Dienstag, 14. Juli 2020

ADAC GT4 Germany geht mit sieben Marken in die Saison 2020

  • Zweite Saison der ADAC GT4 Germany mit 23 Fahrzeugen von 17 Teams
  • Buntes Feld mit vier Damen und internationalen Piloten
  • Sechs Teams geben 2020 ihr Seriendebüt in der ADAC GT4 Germany
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC GT4 Germany startet mit einem hochkarätigen Feld mit 23 Sportwagen von sieben Herstellern in ihre zweite Saison. Insgesamt 17 Teams, und damit mehr als im vergangenen Jahr, nehmen in diesem Jahr an der ADAC GT4 Germany teil. Mit Sportwagen von Audi, BMW, Ginetta, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche begeistert die ADAC GT4 Germany weiter mit hoher Markenvielfalt. Die ADAC GT4 Germany startet vom 14. bis 16. August auf dem Nürburgring in die Saison. Alle Rennen werden im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters ausgetragen und erneut von SPORT1 und SPORT1+ live im Fernsehen übertragen sowie Online im Livestream auf verschiedenen digitalen Plattformen.

"Die ADAC GT4 Germany startet mit einem starken und spektakulären Teilnehmerfeld in die zweite Saison. Das beweist, dass wir mit dem Konzept unserer Serie richtig liegen. Wir freuen uns über einen guten Zuspruch von gleich sechs neuen Teams und haben trotz der Ereignisse in den vergangenen Monaten ein stabiles Feld auf dem Niveau des Vorjahres, das ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich. Unseren Teilnehmern haben wir in den vergangenen Monaten frühzeitig Planungssicherheit gegeben, nun freuen wir uns auf den Saisonstart Mitte August auf dem Nürburgring", so ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Das größte Kontingent bilden 2020 die Fahrzeuge von BMW und Porsche. Beide Marken sind mit jeweils sechs Exemplaren vertreten. Wieder zwei BMW M4 GT4 bringt der Team-Meister der Saison 2019 Hofor Racing by Bonk Motorsport an den Start. Ebenfalls auf zwei M4 GT4 setzt erneut MRS GT-Racing. Auch das Team AVIA Sorg Rennsport und das Team Lillestoff vertrauen auf GT4-Power aus München.

Das Team Allied-Racing baut sein Engagement in der ADAC GT4 Germany weiter aus und bietet 2020 sogar drei Porsche 718 Cayman GT4 auf. Ebenfalls wieder mit dabei ist das KÜS Team75 Bernhard des zweimaligen Sportwagen-Weltmeisters Timo Bernhard. Dazu kommt noch Overdrive Racing aus Bulgarien mit einem weiteren 718 Cayman GT4. Schütz Motorsport bringt neben einem Porsche auch wieder einen Mercedes-AMG GT4 an den Start. Auch HTP-Winward Motorsport, HP Racing International und Dupré Motorsport Engineering setzen auf den GT4-Rennwagen mit dem Stern in der Haube. T3 Motorsport und Racing One komplettieren das Aufgebot der deutschen Marken mit jeweils einem Audi R8 LMS GT4.

Für britisches Flair sorgen 2020 zwei Marken: Wie bereits im Vorjahr setzt Dörr Motorsport zwei McLaren 570S GT4 ein. Dazu kommt mit der Ginetta G55 GT4 vom Team Piro Sports Caffè d´Italia auch noch ein Fahrzeug, das 2020 das Seriendebüt in der ADAC GT4 Germany gibt. Mit dem KTM X-Bow GT4 ist zudem auch das Meisterauto aus dem Vorjahr wieder am Start. True Racing und RTR Projects setzen jeweils einen der Boliden aus Österreich ein.

Zahlreiche Fahrer, die bereits 2019 die ADAC GT4 Germany geprägt haben, bleiben der Serie auch in der neuen Saison erhalten. Vize-Meister und Doppellaufsieger Gabriele Piana wechselte über den Winter zu Hofor Racing by Bonk Motorsport und teilt sich einen BMW M4 GT4 mit Michael Schrey. Reinhard Kofler konnte 2019 ein Rennen der ADAC GT4 Germany gewinnen und fährt erneut bei True Racing. Lennart Marioneck war beim Saisonfinale auf dem Sachsenring erfolgreich und bleibt dem Team RTR Projects ebenfalls treu.

Dazu sind insgesamt vier Damen in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Alesia und Jacqueline Kreutzpointner geben bei MRS GT-Racing die Zwillingstöchter des ehemaligen Mercedes-Juniors Fritz Kreutzpointner in einem BMW M4 GT4 Gas. Auf dasselbe Modell vertraut auch wieder Claudia Hürtgen, die wie 2019 für Hofor Racing by Bonk Motorsport unterwegs sein wird. Patricija Stalidzane wechselte zu Dörr Motorsport und fährt einen McLaren 570S GT4.

Montag, 13. Juli 2020

Nächster Schritt für Jan Philipp Springob: mit Bremotion in die DTM Trophy

  • DTM Trophy begrüßt Bremotion als neues Team
  • Förderpilot startet 2020 für „SUPERDRINK by BREMOTION”
  • Nachwuchsfahrer startet im Mercedes-AMG
Jan Philipp Springob (links) hier mit Felix von der Laden, beide startem  2020 in der DTM Trophy
Foto: dtm.com


Karriereziel: Profi-Rennfahrer. Der nächste Schritt auf der Nachwuchsleiter: die DTM Trophy. Jan Philipp Springob (GER) startet 2020 in der neuen GT-Serie, die gemeinsam mit der DTM ausgetragen wird. Das Arbeitsgerät: ein Mercedes-AMG, der unter der Bewerbung „SUPERDRINK by BREMOTION“ eingesetzt wird. Bremotion steigt damit als neues Team in die DTM Trophy ein.

Springob, 2017 und 2018 Deutscher Kart-Meister und seit 2019 für Bremotion am Start, zählt zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport, die Nachwuchsfahrer in verschiedenen Kategorien des Motorsports auf dem Karriereweg begleitet. Der aus Olpe stammende Fahrer tritt unter der Flagge von Sponsor SUPERDRINK an, der auch als Serienpartner der DTM Trophy auftritt. Die Münchner Getränke-Marke unterstützt zudem Youtube-Star Felix von der Laden (GER) im Audi R8 LMS.

Die DTM Trophy bietet dem Nachwuchs im GT-Rennsport eine attraktive Bühne: Als Teil der DTM Plattform ist eine hohe Aufmerksamkeit für Fahrer, Teams und Sponsoren sicher. Zwei 30-minütige Rennen stehen pro Rennwochenende als reine Sprints auf dem Programm – ohne Fahrerwechsel oder Boxenstopps.
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„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Rennen finden ohne Boxenstopp statt, somit fahre ich erstmals ganz allein und muss bei Rennstrategie und Fahrzeugsetup keine Kompromisse eingehen. Mein Ziel ist ein Ergebnis in den Top 3 der Meisterschaft.“
Jan Philipp Springob

Bentley-Boy Jordan Pepper startet für T3 Motorsport

  • Südafrikaner komplettiert Line-up im Bentley Continental GT3
  • Comeback für ehemaligen Rennsieger im ADAC GT Masters
  • Pepper gewann im Februar mit Bentley-Werksteam 12 Stunden von Bathurst
Jordan Pepper
Foto: Bentley

Bentley-Werksfahrer Jordan Pepper (23/ZA) komplettiert das Fahreraufgebot von T3 Motorsport im ADAC GT Masters. Der Südafrikaner pilotiert in dieser Saison zusammen mit Constantin Schöll (21/A) den neu erworbenen Bentley Continental GT3 des sächsischen Rennstalls in der "Liga der Supersportwagen", die vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison startet. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

"Wir freuen uns sehr, dass Jordan Pepper für uns im ADAC GT Masters an den Start gehen wird", sagt T3-Motorsport-Teamchef Jens Feucht. "Jordan hat auch international schon gezeigt, dass er einer der schnellsten aktuellen GT-Piloten ist. Er bringt als Bentley-Werksfahrer viel Erfahrung mit, wovon wir in unserer ersten Saison mit dem Continental GT3 sicher profitieren werden. Zusammen mit seinem Teamkollegen Constantin Schöll bildet er ein schlagkräftiges Duo, das für das ein oder andere Highlight sorgen soll."

Das auffällige Design des Bentley Continental GT3 vom Team T3 Motorsport
Foto: T3 Mptorsport
 

Pepper begann seine Karriere im Kart und kam nach ersten Markenpokalerfolgen in seinem Heimatland 2013 nach Europa. Nach dem Titelgewinn im Volkswagen Scirocco R-Cup stieg der Südafrikaner 2015 in das ADAC GT Masters auf. Bereits in seiner Debütsaison gelang ihm mit einem Audi in Hockenheim ein Sieg - mit 19 Jahren, 2 Monaten und 5 Tagen als drittjüngster Fahrer in der Geschichte der "Liga der Supersportwagen". 2016 startete Pepper erstmals im Bentley im ADAC GT Masters. Aufgrund seiner starken Leistungen wurde er im Sommer 2018 schließlich in den Werkskader der britischen Nobelmarke berufen. Im Februar dieses Jahres feierte er unter anderem mit Jules Gounon, dem ADAC GT Masters-Champion von 2017, mit dem Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst seinen bisher größten internationalen Erfolg.

"Es ist toll, dass ich wieder im ADAC GT Masters starten darf", sagt Pepper. "Ich habe dort meine ersten GT-Erfahrungen gesammelt und wäre ohne die Serie sicher nicht dort, wo ich jetzt bin. Auch wenn ich in den vergangenen drei Jahren nicht im ADAC GT Masters gestartet bin, habe ich die Rennen immer verfolgt. Es ist eine der am härtesten umkämpften GT3-Rennserien weltweit. Ich freue mich sehr, mit Bentley zurückzukehren und dass der spektakuläre Continental GT3 jetzt auch dort für Furore sorgen wird. Das Bentley-Comeback steht unter dem Motto #BringTheThunder." Der in Kempten im Allgäu lebende "Bentley-Boy" kann es nicht abwarten, dass es losgeht: "Ich bin extrem motiviert, mit T3 Motorsport und meinem neuen Teamkollegen Constantin Schöll zusammen zu arbeiten. Das Team ist noch sehr jung, aber extrem ambitioniert. Ich kenne Constantin noch nicht persönlich, aber er hat in der ADAC GT4 Germany schon gezeigt, was er kann. Als ich 2015 erstmals im ADAC GT Masters antrat, war ich der junge, unerfahrene Fahrer und habe viel von Nicky Thiim gelernt. Nun ist die Situation umgekehrt und ich möchte dem Team und Constantin mit meinem Wissen und meiner Erfahrung so gut wie möglich helfen. Ich denke, dass der Continental GT3 auf allen Strecken wettbewerbsfähig sein sollte. Das Auto hat ein super Chassis und eine sehr gute Aerodynamik. Ein weiterer Vorteil des Continental GT3 ist, dass er sehr gut mit den Reifen umgeht. Daher hoffe ich, dass wir spätestens ab Saisonmitte starke Ergebnisse einfahren werden."

Montag, 6. Juli 2020

DTM Trophy: Teichmann Racing bringt KTM X-Bow an den Start

  • Fahrer Kevin Strohschänk und der KTM X-Bow bereichern Starterfeld der neuen GT-Rennserie
  • Teil des Projekts One World Charity – Ex-DTM-Champ Timo Scheider übernimmt Schirmherrschaft
Foto: DTM-Trophy
Ein KTM X-Bow, ein Einsatz für den guten Zweck nebst einem zweimaligen DTM-Champ als Schirmherr – die DTM Trophy heißt mit Teichmann Racing, Fahrer Kevin Strohschänk (GER) und der One World Charity hochkarätige Neuzugänge willkommen. Die neue GT-Rennserie trägt mit der DTM sechs gemeinsame Rennveranstaltungen mit zwölf Rennen aus – und bietet damit eine ideale Plattform für das Projekt, für das Timo Scheider – DTM-Champion 2008 und 2009 – die Schirmherrschaft übernommen hat. Das Anliegen des One World Charity e. V. ist es, Neugeborene und Babys, die mit der Genkrankheit spinale Muskelatrophie Typ 1 zur Welt gekommen sind, zu unterstützen. Fans können über den „Sponsored Drive“ bei jedem Rennen für jede gefahrene Runde spenden.

Teichmann Racing ist ein weiteres neues Team, das sich in der DTM Trophy eingeschrieben hat. Mit der Bereicherung durch den KTM X-Bow steht zudem ein noch facettenreicheres Feld von GT-Fahrzeugen am Start.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Die IDM kann starten

Foto: Jens Hawrda
Das Warten und die Absagen haben ein Ende. Mit Rennen in Assen, auf dem Sachsenring, dem Lausitzring und in Hockenheim geht es endlich los. Vom 14. bis 16. August startet die diesjährige Saison der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem TT Circuit van Drenthe in Assen (NL). „Die IDM ist die einzige Motorradrennserie, die auf dieser traditionsreichen Strecke in diesem Jahr zu Gast ist“, sagt Serienkoordinator Normann Broy.

Seit dem Lockdown zum Eindämmen der Corona-Pandemie hat das Event-Team der Motor Presse Stuttgart Sicherheits- und Hygienekonzepte für eine Umsetzung der IDM-Saison unter diesen neuen Bedingungen erarbeitet. Nach mehr als dreieinhalb Monaten unfreiwilliger Zwangspause muss die IDM aber leider nach heutigem Stand vor leeren Rängen stattfinden. Dank der Unterstützung der Sponsoren sind aber Live-Streams im Internet und eine Print-Sonderbeilage in den Zeitschriften PS und MOTORRAD für die vielen Fans geplant.

Mit dem zweiten Lauf auf dem Sachsenring ist eine Überraschung gelungen. Viele IDM Superbike 1000-Fahrer, allen voran der zweifache Champion Ilya Mikhalchik, hatten die Absage des Laufs im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic im Mai sehr bedauert. Jetzt gibt es eine eigene IDM-Veranstaltung mit allen Klassen, die am 7. und 8. September, also ungewohnt an einem Montag und einem Dienstag ausgetragen wird. Es war aber die einzige Möglichkeit, die beliebte MotoGP-Strecke noch in den IDM-Kalender 2020 einbinden zu können.

Der Sachsenring bildet mit dem Lausitzring den IDM-Doppelpack 2020. Von Sachsen geht es direkt weiter zur rund 150 Kilometer entfernten Rennstrecke in Brandenburg, wo am folgenden Wochenende (11. und 12. September) der dritte IDM-Lauf ausgetragen wird. Das Finale findet wie gewohnt am letzten September-Wochenende (25. bis 27. September) auf dem Hockenheimring statt.

Nach vielen Veranstaltungsabsagen und dem Jonglieren mit unzähligen neuen Kalenderentwürfen ist Broy und seiner Mannschaft ein kleines Meisterstück gelungen. „Zwischendrin hatte ich fast die Hoffnung aufgegeben. Aber wir haben nicht lockergelassen und können heute auch dank der Unterstützung der Rennstreckenbetreiber einen kleinen, aber feinen IDM-Kalender präsentieren“.