Sonntag, 25. Juli 2021

Markus Reiterberger holt Pole in Schleiz

Markus Reiterberger holt Pole in Schleiz
Foto: Dino Eisele

Markus Reiterberger (BCC Racing) bleibt der Chef in seinem grünen Wohnzimmer auf dem Schleizer Dreieck. Niemand konnte ihm die Pole Position auf seiner Lieblingsstrecke abluchsen. Zwischen dem Ukrainer Ilya Mikhalchik (EGS-alpha-Van Zon-Racing-BMW) als Zweitem und dem Bayern liegen zwar nur 0,088 Sekunden, doch diese Zeit kann in der IDM Superbike 1000 entscheidend über Sieg und Niederlage sein. Der dreifache Meister Markus Reiterberger hat wegen seiner insgesamt drei Einsätze in diesem Jahr zwar keine Titelambitionen, doch als fest eingeschriebener Fahrer kann er für einige Gegner zum Zünglein an der Waage werden. Yamaha-Mann Bastien Mackels (Team SWPN) ist in der ersten Reihe der Dritte im Bunde.

Theoretisch hätte der dritte Startplatz an Florian Alt (Wilbers-BMW Racing) gehen sollen. Er war der Drittschnellste im Qualifying. Doch am Motor seiner M 1000 RR wurden bei der technischen Kontrolle Unregelmäßigkeiten festgestellt. Das steckt dahinter: Cheftechniker Burkhard Stember hatte in der Teambasis in Nordhorn einen kürzlich zerstörten Motor geöffnet, um zu wissen, welche Ersatzteile beschafft werden müssen. Alts Rennmotorrad bekam dafür einen anderen Antrieb eingepflanzt. Der Vorgang hätte gemeldet werden müssen, beziehungsweise hätte Stember den defekten Motor nach Schleiz mitbringen müssen. Alt wird in den Rennen am morgigen Sonntag von ganz hinten losfahren.

Julian Puffe und Luca Grünwald und Marc Moser besiedeln die zweite Reihe. Für sie ist in punkto Gesamtwertung noch alles drin. Puffe, der aus Schleiz stammt, ist unter Druck. Im Team GERT56, das neu in der IDM ist, wird geschuftet. Laut Teamchef Karsten Wolf verstehe man die Möglichkeiten und den Charakter der neuen BMW M 1000 RR zunehmend besser.

Aber wo bleibt der IDM-Erste Dominic Schmitter? Er kommt mit der Strecke nicht zurecht. Der Schweizer, der die Königsklasse mit 76 Zählern anführt, taucht erst auf Startplatz 11 auf. Valentin Debise, Sieger des zweiten Rennens in Most und Tabellen-Zweiter ist sogar nur auf dem 13. Platz zu finden.

Diese spannende Konstellation sorgt auf jeden Fall für maximalen Nervenkitzel in den Rennen am Sonntag. Der erste Lauf findet 11:20 Uhr statt, der zweite um 14:05 Uhr.

Ergebnisse Q1 + Q2, Startaufstellung

1. Markus REITERBERGER (DEU/BMW)

2. Ilya MIKHALCHIK (UKR/BMW)

3. Bastien MACKELS (BEL/Yamaha)

4. Julian PUFFE (DEU/BMW)

5. Luca GRÜNWALD (DEU/BMW)

6. Marc MOSER (DEU/Yamaha)

7. Vladimir LEONOV (RUS/Yamaha)

8. Marco FETZ (DEU/BMW)

9. Jan MOHR (AUT/BMW)

10. Pepijn BIJSTERBOSCH (NL/BMW)

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Samstag, 24. Juli 2021

Start-Ziel-Sieg auf dem Lausitzring: Belgier Nico Verdonck triumphiert im Toyota

  • Ben Green im BMW Zweiter vor William Tregurtha im Mercedes-AMG
  • Rennen zwei am Sonntag: Start um 15:10 Uhr – live in SPORT1

Podium: Green, Verdonck, Tregurtha v.l.
Foto: DTM

Mit einem Start-Ziel-Sieg hat Nico Verdonck den DEKRA Lausitzring im Sturm erobert. Der Belgier feierte im dritten Saisonrennen der DSTM Trophy nicht nur seinen ersten Sieg in der Rennserie für seriennahe GT-Sportwagen, sondern erzielte auch den ersten Sieg für Toyota und für sein Team Ring-Racing aus Boxberg unweit des Nürburgrings. Im Ziel trennten Verdonck weniger als eine halbe Sekunde von Ben Green (GBR), der im BMW von FK Performance Motorsport Zweiter wurde. Greens Landsmann William Tregurtha (Mercedes-AMG, CV Performance Group) komplettierte als Dritter das Podium. Nach dem dritten Podiumserfolg in Folge geht Tregurtha auch am Sonntag im zweiten Rennen des Wochenendes – ab 15:00 Uhr live in SPORT1 – als Tabellenführer an den Start. Auch über das Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) ist das Rennen weltweit zu verfolgen. 

„Zunächst Glückwunsch an Ring-Racing und Toyota“, freute sich Nico Verdonck, dessen Teamkollegin Stéphane Kox (NLD) auf Rang elf die beste von drei Rennfahrerinnen im Feld war. „Wir hatten bislang ein schwieriges Wochenende, doch das Rennen war richtig gut. Ich freue mich, dass ich den ersten Supra-Sieg in der DTM Trophy einfahren konnte.“

William Tregurtha, als Tabellenführer zum Lausitzring angereist, nahm das Samstagrennen von der Pole-Position aus in Angriff. Der Österreicher Florian Janits (True Racing by Reiter Engineering) im KTM und Nico Verdonck folgten auf den Startplätzen zwei und drei. Während Tregurtha einen schlechten Start erwischte und schon in Turn 1 auf Position drei zurückfiel, übernahm Verdonck sofort die Führung vor Janits. Die zweite Position holte sich Tregurtha bereits in der zweiten Kurve zurück. Unterdessen kollidierten im Hinterfeld einige Fahrzeuge, in Folge dessen Christopher Rink (GER/BMW/Hofor Racing by Bonk Motorsport) und Laura Kraihamer (AUT/KTM/True Racing by Reiter Engineering) das Rennen aufgeben mussten und Moritz Löhner (GER/ BMW/FK Performance Motorsport) ans Ende des Feldes zurückfiel.

Spitzenreiter Verdonck und Verfolger Tregurtha jagten im Abstand von nur drei Zehntelsekunden um den Kurs, während sich das Duo vom Rest des Feldes mehr und mehr löste. In den folgenden Runden konnte KTM-Neueinsteiger Janits mehr und mehr zum Duo aufschließen. Spektakuläre Positionskämpfe gab es vor allem im Mittelfeld. Der Schweizer Yann Zimmer (BMW/FK Performance Motorsport) und Tim Heinemann (GER) im Aston Martin von PROsport Racing kämpften um die sechste Position, während der Schweizer Lucas Mauron (Audi/Heide-Motorsport) verlorene Positionen gutmachte, nachdem er aufgrund eines Ausrutschers in die Wiese zurückgefallen war.

Schließlich musste in der siebten Runde das Safety-Car das Feld einbremsen. Was war passiert? Der US-Amerikaner Chandler Hull (BMW/Walkenhorst Motorsport) und Mauron kollidierten eingangs der Start-Ziel-Geraden. In der Folge drehte sich der Audi von Mauron direkt vor Chandler in die Mauron, während Chandler den Audi auf der Beifahrerseite traf und vor sich herschob. Für beide war das Rennen damit beendet.

Zur elften Runde wurde das Rennen wieder freigegeben, und der Restart sorgte für massive Verschiebungen im Feld. GT-Routinier Verdonck machte an der Spitze alles richtig und behielt die Führung, Ben Green und Teamkollege Zimmer nahmen vor Tregurtha die Plätze zwei und drei ein. Der amtierende Champion Heinemann rutschte ins Kiesbett und fiel damit bis ans Ende des Feldes zurück.

Zimmer, Tregurtha, Theo Oeverhaus (GER/BMW/Walkenhorst Motorsport) und Janits bildeten in den Schlussrunden ein spektakuläres Kampfquartett um den vierten Platz. Auch Simone Riccitelli (ITA/BMW/Ceccato Racing) und Michael Schrey (GER/BMW/Hofor Racing by Bonk Motorsport) holten schnell auf das Quartett, in dem häufig die Positionen wechselten, auf. In der 15. Runde übernahm Tregurtha die dritte Position vom Schweizer Zimmer. An der Spitze lag Verdonck hauchdünn vor Ben Green.

Schweizer Philip Ellis holt seinen ersten DTM-Sieg

  • Nach Müller und Fässler der dritte Schweizer Sieger in der DTM
  • Mit Rang vier verteidigt Kelvin van der Linde die Tabellenführung
  • Gelungene Premiere von Turn 1: Nicht nur Lawson ein Fan der überhöhten Kurve
  • Kein guter Tag für Rennfahrerinnen: Flörsch und Hawkey scheiden aus      

Sieger Philip Ellis (Mercedes AMG) Team WINWARD
Foto: DTM

Bei 30 Grad behielt Philip Ellis einen kühlen Kopf: Der Schweizer feierte auf dem DEKRA Lausitzring seinen ersten Sieg in der DTM. In einem heißen Kampf setzte sich der 28-Jährige aus dem Mercedes-AMG Team WINWARD gegen Auftaktsieger Liam Lawson (NZL) im Red Bull-Ferrari (AF Corse) durch. Als bester Audi-Pilot gelang Ex-Champion Mike Rockenfeller (GER) im Audi von ABT Sportsline als Dritter der Sprung aufs Podium. Rocky´s Teamkollege Kelvin van der Linde (RSA) kreuzte als Vierter die Ziellinie und verteidigte damit vor dem Sonntagsrennen (ab 13:00 live in SAT.1) seine Tabellenführung vor Lawson.

Philip Ellis, der seine erste DTM-Saison bestreitet, ist der dritte Schweizer nach Marcel Fässler und Nico Müller, der sich als Sieger in die ruhmreiche DTM-Statistik eintragen konnte. Zudem bescherte er seinem deutsch-texanischen Team WINWARD den ersten DTM-Sieg und DTM-Rückkehrer Mercedes-AMG den ersten Saisonsieg. „Ich bin total sprachlos. Als ich die Zielflagge sah, konnte ich es einfach nicht glauben, dass ich dieses Rennen gewonnen habe“, sprudelte es aus dem überglücklichen Ellis heraus. „Startplatz neun war nicht die Ausgangssituation, bei der man mit einem Sieg rechnet. Nach dem Safety-Car bin ich sehr gut nach vorne gekommen. Ich bin einfach nur glücklich.“

Zweiter: Liam Lawson (NZL), Red Bull-Ferrari, AF Corse © DTM

Überaus turbulent entwickelte sich das dritte Saisonrennen gleich nach dem Start in der spektakulären Zweier-Formation nach Indy-Vorbild. Es war sehr eng beim Start, und es blieb eng. Mit annähernd Tempo 250 donnerten die GT-Rennwagen durch Turn 1, der überhöhten ersten Kurve – sehr zur Freude der Zuschauer auf den Tribünen, die erstmals wieder zugelassen waren. Zu zweit, zu dritt und sogar zu viert nebeneinander ging es durch die erste Runde. Action gab es vor allem am Ende des Feldes, als mehrere Rennwagen noch in der Startrunde kurz von der Strecke abkamen. Kaum hatte sich der Staub gelegt, krachte es tatsächlich in Turn 1. Esmee Hawkey, die britische Lamborghini-Fahrerin des Dresdner Teams T3 Motorsport, drehte sich ansatzlos und kreiselte nach außen in die Betonmauer. Das Safety-Car rückte für sechs Runden aus, bis der Lamborghini geborgen war. Es war ganz und gar nicht der Tag der Frauen, denn zeitgleich mit Hawkey, die unverletzt blieb, schied auch Sophia Flörsch (GER) aus, als Benzindruck-Probleme ihren ABT-Audi lahmlegten.

Die Premiere von Turn 1 gilt trotz des Zwischenfalls von Hawkey als gelungen. „Turn 1 ist total cool. Im Qualifying hat das schon Spaß gemacht, aber im Rennen noch mehr. Ich bin ein echter Fan von Turn 1“, ließ Liam Lawson keinen Zweifel aufkommen.

Nach der Safety-Car-Phase absolvierten die ersten Fahrer bereits früh den Pflichtreifenwechsel. Nur einer wartete mit dem Reifenwechsel bis zum Schluss und fuhr rundenlang an der Spitze des Feldes: Vize-Meister Nico Müller (SUI) im Rosberg-Audi. Erst in der vorletzten Runde steuerte der Schweizer die Boxengasse an und ließ neue Reifen montieren, um letztlich als 13. außerhalb der Punkteränge ins Ziel zu kommen. Erst als Müller in die Boxengasse abbog, war der Weg frei für Ellis, noch ein paar Führungskilometer zu sammeln.

Während Kelvin van der Linde Vierter wurde, kam sein Bruder Sheldon zwar als Dritter ins Ziel, wurde aber nach einer Zeitstrafe wegen eines Boxenstopp-Vergehens lediglich als Neunter gewertet. Dabei hatte er das Rennen von Startplatz eins aufgenommen und das Rennen zunächst souverän angeführt. Im Qualifying am Samstagmorgen hatten die südafrikanischen Brüder für ein Novum in der langen DTM-Historie gesorgt: Niemals zuvor eroberte ein Brüderpaar gemeinsam die erste Startreihe. Sheldon van der Linde im BMW von ROWE Racing verwies seinen älteren Bruder Kelvin im Audi von ABT Sportsline hauchdünn um 27 Tausendstelsekunden auf die zweite Position. Im zweiten ABT-Audi erkämpfte Mike Rockenfeller (GER) schon im Qualifying Rang drei vor Esteban Muth (BEL) im Lamborghini von T3 Motorsport, Lawson sowie dem Inder Arjun Maini im bestplatzierten Mercedes-AMG (Team GetSpeed). Somit waren fünf Marken in den ersten drei Startreihen vertreten.

Das Samstag-Rennen endete mit einer ungewöhnlich hohen Ausfallquote von sechs Autos, darunter vier Mercedes. Die Zeit für die Mechaniker ist knapp, denn nur einmal schlafen und schon startet die DTM in die nächste Runde: das vierte Saisonrennen, welches wie immer um 13:30 Uhr gestartet wird (live in SAT.1 ab 13:00).


DTM Qualifying 1: van der Linde Brüder in Startreihe 1

Startreihe 1 für die van der Linde Brüder
Foto: dtm.com

Sie wohnen zusammen, und an diesem Samstagmorgen fuhren sie, wie so oft, gemeinsam zur Rennstrecke. Heute Mittag stehen sie zusammen in der ersten Startreihe zum ersten DTM-Rennen am DEKRA Lausitzring (Start 13.30 Uhr, live in SAT.1 ab 13.00 Uhr): die beiden van der Linde-Brüder. Damit ist das Novum perfekt: Erstmals bildet ein Brüderpaar in der Traditionsserie die erste Startreihe.

Im Zeittraining für das Samstagsrennen fuhr Sheldon van der Linde im ROWE Racing-BMW mit 1:30,537 Minuten die Bestzeit und sicherte sich damit die Pole-Position, Bruder Kelvin van der Linde kam im ABT-Sportsline-Audi nur 0,027 Sekunden dahinter auf Startplatz zwei. Fünf Marken sind auf den ersten drei Startreihen vertreten.

Nach den ersten Runs führte Monza-Auftaktsieger Liam Lawson (NZL) im AF-Corse-Ferrari mit einer Zeit von 1:30,817 Minuten die Rangliste an, vor den beiden Mercedes-AMG-Fahrern Arjun Maini (IND, Team GetSpeed) und Philip Ellis (SUI, Team WINWARD) sowie Mike Rockenfeller (GER, Team ABT Sportsline) als schnellstem Audi-Fahrer.

In der Schlussphase konnten viele Fahrer ihre jeweiligen Rundenzeiten verbessern und dementsprechend gab es viele Verschiebungen im Tableau. Einige Zeit sah es nach einer Audi-Doppelspitze mit Kelvin van der Linde und Mike Rockenfeller aus, aber dann unterbot Sheldon van der Linde noch die Zeit seines Bruders und sicherte sich zum ersten Mal in dieser Saison und zum zweiten Mal in seiner Karriere nach dem Sonntagsrennen in Zolder 2019 die Pole-Position.

"Wir haben es geschafft! Ich bin komplett aus dem Häuschen! Die erste Pole für ROWE Racing in der DTM! Ich freue mich sehr! Gestern Abend lag ich im Bett und dachte mir, dass ich auf die Pole fahren könnte ... Im zweiten Anlauf haben wir alles richtig gemacht. Im Rennen wird es sicherlich nicht einfach, aber wir werden versuchen, keine Fehler zu machen und den Sieg nach Hause zu fahren, das ist unser Ziel", so Sheldon, der jüngere der van der Linde-Brüder.

Kelvin van der Linde startet als Zweitschnellster neben seinem Bruder aus der ersten Reihe, dahinter folgt sein Teamkollege Mike Rockenfeller auf Rang drei. Ebenfalls stark: der Belgier Esteban Muth im Lamborghini von T3 Motorsport auf Startplatz vier – eine tolle Ausgangsposition beim Heimrennen des Dresdener Teams. Liam Lawson startet als Fünfter, dahinter Arjun Maini, Alex Albon (THA, Ferrari, AF Corse), Timo Glock (GER, BMW, ROWE Racing) und die beiden Mercedes-Fahrer Philip Ellis und Maximilian Buhk (GER, Team Mücke Motorsport).

Quelle: dtm.com

Freitag, 23. Juli 2021

HRT-Pilot Vincent Abril vom DTM-Event in Monza disqualifiziert

Nachfolgend informiert der Automobilclub von Deutschland (AvD), der für die sportliche Organisation der DTM verantwortlich ist, über eine sportrechtliche Entscheidung zum Auftakt der DTM 2021 vom 18. bis 20. Juni in Monza.

Die Sportkommissare der DTM haben am Freitag auf dem Lausitzring nachträglich Vincent Abril vom Haupt Racing Team vom ersten DTM-Event der Saison 2021 in Monza disqualifiziert. Er verliert damit sowohl seinen ersten Platz im Qualifying 1 und den zweiten Rang im Rennen 1 am Samstag sowie Platz sechs im Qualifying 2 und den elften Rang im Rennen 2 am Sonntag. Abril büßt dadurch alle beim Saisonstart in Italien gewonnenen 21 Meisterschaftspunkte ein. Die in Monza hinter Vincent Abril platzierten Piloten rücken in den Ergebnislisten auf.

Der Grund für den Ausschluss war, dass eine nach dem Qualifying 1 entnommene Benzinprobe aus dem #5 Mercedes-Benz AMG GT3 nicht der für den Saisonauftakt in Monza hinterlegten Referenzprobe des an die Teams ausgegebenen Kraftstoffs entsprach. Das ergab eine nachträgliche Analyse der Benzinprobe in einem Referenzlabor und stellte einen Verstoß gegen das DTM‑Reglement 2021, Artikel 45.5 dar. Das Team hat eine Stunde Zeit, gegen die Entscheidung der Sportkommissare Berufung einzulegen, sollte HRT davon Gebrauch machen, bleibt es bei einem schwebenden Verfahren.