Sonntag, 19. April 2020

Land-Motorsport: Ex-Champions Mies und Haase als Teamleader

  • Online-Teampräsentation bei PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk
  • Rennstall mit Ex-Champions Christopher Haase und Christopher Mies
  • Junge Talente: Max Hofer und Kim-Luis Schramm
Land-Motorsport präsentiert seine Fahrer und Fahrzeuge für die Saison 2020 der ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Zwei ehemalige Meister und zwei vielversprechende Nachwuchsfahrer: Land-Motorsport hat in der der Online-Livetalkshow PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk die Fahrerteams und das Fahrzeugdesign für das ADAC GT Masters 2020 vorgestellt. Christopher Haase (32/Kulmbach), der Meister von 2007, und Max Hofer (20/A) sowie der 2016er-Champion Christopher Mies und Neuzugang Kim-Luis Schramm (22/Wümbach) sollen in den beiden Audi R8 LMS des Rennstalls aus dem Westerwald an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen.

"Die momentane Situation ist eine ziemliche Herausforderung für alle Aktiven im Motorsport", erklärt Teammanager Christian Land. "Keiner weiß, wann wir auf die Rennstrecke zurückkehren dürfen. Trotzdem setzen wir alles daran, bestmöglich vorbereitet zu sein, wenn es losgeht. Dazu gehört auch ein starkes Fahrerquartett, das auch in der kommenden Saison um den Meistertitel kämpfen soll."

Land-Motorsport startet seit 2016 im ADAC GT Masters und hat in den bisherigen vier Saisons zahlreiche Erfolge eingefahren: Gleich im Debütjahr gewann die Mannschaft die Fahrer- und Team-Wertung, und auch in den Folgejahren platzierte sie sich in den beiden Klassements immer unter den ersten vier. Zudem siegte das Team 2016, 2018 und 2019 in der Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer.

Diese Erfolgsserie sollen die beiden neuen Fahrerpaarungen 2020 fortsetzen. Den Audi mit der Startnummer 28 pilotieren Teamrückkehrer Christopher Haase, ADAC GT Masters-Champion 2007, und Max Hofer, 2019 Sieger der Pirelli-Junior-Wertung. "Ich freue mich sehr, wieder für Land-Motorsport zu starten", so Haase. "Wir haben 2016 und 2017 zusammen im ADAC GT Masters und 2018 und 2019 in anderen Serien schon einige Erfolge eingefahren. Mit dem Auto, dem Team und den Fahrerpaarungen sollten wir um die Meisterschaft mitkämpfen können. Aber bei der hohen Leistungsdichte ist es natürlich fast unmöglich eine Prognose zu stellen." Partner Max Hofer, im Vorjahr zusammen mit Christopher Mies Gesamtvierter, ist ebenfalls optimistisch: "Ich rechne mir auch in diesem Jahr wieder gute Chancen aus. Land-Motorsport ist ein Megateam und Christopher Haase ein sehr erfahrener Pilot. Ich bin mir sicher, dass ich auch von ihm noch viel lernen kann. Wir wollen vorne mitfahren."

Dem Schwesterauto mit der Nummer 29 bleibt im fünften Jahr in Folge Christopher Mies, der Meister von 2016, treu. Sein neuer Partner ist Kim-Luis Schramm, der nach einer Saison in das ADAC GT Masters zurückkehrt. "Es ist toll, dass ich wieder bei Land-Motorsport fahren kann", so Mies. "Das Team ist für mich inzwischen wie ein zweites Zuhause geworden. Mit Kim habe ich in diesem Jahr einen neuen Teamkollegen. Ich habe in den vergangenen Jahren mit vielen jungen Fahrern erfolgreich zusammengearbeitet und freue mich darauf, jetzt Kim zu unterstützen. Es ist derzeit für alle eine ungewohnte Situation. Es ist die wohl längste Winterpause, die ich bisher hatte. Leider ist es aktuell nicht möglich Rennen zu fahren, aber ich hoffe, dass es bald wieder losgeht." Partner Schramm, der 2018 in der "Liga der Supersportwagen" in einem anderen Team bereits einen Podestplatz einfuhr, freut sich auf die neue Saison: "Ich wollte unbedingt wieder im ADAC GT Masters starten. Denn die Serie ist mit ihrer Medienpräsenz optimal für deutsche Fahrer. Zudem kenne ich auch alle Strecken. Mit Christopher Mies habe ich einen starken Fahrer an meiner Seite. Er hat im ADAC GT Masters schon einige Erfolge eingefahren und kaum jemand kennt den Audi R8 LMS so gut wie er. Er wird mich sicher weiterbringen. Ich möchte in der Pirelli-Junior-Wertung möglichst gut abzuschneiden und auch in der Gesamtwertung um Spitzenplätze kämpfen."

Samstag, 11. April 2020

ADAC GT Masters unverändert mit sieben Veranstaltungen

  • Auftakt am ersten August-Wochenende 
  • Kompakte Saison zwischen August und Oktober 

Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters passt angesichts der Corona-Krise den Rennkalender für die Saison 2020 an. Das erste von unverändert sieben Rennwochenenden findet vom 31. Juli bis 2. August in Most/Tschechien statt. Sollten die Rennen dort aufgrund behördlicher Bestimmungen oder dann noch bestehender Reiserestriktionen nicht möglich sein, weicht das ADAC GT Masters am gleichen Datum auf den Lausitzring aus. Alle gekauften Eintrittskarten behalten für die neu terminierten Veranstaltungen ihre Gültigkeit. SPORT1 überträgt alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge im Fernsehen. 

Die Termine der vier Events nach dem Saisonauftakt bleiben unverändert. Die zweite Veranstaltung findet auf dem Nürburgring (14. - 16. August) statt, anschließend geht es auf den frisch renovierten Circuit Zandvoort in die Niederlande (21. - 23. August). Im September ist das ADAC GT Masters in Hockenheim (18. - 20. September) zu Gast, zum Einheitsfeiertag am ersten Oktober-Wochenende auf dem Sachsenring (2. - 4. Oktober). Einen neuen Termin hat das Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Vom 16. - 18. Oktober fährt das ADAC GT Masters in der Steiermark. Das letzte Rennwochenende wird vom 23. bis 25. Oktober in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. 

"Die Gesundheit und das Wohlergehen aller Beteiligten und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam im Blick haben und flexibel reagieren, so die Entwicklungen es erfordern. Der Saisonstart im August ist der Auftakt eines sehr kompakten Kalenders mit weiterhin sieben Veranstaltungen und einem unveränderten Format an den Rennwochenenden", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. 

Bei allen sieben Veranstaltungen startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Die ADAC GT4 Germany ist nach wie vor bei sechs der sieben Veranstaltungen Bestandteil des Rahmenprogramms. Die ADAC Formel 4 startet am Nürburgring, Zandvoort, Hockenheim, Red Bull Ring und in Oschersleben im Rahmenprogramm, Rennen bei weiteren Veranstaltungen des ADAC GT Masters werden geprüft. Auch der Porsche Carrera Cup Deutschland wird weiterhin im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten. 

In den kommenden Wochen überbrückt die neue Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk" den Fans die Wartezeit. Immer sonntags ab 13.00 Uhr informiert Moderator Patrick Simon die Fans über News und Entwicklungen aus dem ADAC GT Masters und spricht mit Fahrern und Teamchefs. Zu sehen ist der Livestream unter youtube.com/adac, auf dem Facebook-Kanal des ADAC GT Masters sowie auf adac.de/motorsport und ravenol.de. 

ADAC TCR Germany unverändert mit sieben Veranstaltungen

  • Auftakt am ersten August-Wochenende, 
  • Sieben Events im Rahmen des ADAC GT Masters 
  • Kompakte Saison zwischen August und Oktober 

Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany passt angesichts der Corona-Krise den Rennkalender für die Saison 2020 an. Das erste von unverändert sieben Rennwochenenden im Rahmen des ADAC GT Masters findet vom 31. Juli bis 2. August in Most/Tschechien statt. Sollten die Rennen dort aufgrund behördlicher Bestimmungen oder dann noch bestehender Reiserestriktionen nicht möglich sein, weicht die ADAC TCR Germany am gleichen Datum auf den Lausitzring aus. Alle gekauften Eintrittskarten behalten für die neu terminierten Veranstaltungen ihre Gültigkeit. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany auch an den neuen Terminen im Fernsehen. 

Die Termine der vier Events nach dem Saisonauftakt bleiben unverändert. Die zweite Veranstaltung findet auf dem Nürburgring (14. - 16. August) statt, anschließend geht es auf den frisch renovierten Circuit Zandvoort in die Niederlande (21. - 23. August). Im September ist die ADAC TCR Germany in Hockenheim (18. - 20. September) zu Gast, zum Einheitsfeiertag am ersten Oktober-Wochenende auf dem Sachsenring(2. - 4. Oktober). Einen neuen Termin hat das Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Vom 16. - 18. Oktober fährt die Tourenwagenserie in der Steiermark. Das letzte Rennwochenende wird vom 23. bis 25. Oktober in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. 

"Die Gesundheit und das Wohlergehen aller Beteiligten und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam im Blick haben und flexibel reagieren, so die Entwicklungen es erfordern. Der Saisonstart im August ist der Auftakt eines sehr kompakten Kalenders mit weiterhin sieben Veranstaltungen und einem unveränderten Format an den Rennwochenenden", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. 

Bei allen sieben Veranstaltungen startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Die ADAC GT4 Germany ist nach wie vor bei sechs der sieben Veranstaltungen Bestandteil des Rahmenprogramms. Die ADAC Formel 4 startet am Nürburgring, Zandvoort, Hockenheim, Red Bull Ring und in Oschersleben im Rahmenprogramm, Rennen bei weiteren Veranstaltungen des ADAC GT Masters werden geprüft. Auch der Porsche Carrera Cup Deutschland wird weiterhin im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten. 

DTM unterzeichnet neuen Fernsehvertrag mit ELEVEN SPORTS

  • Zwei-Jahres-Vertrag mit polnischem TV-Sender
  • Robert Kubica startet 2020 in einem BMW M4 in der DTM
  • Mohaupt: „Vertrag spiegelt wachsende internationale Präsenz der DTM wider“
Foto: Jens Hawrda

Die DTM hat einen neuen Fernsehvertrag mit dem polnischen Sender ELEVEN SPORTS vereinbart. Der Zwei-Jahres-Vertrag für die Rennsaisons 2020 und 2021 ermöglicht es ELEVEN SPORTS, die Renneinsätze des polnischen Fahrers Robert Kubica live zu zeigen, der im vergangenen Jahr nach ein sensationelles Comeback in der Formel 1 gefeiert hatte und in diesem Jahr in einem BMW M4 DTM erstmals in Europas beliebtester Rennserie an den Start geht.

Die DTM hatte in der vergangenen Woche einen neuen Rennkalender für die Saison 2020 vorgestellt. Saisonstart ist im Juli auf dem Nürnberger Norisring.

„Wir freuen uns, dass wir mit ELEVEN SPORTS einen Zwei-Jahres-Vertrag vereinbart haben“, sagt Marcel Mohaupt, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Polen ist ein wichtiger Markt für die DTM und die in ihr vertretenen Hersteller, und dieser Vertrag spiegelt die wachsende internationale Präsenz der DTM wider. Außerdem freuen wir uns sehr auf die Ankunft von Robert Kubica. Er ist eine Legende, ein Held für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, und er wird eine große Bereicherung für unsere Serie sein. Ich bin sicher, dass er das harte Racing in der besten Tourenwagenserie der Welt genießen wird.“

„Die DTM zeichnet sich durch höchstes Wettbewerbsniveau aus. Sie passt perfekt in das umfangreiche Motorsport-Angebot von ELEVEN SPORTS“, so Patryk Mirosławski, ELEVEN SPORTS COO in Polen. „Die polnischen Fans lieben Robert Kubica, und deshalb freuen wir uns sehr, jedes Rennen mit unserem F1-erfahrenen Team von Fernsehjournalisten zu zeigen. Den polnischen Fans sagen wir: Macht euch bereit, spannende DTM-Action mit Robert und vielen anderen Spitzenfahrern zu erleben.“

ELEVEN SPORTS wird nicht nur mit einem eigenen Reporterteam von allen DTM-Rennen live berichten, sondern die Zuschauer vor und nach jedem Qualifikationstraining und Rennen mit Experten-Analysen aus dem Live-Studio versorgen. Darüber hinaus sind wöchentliche DTM-Highlight-Programme in der Primetime geplant.

Dienstag, 7. April 2020

DTM Trophy: Große Nachfrage und neuer Kalender

  • Bereits 20 Einschreibungen für neue GT-Rennserie
  • Neuer Rennkalender 2020 bietet Planungssicherheit
  • Einschreibefrist bis zum 1. Juni verlängert
Foto: Jens Hawrda

Mit der Anpassung des DTM-Rennkalenders 2020 ergibt sich auch für die neue DTM Trophy ein neuer Terminplan. Die sechs Rennwochenenden sind nun für einen Zeitraum zwischen Juli und November vorgesehen. Das Stadtrennen auf dem Nürnberger Norisring (10.–12. Juli) bildet den Saisonauftakt für die neue GT-Rennserie im DTM-Rahmenprogramm; das Saisonfinale wird vom 6.–8. November auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen.

Damit haben nun nicht nur die zwölf bereits eingeschriebenen Teams ein höheres Maß an Sicherheit für ihre Saisonplanung. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin. Unter den schon bestätigten Fahrern befinden sich bekannte Namen, darunter Sophie Hoffmann, Felix von der Laden (beide Car Republic), Ben Tuck, Max Koebolt (beide Walkenhorst Motorsport), Felix Hirsiger (Allied Racing), David Serban (Carbogaz Racing), Fidel Leib, Jan Kisiel (beide Leipert Motorsport), Kelvin Snoeks (Racing One) und Ben Green (FK Performance).

„Die Zahl von 20 eingeschriebenen Fahrzeugen stellt eine starke Basis dar und zeigt, dass das Konzept der DTM Trophy in der Kundensport-Szene bestens angenommen wird“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event bei der DTM-Dachorganisation ITR. „Mit dem neuen Rennkalender bieten wir nicht nur den bereits eingeschriebenen Fahrern und Teams der DTM Trophy ein höheres Maß an Planungssicherheit. Das ist uns gerade in der aktuellen Situation ein besonderes Anliegen – aber auch im Hinblick auf die weiteren Interessenten, die nun ihre Motorsport-Saison planen möchten. Wir befinden uns diesbezüglich in sehr guten Gesprächen mit potenziellen Teams.“

Neuer Stichtag für die Einschreibung

Aufgrund der Neustrukturierung des DTM-Trophy-Rennkalenders und der damit verbundenen Verschiebung des Saisonstarts, hat die ITR auch einen neuen Stichtag für die Einschreibefrist festgelegt. Interessierte Teams können sich nun bis zum 1. Juni 2020 zu den bekannten Konditionen einschreiben. Die Einschreibegebühr beträgt 23.000 Euro zzgl. USt. pro Teilnehmer – wobei den Teilnehmern neben Reifen von Serienpartner Hankook auch der Kraftstoff bei allen offiziellen Veranstaltungen der DTM Trophy kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. An die Top 3 der Gesamtwertung werden nach Saisonende insgesamt 150.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Der beste Junior-Pilot bis 22 Jahre qualifiziert sich zudem für eine Testfahrt in einem DTM-Auto am Ende der Saison.

Die DTM Trophy erhält an den sechs Rennwochenenden der Saison 2020 ein attraktives Zeitfenster im DTM-Rahmenprogramm. Für alle Rennen mit Ausnahme des Samstagsrennens auf dem Norisring wurde 15:15 Uhr als Startzeit bestätigt. Damit startet die DTM Trophy stets unmittelbar nach der DTM, was die größtmögliche Aufmerksamkeit im gut gefüllten Programm der DTM-Rennwochenenden garantiert. 

Der neue Rennkalender 2020*

10.07.–12.07. Norisring (GER)
31.07.–02.08. oder 02.10.–04.10 Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)**
07.08.–09.08. Circuit Zolder (BEL)
11.09.–13.09. Nürburgring (GER)
16.10.–18.10. Lausitzring (GER)
06.11.–08.11. Hockenheimring Baden-Württemberg (GER)

* Vorbehaltlich der Zustimmung der FIA
** Entscheidung über Datum folgt