Donnerstag, 2. Oktober 2014

ADAC GT Masters-Titelkampf: Das sind die Favoriten

Zwei Rennen und fünf Titelaspiranten in drei verschiedenen Supersportwagen: In den beiden Finalläufen des ADAC GT Masters (Samstag und Sonntag live ab 11:45 Uhr bei kabel eins) kämpfen am Wochenende (3. bis 5. Oktober) in Hockenheim fünf Fahrer mit Audi, Porsche und BMW um die Fahrerwertung des ADAC GT Masters. Das sind die fünf Titelkandidaten des ADAC GT Masters 2014:

Renè Rast (links) und Kelvin van der Linde haben die besten Titelchancen
Foto: ADAC-Motorsport
Die Tabellenführer im Audi R8 von Prosperia C. Abt Racing: Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt), 205 Punkte

Eine Mischung von Jugend und Erfahrung brachte Kelvin van der Linde und René Rast im Audi R8 bis ganz an die Spitze. Das Audi-Duo fuhr drei Laufsiege ein und punktete bisher in allen Läufen. In den beiden Finalrennen haben die Tabellenführer nun die besten Chancen auf den Titel. Van der Linde beeindruckte in seiner ersten Saison im ADAC GT Masters mit einer ebenso starken wie fehlerlosen Leistung und Rast scheint in diesem Jahr einfach alles zu gelingen. Im Audi R8 gewann er bereits die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa. Nun will der Wahl-Frankfurter seine Saison mit dem Titel bei seinem Heimrennen krönen. Im Titelkampf zu stehen, ist für Rast schon eine Routine: Im siebten Jahr in Folge fährt er in einem Porsche-Markenpokal oder im ADAC GT Masters um die Meisterschaft. „Nervös bin ich vor dem Finale nicht, denn ich war in den vergangenen Jahren bereits sehr oft in dieser Situation. Aber angespannt bin ich schon“, sagt Rast. „Unser Polster ist mit 35 Punkten Vorsprung sehr gross, das beruhigt mich. Allerdings kann gerade in Hockenheim beim Finale alles passieren, das kenne ich selbst nur zu gut. Die Rennen dort und ganz besonders die Spitzkehre in der Startrunde haben es in sich. Im ADAC GT Masters haben wir das bereits in den vergangenen Jahren gesehen und ich selbst habe dort bereits schon in der Vergangenheit einen Titel verloren.“
Jaap van Lagen hat auch noch Titelchancen
Foto: ADAC-Motorsport
Der Verfolger im Porsche 911 von GW IT Racing Team Schütz Motorsport: Jaap van Lagen (37, NL), 170 Punkte

In seiner ersten Saison im ADAC GT Masters fährt Jaap van Lagen gleich um den Titel. Beim Finale wird der zweifache Saisonsieger von Christian Engelhart unterstützt, der selbst vor zwei Jahren um den Titel kämpfte. Vor dem letzten Rennwochenende der Saison ist van Lagen kämpferisch: „Ich habe nichts zu verlieren, ich kann nur gewinnen. Daher bin ich vor dem letzten Rennen auch nicht nervös. Ich werde einfach versuchen, in beiden Läufen einen sehr guten Job zu machen und will beide gewinnen. Dazu brauche ich natürlich etwas Glück und muss hoffen, dass van der Linde und Rast in einem Rennen nicht punkten. Spannend wird es in Hockenheim am Freitag im Qualifying, denn eine gute Startposition ist für die beiden Finalrennen sehr wichtig. In Hockenheim war ich in der Vergangenheit in anderen Serien schon erfolgreich und bin dort mehrfach von der Pole Position gestartet.“
mit Aussenseiterchancen Claudia Hürtgen und Dominik Baumann
Foto: ADAC-Motorsport
Die Außenseiter im BMW Z4 des PIXUM Team Schubert: Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (21, A), 159 Punkte

Auf der Zielgeraden der Meisterschaft fehlte Claudia Hürtgen und Dominik Baumann auf dem Nürburgring und dem Sachsenring das Glück, zum Finale startet das BMW-Duo im Z4 so mit einer Aussenseiterchance. Die zweifachen Saisonsieger geben sich aber dennoch nicht geschlagen. Baumann: „Wir haben sicherlich keine realistische Chance mehr um den Titel mitzureden und starten daher komplett ohne Druck in Hockenheim. Dort wollen wir gemeinsam mit unseren Teamkollegen noch um die Teamwertung kämpfen. Ich glaube, dass wir auf der Strecke eine gute Performance haben und beim Finale weiß man nie, was so alles passiert. Wir wollen in den beiden letzten Rennen nochmals angreifen und die Saison möglichst noch mit dem Vizetitel beenden.“

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Fünfkampf um ADAC GT Masters-Titel beim Finale

Fünf Fahrer aus drei Teams mit Audi R8, Porsche 911 und BMW Z4 kämpfen beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim am Feiertagswochenende vom 3. bis 5. Oktober noch um den Titel in der „Liga der Supersportwagen“. Auf der Zielgeraden im spannenden Meisterschaftskampf haben die Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 die besten Chancen. Die Audi-Piloten bauten zuletzt mit einem Doppelsieg auf dem Sachsenring ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 aus.
Foto: Jens Hawrda
 „Wir haben nun ganz klar den Matchball, aber bei einem Finalwochenende weiss man nie, was noch alles passiert“, ist Rast vor dem Finale dennoch vorsichtig. Nichts unversucht werden Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) in den beiden Läufen in Hockenheim (Samstag und Sonntag ab 11:45 Uhr live bei kabel eins) lassen. Im BMW Z4 haben die Tabellendritten nur mathematische Titelchancen, kämpfen aber noch um die Teamwertung und die Vizemeisterschaft.
 
Keyfacts:
Hockenheimring Baden-Württemberg, Hockenheim, Saisonläufe 15 und 16 von 16
Streckenlänge: 4.574 Meter
Layout: 17 Kurven, sechs Links-, elf Rechtskurven, im Uhrzeigersinn befahren
Vorjahressieger Rennen 1 und 2: Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT)
ADAC GT Masters aus Hockenheim im TV: Die beiden Rennen vom Hockenheimring werden Samstag und Sonntag bei „ran Racing“ ab 11:45 Uhr live und in voller Länge auf kabel eins übertragen.

DTM und Super-GT einigen sich auf neues Klasse-1-Reglement


Audi RS5 DTM, Mercedes AMG C-Coupè und BMW M4 DTM
fahren ab 2017 nach dem Class-One-Reglement
Foto: DTM-Media
Die DTM und die japanische Super GT machen große Schritte bei der Zusammenarbeit. Nachdem das technische Reglement vor allem in den Bereichen Chassis und Aerodynamik bereits seit Anfang 2014 in beiden Rennserien identisch ist, wird ab 2017 auch ein einheitliches Motorenreglement gelten. Zwei Liter, Vierzylinder, Turbomotor – das sind die Eckdaten der neuen „Class One”, wie sie international heißen wird. Darauf haben sich der DTM-Rechteinhaber und -vermarkter ITR e.V. und der japanische Super-GT-Veranstalter GTA sowie alle beteiligten Automobilhersteller im Rahmen eines gemeinsamen Meetings am 30. September in Tokio verständigt. Der amerikanische Motorsportverband IMSA plant ebenfalls, Rennen nach dem neuen Klasse-1-Reglement auszuschreiben.
 
Während die Namen und die spezifischen Besonderheiten der einzelnen Rennserien erhalten bleiben sollen, einigten sich die Vertreter von DTM, Super GT und IMSA auf eine Reihe technischer Details, die unter dem Namen „Klasse 1” in ein gemeinsames, weltweit gültiges Reglement einfließen sollen. Spektakuläre Fahrzeuge, ein hohes Sicherheitsniveau und Kostenreduktion für Entwicklung und Einsatz der Fahrzeuge stehen dabei im Vordergrund. Während das äußere Erscheinungsbild dem der neuesten Fahrzeuggeneration von DTM und Super GT entspricht, wurde vereinbart, dass ab 2017 unter den Motorhauben Vierzylinder-Turbomotoren mit zwei Litern Hubraum und einer Leistung von rund 600 PS ihren Dienst verrichten werden. Außerdem wurden bei dem Meeting des sogenannten „Steering Commitee” der drei Rennserien auch bereits eine Reihe von Details wie Testbeschränkungen, Reifenspezifikationen oder die Nutzung von DRS angesprochen. Damit sehen sich die Beteiligten auf dem besten Weg, ab 2017 mit einem Klasse-1-Fahrzeug ohne größere Umbauten auch in anderen Meisterschaften starten zu können.

die Mitglieder der Steering-Kommission einigten sich in Tokio auf das Class-One-Reglement
Foto: DTM-Media
„Die Vereinbarung zwischen den führenden Automobilherstellern in Deutschland und Japan ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem gemeinsamen, weltweit gültigen Klasse-1-Reglement”, erklärte Hans Werner Aufrecht, der 1. Vorsitzende des ITR e.V. „Die Hersteller werden frei entscheiden können, ob sie ein Klasse-1-Fahrzeug heute ihn Suzuka, nächste Woche am Nürburgring und übernächste Woche in Daytona antreten lassen wollen. Das eröffnet den Automobilherstellern völlig neue Vermarktungs-möglichkeiten. Der gemeinsame Name 'Class One' ist dabei ein wichtiger Baustein, sozusagen die Klammer, die alles zusammenhält. Deswegen bin ich froh, dass wir mit diesem griffigen Ausdruck künftig unsere Gemeinsamkeiten in Europa, Japan und den USA demonstrieren. Wir werden dadurch eine nie dagewesene Markenvielfalt auf höchstem technischen Niveau erreichen und den Zuschauern damit noch spannendere Rennen liefern. Es ist eine fantastische Vorstellung, dass die spektakulären Fahrzeuge, wie wir sie aus der DTM kennen, künftig weltweit auf höchstem Niveau und zu vertretbaren Kosten einsetzbar sein werden.” Masaaki Bandoh, der Vorsitzender der japanischen GTA, ergänzt: „Wir hatten ein sehr produktives Gespräch. Wir haben dabei volle Übereinstimmung bei allen Fragen des Technischen Reglements erzielt. Mit dieser Vereinbarung bieten wir optimale Möglichkeiten für die Automobilhersteller, sich in Zukunft nicht nur in der jeweiligen nationalen, sondern in allen Klasse-1-Serien zu engagieren.”

Dienstag, 30. September 2014

Stimmen der Mercedes Piloten zum Rennen in Zandvoort

Christian Vietoris, im neuen Auto bester Mercedes-Pilot
Foto: Mercedes-Motorsport
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
5. Platz
„Zunächst möchte ich meinem Team danken. Sie haben großartige Arbeit geleistet in dieser Woche, um das Auto für das Rennwochenende vorzubereiten. Das war eine erstklassige Leistung. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute Punkte geholt haben und weiter um Platz zwei in der Gesamtwertung kämpfen. Vom 18. Startplatz ist Rang fünf ein ordentliches Ergebnis. Damit hätten wir zu Rennbeginn nicht gerechnet. In der Schlussphase hatte ich hinter Edoardo Mortara mehr zu verlieren als zu gewinnen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, die Punkte für Platz fünf mitzunehmen und kein unnötiges Risiko mehr einzugehen.“
 
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
7. Platz
„Mein Start war leider nicht so gut und ich verlor eine Position. Im Rennverlauf versuchte ich, meine Reifen zu schonen. Das hat leider nicht optimal funktioniert. Der Speed auf den Option-Reifen war nicht so gut wie später auf dem Prime-Reifen. Im Rennen ist viel passiert. Es gab viele Safety Car-Phasen und Zwischenfälle. Das kam unserer Strategie nicht entgegen und kostete uns den Vorsprung durch die Option-Reifen. Am Ende habe ich im Kampf mit Maxime Martin einen Stoß von hinten erhalten und so den sechsten Platz noch verloren. Unter diesen schwierigen Umständen war es jedoch ein akzeptables Rennen.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
8. Platz
„Wir müssen dieses Rennen genau analysieren. Ich verstehe nicht, was einige andere Fahrer gemacht haben. Es gibt einige Fahrer, gegen die man einen harten, aber fairen Zweikampf führen kann. Aber es gibt auch ein paar, die dir beim Anbremsen in die Seite fahren und damit einen Dreher auslösen. Genau das ist mir mit Miguel Molina passiert. Das verstehe ich nicht. Die Kurve gehörte mir, ich war vorne. Platz acht ist in Ordnung. Aber heute wären viel mehr Punkte möglich gewesen. Das Team hat aber gute Arbeit geleistet.“
Vitaly Petrov
Foto: Jens Hawrda
Vitaly Petrov (30, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
11. Platz
„Zuerst möchte ich mich noch einmal für meinen Fehler im Training entschuldigen. Ich startete als Letzter und zu Rennbeginn war es für mich schwierig, die Pace auf dieser für mich neuen Strecke zu finden. Die Balance auf den Prime-Reifen war nicht gut. Daran müssen wir für das nächste Rennen arbeiten. Ich musste während des Rennens die Strecke lernen, da ich im Qualifying nur fünf Runden fahren konnte und vorher noch nie hier gewesen bin. Wir sind das halbe Rennen auf den Option-Reifen gefahren und als meine Pace stärker wurde, konnte ich einige Autos überholen. Meine Rundenzeiten waren nicht schlecht. Ich weiß aber, dass ich noch schneller fahren kann.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
17. Platz
„Platz acht war eigentlich ein gutes Ergebnis. Wir haben stets die richtigen Entscheidungen getroffen. Leider fiel ich durch meine nachträgliche Strafe aus den Punkterängen heraus. Es war ein verrücktes Rennen. Ich hatte eine Berührung mit Augusto Farfus, der zweimal die Linie wechselte. Deshalb konnte ich ihm nicht ausweichen. Insgesamt hätte es vielleicht sogar ein bisschen besser laufen können. Ich war mit meiner Aufholjagd von Startplatz 21 zufrieden. Die Strafe kostete mich meine Belohnung dafür.“

Gary Paffett, Ausfall nach Kontakt mit der Leitplanke
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
ausgefallen
„Das war lange Zeit ein gutes Rennen. Ich hatte einen guten Start und wir kämpften recht weit vorne. Mit den Option-Reifen war ich zufrieden. Dann kamen wir recht früh an die Box, um so vielleicht ein paar Plätze gutzumachen. Zu Beginn sahen wir auf dem Prime-Reifen gut aus. Die erste Safety Car-Phase war ebenfalls noch gut für uns. Bei den weiteren verloren wir jedoch Positionen. Gegen Rennende überholten mich Fahrer auf Option-Reifen. Im Duell mit Pascal habe ich noch etwas mehr Zeit verloren. Am Ende kam ich in Kurve acht etwas zu weit nach draußen und berührte die Mauer ziemlich stark. Es war ein gutes Rennen mit einem enttäuschenden Ende.“
 
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
ausgefallen
„Ich hatte einen kleinen Zwischenfall mit Antonio Felix da Costa. Aber wir hatten schon ab der ersten Runde große Schwierigkeiten. Ich glaube, etwas hat mit dem Auto nicht gestimmt. Vielleicht gab es eine Berührung, die dafür verantwortlich war. Wir waren in einer starken Position, um einige Punkte mitzunehmen. Wenn man dann ausscheidet, ist es natürlich enttäuschend. Hoffentlich läuft es in Hockenheim besser.“

Stimmen der Audi-Piloten zum Rennen in Zandvoort

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 1

„Es ist immer schön, ein Rennen zu gewinnen. Vor allem, wenn es so lange her war. Wir waren 14 Monate ohne Sieg und es war dieses Jahr der erste Sieg für Audi. Es ist ein besonderer Tag. Wir hatten heute etwas Glück, aber mein Auto war auch sehr schnell. Wichtig war, dass ich am Anfang auf den Standardreifen nicht zu viel Zeit verloren habe. Anschließend spielten uns die Safety-Cars in die Hände.“
 
Edoardo Mortara, Platz Vier für Audi
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 4

„Es war ein fantastisches Rennen. Wir hatten eine perfekte Strategie und einen super Boxenstopp. Ich habe viele Autos überholt, nachdem ich nach der Disqualifikation von gestern von ganz hinten starten musste. Es war schwierig heute Morgen, die Motivation zu behalten. Aber wir haben nicht aufgegeben und gezeigt, dass wir unser Chancen nutzen können, wenn sie kommen.“
Timo Scheider
Foto: Jens Hawrda
 
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 10

„Es war ein ereignisreiches Rennen. Die erste Safety-Car-Phase hat mir auf Optionsreifen Positionen gekostet. Die zweite Phase ging ein bisschen in meine Richtung. Ich hatte ein spannendes Rennen und tolle Kämpfe. Mein Auto war mit Optionsreifen und Standardreifen gut. Wir haben am Ende noch einen Punkt geholt und damit unser Minimalziel erreicht.“
 
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 15

„Wir hatten einfach Pech. Wir lagen auf dem zweiten Platz. Marco Wittmann hatte einen frühen Boxenstopp und ich konnte Martin Tomczyk und Nico Müller überholen und lag hinter Mike (Rockenfeller). Dann kam das Safety-Car und das hat viel Zeit gekostet, weil wir auf Optionsreifen gestartet waren. Mattias (Ekström) hat davon profitiert. Mein Speed war wirklich gut. Wir brauchen nur etwas Glück, dann werden die Resultate kommen.“
Mike Rockenfeller, Safety-Car zerstörte sein Rennen
Foto: Jens Hawrda
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 16

„Außer dem Start, der nicht ganz so war, wie ich ihn mir gewünscht hatte und ich eine Position verlor, war das Rennen eigentlich sehr gut. Nachdem ich Wittmann überholt habe und in Führung lag, konnte ich das Rennen an der Spitze gut kontrollieren. Doch dann kam das Safety-Car – und mein Rennen war gelaufen. Es ist extrem frustrierend, dass das Reglement so ist.“
 
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 18

„Es war ein vielversprechendes Rennen. Wir hatten eine gute erste Rennhälfte und konnten mit Standardreifen ein gutes Tempo hinter den Fahrern auf Optionsreifen gehen. Ich sollte eine Runde länger auf den Boxenstopp warten, weil Mattias (Ekström) Priorität hatte. Ich habe dabei zwei Positionen verloren, lag dann hinter Vietoris und Spengler. Dort haben wir viel Zeit mit Kämpfen verloren und es ging nichts mehr vorwärts. Danach schob mich (Timo) Glock von der Strecke. Ich kam zwar wieder aus dem Kies, aber mein Rennen war vorbei.“
 
Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Ausfall

„Das Rennen hat top angefangen. Ich hatte einen super Start und bin direkt auf Platz drei vorgefahren. Es wäre fast noch mehr drin gewesen, hat aber nicht ganz gereicht. Ich habe dann die Reifen geschont und bin hinterher gefahren. Marco Wittmann hatte vorn sehr früh Reifenprobleme. Nach der ersten Safety-Car-Phase war bei mir noch alles in Ordnung, aber nach der zweiten ging plötzlich gar nichts mehr. Ich hatte ein Problem am Auto, weil ich irgendein Teil aufgelesen hatte. Von da an ist alles in die falsche Richtung gelaufen. Der Unfall am Schluss war da nur noch der Punkt auf dem i.“

Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall

„Unglücklicherweise war das Rennen für mich viel zu kurz. Beim Versuch, Paffett zu attackieren, hatte ich plötzlich weniger Abtrieb und Grip an der Vorderachse. Auf dem Gras habe ich dann die Kontrolle über das Auto verloren. Sorry dafür. Es war heute mit diesem Auto eine Menge drin. “