Donnerstag, 17. Mai 2018

DTM: Stimmen der Mercedes Piloten vor den Rennen auf dem Lausitzring

Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett (37 Jahre, England):
„Nach dem exzellenten Wochenende in Hockenheim mit zwei Podestplatzierungen, inklusive einem Sieg am Samstag, freue ich mich natürlich riesig auf den Lausitzring. Dort habe ich in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen. Der längere Streckenverlauf ist in diesem Jahr etwas anders, weshalb es sicher interessant sein wird, zu sehen, wie wir damit zurechtkommen. Das Auto fühlt sich konkurrenzfähig an und hoffentlich können wir unsere Form in dieses Wochenende mitnehmen.“
 
Lucas Auer (23 Jahre, Österreich):
„Der Lausitzring ist eine geile Strecke, an der immer viele Zuschauer sind, die für eine fantastische Atmosphäre sorgen. In diesem Jahr haben wir ein neues Layout, das wird interessant. Die drei Kurven haben es in sich und sollten neue Überholmöglichkeiten bieten. Mir gefällt die Strecke, sie ist „bumpy“ und ermöglicht richtigen Motorsport. Das taugt mir. Generell verbinde ich mit dem Lausitzring schöne Erinnerungen, da ich dort meinen ersten DTM-Sieg feiern konnte. Entsprechend ist es immer cool, wieder dorthin zurückzukommen. Die Vergangenheit ist zwar keine Versicherung, dass es wieder so gut funktioniert, aber man hat trotzdem ein gutes Gefühl.“
 
Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):
„Ich habe sehr gute Erinnerungen an den Lausitzring, auf dem ich 2014 meinen ersten Rennsieg in der DTM eingefahren habe. Besonders freue ich mich auf die lange Streckenvariante, die wir in diesem Jahr fahren werden. Der vorherige Streckenverlauf war schon sehr kurz mit wenig Kurven. So gesehen werden wir ein bisschen Zeit in den Trainings benötigen, um uns auf die Strecke einzuschießen und dann hoffe ich, dass es wieder so ein erfolgreiches Wochenende für uns wird wie zuletzt in Hockenheim.“
Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien):
„Das erste Rennwochenende der Saison verlief positiv für unser Team. Dennoch weiß ich noch nicht genau, was wir in der Lausitz erwarten können. Das Fahrverhalten des Autos und die Pace waren in Hockenheim gut. Ich hoffe, dass es auf dem Lausitzring genauso sein wird. Die Strecke gehörte bislang nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Allerdings haben sie den Streckenverlauf in diesem Jahr ein wenig verändert. Entsprechend hoffe ich, dass ich dort ein gutes Wochenende haben werde. Mein Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen, um nah an den Führenden in der Meisterschaft dran zu bleiben.“
 
Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland):
„Ich bin sehr froh, dass es gleich mit den nächsten Rennen weitergeht. Nach Hockenheim war ich etwas enttäuscht. Entsprechend möchte ich schnell wieder auf die Strecke und versuchen, es von meiner Seite besser zu machen. Das Gute ist, dass die Hersteller unter den neuen Regeln viel enger zusammen zu liegen scheinen. Jetzt freue ich mich auf den Kampf.“
 
Daniel Juncadella (27 Jahre, Spanien):
„Nach dem Saisonauftakt in Hockenheim und dem 24-Stundenrennen auf der Nordschleife ist der Lausitzring für mich das dritte Rennwochenende in Folge. Das ist klasse und ich bin richtig happy, dass ich momentan so viele Rennen bestreiten kann. Ich fühle mich im Moment in jedem Rennauto wohl und bringe gute Leistungen. Der Lausitzring ist eine Strecke, die ich sehr mag, und ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Auto haben werden. Wenn wir alles richtig hinbekommen, können wir auch dort ein erfolgreiches Wochenende hinlegen. Darauf freue ich mich.“

Historische Renn-Boliden bei der DTM: Geschichte wird neu geschrieben

  • Tourenwagen Classics sorgen in der Lausitz für einen Hauch Nostalgie
  • Prominente Ex-DTM-Piloten geben sich die Ehre
  • SAT.1 und ORF übertragen DTM-Rennen am Samstag und Sonntag live
Die historische DTM ist im Rahmenprogramm zu Gast am Lausitzring
Foto; dtm.com
Die guten alten Zeiten sind zurück. Am Lausitzring wird wieder ein Hauch Nostalgie in der Luft liegen, wenn der zweite Lauf zur Tourenwagen Classics gestartet wird. Die Serie mit den DTM-Klassikern der Achtziger- und Neunzigerjahre war 2017 erstmals Bestandteil des Rahmenprogramms der aktuellen DTM. Neben den historischen Rennwagen werden auf der Strecke auch die ADAC Formel 4 und der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup am kommenden Wochenende packenden Motorsport bieten.
 
Mit Kurt Thiim, Harald Grohs, Olaf Manthey, Christian Menzel, Leopold Prinz von Bayern und Marc Hessel greifen in Brandenburg erneut zahlreiche ehemalige DTM-Fahrer ins Lenkrad. „Es kommen sicherlich alte Erinnerungen wieder hoch. Ich freue mich, dass ich meinen alten BMW nach so langer Zeit mal wieder fahren und auch auf der Rennstrecke alte Weggefährten treffen kann. Das ist was Besonderes“, sagt Leopold Prinz von Bayern und ergänzt: „Das Schöne dabei ist, dass man niemandem etwas beweisen muss. Ich kann es einfach genießen. Ich hoffe, es gibt noch mehr Gelegenheiten, das Auto zu pilotieren.“ Große Anstrengungen unternimmt derzeit das Team von Christian Menzel und Marc Hessel, um in einem flammneu aufgebauten M3 DTM Gruppe A von 1988 antreten zu können. Das Auto sollte in letzter Sekunde für den Renneinsatz bereit sein.
 
Harald „Nippel“ Grohs freut sich besonders auf sein Gastspiel in Klettwitz. „Der Lausitzring ist sehr anspruchsvoll und spannend. Wir fahren aber eher defensiv. Die Ersatzteile für die Autos sind mittlerweile sündhaft teuer geworden. Das kostet ein Schweinegeld.“ Der Essener ist ein großer Fan der Tourenwagen Classics. „Die Serie erfährt großen Zuspruch seitens der Zuschauer. Ich würde mir wünschen, dass der eine oder andere ältere Mercedes und ein, zwei Fords dazu kommen. So wie die DTM früher war mit sechs, sieben Herstellern. Und, dass der Volker Strycek mal wieder mit seinem Opel kommt.“
 
Siegertyp: Originaler BMW M3 von 1987 am Start

Sogar ein früheres DTM-Team aus den achtziger Jahren kehrt mit Vogelsang Valier zurück. Der BMW-Vertragshändler aus dem Vest, der mit den Fahrern Altfrid Heger, Harald Grohs und Olaf Manthey DTM-Geschichte schrieb, feiert ein Revival. Grohs fuhr im schwarzen Vogelsang-BMW M3 der Baureihe E30 den Auftaktsieg der DTM-Saison 1987 auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings ein. Es war der erste offizielle Rennsieg eines M3. Ein BMW 325i Gruppe A von 1986 sowie ein DTM M3 aus der Saison 1987 kommen nun wieder zum Einsatz. „Ich fahre zusammen mit Ralf Bahr mit meinem Originalauto, mit dem ich damals die DTM aufgemischt habe. Das Auto ist in einer tollen Verfassung. Das geht vorwärts. Es ist sehr konkurrenzfähig“, sagt Grohs, der in Hockenheim beim Auftakt der Tourenwagen Classics Vierter in seiner Klasse wurde. „Der dritte Platz wäre kein Problem gewesen, aber ich bin zu viel Windschatten gefahren. Deshalb ging die Wassertemperatur hoch und ich habe aus Rücksicht den Fuß vom Gas genommen und das Auto heil nach Hause gebracht.“
 
Titelverteidiger ist Thorsten Stadler mit einer 1994er-DTM-C-Klasse von Mercedes-Benz. Zum Saisonauftakt in Hockenheim gewann er ausnahmsweise im Team mit Dauerrivale Jörg Hatscher, der am Lausitzring aber wieder einen eigenen C-Klasse-Mercedes pilotieren wird. Aber auch der Alfa 155 V6 ITC von Stephan Rupp ist sportlich zu beachten. „Gegen die ITC-Autos und die Mercedes der älteren Generation und den Alfa haben wir keine Chance. Das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache. In unserer Klasse will ich mit dem E30 aufs Podium“, sagt Grohs und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr auf Olaf Manthey nach dem tollen Erfolg, den sein Porsche-Team am Wochenende beim 24-Stunden-Rennen am Ring unter härtesten Bedingungen reingefahren hat. Er fährt den 325er, mein Nachfolgerauto bei Vogelsang. Er ist eine große Bereicherung für dieses Event.“
 
Rennen mit Pflicht-Boxenstopp am Sonntag

Wer die Zeitzeugen und aktiven Fahrer der „alten“ DTM einmal hautnah erleben möchte: Das Rennen der Tourenwagen Classics geht am Sonntag auf dem Lausitzring von 15:00 Uhr bis 15:40 Uhr über die Distanz von 40 Minuten und beinhaltet einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training am Freitag (14:15 Uhr) entscheiden zuvor zwei Qualifyings (Samstag 8:40 Uhr und 15:55 Uhr) von je 20 Minuten über die Startpositionen.
 
Neben dem spannenden, sportlichen zweiten Rennwochenende der Saison mit Tourenwagen Classics, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und ADAC Formel 4 können sich die Zuschauer am Lausitzring auch auf einen besonderen Live-Act freuen. „Gestört aber GeiL“ heizen im DTM-Fan-Village am Samstagabend mit fetten Beats und treibenden Bässen ein. Im Anschluss gibt es ein großes Public Viewing des DFB-Pokal-Endspiels Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Tags darauf besucht Ex-Boxer Axel Schulz die DTM. Der gebürtige Brandenburger wird die packenden Zweikämpfe der Boliden aus nächster Nähe verfolgen. Ein vollgepacktes Programm also mit vielen Leckerbissen für DTM-Fans.
 
Die beiden DTM-Rennen am Lausitzring zeigt SAT.1 in der Sendung „ran racing“ am Samstag (19.05.) und am Sonntag (20.05.) jeweils ab 13:00 Uhr. In Österreich ist der ORF an beiden Tagen ab 13:15 Uhr auf Sendung. Rennstart ist jeweils um 13:30 Uhr. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen im Livestream gezeigt.

Kevin Schwantz ist Stargast bei der IDM in Zolder

Wenn die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) vom 6. bis 8. Juli 2018 in Zolder mit allen Klassen in die nächste Runde fährt, ist auch Suzuki-Ikone Kevin Schwantz vor Ort. Der Texaner verkörpert Rennsport pur. Aus Hochachtung vor seiner Person wird in der MotoGP-WM auch nie wieder seine legendäre Startnummer „34“ vergeben.
 
Dass die IDM ebenfalls eine ganz große Nummer ist, zeigt das Suzuki zeitgleich mit der IDM ein europaweites Treffen aller GSX-R Fans in Zolder veranstaltet. "Wir haben uns ganz bewusst für ein Treffen parallel zur IDM entschieden", erklärt Jan Breckwoldt, General Manager Sales and Marketing Motorcycle and ATV bei der Suzuki Deutschland GmbH. "Dass wir dort starke Fahrer am Start haben, wurde mit den guten Platzierungen beim IDM-Auftakt in Oschersleben eindrucksvoll demonstriert. Dominic Schmitter ist mit der neuen GSX-R 1000 aufs Podium gefahren und Toni Finsterbusch war ebenfalls unter den Top Five. Zudem starten der Twin Cup und der GSX-R Cup im Rahmen der IDM. Somit wird es für die Suzuki-Fans auf der belgischen Strecke jede Menge Action geben." Insgesamt sind in der IDM sechs Marken vertreten: BMW, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha.
 
Für 45,00 Euro erhalten die Teilnehmer des GSXR-Treffens in Zolder nicht nur freien Eintritt zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM, sondern auch ein VIP-Catering am Samstag und Sonntag in der Suzuki Area im Fahrerlager sowie Zufahrt zum exklusiven GSX-R Parkplatz, der sich ebenfalls im Fahrerlager befindet. Die Tickets für das 1. Europäische GSX-R Treffen in Zolder sind ab 25. Mai 2018 im Ticketshop des Suzuki Clubs unter www.suzuki-club.eu erhältlich.

Mittwoch, 16. Mai 2018

DTM-Meisterschaftsstand vor Rennen am Lausitzring

Kurzer Blick auf die Tabellenstände vor dem DTM-Rennwochenende am Lausitzring:

Timo Glock kommt als Meisterschaftsführender zum Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Fahrerwertung (Top-Five):

1. Timo Glock            44 Pkt.
2. Gary Paffett            43 Pkt.
3. Mike Rockenfeller  18 Pkt.
4. Lucas Auer             18 Pkt.
5. Pascal Wehrlein      18 Pkt.


Teamwertung (Top-Five):

1. Mercedes AMG-Motorsport Petronas               61 Pkt.
2. BMW Team RMR                                              44 Pkt.
3. Silberpfeil Energy Mercedes-AMG Motorsport  30 Pkt.
4. Audi Sport Team Phoenix                                  29 Pkt.
5. BMW Team RBM                                               25 Pkt.

Mercedes führt die Herstellerwertung deutlich an
Foto: Mercedes-Motorsport
Herstellerwertung:

1. Mercedes Benz   103 Pkt,
2. BMW                      72 Pkt.
3. Audi                        39 Pkt. 

Dienstag, 15. Mai 2018

DTM-Tabellenführer Timo Glock: „Am Lausitzring geht alles wieder von vorne los“

  • Mike Rockenfeller sieht bei Audi noch Nachholbedarf
  • Mercedes-AMG-Star Pascal Wehrlein freut sich über konkurrenzfähiges Auto
  • DTM fährt am Lausitzring auf der längeren Streckenvariante
Foto: dtm.com
Was ist das für eine rauschende Premiere gewesen? Die DTM ist in Hockenheim spektakulär und spannend in die Saison 2018 gestartet. Die Fortsetzung folgt am kommenden Wochenende auf der längeren Streckenvariante am Lausitzring. Auch auf der östlichsten deutschen Rennstrecke wollen sich die Piloten von ihrer besten Seite zeigen. Mitreißende Überholmanöver, spektakuläre Aufholjagden und puren Rennsport dürfen die Fans in Brandenburg erwarten. Nach den Eindrücken des ersten DTM-Wochenendes wird es auch in Klettwitz manchen Fan vor Begeisterung vom Sitz reißen. Das Fahrerfeld ist eng beieinander. Nuancen entscheiden über Sieg oder Niederlage. Die Zuschauer sollten sich anschnallen.

In diesem Jahr geht es erstmalig seit 2004 wieder auf dem 4,534 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs zur Sache. Mit insgesamt 14 Kurven und einem ausgeglichenen Verhältnis aus langsamen und schnellen Passagen ist diese Variante besonders anspruchsvoll. Die Fahrer erhalten dadurch am Ende der langen Gegengeraden eine weitere gute Überholmöglichkeit.

Timo Glock reist erstmalig als DTM-Leader an

Zum ersten Mal überhaupt in seiner DTM-Karriere reist Timo Glock als Erster der Gesamtwertung an. Der BMW-Pilot hat mit 44 Punkten gerade einmal einen Zähler Vorsprung auf Mercedes-AMG-Pilot Gary Paffett. Die beiden Routiniers waren die Hauptdarsteller eines denkwürdigen Rennwochenendes. Insbesondere am Sonntag beim zweiten Lauf lieferten sie sich auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ein Duell für die Rennsport-Ewigkeit. Der BMW-Pilot hatte am Ende eines denkwürdigen Rennens die Nase vorn. „Das war beste Werbung für den Sport und die DTM. Diese Zweikämpfe haben alle von den Sitzen gehauen. Das war rundum positiv“, sagt Glock und erklärt seinen sehr emotionalen Funkspruch kurz nach der Zieldurchfahrt: „Seit Jahren haben wir Fahrer uns dafür eingesetzt, dass die Autos weniger Abtrieb und weniger Flügel haben und wir besseren Sport bieten können. Und dann kommt so ein Rennen dabei raus. Da musste ich am Funk einfach mal ein paar Worte loswerden.“

An den Lausitzring hat Glock indes weniger gute Erinnerungen. Platz elf und 15 waren 2017 seine unbefriedigenden Ergebnisse. „Hier geht wieder alles von vorne los. Das hat mit Hockenheim überhaupt nichts mehr zu tun. Natürlich ist es schön so in die Saison einzusteigen. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr besser aufgestellt sind. Wir hatten hier in den letzten Jahren definitiv Schwachpunkte. Ich setze meine Hoffnung auf die neue Streckenführung. Ich sehe Mercedes-AMG aber noch als klaren Favoriten. Das Auto ist mechanisch sehr gut, hat eine gute Traktion, speziell im ersten Sektor. Die Stärken konnte ich mir am Sonntag lange genug anschauen.“

Paffett: „Das beste Rennen, das ich je gefahren bin“

Dem Drittplatzierten Gary Paffett flogen die Herzen der Fans nach dem zweiten Rennen mindestens genauso zu. „Platz drei war schlussendlich enttäuschend, aber das war es wert. Das war das beste Rennen, das ich je gefahren bin. So ein Zweikampf um den Sieg ist absolut unglaublich“, sagte der Mercedes-AMG-Pilot, der in der letzten Runde noch Mike Rockenfeller passieren lassen musste. „Nach dem exzellenten Wochenende in Hockenheim freue ich mich natürlich riesig auf den Lausitzring. Dort habe ich in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen“, ergänzt Paffett.

Mercedes-AMG ist die erfolgreichste Marke am Lausitzring

Audi-Pilot Rockenfeller ist gleichauf mit den beiden Mercedes-AMG-Fahrern Lucas Auer und Pascal Wehrlein mit jeweils 18 Punkten Dritter im Gesamttableau. „Wir haben nach wie vor Rückstand, auch wenn das am Sonntag im Rennen toll aussah. Durch den Zweikampf vorne wurde das ganze Feld zusammengebracht. Da ist schon noch ein Unterschied. Letztes Jahr hatten wir das beste Auto. Dieses Jahr ist durch die neuen Regeln unser Vorteil bei der Aerodynamik weg, da hängen wir ein bisschen hinten dran“, sagt „Rocky“. Auf dem Lausitzring gewann Audi mit dem RS 5 DTM vier der letzten sechs Rennen. Mit bislang 13 Siegen ist Mercedes-AMG dort die erfolgreichste Marke. Im letzten Jahr siegten Auer und Jamie Green (Audi). BMW erlebte 2017 ein schwieriges Wochenende in Brandenburg. Bester Pilot war vor Jahresfrist Maxime Martin mit den Plätzen vier und acht.
Mit Gary Paffett, Paul Di Resta, Pascal Wehrlein und Lucas Auer haben bereits vier Mercedes-AMG-Fahrer in der Lausitz gewonnen. Di Resta, Wehrlein und Auer feierten auf der Strecke ihren jeweils ersten DTM-Sieg. „Ich habe sehr gute Erinnerungen an den Lausitzring, auf dem ich 2014 meinen ersten Rennsieg in der DTM eingefahren habe. Besonders freue ich mich auf die lange Streckenvariante“, sagt DTM-Rückkehrer Wehrlein, der mit seinem Einstand als Fünfter und Sechster im Rennen sehr zufrieden war. „Hockenheim hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte ein konkurrenzfähiges Auto, mit dem ich was anfangen konnte. Verbessern muss ich mich noch mit den kalten Reifen im Qualifying. Ich habe in Hockenheim viel gelernt und ich hoffe, dass es nun noch weiter nach vorne geht.“

Fette Beats von „Gestört aber GeiL“

Neben dem spannenden, sportlichen zweiten Rennwochenende der Saison können sich die Zuschauer am Lausitzring auch auf einen besonderen Live-Act freuen. „Gestört aber GeiL“ heizen im DTM-Fan-Village am Samstagabend eine Stunde lang mit fetten Beats und treibenden Bässen ein. Die Erfurter Nico Wendel und Marcel Stephan gehören zu den gefragtesten DJs der Bundesrepublik. Die Single „Unter meiner Haut“ erhielt Platin und Dreifach-Gold, für die Songs „Ich & Du“ und „Wohin willst du“ gab es jeweils Gold, ebenso wie für das Debüt-Album „Gestört aber GeiL“. Inhaber eines DTM-Tickets inkl. Fahrerlager-Ticket haben freien Zutritt zum Konzertgelände. Das attraktive Rahmenprogramm runden Autogrammstunden mit allen 18 Fahrern, das RoboKeeper Fußball-Modul inklusive einem Gewinnspiel des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und am Samstagabend ein großes Public Viewing des DFB-Pokal-Endspiels Bayern München gegen Eintracht Frankfurt ab.