Sonntag, 6. März 2022

T3 Motorsport setzt im ADAC GT Masters auf Lamborghini-Werksfahrer

  • Rennstall aus Dresden greift mit starkem Fahrerduo im ADAC GT Masters an
  • Teamchef Jens Feucht will mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO Siege einfahren

Den Huracán GT3 EVO von T3 teilen sich Maximilian Paul und Werksfahrer Marco Mapelli
Foto: ADAC-Motorsport


T3 Motorsport will in dieser Saison im ADAC GT Masters durchstarten und setzt auf einen Lamborghini-Werksfahrer. Den Huracán GT3 EVO von T3 teilen sich Lamborghini-Juniorpilot Maximilian Paul (22, Dresden), und Werksfahrer Marco Mapelli (34, I). Mit dieser Mischung aus jugendlichem Elan und Erfahrung will der Rennstall aus Dresden Topergebnisse in der Deutschen GT-Meisterschaft einfahren. T3 Motorsport stellte das Fahrerduo am Sonntag exklusiv in der Online-Talkshow “PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ vor. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden bei NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.

Der Italiener Marco Mapelli feierte 2017 sein Debüt beim ADAC GT Masters und stand zweimal ganz oben auf dem Treppchen. Einer der größten Erfolge des 34-jährigen Werksfahrers war der Sieg beim Blancpain GT Series Endurance Cup 2019. Lamborghini-Juniorpilot Maximilian Paul geht für T3 Motorsport zum vierten Mal beim ADAC GT Masters an den Start. In der Pirelli-Junior-Wertung verpasste er als Vierter den Sprung auf das Podium nur knapp. Gemeinsam mit Marco Mapelli startete er im vergangenen Jahr bereits beim Rennwochenende auf dem Sachsenring. T3 Motorsport arbeitet daran, einen weiteren Lamborghini Huracán GT3 EVO im ADAC GT Masters einzusetzen.

Teamchef Jens Feucht: „Max hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und war zuletzt beim 24-Stunden-Rennen in Daytona unser schnellster Fahrer. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er gemeinsam mit Marco Mapelli – der auch unwahrscheinlich viel Potenzial mitbringt – ein siegfähiges Fahrerduo bildet, das konstant an der Spitze mitmischen wird. Das klare Ziel von T3 Motorsport ist es, in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison vorn mitzufahren und um Siege zu kämpfen.“



Emil Frey Racing steigt mit drei Lamborghini in das ADAC GT Masters ein

  • Ex-Formel-1-Fahrer, Lamborghini-Werksfahrer und Werks-Junioren starten für Emil Frey
  • Werksunterstützter Schweizer Rennstall steigt mit Lamborghini Huracán GT3 EVO ein

Emil Frey Racing setzt drei Lamborghini Huracán GT3 EVO ein
Foto: ADAC-Motorsport

Ein weiterer Neuzugang im ADAC GT Masters: Emil Frey Racing geht in dieser Saison zum ersten Mal in der Deutschen GT-Meisterschaft an den Start. Das Schweizer Team gibt bei der Premiere Vollgas und setzt drei Lamborghini Huracán GT3 EVO ein. Das hochkarätige Fahrer Line-up wird von den Lamborghini-Werkspiloten Albert Costa (31/E) und Franck Perera (37/F) angeführt. Der ehemalige Formel-1-Starter Jack Aitken (26, UK) und junge Talente komplettieren den Fahrerkader von Emil Frey Racing, die als Team Werksunterstützung von Lamborghini erhalten. Zwei der drei eingesetzten Boliden gehen mit den Startnummern 19 und 63, dem Gründungsjahr von Lamborghini, in die Saison. Das ADAC GT Masters startet vom 22. bis 24. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden beim TV-Sender NITRO samstags und sonntags jeweils ab 12.30 Uhr live übertragen.

Das Cockpit des Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der Startnummer 63 teilen sich Werksfahrer Albert Costa und Jack Aitken. Während der Spanier Costa bereits im ADAC GT Masters startete, feiert Aitken sein Debüt. Der in der Formel 2 erfolgreiche Brite besitzt bereits Formel-1-Erfahrung und bestritt 2020 für Williams den GP von Sachir in Bahrain. Im Fahrzeug mit der Startnummer 19 geht Werksfahrer Franck Perera, der beim ADAC GT Masters 2021 das Sonntagsrennen in Hockenheim gewann, auf Punktejagd. Von seiner Erfahrung wird sein Kollege, Lamborghini-Juniorpilot Arthur Rougier (21/F), profitieren. Ein junges Fahrer-Duo gibt in der Nummer 14, der Glückszahl von Teamchef Lorenz Frey-Hilti, den Ton an. Dabei kann Mick Wishofer (22/A) bereits auf einen Sieg beim ADAC GT Masters 2020 zurückblicken. Sein Partner Konsta Lappalainen (20/FIN) ist dagegen Neuling bei der Deutschen GT-Meisterschaft. Der Finne sammelte ebenso wie Wishofer erste Erfahrungen in der ADAC Formel 4.

Giorgio Sanna, Head of Motorsport Lamborghini: „Wir freuen uns sehr und sind motiviert, Emil Frey Racing in der kommenden Saison zu unterstützen. Emil Frey Racing ist ein erfahrenes und erfolgreiches Team und ich bin sicher, dass sie dank der Unterstützung durch die Lamborghini Werksfahrer und der GT3 Junior-Piloten im ADAC GT Masters um Spitzenplätze kämpfen können.“

Teamchef Lorenz Frey-Hilti: „Wir haben in diesem Jahr eine gute Mischung aus Lamborghini Werkspiloten, langjährigen Teamfahrern und jungen Talenten. Mit diesen starken Fahrern und einem voll motivierten Team hat Emil Frey Racing die Weichen für eine erfolgreiche Saison gestellt.“


Neu in der DTM Trophy: BMW-Team Project 1 mit jungen Talenten

Colin Caresani (NLD) steuert den zweiten BMW des Teams Project 1 in der DTM Trophy © Project 1


  • Aufstieg aus dem BMW M2 Cup: Titelgewinner Louis Henkefend und Colin Caresani
  • Axel Funke: „Perfekte Möglichkeit, dem Traum von einer Profikarriere näherzukommen“
  • DTM Trophy mit 14 Sprintrennen startet im Mai am DEKRA Lausitzring Turn 1


Ein neues Team, zwei neue Fahrer, ein Weg: Das Team Project 1 steigt mit zwei BMW M4 GT4 sowie den Fahrern Louis Henkefend (GER) und Colin Caresani (NLD) in die DTM Trophy ein. Der Rennstall aus dem niedersächsischen Lohne bei Oldenburg setzt mit seinem Engagement in der Talentschmiede auf der DTM-Plattform den Weg zur Förderung junger Talente im Motorsport konsequent fort. Beide Fahrer absolvierten 2021 eine erfolgreiche Saison im BMW M2 Cup, nun folgt der nächste Schritt in die DTM Trophy. Die Rennserie umfasst 14 Sprintrennen, Saisonauftakt ist vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1.

Der BMW M2 Cup debütierte 2021 auf der professionellen DTM-Plattform und wird von Project 1 organisiert. „Dass der BMW M2 Cup eine gute Schule ist, wissen wir“, betont Axel Funke, Teamchef von Project 1 Motorsport. „Mit unserem Einstieg in die DTM Trophy setzen wir jetzt noch einen drauf und geben den Jungs die perfekte Möglichkeit, ihrem Traum von einer Profikarriere noch näherzukommen. Für Project 1 als Rennteam ist es zugleich ein neues und spannendes Kapitel.“ Hauptverantwortlich für das Programm in der DTM Trophy ist Marcel Jürgens-Wichmann, der seit Jahren fester Bestandteil unterschiedlicher Motorsportprogramme bei Project 1 ist und auch die Nachwuchsarbeit im Markenpokal kennt. „Mit der DTM Trophy schließen wir eine Lücke und bieten unseren Fahrerinnen und Fahrern noch bessere Aufstiegschancen.“

Auf direktem Wege steigt Louis Henkefend als Champion des BMW M2 Cup in die DTM Trophy auf. „Ich bin richtig happy, dass es endlich offiziell ist“, sagt der 21-Jährige. „Die DTM Trophy ist eine super Serie, um weiter zu lernen und mich in einem Spitzenumfeld zu präsentieren.“ Auch Colin Caresani, der im M2-Cup 2021 drei Rennen gewann und Gesamtsechster wurde, freut sich über den Aufstieg. „Der BMW M2 Cup hat mir viel über das Racing im DTM-Umfeld beigebracht und ich bin bereit, dieses Wissen einzusetzen und zusammen mit dem Team von Project 1 zu arbeiten“, so der Niederländer.

„Mich freut es enorm, dass sich das Team von Project 1 dazu entschieden hat, ein neues Engagement in der DTM Trophy einzugehen. Zudem hat der BMW M2 Cup einige hochtalentierte junge Fahrer hervorgebracht, von denen wir den einen oder anderen in der DTM Trophy sehen werden. Dieser Markenpokal im Rahmen der DTM, an dem bereits 16-Jährige teilnehmen dürfen, ist ein exzellenter Einstieg, die DTM Trophy der logische nächste Schritt“, freut sich auch Martin Tomczyk, Serienmanager der DTM-Organisation ITR. „Und ich bin mir sicher, dass das nächste Ziel, in der Top-Liga DTM den neuen BMW M4 GT3 zu fahren, alle jungen Talente weiter antreiben wird.“


Samstag, 26. Februar 2022

Heide-Motorsport startet erneut mit drei Audi in der DTM Trophy

  • Rennstall aus Witten setzt nach Debütsieg auf wertvolle Erfahrungen
  • Der Südafrikaner Mikaeel Pitamber steht als erster Fahrer fest
  • Teamchef Michael Heide: „DTM Trophy aktuell die attraktivste Meisterschaft“

Heide-Motorsport setzt sein Engagement in der DTM Trophy mit drei Audi fort
© Heide-Motorsport

Nach einem erfolgreichen Debütjahr setzt Heide-Motorsport sein Engagement in der DTM Trophy fort. Wie im Vorjahr bringt der Rennstall aus Witten im südöstlichen Ruhrgebiet drei Audi R8 LMS in der Talentschmiede auf der DTM-Plattform an den Start. Als erster Fahrer steht der Südafrikaner Mikaeel Pitamber bereits fest. Der Kalender der DTM Trophy, die mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragen wird, umfasst 14 Sprintrennen. Der Saisonauftakt erfolgt vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1.

„Die DTM Trophy ist für uns als Team die attraktivste Meisterschaft für seriennahe Sportwagen. Deshalb freuen wir uns, erneut in dieser Serie an den Start zu gehen. Nachdem wir in unserem ersten Jahr in der DTM Trophy bereits unsere ersten beiden Siege einfahren und viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, bauen wir weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Audi Sport“, erklärt Teamchef Michael Heide und freut sich, mit Mikaeel Pitamber „einen jungen und talentierten Fahrer an Bord“ zu haben.

Mikaeel Pitamber, der schon im Alter von drei Jahren erste Erfahrungen im Kartsport sammelte und als Siebenjähriger erste regionale Meisterschaften für sich entschied, steht vor seiner ersten Saison im europäischen Motorsport. Allerdings bringt der Südafrikaner bereits einige Erfahrungen mit dem Audi R8 LMS mit. Zuletzt startete er Anfang Februar beim Finale zur Intercontinental GT Challenge auf seiner heimischen Rennstrecke von Kyalami vor den Toren von Johannesburg mit einem solchen Sportwagen der Marke mit den vier Ringen. „Für mich geht mit dem Start in der DTM Trophy ein Traum in Erfüllung“, so Mikaeel Pitamber. „Seitdem ich nach einer verletzungsbedingten Pause im Jahr 2020 wieder in ein Rennauto gestiegen bin und in der vergangenen Saison zuhause in Südafrika meine ersten GT3- und GT4-Rennen gefahren bin, kann ich es kaum erwarten, im Rahmen der DTM an den Start zu gehen. Ich arbeite täglich hart dafür.“

„Heide-Motorsport hat sich auf Anhieb bestens in der DTM Trophy etabliert. Zwei Siege im ersten Jahr und erneut drei Audi für die neue Saison unterstreichen die Ambitionen und das große Engagement des Teams von Michael Heide“, erklärt Martin Tomczyk, Serienmanager der DTM-Organisation ITR. „Mit Kelvin und Sheldon van der Linde haben wir zwei starke südafrikanische Fahrer in der DTM. Umso mehr freuen wir uns, dass mit Mikaeel Pitamber der erste Nachwuchsfahrer aus Südafrika in unsere Talentschmiede DTM Trophy einsteigt.“


Donnerstag, 24. Februar 2022

Britin Esmee Hawkey im T3-Lamborghini für DTM 2022 bestätigt

  •  Hawkey nach Debütjahr: „Ich habe 2021 jede Sekunde geliebt“
  •  Beste Platzierung in Assen mit DTM-Punkten belohnt
  •  23-jährige Britin aktuell als einzige Frau im Fahrerfeld

Britin Esmee Hawkey startet auch 2022 im Lamborghini von T3 Motorsport in der DTM © DTM

Die britische Rennfahrerin Esmee Hawkey startet auch 2022 in der DTM. Unverändert wird die 23-Jährige mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo von T3 Motorsport bei den 16 Sprintrennen an den Start gehen. Nach den ersten offiziellen Testfahrten Anfang April in Hockenheim startet die DTM vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão in ihre 36. Saison. Eintrittskarten für alle Rennen sind unter dtm.com/tickets und über die Hotline 01806 991166 erhältlich.
 
„Ich habe 2021 jede Sekunde geliebt – mein erstes Jahr in einer GT3-Maschine und mein erstes Mal auf vielen internationalen Rennstrecken. Ich habe mit dem Team von T3 Motorsport sehr viel gelernt“, blickt Esmee Hawkey positiv zurück. „Deshalb bin ich überglücklich, dieses Jahr in die DTM zurückzukehren.“ Bereits in ihrem Debütjahr konnte sie sich in der DTM etablieren und ließ ein ums andere Mal namhafte Konkurrenten hinter sich. Beim Rennen im niederländischen Assen eroberte Hawkey, die 2020 den Pro-Am-Titel im britischen Porsche Carrera Cup gewann, ihre ersten DTM-Punkte.
 
„Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir unser Engagement mit Esmee fortsetzen können. Sie hat uns in der vergangenen Saison absolut überzeugt und ist in jeder Hinsicht eine echte Bereicherung für unser Team und auch für die DTM“, äußert T3-Teamchef Jens Feucht. „Vor allem sind wir sehr glücklich darüber, weiterhin Bestandteil der DTM zu sein, die wir als weltweit einzigartige Rennserie sehr zu schätzen gelernt haben. Deshalb werden wir hart arbeiten, um den Einsatz eines zweiten Lamborghini zu realisieren.“
 
Die Britin, die nach eigenem Bekunden auch „ein Viertel niederländisch und ein Viertel österreichisch“ ist, ist aktuell die einzige Rennfahrerin im hochkarätigen Starterfeld der DTM 2022. „Esmee hat schon in ihrer ersten DTM-Saison gezeigt, welches Talent in ihr steckt. Ich bin sicher, dass sie in diesem Jahr noch bessere Platzierungen einfahren wird. Sie ist ein echter Gewinn für das Starterfeld der DTM 2022“, ist Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR, überzeugt.