Sonntag, 26. April 2020

SSR Performance: Startklar für erste Saison im ADAC GT Masters

  • Rennstall setzt mit Unterstützung von Manthey-Racing einen Porsche 911 GT3-R ein
  • Vizemeister Christian Engelhart und Rennsieger Michael Ammermüller als Pilotenduo
  • Team aus München absolvierte 2019 Gaststart in Hockenheim
Christian Engelhart (l.) und Michael Ammermüller und der Porsche von SSR Performance
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang im ADAC GT Masters: Nach einem vielversprechenden Gaststart im vergangenen Jahr in Hockenheim bestreitet SSR Performance 2020 seine erste komplette Saison in der "Liga der Supersportwagen". Der Rennstall aus München präsentierte in der Online-Livetalkshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk mit dem letztjährigen Meisterschaftszweiten Christian Engelhart (33/Starnberg) und Serienrückkehrer Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster) nicht nur sein erfahrenes Fahrerduo, sondern auch das Design seines Porsche 911 GT3 R.

Die SSR Performance GmbH wurde von einem Auto- und Motorsport-Begeisterten gegründet. Für den exklusiven Auto-Veredelungsbetrieb hat das Jahr 2020 eine besondere Bedeutung: Nach dem Umzug in ein neues High Performance Automotive Center im Norden Münchens, das über sechs Stockwerke und rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche verfügt, absolviert der Rennstall 2020 erstmals alle Rennen des ADAC GT Masters. Stefan Schlund, Geschäftsführer der SSR Performance GmbH, betont: "Für uns bietet die anspruchsvolle Rennserie eine hervorragende Bühne, um unsere Kompetenz im Motorsport und dem daraus abgeleiteten Sportwagen-Sektor unter Beweis zu stellen."

Mit Christian Engelhart und Michael Ammermüller hat das Team zwei Fahrer in seinen Reihen, die bereits zahlreiche Erfolge im ADAC GT Masters und im GT-Sport eingefahren haben. Engelhart wurde 2019 Vizemeister in der "Liga der Supersportwagen" und ist dort mit insgesamt zwölf Siegen der zweiterfolgreichste Pilot der Serienhistorie. Teamkollege Ammermüller schaffte zuletzt den Titel-Hattrick im Porsche Supercup und kehrt erstmals seit 2017 in das ADAC GT Masters zurück. Dort hat der Niederbayer bisher zwei Siege eingefahren. Michael Cap, Leiter Motorsport bei SSR, sagt: "Wir sind glücklich, dass wir mit Michael Ammermüller und Christian Engelhart zwei extrem schnelle und erfahrene GT-Spezialisten verpflichten konnten."

In seiner ersten Saison im ADAC GT Masters wird das junge Team von SSR Performance von den erfahrenen Spezialisten von Manthey-Racing unterstützt.

Sonntag, 19. April 2020

Bremotion mit zwei Mercedes-AMG in der ADAC GT4 Germany

Bremotion startet 2020 mit zwei Mercedes-AMG in der ADAC GT4 Germany
Foto: ADAC-Motorsport

Bremotion kehrt 2020 zurück in die ADAC GT4 Germany und verdoppelt den Einsatz auf zwei Mercedes-AMG GT4. „Ich habe schon von Beginn an gesagt, dass eine GT4-Serie im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters die perfekte Plattform ist“, erklärt Bremotion-Teamchef Patrick Brenndörfer. „Durch das hochwertige Fahrerlager, Live-TV und den Zuschauerzuspruch besteht ein gutes Vermarktungspotential. Deswegen ist es die attraktivste Plattform, die für uns derzeit in Frage kommt.“

Bremotion hatte 2019 eine erfolgreiche Saison in der ADAC GT4 Germany erlebt. Mit Oliver Mayer konnte der Titel in der Trophy-Wertung eingefahren werden. Mayer tritt auch 2020 wieder in der Serie an und möchte sein Meisterstück wiederholen. Er teilt sich das Fahrzeug mit seinem Sohn Lukas. Der 24-Jährige steht vor einer großen Herausforderung, da er bislang noch kein einziges Autorennen bestritten hat. „Es wird spannend zu beobachten sein, wie er sich entwickelt. Ich bin dabei sehr zuversichtlich, zumal er mit seinem Vater Oliver einen erfahrenen Coach an der Seite hat“, so Brenndörfer.

Auch im zweiten Mercedes-AMG GT4 von Bremotion gibt ein Sohn von Oliver Mayer Vollgas. Der 28-jährige Maximilian Mayer hat im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder jedoch schon ordentlich Rennerfahrung. Nach ersten Schritten im ADAC Formel Masters bestritt er 2011 und 2012 24 Rennen im ADAC GT Masters und hatte dabei hochkarätige Teamkollegen wie beispielsweise Maximilian Götz an seiner Seite. Danach legte er eine motorsportliche Pause ein, bevor er 2019 wieder in der Ferrari Challenge antrat.

„Es gab sogar Überlegungen, Maximilian Mayer schon 2019 in der ADAC GT4 Germany aufzubieten. Doch unsere Fahrerpaarung hat über die Saison so gut funktioniert, dass wir diese Idee wieder verworfen hatten. Jedoch ist somit schon relativ früh der Plan entstanden, Maximilian für die Saison 2020 als Kandidaten für einen Platz im Cockpit zu evaluieren“, gibt Brenndörfer einen Einblick in die Kaderplanung.

Teamkollege von Maximilian Mayer wird Jan Philipp Springob. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport startete bereits 2019 für Bremotion in der ADAC GT4 Germany und konnte den dritten Platz in der Junior-Wertung verbuchen. „Mit dem Fahrzeug um Max Mayer und Jan Philipp Springob möchten wir regelmäßig auf das Podium fahren. In der Gesamtwertung ist ein Top-Five-Ergebnis das Ziel“, stellt Brenndörfer die Ambitionen klar. „Insgesamt erwarte ich zudem, dass das Feld in der ADAC GT4 Germany 2020 noch enger zusammenrücken und somit noch wettbewerbsfähiger wird.“

Bremotion konnte über den Winter bereits diverse Testfahrten in Hockenheim in Angriff nehmen. „Aufgrund der aktuellen Lage ist derzeit noch nicht klar, wann wir wieder testen gehen können. Aber das betrifft ja alle“, so Brenndörfer weiter. Der 2019 verwendete Mercedes-AMG GT4 wird auch 2020 in der ADAC GT4 Germany eingesetzt. Das Fahrzeug wird mit dem gerade von Mercedes-AMG herausgebrachten Update-Kit ausgestattet und somit denselben technischen Stand aufweisen, wie das bestellte zweite Fahrzeug.

Land-Motorsport: Ex-Champions Mies und Haase als Teamleader

  • Online-Teampräsentation bei PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk
  • Rennstall mit Ex-Champions Christopher Haase und Christopher Mies
  • Junge Talente: Max Hofer und Kim-Luis Schramm
Land-Motorsport präsentiert seine Fahrer und Fahrzeuge für die Saison 2020 der ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Zwei ehemalige Meister und zwei vielversprechende Nachwuchsfahrer: Land-Motorsport hat in der der Online-Livetalkshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk die Fahrerteams und das Fahrzeugdesign für das ADAC GT Masters 2020 vorgestellt. Christopher Haase (32/Kulmbach), der Meister von 2007, und Max Hofer (20/A) sowie der 2016er-Champion Christopher Mies und Neuzugang Kim-Luis Schramm (22/Wümbach) sollen in den beiden Audi R8 LMS des Rennstalls aus dem Westerwald an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen.

"Die momentane Situation ist eine ziemliche Herausforderung für alle Aktiven im Motorsport", erklärt Teammanager Christian Land. "Keiner weiß, wann wir auf die Rennstrecke zurückkehren dürfen. Trotzdem setzen wir alles daran, bestmöglich vorbereitet zu sein, wenn es losgeht. Dazu gehört auch ein starkes Fahrerquartett, das auch in der kommenden Saison um den Meistertitel kämpfen soll."

Land-Motorsport startet seit 2016 im ADAC GT Masters und hat in den bisherigen vier Saisons zahlreiche Erfolge eingefahren: Gleich im Debütjahr gewann die Mannschaft die Fahrer- und Team-Wertung, und auch in den Folgejahren platzierte sie sich in den beiden Klassements immer unter den ersten vier. Zudem siegte das Team 2016, 2018 und 2019 in der Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer.

Diese Erfolgsserie sollen die beiden neuen Fahrerpaarungen 2020 fortsetzen. Den Audi mit der Startnummer 28 pilotieren Teamrückkehrer Christopher Haase, ADAC GT Masters-Champion 2007, und Max Hofer, 2019 Sieger der Pirelli-Junior-Wertung. "Ich freue mich sehr, wieder für Land-Motorsport zu starten", so Haase. "Wir haben 2016 und 2017 zusammen im ADAC GT Masters und 2018 und 2019 in anderen Serien schon einige Erfolge eingefahren. Mit dem Auto, dem Team und den Fahrerpaarungen sollten wir um die Meisterschaft mitkämpfen können. Aber bei der hohen Leistungsdichte ist es natürlich fast unmöglich eine Prognose zu stellen." Partner Max Hofer, im Vorjahr zusammen mit Christopher Mies Gesamtvierter, ist ebenfalls optimistisch: "Ich rechne mir auch in diesem Jahr wieder gute Chancen aus. Land-Motorsport ist ein Megateam und Christopher Haase ein sehr erfahrener Pilot. Ich bin mir sicher, dass ich auch von ihm noch viel lernen kann. Wir wollen vorne mitfahren."

Dem Schwesterauto mit der Nummer 29 bleibt im fünften Jahr in Folge Christopher Mies, der Meister von 2016, treu. Sein neuer Partner ist Kim-Luis Schramm, der nach einer Saison in das ADAC GT Masters zurückkehrt. "Es ist toll, dass ich wieder bei Land-Motorsport fahren kann", so Mies. "Das Team ist für mich inzwischen wie ein zweites Zuhause geworden. Mit Kim habe ich in diesem Jahr einen neuen Teamkollegen. Ich habe in den vergangenen Jahren mit vielen jungen Fahrern erfolgreich zusammengearbeitet und freue mich darauf, jetzt Kim zu unterstützen. Es ist derzeit für alle eine ungewohnte Situation. Es ist die wohl längste Winterpause, die ich bisher hatte. Leider ist es aktuell nicht möglich Rennen zu fahren, aber ich hoffe, dass es bald wieder losgeht." Partner Schramm, der 2018 in der "Liga der Supersportwagen" in einem anderen Team bereits einen Podestplatz einfuhr, freut sich auf die neue Saison: "Ich wollte unbedingt wieder im ADAC GT Masters starten. Denn die Serie ist mit ihrer Medienpräsenz optimal für deutsche Fahrer. Zudem kenne ich auch alle Strecken. Mit Christopher Mies habe ich einen starken Fahrer an meiner Seite. Er hat im ADAC GT Masters schon einige Erfolge eingefahren und kaum jemand kennt den Audi R8 LMS so gut wie er. Er wird mich sicher weiterbringen. Ich möchte in der Pirelli-Junior-Wertung möglichst gut abzuschneiden und auch in der Gesamtwertung um Spitzenplätze kämpfen."

Samstag, 11. April 2020

ADAC GT Masters unverändert mit sieben Veranstaltungen

  • Auftakt am ersten August-Wochenende 
  • Kompakte Saison zwischen August und Oktober 

Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters passt angesichts der Corona-Krise den Rennkalender für die Saison 2020 an. Das erste von unverändert sieben Rennwochenenden findet vom 31. Juli bis 2. August in Most/Tschechien statt. Sollten die Rennen dort aufgrund behördlicher Bestimmungen oder dann noch bestehender Reiserestriktionen nicht möglich sein, weicht das ADAC GT Masters am gleichen Datum auf den Lausitzring aus. Alle gekauften Eintrittskarten behalten für die neu terminierten Veranstaltungen ihre Gültigkeit. SPORT1 überträgt alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge im Fernsehen. 

Die Termine der vier Events nach dem Saisonauftakt bleiben unverändert. Die zweite Veranstaltung findet auf dem Nürburgring (14. - 16. August) statt, anschließend geht es auf den frisch renovierten Circuit Zandvoort in die Niederlande (21. - 23. August). Im September ist das ADAC GT Masters in Hockenheim (18. - 20. September) zu Gast, zum Einheitsfeiertag am ersten Oktober-Wochenende auf dem Sachsenring (2. - 4. Oktober). Einen neuen Termin hat das Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Vom 16. - 18. Oktober fährt das ADAC GT Masters in der Steiermark. Das letzte Rennwochenende wird vom 23. bis 25. Oktober in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. 

"Die Gesundheit und das Wohlergehen aller Beteiligten und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam im Blick haben und flexibel reagieren, so die Entwicklungen es erfordern. Der Saisonstart im August ist der Auftakt eines sehr kompakten Kalenders mit weiterhin sieben Veranstaltungen und einem unveränderten Format an den Rennwochenenden", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. 

Bei allen sieben Veranstaltungen startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Die ADAC GT4 Germany ist nach wie vor bei sechs der sieben Veranstaltungen Bestandteil des Rahmenprogramms. Die ADAC Formel 4 startet am Nürburgring, Zandvoort, Hockenheim, Red Bull Ring und in Oschersleben im Rahmenprogramm, Rennen bei weiteren Veranstaltungen des ADAC GT Masters werden geprüft. Auch der Porsche Carrera Cup Deutschland wird weiterhin im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten. 

In den kommenden Wochen überbrückt die neue Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk" den Fans die Wartezeit. Immer sonntags ab 13.00 Uhr informiert Moderator Patrick Simon die Fans über News und Entwicklungen aus dem ADAC GT Masters und spricht mit Fahrern und Teamchefs. Zu sehen ist der Livestream unter youtube.com/adac, auf dem Facebook-Kanal des ADAC GT Masters sowie auf adac.de/motorsport und ravenol.de. 

ADAC TCR Germany unverändert mit sieben Veranstaltungen

  • Auftakt am ersten August-Wochenende, 
  • Sieben Events im Rahmen des ADAC GT Masters 
  • Kompakte Saison zwischen August und Oktober 

Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany passt angesichts der Corona-Krise den Rennkalender für die Saison 2020 an. Das erste von unverändert sieben Rennwochenenden im Rahmen des ADAC GT Masters findet vom 31. Juli bis 2. August in Most/Tschechien statt. Sollten die Rennen dort aufgrund behördlicher Bestimmungen oder dann noch bestehender Reiserestriktionen nicht möglich sein, weicht die ADAC TCR Germany am gleichen Datum auf den Lausitzring aus. Alle gekauften Eintrittskarten behalten für die neu terminierten Veranstaltungen ihre Gültigkeit. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany auch an den neuen Terminen im Fernsehen. 

Die Termine der vier Events nach dem Saisonauftakt bleiben unverändert. Die zweite Veranstaltung findet auf dem Nürburgring (14. - 16. August) statt, anschließend geht es auf den frisch renovierten Circuit Zandvoort in die Niederlande (21. - 23. August). Im September ist die ADAC TCR Germany in Hockenheim (18. - 20. September) zu Gast, zum Einheitsfeiertag am ersten Oktober-Wochenende auf dem Sachsenring(2. - 4. Oktober). Einen neuen Termin hat das Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Vom 16. - 18. Oktober fährt die Tourenwagenserie in der Steiermark. Das letzte Rennwochenende wird vom 23. bis 25. Oktober in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. 

"Die Gesundheit und das Wohlergehen aller Beteiligten und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam im Blick haben und flexibel reagieren, so die Entwicklungen es erfordern. Der Saisonstart im August ist der Auftakt eines sehr kompakten Kalenders mit weiterhin sieben Veranstaltungen und einem unveränderten Format an den Rennwochenenden", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. 

Bei allen sieben Veranstaltungen startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Die ADAC GT4 Germany ist nach wie vor bei sechs der sieben Veranstaltungen Bestandteil des Rahmenprogramms. Die ADAC Formel 4 startet am Nürburgring, Zandvoort, Hockenheim, Red Bull Ring und in Oschersleben im Rahmenprogramm, Rennen bei weiteren Veranstaltungen des ADAC GT Masters werden geprüft. Auch der Porsche Carrera Cup Deutschland wird weiterhin im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten.