Freitag, 27. Februar 2026

Zweifach-Champion und Rückkehrer: BMW mit schlagkräftigem Duo in der DTM 2026

  • 14. DTM-Saison für den Fürther Marco Wittmann
  • Kelvin van der Linde kehrt nach einem Jahr Pause in die DTM zurück
  • Schubert Motorsport setzt zwei BMW M4 GT3 Evo ein

Kelvin van der Linde wird bei Schubert Motorsport Nachfolger von René Rast
Foto: ADAC-Motorsport

BMW und Schubert Motorsport starten mit einem zweimaligen Gesamtsieger und einem Rückkehrer in der DTM 2026. Marco Wittmann (Champion 2014 und 2016) aus Fürth und der Südafrikaner Kelvin van der Linde pilotieren jeweils einen BMW M4 GT3 Evo für die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert. Im vergangenen Jahr kämpfte der Rennstall aus Oschersleben bis zum letzten Lauf in Hockenheim um den DTM-Titel.

„Nach dem dramatischen Saisonfinale 2025 haben wir mit der DTM noch eine Rechnung offen“, erklärt Andreas Roos, Leiter BMW M Motorsport. „Wir waren so knapp am Titelgewinn dran, dass wir nun umso motivierter sind, es in diesem Jahr noch besser zu machen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Erfolgskombination aus Fahrzeug, Team und Fahrern optimale Voraussetzungen für den Kampf um die DTM-Krone haben.“

Wittmann bestreitet in diesem Jahr seine 14. DTM-Saison. Mit bisher 210 absolvierten Rennen – alle mit BMW – ist der 36-Jährige einer der erfahrensten Piloten im Starterfeld. „Ich freue mich sehr auf eine weitere DTM-Saison und bin wirklich zuversichtlich, dass ich erneut ganz vorne mitfahren kann“, sagt Wittmann. „Wir haben uns in den vergangenen beiden Saisons mit Schubert Motorsport eine super Basis aufgebaut. Meine Crew aus Ingenieuren und Mechanikern bleibt nahezu unverändert. Das ist sehr wichtig, weil wir uns gut aufeinander eingespielt haben. 2026 ist mein klares Ziel, meinen dritten DTM-Titel einzufahren.“

Van der Linde kehrt nach einem Jahr Pause in die DTM zurück und wird bei Schubert Motorsport Nachfolger von René Rast. Bisher gewann der Südafrikaner acht DTM-Rennen und wurde 2024 Vizechampion. „Die DTM ist eine ganz besondere Meisterschaft für mich“, sagt der 29-Jährige. „Es war immer mein Kindheitstraum, dort zu fahren und Rennen zu gewinnen. Das habe ich beides erreicht, aber das ganz große Ziel bleibt noch: den DTM-Titel zu gewinnen. Sheldon hat das 2022 geschafft, und jetzt ist es eine Art Homecoming bei Schubert Motorsport, wenn ich als sein Bruder nun auch für das Team fahre. Ich will 2026 von Anfang an Erfolg in der DTM haben und mir meinen großen Lebenstraum des Fahrertitels erfüllen.“

Auch Teamchef Torsten Schubert geht optimistisch in die neue Saison: „Die Vorbereitungen laufen bereits und wir sind voller Vorfreude auf die neue Fahrerpaarung mit Marco Wittmann und Kelvin van der Linde. Natürlich müssen wir uns erst aufeinander abstimmen, aber ich denke, wir kennen uns aus der Vergangenheit sehr gut und werden schnell zueinanderfinden.“


Mittwoch, 25. Februar 2026

GT-Masters: HRT komplettiert Fahreraufgebot für die drei Ford Mustang GT3 Evo

  • Max Reis sechster Pilot des Haupt Racing Team im ADAC GT Masters
  • HRT setzt auf ausgewogene Mischung aus erfahrenen Piloten und aufstrebenden Talenten

Das Haupt Racing Team wird 2026 wieder drei Autos einsetzen
Foto: ADAC-Motorsport

Das Haupt Racing Team wird in der Saison 2026 drei Ford Mustang GT3 Evo im ADAC GT Masters einsetzen. Der amtierende Teamchampion hatte bereits im Vorfeld fünf Fahrer bekanntgegeben, nun wird das Sextett mit Max Reis (19/Ramstein) komplettiert. Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters findet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich im Rahmen der DTM statt. Tickets sind ab 49 Euro unter dtm.com erhältlich.

Reis wird sich den Ford Mustang GT3 Evo #1 mit Emil Gjerdrum (18/NOR) teilen. Der 19-jährige Reis bestreitet seine dritte Saison für die Mannschaft aus Drees. 2025 sicherte sich der Ramsteiner drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position und gewann die erste ADAC GT Masters-Media Challenge. Teamkollege Gjerdrum war vergangene Saison ebenfalls in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC unterwegs und fuhr einmal aufs Podium.

„Ich freue mich sehr, auch 2026 für das Haupt Racing Team an den Start zu gehen. HRT ist für mich das perfekte Umfeld, um mich weiterzuentwickeln“, erklärt Reis. „Das Vertrauen des Teams bedeutet mir viel und gemeinsam mit Emil Gjerdrum im Ford Mustang GT3 Evo will ich im ADAC GT Masters konstant um starke Ergebnisse kämpfen.“

Ulrich Fritz, der Geschäftsführer des Haupt Racing Team fügt hinzu: „Max hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Er passt perfekt zu unserer Philosophie und hat gezeigt, dass er das Potenzial für den nächsten Schritt mitbringt. Die Zusammenarbeit mit Max geht nun in das dritte Jahr und wir sind stolz darauf, dass uns junge Fahrer über Jahre hinweg begleiten und uns ihr Vertrauen hinsichtlich der Weiterentwicklung ihrer Karrieren schenken. Unsere Nachwuchsarbeit ist ein wesentlicher Baustein unserer sportlichen Ausrichtung. Wir wollen Talente nicht nur einsetzen, sondern sie langfristig begleiten.“

Der zweite Ford Mustang GT3 Evo mit Startnummer #2 wird von Kiano Blum (18/AUT) und Niklas Kalus (20/Duisburg) pilotiert. Blum war bereits im Kartsport erfolgreich, bevor er 2024 im Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start ging und nun sein Debüt im ADAC GT Masters feiert. Kalus bestreitet seine zweite Saison. 2025 überzeugte der 20-Jährige durch eine Pole-Position am Auftaktwochenende sowie zwei Podiumsplatzierungen.

Im Schwesterauto mit der Startnummer #74 nehmen Max Cuccarese (19/ITA) sowie Alain Valente (29/CHE) Platz. Cuccarese war in den vergangenen beiden Jahren im Formelsport unterwegs, während Valente schon auf drei Jahre Erfahrung im ADAC GT Masters zurückblicken kann. 2023 feierte der Schweizer gemeinsam mit HRT die Vizemeisterschaft und kehrt nun zur Mannschaft aus Drees zurück.


Aston Martin mit starkem Fahrer-Duo in der ADAC GT4 Germany

  • Cosy Racing by ESM geht mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start
  • Jan Philipp Springob greift gemeinsam mit Vize-Champion Philipp Gogollok an
  • Ziel für die Saison ist der Titelgewinn

Routinier Jan Philipp Springob geht in seine siebte Saison in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Zuwachs für das Fahrerfeld der ADAC GT4 Germany: Cosy Racing by ESM geht in der kommenden Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start. Beim Fahrer-Duo setzt der Rennstall mit Routinier Jan Philipp Springob sowie dem amtierenden Vize-Champion der Serie, Philipp Gogollok, auf geballte GT4-Erfahrung. Die Ambitionen sind groß, das Team möchte um die Meisterschaft in der ADAC GT4 Germany kämpfen. Saisonstart für beide Fahrer ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo es im Rahmen der DTM das erste Mal wichtige Meisterschaftspunkte zu holen gibt.

Springob geht in die zweite Saison mit dem Rennstall, verzeichnet damit jedoch insgesamt bereits seine siebte Saison in der ADAC-Serie. Mit Gogollok bekommt er einen Fahrer an die Seite, der ebenfalls sehr erfolgreich in dem Championat unterwegs war. Der 20-Jährige kämpfte im vergangenen Jahr um den Titel, musste sich jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Springob freut sich unterdessen sehr über seinen neuen Teamkollegen: „Mit Philipp und mir haben wir eine sehr gute Fahrerbesetzung zusammenstellen können. Wir beide kennen uns schon lange und verstehen uns sehr gut, was immer eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Zudem kennt Philipp unser Einsatzteam aus der Vergangenheit und wird somit keine Eingewöhnungszeit in das Team haben.“ Auch Gogollok sieht in der Fahrerpaarung viel Positives: „Wir kennen uns schon seit sechs Jahren aus dem Kartsport, aber haben seitdem auch sehr viele Stunden gemeinsam im Simulator verbracht. Deshalb freuen wir uns schon beide auf die Saison und wollen uns von unserer besten Seite zeigen, aber natürlich auch Spaß haben, auf und neben der Strecke.“

In 2026 absolviert das Team Cosy Racing by ESM die erste vollständige Saison in der ADAC GT4 Germany. Bereits im Debütjahr 2025 überzeugte der Aston Martin-Rennstall mit Pole-Positions, einem Podestplatz und mit Klassensiegen in der Rookie-Wertung. Diese Saison ist das klare Ziel der Meistertitel: „Wir gehen mit dem ambitionierten Ziel in die Saison, den Titel zu gewinnen! Wir wissen, dass es nicht einfach ist, aber wir haben ein großartiges Paket für diese Saison zusammengestellt.“, sagt Springob. Sein Teamkollege teilt diese Meinung: „Mit diesem Paket wollen wir natürlich angreifen und eine entscheidende Rolle spielen, wenn die Meisterschaftstrophäe in Hockenheim überreicht wird.“

GT-Masters: FK Performance startet 2026 mit starkem Duo die Titeloffensive

  • Vizemeister Leyton Fourie und Tim Zimmermann erneut im BMW M4 GT3 Evo
  • FK Performance Motorsport geht in vierte ADAC GT Masters-Saison

2026 hat das Duo den Titel im Visier
Foto: Felix Huber

Titel klar im Visier: FK Performance Motorsport aus Bremen startet 2026 in seine vierte Saison im ADAC GT Masters. Zum Einsatz kommt erneut der BMW M4 GT3 Evo, der von den Vizemeistern des Vorjahres pilotiert werden wird: Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen). Ihren ersten Einsatz haben sie vom 24. bis 26. April 2026 am Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM seinen Saisonauftakt bestreitet. Für das Österreich-Gastspiel sind Tickets ab 49 Euro unter dtm.com erhältlich.

FK Performance Motorsport hat in seiner kurzen Historie im ADAC GT Masters bereits zahlreiche Erfolge vorzuweisen. In den vergangenen beiden Jahren wurde der Rennstall von Fabian Finck und Martin Kaemena Vizemeister der Teamwertung, mit Fourie und Zimmermann kämpfte die Mannschaft in der abgelaufenen Saison bis zum Finalwochenende um die Fahrermeisterschaft. Mit insgesamt sechs Siegen und zwei Pole-Positions seit Einstieg in die Serie liegt FK Performance Motorsport bereits jetzt in den Top-10 der ewigen Bestenliste der GT3-Nachwuchsliga des ADAC.

Tim Zimmermann zählt mit 68 absolvierten Rennen und vier Siegen zu den erfahrensten Piloten des ADAC GT Masters. In seiner zweiten Saison im BMW M4 GT3 Evo ist die Zielsetzung klarer denn je: „Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison noch eine Schippe drauflegen können. Wir treten nicht an, dass wir erneut Zweiter werden, sondern möchten definitiv um die Meisterschaft fahren. Ich sehe es als Vorteil, dass wir mit einem unveränderten Team antreten werden, da wir uns im Vorjahr stetig entwickelt haben. Allerdings muss man auch realistisch sein und die Vorsaisontests abwarten, um zu schauen, wo man genau steht“, sagt Zimmermann, der sich schnell sicher war, 2026 in gleicher Zusammensetzung weiterfahren zu wollen. „FK Performance Motorsport hat sich mit seiner akribischen und professionellen Arbeitsweise einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Wenn alles so gut passt, gibt es keinen Grund zu zögern. Wir haben direkt nach Saisonende gesprochen und waren uns schnell einig.“

Teamkollege Fourie erzielte in seiner Debütsaison 2025 eine Pole-Position, zwei Rennsiege und schrammte nur knapp am Titel vorbei. Der Südafrikaner freut sich, im selben Aufgebot in sein zweites Jahr zu starten. „Es gibt mir viel Selbstvertrauen, die Saison mit bekannten Gesichtern und einem Paket zu beginnen, von dem wir wissen, dass es eine gute Grundlage hat. Ich freue mich sehr darauf und möchte nur noch stärker werden und die Saison stark beginnen“, sagt der 20-Jährige. „Es ist schön, ein weiteres Jahr im ADAC GT Masters dabei zu sein.“

Mercedes-AMG mit starkem Fahrerquartett in der DTM

  • Lucas Auer und Tom Kalender starten für das Mercedes-AMG Team Landgraf
  • Mercedes-AMG Team Winward Racing setzt auf Maro Engel und Jules Gounon
  • Erfolgreichster Hersteller der DTM will ersten Fahrertitel seit 2021

Tom Kalender, Lucas Auer, Maro Engel und Jules Gounon (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Mission Titelgewinn in der DTM: Mercedes-AMG greift in der Saison 2026 mit zwei Teams und vier starken Piloten nach der Fahrerkrone. Das Mercedes-AMG Team Landgraf schickt Lucas Auer (A) und Tom Kalender (Hamm/Sieg) in zwei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Winward Racing vertraut auf den Wahlmonegassen Maro Engel und Jules Gounon (F) und setzt die Fahrzeuge als Mercedes-AMG Team Ravenol sowie als Mercedes-AMG Team Mann-Filter ein. Damit setzt der erfolgreichste Hersteller der Seriengeschichte in seiner 37. DTM-Saison auf das bewährte Aufgebot aus dem Vorjahr. Die Marke aus Affalterbach gewann in der DTM bisher zwölf Fahrer- und 16 Hersteller-Meisterschaften sowie 210 Rennen.

Auer holte 2025 zwei DTM-Siege und beendete die Saison nach langer Tabellenführung als Vizemeister. „Es ist kein Geheimnis, dass die DTM für mich ein Stück Motorsport-Heimat bedeutet“, sagt der 31-Jährige. „Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die neue Saison. Ich gehe in mein zweites Jahr mit dem Mercedes-AMG Team Landgraf – 2025 haben wir stark vorgelegt und eine unglaublich intensive, schöne und erfolgreiche Saison erlebt. Daran wollen wir 2026 anknüpfen und wieder voll angreifen.“

Engel feiert dieses Jahr Jubiläum und startet in seine zehnte DTM-Saison. Vergangenes Jahr holte der geborene Münchener wie bereits 2024 den dritten Gesamtrang. Nun soll der Titel her: „Die DTM ist Motorsport auf allerhöchstem Niveau – eine enorme Herausforderung, packende Zweikämpfe und Racing am absoluten Limit. Genau darauf freue ich mich. Wir wissen, was wir können, aber ich bin auch davon überzeugt, dass wir uns noch weiter steigern können. Darauf wollen wir uns konzentrieren und dafür geben wir alles. Das große Ziel ist der DTM-Titel.“

Gounon bestritt 2025 seine erste komplette DTM-Saison – der ADAC GT Masters-Champion von 2017 unterstrich sein Talent mit drei Podestplätzen. „Die DTM ist eine Meisterschaft, die ich wirklich genieße, weil sie kompromisslos ist“, sagt der Franzose, der unter der Lizenz von Andorra startet. „Wenn man in der DTM ein starkes Ergebnis erzielt, fühlt es sich wie eine echte Sensation an. Mein Ziel ist es, alles zu geben und die Saison Rennen für Rennen anzugehen. Letztes Jahr war mein erstes Jahr in der DTM und auch das erste Mal, dass ich mit meinem Ingenieur zusammengearbeitet habe. Inzwischen kenne ich die Serie deutlich besser, und wir kennen uns gegenseitig viel besser. Darauf wollen wir aufbauen.“

Jüngster Pilot im Aufgebot von Mercedes-AMG ist Kalender. Der 17-Jährige debütierte vergangene Saison als jüngster DTM-Fahrer aller Zeiten. „Die DTM bedeutet mir viel und ich freue mich sehr auf den Saisonstart“, verrät der Pilot aus dem Westerwald. „2025 war mein Rookie-Jahr, mit guten Rennen, aber auch einigen Rückschlägen, aus denen ich viel gelernt habe. Das Gelernte möchte ich nun noch besser umsetzen, näher an die anderen Mercedes-AMG-Fahrer herankommen und mich konstant in den Top 10 etablieren. Über den Winter habe ich intensiv gearbeitet – körperlich und mental – und gehe mit etwas weniger Druck in die neue Saison.“

Für Christoph Sägemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport, liegt in diesem Jahr der Fokus auf der Fahrerkrone, die der Hersteller zuletzt vor fünf Jahren mit Maximilian Götz holte: „Die DTM ist eine besondere Plattform. Nach dem Gewinn des Fahrertitels 2021 ist es unser klares Ziel, die Meisterschaft wieder nach Affalterbach zu holen. Mit zwei Vizemeisterschaften in den vergangenen Jahren waren wir zweimal sehr nah dran.“


Montag, 23. Februar 2026

Sportbike: ViVa Endurance verstärkt sich mit Tobias Kitzbichler

Tobias Kitzbichler (links) startet 2026 für das ViVa Endurance Team.
Michael Rapp u. Sven Seidler freuen sich über den Neuzugang
Foto: ViVa Endurance

Während sich die Fahrerfelder in den Supersport- und Superbike-Klassen zunehmend füllen, nimmt auch die Sportbike-Kategorie weiter Fahrt auf. Das Team ViVa Endurance hat seine Planungen vorangetrieben und präsentiert mit Tobias Kitzbichler einen vielversprechenden Neuzugang.

Nach dem Debütjahr und dem klaren Entschluss, das Projekt zur Saison 2026 weiter auszubauen, ist die Suche nach einem zweiten Fahrer nun abgeschlossen. Kitzbichler wird künftig an der Seite von Routinier Sven Seidler antreten. Der 16-jährige Österreicher, der gelegentlich von Rennfahrer-Legende Gustl Auinger unterstützt wird, machte in den vergangenen Jahren im Northern Talent Cup mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und gilt als eines der aufstrebenden Talente im Nachwuchsbereich.

An seiner Seite bleibt mit Sven Seidler eine feste Größe erhalten. „Sven ist seit Jahren eine Konstante in unserem Team. Mit der im vergangenen Jahr gesammelten Erfahrung wollen wir das EURO-MOTO-Projekt gemeinsam weiterentwickeln“, erklärt Teamchef Michael Rapp, der mit Seidler zusammen bereits viele Jahre erfolgreich im Deutschen Langstrecken Cup (DLC) unterwegs war, ehe 2025 der Schritt in die IDM erfolgte. Die Kombination aus Seidlers Routine und Kitzbichlers Entwicklungspotenzial kann nun für frischen Schwung und stabile Ergebnisse sorgen.

Die erste gemeinsame Praxis auf der Rennstrecke lässt nicht lange auf sich warten: Bereits in wenigen Tagen geht es für das Team nach Spanien zum Testen, wo sich Seidler und Kitzbichler erstmals gemeinsam im Sattel ihrer Aprilia RS 660-Motorräder zeigen werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Supersport: AF-Racing verpflichtet Importschlager Brenner

Marcel Brenner #25
Foto: Jens Hawrda

Nachdem sein Aufbaujahr mit einem Podiumsplatz geglückt ist, hat der Schweizer Marcel Brenner einen Platz im polnischen AF-Racing Team erhalten. Supersport-Titelfavorit Daniel Blin ist damit kein Solist mehr in der Ducati-Mannschaft.

„Super, wir sehen uns auf der Rennstrecke“, hat Daniel Blin seinem neuen Teamkollegen eine Nachricht auf Instagram hinterlassen. Der Gesamt-Dritte des letzten Jahres ist gespannt, was auf ihn zukommt. Der Ducati-Fahrer aus Polen hatte in Most gesiegt und noch acht weitere Podiumsplatzierungen für das AF-Racing Team geholt. Alles hatte sich nur um den 24-jährigen Erfolgsschlager aus Toruń gedreht.

Sein Ziel für 2026 klingt logisch: Meister werden in der neuen EURO MOTO Supersport. Was sonst? Der aktuelle Champion Andreas Kofler ist in die Supersport-WM abgewandert. Vize Dirk Geiger ist zu Yamaha gewechselt. Blin soll stechen wie der Bube im Skat.

Eigentlich sollte es keinen zweiten Fahrer neben ihm geben, doch für Marcel Brenner wurde eine Ausnahme gemacht. „Wegen meiner Erfahrung und meinem Speed“, berichtet der 28-jährige Schweizer.

Brenner wird eine vom Team vorbereitete Ducati V2 Panigale erhalten und über das gleiche Material wie Blin verfügen können. „Sie wollen, dass nicht nur Daniel, sondern auch ich schnell bin.“ Der erste Test soll im April in Rijeka stattfinden.“

„Ich bin wieder ganz der Alte und besser als zuvor“, sagt Brenner, der im August 2024 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Supersport-WM ausgeschieden war. Schwächeanfall, mentale Erschöpfung, eine Art von Burnout, Panikattacken. Mittlerweile hat der Rennfahrer aus der 4000-Seelen-Gemeinde Schüpfen im Kanton Bern die Krankheit im Griff. „Ich weiß wie ich mich verhalten muss und kann wieder richtig Spaß haben auf dem Motorrad. Das letzte Jahr in der IDM Supersport war ein Aufbaujahr, aber jetzt geht es zur Sache. Dass es mit AF-Racing geklappt hat, ist grandios, weil mein Sponsor Moto-Tech Schweiz AG ein großer Ducati-Händler ist.“

Die vergangene Saison hat Brenner als Gesamt-Sechster abgeschlossen. Im tschechischen Most wurde er im ersten Supersport-Rennen als Dritter gewertet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Freitag, 20. Februar 2026

TGI Team by GRT greift mit neuem Lamborghini und Ex-Champion an

  • Österreichisches Team startet mit zwei neuen Lamborghini Temerario GT3
  • Ehemaliger DTM-Champion Mirko Bortolotti verstärkt Rennstall
  • DTM-Rennsieger Maximilian Paul ebenfalls neu im Team

Das TGI Team by GRT setzt zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein
Foto: GRT

Neues Fahrzeug und neues Line-up mit zwei alten Bekannten: Das TGI Team by GRT setzt 2026 in der DTM zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein. Pilotiert werden die rund 585 PS starken italienischen GT-Sportwagen von Mirko Bortolotti (I), DTM-Champion 2024, und dem Dresdner Maximilian Paul. Der Rennstall aus Österreich startet vom 24. bis 26. April mit einem Heimspiel auf dem Red Bull Ring in die neue DTM-Saison.

Bortolotti und das TGI Team by GRT haben eine langjährige gemeinsame Vergangenheit. Der italienische Lamborghini-Werksfahrer trat bereits von 2015 bis 2022 für den Rennstall von Gottfried Grasser an. Nach Erfolgen im ADAC GT Masters kämpften sie in ihrer bisher letzten gemeinsamen Saison auf Anhieb in der DTM um den Titel. 2024 gewann der Italiener dann mit einem anderen Team die DTM-Krone. „Ich freue mich sehr, wieder bei GRT zu sein und die Herausforderung Temerario GT3 zusammen anzugehen“, sagt der 36-Jährige. „Gemeinsam haben wir in der Vergangenheit unzählige internationale Erfolge gefeiert und in dieser Kombination auch in der DTM das bis dato beste Ergebnis des Teams erzielt. Daran möchten wir anknüpfen, wissen aber auch, dass die Prioritäten mit dem neuen Auto erstmal woanders liegen werden.“

Teamkollege Paul, unlängst zum Lamborghini-Werksfahrer befördert, fuhr ebenfalls bereits für den Rennstall aus der Steiermark: Als Gaststarter holte der Sachse 2023 auf dem Nürburgring an seinem ersten DTM-Rennwochenende auf Anhieb einen Sieg. „Ich bin unbeschreiblich dankbar für die Möglichkeit, mit GRT in der DTM anzutreten“, sagt der 25-Jährige. „Wieder einen Lamborghini von GRT zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben damals gemeinsam unseren ersten DTM-Sieg gefeiert und seitdem immer einen engen Austausch gepflegt.“

Gottfried Grasser, Teamchef von GRT, erklärt: „Nach über einem Jahrzehnt mit dem Lamborghini Huracán GT3 freuen wir uns auf den Temerario GT3. Mit unserem Line-up fühlen wir uns für das bevorstehende Lehrjahr perfekt aufgestellt. Mirko ist ein integraler Bestandteil der Erfolgsgeschichte von Lamborghini und GRT. Wir haben 2022 in der DTM auf Anhieb um den Titel gekämpft und sind bereit für eine Revanche. Max ist als erster DTM-Sieger unseres Teams ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Er bildet zusammen mit Mirko ein starkes Team. Wir sind zuversichtlich, von Anfang an gute Ergebnisse einfahren zu können.“


Donnerstag, 19. Februar 2026

Truck-Action bei der DTM am Dekra Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Auch in diesem Jahr können sich die DTM-Fans am Dekra Lausitzring auf Action im XXL-Format freuen: Beim dritten Saisonlauf (19. bis 21. Juni) startet die TGP-Meisterschaft mit ihren über 1.000 PS starken Trucks im Rahmenprogramm der DTM.

Die TGP-Meisterschaft bestreitet 2026 ihre erste Saison und ist eine neue strukturierte Plattform für Truck-Racing in Deutschland. Organisiert wird sie wie der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix von ETRA Promotion GmbH. Sie ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der Marke Truck-Grand-Prix mit dem Ziel, unterschiedliche Formate und Zielgruppen anzusprechen.

Im Kalender stehen im Premierenjahr drei Läufe: Saisonauftakt ist auf dem Hockenheimring (16. und 17. Mai), anschließend geht es zur DTM auf dem Dekra Lausitzring. Saisonfinale ist der Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10. bis 12. Juli).

Quelle: www.dtm.com


ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport stellt Weichen für 2026

  • Der Rennstall bringt zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start
  • Oskar Dix und Egor Litvinenko bilden erfahrenes Fahrer-Duo
  • Mit Jesper Brunøj Jensen startet ein Serienneuling an der Seite von Laurenz Rühl

Oskar Dix und Egor Litvinenko gehen mit dem Rennstall in ihr zweites Jahr in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Porsche-Power für die ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport geht in der Serie für Nachwuchspiloten und ambitionierte Gentlemen-Fahrer in der kommenden Saison mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge von Oskar Dix (GBR) und Egor Litvinenko sowie vom Neuzugang Jesper Brunøj Jensen (DEN) an der Seite von Laurenz Rühl (DEU).

Für Dix und Litvinenko ist es bereits das zweite gemeinsame Jahr in der ADAC-Serie. In der vergangenen Saison gingen die Youngster schon für den österreichischen Rennstall an den Start und möchten die gesammelten Erfahrungen in der kommenden Saison nutzen. Auf dem zweiten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport ist mit Jensen ein Serienneuling am Start. Der Däne steigt mit seinen 51 Jahren in dieser Saison neu in den GT4-Sport ein, während Rühl bereits im vergangenen Jahr in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. Das Fahrer-Duo wird in der Pro-Am-Wertung an den Start gehen. Teamchef Felix Wimmer verspricht sich von beiden Fahrerkombinationen eine erfolgreiche Saison: „Unsere Ambitionen sind, uns stetig weiter als Team und jeder Fahrer für sich persönlich zu steigern. Egor und Oskar bestreiten ihr zweites gemeinsames Jahr, da ist das klare Ziel die Top 5. Laurenz und Jesper wollen beide um den Pro-Am Titel kämpfen.“

Für den Rennstall, der in der Nähe von Wien beheimatet ist, startet die Saison mit einem echten Highlight: Auf dem Red Bull Ring vom 24. bis 26. April findet für die Truppe von Teamchef Wimmer direkt das Heimspiel zum Saisonauftakt statt. Wimmer Werk Motorsport sieht der Saison dabei positiv entgegen: „Wir als Team werden unser know how bestmöglich nutzen, um unsere Fahrer zum Erfolg zu führen“, sagt Wimmer.


Dienstag, 17. Februar 2026

Manthey setzt auf starkes Porsche-Aufgebot in der DTM 2026

  • Rennstall bringt zwei neue Porsche 911 GT3 R Evo an den Start
  • Werkspilot Preining und Neuzugang Feller bilden das Fahrerduo
  • Angriff auf die Spitze: „Wir haben uns nach den Erfolgen nicht ausgeruht“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey startet in der DTM 2026 mit einem hochkarätigen Porsche-Aufgebot. Das Team aus Meuspath bringt zwei neue, bis zu 565 PS starke Porsche 911 GT3 R Evo an den Start und setzt dabei auf Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A) sowie Neuzugang Ricardo Feller (CH). Nach dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Rookie-Wertung im Vorjahr geht Manthey auch 2026 mit klar definierten sportlichen Zielen in die DTM. Zum Auftakt hat der Linzer Preining direkt ein Heimspiel: Vom 24. bis 26. April 2026 finden die beiden Auftaktrennen erstmals auf dem Red Bull Ring in Österreich statt.

Preining gehört mit bislang acht Rennsiegen zu den erfolgreichsten Fahrern der aktuellen DTM-Ära. Der Champion von 2023 geht bereits in sein viertes gemeinsames Jahr mit Manthey. "Die Zusammenarbeit mit dem Team ist über die Jahre immer enger geworden und die Abläufe sind inzwischen hervorragend eingespielt", sagt Preining. "In den vergangenen drei Jahren haben wir gezeigt, dass wir konstant um die Meisterschaft kämpfen können. Ob am Ende alles klappt, lässt sich nie vorhersagen, aber ich bin guter Dinge, habe großen Spaß an der Arbeit mit dem Team und an der DTM insgesamt und freue mich schon auf das erste Rennen."

Neu im DTM-Aufgebot von Manthey ist Feller. Der Schweizer feierte bereits im Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein Debüt für das Team und bringt die Erfahrung aus vier DTM-Saisons mit. In dieser Zeit gelangen Feller drei Siege. "Ich freue mich riesig, weiterhin Teil der DTM zu sein. Mit dem Wechsel zu Manthey geht für mich ein Traum in Erfüllung", erzählt der 25-Jährige. "Ich glaube, jeder Porsche-Fahrer möchte gerne für dieses Team fahren und die Erfolge – zwei Titel in drei Saisons DTM – sprechen für sich. Unabhängig von den sportlichen Ergebnissen begeistert mich aber auch das Team selbst, die Menschen und die Professionalität, die Manthey auszeichnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine starke Saison erleben werden."

Nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison 2025 mit sieben Rennsiegen und drei Meistertiteln will Manthey auch in der neuen Saison um die Spitzenplätze kämpfen. "2025 war für uns ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in der DTM. Wir haben uns nach den Erfolgen aber nicht ausgeruht, sondern wollen genauso gut vorbereitet und motiviert in die neue Saison starten. Ich bin gespannt, was wir gemeinsam mit Thomas und Ricardo erreichen können", sagt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.


Montag, 16. Februar 2026

Euro-Moto Supersport: BSB-Rückkehrer Erwig auf der Eder-Ducati

Der Chef und sein Schüler. Thomas Eder und Jorke Erwig
haben sich in der EURO MOTO Supersport verbündet
Foto: Eder Racing

Nach einem Jahr in der British Superbike Championship (BSB) kehrt Jorke Erwig in die Heimat zurück und fährt 2026 bei Eder Racing in der EURO MOTO Supersport.

Ein durchwachsenes Jahr auf Kawasaki hatte den mittlerweile 20-jährigen Rennfahrer aus der Glockenstadt Gescher im Münsterland für ein Jahr in die Ferne schweifen lassen. Dabei hat er viel kennengelernt: „Viele neue Rennstrecken, eine ganz andere Atmosphäre, volle Starterfelder, Kampf mit den Ellbogen, die Ducati V2 Panigale.“

Entscheidung aus Vernunft

Nach dem Supersport-Jahr wechselte Erwigs niederländisches Team jedoch die Klasse und tritt in Zukunft in der Sportbike-Weltmeisterschaft an. „Wir hatten deshalb Gespräche mit anderen Teams, doch die logistischen Herausforderungen wären noch größer gewesen. Ich wohne nur 20 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt und bisher war alles machbar. Jetzt hätte es nicht mehr gepasst. Dazu kommt, dass ich im August mit einer Ausbildung oder einen Studium beginne. Somit hätte ich in der BSB vier Rennwochenenden verpasst.“

Auch im Eder Racing Team wird Erwig auf der Ducati V2 Panigale unterwegs sein. „Jorke wirkt sehr erwachsen und macht sich viele Gedanken“, sagt Teamchef Thomas Eder nach dem ersten Roll-out. „Mit einem Trainingsmotorrad waren wir in Spanien auf Kartstrecken unterwegs und auf der Grand-Prix-Strecke in Valencia ist er einen Tag auf der Ducati gefahren. Wir hatten viel Spaß, aber wenn es ernsthaft zur Sache ging, haben wir auch ernsthaft gearbeitet. Das hat gut funktioniert. Ich denke, dass er sich in unserem familiären Umfeld gut weiterentwickeln kann.“

Eder selbst ist auch 2026 wieder nicht zu bremsen. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Bayer die Supersport-Klasse mit Gaststarts beglücken. Der Saisonstart erfolgt vom 08. bis 10. Mai auf dem Sachsenring.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Mittwoch, 11. Februar 2026

IDM Supersport: Belczykowski wechselt von MV Agusta zu Kawasaki

Mit Gesamtrang 15 in der Supersportklasse hat sich Till Belczykowski
von MV Agusta verabschiedet und ist zu Kawasaki gewechselt.
Foto: Dino Eisele

Nach zwei Jahren mit viel Entwicklungsarbeit verlässt Till Belczykowski das Team LJ Racing und steigt von der MV Agusta F3 800 RR ab. Seine Zukunft in der EURO MOTO Supersport heißt Kawasaki.

Ein Start mit Kawasaki in die Saison 2026, das war auch der Wunsch seines neuen Teamchefs Randolph Keoma Dreier. Der Nordrhein-Westfale ist kein Unbekannter. 2023 schob er Martin Vugrinec auf einer Yamaha YZF-R6 an den Start. In Schleiz fuhr der Kroate aufs Podium. Zum Jahresende wechselte er zu SKACH-Kawasaki in die Superbike-Klasse.

Kurze Wege und klare Ansagen

Inzwischen ist auch Dreier ein Mitglied der Kawasaki-Familie. Als Trainingsveranstalter lernte er Till Belczykowski live in Rijeka kennen. „Wir haben uns schon 2025 über ein gemeinsames Projekt unterhalten, das zwischen uns und dem deutschen Importeur entstanden ist. Daraus resultiert mit Dreier-Racing by Kawasaki Deutschland auch der Teamname.“ Belczykowski wird die EURO MOTO Supersport auf einer ZX-6R bestreiten. Seine Startnummer bleibt wie gehabt die „5“.

Dreier ist zudem Inhaber einer Motorradwerkstatt, die sich auf den Rennsport spezialisiert hat, unter anderem mit ECU-Abstimmungen und Motorentuning. Er kennt die Szene und hat entsprechende Erwartungen an Belczykowski, der im nur 35 Kilometer entfernten Duisburg wohnt. „Realistisch sind Top Ten-Ergebnisse, wobei Plätze unter den ersten Fünf machbar sein sollten.“

Der Vertrag zwischen dem Racing-Team und Belczykowski ist auf ein Jahr befristet. „Die Tendenz liegt bei zwei Jahren“, so Dreier, „aber wir müssen erst einmal sehen, wo die Reise im ersten Jahr wirklich hingeht, bevor wir weiter denken und vielleicht auch einen zweiten Fahrer einsetzen.“ Ende März wird es für den 21-Jährigen Azubi Till Belczykowski ernst: Dann wird in Rijeka zum ersten Mal getestet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Ein Wikinger in der DTM: Thiim, Aston Martin und der große Traum

  • Däne startet erstmals mit Aston Martin in der DTM
  • Thiim über besondere Fanliebe und die Saison 2026

Für Nicki Thiim ist es die erste DTM-Saison mit der Kultmarke Aston Martin
Foto: Aston Martin

Nicki Thiim zählt zu den beliebtesten Fahrern in der DTM. In diesem Jahr greift der Däne erstmals mit Aston Martin und dem belgischen Rennstall Comtoyou Racing an. Im Interview spricht der zweimalige Langstrecken-Weltmeister über seine Leidenschaft für die britische Kultmarke, die Rolle als Publikumsliebling und seine Saisonziele.

Du startest erstmals mit Aston Martin in der DTM. Was bedeutet das für dich?

Ich fahre seit mehr als zehn Jahren für Aston Martin. Das ist meine Familie! Die DTM war schon als Kind – als mein Vater in der Serie startete – und auch als Rennfahrer mein größter Traum. Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin an den Start zu gehen, ist ein großes Lebensziel, das ich mir endlich erfülle. Die Vorfreude ist riesig.

Aston Martin ist eine echte Kultmarke. Was macht ihren besonderen Reiz aus?

Für mich ist Aston Martin die exklusive Supersportwagenmarke schlechthin. Mir gefällt dieser zeitlose Ansatz in Bezug auf Details, sowohl beim Fahrzeugdesign als auch bei der Innenausstattung. Alles ist sehr elegant und stilvoll.

Was zeichnet den Vantage GT3 aus?

Nach zwei Jahren „Undercover“ mit einem anderen Hersteller steige ich in der DTM endlich in ein Auto, mit dem ich extrem vertraut bin. Ich verbringe fast jedes Wochenende im Vantage GT3 und muss nun nicht mehr zwischen zwei unterschiedlichen Sportwagen hin- und herwechseln. Das sind ganz neue Voraussetzungen, von denen ich mir viel verspreche. Mit dem atemberaubenden V8-Turbo-Motor und dem einzigartigen Look ist Aston Martin sowohl akustisch als auch optisch eine Bereicherung für die DTM.

Die Startnummer „007“ spielt auf den Geheimagenten James Bond an – fühlst du dich auch als Actionheld?

Es ist eine tolle Idee, mit der legendären Nummer „007“ auf einem Aston Martin anzutreten. Diese Startnummer zu haben, ist ein echtes Privileg. Ich fühle mich aber nicht als Superheld. Ich bin ein Wikinger, der es liebt, die Konkurrenz auf der Rennstrecke zu schlagen.

Die Fans lieben dich und deinen Charakter – woher kommt das?

Es ist wichtig, den Menschen, die ihre Zeit und ihr Geld investieren, um uns bei den Rennen anzufeuern, etwas zurückzugeben. Als Rennfahrer trifft man an den Strecken auf viele besondere Fans und Persönlichkeiten. Es macht Spaß, ihre Geschichten zu hören und ihre Leidenschaft für den Sport zu spüren. Das hält mich auf dem Boden. Wir sind alle Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.

Was sind die Ziele für die Saison und auf welche Rennen freut man sich als Fahrer besonders?

Es ist einfach fantastisch, wieder in der DTM antreten zu dürfen. Für mich ist sie die beste Rennserie der Welt. Dass ich nun endlich auch mit Aston in der DTM starten kann, macht die kommende Saison zu einer ganz besonderen. Wir haben große Träume und große Ziele! Ein absolutes Highlight ist der Norisring, zu dem ich natürlich eine besondere Verbindung habe. Denn vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich meinen bisher einzigen DTM-Sieg geholt. Diese Strecke wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.


Dienstag, 10. Februar 2026

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge

  • Attraktiver Preis und Videobotschaft von Schirmherr Maximilian Götz
  • Max Reis: „Ein sehr wichtiger Erfolg für uns, den wir unbedingt erreichen wollten.“
  • Reis setzt innovatives Projekt mit Twitch-Streamer BreitenBerg um

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge
Foto: ADAC-Motorsport

Der Gewinner der zur Saison 2025 neu eingeführten ADAC GT Masters-Media Challenge steht fest: Max Reis. Der 19-jährige Ramsteiner hat im vergangenen Jahr mit seinem medialen Engagement überzeugt und ist der Sieger der ersten ADAC GT Masters-Media Challenge. Als Preis erhält der Pilot des Haupt Racing Teams ein hochwertiges Paar Pirelli-Ski sowie eine persönliche Videobotschaft von Maximilian Götz, dem Schirmherrn der ADAC GT Masters-Media Challenge.

Die Media Challenge wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters in ihrer Entwicklung zum ganzheitlichen Rennfahrer zu motivieren und zu unterstützen. Unabhängig von ihren Leistungen auf der Strecke, wird ihr Engagement im Bereich der Medienarbeit bewertet. Dies beinhaltet ihren Auftritt in den sozialen Medien und ihre Präsenz in Print- und Onlinepublikationen. Dazu die Bemühungen der Nachwuchspiloten, mit Medienvertretern – vor allem ihrer Lokalpresse – eigenständig und regelmäßig in Kontakt zu treten sowie ihr generelles Bemühen, ihre eigene Person positiv zu präsentieren, sich zu vernetzen und Reichweite zu generieren.

„Herzlichen Glückwunsch an Max Reis für seine gute Arbeit neben der Strecke“, gratuliert ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Nachwuchsförderung hat im ADAC eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Um im Motorsport auf Top-Niveau zu bestehen, sind die aktive und souveräne Pressearbeit und der richtige Einsatz der sozialen Medien wichtige Bausteine. Max Reis ist es durch sein Engagement gelungen, sich selbst und damit auch das ADAC GT Masters einem breiteren Publikum zu präsentieren.“

Reis fuhr 2025 seine zweite Saison in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC für das Haupt Racing Team. Im Ford Mustang GT3 erzielte er drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position. Diese Erfolge wurden in verschiedenen Print-Medien mit Artikeln honoriert sowie von mehreren Online-Plattformen publiziert. Darüber hinaus ist Reis sehr aktiv in den sozialen Medien und konnte über die Saison Zuwachs auf all seinen Kanälen verzeichnen. Knapp 140.000 Menschen sahen teilweise seine reichweitenstärksten Posts auf Instagram. Beim Rennen auf dem Red Bull Ring initiierte er gemeinsam mit dem Twitch-Streamer BreitenBerg in Zusammenarbeit mit dem ADAC einen IRL-Stream („in real life“), einen Livestream, der einen ganzen Tag im Fahrerlager des ADAC GT Masters abbildete. Die exklusiven Einblicke hinter die Kulissen der Rennserie verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer auf dem Kanal von BreitenBerg.

„Ich freue mich sehr. Es ist richtig cool, diesen Preis gewonnen zu haben. Ein sehr wichtiger Erfolg für uns in der Außendarstellung hinsichtlich Sponsoren und dem ganzen Team, den wir unbedingt erreichen wollten“, strahlt Reis. „Für uns ist auch dieser Teil des Motorsports essenziell, da wir so die Gelder generieren können, um mir den Sport zu ermöglichen. Wir versuchen die Medienarbeit – vor allem Social Media – immer zu verbessern und mit bestehenden und neuen Projekten zu erweitern. Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Maximilian Götz, der Schirmherr der ADAC GT Masters-Media Challenge, hat sich mit einer Videobotschaft persönlich an Max Reis gewendet und ihm gratuliert. Der frühere ADAC GT Masters- und DTM-Champion ist immer noch auf den Rennstrecken dieser Welt erfolgreich und auch sehr aktiv. „Die richtige Medienarbeit erfordert Engagement, Zeit und vor allem Ehrlichkeit. Das alles umzusetzen, ist Max Reis in diesem Jahr am besten gelungen und er hat verdient die Meisterschaft gewonnen“, erklärt Schirmherr Götz. „Natürlich muss für einen Rennfahrer der Fokus auf der Strecke und seiner eigentlichen Arbeit liegen. Gleichzeitig erwarten Partner und Sponsoren eine gewisse Präsenz in den Medien und die Vermittlung gemeinsamer Werte. Ich freue mich, die jungen Rennfahrer an meinem Wissen teilhaben zu lassen und sie auf ihrem Weg zum professionellen Rennfahrer begleiten zu dürfen.“


Montag, 9. Februar 2026

Audi-Neuzugang für das ADAC GT Masters

  • Robin Rogalski pilotiert den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
  • Seyffarth Motorsport wird zum Einsatzteam von HGL Racing

Der Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang im ADAC GT Masters: Ab der Saison 2026 wird das Team HGL Racing an den Start gehen. Zum Einsatz kommt ein Audi R8 LMS GT3 Evo 2, der von Robin Rogalski (25/POL) pilotiert werden wird. Der zweite Fahrer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Den ersten Auftritt hat das Team vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM in die Saison 2026 startet. Tickets für das Auslandsgastspiel in Österreich sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Der Einsatz von HGL Racing im ADAC GT Masters wird in enger Zusammenarbeit mit Audi Sport Customer Racing und Seyffarth Motorsport bestritten. Seyffarth Motorsport ist eines der Urgesteine im ADAC GT Masters. In der Debütsaison der Rennserie 2007 feierte die Mannschaft die Vizemeisterschaft in der Teamwertung. Zuletzt war das Team 2022 bei einem Gastspiel in Hockenheim am Start. Nun kehrt es unter der Bewerbung HGL Racing in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. Die offizielle Präsentation fand im polnischen Kattowitz statt.

Pilot Robin Rogalski durfte beim Gaststart 2022 erstmals ADAC GT Masters Luft schnuppern. Nun bestreitet der 25-Jährige seine erste volle Saison. Seit 2017 ist der Pole bereits eine bekannte Größe im Motorsport, feierte mehrere Meistertitel in Markenpokalen und war neben dem ADAC GT Masters auch schon in der ADAC GT4 Germany am Start.

„Ich freue mich, ins ADAC GT Masters zurückzukehren, nachdem ich 2022 bereits einen Gaststart absolvieren durfte“, strahlt Rogalski. „Die Serie war in der Vergangenheit auf einem fahrerisch sehr hohen Niveau und das erwarte ich auch diese Saison. Das ändert aber nichts an unseren Zielen: Wir wollen in jeder Meisterschaft ganz oben stehen, Siege, Podien und den Titel einfahren. Die Kooperation mit HGL Racing hat mir den Weg in den professionellen Motorsport ermöglicht und ich kann mich einfach nur für das Vertrauen und die harte Arbeit im Hintergrund bedanken.“

Teamchef Tobias Seyffarth kann viel Erfahrung im ADAC GT Masters vorweisen und war auch in den vergangenen Jahren stehts im Hintergrund involviert. Die Entscheidung, nun mit HGL Racing die offizielle Rückkehr einzuleiten, war schnell getroffen. „Robin kam mit dem Wunsch auf uns zu, wieder gemeinsam im ADAC GT Masters zu starten. Kurzentschlossen kauften wir den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 des Verstappen.com-Teams und arbeiten seitdem intensiv, um im April optimal vorbereitet in die Meisterschaft zu starten. Wir freuen uns sehr, dass wir auf die volle Unterstützung von Audi Sport Customer Racing setzen können. Unser gesamtes Einsatzteam von Mechanikern über Ingenieure ist ADAC GT Masters erprobt und deshalb starten wir voller Motivation und Ehrgeiz in diese neue Herausforderung.“


Maximilian Paul wird Lamborghini Squadra Corse Werksfahrer

Maximilian Paul
Foto: Jens Hawrda

Maximilian Paul wurden als neues Mitglied des Lamborghini Squadra Corse Werksfahrerteams vorgestellt. Paul wurde mit der Beförderung zum Werksfahrer von Lamborghini Squadra Corse belohnt, nachdem er seit seinem Debüt am Steuer eines Huracán GT3 EVO im Jahr 2021 in verschiedenen GT3-Meisterschaften überzeugt hatte. Der 25-Jährige aus Dresden feierte 2023 auf dem Nürburgring unter wechselhaften Bedingungen seinen ersten DTM-Rennsieg für das Grasser Racing Team und konnte zudem Rennen in der International GT Open mit dem Oregon Team gewinnen.

Neben seinen Erfolgen im GT3-Rennsport auf höchstem Niveau ist Paul auch eine Schlüsselfigur im Familienbetrieb Paul Motorsport, der in verschiedenen Rennserien aktiv ist. In den vergangenen zwei Saisons hat Paul parallel zu seinen Einsätzen in der DTM und der GT World Challenge Europe für das Team die Aktivitäten im ADAC GT Masters betreut, wo das Team im vergangenen Jahr in Zandvoort einen Sieg errang. Paul fuhr außerdem beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2025 in der Pro-Am-Klasse aufs Podium und sicherte Paul Motorsport in Zandvoort den ersten DTM-Podiumsplatz überhaupt.

Maximilian Paul, neuer Lamborghini-Werksfahrer: 

„Ich bin unglaublich dankbar, nach so vielen Jahren harter Arbeit, Rennen und gemeinsamen Erfolgen nun Teil des Lamborghini-Werksfahrerteams zu sein. Die Zeit in den Nachwuchs- und jungen Profiprogrammen war eine besondere Reise, die diesen Moment umso bedeutsamer macht. Es ist mir eine Ehre, dieses neue Kapitel als Werksfahrer zu beginnen und die kommende Saison mit dem neuen Temerario GT3 zu starten. Ich bin stolz und freue mich sehr darauf, einen meiner Lieblingsautohersteller und eine so legendäre Marke zu repräsentieren.“

Quelle: www.lamborghini.com

Freitag, 6. Februar 2026

ADAC GT Masters: Sandro und Juliano Holzem geben Zukunftspläne bekannt

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem starten für Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo
Foto: ADAC-Motorsport

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) werden auch 2026 wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen. Sie treten erneut mit Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo an.

Schubert Motorsport feierte 2025 die Teammeisterschaft und blickt auf eine lange und erfolgreiche Historie im ADAC GT Masters zurück. Bereits 13 Siege und acht Pole-Positions erzielte die Mannschaft aus Oschersleben. In der abgelaufenen Saison belegten sie Rang fünf der Teammeisterschaft.

Diese Platzierung gelang auch den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem in der Fahrerwertung der GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Mit zwei dritten und einem zweiten Platz sprang das Brüder-Paar 2025 mehrfach aufs Podium und startete in zwei Rennen aus der ersten Reihe.

„Unsere Erwartungen sind klar: Wir wollen die Meisterschaft gewinnen und damit in der zwanzigsten Saison des ADAC GT Masters nach langer Zeit endlich wieder einen Fahrertitel im BMW holen“, erklärt Juliano Holzem. „Wir haben uns in der gemeinsamen Arbeit mit Schubert Motorsport in der vergangenen Saison stetig gesteigert und eine wirkliche Vertrauensbasis aufgebaut. In den letzten Rennen waren wir eines der schnellsten Autos und genau daran möchten wir anknüpfen und die starke Zusammenarbeit noch erfolgreicher weiterführen.“

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 5. Februar 2026

Weltmeister an Bord: Aston Martin präsentiert Aufgebot für die DTM 2026

  • Comtoyou Racing tritt mit zwei Vantage GT3 an
  • Neuzugang Nicki Thiim will um Siege kämpfen
  • Zweite DTM-Saison für den Belgier Nicolas Baert

Comtoyou Racing setzt in der DTM 2026 zwei Aston Martin Vantage GT3 ein
Foto: Aston Martin

Die Fans der DTM dürfen sich auch 2026 auf die britische Kultmarke Aston Martin freuen. Das Team Comtoyou Racing setzt in der kommenden Saison zwei Aston Martin Vantage GT3 ein und vertraut dabei auf einen echten Publikumsliebling: Der zweimalige Langstrecken-Weltmeister Nicki Thiim (DK) verstärkt die Mannschaft aus Belgien, die nach dem DTM-Debütjahr den nächsten Schritt gehen möchte. Das zweite Cockpit besetzt der Belgier Nicolas Baert.

Comtoyou Racing gewinnt mit Thiim einen erfahrenen GT3-Piloten. „Die DTM ist eine der härtesten und am stärksten umkämpften Meisterschaften weltweit“, sagt der Werksfahrer von Aston Martin. „Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin zu starten, ist ein Traum. Ich habe mit dem Vantage schon in so vielen anderen Rennserien gewonnen, dass ich es kaum erwarten kann, mit Aston Martin auch in der DTM um Siege zu kämpfen.“ Der Sohn der DTM-Ikone Kurt Thiim (Champion von 1986) ist zweimaliger GTE-Pro-Champion der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Mit Comtoyou Racing verbindet den 36-Jährigen vor allem der größte Erfolg der Teamgeschichte, als Thiim und das Team 2024 gemeinsam den Gesamtsieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps feierten.

Für Baert steht das zweite Jahr in der DTM an. Der Sohn von Teameigner Jean-Michel Baert sammelte in seiner Debütsaison wichtige Erfahrungen und möchte 2026 darauf aufbauen. „Wir haben 2025 viel gelernt“, betont der 24-Jährige. „In diesem Jahr haben wir den Vorteil, dass wir das Auto, die Strecken und die Meisterschaft kennen. Zusammen mit der Erfahrung von Nicki, von der ich sicher profitieren kann, haben wir alle Bausteine, um 2026 große Fortschritte zu machen.“

„Wir bereiten uns intensiv und noch gezielter auf die anstehende DTM-Saison vor“, sagt Jean-Michel Baert, Teameigner von Comtoyou Racing. „Außerdem weiten wir unsere Aktivitäten in Deutschland aus, dazu zählt auch ein möglicher Einstieg ins ADAC GT Masters. Mein besonderer Dank gilt Aston Martin Racing, unseren Partnern sowie allen Teammitgliedern für ihr großes Engagement, mit dem wir gemeinsam die Herausforderung DTM 2026 angehen.“

Adam Carter, Aston Martin Head of Endurance Motorsport, ergänzt: „Die DTM ist eine sehr renommierte und äußerst wettbewerbsintensive Meisterschaft. Wir sind stolz darauf, dass unser Partner Comtoyou Racing sich dafür entschieden hat, mit dem Aston Martin Vantage GT3 an den Start zu gehen. Ebenso freuen wir uns, dass Nicki Thiim sein herausragendes Talent und seine große Erfahrung mit ins Programm einbringt. Wir wünschen ihm und Nicolas Baert eine erfolgreiche Saison.“