Samstag, 6. Juli 2019

DTM Norisring - Qualifying 1: Pole für Nico Müller

Nico Müller (Audi) holt Startplatz 1 fürs heutige Rennen am Norisring
Foto: Jens Hawrda
Die Pole für das erste Rennen am Norisring am heutigen Samstag holt sich Nico Müller (Audi) vor Philipp Eng (BMW) und Loic Duval (Audi).

In die Top-Ten schaffen es nach dem Qualifying 6 Audi Piloten und 4 BMW-Fahrer. Auf Platz vier qualifizierte sich Bruno Spengler im BMW vor Renè Rast (Audi). Von Startplatz 6 geht Joel Eriksson (BMW) vor Markenkollege Marco Wittman ins Rennen. Auf Startplatz acht folgt Mike Rockenfeller im Audi vor J. Aberdein und Jamie Green (alle Audi).

Als bester Aston Martin Pilot qualifiziert sich Daniel Juncadella auf Startplatz 13.

Das heutige Samstagsrennen startet um 13.30 Uhr.

Freitag, 5. Juli 2019

DTM: Zweites Freies Training Norisring

Loic Duval (Audi  #28) Schnellster im zweiten Freien Training
Foto: dtm.com
Nachdem im ersten Freien Training heute Mittag Audi noch dominierte, zeigt das zweite Freie Training am Nachmittag ein ausgeglicheneres Bild. Zwar belegen mit Loic Duval und Mike Rockenfeller wieder zwei Audi die ersten beiden Plätze, aber danach folgen mir Bruno Spengler und Philipp Eng zwei BMW-Piloten.

Danach folgen auf Platz fünf und sechs wieder zwei Audi mit Nico Müller und Rene Rast vor drei weiteren BMW-Piloten mit Timo Glock, Joel Erikson und Marco Wittmann. Den letzten Platz in den Top-Ten belegt Robin Frijns im Audi.

Im Gegensatz zu heute Mittag hat Aston Martin mehr Probleme den Anschluss zu halten ihr bester Pilot ist Daniel Juncadella auf Platz 14.

DTM: 1. Freies Training am Norisring

Audi-Schow am Norisring - vier Audis in den Top Five

Mike Rockenfeller (Audi), Schnellster im ersten Freien Training am Norisring
Foto: Jens Hawrda
Das erste Freie Training am Norisring wurde von Audi dominiert. Die vier Schnellsten bei diesem ersten Kräftemessen waren Mike Rockenfeller vor Loic Duval, Renè Rast und Nico Müller, wie gesagt alle im Audi. Erst auf Platz fünf folgt mit Philipp Eng der erste BMW-Pilot.

Auf Platz 8 folgt ein weiterer Audi Pilot mit Robin Frijns, vor Bruno Spengler im BMW. Auf Platz 8 landet Jamie Green (Audi) vor dem ersten Aston Martin-Piloten Daniel Juncadella. Auf Platz 10 fährt Marco Wittmann. Paul di Resta im zweiten Aston Martin verpast die Top-Ten knapp auf Platz 11.

Donnerstag, 4. Juli 2019

DTM-Highlight am Norisring

Thunder in the City 


  • Heimspiel für Audi und BMW bei Traditionsveranstaltung in Nürnberg
  • Starkes Programm: von BMW M1 Procar Revival bis Konzert von Mousse T 
  • Prominenter Besuch: Fürst Albert von Monaco erstmals bei der DTM 
DTM Norisring 2018
Foto: dtm.com

In der DTM steht die schnellste Stadtrundfahrt der Welt an: Wenn am Wochenende die Tourenwagen-Serie in Nürnberg die Saisonrennen sieben und acht austrägt, dann kommt es zum ersten Auftritt der neuen, mehr als 600 PS starken Turbo-Autos auf dem nur 2,3 Kilometer kurzen, aber anspruchsvollen Stadtkurs. Mit einer prognostizieren Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h wird der DTM-Rundenrekord also fallen. Die 77. Auflage des Norisring Speedweekends lockt mit einem starken Rahmenprogramm nicht nur zahlreiche Fans an – auch hochkarätige Prominente haben sich angesagt. 

Für Audi und BMW ist der Auftritt in Nürnberg gleichermaßen Heimspiel, keine Strecke im DTM-Kalender liegt näher an den Konzernzentralen in Ingolstadt und München. Beide Hersteller setzen auf dem Kurs am Dutzendteich ihr Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze fort. Der zweimalige Saisonsieger René Rast (Audi) führt mit 93 Punkten die Tabelle nur zehn Zähler vor Philipp Eng (BMW) an. Hinter dem Schweizer Nico Müller (Audi, 76 Punkte) liegt Lokalmatador Marco Wittmann (BMW, 68 Punkte) auf dem vierten Tabellenrang. 

Lokalmatador Wittmann: „Stressigste Rennen des Jahres“ 

„Für mich ist es zwar das stressigste Rennen des Jahres, aber keinesfalls eine Belastung“, sagt Wittmann, der aus dem benachbarten Fürth stammt und 2018 erstmals an der Noris gewinnen konnte. „Es ist für mich etwas sehr Schönes zu wissen, dass ich von Fans, Familie und Freundeskreis vor Ort die volle Unterstützung habe. Das ist genial und gibt mir eine Motivationsspritze.“   

Neben Wittmann schlagen für Tabellenführer Rast 2019 bereits zwei Siege zu Buche. Der Mann aus Minden tritt am Norisring mit einem geänderten Fahrzeugdesign an. Mit dem Logo des FC Bayern München auf seinem Auto wirbt er für den Audi Cup, das hochklassig besetzte Fußballturnier seines Arbeitgebers Ende Juli. Rasts Markenkollege Jamie Green, der zuletzt im italienischen Misano wegen einer Blinddarmoperation kurzfristig pausieren musste, kehrt in seinen RS 5 DTM zurück.  

Aston Martin optimistisch vor Premiere am Norisring

Neuling Aston Martin hat die Zeit zwischen Misano und Norisring für Testfahrten genutzt. Zwei Tage hatte das Team R-Motorsport, das die vier Aston Martin Vantage DTM einsetzt, noch im Kontingent. „Wir haben einige Fortschritte gemacht,“ sagt Rookie-Fahrer Ferdinand von Habsburg (AUT). „Ich hoffe, dass wir ein weiteres Stück näher an die Konkurrenz gerückt sind, denn ich möchte im Rennen mehr mit ihnen kämpfen.“

Von Habsburg wird am Wochenende nicht der einzige Adlige zwischen Dutzendteich und Zeppelinfeld sein. Neben Ex-DTM-Fahrer und BMW-Markenbotschafter Prinz Leopold von Bayern hat sich auch Fürst Albert von Monaco für den Norisring angekündigt. Das Oberhaupt des Fürstentums kommt auf Einladung von DTM-Chef Gerhard Berger ins „fränkische Monaco“, wie der Stadtkurs in Anlehnung an die Formel-1-Strecke an der Côte d'Azur auch genannt wird. Weitere Prominente auf der Gästeliste: Model Lena Gercke, Ex-Fußball-Profi Giovane Elber und der deutsche Skistar Thomas Dreßen, der 2018 die berühmte Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gewann.

Rahmenprogramm mit historischen Rennwagen und Konzert von Mousse T

Der Norisring bietet zudem die Bühne für ein rekordverdächtiges Rahmenprogramm. Neben dem beliebten Porsche Carrera Cup Deutschland sowie der W Series, der neue Formel-Rennserie für Frauen, bilden historische Rennfahrzeuge den sportlichen Rahmen. Bei den Tourenwagen Classics fahren Renntourenwagen der 80er- und 90er-Jahre gegeneinander. Einen einzigartigen Auftritt bietet das BMW M1 Procar Revival. 39 Jahre nach dem letzten Procar-Rennen am Norisring kehren 14 Exemplare des atemberaubenden Sportwagens nach Nürnberg zurück. Bei den Highspeed-Demorunden sitzen unter anderem die ehemaligen Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck (GER), Marc Surer (SUI) und Jan Lammers (NED) am Steuer – die drei Fahrer, die im Juni 1980 im Procar-Rennen die ersten drei Plätze belegten. 

Für musikalische Unterhaltung im Fan Village sorgt am Samstagabend der international bekannte DJ Mousse T. Der deutsch-türkische Musikproduzent hatte 1998 mit seiner Hitsingle „Horny“ den ersten großen Erfolg. Ein Jahr später schaffte er mit dem Song „Sex Bomb“, den er exklusiv für Tom Jones schrieb, auch den internationalen Durchbruch als Songwriter. Zu dem Konzert (Beginn: 18:30 Uhr) haben alle Inhaber eines gültigen Tickets freien Eintritt.  

Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Tickets für das Rennwochenende in Nürnberg sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet. SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr live aus Nürnberg. SPORT1 zeigt am Sonntagabend ab 22.30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes.

Stimmen der Aston Martin Piloten vor dem Rennwochenende am Norisring

Jake Dennis:
„Der Norisring ist für die enorme Stimmung unter den Fans bekannt. Es ist einfach unglaublich, wie viele Menschen zu diesem Rennen pilgern. Die Strecke selbst ist mit ihren langen Geraden und sehr wenigen Kurven absolut einzigartig im Rennkalender. Der Norisring ist ein echter Stadtkurs. Es gibt keinerlei Raum für Fehler. Wenn du nur den kleinsten Fehler begehst, landest du sofort in der Mauer. Deshalb ist diese Strecke so klasse. Jede Qualifying-Runde ist komplett am Limit und auf diesem kurzen Kurs kann ein Zehntel über drei Startreihen entscheiden. Meine bislang beste Erinnerung an den Norisring stammt wahrscheinlich aus der Saison 2015, als ich in der Formel 3 auf die Pole Position gefahren bin. Wir hatten an diesem Wochenende eindeutig nicht das beste Auto, aber mit einer perfekten Runde konnte ich mir mit einem Tausendstel Vorsprung die Pole sichern. In diesem Jahr habe ich mir eine ähnliche Runde vorgenommen. Damit wäre ich dann echt zufrieden, haha!“


Paul Di Resta mag den Norisring
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta:
„Ich liebe es, dass der Norisring so kurz ist. Der Streckenverlauf mag mit den beiden Haarnadeln und den Esses einfach aussehen, aber der Kurs ist trotzdem technisch sehr anspruchsvoll. Es ist beinahe unmöglich, eine perfekte Runde zu fahren, da die vielen Bodenwellen das Anbremsen ganz besonders vor den Haarnadeln unheimlich schwierig machen. Man darf wirklich keine Zeit liegen lassen, da im Qualifying Tausendstelsekunden über deine Platzierung entscheiden können. Ich bin bei diesem Rennen schon auf das Podium gefahren, aber ich konnte in der DTM noch nie ganz oben stehen. Mein bislang einziger Sieg in den Straßen von Nürnberg ist mir 2006 in der Formel 3 gelungen.“

Ferdinand von Habsburg:
„Der Norisring ist eine überraschend physische Strecke und sehr intensiv. Äußerste Perfektion ist gefragt und jede Kurve hat ihren eigenen Charakter. Das muss man respektieren, um schnell zu sein. Die Strecke muss man gut verstehen, denn um die Probleme herum zu fahren, ist dort nicht möglich. Dieser Stadtkurs stellt total andere Anforderungen als konventionelle Strecken, das muss man in kürzester Zeit verinnerlichen, um dort schnell zu sein. Mein schwierigstes Rennen erlebte ich 2017 im zweiten Formel-3-Rennen, das ich mit einer gebrochenen rechten Hand nach einem Unfall am Vortag zu Ende fuhr und dabei sogar um einen Podiumsplatz kämpfte.“

Daniel Juncadella:
„Auf dem Norisring gefallen mir vor allen Dingen die engen Rad-an-Rad-Zweikämpfe auf dieser kurzen Strecke sowie die fantastische Atmosphäre am Rennwochenende. Es ist immer das am besten besuchte Rennen des Jahres und die Tribünen sind stets prall gefüllt. Die größte Herausforderung für uns Fahrer, ist, die richtigen Bremspunkte zu finden. Am Ende der langen Geraden ist es extrem schwierig, so spät wie möglich zu bremsen, da man dabei immer versuchen muss, den Bodenwellen auszuweichen. Wenn einem das gelingt, macht man Rundenzeit gut. Auf diesem Kurs ist es entscheidend, die Bremsperformance voll auszunutzen. Mein schönstes Erlebnis auf dem Norisring war bislang meine erste DTM Pole Position, die ich im Vorjahr dort einfahren konnte. Daran werde ich mich immer erinnern. Das war ein absolutes Highlight für mich. Es war großartig, dass mir das gerade auf dem Norisring vor so einem riesigen Publikum gelungen ist.“