Sonntag, 18. Januar 2026

IDM Supersport: Ein Däne macht das MCA-Duo zum Trio

Julius Frellsen aus Dänemark ist der dritte Honda-Fahrer im MCA Nachwuchsprojekt
Foto: MCA Racing

Ein neues Gesicht bei MCA Racing. Das Honda-Team um Inhaber Stefan Schmidt aus Altendiez ist komplett. Nachdem sich Dirk Geiger nach dem Vizetitel in der Supersportklasse anders orientiert hat, präsentierte der Motorradhändler zuerst Marvin Siebdrath als Nachfolger. Nun folgt mit dem 17-jährigen Julius Frellsen aus Dänemark ein weiterer neuer Kollege für Stammfahrer Julius Caesar Rörig.

Für Rookie Julius Frellsen beginnt mit dem Einstieg in die EURO MOTO Supersport ein völlig neues Kapitel in der Rennsport-Karriere. Für MCA hatte er das Buch bereits 2023 aufgeschlagen. Man kennt sich bereits. Frellsen ging für das deutsche Team 2023 im Northern Talent Cup an den Start und wurde Gesamt-Dritter.

Im Gedächtnis geblieben ist auch seine Aufholjagd im Folgejahr, als er im niederländischen Assen noch einmal als Gastfahrer in den Cup zurückkehrte. Frellsen startete lediglich vom 16. Platz, gewann aber beide Rennen. Nach mehreren internationalen Einsätzen folgt nun der Schritt in die Supersport-Klasse.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Etappe auf der CBR600RR“, bedankt sich der Däne bei MCA und Honda Deutschland für diese Chance. Stefan Schmidt ist begeistert von der Aufstellung und sagt: „Marvin Siebdrath hat bereits bewiesen, dass er einer der fähigsten Fahrer in Deutschland ist. Er ist schnell, konstant und entschlossen. Julius Caesar Rörig kennt das Projekt im Detail und zählt mittlerweile zu den erfahrensten Teilnehmern im Feld. Und Julius Frellsen hat frühzeitig das Talent und die Geschwindigkeit gezeigt, die man braucht, um in unserem Sport zu bestehen. Wir bieten ihm bei seinem Aufstieg ein starkes Fundament.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Freitag, 16. Januar 2026

IDM Sportbike: Vizemeister Bijman kehrt zurück in sein Erfolgsteam

Ruben Bijman (li.) und Carsten Freudenberg setzen nach einjähriger Pause
ihr Kapitel in der kommenden Saison in der Sportbike-Klasse fort.
Foto: Team Freudenberg

Ein starkes Kapitel bekommt eine Fortsetzung: Für die Saison 2026 holt Freudenberg RORA-PALIGO Racing Ruben Bijman zurück – dorthin, wo 2024 Podien und Vizetitel geschrieben wurden. Damit ist das Starter-Trio der Mannschaft aus Bischofswerda komplett.

Nach einem Jahr in der IDM Supersport kehrt der Niederländer nun zu jener Crew zurück, mit der er 2024 in der IDM Supersport 300 eine beeindruckend konstante Saison ablieferte und am Ende verdient Vizemeister wurde. „Es ist großartig, wieder im Team Freudenberg zu sein. Wir haben 2024 schon gezeigt, dass wir super zusammenarbeiten können. Ich bin happy, wieder mit der Crew arbeiten zu dürfen. Ich fühle mich sehr gut und bereite mich bereits intensiv mit entsprechenden Workouts auf die Saison vor. Vielen Dank an Carsten Freudenberg und die Partner Paligo, Rora und Co. für das Vertrauen. Ich werde alles geben, damit wir an 2024 anknüpfen können“, so Bijman.

Das Team um Carsten Freudenberg hat mit dem 22-Jährigen nicht nur ein starkes Rennpferd im Stall, sondern auch einen erfahrenen Routinier an der Seite von Luis Rammerstorfer und Rookie Mika Siebdrath. Genau diese Mischung aus Tempo, Konstanz und Erfahrung macht Bijman für das Freudenberg-Team so wertvoll. Teamchef Carsten Freudenberg bestätigt: „Ich bin happy, dass wir Ruben zurück im Team haben. 2024 war er einer der konstantesten Fahrer im Feld und ist Vizemeister geworden. Er bringt sehr viel Erfahrung auf unterschiedlichen Bikes mit, kennt das IDM- bzw. EuroMoto-Umfeld und die Strecken. Der perfekte Erfahrungsträger für unsere Nachwuchspiloten Luis und Rookie Mika. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit allen dreien. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Line-up den Fans und unseren Partnern für ihre Unterstützung 2026 etwas zurückgeben können.“

Zur Saison 2026 komplettiert der Niederländer gemeinsam mit Siebdrath und Rammerstorfer das Fahreraufgebot von Freudenberg RORA-PALIGO Racing in der EuroMoto. Alle drei Piloten greifen dabei auf der Triumph Daytona 660 in der Sportbike-Kategorie an. Besonders der Rookie Mika Siebdrath und auch Luis Rammerstorfer sollen von Bijmans Know-how, Streckenkenntnis und WM-Kenntnissen profitieren. Damit stellt sich das Team für die kommende Saison in Breite und Qualität stark auf.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann


Donnerstag, 15. Januar 2026

IDM Superbike: „Die EURO MOTO ist eine geile Serie mit Kämpfen“

Markus Reiterberger ist vierfacher IDM Superbike-Champion. Er ist in die Weltmeisterschaft aufgestiegen, hat die Konkurrenz in Asien in Grund und Boden gefahren und kehrt jetzt doch wieder zu den Wurzeln zurück. Der 31-jährige Bayer aus Obing, den alle „Reiti“ nennen, startet im BMW-Team von Werner Daemen in der Klasse EURO MOTO Superbike, dem europaweit aufgewerteten IDM-Nachfolger. Im Interview erklärt er seine Motivation und was ihn neben der Strecke noch antreibt.

Sie haben vier Superbike-Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft gewonnen. Was treibt Sie noch an? Müssen Sie etwas beweisen?

Neben meinen Langstrecken-Einsätzen in der EWC war ich letztes Jahr auch Superbike-WM-Testfahrer bei BMW für Toprak Razgatlioglu und Michael van der Mark. Das war ein sehr spannender, anspruchsvoller Job. Aber ich muss ehrlich sagen, dass auch ich selbst auch noch Rennen fahren kann und will. Bezüglich der EURO MOTO ist Teamchef Werner Daemen auf mich zugekommen. Ich hatte die Serie verfolgt und gesehen, wie überlegen Lukas Tulovic auf der Ducati war und die BMW´s etwas ins Straucheln geraten waren. Da habe ich mir gedacht, es ist eine Aufgabe für mich, das wieder in Ordnung zu bringen.

Reiti und BMW sind wie Topf und Deckel. Warum haben Sie nie einen Markenwechsel in Erwägung gezogen, um sich neu beweisen zu können?

Die Frage bekomme ich öfter. Die Antwort ist relativ einfach. Ich hatte mehrmals die Möglichkeit zu wechseln und war auch mehrmals kurz davor. Aber was mich immer wieder bei BMW gehalten hat, war das Werk selber, aber auch das Drumherum. Mein ganzes Umfeld, mein ganzer Rennsport hat sich immer um BMW, um Alpha Racing und um die Zusammenarbeit mit Werner Daemen gedreht. Das hätte ich bei einem Markenwechsel alles verloren. Mir ist bewusst, dass ich nur so stark bin, weil ich diese Leute um mich habe. Es hat mir immer Spaß mit ihnen gemacht und meiner Meinung nach ist das Rennfahren ein Teamsport. Zweimal habe ich das Team gewechselt. Das war in der Superbike-WM und ich habe richtig schlechte Erfahrungen gemacht. Da habe ich mir geschworen, dass ich aus Werners Team nicht mehr woandershin wechsle, wenn ich mich nicht wirklich schlecht fühle. Ich stand erst kürzlich wieder vor der Entscheidung, denn ich hatte ein recht gutes Angebot als Superbike-Testfahrer von einem anderen Hersteller. Doch dann haben BMW, Werner Daemen und ich ein Paket für die Langstrecken-WM wie auch für die EURO MOTO geschnürt.

Lukas Tulovic wird den Superbike-Titel in der EURO MOTO auf Ducati verteidigen wollen. Haben Sie beobachtet, an welchen Stellen Sie ihn schlagen können?

Boah, das ist schwer zu sagen. Ich war nie vor Ort, ich hab das nur online verfolgt. Mir ist aufgefallen, dass er saustark war und ich kenne auch die Aussagen von Konkurrenten. Das Paket war sehr gut und das Reglement kam der Ducati ein bisschen mehr entgegen als für die anderen Hersteller.

Was halten Sie von der Entwicklung der Serie in den letzten Jahren?

Die IDM und jetzige EURO MOTO ist auf einem richtig ansteigenden Level. Wenn wir schauen, wer dabei ist, dann sind da absolute Hochkaräter auf der Liste. Das ist nicht wie 2017 oder 2022, als ich ein oder zwei Gegner hatte. Das ist jetzt wieder vergleichbar mit 2014, 2015, wo wir gegen das Team von 3C-Carbon mit Xavier Forés, Lorenzo Lanzi und Max Neukirchner auf WM-Niveau gefahren sind. Das ist jetzt wieder eine richtig geile Meisterschaft, wo man sich richtig bekämpfen kann. Viele Leute denken zwar, ich mache einen Rückschritt, wenn ich in EURO MOTO antrete, aber das sehe ich nicht so. Es handelt sich um eine Europameisterschaft in extrem guter Verfassung.

In der Superbike-WM waren Sie mäßig erfolgreich unterwegs. Haben Sie die Ergebnisse abgehakt?

Es kommt immer mal wieder hoch. 2016 war die Blütezeit in meiner Karriere, nachdem ich 2015 so stark und schnell und fit wie noch nie war. Aber ich hatte keine Chancen in der WM. 2017 habe ich das mit einer größeren Besatzung wiederholt und bin mental in eine Sackgasse geraten. Das Fahren hat keinen Spaß mehr gemacht. Nach drei Rennen habe ich hingeschmissen und bin zurück in die IDM gegangen. Ehrlich: Da versuchst Du Dein ganzes Leben lang in die WM zu kommen und dann ist alles gar nicht so, wie Du dachtest. Du bist eine Nummer und musst mit dem zurechtkommen, was Du vorfindest. Es war nicht wie in der IDM oder in den früheren Teams, dass an jedem Detail gearbeitet wurde oder das Motorrad exakt an Dich angepasst wurde. Da gab es nur: Friss oder stirb. Das waren damals die Gegebenheiten. Es war auch nur ein klein gehaltenes Team mit wenig Werksunterstützung. Das hat dann halt einfach nicht gereicht.

In der Asia Road Racing Championship haben Sie die Gegner in Grund und Boden gefahren und wurden erfolgsbezogen entlohnt. Wie haben Sie das Geld angelegt?

Ich habe bis heute kein Geld erhalten. Was ich bis heute noch niemandem gesagt habe: Das Ganze ist zum Rechtsstreit eskaliert, den wir gewonnen haben. Ich bin damals dort gefahren, weil Alpha Racing in dem asiatischen Team involviert war. Ein starker und am besten deutschsprachiger Fahrer wurde gesucht. Ich bekam einen guten Vertrag. Preisgeldbasiert, also stark erfolgsabhängig, und mit wenig Grundgehalt. Mit der Unterstützung von BMW und Alpha Racing hat es immer gepasst, aber der Teamchef hat mich mit dem Preisgeld versetzt. Zeitweise war er verschollen, wurde aber aufgefunden und soll jetzt zahlen. Trotzdem wiege ich mich noch nicht in der sicheren Hoffnung, dass das was wird.

Wann Sind sie ihr letztes Superbike-Rennen gefahren?

Im September 2024 im ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team als Ersatz für den verletzten Toprak Razgatlioglu. Ich bin in Cremona auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel gekommen.

Ist es richtig, dass Sie das Tuning-Geschäft von Ralf Waldmann übernommen haben?

Als Nachbarn haben wir bei ihm und bei uns daheim zusammen viel an Kreidler-Motorrädern geschraubt. Als er gestorben ist, habe ich sein Sortiment zu meinem dazugenommen und mir damit ein zweites Standbein neben dem Rennsport aufgebaut. Für mich stand fest, das Ganze muss weiterleben. Seitdem mache ich Moped-Tuning, Restaurationen, Abstimmungen hauptsächlich von Zweitaktern, Kreidler und alles, was es so gibt. Oder Rennauspuffe, die auf dem Prüfstand abgenommen werden und TÜV- konform offiziell auf der Straße gefahren werden dürfen. Mit meinem Vater habe ich unseren alten Bauernhof renoviert und eine Werkstatt gebaut. Mein drittes Standbein ist das CNC-Fräsen. Die Maschine dafür habe ich mir vor ein paar Jahren gekauft. So sieht mein Aufgabengebiet neben dem Rennsport aus.

Könnten Sie davon Ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Damit bin ich so ausgelastet, dass ich das alleine kaum bewältigen kann. Ja, ich könnte davon leben. Diese Zukunftssicherheit war mir auch wichtig. Ich bin nicht abhängig vom Rennsport. Weil meine Eltern immer gesagt haben, du machst einen Schulabschluss. Du machst eine Lehre. Das habe ich alles absolviert und bin Motorradmechaniker geworden. Ich wollte nicht der Rennfahrer sein, der da irgendwann mal im Arsch ist und ohne alles dasteht.

Sie haben seit zwei Jahren eine kleine Familie gegründet. Wie hat sich Ihr Leben nach der Geburt von Valentina verändert?

Ich musste mich zeitlich neu aufstellen. Weil ich mit zwei oder besser gesagt drei Berufen schon relativ eingespannt war. Dann kamen noch der Hofumbau und der Hausbau dazu. Ich versuche den Tag so einzuteilen, dass ich entweder Früh- oder Spätschicht mache oder beides. Weil ich selbstständig bin, lässt sich das ganz gut einteilen. Aber ich kann mich schwer von meinen zwei Mädels zu Hause trennen kann und setze alles daran, jeden Tag ein paar Stunden Zeit mit ihnen zu verbringen. Zum Abendessen will ich daheim sein und der Sonntag ist ein reiner Familientag geworden.

Hat Valentina ein Schaukelpferd oder ein Schaukelmotorrad?

Beides. Ich habe auch noch ein kleines Fahrerlagermoped. Auf den Tank habe ich ein Tankpad gebaut und drunter eine Fußrastenanlage. So fahren wir mit der 50er zu den Eseln und den Schafen bei uns am See, von denen sie so begeistert ist, kaufen uns ein Schoko-Eis und fahren wieder heim.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Moto3-WM: „Ich konnte es gar nicht richtig glauben“

Es war wie ein Wunder für ihn selbst und eine Sensation für alle deutschsprachigen Fans der Motorrad-Weltmeisterschaft: Der Österreicher Leo Rammerstorfer steht vor seiner ersten Grand-Prix-Saison in der Moto3-Klasse. Damit wird es 2026 zumindest wieder einen Fahrer mit deutscher Muttersprache im Paddock geben – und sein Sprungbrett war die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) aus der jetzt die neue EURO MOTO hervorgegangen ist.

Leo Rammerstorfer ist der Sprung in die Grand-Prix-Szene gelungen. Drei IDM-Jahre formten ihn.
Foto: Dino Eisele

In den letzten Tagen hat das Telefon bei den Rammerstorfers in Feldkirchen ständig geklingelt. Die Sponsoren haben angerufen, die Presse wollte Genaueres wissen, Termine mussten abgestimmt werden. Das italienische Team SIC58 Squadra Corse hatte zuvor die Verpflichtung von Leo Rammerstorfer für die Moto3-Saison 2026 verkündet. Der 21-jährige Österreicher erhielt den zuerst für den Schweizer Noah Dettwiler reservierten Platz. Dieser hatte seine Ansprüche darauf trotz seiner schnell fortschreitenden Genesung nach dem desaströsen Unfall in Sepang abgegeben. Für Dettwiler kommt die neue Saison zu früh.

Leo Rammerstorfer gehörte drei Jahre lang zum Kader des sächsischen Freudenberg-Teams. Als er mit seinem Vater 2020 spontan zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf den Lausitzring fuhr, glich der Ausflug fast einem Himmelfahrtskommando. Das in der Supersport 300 Freudenberg-Team gewährte den Beiden Unterschlupf und kümmerte sich auch um die mitgebrachte Yamaha. Am Saisonende wechselte er das Fabrikat und fuhr wie seine Teamkollegen Lennox Lehmann und Dirk Geiger eine KTM RC 390 R. Ein Jahr später errang Rammerstorfer auf dem Red Bull Ring seinen ersten Podiumsplatz und 2020 verabschiedete er sich mit drei Siegen und drei weiteren Podiumsplatzierungen vom Freudenberg-Team und der IDM Supersport 300. Der Grundstein für die WM-Karriere wurde auf deutschem Boden gelegt. Seine nachfolgenden Leistungen im Red Bull Rookies Cup und im FIM Junior-GP brachten den gelernten Installateur dorthin, wo er jetzt ist.

„Ich konnte es gar nicht glauben, was da passiert ist“, ist Leo Rammerstorfer immer noch von den Ereignissen überwältigt. „Seit dem Sturz von Noah Dettwiler war ich mit dem Team SIC58 Squadra Corse in Kontakt. In Valencia wurde alles konkreter und ein italienischer Manager hat sich eingebracht. Mit den Details kennt sich mein Papa aus.“

Während der 21-jährige Leo in Zukunft an der Seite seinen irischen Teamkollegen Casey James O’Gorman in der Moto3-WM antritt, führt sein Bruder Luis Rammerstorfer die Tradition fort und erfreut sich 2026 der Sportbike-Nachwuchsförderung im Team Freudenberg-RORA Paligo Racing im IDM-Nachfolger EURO MOTO.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Dienstag, 13. Januar 2026

ADAC GT-Masters: Formel 1-Legende unterstützt Nachwuchstalent

Nach einem lehrreichen Jahr 2025 wird der Österreicher Tim Hütter 2026 erstmals die komplette ADAC GT Masters Saison für das Liqui Moly Team Engstler bestreiten. Der langjährige Formel 1-Teamchef Franz Tost wird ihn dabei unterstützen.


Nachdem Hütter 2025 vier Rennwochenenden im ADAC GT Masters bestritt, wird der 18-jährige Österreicher 2026 eine komplette Saison fahren. Der Nachwuchspilot aus dem oberösterreichischen Gallneukirchen wird dabei weiterhin in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 für das Liqui Moly Team Engstler antreten. Zur Saisonvorbereitung wird Hütter zwischen Januar und März ausgewählte Rennen bestreiten. 

Unterstützung erhält Tim Hütter dabei zukünftig von der österreichischen Motorsport-Legende Franz Tost. Der Tiroler war zwischen 2006 und 2023 Teamchef vom Toro Rosso-Rennstall (ab 2020 AlphaTauri) in der Formel 1. Zuvor war er für BMW in der Formel 1 tätig. In seiner Zeit im Juniorteam von Red Bull arbeitete er mit den beiden viermaligen Weltmeistern Sebastian Vettel und Max Verstappen. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er Hütter menschlich und sportlich in seiner Entwicklung unterstützen.

„Meine Ziele sind klar: weiterhin Fortschritte und Verbesserungen zu erzielen. Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun, meinem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen“, so Hütter. „Von Franz Tost kann ich aufgrund seiner Erfahrung sehr viel lernen! Die Ehre zu haben, von ihm Tipps zu bekommen, ist sehr groß.“ Derzeit trainiert er fast täglich im Fitnessstudio, auf der Kartbahn und im Simulator, um sich perfekt vorzubereiten. Zudem darf Hütter – dank eines Sponsors – im Olympiastützpunkt Linz mit Mentaltrainern zusammenarbeiten.

Lamborghini-Werksfahrer und DTM Pilot Luca Engstler wird Hütter auch weiterhin als Mentor zur Seite stehen. Die Vorfreude auf die 2026er Saison im Liqui Moly Team Engstler ist auf der Seite von Hütter groß. Mit Tourenwagen-Legende Franz Engstler, seiner Frau Ulrike und Sohn Luca hat Hütter seine Motorsportfamilie gefunden. Auch auf die Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur Bernd Ordemann freut sich Hütter bereits sehr. 

Quelle: www.adac-motorsport.de