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| Nico Müller im Audi RS 5 DTM in Budapest Foto: Audi-Motorsport |
Dienstag, 2. Mai 2017
DTM: Nico Müller begeistert Fans in Budapest
Montag, 1. Mai 2017
Das DTM-Reglement für die neue Saison steht fest
- Weitere Änderungen im Sinne des Sports auf der Rennstrecke
- Einschränkung des Funks und des DRS fordern Übersicht des Fahrers
- Aufwertung des Qualifyings: Die drei schnellsten Fahrer erhalten Punkte
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| Foto: Jens Hawrda |
Im Sinne des sportlichen Wettbewerbs steht die Einzelleistung eines Fahrers im Fokus. „Wir wollen in der DTM den Sport in den Mittelpunkt rücken. Die DTM hat ein überragend leistungsstarkes Fahrerfeld – und diese Leistungen will der Fan auch in den Rennen erleben können“, sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR.
Der Funkverkehr wird ab diesem Jahr deutlich eingeschränkt. Während des Rennens ist die Informationsübermittlung von der Box zum Fahrer verboten. Damit muss der Fahrer deutlich mehr Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selber treffen. Die Kommunikation von der Box zum Auto beschränkt sich auf die klassische Anzeigetafel auf der Start-/Zielgeraden. Das Funkverbot wird nur in wenigen Ausnahmesituationen aufgehoben: Wenn sich das DTM-Auto in der Boxengasse befindet, Gelbe Flaggen gezeigt werden oder während einer Safety-Car-Phase – hier dürfen sicherheitsrelevante Hinweise gegeben werden.
Für zusätzliche Spannung nach einer Neutralisation des Rennens durch eine Safety-Car-Phase sorgt der Re-Start in einer zweireihigen Grid-Formation im Indianapolis-Stil. Dies fordert den Fahrer nach einem Re-Start im direkten Zweikampf mit seinen Wettbewerbern.
Das taktische Geschick des Fahrers, der nun ohne die Funkanweisungen auskommen muss, wird auch durch die starke Limitierung des Drag Reduction System (DRS) sichtbar. Die Nutzung des DRS ist in allen Rennen auf 12 Runden (insgesamt 36 Aktivierungen) limitiert. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass der Abstand zum Vordermann bei Start/Ziel nicht größer als eine Sekunde ist.
Deutlich aufgewertet wird das Qualifying. Für die Positionen eins bis drei werden Punkte vergeben – für die Pole-Position 3 Punkte, für Startplatz 2 sind es 2 Punkte und für Startplatz 3 noch 1 Meisterschaftspunkt. Damit wird die Herausforderung für den Fahrer, im Qualifying die perfekte Runde zu fahren, auch stärker belohnt als bisher. Die Hersteller und Teams ihrerseits müssen die optimale Abstimmung finden, die sowohl über die volle Renndistanz, als auch für eine schnelle Runde im Qualifying passt.
Nahezu unverändert bleibt das System der Performancegewichte. Die Verteilung wird weiterhin auf der Basis des Qualifying-Ergebnisses ermittelt. Das Basisgewicht der neuen DTM-Fahrzeuge wurde auf 1.125 Kilogramm festgesetzt. In 2,5 Kilogramm-Schritten können maximal 15 Kilogramm zu- oder 30 Kilogramm ausgeladen werden.
Sonntag, 30. April 2017
Debütsieg für Volkswagen in der ADAC TCR Germany
- Schweizer Florian Thoma siegt vor Tim Zimmermann im Audi und Josh Files im Honda
- VW-Pilot Luca Engstler als 16. erneut bester Rookie
- Champion Josh Files reist als Gesamtführender zum Red Bull Ring
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Start-Ziel- Sieg für Florian Thoma
Foto: Jens Hawrda
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„Ich bin super zufrieden: Perfekt, besser konnte es gar nicht laufen. Direkt der erste Sieg im zweiten Rennen im Tourenwagen“, jubelte Florian Thoma: „Teilweise war es ein bisschen brenzlig, aber ich habe die Restarts nach dem Safety Car gut hinbekommen. Ich habe heute einfach mein Bestes gegeben, und es lief echt gut.“
Hinter dem Spitzentrio folgten José Rodrigues (27, Portugal, Target Competition) im Honda, Sheldon van der Linde (17, Südafrika, AC Mayen) im Audi und Pascal Eberle (26, Schweiz, Steibel Motorsport) als bestplatzierter Seat Leon TCR. Honda-Pilot Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), der finnische Audi-Fahrer Antti Buri (28, LMS Racing), Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) in einem weiteren Audi und Vizemeister Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) im Seat komplettierten die Top Ten.
Thoma erwischte einen guten Start, übernahm von der Pole Position aus die Führung und setzte sich anschließend von seinen Verfolgern ab. Dahinter ging es eng zu, die 41 Starter lieferten sich spannende Duelle. Bei einem dieser Zweikämpfe kam es zu einem Kontakt zwischen Rudolf Rhyn (19, Schweiz, TOPCAR Sport) und Kristian Poulsen (41, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler). Zudem rutschte Niels Langeveld (29, Niederlande, Racing One) nach einem Verbremser ins Kiesbett. Daraufhin kam das Safety Car für fünf Minuten zum Einsatz.
Thoma zeigte auch nach dem Restart mit noch 17 verbleibenden Rennminuten keine Nerven und zog erneut davon. Dies wiederholte er auch, als das Safety Car in der Schlussphase erneut auf die Strecke kam, nachdem Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen) ausschied und sein Honda geborgen werden musste. Danach fuhr Thoma seinen ersten Sieg souverän ein.
Als Führender der Gesamtwertung verlässt Titelverteidiger Josh Files die Magdeburger Börde. Er liegt mit 72 Punkten an der Spitze vor Sheldon van der Linde mit 58 Zählern und Tim Zimmermann mit 56. Dahinter folgen Florian Thoma (54), Kris Richard (49) und Steve Kirsch (46). Vom 9. bis 11. Juni geht es für die ADAC TCR Germany mit dem zweiten Rennwochenende am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg weiter.
Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany
Florian Thoma (Sieger, Liqui Moly Team Engstler): „Ich möchte immer vorne dabei sein – ganz egal, wie viele Fahrer starten. Heute habe ich das erreicht. Ich fühle mich super wohl im Team, die Serie ist toll, und ich freue mich auf die nächsten Rennen in Spielberg.“
Tim Zimmermann (Zweiter, Target Competition): „Ich kann sehr zufrieden sein, gerade weil ich in den ersten beiden Trainingseinheiten nicht fahren konnte und demnach weniger Runden als die anderen hatte. Von daher ist der zweite Platz natürlich super, und werde mich jetzt motiviert auf den Red Bull Ring vorbereiten.“
Josh Files (Dritter, Target Competition): „Florian ist super gefahren, er hat den Sieg verdient. Für mich war es ein schwieriges Rennen, aber mit dem Ergebnis bin ich absolut einverstanden. Es ist ein langes Jahr, und da ist jeder Punkt sehr wertvoll.“
BMW Team Schnitzer siegt im 150. Rennen des ADAC GT Masters
- Philipp Eng und Ricky Collard gewinnen Sonntagsrennen in Oschersleben
- Sechs verschiedene Marken auf den ersten sechs Positionen
- Erster Sieg für das BMW Team Schnitzer und den BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters
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Eng/Collard holen Sieg im Rennen am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
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Eng dominiert erste Rennhälfte
Pole-Setter Eng ließ beim Start nichts anbrennen und bog als Spitzenreiter in die enge erste Kurve der Motorsport Arena Oschersleben ein. Der Österreicher baute danach – trotz einer kurzen Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Audi-Pilot Patric Niederhauser (25/CH, Aust Motorsport) – seinen Vorsprung auf Verfolger Müller im Porsche stetig aus. Als Eng zur Rennmitte seinen Pflichtboxenstopp absolvierte und an Partner Collard übergab, hatte er einen Vorsprung von mehr als sechs Sekunden herausgefahren. Der erst 20 Jahre alte Collard zeigte danach eine abgeklärte Leistung. Auch als das Feld durch zwei weitere Safety-Car-Phasen noch einmal zusammengeschoben wurde, hielt der BMW-Junior dem Druck der Verfolger stand. Er sicherte damit dem BMW Team Schnitzer beim Debütwochenende im ADAC GT Masters gleich den ersten Sieg.
Der Kampf um Platz zwei zwischen dem Porsche-Duo Renauer/Müller und den Corvette-Piloten Gounon/Keilwitz entschied sich bei den Boxenstopps. Während anfangs der „Elfer“ die Position behauptete, zogen während der Boxenstopp-Phase Gounon/Keilwitz vorbei. Renauer und Müller mussten sich mit dem dritten Rang zufriedengeben. Für beide Fahrercrews war es der erste Podestplatz der Saison. Platz vier ging an die besten Lamborghini-Piloten, Marco Mapelli (29/I) und Norbert Siedler (34/A, beide Team HB Racing), vor Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport) im erfolgreichsten Audi R8 LMS.
Die ADAC GT Masters-Neulinge Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Leipzig, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) stellten mit ihrem Mercedes-AMG GT3 sicher, dass sechs verschiedene Hersteller das Rennen auf den ersten sechs Plätzen beendeten. Filip Salaquarda (33/CZ) und Markus Winkelhock (36/Berglen-Steinach, beide BWT Mücke Motorsport) kamen mit ihrem Audi R8 LMS als Siebte ins Ziel, danach folgten Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bonn, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED). Hinter ihren Audi-Markenkollegen Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (20/ZA, beide Aust Motorsport) sammelten die letztjährigen Titelträger Connor De Phillippi (23/USA) und Christopher Mies (27/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) als Zehnte noch einen Meisterschaftszähler.
Nicht ins Ziel kamen die Samstagssieger Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Pocking, beide KÜS Team75 Bernhard), die ihren Porsche 911 GT3-R nach sechs Runden mit einem Defekt abstellen mussten.
Stimmen der Sieger:
Ricky Collard (BMW Team Schnitzer, BMW M6 GT3): „BMW und mein Teamchef Charly Lamm sind ein großes Risiko eingegangen, als sie mich verpflichtet haben, denn ich hatte vor dieser Saison überhaupt noch keine GT-Erfahrung und bin noch nie außerhalb von Großbritannien Rennen gefahren. Ich habe mit Philipp einen tollen Teamkollegen bekommen, von dem ich schon viel gelernt habe. Wir hatten für Oschersleben auf Top-Ten-Plätze gehofft, aber im Laufe des Wochenendes unsere Hoffnungen immer weiter nach oben korrigiert. Das Rennen war nicht einfach. Ich hatte zum Rennende hin viel Druck von der Corvette, habe diesem aber standgehalten. Vielen Dank an BMW und das BMW Team Schnitzer für das in mich gesetzte Vertrauen.“
Philipp Eng (BMW Team Schnitzer, BMW M6 GT3): „Besser konnte es nicht laufen. Ich hatte nicht erwartet, dass wir an diesem Wochenende so eine starke Leistung zeigen und alles so glatt läuft. Wir haben heute alles auf eine Karte gesetzt und sind sehr viel Risiko bei der Abstimmung eingegangen. Zudem bin ich mit frischen Reifen gestartet. Das hat sich ausgezahlt. Ich bin, als ich nicht mehr im Auto saß, tausend Tode gestorben, als das Safety-Car auf die Strecke kam. Aber Ricky hat einen tollen Job gemacht. Ich freue mich für BMW, den ersten Sieg für den M6 GT3 im ADAC Masters geholt zu haben. Ich hoffe, es geht so weiter.“
Philipp Eng holt Pole-Position für BMW Team Schnitzer
- Philipp Eng Schnellster im Zeittraining für Sonntagsrennen in Oschersleben
- Porsche-Werksfahrer Sven Müller startet ebenfalls aus Reihe eins
- SPORT1 überträgt heute live ab 13.00 Uhr aus Oschersleben
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Philipp Eng holt Pole für Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
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Wärmeres Wetter und eine Strecke mit mehr Grip sorgten im zweiten Zeittraining für deutlich schnellere Rundenzeiten als in der Samstagssession. Mit seiner Bestzeit von 1.25,322 Minuten war Eng rund 0,8 Sekunden schneller als der Pole-Sitter des Samstagsrennen, Mathieu Jaminet. Für Eng ist es die dritte Pole-Position im ADAC GT Masters - herausgefahren mit drei verschiedenen Marken: Porsche, McLaren und BMW. Gleichzeitig ist es die Premieren-Pole für den BMW M6 GT3 in der Rennserie.
"Ich freue mich sehr, die erste Pole-Position mit dem BMW M6 GT3 geholt zu haben", so Eng, der sich das Fahrzeug mit Ricky Collard (20/GB) teilt. "Wir haben nicht damit gerechnet beim ersten Rennwochenende des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters gleich auf die Pole zu fahren. Das Team hat einen tollen Job gemacht und mich zum genau richtigen Zeitpunkt auf die Strecke geschickt, damit ich eine freie Runde hatte. Das Auto war perfekt. Jetzt freue ich mich auf das Rennen. Ricky hat gestern schon gezeigt, dass er trotz seiner geringen Erfahrung im GT3-Sportwagen im Rennen schnell unterwegs ist. Wir wollen auf das Podium fahren."
Als Zweiter qualifizierte sich mit einer Rundenzeit von 1.25,345 Minuten Sven Müller (25/Bingen) im Porsche 911 des Teams Precote Herberth Motorsport. Der Porsche-Werksfahrer bildet ein Fahrerteam mit Robert Renauer (32/Jedenhofen). Mit der Corvette C7 von Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) sowie dem Lamborghini Huracán von Marco Mapelli (29/I) und Norbert Siedler (34/A, beide Team HB Racing) auf den Positionen drei und vier starten vier verschiedene Marken aus den ersten beiden Startreihen in das Sonntagsrennen.
Ezequiel Perez Companc (22/RA) und Mirko Bortolotti (27/I, beide GRT Grasser-Racing-Team) wurden in einem weiteren Lamborghini Fünfte. Bester Audi war der R8 von Dennis Marschall (20/Eggenstein-Leopoldshafen) und Patric Niederhauser (25/CH, beide Aust Motorsport), der auf den sechsten Startplatz fuhr. Insgesamt 15 Fahrzeuge lagen in der Sitzung innerhalb von rund einer Sekunde.
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