Samstag, 1. August 2026

Euro Moto Sportbike: Zuda dominiert, Bercot überrascht mit Podium

Zuda #23 vor Kitzbichler #38
Foto: Jens Hawrda

Stepan Zuda bleibt in der EURO MOTO Sportbike der Mann, den es zu schlagen gilt. Der Tscheche gewann das erste Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause in Oschersleben souverän vor Tobias Kitzbichler. Dahinter sorgte Jules Bercot für das nächste Ausrufezeichen des ERC Teams und brachte die Kawasaki als Dritter erstmals in dieser Saison auf das Podium.

Zuda (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) erwischte von der Pole Position einen guten Start und behauptete die Führung vor Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb). Dahinter ging es deutlich turbulenter zu. Vor allem Jakob Rosenthaler (RT Motosports) machte bei seinem Comeback nach der verletzungsbedingten Pause in Most früh Boden gut. Von Startplatz zehn schob sich der Österreicher bereits in der ersten Runde auf Rang sieben und arbeitete sich anschließend Position um Position weiter nach vorne.

An der Spitze bestimmte dagegen Zuda das Tempo. Kitzbichler blieb zunächst hartnäckig am Hinterrad des Meisterschaftsführenden und ließ den Tschechen nicht davonziehen. „Ich habe bis zum Schluss gepusht, weil Tobias mir so dicht auf den Fersen war“, erklärte Zuda nach dem Rennen. Dabei hatte der Pole Setter durchaus noch Reserven: „Ich hatte noch etwas im Köcher, wenn es hart auf hart gekommen wäre.“

Die brauchte Zuda letztlich nicht. Im letzten Rennviertel bekam Kitzbichler zunehmend Probleme mit seinem Hinterreifen und konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Zuda setzte sich ab und überquerte nach 13 Runden mit 1,944 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Zudem ging mit 1:31,025 Minuten auch die schnellste Rennrunde an den Tschechen.

Kitzbichler wartet weiter auf den ersten Sieg

Für Kitzbichler blieb damit erneut nur Rang zwei. Der Österreicher hatte sich lange an Zuda festgebissen, war mit seinem Rennen aber nicht wirklich zufrieden. „Der Grip hinten war heute einfach nicht optimal. Dadurch war es für mich ein sehr schwieriges Rennen, vorne dranzubleiben. In den letzten Runden waren die Reifen einfach zu schwach, sodass ich keine Möglichkeiten mehr hatte“, erklärte Kitzbichler, der damit weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg wartet.

Hinter dem Spitzenduo entwickelte sich dagegen ein enger Kampf um den letzten Platz auf dem Podium. Rosenthaler setzte seine Aufholjagd fort und hatte sich zur Rennmitte tatsächlich bis auf Rang drei nach vorne gearbeitet. Nach seiner Verletzungspause musste der 24 Jährige im weiteren Verlauf allerdings wieder etwas abreißen lassen und fiel zurück.

Davon profitierte unter anderem Jules Bercot. Der Franzose hatte zu Beginn noch Schwierigkeiten, fand im Laufe des Rennens aber immer besser zurecht. „Ich hatte am Anfang des Rennens ein paar Probleme, habe dann aber immer besser in meinen Rhythmus gefunden und konnte dadurch konstant fahren“, sagte der ERC Pilot.

Das zahlte sich aus. Bercot kämpfte sich von Startplatz acht immer weiter nach vorne und übernahm in Runde sieben erstmals Rang drei. Nach mehreren Positionswechseln brachte er die Kawasaki schließlich als Dritter ins Ziel und bescherte ERC damit das erste Podium der Saison.

Dabei hatte das Rennen für ERC zunächst sogar noch vielversprechender ausgesehen. Die drei Kawasakis von Sasha de Vits, Jules Bercot und Felix Kauertz fanden sich in der Anfangsphase weit vorne im Feld wieder. Vor allem de Vits hatte nach seinem dritten Startplatz beste Aussichten auf ein starkes Ergebnis. Doch in Runde drei konnte der Belgier einen Highsider gerade noch verhindern und steuerte anschließend mit einem offenbar technischen Problem die Box an. Zwar nahm er das Rennen später wieder auf, mit drei Runden Rückstand war die Chance auf ein Top Ergebnis jedoch dahin. Er wurde schließlich auf Rang 21 gewertet.

Enger Kampf hinter dem Podium

Hinter Bercot wurde es im Ziel denkbar knapp. Ruben Bijman (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) sicherte sich mit nur 0,373 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Rang vier. Gerade einmal 0,069 Sekunden dahinter folgte Rosenthaler als Fünfter. Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) komplettierte auf Rang sechs die eng umkämpfte Gruppe. Zwischen Platz drei und sechs lagen im Ziel gerade einmal 0,650 Sekunden.

Kiyano Veijer (Dutch Racing) wurde Siebter vor Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben Racing) und Alexander Weizel (AK Racing). Auch ERC Ersatzfahrer Felix Kauertz sorgte bei seinem kurzfristigen Debüt für eine starke Aufholjagd. Nachdem er am Vormittag die Qualifikationshürde zunächst verpasst hatte, erhielt er die Starterlaubnis für das Rennen. Von Position 19 schoss er bereits in der ersten Runde bis auf Rang zehn nach vorne und lag zwischenzeitlich sogar auf Platz acht. Am Ende brachte Kauertz Rang zehn und damit sechs Meisterschaftspunkte nach Hause.

EURO MOTO Sportbike, Race 1 (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  3. Jules BERCOT (#25/FRA), Kawasaki Ninja ZX 6R
  4. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660
  6. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  7. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  8. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Alexander WEIZEL (#22/DEU), Aprilia RS660
  10. Felix KAUERTZ (#37/DEU), Kawasaki Ninja ZX 6R

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Euro Moto Superbike: Tulovic holt Pole in Oschersleben

Lukas Tulovic, Ducati Panigale V4 #1
Foto: Jens Hawrda

Florian Alt hatte am Trainings-Freitag alle Sessions auf der einzigen Honda im Feld gewonnen, doch in der entscheidenden Superpole am heutigen Samstag hat Lukas Tulovic die Situation für Ducati wieder gerichtet. Mit über einer halben Sekunde Vorsprung qualifizierte sich der Titelverteidiger in der Motorsport Arena Oschersleben für die Pole Position in der EURO MOTO Superbike.

Wie schon vermutet fuhr Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) zuvor mit angezogener Bremse und verleitete zu Spekulationen. Diese haben sich bei einem Abstand von exakt 0,622 Sekunden erledigt. Tulo ist wieder vorn. Doch der Bayer machte es spannend. In den ersten Minuten der Superpole 2 tauchte der Ducati Panigale-Fahrer am Ende der Zeitenliste auf. Erst in seiner fünften Runde zündete er den Turbo und katapultierte sich mit einer einzigen schnellen Runde an die Spitze – dort blieb er bis zum Ende.

Neben Tulovic wird Twan Smits vom Team Apreco Yamaha ins Rennen gehen. Er hatte sich den Weg in die Superpole 2 erst über die Superpole 1 erkämpfen müssen. In dieser stürmte er in der gleichen Runde wie Tulovic zur persönlichen Bestzeit und auf den zweiten Rang. Nach den bisherigen Saison-Ergebnissen wird der Niederländer in den Rennen als Podiumskandidat gehandelt.

Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) wurde Dritter. Damit ist die erste Startreihe besetzt von Ducati, Yamaha und Honda. Wie sieht Alt seine Chancen für die beiden Superbike-Rennen am morgigen Sonntag? „Es kommt auf den Start an. Wenn Tulo in der ersten Kurve schon einen Vorsprung hat, wird es schwer ihn einzufangen. Von P2 bis P6 ist dann alles offen.“

Hinter dem Spitzentrio reiht sich geballte BMW-Power ein, angefangen von Marcel Schrötter (GERT56 by RS Speedbikes) über Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW) bis zu Toni Finsterbusch (GERT56 by RS Speedbikes). Schrötter hatte bereits im Superpole Pre-Practice vor Reiti gelegen, was den Vierfach-Champion offensichtlich wurmte. „Marcel ist in meinem Windschatten gefahren und konnte seine Rundenzeit dadurch verbessern“, kommentierte Reiterberger die interne BMW-Konstellation. Aber Ex-Supersport-WM-Fahrer Schrötter landete auch heute vor Publikumsliebling Reiterberger.

„Vor einer Woche wäre es für mich undenkbar gewesen, so weit vorne zu stehen“, sagt der 33-jährige Bayer. Noch immer macht ihm die schwere Verletzung am linken Bein zu schaffen. Dazu kommt der Rückstand an Testkilometern auf dem Superbike. „Für mich ist die Strecke wie eine Go-Kart-Bahn mit Wellen und Schlägen. Aber so wie es bis jetzt läuft, kann ich nicht klagen.“ Die 18 angesetzten Rennrunden wird er überstehen, lässt Schrötter wissen, „aber mein Oberkörper muss viel kompensieren, um das Bein zu entlasten.“

EURO MOTO Superbike, Qualifying (Top-Ten)

1. Lukas TULOVIC (DEU/Ducati)

2. Twan SMITS (NDL/Yamaha)

3. Florian ALT (DEU/Honda)

4. Marcel SCHRÖTTER (DEU/BMW)

5. Markus REITERBERGER (DEU/BMW)

6. Jan-Ole JÄHNIG (DEU/Honda)

7. Leon ORGIS (DEU/BMW)

8. Kevin ORGIS (DEU/BMW)

9. Toni FINSTERBUSCH (DEU/BMW)

10.Jan MOHR (AUT/BMW)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Euro Moto Supersport: Pole für Geiger und Hoffnung für Göttlicher

Die Geiger, Yamaha YZF 9-R #60 sichert sich Startplatz 1
Foto: Jens Hawrda

Erst zwei Stunden nach Mitternacht war das Licht in Box 25 in der Motorsport Arena in Oschersleben ausgegangen. Doch dann hatten die Mechaniker die einzige MV Agusta im EURO MOTO-Supersportfeld in einer Nachtschicht wieder rennbereit gemacht. Nun hat sich die Mühe ausgezahlt: Luca Göttlicher (LJ Racing/MC Augsburg) startet von Rang drei in die beiden Rennen des Wochenendes. Die Pole Position sicherte sich Meisterschaftsführer Dirk Geiger (Tem Apreco-Yamaha) vor Daniel Blin. Auf der Pole Position steht Dirk Geiger und neben ihm Daniel Blin (Automarket AF Racing Team) als Zweiter des Qualifyings.

Göttlicher biss im 25 Minuten dauernden zweiten Qualifying die Zähne zusammen. Beim Umlenken der MV Agusta in die Rechtskurven machte sich seine alte Knieverletzung schmerhaft bemerkbar. „Sie schränkt mich schon enorm ein, wenn ich ehrlich bin“, sagt der blondgelockte Bayer. Um 17:05 Uhr steht das erste Supersport-Rennen des Wochenendes an: 15 Runden über 55,005 Kilometer. Wird Göttlicher die Distanz überstehen? „Ich hoffe doch. Allein schon für meine Mechaniker. Sie haben so viel Arbeit gehabt. Jetzt bin ich dran, mich zu revanchieren.“ Am Freitag war „Lucky Luc“ im zweiten freien Training mit einem Highisder vom Motorrad gestürzt.

Der Meisterschaftsführende Dirk Geiger holte sich mit einer Rundenzeit von 1:26,549 Minuten die Pole Position in der Motorsport Arena. So schnell war er auf dem Kurs bisher noch nie gewesen. Der gebürtige Hesse hatte sich eigentlich noch mehr vorgenommen: „Ich will eine 1:25er-Zeit fahren“, aber das erste Qualifying auf der nach nächtlichem Regen noch feuchten Strecke ließ er aus, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Mit der Pole Position verschaffte sich Geiger eine gute Ausgangslage im Titelkampf. Beim letzten Rennen vor der EURO MOTO-Sommerpause hatte er seinem polnischen Konkurrenten Daniel Blin bereits die Tabellenführung abgenommen. Sein Vorteil beträgt derzeit zwei Punkte. Dass Blins angeschlagene Schulter noch nicht hundertprozentig ausgeheilt ist, spielt dem Deutschen auch in Oschersleben in die Karten.

„Ich hoffe, dass ich das Rennen erfolgreich überstehe“, gibt sich der 24-jährige Blin nicht geschlagen, „aber wahrscheinlich muss ich viel improvisieren. Die Strecke zählt nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Wir haben hier nicht getestet und das Fahrwerk verlangt jedes Jahr eine andere Einstellung. Wir werden sehen.“ Im Qualifying trennten ihn 0,756 Sekunden auf die Bestzeit von Geiger.

EURO MOTO Supersport, Qualifying (Top-Ten)

1. Dirk GEIGER (DEU/Yamaha)

2. Daniel BLIN (POL/Ducati)

3. Luca GÖTTLICHER (DEU/MV Agusta)

4. Lennox LEHMANN (DEU/Yamaha)

5. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

6. Marvin SIEBDRATH (DEU/Honda)

7. Filip FEIGL (CZR/Yamaha)

8. Freddie HEINRICH (DEU/Kawasaki)

9. Jorke ERWIG (DEU/Ducati)

10.Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Euro Moto Sportbike: Zuda auf Pole, Kawasaki in Reihe eins

Stepan Zuda, Triumph Daytona 660 #13 holt die Pole
Foto: Jens Hawrda

Nach vier Wochen Sommerpause ist die EURO MOTO Sportbike zurück und der Samstagmorgen in Oschersleben hielt für die Fahrer gleich die erste Herausforderung bereit. Regen hatte die 3,667 Kilometer lange Strecke in der Motorsport Arena nass gemacht und sorgte für schwierige Bedingungen im ersten Qualifying. Nur neun Fahrer wagten sich überhaupt auf die Strecke, fünf von ihnen kamen zu Sturz.

Max Stauffer (Apreco-Yamaha), Jakob Rosenthaler (RT Motorsports), Sasha de Vits (ERC), Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben) und Felix Kauertz (ERC) erwischte es auf dem rutschigen Asphalt. Alle fünf blieben glücklicherweise unverletzt. Entsprechend wenig Aussagekraft hatte das erste Qualifying für die spätere Startaufstellung.

Zum zweiten Qualifying sah die Welt schon wieder anders aus. Die Strecke war abgetrocknet, die Temperaturen lagen allerdings deutlich unter denen des Trainingsfreitags. Keine einfachen Bedingungen für die Sportbike Piloten, die in Oschersleben ohnehin mit dem geringen Gripniveau zu kämpfen haben. Für fast das gesamte Feld hieß es deshalb: Alles auf Q2 setzen.

Am besten gelang das Stepan Zuda (Freudenberg RoRa Paligo Racing). Der Tscheche setzte sich mit einer Zeit von 1:31,436 Minuten an die Spitze und sicherte sich damit die Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag.

Direkt dahinter meldete Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb) seine Ambitionen an. Der Österreicher umrundete den Kurs in 1:31,713 Minuten und verpasste die Pole damit um lediglich 0,277 Sekunden.

Für eine kleine Überraschung in der ersten Startreihe sorgte Sasha de Vits. Schon am Trainingsfreitag hatte sich angedeutet, dass die intensive Entwicklungsarbeit des ERC Teams an der Kawasaki Früchte trägt. Im Qualifying bestätigte der Belgier diesen Eindruck. Trotz seines Sturzes am Morgen steigerte er sich in Q2 auf 1:31,807 Minuten und sicherte sich Startplatz drei. Gerade einmal 0,371 Sekunden fehlten ihm auf die Spitze. Damit steht erstmals in dieser Saison eine Kawasaki des ERC Teams in der ersten Startreihe. Nach der langen Pause seit dem Sachsenring und der intensiven Arbeit an Abstimmung und Mapping setzt das Team damit auch im Qualifying ein deutliches Ausrufezeichen.

Aus der zweiten Reihe greift Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa Paligo Racing) an. Der Deutsche qualifizierte sich mit 1:32,227 Minuten auf Rang vier. Hinter ihm folgen Tom Kuil (RT Motosports) und Ruben Bijman (Freudenberg RoRa Paligo Racing), die gerade einmal zwei Tausendstelsekunden trennten. Kuil setzte sich in 1:32,476 Minuten hauchdünn gegen den Niederländer durch.

Die Top Ten komplettieren Kiyano Veijer (Dutch Racing) auf Rang sieben, Jules Bercot auf der zweiten ERC Kawasaki auf Platz acht und Micky Winkler (WSC-Racing) auf Rang neun. Für Meisterschaftsanwärter Jakob Rosenthaler (RT Motosports) verlief der Vormittag dagegen schwieriger. Nach seinem Sturz im nassen ersten Qualifying kam der Österreicher in Q2 auf eine Zeit von 1:32,927 Minuten und startet bei seinem Comeback nach der verletzungsbedingten Pause in Most von Position zehn.

Weniger glücklich verlief das Qualifying für ERC Neuzugang Felix Kauertz. Nach seinem Sturz am Morgen musste der 24-Jährige ebenfalls alles auf das zweite Qualifying setzen. Mit 1:43,998 Minuten blieb er jedoch außerhalb der 110 Prozent Qualifikationszeit und wurde zunächst nicht für das Rennen klassifiziert.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Fahrern nicht. Bereits am Nachmittag geht es um die ersten Punkte nach der Sommerpause. 

EURO MOTO Sportbike, Qualifying (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  3. Sasha DE VITS (#19/BEL), Kawasaki Ninja ZX6R
  4. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  5. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  6. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  7. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  8. Jules BERCOT (#25/FRA), Kawasaki Ninja ZX6R
  9. Micky WINKLER (#86/DEU), Aprilia RS660
  10. Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Freitag, 31. Juli 2026

DTM: Nächster Halt - Nürburgring

Foto: Jens Hawrda

Motorsport-Action in der Eifel: Vom 14. bis 16. August kommt die DTM an den Nürburgring – und biegt beim sechsten von acht Saisonstopps in die heiße Phase ein. Die kompakte Sprintvariante des Eifelkurses bietet den Fans einen optimalen Blick auf das Renngeschehen. Beste Voraussetzungen für ein packendes Wochenende. Als Spitzenreiter reist Maro Engel an den Nürburgring. Der Mercedes-AMG-Pilot möchte in seiner zehnten DTM-Saison endlich seinen ersten Titel gewinnen.

Auf dem Traditionskurs kämpfen die DTM-Stars um die beste Ausgangslage für den Titelendspurt. Nach dem Event in der Eifel stehen mit dem Sachsenring und dem Finale in Hockenheim nur noch zwei Stopps auf dem Programm. Voll im Angriffsmodus ist Thomas Preining. Der Porsche-Werksfahrer machte zuletzt in Oschersleben mit einem Sieg und einem dritten Platz einen großen Schritt zurück in den Titelkampf. Am Nürburgring möchte der Österreicher beim Heimspiel seines Teams Manthey weitere Top-Ergebnisse einfahren. Ein Heimspiel hat außerdem HRT Ford Racing. Der Rennstall aus Drees setzt auf volle Ford-Power: In den beiden Mustang GT3 greifen Arjun Maini und Finn Wiebelhaus an.

Für ordentlich Action auf der Strecke sorgen zusätzlich zur DTM die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Einen Blick in den Rückspiegel erleben die Fans bei Showfahrten mit Classic-Fahrzeugen aus 40 Jahren DTM. Die Kultautos drehen am Nürburgring ihre Runden und sorgen für einen historischen Streifzug durch vier Jahrzehnte DTM.

Auch abseits der Rennen wartet in der Eifel ein volles Programm. Am Samstagabend erleben die Zuschauer den Show-Wettbewerb "DTM-Trucks Go and Stop", bei dem die Trucker der Zugmaschinen der DTM-Teams auf der Start-Ziel-Geraden gegeneinander antreten. Am Samstag entscheidet sich am Nürburgring zudem, wer neuer Champion der DTM eSports Championship wird.

Das Finale der virtuellen Rennserie steigt im RaceRoom SimRaceCafé Spektakulär wird es bereits am Freitag: Bei der Track Safari geht es für die Teilnehmer in Bussen gemeinsam mit den DTM-Fahrzeugen auf den Eifelkurs. Am Freitag fällt außerdem der erste Rennsieg des Wochenendes. Auf der Ring-Kartbahn treten DTM-Fahrer und Medienvertreter gegeneinander an, Fans können kostenlos zuschauen.

Quelle: dtm.com