Die ADAC GT4 Germany startete auf dem Nürburgring fulminant in die zweite Saisonhälfte 2026. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.
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| Foto: Jens Hawrda |
Rückkehrer
Damon Surzyshyn (49/CAN) hat seit 2023 insgesamt schon 22 Rennen in der ADAC GT4 Germany absolviert. Die erste Saisonhälfte 2026 ließ er aber aus. Doch nun ist der Kanadier wieder da. „Ich liebe die ADAC GT4 Germany einfach. Es ist die beste Sprint-Rennserie der Welt und der Wettbewerb ist grandios. Das Level der Fahrer ist unglaublich hoch“, strahlte Surzyshyn, der extra aus Winnipeg anreiste. „Der Plan ist, nun auch auf dem Sachsenring und in Hockenheim anzutreten.“ Das Rennwochenende auf dem Nürburgring lief zudem sehr erfolgreich für den Porsche-Fahrer von Razoon - more than Racing. Er stand beide Mal auf dem Podium der PRO-AM-Wertung.
Heimspiele
Für viele Fahrer und Teams bedeutet das Rennwochenende auf dem Nürburgring stets Heimspiel. „Ich freue mich immer, hier zu fahren. Der Nürburgring ist ganz klar mein Saisonhighlight“, erklärte Hendrik Still (39/Kempenich, AVIA W&S Motorsport). „Ich wohne nur wenige Kilometer vom Fahrerlager entfernt und kann zuhause schlafen. Somit hatte ich auch viel Unterstützung aus der Familie und von Freunden mit dabei.“
Schnelle Rookies
In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte erstmals überhaupt Erik Bertilsson (25/SWE, KRT Racing), der in der Ginetta G56 GT4 das beste Rennwochenende der Saison erlebte. „Wir hatten eine wirklich gute Pace und konnten auch in die Top Fünf vorfahren. Die Rookie-Wertung ist richtig klasse. Ich hoffe, in dieser Saison noch weitere Siege erzielen zu können“, meinte der Schwede. Im Sonntagrennen sicherte sich Tabellenführer Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) den Rookie-Sieg.
Debütant
In einem Porsche von Razoon - more than Racing war erstmals überhaupt Gregor Schneider (48/Nürnberg) in der ADAC GT4 Germany unterwegs. „Mir hat es super gefallen. Die ADAC GT4 Germany ist eine richtig große Bühne und eine der bekanntesten GT4-Serien der Welt. Hier zu fahren, ist eine riesengroße Ehre“, erläuterte Schneider. „Ich hatte den Spaß meines Lebens und würde mich freuen, hier wieder anzutreten.“
Beeindruckende Gentlemen
Auch in der PRO-AM-Wertung wurde auf dem Nürburgring wieder herausragender Sport geboten. Am Samstag triumphierten die Tabellenführer Hendrik Still und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) – am Sonntag jubelten die Porsche-Markenkollegen Jesper Brunoj Jensen (50/DEN) und Laurenz Rühl (20/Friedrichdorf, beide Wimmer Werk Motorsport). „Wir hatten nicht wirklich erwartet, den Klassensieg einzufahren. Das Rennen hat richtig Spaß gemacht“, strahlte Jensen vom Podium. Lobend fügte Teamkollege Rühl an: „Das gesamte Team war regelrecht an die Bildschirme gefesselt, als Jesper im Auto saß. Denn er bot einen grandiosen Speed.“ Passend dazu hat der Rennstall aus Österreich ein neues Hashtag für Social Media initiiert: #winnerwerk
Erfolgreiche Junioren
In der Junior-Wertung waren am Sonntag Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) erfolgreich. Das Samstagrennen entschied Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 für sich. „Alleine schon die Tatsache, dass ich eine weitere Trophäe bekommen habe, macht die Junior-Wertung wichtig“, lachte Gogollok. „Der Fokus liegt dieses Jahr sicherlich mehr auf der Gesamtwertung, doch die Junior-Wertung ist ebenfalls hart umkämpft und hochspannend. Das Ziel in diesem Jahr sind beide Titel.“
Quelle: adac-motorsport.de




