Samstag, 5. September 2026

Euro Moto Sportbike: Bijman hält Kitzbichler bis ins Ziel in Schach

Ruben Bijman (Freudenberg RoRa Paligo Racing) hat seine Pole Position auf dem Nürburgring in einen Sieg verwandelt. Der Niederländer setzte sich im ersten Rennen der EURO MOTO Sportbike gegen Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb) durch. Gerade einmal 0,045 Sekunden trennten die beiden beim Überqueren der Ziellinie. Meisterschaftsführer Stepan Zuda (Freudenberg RoRa Paligo Racing) machte das Podium als Dritter komplett.

Dabei erwischte zunächst Zuda den besten Start. Der Tscheche bog als Spitzenreiter in die erste Runde ein, Kitzbichler folgte vor Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa Paligo Racing) und Bijman. Lange ließ der Polesetter allerdings nicht auf sich warten. Bereits nach zwei Runden hatte sich Bijman auf Rang zwei vorgearbeitet, eine Runde später übernahm er die Führung. Von da an blieb der Niederländer felsenfest an der Spitze. Kitzbichler setzte sich dahinter auf Rang zwei fest, gefolgt von Stepan Zuda.

Entschieden war der Sieg damit aber noch lange nicht. Kitzbichler blieb über die gesamte Distanz in Schlagdistanz und nahm Bijman bis zum Schluss in die Mangel. Der wiederum wusste ganz genau, dass hinter ihm jemand auf seine Chance lauerte. „Ich habe die ganze Zeit ein Motorrad hinter mir gehört und deshalb versucht, immer so spät wie möglich zu bremsen. So habe ich es geschafft, vorne zu bleiben und keinen Platz für einen Angriff zu lassen. Am Ende hat es gereicht und ich konnte das Rennen für mich entscheiden“, erklärte Bijman.

Kitzbichler musste sich nach 13 Runden um gerade einmal 0.045 Sekunden geschlagen geben, konnte dem zweiten Platz aber trotzdem einiges abgewinnen. Dazu kam die schnellste Rennrunde in 1:31,127 Minuten. „Ich bin super zufrieden mit dem Rennen. Mit dem Vorderrad hatte ich ein bisschen zu kämpfen, aber insgesamt hat es richtig gut funktioniert. Nach dem Testtag am Donnerstag haben wir noch etwas am Motorrad verändert und das zahlt sich jetzt aus“, so der Österreicher.

Zuda nimmt wichtige Punkte mit

Zuda entschied sich dagegen bewusst gegen unnötiges Risiko. Nach seinem Sturz im Qualifying am Freitag brachte der Spitzenreiter Rang drei sicher nach Hause und sammelte weitere 16 Punkte. Im Ziel fehlten ihm 1,393 Sekunden auf Bijman.

„Ich bin mit den Punkten und Platz drei vollkommen zufrieden. Ich war heute nicht am Limit, hatte aber das Gefühl, dass ich sehr schnell dort gewesen wäre, sobald ich mehr gepusht hätte. Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Die Pace war heute einfach nicht da. Jetzt müssen wir uns anschauen, woran das lag“, erklärte Zuda.

Dahinter fuhr Siebdrath ein konstant starkes Rennen auf Rang vier. Tom Kuil (RT Motorsports) komplettierte die Top fünf. Um die Positionen dahinter ging es deutlich enger zu. Alexander Weizel (Weizel Racing Team) setzte sich auf Rang sechs durch, nur eine Tausendstelsekunde dahinter folgte Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben). Jay Jay den Hoed (Team SWPN), Ty Henriksen (Nordic Vikings) und Kiyano Veijer (Dutch Talent Racing) komplettierten die ersten Zehn.

Kein glückliches Händchen hatte dagegen Jakob Rosenthaler (RT Motorsports). Für den Österreicher war das Rennen nach eine Sturz bereits nach der ersten Runde beendet.  Auch Magnus Kristoffersen (M58 Motorsport) sah die Zielflagge nicht und musste nach acht Runden aufgeben. Dabei hatte er erst am Donnerstagabend einen neuen Motor eingebaut. Gaststarterin Lucy Michel (TSL Racing) brachte ihre Yamaha bei ihrem ersten EURO MOTO Sportbike Rennen auf Rang 14 ins Ziel.

Mit seinem Sieg macht Bijman auch in der Meisterschaft Boden gut. Zwar bleibt Zuda mit 202 Punkten standhaft an der Spitze. Bijman übernimmt mit 165 Punkten allerdings Rang zwei und liegt nun fünf Zähler vor Kitzbichler. Rosenthaler bleibt nach seinem Ausfall bei 130 Punkten auf Rang vier.

Weiter geht es mit dem zweiten Rennen am Sonntagmittag. Um 12:05 Uhr schalten sich die Ampeln wieder aus und die Sportbike-Klasse dreht wieder am Gashahn. Der Lauf kann kostenfrei im Live-Stream unter www.euromoto.racing/live/ verfolgt werden. 

EURO MOTO Sportbike, Race 1

  1. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  2. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  3. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  4. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  5. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  6. Alexander WEIZEL (#22/DEU), Aprilia RS660
  7. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  8. Jay Jay DEN HOED (#44/NLD), Yamaha YZF R7
  9. Ty HENRIKSEN (#46/DNK), Aprilia RS660
  10. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  11. Maksymilian PALMOWSKI (#95/POL), Aprilia RS660
  12. Rick KOOISTRA (#20/NLD), Triumph Daytona 660
  13. Lucas SØRENSEN (#18/DNK), Aprilia RS660
  14. Lucy MICHEL (#G16/DEU), Yamaha YZF R7

DNF: Magnus KRISTOFFERSEN (#30/DNK), Aprilia RS660

DNF: Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Euro Moto: Supersport: Dirk Geiger mit Rückenwind auf Pole

Mit 13 Punkten Vorsprung ist Dirk Geiger als Spitzenreiter der Gesamtwertung zum Öhlins EURO MOTO-Lauf auf den Nürburgring gekommen. Jetzt hat der Yamaha-Fahrer den nächsten Trumpf in der Hand: Nach dem Doppelsieg in Assen startet er auch in der Eifel von der Pole Position.

Geiger läuft entsprechend gut gelaunt durchs Fahrerlager. Der 24-Jährige vom Apreco-Yamaha-Team wirkt selbstbewusst – und hat allen Grund dazu. In Assen musste er das erste Rennen noch aus der Boxengasse aufnehmen. Nach einer starken Aufholjagd über 13 Runden wurde er am Ende zum Sieger erklärt. Gleichzeitig schnappte er seinem größten Titelrivalen Daniel Blin (Automarket AF Racing Team) die Führung in der Gesamtwertung weg.

Der Ducati-Fahrer aus Polen hat zwar weiterhin einen Sieg mehr auf seinem Konto, aber die Schulterverletzung in Most riss das erste Loch in seine Erfolgsbilanz. Am Nürburgring bleibt Blin in Schlagdistanz. Mit knapp einer halben Sekunde Rückstand auf Geiger qualifizierte er sich für Startplatz drei und steht damit ebenfalls in der ersten Reihe. Dazwischen steht Geigers Teamkollege Lennox Lehmann. Der Dresdner geht von Platz zwei ins Rennen und hofft, nach gescheiterten Anläufen nun endlich endlich den ersten Saisonsieg zu erringen.

Hinter dem Trio folgt mit Marvin Siebdrath der Gesamtvierte und schnellste Honda-Fahrer. Der MCA-Racing-Pilot teilt sich die zweite Startreihe mit Luca de Vleeschauwer (SWPN Yamaha) und Luca Göttlicher (LJ Racing). Damit sind Yamaha, Ducati, Honda und MV Agusta in den ersten beiden Reihen vertreten. Nur Kawasaki fehlt dort. Der einzige ZX-6R-Fahrer ist Freddie Heinrich und er steht auf dem 11. Startplatz.

Für de Vleeschauwer läuft die Saison bislang allerdings zäh. Nach fünf Podiumsplätzen im vergangenen Jahr wartet der Belgier noch immer auf den ersten Pokal der laufenden Saison. Auch am Nürburgring lief es zunächst nicht rund: Sowohl er als auch Göttlicher stürzten beim zusätzlichen Training am Donnerstag. Beide blieben unverletzt.

Göttlicher hatte nach der starken MV-Agusta-Bilanz zuletzt sogar auf einen Platz in der ersten Reihe gehofft. Nach dem heftigen Highsider musste seine F3 800 RR allerdings erst wieder aufgebaut werden. Bis zum ersten Rennen will das LJ Racing-Team noch die letzten Einstellungen finden.

Die entscheidenden Zeiten fielen ausschließlich im zweiten Qualifying. Auf die nasse Strecke am Morgen hatten bis auf Julius Caesar Rörig (MCA Racing) alle verzichtet. Bei Honda-Fahrer Rörig musste der neue Motor den Funktionstest bestehen. Am bisherigen Antrieb war die Kopfdichtung defekt.

EURO MOTO Supersport, Qualifying

1. Dirk GEIGER (GER/Yamaha)

2. Lennox LEHMANN (GER/Yamaha)

3. Daniel BLIN (POL/Ducati)

4. Marvin SIEBDRATH (GER/Honda)

5. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

6. Luca GÖTTLICHER (GER/MV Agusta)

7. Maximilian KOFLER (AUT/Ducati)

8. Max STAUFFER (AUS/Yamaha)

9.Filip FEIGL (CZE/Yamaha)

10.Jorke ERWIG (GER/Ducati)

11.Freddie HEINRICH (GER/Kawasaki)

12.Julius Caesar RÖRIG (GER/Honda)

13.Filip NOVOTNÝ (CZE/Ducati)

14.Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

15.Marvin KREIMES (GER/Ducati)

16.Peter FEIGL (CZE/Yamaha)

17Jindrich ŠKOPEK (CZE/Yamaha)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Euro Moto Sportbike: Bijman schnappt Zuda die Pole weg

Ruben Bijman gibt auf dem Nürburgring den Ton an. Auf seiner Triumph Daytona 660
sicherte sich der Niederländer die Pole Position für die beiden Rennen
der EURO MOTO Sportbike
Foto: Jens Hawrda

Ruben Bijman (Freudenberg RoRa Paligo Racing) startet beim ersten Rennen der EURO MOTO Sportbike auf dem Nürburgring von ganz vorn. Der Niederländer setzte mit 1:31,164 Minuten den Maßstab und sicherte sich die Pole Position. Einfach machte es ihm die Konkurrenz allerdings nicht. Gerade einmal 0,076 Sekunden fehlten Meisterschaftsführer Stepan Zuda (Freudenberg RoRa Paligo Racing) auf die Bestzeit. Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb) komplettiert die erste Startreihe.

Schon am Freitag deutete sich der enge Kampf an der Spitze an. Zuda war in den Freien Trainings Schnellster, im ersten Qualifying drehte dann Bijman den Hahn auf und setzte die spätere Pole Zeit. Zuda kam bis auf 0,076 Sekunden heran, stürzte anschließend jedoch. Die rote Flagge beendete Q1 vorzeitig. Während seine Triumph einige Blessuren davontrug, blieb Zuda selbst unverletzt. Auch Kitzbichler war zuvor gestürzt, konnte aber weiterfahren.

Q2 bringt kaum Bewegung an der Spitze

Am Samstagmorgen gab es für die Fahrer noch einmal die Chance nachzulegen. An der ersten Startreihe änderte sich allerdings nichts mehr. Bijman blieb mit seiner Freitagszeit felsenfest auf Pole, Zuda auf Rang zwei und Kitzbichler auf drei.

Dahinter konnte Tom Kuil (RT Motorsports) noch einmal nachlegen. Der Niederländer fuhr in Q2 eine 1:31,975 und schob sich damit auf Rang vier. Neben ihm stehen Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa Paligo Racing) und Jakob Rosenthaler (RT Motorsports) in der zweiten Reihe. Rosenthaler verbesserte sich am Samstag ebenfalls und kam mit 1:32,249 Minuten bis auf 0,041 Sekunden an Siebdrath heran.

Die dritte Reihe bilden Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben), Alexander Weizel (Weizel Racing Team) und Kiyano Veijer (Dutch Talent Racing). Gaststarterin Lucy Michel (TSL Racing) startet bei ihrem EURO MOTO Einsatz von Rang 16.

iner fehlt dagegen im Starterfeld. Für Luis Rammerstorfer (Freudenberg RoRa Paligo Racing) war das Wochenende bereits am Freitag nach einem Sturz im ersten Freien Training beendet. Während Zuda nach seinem Abflug weitermachen kann, ist für Rammerstorfer nach seiner Verletzung am rechten Unterarm an einen Start nicht mehr zu denken.

Das erste Rennen startet heute um 15:10 Uhr und wird live im Stream kostenlos übertragen. Der zweite Lauf folgt am Sonntag um 12:05 Uhr.

EURO MOTO Sportbike, Qualifying

  1. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  2. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  3. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  4. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  6. Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660
  7. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  8. Alexander WEIZEL (#22/DEU), Aprilia RS660
  9. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  10. Jay Jay DEN HOED (#44/NLD), Yamaha YZF R7
  11. Ty HENRIKSEN (#46/DNK), Aprilia RS660
  12. Maksymilian PALMOWSKI (#95/POL), Aprilia RS660
  13. Rick KOOISTRA (#20/NLD), Triumph Daytona 660
  14. Magnus KRISTOFFERSEN (#30/DNK), Aprilia RS660
  15. Lucas SØRENSEN (#18/DNK), Aprilia RS660
  16. Lucy MICHEL (#G16/DEU), Yamaha YZF R7

Quelle. euromoto.racing / Rowena Hinzmann


ADAC GT Masters: Tabellenführer Zulauf mit erster Pole am Salzburgring

Pole-Position für die Meisterschaftsführenden des ADAC GT Masters am Salzburgring. Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) hat sich mit 1:25.052 Minuten die Bestzeit des Samstags-Qualifyings gesichert. Im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 wird er gemeinsam mit Teamkollege Felix Hirsiger (28/CHE) das erste Endurance-Rennen des Wochenendes von ganz vorne aus in Angriff nehmen. „Wir wussten, dass unser Auto im Regen gut sein wird und das hat sich bewahrheitet. Das Team hat wieder super Arbeit geleistet“, strahlte Zulauf. „Das ist eine extrem wichtige Pole in der aktuellen Situation. Wir wissen, dass unsere Meisterschaftskonkurrenten hier in trockenen Bedingungen sehr stark sein werden und dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Wir sind auf alle Verhältnisse gut vorbereitet, denn auch unsere Longruns am Freitag bei trockenen Bedingungen waren gut und wir haben uns beide wohlgefühlt.“ 

Das Qualifying auf dem 4,241 km langen Salzburgring fand bei starken Regen statt und musste von allen Piloten mit Regenreifen bestritten werden. Lediglich 14 Grad Luft- und 20 Grad Streckentemperatur stellten die Fahrer vor eine Herausforderung. Direkt beim Umschalten der Ampel ging das gesamte Feld auf die Strecke, um schnell eine Rundenzeit zu setzen. Hinter Zulauf gelang dies Leo Pichler (24/AUT/Razoon - More than Racing) am besten. Mit starken Rundenzeiten arbeitete sich der Lokalmatador aus Weiz stetig näher an den Führenden heran, musste sich am Ende jedoch aufgrund von 0,130 Sekunden Rückstand mit Rang zwei begnügen. „Ich bin mit Startplatz zwei beim Heimspiel sehr zufrieden, das ist eine gute Ausgansposition. Aber natürlich wäre die Pole-Position schöner gewesen“, sagte Pichler, dessen österreichisches Team Razoon – more than Racing ebenfalls sein Heimspiel feiert. „Wir werden sehen, was heute Nachmittag im Rennen möglich ist. Wir sind für alle Bedingungen gut aussortiert und haben klar den zweiten Heimsieg der Saison im Fokus.“

Auf die dritte Startposition fuhr Simon Connor Primm (21/Großschirma/HGL Racing). Der Audi-Pilot hatte den Trainingstag dominiert und diese Leistung mit 0,355 Sekunden Rückstand zur Spitze auch im Qualifying untermauert. 0,046 Sekunden dahinter sortierte sich Niklas Kalus (21/Duisburg/Haupt Racing Team) ein. Er teilt sich den Ford Mustang GT3 mit Lokalmatador Kiano Blum (19/AUT) aus Fussach. Die beiden liegen aktuell mit 38 Punkten Rückstand zur Spitze auf Rang drei der Meisterschaft.

Die Top-5 komplettierte Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 Evo. Der Brite hatte allerdings gemeinsam mit Juliano Holzem (22/Polch/Schubert Motorsport) im BMW nach einem Ausrutscher in den nassen Verhältnissen für die Unterbrechung des Qualifyings gesorgt. Der Tabellenzweite, Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport), wird das Samstagsrennen in seinem BMW M4 GT3 Evo von Startplatz sieben aus in Angriff nehmen.

Das erste Endurance-Rennen des Wochenendes findet am Samstagnachmittag um 14:05 Uhr statt. 

Quelle: adac-motorsport.de

Euro Moto Superbike: „Spider-Martin“ Vugrinec bekommt nächste Chance

Was geht der Spinne auf dem Nürburgring ins Netz?
"Spider-Martin" Vugrinec macht im BCC Team einen Gaststart
Foto: Dino Eisele

Luca Grünwald, Daniel Kartheininger und Max Schmidt sind bereits für Andreas Gerlich gefahren. Jetzt bekommt das BCC Team einen neuen Piloten: Martin Vugrinec kehrt beim Öhlins-EURO-MOTO-Lauf auf dem Nürburgring in die Superbike-Klasse zurück. Der 27-jährige Kroate absolviert einen Gaststart auf der BMW M 1000 RR.

Als sich „Spider-Martin“ bei Kfz-Meister Andreas Gerlich aus Heilbronn meldete, wollte der Teamchef bei einem Test auf dem Hockenheimring zunächst sehen, was der Kroate auf der BMW zu bieten hat. Das Ergebnis überzeugte Gerlich: „Er war verdammt schnell und alles hat funktioniert mit ihm.“ Damit war die Entscheidung gefallen.

Ursprünglich hatte Gerlich für den Gaststart mit dem Spanier David Sánchez geplant. Doch der ehemalige Rennfahrer ist inzwischen als Riding Coach in der Weltmeisterschaft stark eingespannt. Unter anderem arbeitet er mit Moto2-Pilot Arón Canet zusammen.

„Er kennt auch den Nürburgring nicht. Deshalb fiel meine Wahl auf Martin Vugrinec“, erklärt Gerlich. Vugrinec ist in der Superbike-Klasse kein Unbekannter. Anderthalb Jahre gehörte er zum Kawasaki-Team von Oliver Skach, bevor beide Seiten Mitte der vergangenen Saison ihre Zusammenarbeit beendeten.

Nun ist „Spider-Martin“ zurück – und vielleicht bleibt es nicht bei einem einzigen Auftritt. Je nachdem, wie sich das Wochenende am Nürburgring entwickelt, könnte Vugrinec auch beim Hockenheim-Finale für das BCC Team auf die Strecke gehen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek