Mittwoch, 24. September 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer zum DTM-Rennen in Zandvoort

 
Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström (36/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Hat das Rennen in Zandvoort schon dreimal gewonnen
• Siegte 2002 in Zandvoort zum ersten Mal in der DTM

„Kein Geheimnis, dass Zandvoort zu meinen absoluten Lieblingsstrecken gehört. Ich habe dort dreimal gewonnen und komme immer gerne dorthin. Nicht nur wegen der Erfolge, sondern auch, weil die Strecke einfach viel Spaß bereitet. Mein Ziel: Ich nehme die Qualifying-Leistung vom Lausitzring und die Leistung aus den Rennen davor und mache daraus zusammen ein perfektes Wochenende.“

Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (32/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

• Startete am Lausitzring aus der zweiten Startreihe
• Absolviert sein zehntes DTM-Rennen in Zandvoort

„Zandvoort ist eine richtig coole Strecke. Nicht so modern wie viele andere, aber mit viel Charakter. Die schnellen Kurven sind eine echte Herausforderung für jeden Rennfahrer. Ich freue mich darauf. Wenn das Wochenende reibungslos verläuft, dann ist ein Platz auf dem Podium oder vielleicht auch endlich mein erster Sieg für Audi durchaus möglich.“

Miguel Molina
Foto: Jens Hawrda
Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Bestreitet in Zandvoort sein 50. DTM-Rennen
• Absolvierte am Lausitzring den zweitschnellsten Boxenstopp der Audi-Piloten

„Eine gute Rennstrecke für Audi, auf der wir bisher immer um den Sieg fahren konnten. Es ist eine Old-School-Strecke, auf die sich alle Fahrer freuen – mich eingeschlossen.“
 
Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

• Gewann 2012 das Rennen in Zandvoort
• Fuhr am Lausitzring die zweitschnellste Rennrunde aller Audi-Piloten

„Das Wochenende in der Lausitz war enttäuschend für mich, deshalb ist es perfekt, dass es schon in zwei Wochen wieder weitergeht. Und dann auch noch in Zandvoort, wo ich schon einmal gewonnen habe. Wir haben noch zwei Chancen auf Punkte und Siege dieses Jahr – und wir wollen sie nutzen.“
 
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)

• Bestreitet sein erstes Autorennen in Zandvoort
• Ist der jüngste Pilot im Fahrerkader von Audi

„Die nächste neue Strecke für mich in diesem Jahr. Ich freue mich darauf, denn alle meine Fahrerkollegen sprechen nur positiv von Zandvoort. Ich möchte endlich wieder einmal in die Punkte fahren. Der Speed stimmt seit Langem, deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir das wieder in ein Ergebnis ummünzen können.“
Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)

• Fährt in Zandvoort sein 80. DTM-Rennen
• Holte in Zandvoort im Vorjahr vorzeitig seinen Meistertitel
 
„Mein erster DTM-Sieg, mein Titelgewinn im Vorjahr – ich habe in Zandvoort schon viele tolle Momente erlebt. Wäre toll, wenn wir auch dieses Jahr etwas Besonderes dort erreichen. Mir macht die Strecke sehr viel Spaß. Hoffentlich haben wir schönes Wetter, damit die Fans in den Dünen auch ein schönes Wochenende haben.“
 
Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)

• Feierte in der Lausitz den ersten Podiumsplatz in der Saison 2014
• Absolvierte dabei die schnellste Rennrunde und den schnellsten Boxenstopp

„Zu Zandvoort habe ich eine ganz besondere Beziehung: Ich habe dort die meisten Pole-Positions meiner Karriere eingefahren, aber gleichzeitig noch eine große Rechnung offen, weil der Sieg schon greifbar nah war. Dieses Jahr wäre ein guter Zeitpunkt, diese Rechnung zu begleichen. Die positive Energie des Podiums vom Lausitzring nehmen wir mit an die Nordseeküste.“
 
Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)

• Absolviert sein drittes Jahr in der DTM
• Belegt zusammen mit Edoardo Mortara Platz zwei in der Teamwertung

„Eine schöne und schnelle Strecke, die Audi und mir gleichermaßen gut liegt. Also der perfekte Ort, um nach einem durchwachsenen Wochenende am Lausitzring zurückzuschlagen.“

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen in Zandvoort

Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Ich war in Zandvoort immer schon sehr gut unterwegs, der Kurs ist toll. Es ist vielleicht sogar die beste Strecke der Saison. Ich freue mich schon sehr darauf. Für die Fahrer ist der Kurs eine große Herausforderung. Es gibt sehr schnelle Ecken und auch eine blinde Kurve. Wir fahren dort auch immer vor vielen Zuschauern. Wegen des Windes kann es manchmal etwas schwierig werden, da er viel Sand auf die Strecke weht. Die Reifen werden dort enorm beansprucht. Aber ich liebe Zandvoort. Im vergangenen Jahr habe ich dort gewonnen, und ich hoffe, dass ich das in diesem Jahr wiederholen kann.“

Joey Hand
Foto: Jens Hawrda
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Zandvoort ist eine der Strecken, auf denen ich in den vergangenen beiden Jahren eine gute Pace hatte. Der Kurs macht mir Spaß. Er erinnert mich an die amerikanischen Kurse der alten Schule, wie den Virginia International Raceway oder Watkins Glen. Die Strecke vereint viele Merkmale amerikanischer Strecken in sich. Es gibt viele tolle und schnelle Kurven. Das hat mir bisher gut gelegen, deshalb ist es klasse, dass wir wieder dort fahren. Ich möchte das Jahr mit guten Ergebnissen beenden, und Zandvoort und Hockenheim sind zwei Stecken, die mir wirklich gefallen.“
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Ich mag Zandvoort. Es ist eine schöne Rennstrecke, auch wenn es noch ein Kurs im alten Stil ist. Es macht Spaß, dort vor den vielen niederländischen Fans zu fahren. Ich mag auch das Layout. Es ist anspruchsvoll und eine Herausforderung für Autos und Fahrer. Zudem ist es schön, ganz in der Nähe des Strandes zu sein – das ist für uns mal etwas anderes.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Ich freue mich auf Zandvoort. Das war immer schon eine großartige Veranstaltung: volle Tribünen, tolle Fans und eine fantastische Rennstrecke. Der Kurs ist zwar nicht mehr der neueste, und der Sand auf der Strecke sowie die Randsteine machen das Fahren dort nicht einfach. Dennoch ist Zandvoort großartig.“
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Wir freuen uns schon darauf, wieder nach Zandvoort zu kommen. Für uns Fahrer war das immer schon eine tolle Strecke, und für das DTM-Auto ist sie eine echte Herausforderung. Für unseren Teamchef Ernest Knoors und damit auch für das BMW Team MTEK ist es eine Art Heimspiel. Ich hoffe, dass wir für das Team ein gutes Ergebnis holen können.“
 
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Zandvoort ist ein sehr interessanter Kurs. Ich habe dort in der Formel 3 und in der Formel Renault gewonnen. Ich kenne die Strecke also wirklich sehr gut. Es ist aber schon eine Weile her, dass ich zum letzten Mal dort gewesen bin. Jetzt freue ich mich darauf, mit meinem Red Bull BMW M4 DTM dort zu fahren. Es gibt einige tolle schnelle Kurven, und das gefällt mir besonders gut. Da sich direkt daneben der Strand befindet, kann vor allem morgens viel Sand auf der Strecke liegen. Darauf müssen wir aufpassen.“
 
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Natürlich habe ich den Gewinn des Fahrertitels gebührend gefeiert. Immerhin war das der bisher größte Tag in meiner Motorsport-Karriere. Die Erinnerungen an die Zieldurchfahrt am Lausitzring und den Jubel danach sind noch immer präsent. Diese Momente werde ich niemals vergessen. Wir haben jedoch mit BMW und meinem Team noch einige weitere große Ziele. Mit ein wenig Glück können wir bereits in Zandvoort die Teammeisterschaft gewinnen. Hoffentlich sammeln wir auch genügend Punkte, damit BMW als Führender in der Herstellerwertung beim Saisonabschluss in Hockenheim antritt. Ich werde wieder mein Bestes geben.“

Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Es ist eine wirklich interessante und schnelle Rennstrecke. Gleichzeitig ist der Kurs aber auch schwierig, denn du darfst dir keine Fehler erlauben. Ich bin dort schon in einem GT-Fahrzeug angetreten, aber im DTM-Auto ist es etwas ganz anderes. Somit ist es praktisch ein neuer Kurs für mich. Ich freue mich schon darauf. Es ist eine Strecke der alten Art, und jeder Fehler kann große Folgen haben. Ich mag solche Kurse, aber ich weiß noch nicht, was mich dort mit dem DTM-Auto erwartet.“

Dienstag, 23. September 2014

DTM in Zandvoort: Vorfreude auf Lieblingskurs der Audi-Fahrer

Der Kampf um den prestigeträchtigen Titel des besten Herstellers spitzt sich zu: Zum vorletzten Lauf der DTM in Zandvoort am kommenden Wochenende (27. bis 28. September) trennen Audi und BMW nur 18 Punkte. Vorteil für die Vier Ringe: An keine andere Strecke haben die Audi-Piloten so viele gute Erinnerungen wie an den Kurs, der eine knappe Stunde von Amsterdam entfernt an der Nordseeküste liegt.
Foto: Jens Hawrda
Zwei Meistertitel, sieben Rennsiege, 15 Podiumsplatzierungen, sieben Pole-Positions und fünf schnellste Rennrunden: Schon die Statistik belegt, wie wohl sich die acht Audi-Werksfahrer auf dem Kurs in Zandvoort fühlen. All diese positiven Erinnerungen wollen die Piloten nutzen, um für ihre Marke den Titel in der Herstellerwertung einzufahren, in der Audi zwei Rennen vor Saisonende nur denkbar knapp hinter BMW liegt.
 
Untrennbar verbunden ist Zandvoort mit der Karriere von Mattias Ekström: Fast auf den Tag genau vor zwölf Jahren holte der Schwede am 29. September 2002 in seinem zweiten DTM-Jahr hier seinen ersten Sieg, der gleichbedeutend mit dem Titelgewinn für seinen Teamkollegen Laurent Aiello war – die erste von bisher sieben Fahrermeisterschaften für Audi in der neuen DTM. Der jüngste Titel wurde ebenfalls in Zandvoort eingefahren: Mike Rockenfeller machte 2013 mit einem zweiten Platz den Sack schon vorzeitig zu. Auch der Deutsche hatte zwei Jahre zuvor in den Niederlanden seinen ersten DTM-Sieg überhaupt gefeiert.

Timo Scheider
Foto: Jens Hawrda
Viermal Startplatz eins, aber noch kein Sieg: Timo Scheider hat eine ganz besondere Beziehung zu Zandvoort. Besonders der Renntag 2003 ist vielen Motorsportfans noch als einer der tragischsten Momente der neuen DTM in Erinnerung: Vom ersten Platz gestartet, führte Scheider das Rennen souverän an. Alles sah nach dem ersten Sieg für den Deutschen aus, der damals noch für eine andere Marke unterwegs war. Doch dann verpatzte sein Team den Boxenstopp und das Auto rollte mit drei Rädern aus. Noch heute bekommt Scheider eine Gänsehaut, wenn er von dem aufmunternden Applaus der Zuschauer und sogar der Mechaniker aus den Boxen anderer Hersteller erzählt, als er zu Fuß zu seinem Team zurückkehrte.
 
Der 4,307 Kilometer lange Kurs stand seit 2001 jedes Jahr im Rennkalender und ersetzt in dieser Saison den abgesagten Lauf in China. Zandvoort gilt als eine der fahrerisch anspruchsvollsten Strecken. Grund dafür ist die Charakteristik des Kurses mit Kuppen, schnellen Kurven und mehreren Überholmöglichkeiten. Feiner Sand, den der Wind oft von den Dünen auf die Strecke weht, macht den Asphalt neben der Ideallinie oft extrem rutschig.

Montag, 22. September 2014

Auf Punktejagd in Zandvoort: BMW will Spitzenplätze in der Team- und Herstellerwertung verteidigen

Marco Wittmann (DE) vom BMW Team RMG steht seit dem Rennen auf dem Lausitzring (DE) als Fahrer-Champion fest – doch zwei weitere Titel sind in der DTM für BMW noch zu gewinnen, wenn die Saison nächstes Wochenende in Zandvoort (NL) auf die Zielgerade einbiegt und am 19. Oktober in Hockenheim (DE) endet.

Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Sowohl in der Team- als auch in der Herstellerwertung ist das Titelrennen noch in vollem Gang. Deshalb wollen die Teams und Fahrer von BMW Motorsport auch im „Circuit Park Zandvoort“ so viele Punkte wie möglich sammeln, um die Spitzenplätze vom BMW Team RMG und von BMW bei den Herstellern erfolgreich zu verteidigen. Aktuell liegt die Mannschaft von Stefan Reinhold (DE) mit 167 Punkten auf Platz eins im Teamklassement. Bei den Herstellern führt BMW die Wertung mit insgesamt 320 Zählern an.
 
In der vergangenen Saison verlief das Rennen in Zandvoort für BMW Motorsport erfolgreich. Im Qualifying konnte sich Wittmann im Ice-Watch BMW M3 DTM die erste Poleposition seiner DTM-Karriere sichern. Im Rennen fuhr er die schnellste Runde als er für den sechsten Umlauf auf dem 4,307 Kilometer langen Dünenkurs lediglich 1:32,296 Minuten benötigte. Als Sieger fuhr im „Circuit Park“ Wittmanns Markenkollege Augusto Farfus (BR) über die Ziellinie. Vor 41.000 Zuschauern zeigte er eine souveräne Leistung und sorgte dafür, dass zum 50. Mal in der DTM-Geschichte ein BMW M3 triumphierte.

Zandvoort zählt zu den absoluten Lieblingsstrecken der BMW Piloten. Grund dafür ist die Charakteristik des Kurses: Die tückischen Hügel, Kuppen und Bodenwellen lassen eine Runde zur Achterbahnfahrt werden. Auch die Lage in den Dünen direkt an der niederländischen Nordseeküste ist einzigartig. Zandvoort war als Ersatzrennen für das geplante China-Gastspiel der DTM in den Kalender gerückt, denn das für diesen Termin geplante Rennen im chinesischen Guangzhou (CN) war abgesagt worden.

Medien-Marathon für DTM-Champion Wittmann nach Titelgewinn

Foto: BMW-Motorsport
Kaum war die Siegesfeier am Lausitzring (DE) vorüber, begann für den frisch gekürten DTM-Champion Marco Wittmann (DE) ein wahrer Medien-Marathon. Bereits auf der Rückfahrt aus der Lausitz standen die ersten Telefon-Interviews auf dem Programm. Es folgten im Verlauf der Woche ein Videodreh für die ARD sowie zahlreiche Besuche bei Print-, TV- und Online-Redaktionen. Am vergangenen Freitag debütierte Wittmann als Co-Kommentator bei der Formel-1-Übertragung des TV-Senders Sport1. Zuvor hatte er den Hauptsitz von BMW Motorsport besucht und sich in allen Abteilungen für die Unterstützung während der grandiosen DTM-Saison bedankt. „Was für eine Woche”, sagte Wittmann. „Es bleibt kaum Zeit, um zu realisieren, was wir auf dem Lausitzring geschafft haben. Die Woche war anstrengend, aber als DTM-Champion absolviert man die ganzen Termine natürlich mit Freude. Ich wache jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht auf.“ Am kommenden Dienstag besucht Wittmann gemeinsam mit anderen BMW Sportlerinnen und Sportlern das Münchner Oktoberfest, ehe es am kommenden Wochenende nach einem Zwischenstopp im ARD-Morgenmagazin schon zum nächsten Rennen in Zandvoort (NL) geht. „Dort wollen wir wieder das bestmögliche Ergebnis erreichen“, sagt Wittmann. „Schließlich geht es ja noch um die Titel in der Team- und Herstellerwertung.“