Freitag, 24. Juli 2026

ADAC GT4 Germany: BMW-Pilot Piana erzielt Tagesbestzeit am Freitag

Gabriele Piana war im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben nicht zu schlagen. Hinter seinem BMW lagen zwei Mercedes-AMG und ein Toyota.

Gabriele Piana BMW M4 GT4 #51
Foto: Jens Hawrda

Beim dritten Rennwochenende 2026 der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben ist der erste Trainingstag beendet - und das Feld präsentierte sich eng beisammen. Im zweiten freien Training ging die Bestzeit mit 1:30,873 Minuten an Gabriele Piana (39/ITA), der sich einen BMW M4 GT4 mit Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) teilt. Für Piana ist Oschersleben ein erfolgreiches Pflaster. Auf der 3,667 Kilometer langen Strecke in der Magdeburger Börde konnte er bereits sechs Laufsiege in der ADAC GT4 Germany feiern.

„Das Auto und auch die Strecke haben sich heute ganz gut angefühlt. Grundsätzlich gefällt mir Oschersleben; ich bin hier sehr gerne unterwegs – und das nicht nur, weil ich hier schon einige Rennen gewinnen konnte“, erklärt Piana. „Auch an diesem Rennwochenende würden wir gerne ganz oben auf dem Podium stehen. Mal sehen, ob uns das gelingt, denn erst im Verlauf des Rennwochenendes werden wir beurteilen können, wie stark die Konkurrenz wirklich ist.“

Piana stellte mit seiner Runde zudem auch die Tagesbestzeit der ADAC GT4 Germany in Oschersleben auf. Mit einem Rückstand von 0,080 Sekunden ging Platz zwei an Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR) im Mercedes-AMG GT4. Das ist gleichzeitig auch das bislang beste Saisonresultat des Duos von BWT Mücke Motorsport. 

Dritte wurden Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing), denen in einem weiteren Mercedes-AMG 0,160 auf die Spitze fehlten. Direkt dahinter folgten mit einem Rückstand von 0,317 Sekunden Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4. Die beiden Youngster geben 2026 ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany und konnten im Laufe der Saison bereits mehrmals mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Die Top Fünf komplettierten Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport) im BMW. Am Samstag geht es mit der Action in der ADAC GT4 Germany spannend weiter. Ab 09:15 Uhr startet die erste Qualifikation.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: BMW vor Ginetta im ersten Training

Linus Hahne setzte im ersten freien Training beim Rennwochenende der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben die Bestzeit. Fahrzeuge von drei Marken auf den ersten vier Positionen.

Linus Hahne BMW M4 GT4 #77
Foto: Jens Hawrda

Das dritte Rennwochenende der Saison 2026 in der ADAC GT4 Germany ist eröffnet: Am Freitagmorgen fand in der Motorsport Arena Oschersleben bereits das erste freie Training statt - und da war BMW-Pilot Linus Hahne (22/Oelde, ME Motorsport) nicht zu schlagen. Im M4 GT4 umrundete er die 3,667 Kilometer lange Strecke in exakt 1:31,207 Minuten. 

„Ich bin wirklich sehr gerne in Oschersleben unterwegs. Die Strecke und das Auto haben sich gut angefühlt. Auch fahrerisch hat in meiner schnellsten Runde alles zusammengepasst“, freute sich Hahne, der sich das Cockpit mit Philip Wiskirchen (21/Euskirchen) teilt. „Wir haben uns für das Rennwochenende einiges vorgenommen, möchten vorne mitfahren und im besten Fall aufs Podest kommen. Sicherlich sind Qualifikation und das Rennen aber eine ganz andere Hausnummer, als das freie Training. Doch wir sind bereit.“ Tatsächlich war es die erste Bestzeit überhaupt von Linus Hahne in seiner bisherigen ADAC GT4 Germany-Karriere.

Mit einem Rückstand von 0,402 Sekunden ging Platz zwei der Session an die Ginetta G56 GT4 von Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). Bertilsson drehte die schnellste Runde des Fahrzeuges und führte damit weite Teile der Session an. Erst kurz vor Schluss konnte ihn BMW-Pilot Hahne noch von der Spitze verdrängen.

Lediglich weitere fünf Tausendstelsekunden zurück lagen Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) in einem weiteren BMW. Das Duo befindet sich aktuell auf Platz drei der Gesamtwertung und ist mit dem klaren Ziel nach Oschersleben gereist, die Tabellenspitze zurückzuerobern. Vierte wurden mit einem Rückstand von 0,448 Sekunden Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4. Damit befanden sich Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten vier Positionen, was die Ausgeglichenheit im Feld unterstreicht.

Die Top Fünf komplettieren Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, Mercedes-AMG) beim großen Heimspiel ihres Teams BWT Mücke Motorsport. 

Quelle: adac-motorsport.de


Porsche-Doppelspitze: Preining und Feller dominieren Freies Training in Oschersleben

Thomas Preining Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

  • Manthey-Piloten in beiden DTM-Sessions am Freitag auf Platz eins und zwei
  • Luca Engstler fährt im Lamborghini Temerario GT3 die drittschnellste Zeit
  • Optimale Balance und Qualifying-Simulationen auf dem Bördekurs im Fokus

Starker Start von Thomas Preining (Manthey) in die zweite Saisonhälfte der DTM. Der Österreicher war am Freitag in Oschersleben in beiden Trainingseinheiten schnellster Pilot. Mit 1:22,425 Minuten erzielte der 28-Jährige in der zweiten Session die Tagesbestmarke. "Oschersleben war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Der Kurs ist verwinkelt, es gibt viele enge Kurven und man fährt häufig in niedrigen Gängen. Das erinnert mich an eine Kartstrecke und macht mir sehr viel Spaß. Wir waren von Beginn an gut dabei und der Porsche fühlt sich richtig stark an. An ein paar Details können wir noch arbeiten, aber insgesamt sind wir auf einem guten Niveau unterwegs", sagte Preining.

Ricardo Feller Porsche 911 GT3 R #90
Foto: Jens Hawrda

In seinem Windschatten lief auch Teamkollege Ricardo Feller (CH) im Porsche 911 GT3 R zur Hochform auf und belegte hinter Preining jeweils Platz zwei. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) gelang im Lamborghini Temerario GT3 die drittbeste Runde. "Anfangs haben wir ein paar Dinge ausprobiert und über den Tag ein ganz gutes Setup gefunden. Oschersleben ist eine besondere Strecke für mich, mit der ich viele Emotionen verbinde. Hier war ich oft als Kind, als mein Vater noch selbst gefahren ist. Außerdem habe ich in Oschersleben vor zwei Jahren meinen ersten DTM-Sieg geholt", erklärte Engstler. Rang vier sicherte sich Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf). Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) steuerte einen weiteren Lamborghini auf Position fünf.

Im ersten Freien Training am Freitagvormittag ging es für die Piloten bei Temperaturen von 17 Grad Celsius darum, die Fahrzeuge optimal auf das Streckenlayout des kurvenreichen und 3,667 Kilometer langen Kurses in der Magdeburger Börde einzustellen. Preining war dabei einer der aktivsten und aggressivsten Piloten und verdrängte Feller kurz vor Schluss mit der Topmarke von 1:22,493 Minuten von Platz eins.

In der zweiten Session am Nachmittag wechselten alle Fahrer eine Viertelstunde vor dem Ende auf frische Pirelli-Slicks – die Generalprobe für das Qualifying am Samstag begann. Mercedes-AMG-Pilot Auer übernahm zunächst die Führung, ehe Preining knapp zwei Minuten vor Ablauf des Trainings mit der Tagesbestzeit zurückschlug. Feller und Engstler schoben sich danach noch auf die Positionen zwei und drei vor.

Das erste Qualifying in Oschersleben wird am Samstag um 9:45 Uhr gestartet.

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 23. Juli 2026

Wiebelhaus auf der Überholspur: Ford-Youngster über rasanten DTM-Aufstieg

  • In sechs Jahren vom Kart in die DTM: „Fühlt sich manchmal noch surreal an“
  • „Road to DTM“-Sieger Wiebelhaus über seine starken Rennen und Ziele

Finn Wiebelhaus geht mit Rückenwind ins Oschersleben-Wochenende
Foto: ADAC-Motorsport


Zwei Podestplätze, starke Auftritte und die Führung in der Rookie-Wertung: Nach seinem Aufstieg als "Road to DTM"-Sieger hat Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) in seinem ersten DTM-Jahr bereits für Aufsehen gesorgt. Vor dem Rennwochenende in der Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. Juli) spricht der 20-jährige Ford-Pilot über seinen ungewöhnlichen Karriereweg, einen Schlüsselmoment in der DTM und seine Vorfreude auf die anstehenden beiden Meisterschaftsläufe in der Magdeburger Börde.

Finn, am Wochenende geht es für die DTM nach Oschersleben. Was macht die Strecke aus?

Oschersleben ist für mich eine echte Oldschool-Strecke. Es gibt kaum Diskussionen über Tracklimits, weil neben der Strecke direkt Gras oder Kies wartet. Man fährt ans Limit heran und merkt sofort, wenn man es überschritten hat. Die Strecke ist eng, technisch und hat einen schönen Rhythmus. Ob sie unserem Ford Mustang GT3 liegt, werden wir sehen. Trotzdem freue ich mich sehr auf das Wochenende, weil ich die Strecke wirklich gern mag.

Wie fällt das Zwischenfazit nach der ersten Saisonhälfte aus?

Ich hätte vor der Saison nicht erwartet, dass die erste Hälfte so gut läuft. Gerade die vielen Termine wie Presserunden oder Autogrammstunden haben mich an den Wochenenden anfangs noch Energie gekostet. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt. Als Schulnote würde ich mir eine Zwei geben. Man kann immer etwas besser machen, aber ich denke, dass ich bisher wenige Fehler gemacht habe.

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: Jetzt bin ich endgültig in der DTM angekommen?

Das Podium auf dem Lausitzring war für mich extrem wichtig. Zuvor war ich zweimal unverschuldet ausgefallen und konnte nicht wirklich zeigen, was ich kann. Irgendwann fragt man sich dann schon, warum es einfach nicht läuft. Am Sonntag auf dem Lausitzring hat aber alles zusammengepasst. Dieses Ergebnis hat mir viel Selbstvertrauen gegeben, gerade für das Wochenende danach auf dem Norisring. Dort muss man sehr no an die Mauern heranfahren und braucht volles Vertrauen ins Auto. Nach dem Podium und den vielen Glückwünschen hatte ich das Gefühl, endgültig angekommen zu sein.

Was hat dich während deiner ersten Monate in der DTM besonders beeindruckt?

Vor allem die vielen Fans! Am Norisring war unglaublich viel los. Teilweise kam ich kaum durch das Fahrerlager, weil ich immer wieder für ein Foto oder ein Autogramm angehalten wurde. Selbst ein kurzer Weg kann dann ziemlich lange dauern. Wenn man dringend zu einem Termin muss, kann das natürlich etwas stressig werden. Trotzdem versuche ich, mir möglichst viel Zeit zu nehmen. Die Fans sind für unseren Sport enorm wichtig.

Du hast erst 2020 mit dem Motorsport begonnen. Wie kam es zu diesem späten Einstieg?

Als Kind habe ich mit meinem Vater viel Formel 1 geschaut und war ein riesiger Sebastian-Vettel-Fan. Ansonsten hat Motorsport in meiner Familie aber keine große Rolle gespielt. Meine ersten virtuellen Runden bin ich mit dem Formel-1-Spiel von 2016 und einem Lenkrad für 40 Euro gefahren. 2020 sind wir dann zur Kartmesse nach Offenbach gefahren und haben dort spontan ein gebrauchtes Kart gekauft. Meine Mutter war davon anfangs nicht so begeistert. Danach kam alles ziemlich schnell ins Rollen und sechs Jahre später fahre ich in der DTM. Manchmal fühlt sich das noch etwas surreal an.

Welche Rolle spielte der ADAC in deiner Karriere?

Eine sehr wichtige, vor allem dank der ADAC Stiftung Sport. Mit der "Road to DTM" hat der ADAC ein Nachwuchsprogramm geschaffen, das vom Kartsport bis in die DTM führt. Bei mir im Zimmer stehen die Pokale aus dem ADAC Kart Masters, dem ADAC GT Masters und von meinem ersten DTM-Podium. Daran kann man meinen Weg gut erkennen.

Nach meinem Erfolg im ADAC Kart Masters habe ich die Chance bekommen, in den Formelsport einzusteigen. Später habe ich mich für den GT-Sport entschieden und konnte mich über das ADAC GT Masters mit dem Titel und als "Road to DTM"-Sieger für die DTM empfehlen. Ich bin stolz, den jungen Fahrern auf den Kartstrecken zeigen zu können, wohin der Weg führen kann.

Welche Fahrer zählten in der Kindheit zu deinen Vorbildern?

Sebastian Vettel war während seiner Zeit bei Red Bull mein großes Idol. In der DTM habe ich vor allem René Rast verfolgt. Er hat damals viele Onboard-Aufnahmen auf YouTube hochgeladen und erklärt, was er im Auto macht. Das fand ich extrem interessant. Heute selbst gegen Fahrer wie Timo Glock anzutreten, ist natürlich besonders. Wir verstehen uns gut und er hat immer einen lustigen Spruch auf Lager. Als Timo in der Formel 1 unterwegs war, bin ich noch nicht einmal Kart gefahren.

Was sind die Ziele für die noch ausstehenden Rennen?

Mein größtes Ziel ist, die Rookie-Wertung zu gewinnen. Ein oder zwei weitere Podestplätze wären natürlich auch schön. Die DTM ist aber ein hartes Pflaster. Es kann auch einmal zwei oder drei schwierige Wochenenden geben. Das gehört dazu. Vor allem freue ich mich auf den Nürburgring. Für mein Team HRT ist es das Heimspiel. Ich mag die Strecke und war dort in der Vergangenheit meistens schnell. Auf den Sachsenring bin ich ebenfalls gespannt, weil ich dort noch nie gefahren bin.

Quelle: dtm.com

Dienstag, 21. Juli 2026

Wer wird Halbzeit-Champion der ADAC GT4 Germany 2026?

  • Denny Berndt/Lachlan Robinson kommen als Tabellenführer nach Oschersleben
  • Heimspiel für BWT Mücke Motorsport
  • Sport1 bringt die ADAC GT4 Germany ins Free-TV

Die beiden Porsche von AVIA W&S Motorsport kämpfen um die Tabellenspitze
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für das dritte Rennwochenende der Saison 2026. Schauplatz ist vom 24. bis 26. Juli die Motorsport Arena Oschersleben in der Magdeburger Börde. Bereits die ersten beiden Events 2026 haben jede Menge Spannung und Dramatik geboten – und genau das wird auch für den Auftritt auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands prognostiziert, auf der die ADAC GT4 Germany zudem Saisonhalbzeit feiert. Wie üblich startet die Serie im Rahmenprogramm der DTM, was volle Zuschauerränge garantiert. Tickets für Oschersleben gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Sport1 überträgt das Sonntagsrennen von 15:00 bis 16:30 Uhr live im Free-TV. Beide Rennen starten am Samstag und Sonntag um 15:10 Uhr und sind im Livestream auf Sport1.de und ServusTV On zu sehen. Auf Joyn und dem ADAC Motorsport-Kanal youtube.com/adacmotorsports werden zusätzlich die Qualifyings am Samstag ab 9:15 Uhr und am Sonntag ab 10:00 Uhr live übertragen.

Als Tabellenführer reisen Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) nach Oschersleben. Das Porsche 718 Cayman GT4-Duo hat bislang alle Saisonrennen auf dem Podium beendet und zählt somit zu den ganz großen Favoriten. „Natürlich ist es das Ziel, auch nach Oschersleben im Klassement vorne zu liegen. Aber wichtiger als ein Halbzeit-Titel wäre es, am Ende der Saison ganz oben in der Tabelle zu stehen. Oschersleben hat viele lang gezogene Kurven. Somit gilt es, schnell in die Ecken hineinzufahren und viel Speed mitzunehmen. Sicherlich werden wir einiges an Arbeit haben, um ein perfektes Set-up zu finden“, erklärt Berndt, der in Oschersleben auch Heimspiel hat. „Im Vergleich zu anderen Rennwochenenden werden einige Leute mehr mitkommen. Ich freue mich schon jetzt, mit ihnen abends zusammenzusitzen und über die Rennen zu philosophieren.“

Mit lediglich neun Punkten Rückstand liegen die AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg) auf Tabellenplatz zwei. Sie haben in drei der vier bisherigen Saisonrennen auf dem Podium gestanden. Weitere sieben Zähler zurück befinden sich Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport), die im BMW M4 GT4 das Auftaktrennen auf dem Red Bull Ring für sich entschieden. Ebenfalls noch aussichtsreiche Chancen auf den inoffiziellen Titel des Halbzeit-Champions haben Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4.

Die kürzeste Anreise nach Oschersleben hat BWT Mücke Motorsport. Der Traditionsrennstall aus Berlin bestreitet somit ebenfalls sein Heimspiel und setzt dabei auf eine vielversprechende Fahrerpaarung. Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR) teilen sich den pinkfarbenen Mercedes-AMG GT4. Schmid gibt 2026 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. Mit Erfolg: Nach zwei Klassensiegen und zwei weiteren zweiten Plätzen führt die Nachwuchshoffnung die Rookie-Wertung der ADAC GT4 Germany an.

„Mir macht es einfach richtig viel Spaß, mit BWT Mücke Motorsport und dem Auto an den Rennwochenenden der ADAC GT4 Germany anzutreten. Oschersleben sollte unserem Mercedes-AMG richtig gut liegen, da es viele Kurven und wenige Geraden gibt. Somit hoffe ich auf gute Ergebnisse. Vielleicht gelingt uns sogar ein Resultat in den Top Fünf. Ziel ist auf jeden Fall immer der Laufsieg in der Rookie-Wertung“, blickt Schmid voraus. „Tatsächlich hatte ich letztes Jahr im Oktober in Oschersleben meinen ersten GT4-Test mit dem Team. Schon damals hat mir die Strecke sehr gut gefallen.“