Montag, 26. Januar 2015

IDM-Kalender 2015 überarbeitet

Foto: Jens Hawrda
Aufgrund von Überschneidungen des IDM-Rennens in Oschesleben und der Moto-Cross-Veranstaltung im Teutschental musste der IDM Termin Oschersleben eine Woche vorverlegt werden um beide Veranstaltungen mit genügend Personal (Streckenposten usw.) ausstatten zu können.

Der Termin in Schleiz wurde ganz gestrichen, da sich die Betreibergesellschaft Schleizer Dreieck mbH dazu entschlossen hat im Jahr 2015 keine Motorsportrundstreckenrennen auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands stattfinden zu lassen. Wie es mit dem Schleizer Dreieck weitergeht steht damit in den Sternen.

Hier die aktualisierten IDM-Termine 2015:

27.04. - 29.04.2015 Lausitzring - Auftakttraining
 01.05. - 03.05.2015 Lausitzring
 15.05. - 17.05.2015 Circuit Zolder (B)
 29.05. - 31.05.2015 Lausitzring (mit DTM)
 12.06. - 14.06.2015 Oschersleben
 Termin offen Nürburgring
 Termin offen Brünn (CZ)
 07.08. - 09.08.2015 Assen (NL)
 20.08. - 23.08.2015 Oschersleben (German Speedweek)
 25.09. - 27.09.2015 Hockenheimring

Audi Sport TT Cup: 100 Tage bis zum Start

  • Neuer Audi-Markenpokal geht in die entscheidende Phase
  • Vergabe der 18 permanenten Startplätze steht unmittelbar bevor
  • Projektleiter Rolf Michl: „Hätten zwei Starterfelder besetzen können“
Foto: Audi-Motorsport
In exakt 100 Tagen startet im Rahmen des DTM-Auftakts auf dem Hockenheimring das erste Rennen des Audi Sport TT Cup. Das Auswahlverfahren für die 18 permanenten Startplätze des neuen Markenpokals Audi Sport TT Cup ist nahezu abgeschlossen.

 "Wir hatten die Qual der Wahl und hätten aufgrund der hohen Qualität leicht zwei Starterfelder besetzen können", sagt Projektleiter Rolf Michl. "Die hohe Anzahl an weltweiten Bewerbungen ist eine Bestätigung für uns, dass der Audi Sport TT Cup nicht nur national, sondern auch international für große Aufmerksamkeit sorgen wird."

Insgesamt waren 165 Bewerbungen aus 30 Nationen bei der quattro GmbH eingegangen. 18 Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer erhalten nun einen festen Startplatz. Im Anschluss werden vom 2. bis 5. März bei einem Fitness-Camp im Allgäu die physischen Grundlagen für die Rennsaison 2015 geschaffen, ehe es direkt nach Spanien geht: Auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona finden dann die ersten Testfahrten für den Markenpokal statt, der im Rahmen von sechs DTM-Veranstaltungen in Deutschland und Österreich ausgetragen wird.
 
Parallel zur Startplatzvergabe läuft gerade die Erprobung und finale Feinabstimmung des 228 kW (310 PS) starken Audi TT cup sowie der Aufbau der weiteren Rennautos, die die quattro GmbH bei allen Rennen einsetzen wird. So garantiert das Unternehmen maximale Chancengleichheit.

Reifenpartner des Audi Sport TT Cup ist das koreanische Unternehmen Hankook. Die ersten Serienpartner stehen ebenso bereits fest. Hinter den Kulissen wird gerade ein attraktives Fernseh- und Medienpaket für den neuen Markenpokal geschnürt.

Auch die Gespräche mit möglichen Gastfahrern haben begonnen. Sechs Cockpits sind dabei für Motorsport-Legenden, Prominente und Medienvertreter fest reserviert. "Auch hier ist das Interesse riesengroß", freut sich Rolf Michl. "Bis zum Auftakt in Hockenheim haben wir alle Hände voll zu tun - die 100 Tage werden daher sicher wie im Flug vergehen."


Termine Audi Sport TT Cup 2015:


 01. - 03.05. Hockenheim (D)
 26. - 28.06. Norisring (D)
 31.07. - 02.08. Red Bull Ring (A)
 11. - 13.09. Oschersleben (D)
 25. - 27.09. Nürburgring (D)
 16. - 18.10. Hockenheim (D)

Sonntag, 25. Januar 2015

Markus Winkelhock - Im dritten Anlauf ganz nach oben?

Palmen, Sonne und ein Langstrecken-Klassiker: Wenn Audi-Pilot Markus Winkelhock über die 24 Stunden von Daytona spricht, die er am kommenden Wochenende mit einem Audi R8 LMS des Audi-Kundenteams Flying Lizard Motorsports in Angriff nimmt, leuchten seine Augen. „Daytona ist ein faszinierendes Rennen“, schwärmt der 34-jährige Schwabe.
Markus Winkelhock
Foto: Jens Hawrda
Die 5,73 Kilometer lange Strecke unweit der breiten Sandstrände Floridas ist einer seiner Lieblingskurse. Seit 1962 werden in Daytona Sportwagen-Rennen ausgetragen, die Geschichte ist spürbar. „Die Atmosphäre ist toll. Wenn man durch den Tunnel ins Infield kommt, sieht man die Fans am Lagerfeuer sitzen. Fahrerisch sind die Steilkurven im Oval sehr speziell, wir bleiben dort lange Zeit auf dem Gas. Der rechte Hinterreifen wird dabei extrem belastet. Das Infield ist sehr wellig und nicht so topfeben wie die Strecken in Europa – ein toller Mix und eine echte fahrerische Herausforderung“, so der Deutsche, der 2014 mit Audi die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa gewann.
 
 Im Januar ist die Dunkelphase in Daytona länger als bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans, Spa oder auf dem Nürburgring. Und meist bleibt das Geschehen bis zuletzt spannend: „Im US-Rennsport hat man die Möglichkeit, sich durch die Safety-Car-Phasen zurückzurunden. Die Abstände bleiben daher gering. Man muss sich Mühe geben, in der letzten Stunde in der Spitzengruppe zu sein, denn bis zuletzt wird wie in einem Sprintrennen um den Sieg gekämpft.“
 
Bereits zweimal startete Winkelhock auf der Rennstrecke eine Autostunde nördlich der Vergnügungsparks in Orlando, beide Male erlebte er dort eine Achterbahn der Gefühle: 2013 hatte der Schwabe den Sieg vor Augen, als er 200 Meter vor der Ziellinie im Benzinpoker ohne Treibstoff ausrollte und seine Audi-Markenkollegen den ersten GT-Sieg des R8 LMS in Daytona feierten. „2014 wurden wir zunächst Sieger, weil unsere Gegner eine Strafe erhielten. Am Ende wurde die Strafe zurück genommen und wir belegten dann leider doch nur Platz zwei“, erinnert er sich.
 
Im dritten Anlauf will Markus Winkelhock ganz oben aufs Podium. „Ich hoffe dieses Mal auf den Sieg“, sagt der Deutsche, der sich das Cockpit seines Audi R8 LMS im Team von Flying Lizard Motorsports mit den Japanern Tomonobu Fujii, Satoshi Hoshino und dem US-Amerikaner Robert Thorne teilt. „Für meine Teamkollegen ist es zwar der erste Einsatz mit dem R8 LMS in Daytona. Die Testfahrten verliefen jedoch vielversprechend.“

Nachgefragt bei ... René Rast

Renè Rast wird 2015 sein Debüt im Audi R18 e-tron quattro geben
Foto: Audi-Motorsport
Hätten Sie sich vor einem Jahr vorstellen können, dass Sie 2015 Ihr Debüt im Audi R18 e-tron quattro geben würden?

Ich habe schon lange davon geträumt und dafür gekämpft so ein Cockpit zu bekommen, aber nur sehr wenige Rennfahrer auf der Welt erhalten diese Chance. Nun einer zu sein, der es geschafft hat, ist eine große Ehre und freut mich außerordentlich, zumal ich bisher keine großen Erfahrungen mit Sportprototypen habe und 2014 lediglich bei meinem Debüt in Le Mans einen LMP2 pilotiert habe. Ohne diese Lernkurve wäre es allerdings unmöglich gewesen, in einen LMP1 einzusteigen. Das ist ein wirklich großer Schritt, denn der Audi R18 e-tron quattro ist der wohl komplexeste und beste Rennwagen, den es gibt – ein Traumauto!
 
Und wie waren die Reaktionen auf Ihren Aufstieg?

Ich habe viele Nachrichten und Anrufe erhalten. Die Resonanz war durchweg positiv. Viele haben mir gesagt, dass ich nach meinen Erfolgen den Platz im Audi Sport Team Joest verdient habe. Das war schön zu hören.
 
Sie ergänzen das WEC-Fahrerteam bei den 6 Stunden Spa und bei den 24 Stunden von Le Mans im dritten Audi R18 e-tron quattro. Wie laufen die Vorbereitungen? 

Ich bin den Audi R18 e-tron quattro Ende 2014 gefahren. Das war bislang mein einziger Einsatz im LMP1, aber es ist noch viel geplant bis zu meinem ersten Start als Audi-Werksfahrer bei den 6 Stunden von Spa im Mai. Mein neues Team greift mir hervorragend unter die Arme und ich bin gespannt auf die kommende Saison – ganz besonders auf die 24 Stunden von Le Mans. Ich stecke mir keine unmöglich hohen Ziele. Ein Platz auf dem Podium wäre natürlich gigantisch und sollte unser Ziel sein.
 
Renè Rast in den letzten Jahren eine feste Größe in der ADAC GT-Masters und immer vorn dabei
Foto: Jens Hawrda

Sie waren ein ganzes Jahrzehnt lang als GT-Pilot unterwegs. Ist dieses Kapitel Ihrer Karriere nun endgültig vorbei?

Ich werde dem GT-Sport auch weiterhin treu bleiben. Wie das im Einzelnen aussieht, werden wir noch definieren.

Callaway Competition will Corvette-Erfolgsbilanz 2015 ausbauen

  • Callaway Competition startet mit zwei Corvette im ADAC GT Masters 2015
  • US-Sportwagen nach Siegen erfolgreichster Supersportwagen im ADAC GT Masters
  • Callaway Competition will auch 2015 um Siege kämpfen
Callaway Competition geht 2015 mit zwei Corvette Z06 auf Titeljagt
Foto: Jens Hawrda
Das erfolgreichste Team im ADAC GT Masters stellt sich auch 2015 wieder der Konkurrenz. Callaway Competition, mit der Corvette Z06 seit der ersten Stunde im ADAC GT Masters aktiv, startet auch in der Saison 2015 in der „Liga der Supersportwagen“. Das Team um Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone ist mit mittlerweile 21 Laufsiegen die nach Siegen erfolgreichste Mannschaft im ADAC GT Masters und setzt in der Saison 2015 zwei Corvette Z06 ein.

„Das ADAC GT Masters ist unsere sportliche Heimat und wir freuen uns, dass wir auch 2015 wieder dabei sind“, sagt Giovanni Ciccone. „Die Saison 2015 bringt wieder neue Herausforderungen mit sich, denen wir uns gerne stellen, dazu sind wir sehr gespannt auf die neuen Reifen von Pirelli. In den vergangenen drei Jahren lagen wir stets bis zum Saisonende im Titelkampf und wir sind zuversichtlich, dass wir auch 2015 um Siege kämpfen können.

Zum Einsatz kommt 2015 im ADAC GT Masters nochmals die Corvette Z06, der dienstälteste und mit 23 Laufsiegen seit 2007 auch der erfolgreichste Supersportwagen im ADAC GT Masters. Callaway Competition gewann 2009 die Teamwertung des ADAC GT Masters und 2013 die Fahrerwertung mit Daniel Keilwitz und Diego Alessi.

Wer die beiden Corvette von Callaway Competition fahren wird, bestätigt das Team zu einem späteren Zeitpunkt.