Freitag, 30. August 2013

ADAC GT Masters - Rahel Frey „Man lernt sich durchzusetzen“

Rahel Frey
Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters ist schon lange keine Männerdomäne mehr: In der „Liga der Supersportwagen“ mischen in diesem Jahr zwei schnelle Frauen vorne mit. Neben Claudia Hürtgen (41, Aachen), die im BMW Z4 bereits zwei Rennen gewinnen konnte, tritt erstmals auch die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey (27, CH / Prosperia C. Abt Racing) im ADAC GT Masters an.  Nach zwei Jahren in der DTM wechselte die schnelle Schweizerin für die Saison 2013 in das ADAC GT Masters und startete im Audi R8 bisher mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten und FIA GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (32, Berglen-Steinach) sowie mit dem nach Siegen erfolgreichstem Pilot der Serie, Christopher Haase (25, Kulmbach). Beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring (30. August bis 1. September) will Frey gemeinsam mit Haase wieder in die Punkte fahren.
 

Voller Terminkalender - Rahel Frey ist mit dem Audi R8 in verschienen Serien am Start

 
Der Audi R8 ist das zweite Zuhause für Frey geworden. Die 27-jährige startet mit dem Sportwagen nicht nur im ADAC GT Masters, sondern hat einen vollen Terminkalender und tritt auch in der Blancpain-Langstreckenserie, auf der Nürburgring-Nordschleife sowie im Audi R8 LMS Cup China an. Frey: „Neben meinem internationalen Programm wollte ich unbedingt auch noch in Deutschland starten und ich denke, das ADAC GT Masters ist die Serie, die man in Europa einfach fahren muss.“

Frey fühlt sich im ADAC GT Masters wohl, von den ersten zehn Rennen hätte sie sich sportlich aber mehr versprochen. „Wenn man aus der DTM kommt, erwartet man von sich selbst natürlich andere Ergebnisse.“ Bisher fuhr die Schweizerin, die 2009 als bislang einzige Frau ein Rennen zum ATS Formel-3-Cup gewinnen konnte, im ADAC GT Masters drei Mal in die Punkteränge. „Gerade zu Saisonbeginn haben wir leider aus verschiedenen Gründen sehr viel Punkte liegen gelassen. Mal hatten wir im Rennen Pech, mal lag unserem Auto die Strecke einfach nicht besonders gut. Diesen verlorenen Punkten läuft man natürlich die ganze Saison hinterher.“
 

Umgewöhnung vom DTM Audi zum Audi R8 kein Problem

 
Rahel Frey
Foto: Jens Hawrda
Die Umgewöhnung vom Audi A5 DTM auf den rund 550 PS starken Mittelmotor-Audi im ADAC GT Masters fiel Frey zu Saisonbeginn nicht schwer: „Man gewöhnt sich schnell an den R8, allerdings ist im GT3-Auto grundsätzlich etwas mehr Bewegung als im deutlich steiferen DTM-Fahrzeug. Die größte Umstellung war für mich die Bremse. In der DTM werden Kohlefaserbremsscheiben gefahren, im ADAC GT Masters Stahlbremsen. Als ich das erste Mal mit dem R8 gebremst habe, habe ich mich richtig erschrocken, denn ich war noch die Bremse aus dem DTM-Auto gewohnt.“
 
Nicht nur beim Bremsen machte die Audi-Werksfahrerin neue Erfahrungen, im ADAC GT Masters muss sie sich ihren Audi mit einem Teamkollegen teilen. „Wenn man sich das Auto mit einem anderen Fahrer teilt, muss man schon Kompromisse eingehen. Das fängt bei der Position der Pedale, Spiegel und des Lenkrads an und hört bei der Fahrzeugabstimmung auf. Zum Glück haben Markus Winkelhock und auch Christopher Haase einen ähnlichen Fahrstil wie ich, das macht die Abstimmungsarbeit einfacher. Es hat allerdings auch Vorteile, sich das Auto mit jemandem zu teilen. Denn man lernt, sich durchzusetzen. In dem Punkt wird man in der DTM ziemlich verwöhnt, da man das Fahrzeug nur für sich alleine hat.“
 

Herausforderung Qualifiying

 
In den kommenden Rennen hat sich Frey vorgenommen, sich im Qualifying zu steigern, denn bisher lief es im Zeittraining nicht immer optimal. „Wir hatten mal Probleme mit der Abstimmung oder haben den Reifenluftdruck nicht perfekt getroffen. Der Startplatz ist im ADAC GT Masters allerdings enorm wichtig. Den besten Beweis liefern unsere Teamkollegen René Rast und Christopher Mies, die im Qualifying immer recht weit vorn landen und anschließend auch sehr gute Ergebnisse einfahren. Wenn man einen guten Startplatz hat, ist das schon ein sicherer Weg in die Punkte. Zuletzt auf dem Red Bull Ring sind wir von Startplatz 21 noch in die Top-Zehn gefahren. Wenn wir uns im Qualifying steigern können, ist auch ein Ergebnis in den Top-Fünf möglich.“
 
Für die noch ausstehenden sechs Rennen haben sich Frey und Haase feste Ziele gesetzt. „Wir wollen unbedingt noch Punkte sammeln und mindestens noch ein Top-Fünf-Ergebnis einfahren. . Ich habe mir für meine erste Saison GT3-Sportwagen einen Podiumsplatz vorgenommen, allerdings wird das wohl in diesem Jahr schwierig zu erreichen sein. Wir werden aber alles daran setzen, in diesem Jahr noch ein gutes Ergebnis einzufahren.“






Mittwoch, 28. August 2013

ADAC GT Masters startet auf dem Lausitzring in den Saisonendspurt

  • Drittletztes GT-Masters Wochenende dieser Saison in der Lausitz
  • Tabellenführer mit Mercedes und Corvette nur durch einen Punkt getrennt
  • Lokalmatadore Rehfeld/Seyfert mit Gaststart im Lamborghini Gallardo


Volle Starterfelder und Markenvielfalt sind in der ADAC-GT-Masters garantiert
Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters startet auf dem Lausitzring (30. August bis 1. September) beim drittletzten Rennwochenende der Saison in die entscheidende Phase. Wer in der „Liga der Supersportwagen“ um den Titel fahren will, muss in den beiden Rennen in Brandenburg gut punkten, um sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Die Läufe auf dem Lausitzring versprechen viel Spannung und Action, denn das ADAC GT Masters startet in diesem Jahr wieder auf der 3,442 km kurzen Sprintvariante des Lausitzrings.
 
Mercedes-Benz und Corvette trennen nur ein Punkt an der Tabellenspitze
 
Rekordverdächtig spannend ist auch die Situation an der Tabellenspitze. Teams mit Mercedes-Benz, Corvette, Porsche und Audi sind nur durch zehn Punkte voneinander getrennt. Das Mercedes-Benz-Duo Buhk/Götz liegt nach zehn Rennen nur einen Punkt vor Alessi/Keilwitz, die zuletzt einen im ADAC GT Masters seltenen Doppelsieg feierten und beide Läufe auf dem Red Bull Ring für sich entschieden. Buhk, der jüngste Fahrer in der „Liga der Supersportwagen“, reist mit einem guten Gefühl zum Lausitzring. „Bisher waren wir auf allen Strecken konkurrenzfähig.
Ich gehe davon aus, dass sich daran auch beim Rennen auf dem Lausitzring nichts ändert.“ ADAC GT Masters-Titelverteidiger Götz ist im Kampf um die Gesamtwertung erprobt, führt aber erstmals in der Saison. „Noch lieber als mitten in der Saison an der Tabellenspitze zu stehen, ist es mir, nach dem Finale in Hockenheim vorn zu liegen. Die kommenden Rennen werden noch sehr hart. Ich schätze, dass noch die ersten Zehn in der Tabelle Titelchancen haben.“
 
Porsche, Audi, BMW und Ford in der Verfolgerrolle
 
Auf seine Chance auf dem Lausitzring hofft auch Robert Renauer, der gemeinsam mit Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport) im Porsche 911 erstmals seit dem Saisonstart wieder auf das Podium will. Mit konstanter Fahrt hat sich der Porsche-Pilot bis auf Tabellenrang drei nach vorn gearbeitet. Renauer: „Der Lausitzring ist von den drei Strecken, die nun noch folgen, vermutlich die Beste für den Porsche. Ich hoffe, dass wir weiterhin so konstant punkten können wie bisher.“ Konstant Zähler gesammelt, haben in den letzten Rennen auch die Tabellendritten und zweifachen Saisonsieger René Rast und Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing), die im bestplatzierten Audi R8 auf Rang vier der Tabelle liegen. Noch ohne Sieg auf Deutschlands östlichster Rennstrecke sind bisher BMW und Ford. Mit zwei guten Platzierungen auf dem Lausitzring wollen die beiden BMW-Teams Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert) und Simon Knap (DB Motorsport) im Z4 und auch das Ford-GT-Duo Frank Kechele (Lambda Performance) in der Tabelle nach vorn fahren.
 
Lokalmatadore greifen im Lamborghini Gallardo an
 
Zwei Lokalmatadore ergänzen das Feld des ADAC GT Masters in Brandenburg. Der Berliner Roland Rehfeld (36, Blankenfelde) startet erstmals seit 2010 wieder im ADAC GT Masters und teilt sich einen Lamborghini Gallardo mit Carsten Seifert (32) aus Dresden, der bei seinem ADAC GT Masters-Heimrennen regelmäßig am Start steht. Die beiden Lokalmatadore starten für das Team rhino´s Leipert Motorsport, dass nach zwei Rennen Pause mit dem Lamborghini Gallardo wieder im ADAC GT Masters zurück ist.
 
 
 
 

Dienstag, 27. August 2013

di Grassi und Müller testen Audi RS 5 DTM

  • Audi gibt zwei jungen Rennfahrern eine Chance
  • der Brasilianer und der Schweizer werden auf der auf dem Red Bull Ring testen
  • Vorbereitung von Audi auf den DTM-Endspurt 2013

Audi, BMW und Mercedes-Benz absolvieren auf der Rennstrecke in der Steiermark einen mehrtägigen Test, um sich auf den am 15. September in Oschersleben beginnenden Endspurt der DTM-Saison 2013 vorzubereiten, in den Audi-Pilot Mike Rockenfeller mit 35 Punkten Vorsprung als Tabellenführer geht.
 
In Spielberg sind Rockenfeller und Mattias Ekström für Audi im Einsatz. Gleichzeitig bietet Audi Sport zwei jungen Rennfahrern die Chance, den Audi RS 5 DTM zu testen.
 

Lucas di Grassi
Foto: Audi-Motorsport
Der ehemalige Formel-1-Pilot und GP2-Vizemeister Lucas di Grassi gehört seit Mitte 2012 zum Sportwagen-Fahrerkader von Audi. Bei seinem Le-Mans-Debüt erreichte der Brasilianer mit dem Hybrid-Sportwagen Audi R18 e-tron quattro im Juni 2013 auf Anhieb einen Podiumsplatz.
 
Nico Müller beeindruckte Audi bereits im Frühjahr 2012 bei einer Nachwuchssichtung am Steuer des Audi A4 DTM. Nun erhält der 21-jährige Schweizer die Gelegenheit, erstmals einen aktuellen DTM-Rennwagen zu fahren. Müller startet derzeit in der Formel Renault 3.5 und gewann in diesem Jahr den Saisonhöhepunkt der Serie in Monaco.
 
„Wir sind gespannt, wie Nico (Müller) und Lucas (di Grassi) mit unserem RS 5 DTM zurechtkommen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Nico ist ein vielversprechender Nachwuchspilot, dessen Karriere wir schon länger mit großem Interesse verfolgen. Lucas hat unser Sportwagen-Team mit seinem Speed und fundierten technischen Aussagen beeindruckt. Er gilt deshalb auch als hervorragender Testfahrer.“
 

Montag, 26. August 2013

ADAC GT Masters-Tabellenführer Max Buhk hat noch viel vor

Maximilian Buhk
Foto: ADAC-Motorsport


Der zwanzigjährige Maximilian Buhk (Polarweiss Racing) kann derzeit die Siegerpokale nicht so schnell ins Regal stellen, wie er sie nach Hause fährt. Der jüngste Pilot des ADAC GT Masters erlebte einen Traumsommer. Ende Juli gewann der Norddeutsche mit ADAC GT Masters-Teamkollege Maximilian Götz und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider die 24h von Spa, sechs Tage später feierte er auf dem Nürburgring seinen ersten Laufsieg im ADAC GT Masters im Mercedes-Benz SLS AMG. Die Erfolge, zu denen auch ein Sieg in der FIA GT-Series Anfang Juli zählte, belohnt nun Mercedes-Benz mit einem Test im DTM-Auto. In das drittletzte ADAC GT Masters-Rennwochenende der Saison 2013 dem Lausitzring (30. August bis 1. September) startet der FIA GT3-Europameister gemeinsam mit Götz als Tabellenführer.
 




Sie sind nach zwei Jahren im ADAC Formel Masters im vergangenen Jahr in das ADAC GT Masters umgestiegen. Warum haben Sie Ihre Karriere im Formelsport nicht weiter verfolgt?


"Als ich mit dem Formelsport begonnen habe, war es nie mein Ziel, eines Tages vielleicht einmal in der Formel 1 zu landen. Das ADAC Formel Mastes war ein sehr guter Einstieg in den Motorsport. Nach zwei Jahren im ADAC Formel Masters stand ich dann vor der Entscheidung, in die Formel 3, die GP3 oder in einen Sportwagen zu wechseln. Ich habe dann Ende 2011 bei Heico Motorsport den Mercedes-Benz SLS AMG getestet und war auf Anhieb überzeugt. Ich verfolge das Ziel, Profi-Rennfahrer zu werden und da sehe ich für mich im Sportwagen einfach die bessere Perspektive."
 
Im ADAC GT Masters starten Sie in der zweiten Saison mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3. In welchen Bereichen lernt man im zweiten Jahr noch etwas dazu?

"Ich gewinne vor allem Rennerfahrung. Jeder Start ist für mich immer noch etwas Neues und obwohl ich mittlerweile sehr viel im Rennauto sitze, lerne ich immer noch dazu. Im vergangenen Jahr habe ich mit einer guten Grundschnelligkeit angefangen. Nun versuche ich, mich immer noch weiter an das Limit zu bringen. Ich lerne zum Beispiel auch noch sehr viel über die Reifen und es gibt an jedem Wochenende noch Situationen, wo ich mehr Erfahrung sammele. Dazu ist die Situation für mich in diesem Jahr komplett anders, denn ich habe im ADAC GT Masters und in der Blancpain Endurance Series noch Titelchancen. Im vergangenen Jahr habe ich zwar die FIA GT3-Europameisterschaft gewonnen, allerdings war dort die Konkurrenzsituation deutlich geringer."
 
Momentan schwimmen Sie auf einer Erfolgswelle und fahren von Sieg zu Sieg. Wie haben Sie die vergangenen Wochen erlebt?

"Ich freue mich extrem, allerdings geht derzeit alles Schlag auf Schlag. Dass sich die Erfolge nun am laufenden Band einstellen und dass wir so schnell sind, damit hätte ich nie gerechnet. Es hat sich alles innerhalb weniger Wochen abgespielt und ich hatte noch keine Zeit, über all das nachzudenken. Nach dem Sieg bei den 24h von Spa war ich gerade einmal zwei Tage zu Hause, dann ging es schon weiter zum ADAC GT Masters. Nach dem Sieg in Spa war ich fassungslos, dann gewinnen wir auf dem Nürburgring nochmals und liegen im ADAC GT Masters im Titelkampf ganz vorne. Das alles konnte ich bisher viel zu wenig realisieren. Ich fühle mich im Team und im Auto extrem wohl, es passt derzeit einfach alles."
 
Mitte September dürfen Sie auf dem Lausitzring einen DTM-Mercedes-Benz testen. Ist die DTM ein Karriereziel von Ihnen?

"Ich weiß natürlich noch nicht, wo mich meine Karriere hinführt, aber einen Platz in der DTM hat man natürlich immer im Hinterkopf. Dass man es durch Erfolge im GT-Sportwagen bis in die DTM schaffen kann, hat ja bereits Dirk Werner bewiesen, der dadurch einen Platz bei BMW bekommen hat. Der DTM-Test war schon etwas länger im Gespräch, kommt nun aber doch sehr plötzlich und findet bereits in weniger als vier Wochen statt. Ich freue mich darauf und werde dafür auch noch mein Fitnesstraining intensivieren, denn ich erwarte, dass das DTM-Auto physisch anstrengender zu fahren ist als mein Mercedes-Benz SLS AMG GT3 im ADAC GT Masters."
 
Der Lausitzring ist die drittletzte Station der Saison 2013, danach geht es über den Slovakia Ring nach Hockenheim. Wie sehen Sie Ihre Chancen im Titelkampf?
 
"Ich glaube, am Lausitzring sollten wir recht gut aussehen. Die Strecke sollte uns liegen, auch wenn es keinen speziellen Grund dafür gibt. Den Slovakia Ring kenne ich von Rennen in anderen Serien und von Tests. Ich denke, das Streckenlayout dort sollte uns auch entgegenkommen. Grundsätzlich waren wir in dieser Saison eigentlich auf allen Strecken schnell und sehr konkurrenzfähig. An diese Performance wollen wir auch auf dem Lausitzring anknüpfen, mit uns kann man sicherlich rechnen."




Freitag, 23. August 2013

DTM - BMW geht in der DTM-Saison 2014 mit dem BMW M4 DTM an den Start.

BMW Concept M4 Coupe Bases des BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Während sich die vier BMW DTM-Teams am vorigen Nürburgring auf das siebte Rennen der Saison vorbereiten, erhalten die Besucher des Automobilwochenendes in Pebble Beach (USA) über 9.100 Kilometer von der „Grünen Hölle“ entfernt einen spannenden Einblick in die Zukunft: Dort hat die BMW M GmbH der Weltöffentlichkeit das BMW Concept M4 Coupé vorgestellt, einen innovativen Hochleistungssportwagen auf der Basis des neuen BMW 4er. Dieses Modell gibt zugleich einen ersten Vorgeschmack auf den BMW M4 DTM, mit dem BMW Motorsport im kommenden Jahr in der populären Tourenwagenserie antreten wird.
Foto: BMW-Motorsport
„Die Vorfreude auf den neuen BMW M4 DTM ist bei uns allen groß“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das BMW Concept M4 Coupé sieht in jedem Fall fantastisch aus. Dasselbe wird auch für unser DTM-Fahrzeug für die nächste Saison gelten, so viel kann ich allen Fans schon jetzt versprechen. Der BMW M3 DTM hat 2012 auf Anhieb den Titel gewonnen. An diese Erfolge wollen wir mit dem Nachfolger natürlich anknüpfen. Es wird allerdings noch eine ganze Weile dauern, bis wir unseren neuen DTM-Rennwagen das erste Mal sehen werden.“
Foto: BMW-Motorsport
„Vor einem Jahr haben wir beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring das 40-jährige Jubiläum von BMW M und den 25. Geburtstag des BMW M3 mit dem Sieg von Bruno Spengler gebührend gefeiert“, meinte Dr. Friedrich Nitschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH, in Pebble Beach. „Mit der Vorstellung des BMW Concept M4 Coupé möchten wir nun den Grundstein für eine neue Ära legen, sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Die bisherigen Reaktionen auf das Modell waren überwältigend. Daraus eine Version für den Motorsport abzuleiten, ist beinahe selbstverständlich. Die DTM ist für diesen Schritt natürlich die ideale Plattform. Alle Fans von BMW M und von der DTM haben also einen guten Grund, sich schon jetzt auf 2014 zu freuen.“
Foto: BMW-Motorsport
Foto: BMW-Motorsport
Insgesamt bringt es der BMW M3 in der DTM bis heute auf 48 Siege. Für den ersten Triumph sorgte Harald Grohs (DE) in Hockenheim (DE) 1987. Den jüngsten Erfolg feierte Bruno Spengler (CA) beim diesjährigen DTM-Gastspiel in Spielberg (AT). Auch in vielen weiteren Serien und bei Rennveranstaltungen rund um den Globus konnte der BMW M3 unzählige Siege erringen und gilt nicht umsonst als erfolgreichster Tourenwagen aller Zeiten.
Foto: BMW-Motorsport