters geht in knapp drei Monaten vom 22. bis 24. April 2022 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison.

„Wir sind sehr stolz, schon so viele Jahre erfolgreich mit Chris zusammenzuarbeiten“, so Team-Manager Christian Land. „Wir haben von Beginn an kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir weiter mit ihm arbeiten wollen. Umso mehr freuen wir uns, dass er wieder Teil der Mannschaft ist. Von seiner Erfahrung können alle im Team profitieren und auch menschlich sind wir auf einer Wellenlänge – das ist enorm wichtig.“

Mies gab 2009 sein Debüt in der Int. Deutschen GT-Meisterschaft und zählt weltweit zu den erfahrensten GT3-Piloten. Nach seinem Meistertitel 2016 krönte sich der Audi-Werksfahrer im vergangenen Jahr gemeinsam mit Ricardo Feller (21/CH) zum zweiten Mal zum ADAC GT Masters Champion. Im Fahrerkader von Audi Sport ist Mies der nach Titeln erfolgreichste Fahrer, erst im Januar triumphierte er bei den 24h von Dubai. Team-Neuzugang Tim Zimmermann absolviert 2022 seine dritte Saison im ADAC GT Masters. Der ehemalige ADAC Stiftung Sport Förderpilot überzeugte auf Anhieb in seiner Debütsaison und sicherte sich die Pirelli Junior Wertung 2020.

„Ich freue mich sehr, wieder Teil der Mannschaft zu sein. Natürlich wollen wir auch in dieser Saison um die Meisterschaft kämpfen“, so Mies. „Mit Tim habe ich erneut einen richtig schnellen Fahrer an meiner Seite, der Erfahrung aus dem ADAC GT Masters mitbringt. Zusammen können wir sicher ganz vorn mitmischen.“

Für den Rennstall aus dem Westerwald steht 2022 nicht nur die Titelverteidigung in der Gesamtwertung auf dem Programm: Im vergangenen Jahr holte die Mannschaft auch den Titel in der Pirelli-Junior- und Team-Wertung. Das Triple war Land-Motorsport bereits 2016 gelungen. Welche beiden Fahrer-Duos die Mannschaft beim Vorhaben Titelverteidigung unterstützen werden, wird zeitnah bekannt gegeben.

Donnerstag, 17. März 2022

Nachhaltig und innovativ: Neuer Shell-Kraftstoff für das ADAC GT Masters

  •  ADAC GT Masters übernimmt Vorreiterrolle mit Einführung eines nachhaltigen Kraftstoffes
  •  Shell liefert exklusiv innovativen Kraftstoff „Blue Gasoline 98 GT Masters“

Foto: Jens Hawrda


Starkes Zeichen des ADAC GT Masters für mehr Nachhaltigkeit: Die Deutsche GT-Meisterschaft übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Einführung von umweltschonenden Kraftstoffen und setzt ab der Saison 2022 exklusiv auf einen nachhaltigen Kraftstoff von Shell. Der innovative Shell-Kraftstoff „Blue Gasoline 98 GT Masters“ enthält rund 50% nachhaltige Kompetenten. Damit leisten das ADAC GT Masters und Shell einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Motorsport. Der neue Kraftstoff kommt ab diesem Jahr ebenfalls in der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany und in der ADAC Formel 4 zum Einsatz. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 23. April in Oschersleben in die neue Saison, alle 14 Rennen werden jeweils ab 12.30 Uhr live von NITRO im TV übertragen.

Mit ca. 50% regenerativen Komponenten ist „Blue Gasoline 98 GT Masters“ eine innovative Weiterentwicklung des im vergangenen Jahr im deutschen Markt eingeführten Blue Gasoline 95, das Shell zusammen mit Bosch und Volkswagen entwickelt hat und erfüllt die Norm EN228 E10 mit mindestens RON98 ohne Einschränkungen.

Felix Balthasar, Leiter Sonderkraftstoffe bei Shell: „Der neue Kraftstoff ist ein weiterer Baustein in unserem Mosaik nachhaltiger Kraftstofflösungen, die helfen sollen, die CO2-Emissionen im Mobilitätssektor zu senken. Unsere Engagements im Motorsport sind vielseitig und haben eine lange Historie. Unter den Extrembedingungen auf den tracks gewinnen wir wichtige Erkenntnisse für die Forschung und Entwicklung alternativer Kraftstoffe für die Straße.“

Dr. Gerd Ennser, ADAC Sportpräsident: „Der Einsatz eines umweltschonenden Kraftstoffs von unserem langjährigen Lieferanten Shell im ADAC GT Masters und seiner Rahmenrennserien ist ein weiterer Schritt unseres mehrstufigen Plans für mehr Nachhaltigkeit im Motorsport. Mit der Einführung eines nachhaltigen Kraftstoffes im professionellen Kundensport unterstreicht die Deutsche GT-Meisterschaft ihre Vorreiterrolle und leistet einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion.“

Lars Soutschka, ADAC Vorstand: „Der ADAC macht mit verschiedenen Initiativen und Innovationen deutlich, dass sich Motorsport und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Im vergangenen Jahr haben wir mit unseren Partner BWT erfolgreich ein Projekt gestartet, Plastikmüll an den Rennstrecken zu reduzieren. Die Zusammenarbeit mit Shell ist ein weiterer wichtiger Schritt. Der Motorsport kann als Innovationscenter mit der Entwicklung neuer Kraftstoffe seine Relevanz für die Serie aufzeigen. Wir werden das ADAC GT Masters als Top-Motorsportform in Europa auch in Zukunft unter nachhaltigen Gesichtspunkten weiterentwickeln.“

Einigkeit unter den DTM-Fahrern: „Es wird eine harte Saison“

  •  Teamchef Timo Bernhard: „Neues Kapitel mit Porsche, erstmals seit DRM in 70-ern“
  •  Titelverteidiger Götz: „Ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren“
  •  Erstes Kräftemessen bei offiziellen DTM-Testfahrten Anfang April in Hockenheim

Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld
geht die DTM in die Saison 2022 © DTM

Die DTM steht vor vor einer außergewöhnlichen Saison. Deutlich mehr Fahrer als im Vorjahr, noch mehr Teams – mit einem großen Starterfeld geht die DTM bei den 16 Sprintrennen an den Start. In einem ersten DTM-Media-Talk sprachen Titelverteidiger Maximilian Götz (GER), Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti (ITA), Team ABT Sportsline-Newcomer Ricardo Feller (SUI), BMW-Werksfahrer Sheldon van der Linde (RSA), DTM Trophy-Aufsteiger Louis Henkefend (GER) und Timo Bernhard, Teamchef des Team75 Motorsport, über ihre Erwartungen für die neue Saison. In einem waren sich alle einig: Die DTM steht vor einer weiteren extrem spannenden Saison.

„Es wird eine harte Saison“, sind sich die Fahrer in Anbetracht des erstklassigen Fahrerfeldes bewusst. „Es sind so viele neue und große Namen im Feld, ein großartiger Mix“, stellt auch Titelverteidiger Maximilian Götz (GER) fest. „Es ist ein Privileg, mit der Startnummer eins zu fahren und ich will jede Runde genießen, aber es wird verdammt eng zugehen.“ Zum ersten Stelldichein treffen sich die DTM-Piloten am 5./6. April zum ersten offiziellen DTM-Test in Hockenheim, einen Tag vorher, am 4. April testet bereits die DTM Trophy. Die Saison startet vom 29. April bis 1. Mai in Portimão. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen erstmals auf ProSieben übertragen, Eintrittskarten für alle Events gibt es unter tickets.dtm.com sowie unter 01806 991166.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Traditionsserie steigt Porsche in den DTM-Titelkampf ein. „Die DTM ist eine sehr attraktive Plattform“, sagte Teamchef Timo Bernhard, der einen Porsche mit Werksfahrer Thomas Preining (AUT) einsetzt, im Pressegespräch. „Zuletzt war Porsche in den Siebzigern in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft am Start. Jetzt schlagen wir in der DTM ein neues Kapitel auf und wollen an die Erfolge aus der DRM anknüpfen. Für uns als Team war es Zeit für den nächsten Level.“ Der nächste Level bedeutet die DTM auch für Ricardo Feller, der als Deutscher GT-Meister in die DTM aufsteigt. „Die DTM war immer mein Ziel, und mit meinem Titelgewinn im Vorjahr in der GT Masters habe ich die Tür aufgestoßen, jetzt hoffe ich, kann ich mir einen Namen machen in der DTM machen“, so Feller, der am Donnerstag im Imola erstmals im ABT-Audi testet. „Nico Müller ist mein Idol und Rolf Ineichen kennt mich seit meiner Geburt“, freut sich Feller auf die inoffizielle Schweizer Meisterschaft mit erstmals drei Eidgenossen in der DTM sowie seine starken Teamkollegen Kelvin van der Linde und René Rast.

Einer, der Götz in der neuen Saison angreifen will, ist Mirko Bortolotti. Bereits im Vorjahr bei einem Gaststart in Assen zeigte der Mann, der für das Grasser Racing Team an den Start gehen wird, mit Platz zwei, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Kein Wunder, dass von ihm die erste Kampfansage des Jahres kommt: „Wir kommen nicht nur, um dabei zu sein, sondern auch erfolgreich zu sein. Als Profi hast du immer das Ziel, um Siege und Titel zu fahren. Ich bin sicher, wir haben das Paket dafür, aber es wird eine harte und lange Saison.“ „Es ist großartig, wie sich die DTM entwickelt. Der Wettbewerb wird super hart. Nach meinem Gaststart in Assen ist es jedenfalls cool, dass ich dabei bin“, freut sich Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (ITA), der den Zugang von Ex-DTM/ITC-Champion Manuel Reuter als Sportlicher Leiter als echten Benefit für sein Grasser Racing Team betrachtet. „Wir haben viel Arbeit vor uns, aber wir haben ein sehr gutes Paket und damit beste Voraussetzungen, erfolgreich zu sein. Am Ende wollen wir gewinnen.“

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bei Fahrern und Teams längst auf Hochtouren. Für Sheldon van der Linde (RSA) heißt das vor allem: „Wir müssen mit dem neuen BMW M4 noch viel lernen und das Auto weiterentwickeln. Wir müssen realistisch sein“, so der Bruder von Kelvin van der Linde aus dem Audi-ABT-Team, dem Meisterschaftsdritten des Vorjahres. Änderungen im Reglement sieht Sheldon van der Linde positiv. „Ein neuer Reifensatz am Freitag hilft uns sehr, das ist aber auch gut für die Fans, wenn wir mehr Runden fahren“, so der Südafrikaner, der am Donnerstag in Hockenheim testet und fügt hinzu: „Für mich ist es crazy, wie Gerhard Berger und Frederic Elsner die DTM umgedreht haben. Wir werden fast 30 Autos haben. Gut für die Fans, aber für uns Fahrer wird es extrem hart. Die Meisterschaft ist wahrscheinlich so stark wie nie zuvor, Konstanz wird der Schlüssel sein am Ende.“

Maximilian Götz, der innerhalb der Mercedes-AMG-Familie vom Team HRT zu WINWARD gewechselt ist, ist sich bewusst, dass der Schlüssel zum Erfolg im Titelkampf auch in diesem Jahr wieder die Konstanz sein wird. „Es sind zur Zeit sehr intensive Tage. Jedes Detail zählt. Auch mit meinem persönlichen Trainer arbeite ich noch härter und verbessere mich immer weiter.“

Auch die DTM Trophy, die Talentschmiede auf der DTM-Plattform, rückt immer mehr in den Fokus. Louis Henkefend ist Neueinsteiger in der Serie. Nach dem Titelgewinn im BMW M2 Cup steigt er mit einem BMW M4 aus dem Team Project 1 in die DTM Trophy auf. „Die DTM ist mein großer Traum. Und mit dem Aufstieg aus dem BMW M2 Cup in die DTM Trophy bin ich diesem Ziel einen Schritt näher gekommen.“ Teamchef Timo Bernhard, der auch zwei Porsche in der DTM Trophy einsetzt, misst der Serie große Bedeutung zu. „Es macht für uns einfach Sinn, den Junioren auf der gleichen Plattform die Chance zu geben.“