Samstag, 1. August 2020

Ben Tuck ist der erste Sieger in der DTM Trophy

  • Start-Ziel-Sieg für den Briten im Walkenhorst-Motorsport-BMW
  • Tim Heinemann und Max Koebolt komplkettieren das Podium
  • Gelungene Premiere der neuen Rennserien in Spa-Francorchamps
Ben Tuck Walkenhorst-Motorsport-BMW
Foto: dtm.com

Mit einem souveränen Start-Zielsieg dominierte der Brite Ben Tuck im BMW M4 des Teams Walkenhorst Motorsport das Geschehen bei der Premiere der DTM Trophy auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Mit der schnellsten Zeit im freien Training, der Pole-Position und seinem Rennsieg war es für Tuck ein nahezu perfekter Tag in den belgischen Ardennen. Rang zwei im halbstündigen Rennen ging an Tim Heinemann im HP-Racing-International-Mercedes-AMG. Der Niederländer Max Koebolt, Teamkollege von Ben Tuck bei Walkenhorst Motorsport, sicherte sich den dritten Platz .

Bei herrlichem Sommerwetter begeisterten die Teilnehmer bei der Premiere der DTM Trophy mit Motorsport vom Feinsten auf einer der berühmteste Strecken der Welt. Ben Tuck startete von der Pole-Position und profitierte von seiner optimalen Ausgangslage: Er führte das Feld nach dem rollenden Start in die La-Source-Haarnaadelkurve. Hinter ihm ging es turbulent zu: Heinemann fiel nach einem eher mäßigen Start auf Platz vier hinter Kisiel und Koebolt zurück. Er konnte aber auf der Kemmel-Geraden seine Position zurückerobern als Kisiel kurz von der Strecke abkam und dann leicht mit Koebolt kollidierte.

Vorne kontrollierte Tuck souverän das Geschehen und überquerte nach 12 Runden als Sieger die Ziellinie. Heinemann konnte den Erstplatzierten nicht mehr angreifen, war aber zufrieden mit Rang zwei, während sich Koebolt trotz Beschädigungen an seinem Auto nach der Kollision auf Platz drei ins Ziel rettete. Jan Kisiel beendete im Leipert-Motorsport-Mercedes das Rennen als Vierter, Felix Hirsiger war auf Platz fünf im Allied-Racing-Porsche bester Juniorfahrer.

Zeittraining: Pole-Position for Ben Tuck
Nachdem er bereits im freien Training am Vormittag auf einer abtrocknenden Strecke die Zeitenliste angeführt hatte, war Ben Tuck im Walkenhorst Motorsport-BMW im Zeittraining der Schnellste. Auf der 7,004 Kilometer langen Strecke von Spa-Francorchamps fuhr er mit 2.31,821 Minuten die Bestzeit. Damit verdrängte er Tim Heinemann, der im HP-Racing-Mercedes-AMG lange Zeit den ersten Platz innehatte, von der Spitze. Aus der zweiten Startreihe fuhren je ein BMW- und ein Mercedes-Fahrer als Drittschnellster (Max Koebolt im Walkenhorst M4) beziehungsweise Viertbester (Jan Kisiel im Leipert-Motorsport-Mercedes) ins Ziel. Als Fünftplatzierter im Porsche des Teams Allied Racing sorgte Felix Hirsiger nicht nur dafür, dass drei verschiedene Marken in den Top Fünf vertreten waren, sondern er war auch schnellster Juniorfahrer im Feld.

Ben Tuck, Walkenhorst Motorsport
„Mein Team Walkenhorst hat den gesamten Tag einfach einen tollen Job gemacht. Es lag also an mir, es entsprechend umzusetzen, was mir zum Glück gelungen ist. Zu Beginn hatte ich ein Duell mit Jan Kisiel, das ein bisschen knifflig war. Danach ging es darum, die Gegner hinter mir zu halten. Dank der Hilfe von Jörg Müller habe ich das gut hinbekommen.“

Tim Heinemann, HP Racing International
„Ich bin richtig zufrieden. Die Top Drei war das Ziel. Und ja, gewinnen wäre auch schön gewesen. Ich habe aber zu Beginn des Rennens Zeit verloren und das Einteilen der Reifen war wegen der Hitze etwas schwierig heute. Ich hatte keine Chance auf den Sieg– deshalb bin ich auch mit Platz zwei glücklich. Danke an das Team der DTM Trophy – die ‚Balance of Performance‘ ist aus meiner Sicht gelungen. Dazu hat mir mein Team ein gutes Auto hingestellt.“

Max Koebolt, Walkenhorst Motorsport
„Mein Start war gut. Oben in ‚Raidillon‘ kam ich bei einem Duell etwas weit raus, es gab eine kurze Berührung. Danach war das Auto nicht mehr ganz gerade. Ich konnte den Top-Jungs aber dennoch gut folgen. Alles in allem ein großer Tag, auch für die DTM Trophy selbst. Ich freue mich schon auf morgen."

Schweizer Sieg am Nationalfeiertag: Nico Müller gewinnt DTM-Saisonauftakt in Spa

  • Erste Sieger-Trophäe der Saison 2020 geht an Audi
  • Jamie Green (GBR) und Loïc Duval (FRA) komplettieren reines Audi-Podium
  • Einteilung der Reifen bei Hitze-Schlacht in Spa entscheidend
Start zum  ersten Saisonrennen 2020
Foto: dtm.com

Nico Müller gewinnt am Schweizer Nationalfeiertag den Saisonauftakt der DTM in Spa-Francorchamps. Der Audi-Pilot sicherte sich mit einer beherzten Anfangsphase sowie einer klugen Einteilung der zweiten Rennhälfte einen emotionalen Triumph. Müller, der die Saison 2019 als Tabellenzweiter beendet hatte, übernahm damit auch die frühe Tabellenführung. Titelverteidiger René Rast (GER, Audi), kam mit einer Zwei-Stopp-Strategie auf die fünfte Position, nachdem er sich zu Beginn ein sehenswertes Duell mit Müller durch den legendären Streckenabschnitt „Eau Rouge“ und „Raidillon“ geliefert hatte.

Gleich zwei Aufholjäger aus dem Audi-Lager komplettierten das Podium: Jamie Green (GBR) fuhr von der elften Startposition auf den zweiten Platz nach vorn und verwies Loïc Duval zuvor sehenswert auf Platz drei. Duval war aus der vierten Startreihe in das ersten Saisonrennen der DTM gestartet.

Eng und Auer – österreichisches Duo bestplatzierte BMW-Fahrer

Philipp Eng und DTM-Rückkehrer Lucas Auer hielten im ersten Saisonrennen die BMW-Fahnen am höchsten. Die beiden Österreicher beendeten das Rennen in Spa-Francorchamps auf den Plätzen sechs und sieben. Timo Glock (GER) wurde Achter. Aus BMW-Sicht war auch das Debüt von Robert Kubica (POL) ein viel beachtetes. Der Pole, der sich zuvor erfolgreich in Formel 1 und Rallye-Weltmeisterschaft behauptet hatte und mit der DTM in eine Tourenwagen-Karriere startet, fuhr bei seiner Premiere auf den 14. Platz.

Stimmen – 1. Rennen, Spa-Francorchamps

Nico Müller, Audi, Sieger
„Gleich zu Beginn des Rennens gab es eine packende Situation mit René Rast in ‚Eau Rouge‘ – etwas, das ich nicht wirklich geplant hatte, aber glücklicherweise ließ er mir genug Raum. Es ist mir gelungen, die Reifen für den ersten Stint am Leben zu erhalten. Der zweite Stint war sehr schwierig für mich, ich war so ziemlich auf mich allein gestellt. Hut ab vor den Jungs, das Auto war fantastisch, die Vorbereitung einfach mega! Es ist immer emotional, ein Rennen zu gewinnen, besonders am ersten August, dem Nationalfeiertag in der Schweiz.“

Jamie Green, Audi, Platz zwei
„Mein Start war nicht wirklich gut, ich hätte den Motor beinahe abgewürgt. Danach ging es darum, Plätze gutzumachen. Das war eines der angenehmeren Rennen in meiner DTM-Karriere. Mein Auto zu fahren war ein Vergnügen, es hat großen Spaß gemacht. Normalerweise hilft es, schon früh in der Saison einige Punkte zu holen. Ich habe seit Oktober nicht mehr in einem Rennwagen gesessen.Daher ist es eine Erleichterung, wieder dort zu sein, wo ich denke, dass ich sein sollte.“

Loïc Duval, Audi, Platz drei
„Das Rennen war ziemlich gut. Ich hatte am Start Schwierigkeiten mit der Kupplung und musste mich dann wieder nach vorn kämpfen. Als andere anfingen, sich zu duellieren, konnte ich überholen und Plätze gutmachen. Nach dem Stopp versuchte ich, meine Reifen zu managen und darauf zu warten, dass andere sich in Zweikämpfen verlieren, was einige taten, wie Mike Rockenfeller, René Rast und Robin Frijns. In der Schlussphase hatte ich mit mir selbst zu kämpfen, was es Jamie ermöglichte, mich zu überholen. Platz drei ist ein gutes Ergebnis, auch für das Team!“

Ergebnis – 1. Rennen, Spa-Francorchamps (Top-Five)

01. Nico Müller (SUI), Audi, 26 Runden in 57.58,596 Minuten
02. Jamie Green (GBR), Audi, + 19,502 Sek.
03. Loïc Duval (FRA), Audi, + 22,839 Sek.
04. Timo Glock (GER), BWM, + 29,234 Sek.
05. René Rast (GER), Audi, + 32,032 Sek.

Schnellste Rennrunde: Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 2.09,756 Min.
Pole-Position: Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 2.05,625 Min.
Wetter: 30°C, sonnig
Strecke: 40–45°C, trocken 

Harter Start für DIE BMW DTM-Teams in Spa-Francorchamps

Marco Wittmann (GER), BMW Team RMG, #11 Schaeffler BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Nach monatelangem Warten drehen sich die Räder in der DTM wieder. Die erste der neun Veranstaltungen der Saison 2020 findet an diesem Wochenende in Spa-Francorchamps statt. Der Saisonauftakt auf der legendären belgischen Rennstrecke war für die BMW DTM-Teams bisher nicht einfach. Im Samstagsrennen wurde Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM) als bester BMW-Fahrer Sechster.

Bei heißen, sommerlichen Bedingungen erreichten Lucas Auer (AUT, BMW Bank M4 DTM), Timo Glock (GER, iQOO BMW M4 DTM) und Newcomer Jonathan Aberdein (RSA, CATL BMW M4 DTM) auf den Plätzen sieben, acht und zehn hinzugekommen das Ziel in den Punkten. Marco Wittmann (GER) verpasste die Top-Ten und wurde Elfter im Schaeffler BMW M4 DTM. Besonders Pech hatte Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM). Nachdem er sich am Morgen als bester BMW-Fahrer auf platzen ließ, musste er in den Auftaktphasen des Rennens mehrmals mit einem technischen Problem in die Startgruben zurückkehren. Er konnte das Rennen zumindest beenden und überquerte die Ziellinie aufdem 15. Platz. 

Reaktionen auf das 1. DTM-Rennen der Saison 2020 in Spa-Francorchamps:

Marco Wittmann:
"Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Der erste Stint verlief gut und ich konnte mich an meinen BMW-Kollegen vorbeiarbeiten. Auch die Reifen fühlten sich gut an. Leider ging im zweiten Stint nichts richtig. So bald nach dem Rennen kann ich nicht sagen, woran das lag. Wir müssen analysieren, was passiert ist."

Timo Glock:
"Es ist schade, dass das Ergebnis nicht besser ist, da ich mich im Auto eigentlich gut gefühlt habe. Ich habe mich im ersten Stint wirklich um meine Reifen gekümmert und war vielleicht sogar ein bisschen zu konservativ. Auch der zweite Stint lief gut, bis ich Marco Wittmann überholte. Danach hatte ich plötzlich keinen Halt mehr an der Hinterachse. Wir müssen jetzt sehen, warum das so war."

Lucas Auer:
"Ich habe es sehr genossen, wieder in einem DTM-Auto und an einem Rennwochenende zu sein. Ich bin auch sehr zufrieden mit meiner Leistung. Nach zweiJähriger Pause und nur zwei Testtagen ist der Abschluss als zweitbester BMW-Fahrer ein gutes Ergebnis. Ich sehe auch, dass ich noch viel Luft nach oben habe."

Philipp Eng:
"Als sie die Tür am Gitter schlossen, war das gänsehautpur. In Momenten wie diesen weiß ich, warum ich schon immer Rennfahrer werden wollte. Wir haben das Rennen im Vorfeld gründlich besprochen und gut vorbereitet. Ich möchte auch Augusto Farfus danken, der während des Tests wertvolle Informationen über das Reifenmanagement erhalten hat. Ich habe meinen Rhythmus im Qualifying nicht ganz gefunden. Umso entschlossener waren wir, im Rennen gut zu fahren und uns gut zu begeben. Wir waren der beste BMW, aber ich möchte natürlich der Beste aus allen sein und BMW vorne sein. Wir haben noch ein bisschen Arbeit vor uns, aber wir werden es schaffen."

Jonathan Aberdein:
"Im Großen und Ganzen war es kein leichtes Rennen für einen der BMW Fahrer. Audi war heute in einer eigenen Liga. Für mich persönlich war das Rennen okay – nicht besonders ereignisreich. Ich konnte mich vor allem im zweiten Stint um meine Reifen kümmern. Am Ende habe ich es geschafft, einen Punkt auf dem zehnten Platz zu holen. Generell ist das kein schlechter Start, aber ich möchte mich natürlich weiter verbessern."


Sheldon van der Linde:
"Ich war sehr zufrieden mit meinem Qualifying. Ich glaube, ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Mein Start war auch sehr gut, aber ich hatte plötzlich keinen Strom mehr, der Eau Rouge in Runde zwei verließ und musste in die Gruben kommen. Wir haben das Problem gelöst und zumindest wertvolle Erfahrungen mit den Reifen gesammelt. Das war das Beste, was wir uns von diesem Rennen erhoffen konnten."

Mercedes-Duo Stolz/Engel siegt beim spannenden Saisonauftakt

  • Toksport-Mercedes-AMG siegt 0,7 Sekunden vor SSR Performance-Porsche
  • Jannes Fittje holt Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung
  • Filip Salaquarda siegt in der Pirelli-Trophy-Klasse

Maro Engel (l.) und Luca Stolz, Toksport WRT
Foto: ADAC-Motorsport
Das ADAC GT Masters ist auf dem Lausitzring furios in die Saison 2020 gestartet. In einem abwechslungsreichen und von zahlreichen Führungswechseln geprägten Rennen sicherten sich nach 43 spannenden Runden Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (34/Monte Carlo, beide Toksport WRT) den Sieg im Mercedes-AMG GT3 Evo. Nur 0,7 Sekunden dahinter fuhren die Porsche-Piloten Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster) und Christian Engelhart (33/Starnberg, beide SSR Performance) auf Platz zwei, Dritte wurden Max Hofer (21/A) und Christopher Haase (32/Kulmbach, beide Montaplast by Land Motorsport) in einem Audi R8 LMS. „Endlich habe ich meinen ersten Sieg im ADAC GT Masters geholt“, freute sich Sieger Maro Engel. „Schön, dass es diesmal geklappt hat. Ein toller Start in die neue Saison!“

Turbulente erste Rennhälfte

Ereignisreich verlief auf dem Lausitzring der erste Teil des Auftaktrennens. Porsche-Fahrer Alfred Renauer (35/Jedenhofen, Precote Herberth Motorsport), von Rang vier losgefahren, übernahm dank eines starken Starts die Führung von Pole-Setter Luca Stolz. Renauer verteidigte anschließend bis zur achten Runde seine Spitzenposition gegen Stolz. Doch als Stolz in Kurve sechs einen Überholversuch startete, berührten sich der Porsche und der Mercedes-AMG. Stolz ging in Führung, doch Renauer drehte sich und fiel weit zurück. In den folgenden Runden baute Stolz seinen Vorsprung auf fast vier Sekunden aus. Ein anschließender Safety-Car-Einsatz nach einer Kollision, bei der der zweitplatzierte Robert Renauer (35/Vierkirchen, Precote Herberth Motorsport) im Porsche unverschuldet von Verfolger Markus Pommer (29/Neckarsulm, Callaway Competition) in der Corvette getroffen wurde, schob das Feld noch einmal zusammen. Beim Restart ging Klaus Bachler (29/A, Küs Team75 Bernhard) von zweiten Platz aus an Stolz vorbei in Führung und verteidigte diese bis zum Fahrerwechsel auf Simona De Silvestro.

Während der Boxenstoppphase eroberte Stolz’ Partner Maro Engel die Führung von De Silvestro zurück und behauptete an der Spitze. In der Schlussphase wurde es aber nochmals spannend: Nach einem Motoraussetzer in der ersten Kurve kam Verfolger Christian Engelhart im Porsche nochmals nahe, Engel schaffte es aber mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden über die Ziellinie und sicherte sich und seinem Team Toksport WRT den ersten Sieg im ADAC GT Masters, für Partner Stolz war es bereits der sechste.

De Silvestro und Bachler verloren dagegen ihre Chance auf einen Podestplatz, als ihr Porsche mit dem Audi von Kim-Luis Schramm (23/Meuspath) und Christopher Mies (31/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land Motorsport) kollidierte. Rang drei ging daher an den zweiten R8 LMS von Montaplast by Land Motorsport, der von Max Hofer (21/A) und Christopher Haase (32/Kulmbach) pilotiert wurde.

Die vierte Position ging mit Jannes Fittje (21/Langenhain) und David Jahn (29/Leipzig, beide Küs Team75 Bernhard) an einen weiteren Porsche 911 GT3 R. Fittje holte damit bei seinem Debüt im ADAC GT Masters gleich den Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung. Als beste Lamborghini-Fahrer kamen Albert Costa Balboa (30/E) und Franck Perera (36/F, beide GRT Grasser Racing Team) auf Platz fünf ins Ziel. Knapp dahinter folgten die Vorjahresmeister Patric Niederhauser (28/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA, beide Rutronik Racing) mit ihrem Audi auf Position sechs vor dem Mercedes-AMG von Indy Dontje (27/NL) und Maximilian Götz (34/Uffenheim, beide Mann-Filter-Team HTP-Winward).

Achte wurden Filip Salaquarda (36/CZ) und Frank Stippler (45/Bad Münstereifel, beide Team ISR). Salaquarda holte auch den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung. Rang neun ging an den Mercedes-AMG von Marvin Dienst (23/Lampertheim) und Philipp Frommenwiler (30/CH, beide Schütz Motorsport) vor Alfred Renauer und Partner Sebastian Asch (34/Ammerbuch), die nach der Kollision in der Frühphase des Rennens noch die Top Ten komplettierten.

Stimmen der Sieger:

Luca Stolz (Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo): 
„Der Start verlief sehr turbulent. Ich habe einen Platz an den Porsche verloren, von dem ich überhaupt nicht weiß, wo er auf einmal herkam. Später hatte ich eine leichte Berührung mit dem Auto. Eigentlich muss er mich gesehen haben. Als ich dann in Führung lag, habe ich bis zur Safety-Car-Phase etwas Vorsprung herausgefahren. In freier Fahrt funktionierte das Auto echt gut. Doch als das Safety-Car dann draußen war, habe ich viel Pickup aufgesammelt. Deswegen ist der Porsche beim Restart dann auch an mir vorbeigezogen.“

Maro Engel (Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo): 
„Nachdem ich das Auto übernommen habe, habe ich Vollgas gegeben. Denn es war sehr eng mit Simona De Silvestro, aber ich habe die Führung übernehmen können. Als ich vorn lag, habe ich versucht, das Auto sauber ins Ziel zu bringen. Doch kurz vor Schluss hatte ich noch mal einen Schreckmoment, als ich plötzlich Motoraussetzer hatte. Zum Glück ist danach das Auto wieder normal gelaufen. Und ich konnte den Sieg ins Ziel bringen.“

DTM: Ergebnis 1. Qualifying Spa

Top-Five 1. Qualifying Spa
Bild: dtm.com
Weitere Plazierungen vom 1. Qualifying:

 6.  Timo Glock, BMW
 7. Loec Duval, Audi
 8. Marco Wittmann, BMW
 9. Lucas Auer, BMW
10. Philipp Eng, BMW
11. Jamie Green, Audi
12. Fabio Scherer, Audi
13. Jonathan Aberdein, BMW
14. Robert Kubica, BMW
15. Harrison Newey, Audi