Montag, 27. Dezember 2021

Zahlen und Daten zur Deutschen GT-Meisterschaft 2021

  • Ricardo Feller/Christopher Mies gewinnen Titel mit Speed und Konstanz
  • Zweitknappste Entscheidung der Seriengeschichte

Foto: Jens Hawrda

Die 15. Saison des ADAC GT Masters war nicht nur eine der dramatischsten der Serienhistorie, sie lieferte auch spannende Fakten und Zahlen. Der Blick in die Statistik macht deutlich, warum die Deutschen GT-Meister Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf) in diesem Jahr zum Titel fuhren.


  • 14 Fahrzeuge führten in der Saison für mindestens eine Runde ein Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft an. Mit insgesamt 104 Führungsrunden liegt hier der Audi #29 von Feller und Mies an der Spitze. Das entspricht knapp 20 Prozent der insgesamt 553 gefahrenen Runden.
  • Feller und Mies glänzten auch mit Konstanz: Bis auf das zweite Rennen in Zandvoort punktete das Duo in allen 14 Saisonrennen. Nur die Vizemeister Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller sammelten genauso oft Meisterschaftszähler.
  • Ricardo Feller war mit drei Pirelli Pole Position Awards 2021 der beste Fahrer im Zeittraining.
  • Erstmals wurden in dieser Saison Bonuspunkte für die drei Schnellsten der Qualifyings vergeben. Auch hier waren die Meister die Besten: Feller und Mies fuhren im Zeittraining zwölf zusätzliche Punkte ein. Mit Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti holte noch ein weiterer Fahrer ein Dutzend Zusatzpunkte.
  • Gleich drei Fahrerteams fuhren in den 14 Rennen sechs Mal auf das Podium: Neben den Champions Feller und Mies waren dies die Vizemeister Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller sowie die Tabellendritten Maro Engel und Luca Stolz. Insgesamt schafften 29 Fahrer von zwölf Teams 2021 den Sprung auf das Podium.
  • Auch in der Pirelli-Junior-Wertung hatte Ricardo Feller die Nase vorn: Grundsteine für seinen Titelgewinn waren seine sechs Klassensiege – Saisonbestwert.
  • Vier Punkte Vorsprung hatten die neuen Meister am Saisonende. Nur einmal in 15 Saisons ADAC GT Masters war die Meisterschaftsentscheidung knapper: 2018 sicherten sich Robert Renauer und Mathieu Jaminet den Titel mit einem Polster von nur einem Zähler.
  • Die meisten Saisonsiege holten mit insgesamt vier Erfolgen Titelverteidiger Ammermüller und Porsche-Werksfahrer Jaminet. Das Meisterduo Feller/Mies stand drei Mal ganz oben auf dem Podium. Insgesamt sicherten sich 16 Piloten mindestens einen Rennsieg.
  • Zwei Fahrer holten 2021 ihren ersten Sieg im ADAC GT Masters: Igor Waliłko und Franck Perera. Zudem feierte mit dem Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR ein Rennstall seinen Premierentriumph. Das Besondere am Sieg des Rennstalls aus Rheinland-Pfalz: Er gewann in Oschersleben gleich sein allererstes Rennen in der Meisterschaft.
  • Auch in dieser Saison beeindruckte das ADAC GT Masters wieder mit einer sehr hohen Leistungsdichte: Im Schnitt lagen in den 14 Qualifyingsessions 19 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.
  • 16 Jahre, vier Monate und 28 Tage war Jusuf Owega in Hockenheim bei seinem Debüt im ADAC GT Masters alt und damit der jüngste Fahrer in der Serienhistorie.
  • Gleich fünf Rennställe fuhren in allen 14 Saisonrennen Meisterschaftspunkte ein: Montaplast by Land-Motorsport, SSR Performance, GRT Grasser Racing Team, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing und Küs Team Bernhard.
  • Mit jeweils vier Siegen waren Audi und Porsche die erfolgreichsten Marken. Mercedes-AMG (3 Siege), Lamborghini (2) und Corvette (1) vervollständigten das Sieger-Quintett der Hersteller.
  • Bei der Anzahl der Podestplätze war dagegen Mercedes-AMG der Maßstab. Zwölf Mal fuhren Piloten eines Fahrzeugs mit Stern unter die ersten drei. Porsche-Fahrern gelang dies zehn Mal, Audi-Piloten acht Mal.
  • Den deutlichsten Sieg des Jahres fuhren Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller im Sonntagsrennen in Oschersleben heraus: 22,640 Sekunden betrug ihr Vorsprung in dem von einem Reifenpoker geprägten Rennen auf abtrocknender Strecke. Den knappsten Sieg der Saison sicherte sich am Samstag in Hockenheim das Lamborghini-Duo Mirko Bortolotti/Marco Mapelli mit einem Abstand von nur 0,521 Sekunden auf Mies und Feller.
  • Dank der von Serienpartner BWT und dem ADAC initiierten „Bottle Free Zone“ im Fahrerlager wurden in der Saison rund 100.000 Plastikflaschen eingespart.
  • 12.181 Rennrunden absolvierten die Starter der diesjährigen Saison. Für jede dieser Runden spendeten BWT und der ADAC im Rahmen des BWT Race Lap Award vier Euro. Insgesamt kamen so 48.724 Euro zusammen, dieser Betrag wurde von BWT und dem ADAC auf eine Gesamtsumme von 60.000 Euro aufgestockt, die dem Projekt b.waterMISSION zum Brunnenbau in Afrika zur Verfügung gestellt werden.
  • 66 Fahrer aus 15 Nationen von 20 Teams traten 2021 zu den 14 Saisonrennen an.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Deutsche GT-Meisterschaft 2022

  • Volles Starterfeld mit neuen Autos und Teams
  • Eventpremiere auf dem Lausitzring
  • ADAC GT Masters noch nachhaltiger und familienfreundlicher

Foto: Jens Hawrda

Vorfreude ist die schönste Freude, nicht nur zu Weihnachten. Die Deutsche GT-Meisterschaft startet in vier Monaten in der Motorsport Arena Oschersleben (22.–24. April 2022) in die Saison 2022. Schon jetzt lohnt ein erster Ausblick auf eine starke neue Saison. Zehn Gründe, sich auf das ADAC GT Masters 2022 zu freuen:

1. Starkes Starterfeld

Die Deutsche GT-Meisterschaft geht 2022 wieder mit einem hochklassigen Starterfeld an den Start. Bis Mitte Dezember haben sich 18 Teams mit 30 GT3-Sportwagen eingeschrieben. Dabei ist für reichlich Abwechslung gesorgt: Die Fahrzeuge kommen mit Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche gleich von sechs Herstellern.

2. Neue Supersportwagen

Der BMW M4 GT3 und der Audi R8 LMS GT3 evo II debütieren in der kommenden Saison in der Deutschen GT-Meisterschaft. Während der M4 GT3, das neue Flaggschiff der BMW-Motorsport-Kundensportmodelle, komplett neu entwickelt wurde, ist sein bayerischer Rivale die Weiterentwicklung des Meisterautos von 2016, 2019 und 2021.

3. Neue Teams

In der Saison 2022 steigen gleich mehrere neue Teams ein. Das Team Allied-Racing, einer der erfolgreichsten Rennställe der ADAC GT4 Germany, steigt in das ADAC GT Masters auf und setzt einen Porsche 911 GT3 R ein. Zwei bekannte Namen stehen hinter ZVO Racing. Die Mannschaft von Philipp Zakowski und dem ehemaligen DTM-Star Jörg van Ommen tritt erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo an. Doch das ist noch nicht alles: Weitere Rennställe werden in den nächsten Wochen ihren Einstieg in die Rennserie bestätigen.

4. Noch familienfreundlicher

Die Rennwochenenden des ADAC GT Masters werden 2022 noch attraktiver für Familien: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben im kommenden Jahr freien Eintritt in Begleitung eines Erwachsenen. Eintrittskarten gibt es bereits jetzt online unter adac.de/motorsport. Schnellentschlossene profitieren beim Ticketkauf bis zum 31. Dezember von attraktiven Rabatten, ADAC Mitglieder sparen nochmals 10 % auf den Ticketpreis.

5. Feste Startzeiten

Die Fans dürfen sich 2022 wieder auf eine feste Startzeit in der Deutschen GT-Meisterschaft freuen. Alle 14 Rennen der kommenden Saison beginnen um 13 Uhr, NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge ab 12.30 Uhr.

6. Nachhaltigkeit

Die Deutsche GT-Meisterschaft übernimmt beim Thema Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle. In der kommenden Saison werden beim ADAC GT Masters und den weiteren ADAC Serien auf der Plattform erstmals umweltschonende Treibstoffe eingesetzt. Zudem wird die in diesem Jahr erfolgreich gestartete „Bottle Free Zone“ 2022 ausgeweitet, um noch mehr Plastikmüll zu vermeiden. Bereits in der abgelaufenen Saison konnten rund 100.000 Einwegflaschen eingespart werden.

7. Family & Friends Festival

Ein besonderes Event feiert 2022 auf dem DEKRA Lausitzring seine Premiere: Am 19. bis 21. August beim neuen Family & Friends Festival von der DEKRA und dem ADAC erwartet die Zuschauer nicht nur Rennaction mit dem fünften Rennwochenende des ADAC GT Masters, sondern auch spannende Themenwelten wie Outdoor, Technik oder Kinder, ein abwechslungsreiches Entertainmentprogramm und interessante Einblicke hinter die Kulissen des DEKRA Technology Center. Tickets für das Family & Friends Festival gibt es bereits ab 5 Euro.

8. Spannendes Rahmenprogramm

Die Fans an den Rennstrecken erwartet auch 2022 wieder ein vollgepacktes Motorsportprogramm. Gleich sechs Mal werden die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland als Partnerserien antreten. Die Youngster der ADAC Formel 4 werden drei Mal beim ADAC GT Masters zu Gast sein. Weitere spannende Rennserien wie die Tourenwagen Legenden oder die GT2 European Series stoßen bei ausgewählten Wochenenden dazu.

9. Fanfest im Fahrerlager

Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, sind auch in der kommenden Saison Fans im Fahrerlager der Deutschen GT-Meisterschaft herzlich willkommen. Dabei wird ihnen einiges geboten – und Fannähe großgeschrieben. So ermöglicht die neue Aussichtsplattform ungewohnte Perspektiven auf die Rennaction, Autogrammstunden lassen die Fanherzen höherschlagen und bei den Pit Walks schauen die Zuschauer hinter die Kulissen der Teams.

10. Finaltradition in Hockenheim

Ein kleines Jubiläum gibt es in der kommenden Saison in Hockenheim: Zum zehnten Mal trägt das ADAC GT Masters sein großes Saisonfinale auf dem Kurs in Baden-Württemberg aus und kürt dort die nächsten Deutschen GT-Meister.

Termine ADAC GT Masters 2022, Änderungen vorbehalten

22.04. – 24.04.2022 Motorsport Arena Oschersleben

20.05. – 22.05.2022 Red Bull Ring / A

24.06. – 26.06.2022 CM.com Circuit Zandvoort / NL

05.08. – 07.08.2022 Nürburgring

19.08. – 21.08.2022 Family & Friends Festival DEKRA Lausitzring

23.09. – 25.09.2022 Sachsenring

21.10. – 23.10.2022 Hockenheimring Baden-Württemberg

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Überwältigendes Interesse an der ADAC GT4 Germany 2022

  • Mehr als 40 GT4-Fahrzeuge von 23 Teams für die ADAC GT4 Germany eingeschrieben
  • Schon jetzt sieben Marken im abwechslungsreichen Feld vertreten
  • Umweltschonender Kraftstoff sorgt für noch mehr Nachhaltigkeit

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany startet mit einem überwältigenden Teilnehmerinteresse in die Saison 2022. Für die vierte Saison der Serie wurden bis Mitte Dezember mehr als 40 Fahrzeuge von 23 Teams eingeschrieben. Unter den Teams aus insgesamt fünf Nationen sind neben in der ADAC GT4 Germany etablierten Rennställen und Mannschaften, die in die Serie zurückkehren, auch viele Neueinsteiger. Das starke Feld begeistert mit Größe und Vielfalt: Die Teams haben mit Aston Martin, Audi, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota bisher Sportwagen von sieben Marken eingeschrieben. Bis zum Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben vom 22. bis 24. April sind weitere Marken möglich. Eintrittskarten für alle Rennen der ADAC GT4 Germany 2022 sind im Vorverkauf erhältlich. Wer sich bis Ende Dezember Tickets online unter adac.de/motorsport sichert, profitiert von attraktiven Konditionen.

Die ADAC GT4 Germany konnte sich Saisonverlauf 2021 über stetig wachsendes Interesse freuen, bei den finalen Veranstaltungen gab es neue Bestmarken bei der Teilnehmeranzahl. Dieser positive Trend setzt für 2022 Dank vieler Neueinsteiger und Rückkehrer aus anderen Rennserien fort. ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser: „Wir haben nach dem sehr erfreulichen Interesse in diesem Jahr für 2022 eine weiter wachsende Nachfrage erwartet, mit einem so starken Zuspruch von mehr als 40 Fahrzeugen aber nicht gerechnet. Das hohe Interesse an der Serie freut uns und bestätigt, dass unsere Teilnehmer vom Konzept der Serie überzeugt sind. Die ADAC GT4 Germany hat sich zu einer der bedeutendsten GT4-Serien entwickelt und bildet zusammen mit der Deutschen GT-Meisterschaft eine der weltweit größten Plattformen für professionellen Kundensport. Die Serie hat mit fairem und spannendem Sport und einem bis zum Schluss spannenden Titelkampf in diesem Jahr für viel Furore gesorgt. Daran wollen wir in der kommenden Saison anknüpfen.“

Erneut stehen sechs Rennwochenenden mit Auftritten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden im Rahmen der medial reichweitenstarken Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Programm. Die sportlichen Rahmendaten der ADAC GT4 Germany bleiben in der Saison 2022 nahezu unverändert. Erneut werden pro Rennwochenende jeweils zwei Läufe von rund einer Stunde ausgetragen. Eine Neuerung gibt es vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit. Im Rahmen des innovativen Nachhaltigkeitskonzepts der Deutschen GT-Meisterschaft wird auch in der ADAC GT4 Germany im kommenden Jahr ein umweltschonender Kraftstoff eingeführt, der den Schadstoffausstoß der seriennahen Rennfahrzeuge reduziert.


Termine ADAC GT4 Germany 2022 (Änderungen vorbehalten)

22. - 24.04.2022 Motorsport Arena Oschersleben

20. - 22.05.2022 Red Bull Ring (A)

24. - 26.06.2022 Circuit Zandvoort (NL)

05. - 07.08.2022 Nürburgring

23. - 25.09.2022 Sachsenring

21. - 23.10.2022 Hockenheimring Baden-Württemberg

Samstag, 18. Dezember 2021

Weiteres Porsche-Team steigt in DTM ein

KÜS Team Bernhard 2022 mit insgesamt drei Porsche auf der Plattform vertreten

  • DTM-Cockpit bereits besetzt: Porsche-Werksfahrer Thomas Preining bereitet sich schon auf die neue Saison vor
  • Doppelter Einsatz: ein Porsche in der DTM, zwei in der DTM Trophy
  • Le-Mans-Sieger und Teamchef Timo Bernhard: „Ganz neue Herausforderung“

Porsche 911 von KÜS Team Bernhard für die DTM
Foto: KÜS Team Bernhard

Ein weiterer spektakulärer Neuzugang für die DTM: Das Team des zweimaligen Langstrecken-Weltmeisters und Le-Mans-Siegers Timo Bernhard bringt in der DTM 2022 einen Porsche 911 GT3 R in der Traditionsserie an den Start. Mit dem 23 Jahre alten Porsche-Werksfahrer Thomas Preining aus Österreich steht auch bereits der Fahrer fest. Das KÜS Team Bernhard aus Landstuhl in der Pfalz wird darüber hinaus mit zwei Porsche Cayman RS Clubsport im Nachwuchsleistungszentrum DTM Trophy antreten.

Nach SSR Performance mit zwei Fahrzeugen ist das KÜS Team Bernhard der zweite Porsche-Rennstall, der sich für die kommende DTM-Saison eingeschrieben hat, und schon das dritte neue Team neben dem Grasser Racing Team, das mit vier Lamborghini antreten wird. Die DTM 2022 startet vom 29. April bis 1. Mai im portugiesischen Portimão in die neue Saison.

Timo Bernhard und sein Vater Rüdiger gründeten 2010 das KÜS Team Bernhard, das zunächst im Rallyesport startete und seit 2016 auch auf der Rundstrecke vertreten ist. Mit dem legendären 911-er erzielte das Team zahlreiche Siege und Podiumsplatzierungen. „Das ist eine ganz neue Herausforderung“, sagt Timo Bernhard zum DTM-Einstieg. „Ich bin sehr stolz darauf, unser neues Top-Programm für die Saison 2022 verkünden zu dürfen. Wir werden mit einem Porsche 911 GT3 R in der DTM an den Start gehen. Ich denke, nach sechs Jahren im ADAC GT Masters sind wir gut darauf vorbereitet. Mit unserem Fahrer Thomas Preining haben wir eine wichtige Konstante im Team. Ich weiß um seine Qualitäten und bin sehr froh, dass er Teil unseres Programms ist.“

Der 23 Jahre alte Thomas Preining aus Linz in Österreich, Sohn eines erfolgreichen Motorrad-Rennfahrers, gewann 2017 den Porsche Carrera Cup Deutschland und ist seitdem bei Porsche als Werksfahrer unter Vertrag. „Ich bin super aufgeregt und motiviert für die DTM im kommenden Jahr. Seit ich davon weiß, bin ich jeden Tag fleißig am Arbeiten. Schließlich will ich bestmöglich auf diese Saison vorbereitet sein, um gleich gut ins das Projekt reinzustarten. Ich habe vollstes Vertrauen ins Team und in alle Beteiligten. Ich denke, dass mit uns auf jeden Fall zu rechnen sein wird und dass wir was reißen können“, äußert sich Preining, der schon 2021 in anderen Rennserien für das KÜS Team Bernhard startete und in der DTM mit der Startnummer 24 in die Rennen gehen wird.

„Das wird eine sehr spannende Saison in der DTM, davon bin ich fest überzeugt“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Dachorganisation ITR. „Mit dem Team von Timo Bernhard sowie SSR Performance und Grasser Racing haben wir schon jetzt drei neue Teams, die mit ihren großartigen Erfolgen im GT-Rennsport auch in der DTM stark auftrumpfen werden und die Competition noch intensiver machen. Die Fans können sich auf eine spannende Saison freuen, auf neue Teams und natürlich auch auf Porsche als weitere feste Marke in der DTM.“

Auf der professionellen DTM-Plattform fährt das KÜS Team Bernhard zweigleisig. „Neben der DTM werden wir mit zwei neuen Porsche 718 Cayman RS Clubsport an der DTM Trophy teilnehmen. Denn das Thema Nachwuchsförderung ist für uns nach wie vor sehr wichtig“, sagt Timo Bernhard. Frederic Elsner ergänzt: „Für die DTM Trophy bedeutet das Engagement des KÜS Team Bernhard mit zwei Porsche eine absolute Aufwertung. Das Level in unserem Nachwuchsleistungszentrum steigt auch im dritten Jahr weiter an. Es wird wieder spannend zu verfolgen, wie sich junge Talente in diesem anspruchsvollen Championat präsentieren, um sich für den Aufstieg in die DTM zu empfehlen. Und es freut uns natürlich sehr, dass immer mehr Teams das Potential der DTM-Plattform sehen und nutzen."

Das Team von Timo Bernhard profitiert mit der frühzeitigen Einschreibung für beide Rennserien von einem Angebot der ITR, das DTM-Engagement mit einem DTM-Trophy-Engagement zu verbinden und folglich für die DTM-Trophy-Fahrzeuge lediglich die Early-Bird-Gebühr zu entrichten. Die DTM Trophy, für deren Serienmanagement künftig der ehemalige DTM-Champion Martin Tomczyk verantwortlich ist, startet vom 20. bis 22. Mai auf dem DEKRA Lausitzring Turn 1 in die Saison 2022.