Freitag, 9. August 2019

Toksport WRT debütiert im ADAC GT Masters mit Mercedes-AMG und starkem Fahrerduo

  • Gaststarts in Zandvoort und auf dem Nürburgring als Testeinsätze für 2020
  • Maro Engel und Luca Stolz pilotieren Mercedes-AMG GT3
  • Team aus der Eifel sowohl auf der Rundstrecke als auch im Rallyesport erfolgreich
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang im ADAC GT Masters: Das Team Toksport WRT plant bei den beiden nächsten Läufen der "Liga der Supersportwagen" den Einsatz eines Mercedes-AMG GT3 als Probelauf für 2020. Pilotiert wird der GT3-Bolide in Zandvoort und auf dem Nürburgring vom Duo Luca Stolz (24, Brachbach) und Maro Engel (33, Monte Carlo) - beides Piloten, die über viel Erfahrung im ADAC GT Masters und mit dem Mercedes-AMG verfügen. 

"Das ADAC GT Masters ist eine der härtesten GT-Meisterschaften weltweit. Für uns als deutsches Team war es daher logisch dort anzutreten", sagt Teamchef Emre Buyukbayrak. "Wir wissen, wie hart umkämpft die Serie ist. Wir wollen möglichst viele Erfahrungen sammeln, da wir gerne 2020 mit zwei Fahrzeugen die komplette Saison bestreiten wollen. Mit Luca und Maro haben wir eine starke Fahrerpaarung und wollen daher auch um vordere Positionen kämpfen." 

Luca Stolz, der von 2014 bis 2018 im ADAC GT Masters antrat und einen Sieg sowie fünf Pole-Positions holte, freut sich auf die Rückkehr in die "Liga der Supersportwagen". "Es ist toll, wieder an zwei Rennwochenenden im ADAC GT Masters starten zu können", sagt der 24-Jährige. "Wir haben eine gute Fahrerbesetzung, die viel Erfahrung mit dem Mercedes-AMG hat und so dem Team helfen kann. Ich kenne es schon ein wenig, es arbeitet sehr professionell." 

Toksport WRT ist in Quiddelbach in der Eifel ansässig und engagiert sich sowohl im Renn- als auch im Rallyesport. Auf der Rundstrecke tritt das Team unter anderem in der ADAC GT Masters-Partnerserie Porsche Carrera Cup Deutschland an. Im Rallyesport setzt das Team mehrere Škoda Fabia R5 ein. Beim WM-Lauf in Chile gelang in diesem Jahr mit Shootingstar Kalle Rovanperä der Sieg in der WRC2-Pro-Wertung, in der Rallye-EM liegt Chris Ingram aktuell auf dem dritten Rang, und auch in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) startet Toksport WRT immer wieder.

Interview mit Jamie Green vor seinem DTM-Heimrennen

Jamie Green: „Brands Hatch ist eine großartige Rennstrecke“

Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Nach der für ihn schwierigen Saison 2018 kämpft Jamie Green in der DTM in diesem Jahr wieder um Siege. Insgesamt 16 Mal stand er in der populären Rennserie schon ganz oben auf dem Podium, aber noch nie bei seinem Heimrennen in Brands Hatch. Das möchte der Audi-Pilot an diesem Wochenende ändern (Samstag und Sonntag jeweils ab 14 Uhr live auf SAT.1).

Freust du dich auf dein Heimrennen in Brands Hatch?

Auf jeden Fall! Es ist großartig, ein DTM-Rennen in meiner Heimat England zu haben. Ein echtes Heimspiel ist es für mich aber nicht wirklich, denn ich wohne rund zweieinhalb Stunden von Brands Hatch entfernt in Leicester. Mein Heimrennen wäre eher Donington und ein DTM-Rennen dort wäre auch klasse. Aber Brands Hatch ist eine großartige Rennstrecke. Vor allem der Grand Prix Circuit, auf dem wir seit dem vergangenen Jahr fahren, ist eine echte Herausforderung. Als ehemaliger Schauplatz des Formel-1-Grand-Prix hat die Strecke eine große Historie. Ich möchte dieses Rennen unbedingt gewinnen!

Kannst du dich noch erinnern, wann du das erste Mal in Brands Hatch warst?

Das war während meiner Kart-Zeit. Ich habe einige Fahrer verfolgt, die schon ins Rennauto aufgestiegen waren. Es war ein Rennen der Winterserie der Formel Palmer Audi auf dem Indy Circuit. Ich erinnere mich daran, dass es eiskalt war und regnete – und daran, wie steil die Paddock Hill Bend von außen betrachtet aussah.

Ist die berühmte Paddock Hill Bend die beste Kurve in Brands Hatch?

Die Paddock Hill Bend sticht natürlich heraus. Es ist Turn 1. Die Zuschauer können die Kurve gut sehen. Sie ist schnell. Es geht am Eingang bergauf und am Kurvenausgang steil bergab. Aber auf dem Grand Prix Circuit gibt es viele tolle Kurven. Auch die schnellen Kurven auf der anderen Seite der Rennstrecke, die man als Zuschauer nicht ganz so gut erreicht, sind eine große Herausforderung. Brands Hatch ist eine echte Highspeed-Rennstrecke.

Was unterscheidet Brands Hatch von anderen DTM-Rennstrecken?

Die meisten Strecken in Großbritannien haben sehr viel Charakter. Sie sind einzigartig und ziemlich anders als die modernen europäischen Strecken, auf denen wir normalerweise in der DTM fahren. Es ist schön, diese modernen Autos auf so eine traditionsreiche Strecke zu bringen. Vor meiner Zeit wurde der Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien mehrmals in Brands Hatch ausgetragen. Es gibt legendäre Szenen mit James Hunt, Niki Lauda und später Nigel Mansell. Es ist ziemlich cool und abgefahren, dass wir 40, 50 Jahre später exakt dieselben Kurven fahren wie diese Jungs.

Wie schwierig ist das Überholen in Brands Hatch? Bei der Premiere im vergangenen Jahr gab es einige spektakuläre Szenen.

Im vergangenen Jahr war ich in der Lage zu überholen. Der entscheidende Faktor sind die Reifen. Wenn man zum Beispiel mit einer anderen Strategie unterwegs ist und frischere Reifen hat als sein Gegner, kann man in Brands Hatch definitiv überholen. Aber es ist eine jener Strecken, auf denen das Überholen schwieriger ist.

Welche Erinnerungen hast du an Brands Hatch?

Ich stand dort leider noch nie ganz oben auf dem Podium, auch nicht in der Formel Renault oder der Formel 3. Beim ersten Auftritt der DTM in Brands Hatch hätte ich 2006 auf dem Indy Circuit fast gewonnen, habe den Sieg aber durch einen Fehler verspielt. Ich habe also eher schmerzhafte Erinnerungen. Ich hoffe, wir können das dieses Wochenende ändern.

Wie gefallen dir die neuen Class-1-Rennwagen mit ihren mehr als 610 PS starken Turbomotoren?

Die Autos sind richtig gut und der Turbomotor ist wirklich fantastisch. Der kompakte Vierzylinder-Turbo hat spürbar mehr Leistung als der alte V8 und die Autos sind leichter. Die neuen Autos sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Technologie weiterentwickelt. Und uns Fahrern macht es viel Spaß. Ich genieße das sehr.

Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Gefühlt hat die Saison für mich noch gar nicht richtig begonnen, was natürlich auch mit meiner Blinddarmentzündung zu tun hat. Durch die Operation habe ich Misano und auch das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verpasst. Abgesehen davon war es bisher eine gute Saison. Ich stand schon zweimal auf dem Podium. Ich habe das Gefühl, dass mein Ingenieur und ich jedes Wochenende mit dem neuen Auto dazulernen. Es wäre toll, wenn wir das in Brands Hatch in einen Sieg umsetzen könnten.

Was hast du dir für die zweite Saisonhälfte vorgenommen?

Ich möchte mich weiter verbessern. Wir hatten zwei Podien, einen zweiten und einen dritten Platz. Das nächste Ziel sind Siege.

Zwischen den beiden DTM-Rennen in Assen und Brands Hatch bist du – genau wie deine DTM-Fahrerkollegen Robin Frijns, Nico Müller und René Rast – beim 24-Stunden-Rennen in Spa gestartet. Wie war das?

Das 24-Stunden-Rennen in Spa hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das ist ein Megaevent mit 73 GT3-Autos. Ohne die drei Durchfahrtstrafen, die gegen uns ausgesprochen wurden, hätten wir in die Top Fünf kommen können. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein 24-Stunden-Rennen beenden konnte. Das war eine neue Erfahrung. Und es war mein erster Einsatz für Land Motorsport. Das ist ein sehr professionelles Team und ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder in Spa fahren kann.

Donnerstag, 8. August 2019

Kompakt und unerbittlich: Die DTM reist zum Stresstest auf die Insel

  • Herausforderung in Brands Hatch: Ein komplettes DTM-Rennwochenende innerhalb von nur 40 Stunden
  • Audi-Duell Rast gegen Müller geht in die nächste Runde – BMW-Star Wittmann in Lauerstellung
  • Formel-1-Demorunden von David Coulthard, großes Titelfinale der W Series
  • Eine Stunde Zeitunterschied: SAT.1 überträgt am Samstag und Sonntag jeweils ab 14:00 Uhr live aus Brands Hatch
Foto: Jens Hawrda

Die Schlagzahl wird erhöht: Für die DTM steht an diesem Wochenende eine echte Belastungsprobe an. Auf dem Traditionskurs von Brands Hatch (GBR) steigt am Samstag und Sonntag (10./11. August) das sechste Rennwochenende, gleichzeitig das einzige Zwei-Tages-Event der Saison 2019. Lokale behördliche Auflagen für Großveranstaltungen auf der 3,908 Kilometer langen GP-Circuit-Variante sind der Grund dafür, dass die DTM nur an zwei Tagen fahren kann. Die Folge: Ein noch kompakteres Programm, da die Freien Trainings, die üblicherweise freitags stattfinden, gestrichen und in den ohnehin engen Zeitplan integriert werden.

Stattdessen haben die 18 Fahrer lediglich in einem 45-minütigen Training am Samstag die Gelegenheit, sich auf die Begebenheiten einzustellen. Schon eine Stunde später beginnt das Qualifying für den elften Saisonlauf, der am Samstag um 13:30 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ) gestartet wird. Am Sonntag folgen dann wie gewohnt das Qualifikationstraining für das zweite Rennen des Wochenendes, das ebenfalls um 13:30 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ) beginnt.

Wittmann jagt das Audi-Führungsduo

Für die Fahrer und Teams der drei Hersteller Audi, BMW und Aston Martin kommt dieses stramme Programm somit einem echten Stresstest gleich. Innerhalb von nur 40 Stunden wird ein komplettes DTM-Rennwochenende abgespult. Insbesondere vor dem Rennen am Samstag ist somit nur wenig Zeit für die wichtige Abstimmungsarbeit an den über 610 PS starken Fahrzeugen.

Die Ausgangslage vor dem sechsten von neun Rennwochenenden: Audi-Werksfahrer René Rast (GER) führt die Gesamtwertung mit 158 Zählern vor seinem Markenkollegen Nico Müller (136) aus der Schweiz an. Müller ist der einzige DTM-Fahrer, der in dieser Saison in allen Rennen Punkte gesammelt hat. Marco Wittmann, der zuletzt im niederländischen Assen mit einem Sieg und einem zweiten Platz reichlich Boden gutmachte, ist bestplatzierter BMW-Pilot auf Rang drei (118 Punkte) – dicht gefolgt von seinem Markenkollegen Philipp Eng (AUT), der mit 111 Zählern ebenfalls zum engeren Favoritenkreis zu zählen ist. Daniel Juncadella (ESP), der im vergangenen Jahr in Brands Hatch den ersten DTM-Sieg seiner Karriere feierte, tat sich bei den DTM-Rennen in Assen sowie am Norisring als fleißigster Punktesammler des Newcomer-Teams R-Motorsport/Aston Martin hervor und liegt mit 17 Zählern auf dem 14. Rang des Gesamtklassements.

Wer wird erster Champion der W Series?

Während die Titelfrage in der DTM noch vollkommen offen ist, wird es in der W Series an diesem Wochenende definitiv eine Antwort geben. Die neue Formel-Rennserie für Frauen feiert in Brands Hatch ihr großes Saisonfinale. Zwei Fahrerinnen sind noch im Rennen um den ersten Meistertitel und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 500.000 US-Dollar. Tabellenführerin Jamie Chadwick (GBR, 98 Punkte) ist vor heimischer Kulisse die Favoritin. Die Niederländerin Beitzke Visser muss einen Rückstand von 13 Punkten aufholen.

Weitere Rennserien im Rahmenprogramm: der Lotus Cup Europe sowie die MINI 7 & Miglia Challenge, die beide mit vollen Starterlisten jenseits der 30er-Marke zu beeindrucken wissen. Und wenn sich nach den Rennen der DTM und der W Series am Sonntagnachmittag der Staub gelegt zu haben scheint, dreht David Coulthard (GBR) noch einmal richtig auf: Der Ex-Formel-1- und DTM-Star wird mit einem der erfolgreichsten Formel-1-Autos aller Zeiten Demorunden auf dem GP-Kurs drehen. Coulthard steuert einen Red Bull RB7, mit dem das Team um Sebastian Vettel (GER) und Mark Webber (AUS) 2011 zwölf Siege, 18 Pole-Positions und zehn schnellste Rennrunden bei 19 Grand-Prix-Rennen einfuhren. Vettel feierte seinerzeit überlegen seinen zweiten WM-Titel, während Red Bull mit großem Vorsprung die Konstrukteurs-WM gewann.

Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Stichwort aufdrehen: Am Samstagnachmittag dreht der britische DJ, Musikproduzent und Remixer Joey Negro an den Reglern. Zu dem Konzert im Fan Village an der Rennstrecke (Beginn: 17:45 Uhr) haben alle Inhaber eines am Samstag gültigen Tribünentickets freien Eintritt.

Tickets für das Rennwochenende in Brands Hatch sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet. SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 14:00 Uhr live aus Brands Hatch. SPORT1 zeigt am Sonntagabend ab 22:30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes. 

Stimmen der Aston Martin - Piloten vor dem Rennwochenende in Brands Hatch

Jake Dennis
Foto: Jens Hawrda
Jake Dennis
„Ich bin noch nicht viele Rennen in Brands Hatch gefahren und verbinde deshalb auch keine besonderen Erinnerungen damit. Mein schönstes Erlebnis war sicherlich, als ich das erste Mal auf dem Grand-Prix-Kurs fahren durfte. Am besten finde ich, dass die Auslaufzonen ausschließlich aus Gras und Kies bestehen. Ich bin einfach ein großer Freund von „Old-School“-Strecken wie dieser. Das erste Mal bin ich 2017 in der GT3 in Brands Hatch gefahren. Das Ergebnis war positiv und ich habe in beiden Rennen gepunktet. Vor diesem Rennwochenende müssen wir jedoch realistisch sein. Das Qualifying wird besonders viel Spaß machen, wenn wir mit dem Auto bis an sein absolutes Limit gehen. Das Rennen wird aber hart, da es in Brands Hatch fast unmöglich ist, zu überholen. Sollte der Reifenabbau hoch ausfallen, ist allerdings alles möglich.“
Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta
„Das DTM-Rennwochenende in Brands Hatch ist für mich natürlich ein ganz besonderes, schließlich ist es mein Heimrennen. Wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke, ist mein Sieg aus dem Vorjahr natürlich mit ganz speziellen Erinnerungen verbunden, besonders da es nach Misano der zweite Sieg in Folge war. Es wäre jedoch naiv, zu glauben, dass wir diesen Erfolg in diesem Jahr wiederholen könnten. Trotzdem möchten wir unseren Aufwärtstrend aus Assen, wo wir eine doppelte Punkteankunft erzielen konnten, mit kleinen Verbesserungen fortsetzen und ein weiteres gutes Ergebnis einfahren. Brands Hatch ist eine echte „Old-School“-Strecke, das gefällt mir. Sie bietet einige extrem schwierige Kurven mit wenig Auslaufzonen. Die erste Kurve, Paddock Hill, sticht durch ihre Überhöhung heraus. Ich bin 2003 zum ersten Mal in Brands Hatch gefahren. Damals in der Formel Renault Winterserie an einem nassen November-Tag. Das Rennen war für mich nicht erfolgreich, aber charakterbildend.“ 
Ferdinand von Habsburg
Foto: Jens Hawrda
Ferdinand von Habsburg
„Die einzigartige Geschichte dieser legendären Strecke ist absolut beeindruckend und es wird für mich ein ganz besonderer Moment werden, mit einem Aston Martin Vantage DTM dort zu fahren und dadurch ein Teil ihrer Geschichte zu werden. Ich starte zum ersten Mal in Brands Hatch, aber ich bin den Kurs schon oft in meinem Simulator gefahren und liebe ihn schon jetzt. Die interessanteste Stelle ist wahrscheinlich die erste Kurve, Paddock Hill Bend – das ist meine absolute Lieblingskurve. Die Strecke bietet viele Höhenunterschiede und einige schwierige Kurven, die blind genommen werden. Dazu gehören Paddock Hill Bend und die lange High-Speed-Passage auf dem Grand-Prix-Kurs, auf der man mit vollem Einsatz fahren muss. Mein Ziel ist es, an diesem Rennwochenende in zwei spannenden Rennen hoffentlich weitere Punkte einzufahren! Dabei wird das DRS eine Schlüsselrolle einnehmen.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella
„Ich freue mich riesig auf Brands Hatch. Dort konnte ich vor einem Jahr meine zweite Pole Position und meinen ersten Sieg in der DTM einfahren. Entsprechend verbinde ich großartige Erinnerungen mit dieser Strecke. Gleichzeitig fahre ich zum ersten Mal für einen britischen Hersteller in Großbritannien – dadurch wird das Rennwochenende zu einem ganz besonderen Erlebnis für mich. Die Strecke ist fantastisch, aber technisch auch sehr anspruchsvoll. Die interessantesten Stellen sind die schnellen Rechtskurven im zweiten Sektor. Zum ersten Mal bin ich 2012 in der Formel 3 in Brands Hatch gefahren. Ich stand damals zweimal auf der Pole Position, bin aber leider nur Zweiter geworden. Wie üblich spielen meine Erwartungen keine besondere Rolle bei meiner Vorbereitung auf das Rennwochenende. Mein Ziel ist es, weiter hart mit dem Team zu arbeiten, um 101 Prozent aus dem vorhandenen Paket herauszuholen. Wenn uns das gelingt, sollten wir gut aufgestellt sein, um ein gutes Ergebnis einzufahren.“

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennwochenende von Brands Hatch

Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (# 7, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 6 th , 77 Punkte):

„Das Tolle an Brands Hatch ist, dass es immer eine wirklich große Menge anzieht. Sie spüren dort auch die schiere Motorsport-Geschichte. Die Fans können viel von der Rennaktivität im Infield sehen. In Brands Hatch ist es wirklich schwierig zu überholen, aber die Strecke als solche ist eine echte Herausforderung, und wenn man das richtige Setup hat, macht es viel Spaß, weshalb ich mich auf Brands Hatch freue. “

Marco Wittmann (# 11, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 3 rd , 118 Punkte):

„Nach dem Assen-Wochenende ist die Dynamik auf unserer Seite. Ich war der Fahrer, der dort die meisten Punkte gesammelt hat. Ich freue mich darauf, nach England zu kommen. Das Layout von Brands Hatch hat Ähnlichkeiten mit Assen, insbesondere die schnellen Kurven, die in den Wald führen. Aber die Strecke ist viel schmaler und dort ist es wahrscheinlich noch schwieriger zu überholen. Ich freue mich auf das Wochenende und die längere Grand-Prix-Strecke, die wir seit letztem Jahr nutzen. Wir hoffen, den Schwung von Assen nach Brands Hatch mitnehmen zu können, um dort an der Spitze weiter aufzusteigen. “
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (# 16, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 12 th , 33 Punkte):

„Letztes Jahr haben wir in Brands Hatch zum ersten Mal die längere Streckenversion verwendet, und wir sind gespannt, wie sich unser neuer BMW M4 DTM in diesem Jahr dort schlägt. Die Strecke hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen; es war viel Spaß. Wir müssen nur versuchen, zwei konstant gute Rennen zu fahren, und ich hoffe, dass wir dort wieder ein paar Punkte holen können. “

Philipp Eng (# 25, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 4 th , 111 Punkte):

„Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Brands Hatch ist einer der coolsten Tracks im Kalender. Es ist auch toll, dass wir dort wie im letzten Jahr die Grand-Prix-Strecke nutzen werden. Die Strecke ist eine Herausforderung und man muss im Qualifying alles geben, um eine gute Runde zu fahren. Im Rennen werden wir abwarten müssen, wie es mit dem Überholen ist, aber ich denke, dass das Qualifying der Schlüssel zum Erfolg sein wird. “
Sheldon van der Linde
Foto: Jens Hawrda
Sheldon van der Linde (# 31, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 13 th , 26 Punkte):

„Ich war noch nie in Brands Hatch, also ist es ein weiterer neuer Track für mich, aber ich denke, ich habe mich in diesem Jahr recht gut mit neuen Tracks befasst. Unter diesem Gesichtspunkt denke ich, dass wir mehr als bereit sind. Wir bereiten uns auch im Simulator mit dem Team vor, also lasst uns sehen, wie es gehen wird. Generell freue ich mich auf das Wochenende. “

Joel Eriksson (# 47, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 10 th , 43 Punkte):

„Brands Hatch ist eine unterhaltsame Strecke. Letztes Jahr bin ich dort zum ersten Mal gefahren und musste noch die Strecke lernen. Meine Erwartungen sind also sicher, dass ich besser abschneiden werde als letztes Jahr. Ich freue mich schon sehr darauf. Es ist eine coole Strecke und es wird schön sein, dort im neuen BMW M4 DTM zu fahren. “