Mittwoch, 29. April 2026

Sportbike: Kristoffersen macht Dänen-Quartett komplett

Magnus Kristoffersen gehört in dieser Saison zu den neuen Gesichtern in der Sportbike-Klasse der EURO MOTO. Der Däne geht 2026 erstmals ein komplettes Jahr in der Serie an den Start, nachdem er im vergangenen Jahr bereits zwei Einsätze als Gaststarter absolviert hat.

Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr fiel die Entscheidung für ein komplettes Programm nicht schwer. „Nach den beiden Wildcard-Einsätzen haben wir entschieden, den nächsten Schritt zu gehen.“ Ausschlaggebend war für ihn vor allem das Niveau in der Serie. „Die Konkurrenz ist unglaublich stark und die Rennen sind sehr eng. Auch die Atmosphäre an den Rennwochenenden hat mich überzeugt.“ Zur Vorbereitung auf seine erste volle Saison war Kristoffersen vor dem Saisonstart bereits in Valencia im Einsatz, um sich ein bisschen einzufahren nach der langen Winterpause.

Seinen Weg in den Rennsport begann Kristoffersen im MiniGP in Dänemark. Danach folgte der Wechsel in den Supermoto-Sport, bevor er auf die Rundstrecke ging. Über die Supersport-600-Klasse in Dänemark und den Aprilia Cup in Schweden arbeitete er sich Schritt für Schritt weiter voran. Diese Entwicklung hat ihn zu dem Fahrer gemacht, der er heute ist: „Ich bin eher ruhig, fokussiert und immer positiv“, sagt der Däne über sich selbst.

Für seine erste volle Saison hat sich Kristoffersen klare Ziele gesetzt. „Ich möchte mich als Fahrer so viel wie möglich weiterentwickeln und starke Ergebnisse liefern.“ Im Laufe des Jahres will er sich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten und näher an die Spitzengruppe herankommen. Und worauf freut er sich abseits der Strecke im Fahrerlager? „Ich bin gespannt darauf, neue Leute kennenzulernen, die Atmosphäre zu genießen und mit den Fans in Kontakt zu kommen.“

Mit Magnus Kristoffersen bekommt die Sportbike-Klasse der EURO MOTO weiteren dänischen Zuwachs. Neben Ty Henriksen, Lucas Sørensen und Oliver Svendsen geht damit ein weiterer Fahrer aus Dänemark 2026 an den Start. Und apropos Oliver Svendsen: Er ist nicht nur mit Kristoffersen befreundet und holte ihn 2025 als Gaststarter in die IDM, sondern ist auch in diesem Jahr wieder dabei. Allerdings in anderen Farben.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzman

Supersport: Luca Göttlicher steht sich gerade selbst im Weg

Das Talent ist zweifelsohne vorhanden, liegt aber vorerst auf Eis.
Für MV Agusta-Neuzugang Luca Göttlicher beginnt die Saison wahrscheinlich später.
Fotos: Dino Eisele

Nach der Stagnierung bei Kawasaki in der letzten Saison wünscht sich Luca Göttlicher nichts sehnlicher zurück als den Erfolg wie zuvor auf Triumph – nur jetzt auf MV Agusta. Das einzige, was dem EURO MOTO-Supersportler derzeit entgegensteht, ist er selbst.

Am Mittwoch ist Luca Göttlicher 19 Jahre geworden. Eigentlich ein Grund zum Feiern, aber so richtig happy ist „Lucky Luc“ nicht wirklich. Kurz vor dem Jahreswechsel ist der Bayer beim Renntraining in Valencia zwei Mal gestürzt. „Es hat drei Tage geregnet, erst am letzten bin ich auf die Strecke gefahren. Die weite Anreise sollte nicht umsonst gewesen sein. Da ist es passiert.“ Seine Schulterverletzung, an der er seit Wochen laboriert, hat er sich anschließend allerdings nicht auf, sondern neben der Rennstrecke eingehandelt. Göttlicher hat im Fahrerlager einen Abflug auf dem Fahrrad gemacht.

Bis Ostern kaum Kilometer gemacht

Die Verletzungspause nach der Operation hatte Göttlicher mit seiner Teilnahme an den „1000 Kilometern von Hockenheim“ zu Ostern beendet. Es war vielleicht nicht die beste Entscheidung. Die Strapazen haben ihn im Heilungsprozess zurückgeworfen, „aber ich musste ja mal wieder aufs Motorrad steigen und die Situation austesten. Seit dem IDM-Finale in Hockenheim bin ich praktisch nicht mehr gefahren.“

Göttlicher hat sich für die kommenden zwei Jahre mit MV Agusta verbündet. „Die Bedingungen sind gut. Beim ersten Test beim Track Day in Oschersleben war ich so schnell wie Dirk Geiger. Obwohl das noch nichts zu bedeuten hat“, stapelt Lucky Luc, der jetzt für LJ Racing fährt, tief. In den vergangenen drei Jahren hatte dort Till Belczykowski Pionierarbeit mit der F3 800 RR geleistet und die letzte Saison auf dem 15. Gesamtrang abgeschlossen.

Zurück in die Zukunft

P15 steht für Göttlicher nicht zur Debatte. „Wir ziehen alles größer auf und bringen die Mannschaft größtenteils mit. Fürs Data-Recording sind zwei Personen eingeteilt, eine von ihnen war schon in der Weltmeisterschaft engagiert.“ Was schwebt dem Teenager aus Schwifting auf der Ergebnisliste vor? „Ich will auf der MV Agusta den Erfolg aus dem Triumph-Jahr wiederholen.“

Zur Erinnerung: Als Rookie erreichte er 2024 zwei Podestplätze, garniert von weiteren acht Top-Ten-Ergebnissen. Die Chance, dass er schon zum Saisonauftakt auf dem Sachsenring an den Start geht, beziffert Göttlicher allerdings auf „maximal 45 Prozent. Die Schulter muss mitspielen, sonst macht es keinen Sinn.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

ADAC GT4 Germany: Fahrerlager-Radar vom Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in ihre achte Saison gestartet. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Start Rennen 2, Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport

Reiseleiter im Bus

Die DTM absolvierte auf dem Red Bull Ring die sogenannte Track Safari, bei der Zuschauer eine Session mit den GT3-Bolinden gemeinsam auf der Strecke aus einem Reisebus verfolgen konnten. Mit Jan Philipp Springob (25/Olpe, COSY Racing by ESM) und Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT, Razoon - more than Racing) saßen zwei Piloten aus der ADAC GT4 Germany mit in den Bussen, um die rasante Fahrt zu kommentieren. „Die Interaktion mit den Fans macht Spaß. So nah an den DTM Autos dran zu sein, ist auch für uns GT4-Piloten sehr speziell“, meinte Springob.

Schnelle Rookies 

In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Lukas Stiefelhagen (18/NED, ME Motorsport) im BMW. „Mein Debüt in der ADAC GT4 Germany war eine großartige Erfahrung und das Ergebnis mit dem Rookie-Sieg ein perfekter Einstand“, meinte Stiefelhagen. In Lauf zwei triumphierte Mercedes-AMG-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport): „Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die Rookie-Wertung ist eine tolle Möglichkeit, sich mit Piloten zu vergleichen, die sich auf einem ähnlichen Erfahrungsstand befinden. Der Rookie-Titel ist 2026 das Ziel.“

Heimspiel

Zu den gefragtesten Fahrern zählte am Wochenende Harald Huber (50/AUT, Razoon - more than Racing), der nur rund 25 Minuten vom Red Bull Ring entfernt wohnt. „Die Atmosphäre und das Wetter waren super“, so Huber, der zuvor Motorradsport betrieb. „Der Red Bull Ring macht aber auch im Auto viel Spaß. Ich hatte ein spannendes Wochenende und sehr viel Freude.“

Doppelsieg

In der PRO-AM-Wertung gewann das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) beide Läufe. „Ich freue mich natürlich sehr über das Resultat. Es war mein erstes Rennwochenende auf einem so hohen Wettbewerbsniveau“, erläutert Horrell. „Die ADAC GT4 Germany ist eine tolle Serie. Alles ist gut organisiert und die Konkurrenz ist extrem stark. Das ist eine perfekte Benchmark.“

Aus Belgien

Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gab CRT, die einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA) aufboten. „Das Niveau in der Serie ist sehr hoch und somit freuen wir uns, die ganze Saison mit dabei zu sein“, erklärte Cartelle. „Das DTM Fahrerlager ist beeindruckend. Es gibt so viele Fans, die richtig viel Ahnung vom Motorsport haben.“

Class of 2026

Am Samstagvormittag fanden sich die Piloten der ADAC GT4 Germany-Saison zu einem Gruppenbild im Fahrerlager zusammen mit den ADAC Motorsport Geschäftsführern Claudia Wagner und Thomas Voss sowie ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser ein. Insgesamt traten auf dem Red Bull Ring 38 Fahrer aus 13 Nationen an.

Volle Ränge

Die ADAC GT4 Germany tritt traditionsgemäß im Rahmenprogramm der DTM an. Somit ist ordentlich Zuschauerzuspruch garantiert. Zum Gastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich kamen über das Wochenende 51.000 Fans. Das sorgte auch für viele strahlende Gesichter unter den Piloten im GT4-Fahrerfeld.

Quelle: adac-motorsport.de

Montag, 27. April 2026

Manthey und Thomas Preining triumphieren im ersten Saisonlauf der DTM 2026 am Red Bull Ring

  • Thomas Preining feiert im ersten Rennen der neuen Saison einen Heimsieg, während Ricardo Feller bei seinem Seriendebüt mit Manthey den neunten Platz erreicht
  • Doppeltes Punkteergebnis für Manthey im Sonntagsrennen mit Rang zwölf für Ricardo Feller und Platz 13 für Thomas Preining

#91 Thomas Preining (AUT / Porsche 911 GT3 R (992) / Manthey)
Foto: ADAC-Motorsport

Als amtierendes Meisterteam an den Red Bull Ring gereist, feiert Manthey einen erfolgreichen Auftakt in die neue DTM Saison 2026. Vor heimischer Kulisse setzte Thomas Preining gleich am ersten Renntag ein Ausrufezeichen: Von Platz drei ins Rennen gegangen, sicherte sich der Österreicher den Sieg im ersten von insgesamt 16 Saisonläufen – der bereits siebte gemeinsame DTM Erfolg von Preining und Manthey. Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) startete, nachdem er von Rang sieben in das erste Rennen gegangen war, derweil mit einem Top-Zehn-Ergebnis (Platz neun) in seine erste Saison mit dem Team in der Sprintserie. Am darauffolgenden Sonntag stellten die beiden Porsche-Piloten ihre Neunelfer auf die Startpositionen 14 (Preining) und 16 (Feller). Im Rennen überquerte Feller die Ziellinie als Zwölfter, während Preining den 13. Rang einfuhr. Mit den gesammelten Punkten aus den ersten beiden Saisonläufen belegt Manthey Rang drei in der Teamwertung (39 Punkte) und liegt zehn Zähler hinter der führenden Mannschaft. In der Fahrermeisterschaft rangiert Thomas Preining mit 29 Punkten auf Platz vier, während Ricardo Feller mit elf Punkten als Dreizehnter zum nächsten Rennwochenende reist.

„Ein toller Einstand in die neue Saison. Wir konnten die letzten beiden Rennen in 2025 gewinnen und dann direkt wieder mit einem Sieg einzusteigen, ist natürlich genial. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team und diese starke Leistung am Samstag. Der zweite Renntag war für uns schwieriger. Im Qualifying konnten wir unser volles Potential nicht ausschöpfen und im Rennen haben wir dann das Beste draus gemacht“, erklärt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH. „Wir haben im Qualifying schlichtweg nicht alles auf den Punkt gebracht und daher keine besseren Startpositionen eingefahren. Das analysieren wir nun intensiv und prüfen, was wir nächstes Mal besser machen müssen.  Die erreichten Rennergebnisse sind dennoch wichtig, denn die Saison ist lang und es zählt jeder Meisterschaftspunkt. Das Ergebnis vom Samstag hat natürlich eine große Bedeutung. Schnelle Boxenstopps und eine gute Strategie haben eine entscheidende Rolle gespielt und dieser Sieg gilt dem ganzen Team. Thomas ist sehr stark gefahren und es ist schön, dass unsere vierte gemeinsame Saison direkt so erfolgreich gestartet ist. Gleichzeitig war es unser erstes DTM Rennwochenende mit Ricardo, geprägt von einer steilen Lernkurve. Ricardo ist ein sehr guter Fahrer, der sich super in unser Team einfügt. Auch wenn die Ergebnisse noch nicht vollständig unser Können widerspiegeln, bin ich sicher, dass wir gemeinsam große Schritte voran machen werden. Ich freue mich sehr auf die kommenden Rennen“, ergänzt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing.

Für das zweite Rennwochenende der Sprintsaison wird das Team vom 22. bis 24. Mai nach Zandvoort (NL) reisen. Vorab stehen mit dem FIA WEC Rennen in Spa-Francorchamps (9. Mai 2026) und den 24-Stunden vom Nürburgring (16. bis 17. Mai 2026) zwei Saisonhighlights im Kalender.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Red Bull Ring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: 

„Ein durchwachsenes erstes Wochenende in der DTM 2026. Im ersten Rennen habe ich leider eine Penalty Lap bekommen. Das darf und wird auch nicht mehr passieren. Die Aufholjagd im Rennen war dann aber sehr gut, sodass ich am Ende mit dem Ergebnis zufrieden war.  Die Vorfreude auf den Sonntag war daher groß. Das Qualifying lief leider nicht wie erwartet. Wenn wir von so weit hinten starten, ist es, gerade auf einer Strecke wie am Red Bull Ring, für uns nicht einfach zu überholen. Daher ist das Ergebnis nicht so ausgefallen wie erhofft. Unterm Strich macht es aber einfach Spaß, mit Manthey zu arbeiten. Ich bin sehr stolz, ein Teil des Teams zu sein und ich glaube wir haben noch eine gute Saison vor uns.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: 

„Am Ende vom Wochenende überwiegt die Freude des Samstags. Ich konnte mein Heimrennen gewinnen und das ist einfach etwas sehr Besonderes. Diese Erinnerung wird mir immer bleiben und ich bin sehr glücklich, dass ich das gemeinsam mit meinem Team erleben konnte. Die Boxencrew hat wieder einen so starken Job in der Boxengasse gemacht. Ohne diese starken Leistungen könnte ich auf der Strecke solche Ergebnisse nicht einfahren und dafür bin ich sehr dankbar. Am Sonntag war es leider sehr schwierig mit den Startpositionen und das Ergebnis ist natürlich nicht zufriedenstellend. Das wir noch drei Punkte holen konnten, ist aber wichtig und nun bereite ich mich schon auf Zandvoort vor.“

Quelle: manthey-racing.com

Podium und Pole zum Saisonstart: Schubert Motorsport überzeugt beim DTM-Auftakt in Spielberg

Marco Wittmann freute sich über den zweiten Platz im Sonntagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport

Schubert Motorsport ist mit einem Podiumserfolg und einer Pole-Position in die DTM-Saison 2026 gestartet. Beim Auftakt auf dem Red Bull Ring zeigte das Team eine starke Gesamtleistung und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Im Fokus stand dabei vor allem Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO), der mit zwei beeindruckenden Aufholjagden überzeugte: Am Samstag fuhr er von Startplatz 15 auf Rang fünf, am Sonntag kämpfte er sich von Startposition neun auf Platz zwei nach vorne und sicherte sich damit sein 51. DTM-Podium. Für seine Leistung wurde Wittmann am Sonntag zudem zum „Driver of the Day“ gewählt und liegt mit 31 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung.

Teamkollege Kelvin van der Linde (#3 Shell BMW M4 GT3 EVO) sorgte am Sonntag mit der Pole-Position für ein weiteres Highlight. Nach einem technischen Defekt im Samstagsrennen, der ihn in aussichtsreicher Position liegend zur Aufgabe zwang, belegte er am Sonntag Platz sechs. In der Fahrerwertung rangiert er aktuell auf Position zehn.

„Das war ein sehr schönes Wochenende – vor allem für Marco Wittmann, der zwei tolle Rennen gefahren ist und mit den Plätzen fünf und zwei auch in der Meisterschaft nach dem Auftakt gut im Rennen liegt“, erklärt Teamchef Torsten Schubert. „Bei Kelvin van der Linde war der technische Defekt am Samstag natürlich schade. Warum er am Sonntag seine Spitzenposition nicht bis ins Ziel halten konnte, werden wir genau analysieren. Sehr zufrieden bin ich mit unseren Boxenstopps – die waren alle mit unter sieben Sekunden extrem stark.“

Auch Wittmann selbst zog ein positives Fazit: „Das war ein starkes Wochenende. Ich bin mit meinen Aufholjagden sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl, so in die Saison zu starten. Entscheidend wird aber sein, diese Konstanz über das Jahr hinweg zu halten. Das Team hat mit der Strategie und bei den Boxenstopps einen super Job gemacht.“

Kelvin van der Linde blickt trotz gemischter Ergebnisse optimistisch nach vorne: „Das Wochenende hatte Höhen und Tiefen. Die Poleposition am Sonntag war natürlich ein Highlight, aber die Rennen liefen nicht optimal. Trotzdem ist das erst der Anfang einer langen Saison – ich freue mich auf die nächsten Rennen.“

In der Teamwertung liegt Schubert Motorsport nach dem Auftakt auf Rang vier.

Parallel zum DTM-Einsatz sammelte das Team auch im ADAC GT Masters weitere Rennkilometer: Juliano und Sandro Holzem belegten im BMW M4 GT3 #56 am Samstag Platz 11 (Startplatz 10) und steigerten sich am Sonntag auf Rang sieben nach Start von Position fünf.

„Es war insgesamt ein anstrengendes Wochenende, aber mit dem Podium am Sonntag können wir zufrieden sein. Jetzt gilt es, die Jungs weiter aufzubauen und die Konstanz reinzubekommen. Es müssen nicht immer Siege sein – entscheidend ist, regelmäßig vorne mit dabei zu sein“, so Schubert abschließend.

Mit einem Podium, einer Pole-Position und wichtigen Punkten im Gepäck reist Schubert Motorsport mit viel Motivation vom Red Bull Ring ab – und blickt zuversichtlich auf die kommenden Rennen der Saison.

Quelle: schuber-motorsport.com