Sonntag, 27. März 2016

BMW Motorsport Junioren mit Schubert Motorsport im ADAC GT Masters

  • Jesse Krohn und Louis Delétraz starten im neuen BMW M6 GT3
  • Gasteinsatz von Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk beim Saisonstart in Oschersleben
Bild: ADAC-Motorsport
Schubert Motorsport greift mit zwei Youngstern nach der erfolgreichen Titelverteidigung: Die Teamchampions des vergangenen Jahres setzen im ADAC GT Masters auf zwei junge Talente aus der Nachwuchsförderung von BMW. Jesse Krohn (25, FI), der 2014 als "BMW Motorsport Junior of the Year" aus der BMW-Nachwuchsförderung hervorging startet im neuen BMW M6 GT3 von dem Team aus Oschersleben. Bei vier Veranstaltungen fährt er gemeinsam mit Louis Delétraz (19, CH), dem letztjährigen "BMW Motorsport Junior of the Year" und Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Jean-Denis Delétraz. Bei drei Veranstaltungen wird Krohn von erfahrenen BMW-Werksfahrern unterstützt. Den Anfang macht dabei Martin Tomczyk (34, Rosenheim). Der ehemalige DTM-Champion startet beim Saisonstart und Heimspiel von Schubert Motorsport in der Motorsport Arena Oschersleben (15. bis 17. April) mit Krohn und tritt erstmals in der "Liga der Supersportwagen" an.
 
Krohn fuhr bereits seit 2012 sporadisch im ADAC GT Masters und freut sich auf die komplette Saison in der Serie: "Die Serie ist sehr stark besetzt und die Rennen sind äußerst spannend. Ich bin bereits in den USA mit dem neuen BMW M6 GT3 gefahren, und ich muss sagen, dass es ein sehr beeindruckender Rennwagen ist. Ich bin sicher, dass wir damit im ADAC GT Masters auf Anhieb konkurrenzfähig sein werden. Schubert Motorsport ist ein sehr erfahrenes Team und kennt das ADAC GT Masters bestens. Deshalb sollten wir gut aufgestellt in die Saison gehen. Wir möchten im Kampf um die Spitzenplätze ein deutliches Wort mitreden, und ich persönlich möchte mich in dieser Saison in meiner Entwicklung als Fahrer den nächsten großen Schritt nach vorn machen."
Bild: ADAC-Motorsport
Bei einem Test in dieser Woche auf dem Lausitzring machten sich Krohn und Delétraz bereits mit ihrem Einsatzfahrzeug und dem Team vertraut. "Ich freue mich schon sehr darauf, mit dem BMW Motorsport Junior Programm im ADAC GT Masters zu fahren", sagt Delétraz. "Es wird meine erste komplette Saison im GT-Sport und in einem GT3-Fahrzeug. Ich bin schon gespannt, denn alles ist neu für mich. Nicht nur das Auto, sondern auch das Format mit längeren Rennen als ich es aus dem Formelsport kenne. Ich möchte in dieser Saison vor allem viel dazulernen, gleichzeitig lautet mein Ziel aber auch, schnell zu sein und mit meinen Teamkollegen die bestmöglichen Ergebnisse zu holen."
 
Beim Auftakt in die zehnte Saison des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben startet jedoch erst einmal Martin Tomczyk mit Krohn. "Ich freue mich sehr darauf, die BMW Motorsport Junioren beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben unterstützen zu dürfen", sagt Tomczyk. "Wie wichtig BMW die Förderung junger Talente schon immer war, habe ich selbst erfahren, als ich im Alter von 16 Jahren im BMW ADAC Formel Junior Cup gestartet bin. In dieser Zeit habe ich den Grundstein für meine Karriere gelegt. Nun unterstütze ich die neue Generation von BMW Junioren sehr gerne mit meiner Erfahrung. Dass ich dabei die Gelegenheit bekomme, mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters zu starten, freut mich besonders. Die Rennserie zählt zu den am härtesten umkämpften GT-Serien und bietet großartigen Motorsport. Noch dazu trete ich gemeinsam mit dem Team Schubert an, das ich von meinen Einsätzen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bestens kenne. Bei ihrem Heimspiel in Oschersleben für sie zu fahren, wird eine tolle Sache."

Samstag, 26. März 2016

Ludwig und Asch starten mit Zakspeed Mission Titelverteidigung im ADAC GT Masters

  • Meistermannschaft des Vorjahres greift auch 2016 nach dem Gewinn des Fahrertitels
  • Team aus Niederzissen setzt zwei neue Mercedes-AMG GT3 ein
  • Champions Luca Ludwig und Sebastian Asch bilden eine Fahrerpaarung
Sebastian Asch (l.) u. Luca Ludwig wollen ihren Titel 2016 verteidigen
Foto: Jans Hawrda
Das Team Zakspeed hat für die Saison 2016 des ADAC GT Masters eine klare Zielsetzung ausgegeben: erfolgreiche Verteidigung des Fahrertitels. Dafür verdoppelt Zakspeed den Einsatz und geht in diesem Jahr mit zwei neuen Mercedes-AMG GT3 in der „Liga der Supersportwagen“ an den Start. Die aktuellen Champions Luca Ludwig (27, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch) gehen mit der Startnummer #1 in die „Mission Titelverteidigung“, die Fahrer des zweiten Mercedes-AMG veröffentlich Zakspeed im Rahmen des ADAC GT Masters-Medientags am 4. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

In der Saison 2016 werden die Karten im ADAC GT Masters neu gemischt. In einem Starterfeld voller starker Piloten und vieler neuer Supersportwagen muss sich auch Zakspeed beweisen.. „Wir hatten in der ersten Saisonhälfte tolle Rennen, in der zweiten Hälfte sind wir dann etwas eingeknickt und haben teilweise Fehler gemacht“, blickt Teamchef Peter Zakowski auf die Saison 2015 zurück. „Ich denke auf jeden Fall, dass wir in diesem Jahr das Potenzial haben, wieder um den Titel zu fahren. Es gib sicherlich einige Unbekannte, zum Beispiel wie das neue Auto laufen wird, wie die Konkurrenten einzustufen sind – aber ich bin zuversichtlich, dass wir von Beginn an vorn mitfahren können.“

Ludwig blickt auf die zehnte Saison des ADAC GT Masters voraus: „Das Jahr wird sicherlich besonders hart, denn die Konkurrenz ist sehr gut einzuschätzen. Aber wir haben uns auch über den Winter verbessert. Wir haben ein neues Auto und müssen sicherlich noch einiges lernen, aber wir sind strukturell und organisatorisch viel besser aufgestellt als 2015. Ich hoffe natürlich, dass wir in diesem Jahr auch wieder um den Titel fahren können.“

„Ich freue mich schon sehr auf diese Saison“, sagt Teamkollege Sebastian Asch. „Wenn man einige der Namen im Starterfeld liest – das ist schon eine starke Ansage. Viele Marken sind mit ihren neuen Autos vertreten, und ich denke, da weiß momentan noch niemand, wer der Favorit sein wird. Unser Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung. Schließlich haben wir auch die Nummer 1 auf dem Auto. Dafür müssen wir geradestehen. Wir haben dieses Jahr eine neue Teamaufstellung mit einem neuen Ingenieur und wenn wir dann alle bei den Testtagen in Oschersleben das erste Mal zusammen auf die Strecke gehen, werden wir sehen, wie unsere Chancen einzuschätzen sind.“

Freitag, 25. März 2016

Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk startet beim GT Masters in Oschersleben

Beim Auftakt in die zehnte Saison des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben geht Martin Tomczyk für Schubert Motorsport im neuen BMW M6 GT3 an den Start.
Martin Tomczyk
Foto: Jens Hawrda
"Ich freue mich sehr darauf, die BMW Motorsport Junioren beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben unterstützen zu dürfen", sagt Tomczyk. "Wie wichtig BMW die Förderung junger Talente schon immer war, habe ich selbst erfahren, als ich im Alter von 16 Jahren im BMW ADAC Formel Junior Cup gestartet bin. In dieser Zeit habe ich den Grundstein für meine Karriere gelegt. Nun unterstütze ich die neue Generation von BMW Junioren sehr gerne mit meiner Erfahrung. Dass ich dabei die Gelegenheit bekomme, mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters zu starten, freut mich besonders. Die Rennserie zählt zu den am härtesten umkämpften GT-Serien und bietet großartigen Motorsport. Noch dazu trete ich gemeinsam mit dem Team Schubert an, das ich von meinen Einsätzen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bestens kenne. Bei ihrem Heimspiel in Oschersleben für sie zu fahren, wird eine tolle Sache."

Pirelli gut gerüstet für zweite Saison im ADAC GT Masters

  • Erfolgreiches Debütjahr für den Exklusiv-Reifenpartner Pirelli
  • Michael Blaufuss, Leiter Motorsport Pirelli Deutschland, im Interview
  • Mit reichem Erfahrungsschatz und Tatendrang in die Saison 2016
Foto: Jens Hawrda
Das Premierenjahr im Rückspiegel, die zweite Saison kurz vor dem Start. Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr vertraut das ADAC GT Masters auch in der Saison 2016 auf Reifen von Exklusivreifenpartner Pirelli. Bevor die „Liga die Supersportwagen“ vom 15. bis 17. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die zehnte Saison startet, spricht Michael Blaufuss, Leiter Motorsport Pirelli Deutschland, über die Aussichten für die zweite Saison als Reifenpartner des ADAC GT Masters.

Wie haben Sie die erste Saison als Exklusivreifenpartner des ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4 im vergangenen Jahr erlebt?

Michael Blaufuss: „Das Jahr 2015 war für Pirelli ein optimaler Einstand als exklusiver Reifenlieferant für das ADAC GT Masters und auch die ADAC Formel 4. Der Verlauf der gesamten Saison mit seinen sehr unterschiedlichen, wetterbedingten Anforderungen an Menschen und Material war außergewöhnlich, extrem faszinierend und eine echte Herausforderung.“

Wie fiel die Rückmeldung der Teams und der Fahrer aus?

„Durchweg sehr positiv - sowohl während als auch nach der Saison. Das betrifft in erster Linie die Performance der Rennreifen, aber auch die logistische Leistung im Hintergrund sowie unsere Unterstützung der Teams an der Rennstrecke bei Service und Montage. Ohnehin hat der Austausch wunderbar funktioniert. Die transparente Zusammenarbeit mit den Teams, deren Feedback sowie die Unterstützung seitens Pirelli führten zu direkten und zumeist erfolgreichen Ergebnissen. Das sind für uns wertvolle Details, die teilweise direkt in die Weiterentwicklung der Reifen einfließen können und am Ende vielleicht den Weg in die Serienproduktion für Straßenfahrzeuge finden. Genau diese offene Kommunikation braucht man, um das Maximum an Erfahrung und Informationen zu sammeln.“

Spielt die große Markenvielfalt im ADAC GT Masters eine Rolle bei Ihrer Arbeit?

„Die verschiedenen Fahrzeugkonzepte sind natürlich eine Herausforderung. Doch aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im GT3-Bereich können wir auf ein entsprechendes Know-how zurückgreifen. Zudem rüsten wir viele Serienpendants der Fahrzeuge, die im ADAC GT Masters starten, aus. Daher sind unseren Ingenieuren die individuellen Parameter der Modelle exakt bekannt. Es besteht eine starke Wechselwirkung zwischen Rennsport- und Serientechnologie, von der beide Seiten profitieren.“

Sie sind zu jedem Rennwochenende mit rund 500 Reifen für das ADAC GT Masters angereist. Plus 650 Reifen für die ADAC Formel 4. Wie bewältigt man so ein Mammutprogramm?

„Voraussetzungen zur erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe sind eine sehr gute und wohldurchdachte Planung, eine klare Organisation sowie eine enge Abstimmung und gute Zusammenarbeit mit allen Partnern. Und vor allem ein extrem motiviertes Team, mit einer gehörigen Portion Leidenschaft für den Motorsport im Blut.“

2016 steht nun die zweite Saison von Pirelli im ADAC GT Masters vor der Tür. Wie nimmt Pirelli die Saison in Angriff?

„Infolge der positiven Entwicklung und des gewachsenen Starterfelds sowie des sich daraus ergebenden größeren Volumens und engeren Zeitfensters für Service und Montage muss Pirelli die Aktivitäten vor Ort teilweise neu bewerten. Zudem haben wir uns auf viele neue Teams und Fahrer einzustellen, mit denen wir nun die Zusammenarbeit starten und die von uns Premiumreifen und Topservice erwarten. Doch aufgrund unserer Erfahrung aus dem Vorjahr sind wir darauf gut vorbereitet und optimistisch, dass auch 2016 eine starke Saison mit faszinierendem Motorsport wird.“

In diesem Jahr gehen zahlreiche neue Supersportwagen an den Start. Welche Herausforderungen stellt das an Pirelli?

„Der größte Teil der neuen Fahrzeugmodelle ist für Pirelli nicht mehr ganz neu. Wir haben unseren Reifen bereits 2015 gemeinsam mit den Herstellern erfolgreich getestet und eingesetzt. Die Weichen für den breiten Einsatz 2016 sind somit gestellt. Vor Ort an der Rennstrecke werden wir selbstverständlich auch jene Teams, die neue Modelle oder Fahrzeuge anderer Hersteller einsetzen, tatkräftig und professionell unterstützen.“

Auf welcher der sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters 2016 werden die Reifen am meisten beansprucht?

„Die verschiedenen Strecken stellen unterschiedliche Anforderungen, von denen viele für die Reifen extrem sind. Im Rennkalender 2016 ist sicherlich der Sachsenring hervorzuheben. Bedingt durch die Bergauf- und Bergab-Passagen sowie die kurzen Geraden stellt diese Stecke die Reifen vor schwierige Aufgaben. Die Längs- und Querkräfte, die auf die Reifen wirken, sind enorm. Aus der Charakteristik der Strecke resultiert eine permanente Belastung für die Reifen, durch die zudem recht kontinuierlich eine gewaltige Menge an Energie geleitet wird.“

Donnerstag, 24. März 2016

Mattias Ekström präsentiert privates Rallycross-Team für 2016

Foto: Audi-Motorsport
Audi-Pilot Mattias Ekström geht in diesem Jahr erneut neben der DTM auch in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft auf Titeljagd. Der 37-jährige Schwede wird mit seinem privaten Rallycross-Team EKS bei ausgewählten WM-Läufen selbst an den Start gehen. Am Steuer des zweiten Audi S1 EKS RX quattro des Team EKS sitzt in dieser Saison erstmals der Finne Toomas Heikkinen.