Freitag, 9. Juli 2021

Tabellenführer Jaminet Schnellster in Zandvoort-Steilkurven

  • Porsche-Fahrer setzt erste Duftmarke auf umgebauten Kurs
  • Vier Marken auf den ersten fünf Plätzen
  • Fahrer begeistert vom neuen Streckenlayout

Spektakulär: Mathieu Jaminet in einer der neuen Steilkurven
Foto: ADAC-Motorsport

Viel Abwechslung gab es im ersten Freien Training der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem CM.com Circuit Zandvoort in den Niederlanden: Gleich vier Marken lagen in der Auftaktsession auf der umgebauten Formel-1-Strecke mit zwei neuen Steilkurven zwischenzeitlich an der Spitze. Am Ende setzte sich Tabellenführer Mathieu Jaminet (26/F, SSR Performance) im Porsche 911 GT3 R durch. Die beiden Rennen an der Nordseeküste werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr von TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Ex-Meister Jaminet, der sich den Elfer mit Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) teilt, fuhr rund zehn Minuten vor dem Ende der einstündigen Session mit 1.34,985 Minuten die beste Rundenzeit. Er war damit der einzige Fahrer, der unter der 1.35-Minuten-Grenze blieb. „Es war eine sehr gute Sitzung“, so der Franzose. „Das Auto war von Anfang an gut – auch mit gebrauchten Reifen. Am Ende sind wir eine Qualifying-Simulation gefahren. Ich hatte eine freie Runde und konnte den Peak der Reifen nutzen. Es war ein ordentlicher Start ins Wochenende, aber wir haben noch Arbeit vor uns.“

Platz zwei ging mit David Jahn (30/Leipzig) und Marco Holzer (32/Bobingen, beide Team Joos Sportwagentechnik) an ein weiteres Duo im Porsche 911 GT3 R. Es fehlten 0,179 Sekunden zur Bestzeit. Rang drei holten sich mit 1.35,200 Minuten die aktuellen Tabellenzweiten Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team) im schnellsten Lamborghini Huracán GT3 Evo. Sie führten das Klassement zwischenzeitlich ebenso an wie die am Ende Fünftplatzierten Mercedes-AMG-Fahrer Igor Waliłko (23/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing). Die schnellste Runde der polnisch-französischen Paarung wurde mit 1.35,213 Minuten gestoppt.

Die Top 5 vervollständigten Kim-Luis Schramm (23/Meuspath) und Dennis Marschall (24/Eggenstein, beide Rutronik Racing by Tece) – aktuell Führende in der Pirelli-Junior-Wertung – im besten Audi R8 LMS.

Fahrer lieben Steilkurven

US-Feeling an der Nordseeküste: Die starken Überhöhungen der zweiten, dritten sowie der Zielkurve in Zandvoort erinnert die Fahrer an Ovalrennstrecken in den USA. Auch wenn Steilkurven im ADAC GT Masters nicht ungewöhnlich sind, so übertrumpfen die Varianten auf dem niederländischen Formel-1-Kurs mit bis zu 18 Grad Überhöhung die 6 Grad überhöhten Passagen des Lausitzrings, wo das ADAC GT Masters im September zu Gast sein wird, doch deutlich. Die Fahrer zeigten sich begeistert. „Die Steilkurven sind richtig gut“, so Corvette-Pilot Marvin Kirchhöfer (27/Luzern, Callaway Competition). „Besonders die Hugenholzbocht gefällt mir sehr. Die letzte Kurve macht auch Spaß, aber sie ist eigentlich keine Kurve mehr, da man sie wegen des Bankings jetzt voll fahren kann.“ Teamkollege Jeffrey Schmidt (27/CH) ergänzt: „Den Umbau haben die Streckenbetreiber gut gelöst. Die beiden Steilkurven sind etwas Spezielles und einzigartig in Europa. Es ist ein bisschen ein Daytona-Feeling.“ Auch BMW-Werksfahrer Nick Yelloly (29/GB, Schubert Motorsport) ist vom umgebauten Kurs angetan: „Das neue Streckenlayout gefällt mir sehr gut, das Banking macht echt Spaß.“


Mittwoch, 7. Juli 2021

ADAC GT4 Germany sucht in Zandvoort den Halbzeitmeister

  •  Wer schlägt die Seriensieger Schrey/Piana?
  •  Gasteinsatz für niederländisches McLaren-Team Equipe Verschuur
  •  Heimspiel für Team Driverse-Fahrerin Sandra van der Sloot

Foto: Jens Hawrda

Action in den Dünen heißt es beim dritten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany 2021. Schauplatz zum Ende der ersten Saisonhälfte ist vom 9. bis 11. Juli der CM.com Circuit Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste. Der Kurs wurde 2020 umfangreich renoviert und verfügt nun über zwei spektakuläre Steilkurven, die für zusätzliche Überholmöglichkeiten und noch mehr Rennaction sorgen. Bis zu 3.000 Fans am Tag können die Rennen in Zandvoort live verfolgen, Tickets gibt es ausschließlich online unter adac.de/motorsport. Die Läufe der ADAC GT4 Germany werden live und kostenlos bei TVNOW.de sowie auf adac.de/motorsport übertragen, der TV-Sender NITRO zeigt am Sonntagabend ab 17.55 Uhr Highlights.

In Zandvoort ermittelt die ADAC GT4 Germany den Halbzeitmeister der Saison 2021. Beste Chancen auf diesen inoffiziellen Titel haben Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport). Das BMW-Duo hat alle vier bislang ausgetragenen Saisonläufe gewonnen und führt die Tabelle mit 100 Punkten unangefochten an. Platz zwei belegen mit 56 Zählern Marc de Fulgencio (21/ESP) und Robin Falkenbach (19/Niederkassel, beide Leipert Motorsport) im Mercedes-AMG GT4.

„Wir hatten bislang in allen Rennen eine gute Pace. Somit gehe ich davon aus, dass wir auch in Zandvoort stark sein werden. Unser Ziel ist es, so viele Meisterschaftspunkte wie möglich mitzunehmen und auch wieder auf das Podium zu fahren“, erklärt de Fulgencio. „Ich kenne die Strecke bereits von einem Test. Zandvoort ist vom alten Schlag und macht richtig Spaß. Das neue Layout mit den Steilkurven ist großartig. In Europa sind wir so etwas gar nicht gewohnt. Ich kann das Wochenende kaum noch abwarten.“

Als Tabellendritte reisen Nicolaj Møller Madsen (28/DNK) und Dennis Fetzer (20/Buseck, beide Team Allied-Racing) mit 55 Punkten nach Zandvoort. Das Porsche 718 Cayman GT4-Duo hatte zuletzt auf dem Red Bull Ring zwei Top-Drei-Platzierungen erzielt. „Das Podium ist auf jeden Fall auch für Zandvoort das Ziel. Aber es wird auch Zeit für unseren ersten Saisonsieg“, ist Fetzer hochmotiviert. Der Hesse hat vor gut zwei Wochen bei der GT4 European Series bereits erste Rennerfahrung in Zandvoort gesammelt. „Das veränderte Layout ist einfach nur mega. Es ist wichtig, immer genug Speed auf die Geraden mitzunehmen. Das erfordert in einigen Ecken richtig Mut. Die letzte Kurve ist durch das neue Banking nun einfacher zu fahren und geht auch Vollgas. Das Lenkrad steht dort fast gerade. Das ist schon etwas Besonderes.“

Das Heimspiel gibt in Zandvoort BMW-Pilotin Sandra van der Sloot (46/NLD, Driverse). „Ich freue mich unheimlich auf das Rennwochenende und möchte den Zuschauern eine tolle Show bieten. Unser Ziel ist die Fahrt in die Top Ten“, so van der Sloot, die wieder mit Charlie Martin (39/GBR) unterwegs sein wird. „Zandvoort ist immer ein Abenteuer. Die überarbeitete Strecke gefällt mir richtig gut. Die Schlüsselstelle ist meiner Meinung nach die Hugenholtzbocht. Durch das Banking gibt es dort nun verschiedene Linien. Ich habe bereits viele Tipps und Tricks von anderen Piloten gehört und bin mir sicher, dass es in dieser Kurve spektakulär zugehen wird. Auch die wenig später folgende Scheivlakbocht wird nun mit mehr Geschwindigkeit befahren und macht ordentlich Spaß. Unserem BMW sollte Zandvoort richtig gut liegen.“

Einen Gastauftritt absolviert der bekannte niederländische Rennstall Equipe Verschuur. Hier teilen sich die beiden Lokalmatadorinnen Liesette Braams und Gaby Uljee das Cockpit eines McLaren 570S GT4. Auch ADAC GT Masters-Laufsieger Marvin Dienst (24/Lampertheim) tritt wieder in der ADAC GT4 Germany an. Nach einem Gaststart auf dem Red Bull Ring wechselt er für Zandvoort ins Porsche-Cockpit von Overdrive Racing und fährt gemeinsam mit Youngster Stefan Bostandjiev (17/BUL).

Tickets sind ab 22,50 Euro für ADAC Mitglieder (Nicht-Mitglieder ab 25 Euro) ausschließlich online unter adac.de/motorsport erhältlich, Kinder bis 12 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Geöffnet sind die Haupttribüne und die Stehplatzbereiche entlang der Start-Ziel-Geraden und der ersten Kurve. Voraussetzung für den Zugang zur Rennstrecke für alle Besucher ab 13 Jahren ist ein negativer, in den Niederlanden durchgeführter Coronatest, der nicht älter als 40 Stunden sein darf, oder eine vollständige Impfung. Weitere Informationen zu Tickets und zum Zugang zur Rennstrecke gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing.

Montag, 5. Juli 2021

Die Deutsche GT-Meisterschaft startet an der niederländischen Nordseeküste

  • Porsche-Piloten Michael Ammermüller und Mathieu Jaminet führen Gesamtwertung an
  •  ADAC GT Masters erstmals auf der neuen Streckenvariante des CM.com Circuit Zandvoort
  •  Bis zu 3.000 Zuschauer pro Tag an der Rennstrecke erlaubt

Foto: Jens Hawrda


Sonne, Strand und Supersportwagen: Am kommenden Wochenende (9.–11. Juli) erwartet die Deutsche GT-Meisterschaft das einzigartige Urlaubsflair von Zandvoort. Erstmals startet das ADAC GT Masters auf der spektakulären, im vergangenen Jahr umgebauten Streckenvariante des Kurses in den niederländischen Nordseedünen – und dies sogar noch vor der Formel 1. Knapp 30 GT3-Fahrzeuge machen dabei Jagd auf den Porsche 911 GT3 R der Tabellenführer Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance). Bis zu 3.000 Zuschauer können pro Tag das Sommerspektakel live vor Ort verfolgen. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr von TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Keyfacts Circuit Zandvoort

Streckenlänge: 4.307 Meter

Layout: 14 Kurven (zehn Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2019, Rennen 1: Mirko Bortolotti/Christian Engelhart (Orange1 by GRT Grasser-Lamborghini Huracán GT3 Evo)

Sieger 2019, Rennen 2: Ricardo Feller/Dries Vanthoor (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS)

ADAC GT Masters auf dem CM.com Circuit Zandvoort im TV und im Stream: Übersicht über die Sendezeiten im Anhang

Die Favoriten

Nach zwei Siegen in den ersten vier Rennen kommen Titelverteidiger Michael Ammermüller und Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet als Tabellenführer nach Zandvoort. 16 Zähler beträgt ihr Punktepolster auf die Verfolger Mirko Bortolotti (31/I), 2019 bereits Rennsieger in den Niederlanden, und Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team). Das Lamborghini-Werksfahrer-Duo will nach zwei zweiten Plätzen nun seinen ersten Saisontriumph. Seine Chancen stehen gut – gilt doch der italienische Sportwagen als eines der stärksten Fahrzeuge auf dem Dünenkurs. Auch Audi ist in Zandvoort siegverdächtig, schließlich ist der R8 LMS mit insgesamt drei Triumphen das erfolgreichste Fahrzeug auf dem Kurs. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählen hier Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport), die beide ebenfalls bereits in den Niederlanden gewonnen haben. Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg machen sich auch die beiden belgischen Audi-Sport-Piloten Charles Weerts (20/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT), die zusammen in Zandvoort ebenfalls schon einige GT3-Erfolge eingefahren haben.

Die Strecke

Erstmals startet die Deutsche GT-Meisterschaft auf der neuen, im vergangenen Jahr umgebauten Streckenvariante des CM.com Circuit Zandvoort. Besonders spektakulär sind die beiden neuen Steilkurven, die Hugenholtzbocht hinter dem Fahrerlager und die auf Start und Ziel führende Arie Luyendykbocht. Beide sorgen für mehr Überholmöglichkeiten und damit für noch mehr Rennaction.

Die Fans

Bis zu 3.000 Besucher am Tag dürfen das ADAC GT Masters in Zandvoort live an der Rennstrecke verfolgen. Tickets sind ab 22,50 Euro für ADAC Mitglieder (Nicht-Mitglieder ab 25 Euro) ausschließlich online unter adac.de/motorsport erhältlich, Kinder bis 12 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Geöffnet sind die Haupttribüne und die Stehplatzbereiche entlang der Start-Ziel-Geraden und der ersten Kurve. Voraussetzung für den Zugang zur Rennstrecke für alle Besucher ab 13 Jahren ist ein negativer, in den Niederlanden durchgeführter Coronatest, der nicht älter als 40 Stunden sein darf, oder eine vollständige Impfung. Weitere Informationen zu Tickets und zum Zugang zur Rennstrecke gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing.

Die Berichterstattung

TV-Partner NITRO berichtet ausführlich aus Zandvoort. Jeweils ab 16.00 Uhr überträgt der Sender am Samstag und Sonntag im Free-TV live von der Strecke. Auf TVNOW.de und auf adac.de/motorsport werden die Rennen online im Livestream zu sehen sein, dort gibt es auch die Liveübertragungen der beiden Qualifyings. TVNOW.de, Deutschlands führende Streamingplattform, zeigt darüber hinaus auch alle Rennen der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany und der ADAC Formel 4 im kostenlosen Stream. Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich. Fans dürfen sich auch auf die zweite Ausgabe von ADAC GT Masters Backstage live aus der eBay Motors Box freuen. In dem neuen Format spricht Patrick Simon am Sonntag um 13.15 Uhr live auf youtube.com/adac mit den Stars des ADAC GT Masters über ihre Leidenschaft für Autos und ermöglicht einen Blick in ihre privaten Garagen zu Hause.

Das Rahmenprogramm

Das Rennwochenende in Zandvoort bietet ein spannendes Motorsportpaket, das den Fans reichlich Action verspricht. Neben dem ADAC GT Masters starten auf dem Dünenkurs auch die GT4-Renner der ADAC GT4 Germany und die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4. Porsche-Fans dürfen sich gleich auf zwei Rennserien mit rund 50 Markenpokal-Elfern freuen: Neben dem Porsche Carrera Cup Deutschland trägt auch der Porsche Carrera Cup Benelux mit dem neuen 911 GT3 Cup zwei Rennen aus.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Albert Costa Balboa (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3 Evo):„Ich freue mich sehr auf das Wochenende in Zandvoort. Ich habe dort vor Kurzem bereits in einer anderen Meisterschaft ein Rennen gewonnen und bin daher sehr motiviert, nun auch im ADAC GT Masters den ersten Saisonerfolg zu holen. Mein Siegeshunger ist groß und ich werde für das Team und meinen Teamkollegen Mirko alles geben. Ein Sieg wäre ein tolles Geschenk für die ganze Crew vor der kurzen Sommerpause.“

Ricardo Feller (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS):„Ich mag den Kurs sehr. Seitdem ich dort 2016 in der ADAC Formel 4 das erste Mal gefahren bin, liebe ich ihn. Die Strecke verzeiht keine Fehler. Wenn man dort im Kiesbett landet, kommt man nicht wieder raus. Das finde ich super, denn man kann als Fahrer noch mehr den Unterschied machen. Es ist wichtig, dass das Auto auf dem neuen Asphalt der umgebauten Passagen und auf dem alten Asphalt funktioniert und schnell ist. Das ist eine extreme Herausforderung für unsere Renningenieure. Sollte es windig sein, kann der auf den Kurs gewehte Sand ihn sehr rutschig machen. Generell sollte die Strecke dem Audi sehr gut liegen. Ich schätze Lamborghini und Mercedes-AMG auch sehr stark ein. Natürlich braucht man das nötige Glück, aber mein Ziel ist klar: Ich will auf dem Podium stehen.“

Samstag, 3. Juli 2021

Fans bei der Beach Party des ADAC GT Masters in Zandvoort willkommen

  • Bis zu 3.000 Fans pro Tag können das ADAC GT Masters live erleben
  • Zugang ausschließlich für getestete, geimpfte oder genesene Fans
  • Tickets bereits ab 22,50 Euro, freier Eintritt für Kinder

Foto: Jens Hawrda

Die Beach Party des ADAC GT Masters auf dem CM.com Circuit Zandvoort steigt mit Fans: Beim dritten Rennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft (9. bis 11. Juli) auf der frisch umgebauten Formel-1-Strecke in Zandvoort sind Zuschauer willkommen. Bis zu 3.000 Besucher am Tag dürfen das ADAC GT Masters in den Niederlanden zur besten Ferienzeit live an der Rennstrecke verfolgen. Tickets sind ab 22,50 Euro für ADAC Mitglieder (Nicht-Mitglieder ab 25 Euro) ausschließlich online unter adac.de/motorsport erhältlich, Kinder bis 12 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Fans haben Zugang zur Haupttribüne und den Stehplatzbereichen entlang der Start-Ziel-Geraden und der ersten Kurve. Auf der Haupttribüne besteht freie Platzwahl. Nach den aktuellen Bestimmungen in den Niederlanden besteht in den Zuschauerbereichen und auf der Tribüne keine Maskenpflicht. Der Zugang zum Fahrerlager ist noch nicht möglich. Voraussetzung für alle Besucher ab 13 Jahren ist ein negativer Coronatest, nicht älter als 40h. Der Test muss in den Niederlanden durchgeführt werden, in Deutschland gemachte Tests können nicht berücksichtigt werden. Informationen zu Terminen für die kostenlosen Tests sowie zum nächstgelegenen Testcenter gibt online unter testenvoortoegang.org (Englisch/Niederländisch). An der Rennstrecke gibt es keine Testmöglichkeit.

Besucher können den kostenlosen Test problemlos auf der Anreise nach Zandvoort durchführen, entlang allen Autobahnen aus Deutschland in Richtung Zandvoort stehen Testcenter zur Verfügung. Das Testergebnis muss in der App „CoronaCheck“ hinterlegt werden, die unter coronacheck.nl/en/ kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Vollständig geimpfte oder genesene Besucher erhalten Zugang gegen Vorlage des digitalen COVID-Zertifikates, als QR-Code auf dem Mobiltelefon oder in ausgedruckter Form. Weitere Informationen zu Tickets und zum Zugang zur Rennstrecke gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing. Eine Tageskasse gibt es vor Ort in Zandvoort nicht, Tickets können bis einschließlich Sonntag, 11. Juli, nur online über adac.de/motorsport gekauft werden.

In den Niederlanden erwartet Fans ein packendes Motorsportwochenende: Neben dem ADAC GT Masters startet die ADAC GT4 Germany und die ADAC Formel 4. Geballte GT-Action gibt es zudem im Porsche Carrera Cup Deutschland, Porsche-Fans dürfen sich dazu auf einem Gastauftritt des Porsche Carrera Cup Benelux freuen, der ebenso wie der deutsche Cup mit dem neuen Markenpokal-Elfer der Baureihe 992 antritt. Zuschauer, die aus Deutschland eine Reise zum dritten Lauf der Deutschen GT-Meisterschaft planen, finden stets aktualisierte Informationen zur Einreise und Aufenthalt in den Niederlanden unter adac.de/news/holland-urlaub-corona/.

Freitag, 2. Juli 2021

Extra-Spektakel: DTM fährt durch Steilkurve des Lausitzer Triovals

  • Vollgas statt Vollbremsung: überhöhte Kurve ersetzt Kurvengeschlängel
  • Willkommen zurück, DTM-Fans: Zuschauer am Samstag und Sonntag erlaubt
  • DEKRA Lausitzring vom 23. bis 25. Juli zweite Station der DTM 2021

DTM fährt am Lausitzring durch die Steilkurve © DTM

Zur Rückkehr der Zuschauer an die Rennstrecke bietet die DTM auf dem DEKRA Lausitzring eine besondere Attraktion: Die GT-Rennwagen werden am zweiten Rennwochenende vom 23. bis 25. Juli durch die erste Steilkurve des Lausitzer Triovals donnern. Statt am Ende der Start-Ziel-Geraden scharf abzubremsen und nach links in ein Kurvengeschlängel einzubiegen, werden die Weltklassepiloten der DTM 2021 auf dem Gas bleiben und durch die 300 Meter lange Linkskurve jagen. Das Besondere: Die erste Kurve, der so genannte Turn 1, weist einen Neigungswinkel von fast sechs Grad auf. Steilkurven sorgen im Rennsport für eine besondere Faszination bei Fahrern und Fans. Der 2000 eröffnete Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, ist die einzige deutsche Rennstrecke mit Steilkurven, die aber nur extrem selten gefahren werden.

Das Extra-Spektakel auf dem Lausitzring präsentiert die DTM passend zur langersehnten Öffnung der Tribünen. Am Samstag und Sonntag zu den beiden Rennen der DTM können die Tribünen zu einem Drittel ausgelastet werden. Tickets können im Vorverkauf im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01806 991166 erworben werden.

Die Einzigartigkeit des DEKRA Lausitzrings: ein echter Leckerbissen für Fans

Die Einbeziehung von Turn 1 erfolgt vorbehaltlich der Erteilung der Homologation der Streckenerweiterung durch den Automobil-Weltverband FIA. Die Steilkurven-Variante misst eine Länge von 4,575 Kilometer und ist damit nahezu genauso lang wie der 4,570 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs, eine Konfiguration mit zwei Infield-Sektionen ohne Steilkurven.

„Wir wollen die Einzigartigkeit des DEKRA Lausitzrings nutzen und den DTM-Fans exklusiv dieses Extra-Spektakel heuer und auch in den kommenden Jahren bieten“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Das wird ein atemberaubendes, unvergessliches Erlebnis, wenn die Fahrer mit Highspeed diesen Kurs meistern müssen – Rennaction pur! Die Streckenführung ist ein absolutes Highlight, ein Novum für alle Fahrer und alle Motorsport-Fans, egal ob endlich wieder hautnah auf den Tribünen oder weltweit vor den Bildschirmen.“

Um sich auf die neue Herausforderung der Steilkurve einzustellen, erhalten die DTM- und DTM-Trophy Piloten am Freitagmorgen ein zusätzliches, freiwilliges Training.

Auch die weiteren Rennserien der DTM-Plattform – DTM Trophy, DTM Classic Tourenwagen Legenden, der neue BMW M2 Cup und erstmals die Ferrari Challenge Deutschland – werden die Streckenvariante inklusive Turn 1 unter die Räder nehmen.