Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona holten am vergangenen Wochenende gleich mehrere Fahrer mit DTM-Erfahrung Siege. Allen voran Laurin Heinrich: Der neue Porsche-Werksfahrer gewann im Penske-Porsche 963 den Langstrecken-Klassiker im US-Bundesstaat Florida.
"Ich bin überwältigt und unfassbar glücklich. Ein unglaublicher Moment in meiner Laufbahn, für den ich Porsche sehr dankbar bin", sagte Heinrich, der 2023 in der DTM startete und zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport zählt. Jack Aitken, der 2025 bis zum Finale um seinen ersten DTM-Titel kämpfte, sicherte sich in einem Cadillac GTP Rang zwei. Auf dem Gesamtpodium standen auch die beiden DTM-Champions René Rast (2017, 2019 und 2020) und Sheldon van der Linde (2022). Das BMW-Duo belegte den dritten Platz.
Einen beindruckenden dritten Sieg schaffte die von Christian Hohenadel geleitete Winward-Mannschaft in Florida: Das Mercedes-AMG-Team holte nach 2021 und 2024 einen Sieg in der GTD-Klasse für GT3-Fahrzeuge mit DTM-Vizechampion Lucas Auer, Ex-DTM-Fahrer Philip Ellis, dem ehemaligen ADAC GT Masters-Laufsieger Indy Dontje und Russell Ward. In einer spannenden Schlussphase verteidigte Ellis den Klassensieg erfolgreich gegen DTM-Star Nicki Thiim in einem Aston Martin. "Mein erster Sieg in Daytona fühlt sich unglaublich an. Dieses Rennen zu gewinnen, ist eine klasse Geschichte – vor allem nach meinem schweren Unfall 2022. Ich gratuliere Winward Racing und Mercedes-AMG zu diesem Top-Resultat mit insgesamt drei Podien", freute sich Auer nach dem Rennen.
Spannend ging es auch in der GTD-Pro-Klasse für GT3-Fahrzeuge zu: Nach 662 Runden fehlten Maro Engel als Zweiter nur 2,223 Sekunden zum Sieg, der an ein BMW-Quartett um ADAC Stiftung Sport-Fahrer Max Hesse und Ex-ADAC GT Masters Champion Connor de Philippi ging. Die DTM-Champions Ayhancan Güven und Thomas Preining landeten mit Unterstützung von Ricardo Feller und Klaus Bachler beim US-Debüt des "Grello" und Manthey Racing auf dem fünften Rang der GTD-Klasse. "Wir waren konstant und fehlerfrei unterwegs – genau so, wie es alle von unserem Topteam Manthey erwartet haben. Mit einer äußerst starken Leistung haben wir uns nach einem enttäuschenden Qualifying konsequent nach vorn gearbeitet. Im letzten Viertel des Rennens fuhren wir an der Spitze mit, leider fehlte es im finalen Kampf um den Klassensieg etwas an Tempo. Sehr schade, aber dennoch ein beeindruckender Auftritt von uns", sagte Güven nach dem 24h-Marathon.
Quelle: dtm.com