Samstag, 19. Mai 2018

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten zum Samstagsrennen am Lausitzring

Der Lausitzring bleibt weiterhin ein gutes Pflaster für Mercedes-AMG Motorsport: Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) gewann am Samstag den ersten Lauf am zweiten Rennwochenende der DTM-Saison 2018. Für Edoardo war es sein neunter Sieg in der DTM, der erste auf dem Lausitzring und sein erster im Mercedes-AMG C 63 DTM. Das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team steht nun bei insgesamt 14 Erfolgen auf dieser Strecke und ist damit weiterhin die erfolgreichste Marke in der Lausitz.

Mit Edoardo, Gary Paffett, Paul Di Resta, Pascal Wehrlein und Lucas Auer haben nun fünf der sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer bereits mindestens einmal ein Rennen in der Lausitz gewonnen – drei davon (Di Resta, Wehrlein, Auer) feierten auf der Strecke sogar ihren jeweils ersten DTM-Sieg.

Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien):
1. Platz
„Das ist ein ganz besonderer Sieg für mich - mein erster mit Mercedes. Wir hatten im vergangenen Jahr stark zu kämpfen, aber in dieser Saison läuft es für mich viel besser und ich konnte endlich diesen Sieg feiern. Das ist unglaublich. Ich bin super zufrieden und absolut happy. Wir hatten heute eine tolle Strategie, das Auto war gut und auch der Boxenstopp war super. Ich bin echt überglücklich nach diesem Sieg. Mein Start war nicht ganz optimal und die ersten Runden waren etwas schwierig, aber danach ist einfach alles fantastisch gelaufen.“

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich):
4. Platz
„Das war ein hartes Rennen mit vielen Unfällen. Ich hoffe, dass alle Fahrer okay sind. Bis zur Schlussphase des Rennens habe ich alles überstanden. Ich war nach dem Start und den beiden Re-Starts jeweils Erster – dort wäre ich selbstverständlich auch gerne geblieben. Am Ende bin ich dann Vierter geworden, weil sich durch die Boxenstopps einiges verschoben hat. Wenn man von P1 auf P4 zurückfällt, ist das natürlich bitter. Das müssen wir jetzt analysieren. Normalerweise musst du in der DTM jede Chance nutzen. Meine Pole Position war heute eine Wunder-Runde, die sich nicht auf Knopfdruck wiederholen lässt. Morgen ist ein neuer Tag, aber es wird sicher wieder hart.“

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland):
6. Platz
„Das war heute etwas schade. Ich hatte einen sehr guten Start, aber das Rennen verlief unvorhersehbar. Wir trafen nicht die beste Entscheidung, weil wir bei den Boxenstopps alles 50:50 aufteilen mussten – einige fuhren länger, andere kürzer. Bei Edo ist es gut aufgegangen, länger draußen zu bleiben. Glückwunsch an ihn. Für mich war es recht ausgeglichen, aber andere fielen dadurch zurück. Alles in allem können wir zufrieden sein, aber es hätte mit einem unkomplizierteren Rennen besser laufen können.“

Pascal Wehrlein
Foto: Mercedes-Motorsport
Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):
8. Platz
„Ich bin mit dem Rennen nicht zufrieden. Wir haben während des Boxenstopps leider zu viele Positionen verloren. Danach gab es auch noch eine Berührung mit Gary, als wir mit kalten Reifen aus der Box rauskamen. Deswegen war es kein gutes Rennen für mich. Es wäre deutlich mehr drin gewesen, aber morgen ist ja zum Glück wieder ein Rennen. Dann greife ich wieder voll an.“

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (37 Jahre, England):
9. Platz
„Das Ergebnis rührt von meinem schlechten Qualifying her. Startplatz 14 war einfach nicht gut genug, das muss ich morgen besser machen. Das Auto war heute gut. Ich bin nur von meinem Qualifying enttäuscht. Das Rennen selbst war verrückt – erst das Safety Car am Start, dann der heftige Unfall von René, der zum Glück okay ist. Danach die rote Flagge. Es war einfach ein zerfahrenes Rennen und wenn es nur so wenige freie Rennrunden gibt, kann man nur ganz schwer auf die Jungs an der Spitze aufholen. Wir waren in der Spitzengruppe dabei, allerdings eher am Ende davon. Schlussendlich habe ich mit P9 ein paar Punkte mitgenommen, jetzt muss ich es morgen besser machen.“

Daniel Juncadella
(26 Jahre, Spanien):
14. Platz
„Heute gibt es leider nicht viel zu sagen. Ich habe eine Strafe bekommen, weiß aber noch nicht genau, warum. Danach war meine Pace im Rennen gut, aber es ist ganz komisch und ärgerlich, dass es im Qualifying zuvor nicht so gut gelaufen ist. Jetzt konzentriere ich mich auf das zweite Rennen morgen.“

DTM: Rennergebnis Rennen 1 Lausitzring

Grafik: dtm.com

Edoardo Mortara holt seinenn 9. DTM-Sieg

neunter DTM Sieg für Edoardo Mortara
Foto: dtm.com
In einem schwierigen und turbulenten Rennen, das in der Anfangsphase von mehren schweren Unfällen gezeichnet war holte Edoardo Mortara (Mecedes) den Sieg vor Tabellenführer Timo Glock (BMW) und dem Rookie Phillip Eng (BMW).

Bereits am Start fuhr Jamie Green (Audi) auf den stehen gebliebenen Nico Müller (Audi) auf. Das Bergen der Fahrzeuge und Reinigen der Strecke nahm 15 min in Anspruch. Nach dem Neustart ereignete sich ein fürchterlicher Unfall der mit einem Überschlag und folgenden Totalschaden des Audi's von Renè Rast endete. Erleichterung nachdem sich der Staub senkte, als sich Renè Rast selbst aus dem Fahrzeug befreien konnte. Es folgte ein Rennabbruch und Neustart. Das folgende Rennen ging nur noch über 28 Minuten und war geprägt durch taktische Entscheidungen wann wer in die Box. 

Edoardo Mortara entschied sich relativ spät für einen Reifenwechsel, was im nachhinein die richtige Entscheidung war. Ein kluges Rennen fuhr der Meisterschaftsführende Timo Glock, am Ende wurde es ein hervorragender zweiter Platz und ein weiterer Ausbau der Meisterschaftsführung. 

Ganz großen Rennsport bot der BMW-Rookie Phillip Eng der zwischenzeitlich sogar führte, sich letztlich aber mit dem Dritten Platz zufrieden geben musste.

Der Trainingsschnellste Lucas Auer (Mercedes) fuhr auf Platz vier ins Ziel, vor Bruno Spengler (BMW) auf Platz fünf.

Rennergebnis 1. Rennen Lausitzring (Top-Five):

1. Edoardo Mortara (Mercedes)
2. Timo Glock (BMW)
3. Phillip Eng (BMW)
4. Lucas Auer (Mercedes)
5. Bruno Spengler (BMW)

DTM: Pole für Lucas Auer-Glückwunsch

Grafik: dtm.com

DTM: Lucas Auer (Mercedes) holt Pole

Bild: dtm.com
In der letzte möglichen Qualifyingrunde holt Lucas Auer (Mercedes) die Pole für das heutige Rennen am Lausitzring. Auf Platz zwei folgt überraschend der BMW-Rookie Philip Eng und sein BMW-Markenkollegen Bruno Spengler auf Platz 3. Vierter wird Mercedes-Pilot und Formel-1-Rückkehrer Pascal Wehrlein (Mercedes) vor dem Meisterschaftsführenden Timo Glock auf Platz 5. Das Qualifying wurde ganz klar von BMW und Mercedes bestimmt, die jeweils vier Fahrer in den Top-Ten platzieren konnten. Bester Audi-Pilot war Nico Müller auf Platz 9 vor seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller. Das heutige Rennen startet um 13.15 Uhr.

Startaufstellung Rennen 1 Lausitzring (Top-Five):

1. Lucas Auer (Mercedes)
2. Philip Eng (BMW)
3. Bruno Spengler (BMW)
4. Pascal Wehrlein (Mercedes)
5. Timo Glock (BMW)