Samstag, 11. April 2020

DTM unterzeichnet neuen Fernsehvertrag mit ELEVEN SPORTS

  • Zwei-Jahres-Vertrag mit polnischem TV-Sender
  • Robert Kubica startet 2020 in einem BMW M4 in der DTM
  • Mohaupt: „Vertrag spiegelt wachsende internationale Präsenz der DTM wider“
Foto: Jens Hawrda

Die DTM hat einen neuen Fernsehvertrag mit dem polnischen Sender ELEVEN SPORTS vereinbart. Der Zwei-Jahres-Vertrag für die Rennsaisons 2020 und 2021 ermöglicht es ELEVEN SPORTS, die Renneinsätze des polnischen Fahrers Robert Kubica live zu zeigen, der im vergangenen Jahr nach ein sensationelles Comeback in der Formel 1 gefeiert hatte und in diesem Jahr in einem BMW M4 DTM erstmals in Europas beliebtester Rennserie an den Start geht.

Die DTM hatte in der vergangenen Woche einen neuen Rennkalender für die Saison 2020 vorgestellt. Saisonstart ist im Juli auf dem Nürnberger Norisring.

„Wir freuen uns, dass wir mit ELEVEN SPORTS einen Zwei-Jahres-Vertrag vereinbart haben“, sagt Marcel Mohaupt, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Polen ist ein wichtiger Markt für die DTM und die in ihr vertretenen Hersteller, und dieser Vertrag spiegelt die wachsende internationale Präsenz der DTM wider. Außerdem freuen wir uns sehr auf die Ankunft von Robert Kubica. Er ist eine Legende, ein Held für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, und er wird eine große Bereicherung für unsere Serie sein. Ich bin sicher, dass er das harte Racing in der besten Tourenwagenserie der Welt genießen wird.“

„Die DTM zeichnet sich durch höchstes Wettbewerbsniveau aus. Sie passt perfekt in das umfangreiche Motorsport-Angebot von ELEVEN SPORTS“, so Patryk Mirosławski, ELEVEN SPORTS COO in Polen. „Die polnischen Fans lieben Robert Kubica, und deshalb freuen wir uns sehr, jedes Rennen mit unserem F1-erfahrenen Team von Fernsehjournalisten zu zeigen. Den polnischen Fans sagen wir: Macht euch bereit, spannende DTM-Action mit Robert und vielen anderen Spitzenfahrern zu erleben.“

ELEVEN SPORTS wird nicht nur mit einem eigenen Reporterteam von allen DTM-Rennen live berichten, sondern die Zuschauer vor und nach jedem Qualifikationstraining und Rennen mit Experten-Analysen aus dem Live-Studio versorgen. Darüber hinaus sind wöchentliche DTM-Highlight-Programme in der Primetime geplant.

Dienstag, 7. April 2020

DTM Trophy: Große Nachfrage und neuer Kalender

  • Bereits 20 Einschreibungen für neue GT-Rennserie
  • Neuer Rennkalender 2020 bietet Planungssicherheit
  • Einschreibefrist bis zum 1. Juni verlängert
Foto: Jens Hawrda

Mit der Anpassung des DTM-Rennkalenders 2020 ergibt sich auch für die neue DTM Trophy ein neuer Terminplan. Die sechs Rennwochenenden sind nun für einen Zeitraum zwischen Juli und November vorgesehen. Das Stadtrennen auf dem Nürnberger Norisring (10.–12. Juli) bildet den Saisonauftakt für die neue GT-Rennserie im DTM-Rahmenprogramm; das Saisonfinale wird vom 6.–8. November auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen.

Damit haben nun nicht nur die zwölf bereits eingeschriebenen Teams ein höheres Maß an Sicherheit für ihre Saisonplanung. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin. Unter den schon bestätigten Fahrern befinden sich bekannte Namen, darunter Sophie Hoffmann, Felix von der Laden (beide Car Republic), Ben Tuck, Max Koebolt (beide Walkenhorst Motorsport), Felix Hirsiger (Allied Racing), David Serban (Carbogaz Racing), Fidel Leib, Jan Kisiel (beide Leipert Motorsport), Kelvin Snoeks (Racing One) und Ben Green (FK Performance).

„Die Zahl von 20 eingeschriebenen Fahrzeugen stellt eine starke Basis dar und zeigt, dass das Konzept der DTM Trophy in der Kundensport-Szene bestens angenommen wird“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event bei der DTM-Dachorganisation ITR. „Mit dem neuen Rennkalender bieten wir nicht nur den bereits eingeschriebenen Fahrern und Teams der DTM Trophy ein höheres Maß an Planungssicherheit. Das ist uns gerade in der aktuellen Situation ein besonderes Anliegen – aber auch im Hinblick auf die weiteren Interessenten, die nun ihre Motorsport-Saison planen möchten. Wir befinden uns diesbezüglich in sehr guten Gesprächen mit potenziellen Teams.“

Neuer Stichtag für die Einschreibung

Aufgrund der Neustrukturierung des DTM-Trophy-Rennkalenders und der damit verbundenen Verschiebung des Saisonstarts, hat die ITR auch einen neuen Stichtag für die Einschreibefrist festgelegt. Interessierte Teams können sich nun bis zum 1. Juni 2020 zu den bekannten Konditionen einschreiben. Die Einschreibegebühr beträgt 23.000 Euro zzgl. USt. pro Teilnehmer – wobei den Teilnehmern neben Reifen von Serienpartner Hankook auch der Kraftstoff bei allen offiziellen Veranstaltungen der DTM Trophy kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. An die Top 3 der Gesamtwertung werden nach Saisonende insgesamt 150.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Der beste Junior-Pilot bis 22 Jahre qualifiziert sich zudem für eine Testfahrt in einem DTM-Auto am Ende der Saison.

Die DTM Trophy erhält an den sechs Rennwochenenden der Saison 2020 ein attraktives Zeitfenster im DTM-Rahmenprogramm. Für alle Rennen mit Ausnahme des Samstagsrennens auf dem Norisring wurde 15:15 Uhr als Startzeit bestätigt. Damit startet die DTM Trophy stets unmittelbar nach der DTM, was die größtmögliche Aufmerksamkeit im gut gefüllten Programm der DTM-Rennwochenenden garantiert. 

Der neue Rennkalender 2020*

10.07.–12.07. Norisring (GER)
31.07.–02.08. oder 02.10.–04.10 Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)**
07.08.–09.08. Circuit Zolder (BEL)
11.09.–13.09. Nürburgring (GER)
16.10.–18.10. Lausitzring (GER)
06.11.–08.11. Hockenheimring Baden-Württemberg (GER)

* Vorbehaltlich der Zustimmung der FIA
** Entscheidung über Datum folgt

Samstag, 28. März 2020

Callaway Competition: Angriff auf den Titel mit neuem Fahrerduo

  • Markus Pommer startet auch 2020 in der Corvette C7 GT3-R
  • Schweizer Jeffrey Schmidt neu im Team
  • Dienstältestes Team im ADAC GT Masters will erneut um Titel kämpfen

Corvette C7 GT3-R von Callaway Comprtition
Foto: Jens Hawrda
33 Rennsiege, 27 Pole-Positions, zwei Fahrer- und zwei Teamtitel: Die Erfolgsgeschichte von Callaway Competition im ADAC GT Masters ist beeindruckend. 2020 will der dienstälteste Rennstall der „Liga der Supersportwagen“ mit einer neuen Fahrerpaarung daran anknüpfen: Mit dem Schweizer Jeffrey Schmidt (26/CH) bekommt Markus Pommer (29/Heilbronn), 2019 dreimaliger Rennsieger mit Callaway Competition, einen neuen Partner, der ebenfalls bereits im ADAC GT Masters ganz oben auf dem Siegerpodest stand.

2019 startete das Team aus Leingarten mit drei Siegen erfolgreich in die Saison und kämpfte lange Zeit um den Titel. Doch nach zwei Unfällen in Hockenheim mussten Pommer und sein letztjähriger Teamkollege Marvin Kirchhöfer (26/Luzern) ihre Meisterschaftsambitionen begraben. 2020 will Callaway mit einer neu aufgebauten Corvette C7 GT3-R wieder angreifen.

„Das Team hat über die Wintermonate einiges geleistet“, sagt Teamchef Mike Gramke. „Die Hürden haben wir gut gemeistert und sind froh, dass wir mit Jeffrey Schmidt einen neuen schnellen Fahrer gewinnen konnten. Wir sind mit Markus Pommer und Jeffrey Schmidt für die kommende Saison sehr gut aufgestellt und ich denke, dass wir wieder vorn angreifen können. Wann wir allerdings genau in die Saison starten können, ist ungewiss. Wir hoffen natürlich, dass wir in diesem Jahr wieder eine spannende Meisterschaft haben werden. Oberste Priorität hat jedoch selbstverständlich die Gesundheit jedes einzelnen Teammitglieds, aller unserer Fahrer und unserer Fans. Daher bleibt uns nun nichts anderes übrig als abzuwarten.“

Teamneuzugang Jeffrey Schmidt startet seit 2017 im ADAC GT Masters, bisher jedoch ausschließlich im Audi R8 LMS. 2018 holte er in Most von der Pole-Position seinen ersten Sieg in der „Liga der Supersportwagen“. Insgesamt stand er bisher sieben Mal auf dem Podium. „Ich danke Ernst Wöhr, Giovanni Ciccone und dem Team Callaway Competition für das in mich gesetzte Vertrauen“, so der 26-Jährige. „Nach einer enttäuschenden Saison 2019 freue ich mich nun auf die neue Herausforderung und die vielversprechende Zusammenarbeit mit der erfahrenen Mannschaft aus Leingarten und meinem neuen Teamkollegen Markus Pommer. Wir sind gut aufgestellt und haben uns hohe Ziele gesetzt.“

Markus Pommer ist für die neue Saison zuversichtlich: „Ich freue mich, dass ich dieses Jahr wieder für Callaway Competition an den Start gehen kann. Letztes Jahr feierten wir zusammen große Erfolge und mussten leider auch einige Rückschläge einstecken. Nach den zwei Unfällen in Hockenheim letztes Jahr bin ich glücklich, dass das Auto wieder in einem top Zustand ist und wir wieder zusammen angreifen können. Dafür möchte ich mich beim gesamten Team bedanken, denn über den Winter wurde sehr hart gearbeitet, um ein gutes Paket zu schnüren. Mit Jeffrey habe ich einen sehr schnellen Teamkollegen, der auch im ADAC GT Masters bereits über viel Erfahrung verfügt. Wir sind alle motiviert und möchten wieder ganz vorne mitfahren.“

Donnerstag, 26. März 2020

ITR gibt neuen DTM-Kalender 2020 bekannt

  • Erste Saisonhälfte wird verschoben
  • Neuer Plan: Saisonstart im Juli auf dem Norisring
  • Es bleibt bei zehn Rennwochenenden im Jahr 2020

Foto: Jens Hawrda

Die DTM-Dachorganisation ITR hat den DTM-Kalender 2020 neu strukturiert, um angesichts der weltweiten Verbreitung des Coronavirus weiterhin alle zehn Rennveranstaltungen in dieser Saison durchführen zu können.

Die DTM-Saison 2020 hätte ursprünglich vom 24. bis 26. April auf dem belgischen Circuit Zolder beginnen sollen, gefolgt von Rennwochenenden auf dem Lausitzring, dem Igora Drive bei St. Petersburg (Russland), dem schwedischen Anderstorp und in Monza (Italien) im Juni.

Wenngleich sich die weltweite Lage jederzeit ändern kann, ist nun der DTM-Saisonauftakt für 10. bis 12. Juli auf dem Nürnberger Norisring vorgesehen. Das Saisonfinale wird vom 13. bis 15. November in Monza ausgetragen.

Bereits gekaufte Tickets für die DTM-Rennwochenenden 2020 behalten ihre Gültigkeit auch für neu terminierte Veranstaltungen. Karteninhaber finden hierzu auf DTM.com weitere Informationen.

„Wir erleben gerade eine beispiellose und unsichere Zeit – und das Wohlergehen unserer Familien, Mitarbeiter und der Gesellschaft ist uns am Wichtigsten“, sagt ITR-Geschäftsführer Marcel Mohaupt. „Trotz der Ungewissheit halten wir es für wichtig, Motorsport-Fans weltweit und allen Mitgliedern der DTM-Familie einen angepassten Kalender mit neuen Terminen anzubieten.“

„Es ist klar, dass die sichere Eindämmung und Behandlung dieser schrecklichen Epidemie für alle oberste Priorität genießen“, fährt Mohaupt fort. „Aber wir glauben, dass der Sport eine wichtige Rolle einnehmen kann, wenn es darum geht, wieder Normalität in das Leben der Menschen zu bringen. Mit der Unterstützung unserer Fans, der DTM-Hersteller Audi und BMW, die 16 Fahrzeuge an den Start bringen werden, der Rennstrecken und all unserer Partner wollen wir alle noch in diesem Jahr eine aufregende Saison auf die Beine stellen.“

„Wir wissen, dass wir weiterhin flexibel und pragmatisch agieren müssen“, sagt Mohaupt. „Dies ist ein erster Schritt – und wir versprechen, dass wir gestärkt zurückkehren werden. Sobald eine Rückkehr auf die Rennstrecke sicher ist, wollen wir mit der DTM den Weg weisen.“

DTM-Kalender 2020 – Update*

10.07.–12.07. Norisring (GER)
31.07.–02.08. Igora Drive St. Petersburg (RUS) oder 
                         Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)**
07.08.–09.08. Circuit Zolder (BEL)
22.08.–23.08. Brands Hatch Circuit (GBR)
04.09.–06.09. TT Circuit Assen (NED)
11.09.–13.09. Nürburgring (GER)
02.10.–04.10. Igora Drive St. Petersburg (RUS) oder 
                         Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)**
16.10.–18.10. Lausitzring (GER)
06.11.–08.11. Hockenheimring Baden-Württemberg (GER)
13.11.–15.11. Autodromo Nazionale Monza (ITA)

* Vorbehaltlich der Zustimmung durch die FIA.
** Entscheidung über Zuteilung Austragungsort/Datum folgt.

Freitag, 20. März 2020

HTP Winward Motorsport mit zwei starken Mercedes-Duos

  • Bewährtes HTP-Fahrerduo Maximilian Götz und Indy Dontje startet auch 2020 gemeinsam
  • FIA-GT-World-Cup-Sieger Marciello und Deutsch-Brite Ellis bilden zweite Fahrerpaarung
  • Deutsch-amerikanische Allianz tritt zudem mit zwei Talenten in der ADAC GT4 Germany an 
Maximilian Götz und Indy Dontje starten auch 2020 wieder für HTP Winward Motorsport
Foto: Jens Hawrda

Das deutsch-amerikanische Team HTP Winward Motorsport will mit zwei schlagkräftigen Fahrerpaarungen ein gewichtiges Wort im Titelkampf der ADAC GT Masters-Saison 2020 mitreden: 

Der ehemalige DTM-Pilot Maximilian Götz (34/Uffenheim) wird wie im Vorjahr mit Indy Dontje (27/NL) antreten. Auch Philip Ellis (27/GB) blieb HTP treu, kann sich aber auf einen neuen starken Partner im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo freuen: den amtierenden Champion des FIA GT World Cup Raffaele Marciello (25, I).

Der Rennstall aus Altendiez in Rheinland-Pfalz, 2018 Sieger in der Teamwertung des ADAC GT Masters, tritt 2020 unter dem Namen HTP Winward Motorsport an und unterstreicht damit die erweiterte Kooperation mit dem US-Team Winward Racing. Die Zusammenarbeit hatte 2017 begonnen. Die beiden Mercedes-AMG GT3 Evo der deutsch-amerikanischen Allianz tragen unverändert die Startnummern 47 und 48.

Am Steuer der als „Mamba“ bekannten Startnummer 47 im „giftigen“ gelb-grünen Design des Fahrzeugausrüsters Mann-Filter wechseln sich erneut Maximilian Götz und Indy Dontje ab. 2019 feierte die Paarung einen Sieg und belegte in der Abschlusstabelle Platz drei, nur einen Punkt hinter den Gesamtzweiten. Bei der Startnummer 48 hat sich nicht nur die Lackierung geändert – das Auto ist nun weiß und blau und trägt die Logos von Knaus Tabbert, einem der führenden Caravan- und Reisemobilhersteller in Europa –, Philip Ellis bekommt mit dem in der Schweiz geborenen und wohnenden Italieners Raffaele Marciello einen neuen Cockpitpartner. Der ehemalige Test- und Ersatzfahrer des Formel-1-Teams Sauber fährt seit 2017 im Mercedes-AMG. 2018 wurde er Werksfahrer und gewann den Titel in der Blancpain GT-Serie. Außerdem bestritt er vier Rennen im ADAC GT Masters. 2020 sollen 14 weitere dazukommen.

Neben dem starken Aufgebot im ADAC GT Masters baut HTP Winward Motorsport sein Engagement in der Nachwuchsförderung aus und setzt 2020 einen seriennahen GT-Sportwagen in der ADAC GT4 Germany ein, die erneut das Rahmenprogramm des ADAC GT Masters bereichert. Zwei vielversprechende Youngster, deren Namen zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden, pilotieren dort einen Mercedes-AMG GT4 (Jahrgang 2020). Auch die „Baby-Mamba“ von HTP Winward Motorsport geht im Design von Mann-Filter ins Rennen.

„Mit den Einsätzen im ADAC GT Masters und in der ADAC GT4 Germany stärken wir unsere Präsenz in der deutschen Rennszene und stellen gleichzeitig unsere Nachwuchsförderung auf eine neue Stufe“, sagt Christian Hohenadel, der Teamchef von HTP Winward Motorsport. „Im Idealfall begleiten wir Talente vom HTP Kart Team/CV Performance Group über die GT4 bis in die Topligen des GT-Sports.“ Hohenadel, der selbst viele Jahre im ADAC GT Masters angetreten ist und als intimer Kenner der Motorsport-Szene gilt, verstärkt die Führungsspitze von HTP Winward Motorsport seit November 2019.