Freitag, 9. Oktober 2026

ADAC GT Masters: Erste Porsche-Fahrerpaarung für 2027 bestätigt

Das Fahrerkarussell für die Saison 2027 im ADAC GT Masters ist eröffnet und die ersten Gäste haben Platz genommen: Leo Pichler (24/AUT) und Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Die beiden Piloten werden auch in der kommenden Saison im Porsche 911 GT3 R von Razoon – more than Racing in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC an den Start gehen. Das gab das Team rund um Besitzer Dominik Olbert zum Auftakt des Saisonfinales auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg bekannt.

Für den Weizer Pichler wird es bereits die dritte Saison im ADAC GT Masters, Bönighausen startet in sein zweites Jahr. Gemeinsam hat das Duo beim Saisonauftakt auf den Red Bull Ring ein Rennen gewonnen und zudem am Salzburgring eine Podiumsplatzierung erzielt. Pichler wurde 2025 Dritter der Gesamtwertung.

„Super, dass wir schon jetzt alles fixieren konnten“, freut sich Pichler, für den die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit eine logische Konsequenz war. „Das Paket, das wir gemeinsam mit Dominik und dem Team zur Verfügung haben, hat genauso mit hineingespielt wie die tolle Zusammenarbeit mit Colin. Ein großer Dank gilt natürlich allen Partnern, ohne die so ein Projekt nicht möglich wäre. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Saison und natürlich wollen wir dann um den Titel kämpfen.“ 

Teamkollege Bönighausen ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die nächste Saison mit Leo. Wir funktionieren super zusammen, sind auf der Strecke ähnlich schnell und verstehen uns auch zwischenmenschlich sehr gut. Dieses Jahr hatten wir ab und an ein wenig Pech, aber nächstes Jahr gehen wir voll motiviert und mit perfekter Vorbereitung auf Titeljagd!“

Für Razoon – more than Racing wird 2027 die dritte Saison im ADAC GT Masters. In diesem Jahr ist die Mannschaft aus Österreich mit zwei Porsche 911 GT3 R am Start und belegt vor dem Finale Rang vier in der Teammeisterschaft. Teambesitzer Olbert freut sich über den Vertrauensvorschuss seiner beiden Piloten und blickt voller Optimismus auf die kommende Saison. „Nicht nur Leo und Colin arbeiten super zusammen, es ist generell eine super Symbiose zwischen dem Team und allen Beteiligten. Sie werden auch nächstes Jahr unseren Porsche 911 GT3 R steuern und natürlich lautet unser Ziel dann ganz klar, dass wir gemeinsam den Titel holen wollen“, gibt er die Marschroute klar vor. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Titelaspiranten Berndt/Robinson starten mit Bestzeit

Lachlan Robinson war im freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring im Porsche 718 Cayman GT4 nicht zu schlagen. Mit Toyota, Ginetta und Mercedes-AMG unter den Top Fünf präsentiert sich das Feld bunt.

Der Showdown beim Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring hat begonnen. Im freien Training am Freitagmorgen gab es den ersten Schlagabtausch der Titelaspiranten – mit dem besten Ausgang für die Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport). „Es ist natürlich super, direkt so ins Wochenende zu starten“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:47,094 Minuten. „Aber wirklich zählen wird es in den Rennen am Samstag und Sonntag. Grundsätzlich hatte die Strecke am Freitagmorgen noch nicht sonderlich viel Grip, da es in den letzten Tagen wohl viel geregnet hat. Aber das wird sich im Laufe des Tages sicherlich noch ändern.“

Ebenfalls stark unterwegs waren die beiden Hauptkonkurrenten im Titelkampf. Die in der Tabelle drittplatzierten Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) belegten im BMW M4 GT4 den achten Platz im freien Training. Einen Rang dahinter positionierten sich Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM), die im Aston Martin Vantage AMR GT4, auf Tabellenrang zwei liegen.

Mit einem Rückstand von 0,079 Sekunden ging Platz zwei des freien Trainings an den Toyota GR Supra GT4 von Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT). Dritte wurden Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,293 Sekunden zurücklagen. Rang vier sicherten sich Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). In der Ginetta G56 GT4 fehlten den beiden Schweden 0,324 auf Robinson. Die Top Fünf komplettierten Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4.

Quelle: adac-motorsport.de


DTM: Thomas Preining setzt erstes Ausrufezeichen

Foto: Jens Hawrda

Der Porsche Pilot fährt im ersten freien Training Bestzeit. auf den folgenden Plätzen folgen Joules Gounon (Mercedes), Marco Wittmann (BMW), Finn Wiebelhaus (Ford) und Mirko Bortolotti (Lamborghini).

DF1 neuer TV-Partner des ADAC GT Masters

  • DF1 zeigt ADAC GT Masters ab dem kommenden Jahr live im Free-TV
  • Erweiterung des Streaming-Angebots mit df1.de/live

Der HD-Premiumsender DF1 ist bundesweit im Kabel, via Satellit und IPTV
sowie auf allen großen Streaming-Plattformen zu empfangen
Foto: ADAC-Motorsport

Vorhang auf für die neue Bühne des ADAC GT Masters in seiner Jubiläumssaison: Der HD-Premiumsender DF1 wird ab 2027 die neue TV-Heimat der Nachwuchsliga des ADAC. Der neue TV-Partner wird die Rennen sowohl im Free-TV als auch im kostenlosen Livestream übertragen und neben den spannenden Live-Events auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. An jedem der sechs Rennwochenenden wird mindestens ein Rennen im Free-TV auf DF1 übertragen. Zudem stellt der Sender alle Läufe der Saison 2027 im kostenlosen Livestream auf df1.de/live zur Verfügung.

Der HD-Premiumsender DF1 ist bundesweit im Kabel, via Satellit und IPTV sowie auf allen großen Streaming-Plattformen zu empfangen. Der Sender bietet neben dem ADAC GT Masters weitere hochkarätige Live-Sportinhalte. Darüber hinaus zeigt DF1 Dokumentationen, Reportagen, Magazine und unterhaltsame Showformate. Der Sender hat seinen Sitz im Medienzentrum Unterföhring bei München und sich seit seinem Start im Januar 2024 Rund-um-die-Uhr-Unterhaltung auf die Fahnen geschrieben.

„Die ADAC GT Masters Serie steht für spektakulären GT3-Motorsport, hochkarätige Teams und Fahrer sowie packende Rennsportmomente. Wir freuen uns sehr, unseren Zuschauerinnen und Zuschauern die komplette Saison 2027 live und kostenfrei auf DF1 präsentieren zu können. Mit sechs renommierten und attraktiven Rennstrecken verspricht die Saison Motorsport auf höchstem Niveau und damit beste Voraussetzungen für spannende Rennwochenenden. Wir sind überzeugt, dass das ADAC GT Masters unser Livesport-Angebot auf DF1 hervorragend ergänzt. Unser besonderer Dank gilt unseren Partnern beim ADAC für das entgegengebrachte Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt David Müller, Geschäftsführer des TV-Senders DF1.

„DF1 hat seine Zuschauer bereits in den vergangenen Jahren mit Motorsport auf zwei und vier Rädern begeistert. Wir freuen uns, ab 2027 mit dem ADAC GT Masters ein Teil davon zu sein. Das ADAC GT Masters wird im kommenden Jahr 20 Jahre jung. Das nehmen wir zum Anlass, die Serie mit einem neuen, umfangreichen Medienpaket und einer umfassenden Nachwuchsförderung für Zuschauer und Teilnehmer noch attraktiver zu gestalten“, sagt Claudia Wagner, Geschäftsführerin der ADAC Motorsport GmbH. Parallel zum neuen Medienpaket stärkt der ADAC im kommenden Jahr auch den sportlichen Aufstieg in Richtung DTM. Die „Road to DTM“ bietet den Fahrern 2027 mit 620.000 Euro ein nochmals umfangreicheres Förderpaket und zusätzliche Möglichkeiten, sich für den nächsten Karriereschritt zu empfehlen.

Über die umfangreiche TV-Partnerschaft mit DF1 hinaus wird das ADAC GT Masters auch 2027 an den Rennwochenenden weiterhin im Fan-TV-Programm bei Joyn zu sehen sein. Zudem sind alle Läufe im Stream auf ServusTV On, auf youtube.com/ADACMotorsports und erstmals auch auf df1.de/live verfügbar.


Titelkandidaten greifen nach der DTM-Trophäe

Die DTM-Titelkandidaten Matteo Cairoli, Lucas Auer, Thomas Preining, Maro Engel,
Marco Wittmann und Nicki Thiim (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Bereit für den ultimativen Showdown: Beim großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg fällt am Wochenende die Entscheidung im Kampf um die DTM-Krone 2026. Bevor die sechs Titelkandidaten am Samstag und Sonntag in den beiden letzten Rennen des Jahres gegeneinander antreten, standen sie sich bereits am Donnerstag auf der Rennstrecke gegenüber. Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey) und seine fünf Verfolger versammelten sich dabei gemeinsam mit der Meisterschaftstrophäe.

Neben Porsche-Werkspilot Preining kämpfen auch Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol), Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW, Engels Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Ferrari-Pilot Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Aston-Martin-Ass Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) um den DTM-Titel. Beim Fotoshooting war die begehrte Meistertrophäe für alle sechs zum Greifen no – wer sie am Wochenende tatsächlich in die Höhe stemmen darf, entscheidet sich in den beiden finalen Saisonrennen am Samstag und Sonntag.

Ein weiteres besonderes Fotomotiv gab es am Donnerstag mit dem Porsche 911 GT3 R von Bastian Buus (Land-Motorsport). Der Däne präsentierte auf dem Hockenheimring sein Fahrzeug im Sonderdesign der New England Patriots. Das NFL-Team ist Partner der DTM und beim Saisonfinale ebenfalls in der DTM Fan Zone präsent. Der rund 550 PS starke Rennwagen tritt in den Farben des sechsmaligen Super-Bowl-Champions an und trägt das markante Patriots-Logo auf den Türen.