Freitag, 31. Juli 2026

Euro Moto: Ergebnisse 1. Freies Training Oschersleben


Euro Moto Superbike: Ergebnis 1.Freies Training (Top-Five)

1. Frorian Alt Honda CBR 1000 RR-R

2. Markus Reiterberger BMW M 1000 RR

3. Lukas Tulovic Ducati Panigale V4R

4. Jan-Ole Jähnig BMW M 1000 RR

5. Toni Finsterbusch BMW M 1000 RR



Euro Moto Superport: Ergebnis 1.Freies Training (Top-Five)

1. Dirk Geiger Yamaha YZF-R9

2. Lennox Lehmann Yamaha YZF-R9

3. Daniel Blin Ducati Panigale V2

4. Luca de Vleeschauer Yamaha YZF-R9

5. Luca Göttlicher MV Auhusta F3 800 RR



Euro Moto Sportbike: Ergebnis 1.Freies Training (Top-Five)

1. Kiyano Veijer Triumph Daytona 660

2. Sasha de Vits Kawasaki Ninja ZX-6R

3. Stephan Zuda Triumph Daytona 660

4. Tobias Kitzbichler Aprilia RS660

5. Jacob Rosenthaler Triumph Daytona 600

Euro Moto Sportbike: Mission Sportbike für Felix Kauertz im Team ERC

Kurzfristiger Einsatz für Felix Kauertz: Der Kawasaki Cup Pilot übernimmt beim
EURO MOTO Rennwochenende in Oschersleben den Platz von Oliver Svendsen im ERC Team
Foto: Kauertz privat

Eigentlich war Felix Kauertz gerade in Spanien, um für einen Hersteller zu testen. Dann klingelte beim Joggen das Telefon. Am nächsten Morgen war der Einsatz perfekt: Der 24-Jährige wird beim EURO MOTO Rennwochenende in Oschersleben kurzfristig für das ERC Team in der Sportbike-Klasse an den Start gehen.

Das ERC Team hat schnell auf den kurzfristigen Rückzug von Oliver Svendsen reagiert. Beim kommenden Rennwochenende in Oschersleben übernimmt Felix Kauertz den Platz des Dänen und feiert damit sein Debüt in der Sportbike Klasse.

Der Deutsche ist in der Motorsportszene und im Fahrerlager kein Unbekannter. 2023 holte Kauertz den Vizemeistertitel  im Twin Cup sowie den Gesamtsieg in der GTT Open. 2024 folgte der Vizemeistertitel im Yamaha bLU cRU R7 Cup. 2025 absolvierte der 24-Jährige zwei Rennen in der IDM Sportbike, bevor ihn die finanziellen Rahmenbedingungen zu einem Wechsel in den Kawasaki Ninja ZX4 RR Cup bewegten. Dort sicherte er sich auf Anhieb den Meistertitel.

In diesem Jahr startet Kauertz im Kawasaki Ninja ZX6 R Cup und liegt dort aktuell mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang zwei der Gesamtwertung. Da der Cup in Oschersleben pausiert, bot sich für ihn kurzfristig die Chance auf den Einsatz in der EURO MOTO Sportbike.

Kurzfristiger Anruf, große Chance

Für Kauertz kam die Anfrage völlig überraschend. „Ich bin seit einigen Tagen in Spanien für einen Hersteller testen. Beim Joggen gestern Abend wurde ich angerufen. Am nächsten Morgen haben wir alles fix gemacht, sodass ich an diesem Wochenende mit einer Kawasaki ZX6 R in der EURO MOTO Sportbike an den Start gehe“, erzählt Kauertz.

„Ich freue mich riesig auf das Wochenende und bin gespannt auf das Motorrad und darauf, wie es sich im Vergleich zur Kawasaki aus dem ZX6 R Cup fahren wird“, blickt der Deutsche voraus. Ganz stressfrei verläuft die Anreise allerdings nicht. Kauertz muss sich bei der Rückreise ranhalten: „Mein Flieger geht erst am Donnerstag und ich muss richtig Gas geben, um es rechtzeitig zum Riders Briefing am Abend zu schaffen.“

Für den Kevelaer bietet sich damit die Chance, sich erstmals auf der EURO MOTO Bühne zu präsentieren und sich mit der starken Konkurrenz der Sportbike Klasse zu messen. Wie schnell er sich auf das für ihn neue Motorrad, eine Kawasaki ZX-6R 636 mit neuer Elektronik und anderem Fahrwerk, einstellen kann, wird sich bereits im ersten freien Training am Freitag ab 11.05 Uhr zeigen.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann

Donnerstag, 30. Juli 2026

Euro Moto Superbike: Die Kult-Fahnen bleiben diesmal eingerollt - Hannes Soomer kann nicht starten

Hannes Soomer startet verletzungsbedingt nicht in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Die estnische Flagge an der Rennstrecke ist Kult. Die Fans von Hannes Soomer folgen ihrem Idol an jede Rennstrecke und schwenken das schwarz-weiß-blaue Tuch in jede Himmelsrichtung. Und nicht nur die Esten. Bei der EURO MOTO in Oschersleben am bevorstehenden Wochenende wird es keine Jubelschreie geben. Ihr Superbike-Star wird nicht im Grid stehen. Soomer kommt nicht. Und es sind noch mehr Rennen in Gefahr. Der Grund ist bitter.

Dass er den Titel in der höchsten deutschen Rennsportklasse gewinnt, hatte „The Baltic Bullet“ ohnehin bezweifelt, denn es sei derzeit extrem schwer, ein Rennen zu gewinnen. Aber an vordere Plätze hatte Sommer nach dem Podiumserfolg beim Saisonauftakt geglaubt. Die beiden Rennen in Brünn ließ er bewusst sausen, weil er stattdessen in den der FIM Superbike Worldchampionship den verletzten BMW-Werksfahrer Danilo Petrucci ersetzte. In Most meldete er sich mit zwei sechsten Plätzen zurück.

Dann der Rückschlag. Bei seinem Einsatz in der Langstrecken-WM in Suzuka verletzte sich Soomer an der rechten Schulter. Die Teilnahme an den 8 Stunden von Suzuka endete vorzeitig am letzten Testtag. Knapp vier Wochen nach dem Unfall Anfang Juli ist der Nordeuropäer nicht genesen. „Es geht nicht. In der kommenden Woche muss ich zur nächsten Untersuchung zum Arzt. Dort entscheidet sich, ob ich bei den Rennen in Assen dabei sein werde oder nicht.“ Die EURO MOTO-Runde in den Niederlanden wird vom 14. bis 16. August ausgetragen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Euro Moto Sportbike: Oliver Svendsen macht vorzeitig Schluss

Oliver Svendson, Kawasaki ZX-6R #69
Foto: Jens Hawrda

Lange war es still um Oliver Svendsen. Lediglich beim Saisonauftakt der EURO MOTO auf dem Sachsenring ging der Däne noch in den Farben des ERC-Teams von Uwe Reinhardt auf einer Kawasaki an den Start. Anschließend verschwand das Team zunächst von der Bildfläche. Der Plan war, sich bewusst Zeit zu nehmen, um die Kawasaki auf den gewünschten Entwicklungsstand zu bringen, bevor man in den Rennbetrieb zurückkehrt.

Nach knapp zehn Wochen Pause folgte vor zwei Wochen schließlich der erste gemeinsame Probe. Bei einem viertägigen Test in Oschersleben arbeitete das ERC-Team gemeinsam mit Svendsen an der Weiterentwicklung des Motorrads und bereitete sich auf die Rückkehr in die EURO MOTO vor.

Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen. Der IDM Supersport-300-Champion von 2024 hat die Reißleine gezogen und beendet seine Saison in der EURO MOTO vorzeitig.

Auf seinem Instagram-Kanal erklärt der 22-Jährige die Beweggründe für seinen Rückzug: „In den vergangenen Monaten habe ich viel darüber nachgedacht, wo ich stehe, wo ich hinmöchte und was ich brauche, um den Sport weiterhin genießen zu können. Die Wahrheit ist, dass ich einen Punkt erreicht habe, an dem es sich nicht mehr richtig anfühlt, den bisherigen Weg weiterzugehen.“

Dabei macht Svendsen deutlich, dass seine Entscheidung nicht auf ein einzelnes Rennen, ein bestimmtes Ergebnis oder eine einzelne Person zurückzuführen sei. Vielmehr sei sie das Ergebnis vieler Monate intensiver Überlegungen.

„Im Moment muss ich einen Schritt zurückgehen, den Kopf freibekommen und mich daran erinnern, warum ich mich überhaupt in diesen Sport verliebt habe“, schreibt der Däne weiter. Wie es danach weitergeht, weiß er selbst noch nicht. „Ich habe im Moment nicht alle Antworten und werde heute keine großen Ankündigungen machen. Ich weiß nur, dass dies für den Moment die richtige Entscheidung ist.“

Ob und wann Oliver Svendsen in den Rennsport zurückkehren wird, lässt der 22-Jährige derzeit offen.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann