Samstag, 24. August 2019

DTM Lausitzring: Nico Müller feiert zweiten Saisonsieg

  • Tabellenführer René Rast nach Pole-Position ausgeschieden
  • Doppelerfolg für das Audi Sport Team Abt Sportsline
  • Podium erneut fest in Audi-Händen
Dreifachsieg am Samstag für Audi in der Lausitz
Foto: Jens Hawrda

Nach einem Dreifacherfolg im Samstagsrennen auf dem Lausitzring steht Audi kurz vor dem Gewinn der DTM-Herstellermeisterschaft. In der Fahrermeisterschaft verkürzte Nico Müller den Abstand zu Tabellenführer René Rast mit seinem zweiten Saisonsieg auf 14 Punkte.

Rast startete zum sechsten Mal in dieser Saison von der Pole-Position und führte das Rennen an, als er in der siebten Runde wegen eines Problems im Bereich der Elektrik plötzlich langsamer wurde und aufgeben musste. Davon profitierte vor allem Nico Müller, der nach Rasts Ausfall zunächst BMW-Pilot Marco Wittmann in Schach hielt und anschließend einen ungefährdeten Sieg herausfuhr. 

„Ich hatte heute endlich wieder ein gutes Qualifying – nicht perfekt, aber gut“, sagte der Schweizer nach dem insgesamt dritten Sieg seiner DTM-Karriere. „Von Startplatz drei konnte ich mich gleich auf Rang zwei verbessern. Marco (Wittmann) war am Anfang ziemlich stark. Ich hatte aber auch das Gefühl, schneller zu sein als René. Als er das Problem bekam, ging ich in Führung und konnte danach das Tempo locker kontrollieren. Für René tut es mir leid. Ich hätte mit ihm lieber auf der Strecke gekämpft. Aber natürlich nehme ich die 25 Punkte gerne mit. Wir sind zurück im Spiel. Ich kann es kaum abwarten, dass es morgen weitergeht.“

Müller setzte gleichzeitig seine eindrucksvolle Serie von Zielankünften fort: Der Schweizer sammelte zum 17. Mal in Folge bei einem DTM-Rennen Punkte. Teamkollege Robin Frijns sorgte mit Platz zwei für den ersten Doppelerfolg eines Teams in der neuen Turbo-Ära der DTM. Der Niederländer stoppte eine Runde vor Marco Wittmann und konnte den BMW-Pilot nach dessen Boxenstopp überholen. Mit dem Doppelerfolg eroberte das Team Audi Sport Abt Sportsline die Führung in der Teammeisterschaft zurück.

Dank Mike Rockenfeller war das Podium bereits zum dritten Mal in dieser Saison fest in Audi-Händen. Der DTM-Champion des Jahres 2013 kämpfte sich vom siebten auf den dritten Platz nach vorn und lieferte sich kurz vor Rennende ein hartes Duell mit Marco Wittmann, das er mit einem Überholmanöver auf der Außenbahn von Turn 1 für sich entschied. Teamkollege Loïc Duval holte als Sechster ebenfalls Punkte für das Audi Sport Team Phoenix.

Pietro Fittipaldi sammelte mit Platz sieben weitere Punkte für das Kundenteam WRT Team Audi Sport. Einen ziemlich schwarzen Tag erlebte dagegen das Audi Sport Team Rosberg, das mit beiden Autos aus der ersten Reihe gestartet war. Nach dem Ausfall von René Rast verlor Jamie Green ein mögliches Podiumsergebnis durch eine Durchfahrtstrafe wegen eines „Unsafe Release“ beim Boxenstopp.

„Dass wir erneut drei Autos auf den ersten drei Plätzen ins Ziel gebracht haben, ist eine fantastische Leistung“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Glückwunsch an Nico, der fehlerfrei gefahren ist. Bei René ist leider genau das eingetreten, was ich immer gesagt habe: Es kann in der DTM in diesem Jahr jederzeit etwas passieren, und man darf sich nie zu sicher sein. Er hat heute mögliche 25 Punkte verloren. Zum Glück waren die anderen Audi-Fahrer da, um zu verhindern, dass Marco Wittmann davon stärker profitiert hat. Das war eine starke Mannschaftsleistung.“

Rast verlor trotz seines Ausfalls am Samstag nur neun Punkte auf den bestplatzierten BMW-Fahrer und liegt auch vor dem 500. DTM-Rennen weiter an der Tabellenspitze. Beim DTM-Jubiläumsrennen am Sonntag kann sich Audi bereits vorzeitig die Herstellermeisterschaft sichern. Nach 13 Läufen hat die Marke mit den Vier Ringen 328 Punkte Vorsprung auf BMW. 304 Punkte Vorsprung genügen nach dem Sonntagsrennen für eine vorzeitige Titelentscheidung.

DTM Lausitzring: Rene Rast holt Pole für Audi

Renè Rast holt Pole für's Samstagsrennen am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Der Meisterschaftsführende Rene Rast holt sich mit der schnellsten Zeit im Qualifying Startplatz eins für das heutige Rennen am Samstag, Auf den Plätzen zwei bis vier starten seine Markenkollegen Jamie Green, Nico Müller und Robin Frijns. 

Startplatz fünf sichert sich der in der Meisterschaft bestplazierte BMW-Pilot Marco Wittmann vor den Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Pietro Fittipaldi.

Platz acht bis zehn geht an die BMW-Piloten Phillipp Eng, Timo Glock und Joel Erikson.

Damit bringt Audi sexhs Fahrzeuge in die Top-Ten und legt einen weiteen Grundstein für den vorzeitigen Gewinn der Markenwertung. Bester Aston Martin Pilot ist Jake Dennis auf Platz 13.

Freitag, 23. August 2019

DTM: Zweites Freies Trainig - Jamie Green Schnellster am Lausitzring

Schnellster im zweiten Freien Training: Jamie Green (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Freien Traing holte sich Jamie Green die Bestszeit vor dem Schnellsten aus dem ersten Training Loic Duval (beide Audi). Auf den Plätzen folgen mit Robin Frijns, Jonathan Aberdein, Renè Rast und Nico Müller vier weitere Audi-Piloten.

Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann auf Platz 7 vor Markenkollegen Timo Glock. Auf Platz 9 folgt mit Pietro Fittipaldi ein weiterer Audi-Pilot vor Bruno Spengler (BMW) auf Platz 10.

Damit schaffen es sieben der acht Audi-Fahrer in die Top-Ten - Audi scheint nach den Trainings am Lausitzring überlegen. Die Plätze 15-18  am Schluss des Feldes belegen die Aston Martin Piloten.

DTM: Loic Duval (Audi) Schnellster im ersten Freien Training am Lausitzring

Schnellster im ersten Freien Training: Loic Duval (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Als einziger Pilot unterbot Loic Duval (Audi) die Marke von 1.36 min und war damit der schnellste im ersten Freien Training am Lausitzring. Hinter dem Audi Piloten fuhren Marco Wittmann (BMW) und Jamie Green (Audi) die zweit -und dritt schnellste Zeit.

Dahinter folgen die beiden Audi-Piloten Robin Frijns und Renè Rast vor Bruno Spengler (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi). Timo Glock (BMW) wird Neunter vor Jonathan Aberdein (Audi) auf Platz 10.

Damit stellt Audi sieben Autos in die Top-Ten, immerhin Marco Wittmann der bestplatzierte BMW-Pilot setzt mit Platz zwei schon mal ein Ausrufezeichen. Der Meisterschaftsführende Rene Rast liegt vorerst  hinter ihm auf Platz 5.

Die Aston Martin Piloten beenden das erste Freie Training auf Platz 12 (Jake Dennis), Platz 14 (Daniel Juncadella), Platz 17 (Ferninand von Habsburg), für Paul Di Resta wurde keine Zeit notiert.

Das zweite Freie Trainig am Lausitzring beginnt um 16.20 Uhr.

Donnerstag, 22. August 2019

BMW M Motorsport gratuliert der DTM zum 500. Rennen

BMW M Motorsport gratuliert der DTM zum Erreichen eines besonderen Meilensteins auf dem Lausitzring. Die populärste Tourenwagen Serie in Europa wird an diesem Wochenende sein 500 Rennen bestreiten.  BMW war bisher an 315 Rennen beteiligt, von denen 87 gewonnen wurden. Das erste Rennen in der Geschichte der DTM am 11. th März 1984 in Zolder (BEL), wurde von Harald Grohs (GER) in einem BMW 635 CSi gewonnen.


Nach einer Pause stieg BMW 2012 wieder in die DTM ein und holte
mit Bruno Spengler sofort den Fahrertitel
Foto: Jens Hawrda
„Im Namen von BMW Motorsport möchte ich der DTM zu diesem Meilenstein gratulieren“, sagte BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir einen Großteil der Geschichte dieser Serie aktiv mitgestaltet und zeitweise mitgeprägt haben. Wir haben 1984 mit Harald Grohs und dem BMW 635 CSi das allererste DTM-Rennen gewonnen und sind mit dem erfolgreichsten Tourenwagen aller Zeiten in der DTM gefahren - dem BMW M3. Seit 2012 sind wir Teil der "neuen DTM" und arbeiten eng mit Gerhard Berger, dem ITR und den anderen Herstellern an einer langen und erfolgreichen Zukunft der Serie. Wir freuen uns alle sehr auf weitere Rennen. “

Ein BMW Pilot hat seit 1984 sechs Mal die DTM-Fahrer-Meisterschaft gewonnen. Volker Strycek (GER) gewann den Titel in der Eröffnungssaison eines BMW 635 CSi. In den Jahren 1987 und 1989 triumphierten Eric van de Poele (BEL) und Roberto Ravaglia (ITA) in einem legendären BMW M3. Nachdem BMW von 1993 bis 2011 eine Pause von der DTM eingelegt hatte, gewann Bruno Spengler (CAN) prompt den Fahrertitel in einem BMW M3 DTM, als der bayerische Hersteller 2012 in die Serie zurückkehrte. 2014 und 2016 war Marco Wittmann (GER) wurde in der BMW M4 DTM zum Champion gekrönt.

Weitere Daten und Fakten zu BMW in der DTM:

  • Insgesamt 315 Rennen in der DTM seit 1984.
  • 116 Rennen seit der Rückkehr in die DTM im Jahr 2012.
  • 3 Herstellertitel seit dem DTM-Comeback 2012 (2012, 2013, 2015).
  • 87 Rennsiege in der DTM seit 1984.
  • 38 Rennsiege seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 74 Pole-Positionen in der DTM seit 1984.
  • 44 Pole-Positionen seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 295 Podestplätze in der DTM seit 1984.
  • 113 Podestplätze seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 41 DTM-Siege für den BMW M3.
  • 28 DTM-Siege für den BMW M4 DTM.
  • Über 300.000 Kilometer Rennen in der DTM.
  • Über 80.000 Rennrunden in der DTM.