Freitag, 26. Juni 2015

Mercedes mit Bestzeit im ersten Training

Gary Paffet holt Bestzeit am Freitag für Mercedes
Foto: Jens Hawrda
In der ersten 45 minütigen Trainingssitzung am Freitag fuhr der Mercedes-Pilot Gary Paffet die Bestzeit. Zweischnellster Fahrer Paul die Resta (Mecedes) vor Bruno Spengler (BMW) und Daniel Juncadella (Mercedes).

Fünfter war der Meisterschaftsführende Jamie Green (Audi) vor Mattias Ekström und Adrien Tambay (beide Audi). Dabei ging es wie immer am Norisring aufgrund der kurzen Runde eng zu. Den Traingsschnellsten trennten lediglich eine halbe Sekunde vom Trainingsletzten.

Donnerstag, 25. Juni 2015

DTM in der Stadt: Vorfreude im Audi-Lager

  • Jamie Green und Mattias Ekström große Norisring-Fans
  • Tabellenführer Green: „Mauern verzeihen keinen Fehler“
  • Verfolger Ekström: „Man kann nicht fahren wie auf der Playstation“
Die Audi-Piloten müssen am kommenden Wochenende beim „Heimspiel“ auf dem Norisring aufgrund ihrer Erfolge bei den ersten Rennen der Saison 2015 mit reichlich Zusatzgewicht an Bord ihrer Audi RS 5 DTM antreten. Trotzdem freuen sich Tabellenführer Jamie Green und der Tabellenzweite Mattias Ekström auf das einzige Stadtrennen der DTM.
Foto: Jens Hawrda
„Ich glaube, die Kollegen (von Mercedes-Benz) aus Stuttgart werden eine schwer zu knackende Nuss sein“, sagte Ekström am Mittwoch bei einer Audi-Telefon-Pressekonferenz. „Die haben ein Auto, das gut zur Strecke passt. Und sie wissen ganz genau, wie sie es dort abzustimmen haben. Aber wenn wir unseren RS 5 DTM auf den Punkt bringen, dann setzen wir sie unter Druck. Mit einem Halbtreffer schlagen die uns nicht.“

Ähnlich sieht es Ekströms Markenkollege Jamie Green, der drei der bisherigen vier DTM-Rennen der Saison 2015 gewonnen hat. „Ich bin mir noch nicht sicher, was an diesem Wochenende möglich ist“, so der Brite. „Mit den hohen Zusatzgewichten wird der Norisring für uns eine große Herausforderung. Aber wir geben uns keineswegs vorher geschlagen. Der Audi RS 5 DTM passt in diesem Jahr einfach perfekt zu meinem natürlichen Fahrstil.“

Green und Ekström sind große Fans des Nürnberger Stadtkurses. „Auf den meisten Rennstrecken werden Fehler heute nicht mehr bestraft“, sagt Green. „Der Norisring hat zwar nur vier Kurven. Aber über die Renndistanz sind es dann doch sehr viele Kurven, in denen man ganz nahe an den Mauern vorbeifahren muss – und die verzeihen keinen Fehler.“ Ekström: „Auf dem Norisring kann man nicht fahren wie auf einem Parkplatz oder auf der Playstation. Der Norisring ist eine der klassischen Strecken, die ich viel interessanter finde als die modernen.“

Marco Wittmann testet Toro Rosso Formel-1

Am zweiten Testtag der offiziellen Formel-1-Testtage saß auch Marko Wittman für das Formel-1 Team Torro Rosso am Steuer. Der DTM-Meister von 2014 legte mit der viertbesten Trainingszeit des Tages ein beachtliches Trainingsergebnis hin.


Auf seine Facebook seite kommentierte Marco Wittmann den Tag:

"Das war's. Mein Formel-1-Testtag in Spielberg ist vorüber. 158 Runden - und jede einzelne hat Spaß gemacht. Vielen Dank an BMW Motorsport und die Scuderia Toro Rosso für diese großartige Erfahrung!"



Position
Fahrer
Team
Rnd.
Zeit
1
Nico Rosberg
Mercedes AMG Petronas
117
1:09.113
2
Esteban Gutiérrez
Ferrari
110
1:09.931
3
Valtteri Bottas
Williams
79
1:10.029
4
Marco Wittmann
Toro Rosso
158
1:10.103
5
Pascal Wehrlein
Force India
132
1:10.253
6
Jolyon Palmer
Lotus
110
1:10.373
7
Fernando Alonso
McLaren
104
1:10.718
8
Daniel Ricciardo
Red Bull
116
1:10.757
9
Felipe Nasr
Sauber
138
1:10.922


Kampf um jeden Millimeter Asphalt – die DTM auf dem Norisring

Ist Audi-Pilot Jamie Green zu stoppen? Diese Frage beantwortet sich zwischen dem 26. und 28. Juni, wenn in Nürnberg die DTM-Piloten an ihrem dritten Rennwochenende der Saison 2015 Gas geben. Für viele Fahrer und Fans ist der Norisring das Highlight im Terminkalender. Der nur 2,3 Kilometer lange Stadtkurs rund um die große Steintribüne auf dem Zeppelinfeld bietet den Zuschauern beste Unterhaltung und verlangt den Piloten das Maximum ihres fahrerischen Könnens ab. Wenn um jeden Millimeter Asphalt auf der engen Strecke gekämpft wird, ist packende Rennaction vorprogrammiert. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm trägt mit dazu bei, dass den Zuschauern am Wochenende erstklassige Unterhaltung geboten wird.
Foto: DTM-Media
Drei Siege in vier Rennen - Jamie Green ist derzeit in bestechender Form. Der Brite (75 Punkte) hat sich in der Fahrerwertung bereits einen kleinen Vorsprung verschafft und liegt 17 Zähler vor den punktgleichen Markenkollegen Mattias Ekström und Edoardo Mortara (beide 58 Punkte). Entschieden ist damit doch noch lange nichts. 14 Rennen stehen noch aus und allein in Nürnberg sind an beiden Renntagen insgesamt 50 Punkte zu gewinnen.

„In der DTM entscheiden Kleinigkeiten. So schnell wie es bergauf geht, kann es auch wieder bergab gehen – gerade auf dem Norisring. Hier kann praktisch jeder aufs Podium fahren“, sagt DTM-Urgestein Hans-Joachim Stuck. Trotz der momentanen Überlegenheit von Audi ist der Ausgang der beiden Qualifyings (Samstag, 27. Juni, 13.25 Uhr bis 13.45/Sonntag, 28. Juni, 11.40 Uhr bis 12 Uhr) und Rennen (Samstag, 27. Juni, ab 16.45 Uhr/Sonntag, 28. Juni, ab 15.15 Uhr) völlig offen.

Vor allem für die beiden Lokalmatadoren Maximilian Götz (Mercedes-Benz) und Vorjahreschampion Marco Wittmann (BMW) ist das Wochenende in Nürnberg etwas Spezielles. „Der Norisring versprüht ein ganz besonderes Flair. Zudem werden viele Freunde und Familie an der Strecke sein“, sagt Götz, der in seiner ersten DTM-Saison erstmals in die Punkte fahren möchte. Wittmann: „Der Norisring ist meine Heimstrecke. Hier war ich schon als kleiner Bub. Ein absolutes Highlight.“

An Höhepunkten mangelt es auch im Rahmenprogramm nicht: Für musikalische Leckerbissen sorgen die Guano Apes, wenn sie am Samstag im Anschluss an das Rennen live die DTM-Showbühne am Norisring rocken sowie Leslie Clio, die am Sonntag ihren modernen Soul-Pop präsentieren wird. Ein besonderer Blickfang ist auch die Formel Vau, die 50 Jahre nach ihrem Debüt am Norisring mit vielen historischen Rennfahrzeugen zurückkehrt. Zudem kämpfen die Piloten in der FIA Formel 3 Europameisterschaft, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und dem Audi Sport TT Cup um Meisterschaftspunkte.

Wer nicht vor Ort mitfiebert, kann sich dennoch über den Verlauf des Rennspektakels auf dem Laufenden halten. So überträgt die ARD am Samstag, 27. Juni, ab 16.30 Uhr und am Sonntag, 28. Juni, ab 15.00 Uhr die beiden Läufe auf dem Norisring live. Außerdem gibt es auf sportschau.de und DTM.com die Qualifyings im Livestream zu sehen. Die Fans erhalten zudem per Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen weitere interessante Informationen zum Geschehen auf dem Norisring.

Kurzentschlossene, die das Rennen auf dem Norisring hautnah erleben wollen, können auf DTM.com noch Tickets erwerben und dank Print@Home selber zu Hause ausdrucken. Allerdings ist die Auswahl bereits eingeschränkt, da viele Tribünen ausverkauft sind. Auf der großen Steintribüne, von der man die Start-Zielgerade, die ganze Boxengasse und das Fahrerlager überblicken kann, sind jedoch noch Karten erhältlich.

Die SUPERBIKE*IDM feiert Premiere am Hungaroring

Zum ersten Mal gastiert die SUPERBIKE*IDM am Hungaroring. Vom 03. bis 05. Juli geht es für die Fahrer auf der anspruchsvollen Grand-Prix-Strecke um wichtige Punkte in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Das Wochenendticket ist reduziert und kostet 16 Euro im Vorverkauf – inklusive Pitwalk, Party und Kids-Parcours.
Bild: Superbike*IDM
Irány Magyarország – herzlich willkommen in Ungarn. Auf dem Hungaroring in Mogyoród, vor den Toren Budapests, geht es für die Piloten der SUPERBIKE*IDM in die nächste Runde. Als staubig, heiß und tricky wird der legendäre Grand-Prix-Kurs von den Formel 1-Piloten beschrieben – und als eine der anspruchsvollsten Strecken des Kalenders. Ein Sieg auf dem gewundenen Kurs, der kaum Geraden beinhaltet, gilt als große Errungenschaft. Obwohl, oder gerade weil er so eine große Herausforderung ist, ist der Hungaroring bei Teams und Fahrern gleichermaßen beliebt. Auf dem 4.381 Meter langen Kurs mit 14 Kurven geht es nun für die Fahrer der SUPERBIKE*IDM um wichtige Punkte in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Am Start stehen die Klassen Superbike, Superstock 1000, Supersport 600, SuperNaked, Moto3 Standard, Moto3 GP und Sidecar. Mit dabei sind auch die Fahrer der Supportklassen Yamaha R6-Dunlop-Cup und ADAC Junior Cup powered by KTM.

Reduzierte Tickets für den Hungaroring

Fans der SUPERBIKE*IDM profitieren am Hungaroring von reduzierten Ticketpreisen. Das Wochenendticket gibt es im Vorverkauf für 16 Euro.

Die Preise der SUPERBIKE*IDM am Hungaroring im Detail:
Freitag: freier Eintritt
Samstag: 0-14 Jahre freier Eintritt; ab 15 Jahre 10 Euro
Sonntag: 0-14 Jahre freier Eintritt; ab 15 Jahre 15 Euro
Wochenende: 0-14 Jahre freier Eintritt; ab 15 Jahre 20 Euro
VVK Wochenendticket
www.superbike-idm.de/hungaroring: ab 15 Jahre 16 Euro
Tickets an der Tageskasse sind von Freitag bis Sonntag jeweils ab 8 Uhr erhältlich.

Spaß beim Pitwalk, auf dem Kids-Parcours und bei der Party

Der Zutritt zum Fahrerlager ist bei der SUPERBIKE*IDM in allen Tickets enthalten. So bietet sich die Gelegenheit, mit Fahrern und Teams in Kontakt zu kommen und Technikern beim Arbeiten über die Schulter zu schauen. Ein Selfie mit dem Sieger oder ein Autogramm vom Lieblingsfahrer können die Fans auch beim beliebten Pitwalk am Sonntagmittag ergattern. Für den Motorsportnachwuchs steht ein Minibike- und Quad-Parcours mit Betreuung bereit. Am Samstagabend treffen sich Fahrer und Fans bei der Raceparty.

Die SUPERBIKE*IDM am Hungaroring im Livestream

Das Renngeschehen auf dem Hungaroring wird am Sonntag unter www.superbike-idm.de/live als Livestream im Internet übertragen. Die ehemalige MotoGP-Fahrerin und Moderatorin Katja Poensgen berichtet aus der Boxengasse und schaut in den Pausen auf die Renn-Highlights zurück. Der Livestream ist auch über die SUPERBIKE*IDM App unter www.superbike-idm.de/app abrufbar.