Freitag, 30. Januar 2026

ADAC GT Masters: Haupt Racing Team gibt nächsten Fahrer bekannt

Niklas Kalus
Foto: Haupt-Racing Team / Gruppe C GmbH

Niklas Kalus (GER) wird in der Saison 2026 erneut für das Haupt Racing Team an den Start gehen. Geplant sind Einsätze im ADAC GT Masters, der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sowie in der GT Winter Series.

  • Niklas Kalus wieder im Ford Mustang GT3 von HRT
  • Erweitertes Programm mit NLS-Einsätzen
  • Niklas Kalus: „Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln.“

In der Saison 2026 wird ein bekanntes Gesicht wieder für das Haupt Racing Team im Einsatz sein. Niklas Kalus greift erneut ins Lenkrad des Ford Mustang GT3. Der 20-Jährige wird auch in der nächsten Saison für die Mannschaft aus Drees im ADAC GT Masters an den Start gehen und ist wieder Teil des Nachwuchsprogramms, welches HRT mit dem „Road to DTM“-Konzept konsequent verfolgt. Im vergangenen Jahr trug Kalus in seiner Premierensaison mit einer Pole-Position und weiteren starken Resultaten wesentlich zum erneuten Gewinn der Teammeisterschaft in der „Liga der Supersportwagen“ durch HRT bei. Doch nicht nur bei den sechs Veranstaltungen des ADAC GT Masters wird Niklas Kalus hinter dem Steuer des Ford Mustang GT3 Platz nehmen. Der Duisburger erweitert sein Motorsportprogramm und nimmt in der zweiten Jahreshälfte Läufe der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf der legendären Nürburgring-Nordschleife in Angriff.

Vor der regulären Saison bereitet sich Niklas Kalus im Rahmen der GT Winter Series auf die kommenden Aufgaben vor. Vom 13. bis 15. Februar absolviert Kalus gemeinsam mit dem Österreicher Kiano Blum die Testfahrten und Wertungsläufe im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer #64 auf dem spanischen Circuit Ricardo Tormo. Ebenfalls am Start ist das Schwesterfahrzeug #74, welches von Max Cuccarese (ITA) und Alain Valente (SUI) pilotiert wird.

Niklas Kalus, Haupt Racing Team

„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison erneut für HRT an den Start zu gehen. Das Vertrauen für ein weiteres Jahr bedeutet mir viel und gibt mir zusätzliche Motivation. Neben meiner Rückkehr ins ADAC GT Masters wartet mit der Nürburgring-Nordschleife eine ganz besondere neue Herausforderung auf mich, auf die ich mich extrem freue. Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln, und blicke voller Vorfreude auf ein spannendes, lehrreiches und hoffentlich erfolgreiches Rennjahr.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team

„Wir freuen uns, dass wir Niklas weiterhin auf seinem Karriereweg begleiten dürfen. Bereits in seiner ersten Saison hat er gezeigt, dass er sehr talentiert ist. Wir werden seine Entwicklung weiter vorantreiben und mit den Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife kann Niklas seinen Erfahrungsschatz weiter ausbauen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir von ihm im kommenden Jahr erneut eine gute Weiterentwicklung und gute Ergebnisse sehen werden.“

Quelle: Haupt-Racing Team

Dienstag, 27. Januar 2026

DTM-Stars jubeln in Daytona

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona holten am vergangenen Wochenende gleich mehrere Fahrer mit DTM-Erfahrung Siege. Allen voran Laurin Heinrich: Der neue Porsche-Werksfahrer gewann im Penske-Porsche 963 den Langstrecken-Klassiker im US-Bundesstaat Florida.

"Ich bin überwältigt und unfassbar glücklich. Ein unglaublicher Moment in meiner Laufbahn, für den ich Porsche sehr dankbar bin", sagte Heinrich, der 2023 in der DTM startete und zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport zählt. Jack Aitken, der 2025 bis zum Finale um seinen ersten DTM-Titel kämpfte, sicherte sich in einem Cadillac GTP Rang zwei. Auf dem Gesamtpodium standen auch die beiden DTM-Champions René Rast (2017, 2019 und 2020) und Sheldon van der Linde (2022). Das BMW-Duo belegte den dritten Platz.

Einen beindruckenden dritten Sieg schaffte die von Christian Hohenadel geleitete Winward-Mannschaft in Florida: Das Mercedes-AMG-Team holte nach 2021 und 2024 einen Sieg in der GTD-Klasse für GT3-Fahrzeuge mit DTM-Vizechampion Lucas Auer, Ex-DTM-Fahrer Philip Ellis, dem ehemaligen ADAC GT Masters-Laufsieger Indy Dontje und Russell Ward. In einer spannenden Schlussphase verteidigte Ellis den Klassensieg erfolgreich gegen DTM-Star Nicki Thiim in einem Aston Martin. "Mein erster Sieg in Daytona fühlt sich unglaublich an. Dieses Rennen zu gewinnen, ist eine klasse Geschichte – vor allem nach meinem schweren Unfall 2022. Ich gratuliere Winward Racing und Mercedes-AMG zu diesem Top-Resultat mit insgesamt drei Podien", freute sich Auer nach dem Rennen.

Spannend ging es auch in der GTD-Pro-Klasse für GT3-Fahrzeuge zu: Nach 662 Runden fehlten Maro Engel als Zweiter nur 2,223 Sekunden zum Sieg, der an ein BMW-Quartett um ADAC Stiftung Sport-Fahrer Max Hesse und Ex-ADAC GT Masters Champion Connor de Philippi ging. Die DTM-Champions Ayhancan Güven und Thomas Preining landeten mit Unterstützung von Ricardo Feller und Klaus Bachler beim US-Debüt des "Grello" und Manthey Racing auf dem fünften Rang der GTD-Klasse. "Wir waren konstant und fehlerfrei unterwegs – genau so, wie es alle von unserem Topteam Manthey erwartet haben. Mit einer äußerst starken Leistung haben wir uns nach einem enttäuschenden Qualifying konsequent nach vorn gearbeitet. Im letzten Viertel des Rennens fuhren wir an der Spitze mit, leider fehlte es im finalen Kampf um den Klassensieg etwas an Tempo. Sehr schade, aber dennoch ein beeindruckender Auftritt von uns", sagte Güven nach dem 24h-Marathon.

Quelle: dtm.com


Freitag, 23. Januar 2026

BMW M2 Cup: Reifenpartner steht fest

Michelin liefert die Reifen für den neuen Nachwuchscup. Reifen wurde bereits bei der Entwicklung des BMW M2 Racing getestet. Pre-Season Test am DEKRA Lausitzring.

Der Reifenpartner für den neuen BMW M2 Cup steht fest: Michelin wird Reifenpartner des Markenpokals und sorgt für besten Grip in der neuen Serie für Nachwuchstalente. Der Premiumreifenhersteller aus Frankreich stattet den neuen Cup mit dem 313 PS starken BMW M2 Racing exklusiv mit Reifen aus. Alle Rennen des BMW M2 Cup werden im Rahmen der zuschauer- und reichweitenstarken DTM ausgetragen. Mitte Juni startet der BMW M2 Cup auf dem DEKRA Lausitzring in die Saison.

„Wir freuen uns sehr, mit Michelin einen renommierten Reifenhersteller für den BMW M2 Cup gewonnen zu haben“, sagt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. „BMW hat den Reifen bereits innerhalb der Entwicklung des M2 Racing getestet. Damit bieten wir den jungen Talenten im M2 Cup ein optimales Technikpaket für den Start ihrer Karriere im Rahmen der DTM.“ 

Martin Maffert, Michelin Motorsport Manager für die DACH-Region, meint: „Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzung unserer Partnerschaft mit dem ADAC in dieser neuen Nachwuchsserie im Rahmen der DTM. Wir sind der Ansicht, dass der BMW M2 Cup eine hervorragende Ausgangsbasis für junge Talente darstellt, die wir mit unseren erprobten Motorsportreifen und einer verlässlichen technischen Betreuung gerne unterstützen werden“.

Der BMW M2 Cup setzt 2026 auf den Michelin Pilot Sport GT M+ bei trockenen sowie den Michelin Pilot Sport Cup GT P2L bei nassen Streckenbedingungen. Bereits während der Testphase des neuen BMW M2 Racing wurden die beiden im französischen Clermont-Ferrand hergestellten Michelin-Pneus genutzt und sind somit optimal auf die Fahrzeuge der Nachwuchstalente abgestimmt. Die Teams erhalten jeweils sechs neue Slick-Reifen pro Veranstaltung. Zusätzlich können sie vier Reifen aus den vorangegangenen Rennen nutzen. Zum Saisonstart stehen einmalig zehn neue Slicks zur Verfügung. Neben zwei Trainings und einem Qualifying werden im BMW M2 Cup an jedem Wochenende zwei Sprintrennen ausgetragen.

Los geht es für die Fahrer der neuen Einsteigerserie des „Road-to-DTM“-Programms des ADAC bei einem offiziellen Vorsaison-Test auf dem DEKRA Lausitzring am 4. Juni, bevor auf der gleichen Strecke vom 19. bis 21. Juni die erste Rennveranstaltung im Rahmen der DTM stattfindet. Auch alle weiteren vier Veranstaltungen finden gemeinsam mit der reichweitenstarken Traditionsrennserie statt und werden kostenlos auf Joyn übertragen.

Rennkalender BMW M2 Cup 2026

19. – 21.06.2026 Dekra Lausitzring

03. – 05.07.2026 Norisring

14. – 16.08.2026 Nürburgring

11. – 13.09.2026 Sachsenring

09. – 11.10.2026 Hockenheimring

Quelle: www.adac-motorsport.de

Sonntag, 18. Januar 2026

IDM Supersport: Ein Däne macht das MCA-Duo zum Trio

Julius Frellsen aus Dänemark ist der dritte Honda-Fahrer im MCA Nachwuchsprojekt
Foto: MCA Racing

Ein neues Gesicht bei MCA Racing. Das Honda-Team um Inhaber Stefan Schmidt aus Altendiez ist komplett. Nachdem sich Dirk Geiger nach dem Vizetitel in der Supersportklasse anders orientiert hat, präsentierte der Motorradhändler zuerst Marvin Siebdrath als Nachfolger. Nun folgt mit dem 17-jährigen Julius Frellsen aus Dänemark ein weiterer neuer Kollege für Stammfahrer Julius Caesar Rörig.

Für Rookie Julius Frellsen beginnt mit dem Einstieg in die EURO MOTO Supersport ein völlig neues Kapitel in der Rennsport-Karriere. Für MCA hatte er das Buch bereits 2023 aufgeschlagen. Man kennt sich bereits. Frellsen ging für das deutsche Team 2023 im Northern Talent Cup an den Start und wurde Gesamt-Dritter.

Im Gedächtnis geblieben ist auch seine Aufholjagd im Folgejahr, als er im niederländischen Assen noch einmal als Gastfahrer in den Cup zurückkehrte. Frellsen startete lediglich vom 16. Platz, gewann aber beide Rennen. Nach mehreren internationalen Einsätzen folgt nun der Schritt in die Supersport-Klasse.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Etappe auf der CBR600RR“, bedankt sich der Däne bei MCA und Honda Deutschland für diese Chance. Stefan Schmidt ist begeistert von der Aufstellung und sagt: „Marvin Siebdrath hat bereits bewiesen, dass er einer der fähigsten Fahrer in Deutschland ist. Er ist schnell, konstant und entschlossen. Julius Caesar Rörig kennt das Projekt im Detail und zählt mittlerweile zu den erfahrensten Teilnehmern im Feld. Und Julius Frellsen hat frühzeitig das Talent und die Geschwindigkeit gezeigt, die man braucht, um in unserem Sport zu bestehen. Wir bieten ihm bei seinem Aufstieg ein starkes Fundament.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Freitag, 16. Januar 2026

IDM Sportbike: Vizemeister Bijman kehrt zurück in sein Erfolgsteam

Ruben Bijman (li.) und Carsten Freudenberg setzen nach einjähriger Pause
ihr Kapitel in der kommenden Saison in der Sportbike-Klasse fort.
Foto: Team Freudenberg

Ein starkes Kapitel bekommt eine Fortsetzung: Für die Saison 2026 holt Freudenberg RORA-PALIGO Racing Ruben Bijman zurück – dorthin, wo 2024 Podien und Vizetitel geschrieben wurden. Damit ist das Starter-Trio der Mannschaft aus Bischofswerda komplett.

Nach einem Jahr in der IDM Supersport kehrt der Niederländer nun zu jener Crew zurück, mit der er 2024 in der IDM Supersport 300 eine beeindruckend konstante Saison ablieferte und am Ende verdient Vizemeister wurde. „Es ist großartig, wieder im Team Freudenberg zu sein. Wir haben 2024 schon gezeigt, dass wir super zusammenarbeiten können. Ich bin happy, wieder mit der Crew arbeiten zu dürfen. Ich fühle mich sehr gut und bereite mich bereits intensiv mit entsprechenden Workouts auf die Saison vor. Vielen Dank an Carsten Freudenberg und die Partner Paligo, Rora und Co. für das Vertrauen. Ich werde alles geben, damit wir an 2024 anknüpfen können“, so Bijman.

Das Team um Carsten Freudenberg hat mit dem 22-Jährigen nicht nur ein starkes Rennpferd im Stall, sondern auch einen erfahrenen Routinier an der Seite von Luis Rammerstorfer und Rookie Mika Siebdrath. Genau diese Mischung aus Tempo, Konstanz und Erfahrung macht Bijman für das Freudenberg-Team so wertvoll. Teamchef Carsten Freudenberg bestätigt: „Ich bin happy, dass wir Ruben zurück im Team haben. 2024 war er einer der konstantesten Fahrer im Feld und ist Vizemeister geworden. Er bringt sehr viel Erfahrung auf unterschiedlichen Bikes mit, kennt das IDM- bzw. EuroMoto-Umfeld und die Strecken. Der perfekte Erfahrungsträger für unsere Nachwuchspiloten Luis und Rookie Mika. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit allen dreien. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Line-up den Fans und unseren Partnern für ihre Unterstützung 2026 etwas zurückgeben können.“

Zur Saison 2026 komplettiert der Niederländer gemeinsam mit Siebdrath und Rammerstorfer das Fahreraufgebot von Freudenberg RORA-PALIGO Racing in der EuroMoto. Alle drei Piloten greifen dabei auf der Triumph Daytona 660 in der Sportbike-Kategorie an. Besonders der Rookie Mika Siebdrath und auch Luis Rammerstorfer sollen von Bijmans Know-how, Streckenkenntnis und WM-Kenntnissen profitieren. Damit stellt sich das Team für die kommende Saison in Breite und Qualität stark auf.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann