Freitag, 13. September 2019

Stimmen der BMW-Piloten vor dem DTM-Rennwochenende am Nürburgring

Foto: Jens Hawrda

Bruno Spengler:
„Ich genieße den Nürburgring sehr. Ich habe dort schon mehrmals gewonnen und das Publikum ist immer wieder großartig. Ich hoffe, dass wir dort wieder wettbewerbsfähiger sind als zuletzt auf dem Lausitzring. Wir werden hart daran arbeiten, unsere Leistung zu verbessern. Wenn wir das schaffen, haben wir gute Chancen, ein Podium nach Hause zu holen. Es wäre großartig, beim Heimspiel des BMW Team RMG auf dem Podium zu stehen. Ich freue mich auch sehr darauf, mit unseren Autos in einer Simrace anzutreten. Es wird ein großartiges Event und es ist fantastisch, dass viele DTM-Fahrer dabei sind. Wir werden viel Spaß mit den Fans haben und das alles für einen guten Zweck. Es wird ein großartiger Start in das Rennwochenende. “

Marco Wittmann:
„Ich hoffe, dass wir auf dem Nürburgring wieder eine stärkere Position haben. Es ist eine Strecke, die uns in der Vergangenheit und mir persönlich immer sehr gut gefallen hat. Auch beim Heimspiel des BMW Team RMG haben wir in der Vergangenheit einige Siege gefeiert. Ich kenne die Strecke schon lange durch die DTM, 24-Stunden-Rennen und die VLN. Ich freue mich auf das Wochenende und hoffe, dass wir gute Ergebnisse nach Hause bringen können. “

Timo Glock:
„Ich freue mich auf den Nürburgring. Es ist das Heimrennen des Teams, das es immer zu etwas Besonderem macht. Wir hoffen, dort gute Leistungen erbringen zu können - und dass unser Glück zurückkehrt. “

Philipp Eng:
„Der Nürburgring ist für mich wie eine zweite Heimat, und ich muss aufpassen, dass ich nicht auf die Nordschleife fahre. Im Ernst: Ich freue mich auf den Nürburgring, ich liebe es dort zu sein, ich mag die Strecke und die Gegend. Die Strecke ist vor allem im ersten Sektor sehr technisch, dann gibt es im zweiten Sektor mittelschnelle Kurven, und schließlich muss man bei der Schikane mit den hohen Bordsteinen genau wissen, wie man sie nimmt, ohne das Auto zu beschädigen. Es wird auf jeden Fall interessant sein. Ich hoffe, dass wir unsere gute Qualifying-Leistung aus dem letzten Jahr wiederholen und dann viele Punkte in den Rennen sammeln können. Ich freue mich auch sehr auf die Simrace am Donnerstag. Es wird cool sein, auf einer virtuellen Version der Grand-Prix-Strecke zusammen mit den Fans und für einen guten Zweck zu fahren. Es wird eine Menge Spass machen."

Sheldon van der Linde:
„Der Nürburgring ist wahrscheinlich die Strecke, die ich im DTM-Kalender am besten kenne. Von diesem Standpunkt aus freue ich mich wirklich darauf. Ich hoffe, dass es etwas mehr zu unserem Auto passt als der Lausitzring - und von der Art der Strecke her sollte es normalerweise so sein. Im Allgemeinen sind die Leistung und das Renntempo gut, und ich freue mich darauf, jetzt alles zusammenzubringen und die Saison gut zu beenden. “

Joel Eriksson:
„Der Nürburgring ist eine Strecke, die ich mag. Mein Tempo war dort schon immer recht gut, auch schon auf Einsitzen. Die Strecke macht im BMW M4 DTM Spaß und ist natürlich eine klassische Strecke. Jeder kennt den Nürburgring. Wir haben noch einiges zu tun, aber wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass wir dort ein starkes Wochenende haben. “

Donnerstag, 12. September 2019

Renndebüt des Aston Martin Vantage DTM auf dem Nürburgring

  • Vorletztes Rennwochenende in der DTM-Debütsaison von R-Motorsport auf dem Nürburgring
  • Die neue DTM-Fahrzeuggeneration erreicht in der Eifel Topspeedwerte von bis zu 265 km/h (mit DRS)
  • R-Motorsport Pressekonferenz am Freitag, 13. September um 10:00 Uhr mit Dr. Andy Palmer (Präsident und Group CEO Aston Martin Lagonda), Dr. Florian Kamelger (Team Principal) und Dr. Andreas Baenziger (Teammitbesitzer)
  • Dr. Florian Kamelger: „Unser Ziel ist es natürlich wieder, so viele Punkteränge einzufahren wie möglich. Vielleicht hilft uns dabei das oftmals wechselhafte Eifelwetter.“
Daniel Juncadella zuverlässiger Punktesammler für Aston Martin
Foto: Jens Hawrda

R-Motorsport tritt zum ersten Mal mit dem Aston Martin Vantage DTM auf dem legendären Nürburgring an.

Das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2019 führt R-Motorsport vom 13. bis 15. September an den Nürburgring. In der Eifel erwartet das Team nicht nur das berüchtigte, unberechenbare Eifel-Wetter, sondern auch eine 3,629 km lange, anspruchsvolle Strecke.

Auf dem Nürburgring ist es entscheidend, ein stabiles Auto beim Anbremsen zu haben. Das gilt besonders vor der ersten Kurve nach der Start- und Zielgeraden sowie vor der Schikane am Ende der Runde. In der Bremszone vor der ersten Kurve erreichen die Fahrer eine maximale Verzögerung von 2,4 G.

Die höchste Querbeschleunigung von 2,0 G erzielen die Fahrzeuge vor der Bilstein-Kurve, die mit 135 km/h die schnellste Kurve der gesamten Strecke ist. Zum Vergleich: die langsamste Kurve, die Spitzkehre der Kurzanbindung des Nürburgings durchfahren die Piloten mit 75 km/h.

Die neuen Turbo-Fahrzeuge der DTM sollten auf dem früheren Formel 1-Kurs einen errechneten Topspeed von bis zu 265 km/h (mit DRS) erreichen. Im Verlauf einer Runde nehmen die Fahrer 36 Gangwechsel vor.

Noch bevor die Autos am Freitag um 13:00 Uhr im ersten Freien Training zum ersten Mal die Box verlassen, steht zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr der erste Termin des Rennwochenendes auf dem Programm. Auf einer Pressekonferenz in der Team-Hospitality von R-Motorsport stellen Dr. Andy Palmer, Präsident und Group CEO von Aston Martin Lagonda, sowie Teamchef Dr. Florian Kamelger und Teammitbesitzer Dr. Andreas Baenziger spannende internationale Projekte von R-Motorsport für die Saison 2020 vor.

BMW M Motorsport startet in der Eifel in den letzten Teil der DTM-Saison 2019

Marco Wittmann hat noch Titelchancen
Foto: Jens Hawrda
Für die BMW DTM Teams beginnt am Wochenende in der Eifel der letzte Teil der Saison 2019. Auf dem Nürburgring (GER) findet am kommenden Wochenende (13. bis 15. September) das vorletzte Rennwochenende des Jahres mit den Rennen 15 und 16 statt. Für das BMW Team RMG ist es das Heimspiel. Das Team-Hauptquartier in Andernach (GER) liegt nur wenige Kilometer vom Nürburgring entfernt.

Das BMW Team RMG feiert auch einen Meilenstein: Marco Wittmann (GER) fährt an diesem Wochenende das 100. Rennen für Stefan Reinhold's Team RMG. Marco Wittmann (GER) belegt nach sieben Rennwochenenden mit 167 Punkten den dritten Gesamtrang und ist der bestplatzierte BMW-Pilot in der DTM-Fahrerwertung. Gleich dahinter liegt Philipp Eng (AUT) mit 140 Punkten auf dem vierten Platz.

Eng und Bruno Spengler (CAN) starten das Wochenende auf dem Nürburgring mit einem besonderen Rennen für einen guten Zweck: der ONE-World Charity Simrace am Donnerstagabend. Bei diesem Simulator-Event besteht jedes Team aus einem DTM-Profi und einem Fan, die sich während einer Auktion ihren Platz gesichert haben. Insgesamt 30 Runden absolvieren die Teams auf der virtuellen Grand-Prix-Strecke am Nürburgring. Der Erlös der Veranstaltung geht über die Lukas Podolski Stiftung an die Kinderklinik in Köln.

Mittwoch, 11. September 2019

Kraftprobe am Rast-Platz Nürburgring: Titel-Endspurt in der DTM

  • Nach seinem DTM-Rekord in der Eifel 2018 kann sich René Rast am Wochenende den Titel frühzeitig sichern
  • Audi-Kollege Nico Müller und BMW-Mann Marco Wittmann brauchen „big points“, um ihre Titelchancen zu wahren
  • Track-Action pur: Rahmenprogramm mit Porsche Carrera Cup, Tourenwagen Classics, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und Lotus Cup Europe
Foto: Jens Hawrda

„Go big or go home!“ Unter diesem Motto reisen die Titelaspiranten am kommenden Wochenende zur vorletzten DTM-Veranstaltung der Saison an den Nürburgring (13.–15. September). Insbesondere die Verfolger des Audi-Führungsduos René Rast (234 Punkte) und Nico Müller (214) stehen beim vorletzten Rennwochenende der Saison unter Druck: Möchten Marco Wittmann (BMW, 167), Philipp Eng (BMW, 140) und Mike Rockenfeller (Audi, 138) die Entscheidung in der Fahrerwertung bis zum Saisonfinale am Hockenheimring (4.–6. Oktober) offenhalten, müssen sie auf der weltberühmten Rennstrecke in der Eifel zwingend mehr Punkte einfahren als Tabellenführer Rast. Aber auch der Schweizer Müller hat ein gesteigertes Interesse daran, den Rückstand auf seinen Audi-Markenkollegen weiter zu verkürzen, um die Chance auf seinen ersten DTM-Titel zu wahren.

Nicht nur in der Fahrerwertung ist noch alles offen, sondern auch in der Team-Meisterschaft geht es eng zu. Nach 14 von 18 Rennen führt hier das Audi Sport Team Abt Sportsline von Nico Müller mit 335 Punkten vor dem Audi Sport Team Rosberg (313), für das René Rast fährt. Bei noch 192 zu vergebenen Zählern sind allerdings auch die Verfolger BMW Team RMG (246), Audi Sport Team Phoenix (239) und BMW Team RMR (173) noch im Rennen um den Titel des „DTM-Team-Meisters“.

Volles Rahmenprogramm in der Eifel

Für reichlich Action bei der DTM ist also gesorgt. Darüber hinaus können sich die Zuschauer an der Rennstrecke auf die Rennen des Porsche Carrera Cup Benelux freuen. Auch wieder am Start: die 500 PS starken GT-Sportwagen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Freunde historischer Rennfahrzeuge kommen am Nürburgring ebenfalls auf ihre Kosten. Die Tourenwagen Classics, in der u.a. DTM-Klassiker der Achtziger- und Neunzigerjahre eingesetzt werden, starten an diesem Wochenende zum dritten Mal in diesem Jahr im DTM-Rahmenprogramm. Zum Starterfeld der Tourenwagen Classics zählen unter anderem die ehemaligen DTM-Fahrer Harald Grohs, Armin Hahne, Marc Hessel, Christian Menzel, Prinz Leopold von Bayern (alle GER) und Kris Nissen (DEN). Und im Lotus Cup Europe, an dem mehr als 30 Fahrzeuge in zwei unterschiedlichen Klassen teilnehmen, geht es gleich in zwei Rennen (je eines am Samstag und eines am Sonntag) munter zur Sache.

Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Am Samstagnachmittag wird Moguai für beste Unterhaltung im Fahrerlager sorgen. Der Musikproduzent aus Marl gehört zu den Pionieren der deutschen Techno-Szene und ist einer der gefragtesten DJs weltweit. Moguai feierte zudem als Produzent der Bands Sugababes, Girls Aloud und 2Raumwohnung internationale Erfolge. Zu dem Konzert im Fan Village im Fahrerlager (Beginn: 17:30 Uhr) haben alle Inhaber eines am Samstag gültigen Tribünentickets freien Eintritt. Und ab 21:00 Uhr gibt die Brass-Pop-Band Querbeat in der ring°arena Vollgas. Für das Querbeat-Konzert bekommen DTM-Fans einen speziellen Rabatt. Infos gibt es auf DTM.com.

Stimmen vor dem Rennwochenende am Nürburgring

René Rast, Audi Sport Team Rosberg
„Man kann nicht davon ausgehen, dass es wieder so laufen wird wie im vergangenen Jahr und wir so viele Punkte holen werden – auch wenn ich es mir natürlich wünschen würde. Nürburgring 2018 war wirklich ein Ausnahme-Wochenende, das es so in der DTM noch nie gegeben hatte. Da hat von vorne bis hinten einfach alles zusammengepasst. Im Qualifying sind wir sehr stark. Ich glaube nicht, dass ich etwas Anderes mache als die anderen Fahrer. Vielleicht betreibe ich die Vorbereitung etwas intensiver, aber ansonsten haben wir alle das nötige Talent. Es gibt da kein Geheimnis.“

Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline
„Das Ziel ist ganz klar, den Abstand zu René am Nürburgring zu verkürzen. Um das zu tun, müssen wir um Siege kämpfen. Ich gehe davon aus, dass René auch am Nürburgring wieder ganz vorne mit dabei sein wird. Wenn wir also Punkte gutmachen und ihn schlagen wollen, werden wir automatisch ganz weit vorne zu finden sein. Natürlich ist es einerseits unser Ziel, dass wir unseren Vorsprung auf Marco [Wittmann] und Philipp [Eng] ausbauen. Wenn uns das vor Hockenheim gelänge, würden wir das gerne so annehmen. Andererseits müssen wir uns weiterhin darüber im Klaren sein, dass die Jungs auch am Nürburgring wieder zurückschlagen können. Da ist noch lange nichts gegessen. Marco und Philipp gehören auch dort wieder zu den Siegkandidaten.“

Marco Wittmann, BMW Team RMG
„In den vergangenen Wochen gab es die Tendenz, dass Audi etwas stärker ist als wir – auch in der Breite. Nicht nur René [Rast] und Nico [Müller], sondern viele Audi waren sowohl im Qualifying als auch im Rennen vorne. Für uns ist es eine schwierige Lage, aber letztlich kann ich nur mein Bestes geben und sehen, was ich aus unseren Möglichkeiten mache. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern versuchen nach wie vor, alles zu geben – auch wenn wir wissen, dass wir es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen können. Aber wer die DTM kennt, der weiß, dass immer viel passieren kann und noch alles möglich ist. Ich hoffe, dass der Nürburgring eine Strecke ist, die uns ein bisschen mehr entgegenkommt. Dort haben wir in der Vergangenheit immer wieder ganz gut ausgesehen und Rennen gewonnen.“

Ferdinand von Habsburg, R-Motorsport/Aston Martin
„Am Lausitzring haben wir gesehen, dass wir in Sachen Topspeed zur Konkurrenz aufgeholt haben. Unsere Performance auf den Geraden war stärker. Wir wissen, was die Probleme waren, als unsere Autos nicht ins Ziel gekommen sind. Wir hoffen, dass wir am Nürburgring unser Gesamtpaket besser hinbekommen, sowohl beim Setup als auch beim Motor, und dass wir die Probleme mit der Zuverlässigkeit, die wir speziell am Lausitzring hatten, beheben können.“

Titelkampf in der ADAC GT4 Germany spitzt sich zu

  • Drei Fahrerpaarungen mit Mercedes-AMG, BMW und KTM innerhalb von sechs Punkten
  • Formel-1-Kommentator Christian Danner mit nächstem Gaststart im McLaren
Foto: Jens Hawrda

Der Titelkampf in der Premierensaison der ADAC GT4 Germany geht in die entscheidende Phase: Zum vorletzten Rennwochenende auf dem Hockenheimring vom 13. bis 15. September reisen Hamza Owega (27/Köln) und Jusuf Owega (17/Köln, beide GetSpeed Performance) mit ihrem Mercedes-AMG GT4 als Tabellenführer an. Mit 103 Punkten liegt das Bruderpaar nur zwei Zähler vor dem BMW M4 GT4-Duo Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) sowie sechs Punkte vor Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) im KTM X-Bow GT4. Diese Ausgangslage verspricht Hochspannung rund um den 4,574 Kilometer langen Kurs in Baden-Württemberg. SPORT1 zeigt erneut beide Rennen der ADAC GT4 Germany live im Free-TV; Lauf 1 am Samstag ab 11.00 Uhr und Lauf 2 am Sonntag ab 15.25 Uhr. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Livestream online übertragen.

"Vielleicht stehen wir jetzt etwas mehr im Fokus, weil wir Tabellenführer sind. Aber grundsätzlich beeinflusst uns das im Rennen beziehungsweise bei der Vorbereitung auf das Wochenende in Hockenheim nicht", bleibt Tabellenführer Jusuf Owega gelassen. "Wir werden versuchen, bei den beiden Läufen ein gesundes Mittelmaß zu finden. Auf dem kleinen Punkte-Vorsprung können wir uns nicht ausruhen; auf der anderen Seite dürfen wir auch nicht zu viel Risiko gehen."

Eher zurückhaltend gibt sich der drittplatzierte KTM-Pilot Eike Angermayr: "Ich bin am Hockenheimring bislang noch nicht gefahren. Jedoch schätzte ich, dass die Strecke unserem X-Box GT4 nicht besonders gut liegen dürfte. Denn es gibt nicht nur die lang gezogene Parabolica, sondern insgesamt sehr viele Vollgas-Anteile." Angermayr hofft, nach dem Rennwochenende in Hockenheim weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze zu sein, um dann beim Finale am Sachsenring (27. bis 29. September) zuschlagen zu können. Das dortige Streckenlayout kommt der Charakteristik des KTM wieder besser entgegen.

Mit dem Schwung des Sieges aus dem Sonntagsrennen am Nürburgring kommt Luke Wankmüller (18/Keltern, HP Racing International) zu seinem Heimspiel nach Hockenheim. "Wir wissen jetzt, dass unser Auto perfekt funktioniert und dass wir mega schnell sind. Insofern fahren wir mit einem guten Gefühl an den Hockenheimring. Unser Ziel sind definitiv Podiumsplatzierungen oder sogar die Laufsiege. Wir werden alles geben und haben auf jeden Fall gute Chancen", erklärt der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der sich einen Mercedes-AMG GT4 mit Tim Heinemann (21/Fichtenberg) teilt.

Ebenfalls nicht weit zum Hockenheimring hat es Marcus Suabo (50/Ettlingen, Schütz Motorsport), der zuletzt am Nürburgring erstmals die Trophy-Wertung für sich entschied. "Obwohl ich von zuhause nur 50 Minuten zur Strecke habe, schlafe ich in Hockenheim, um somit näher beim Team zu sein", erläutert Suabo, der im Mercedes-AMG GT4 wieder mit Marvin Dienst (22/Lampertheim) unterwegs ist. "Ich kenne die Strecke natürlich sehr gut. Und da ich wie bereits am Nürburgring mit Marvin starte, hoffe ich auf ein gutes Resultat. Mit zwei Platzierungen unter den besten Zehn wäre ich mehr als zufrieden. Mein Ziel ist es, auf Gesamtrang drei der Trophy-Wertung aus Hockenheim abzureisen."

Das Feld der ADAC GT4 Germany wird auf dem Hockenheimring abermals von zwei Gaststartern bereichert. Wie bereits beim Rennwochenende in Zandvoort, fährt der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle TV-Experte Christian Danner (61/Seeshaupt) gemeinsam mit Bernhard Laber (55/München, beide Team GT) einen McLaren 570S GT4. Erstmals mit dabei sind Marc Ehret (26/Hüttenfeld) und Tobias Dauenhauer (21/Mörlenbach), die einen dritten BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport pilotieren.