Mittwoch, 7. Oktober 2026

Titel-Showdown in Hockenheim: Wer wird Champion der ADAC GT4 Germany?

  • Drei Fahrer-Duos von drei Marken mit besten Titelchancen
  • Auch in Junior-, Rookie-, Team- und PRO-AM-Wertung steht die Entscheidung noch aus
  • Zweites Samstagsrennen live bei SPORT1 im Free-TV

Sechs Piloten reisen mit besten Titelchancen nach Hockenheim
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany steht vor einer aufregenden Titelentscheidung beim Saisonfinale vom 9. bis 11. Oktober 2026 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die besten Chancen haben drei Fahrer-Duos mit Rennwagen von drei unterschiedlichen Herstellern. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) führen die Tabelle im Porsche 718 Cayman GT4 an. Dahinter liegen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 sowie Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Alle Drei sind lediglich fünf Punkte voneinander entfernt. Auf dem Hockenheimring werden drei Rennen absolviert. Somit können insgesamt noch 75 Zähler eingefahren werden. Das verspricht Hochspannung pur. Wie üblich startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für den Hockenheimring gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. SPORT1 überträgt das zweite Samstagsrennen von 17:00 bis 19:00 Uhr live im Free-TV. Das erste Samstagsrennen gibt es ab 11:35 Uhr und das Sonntagsrennen ab 10:50 Uhr im Livestream auf SPORT1.de. Auch ServusTV On, Joyn und youtube.com/adacmotorsports zeigen die Rennen im Stream. Auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports werden am Freitag ab 13:10 Uhr und ab 17:30 Uhr zusätzlich die Qualifyings live übertragen.

Berndt/Robinson reisen als Tabellenführer mit der besten Ausgangslage ins badische Motodrom. „Wir haben die gesamte Saison auf den Titel hingearbeitet und nun steht die Entscheidung an. Somit freue ich mich riesig auf Hockenheim. Denny und ich werden unser Bestes geben, um Champion zu werden“, erklärt Robinson. „Sicherlich spielte es eine Rolle, dass wir drei anstatt zwei Rennen fahren werden. Folglich kann viel passieren. Ich habe mich mit dem Team sehr gut vorbereitet. Dem Porsche sollte die Strecke ganz gut liegen. Wir sind zuversichtlich.“

Die größten Herausforderer sind die aktuell zweitplatzierten Springob/Gogollok, die einen Rückstand von zwei Punkten aufweisen. „Selbstverständlich fahren mit dem Ziel nach Hockenheim, die Meisterschaft zu gewinnen. Doch es wird schwer, da unserem Aston Martin der erste und zweite Sektor nicht sonderlich gut liegt. Erfahrungsgemäß ist der Porsche dort richtig stark“, meint Springob. „Doch drei Läufe bedeuten drei Chancen - und wir wissen alle, wie verrückt Rennen sind, wenn es um den Titel geht. Von daher wird es eine ganz enge Nummer. Unsere Kontrahenten haben sicherlich den Vorteil, dass ihre Teams aus vier bzw. drei Autos bestehen. Wir sind hingegen ein Ein-Wagen-Team. Aber wir geben alles.“

Lediglich fünf Punkte hinter der Spitze liegen Piana/Sylvestersson. „Der Hockenheimring ist eine Porsche-Strecke, somit sehe ich unsere Chancen eher gering“, stapelt Piana tief. „Ich fahre aber sicherlich nicht nach Hockenheim, um zu verlieren. Wir wollen den Titel holen. Vor allem im dritten Sektor sollte unser BMW stark sein – genauso wie der Aston Martin. Der Titel wäre für mich und Benjamin ein grandioser Erfolg.“

Durch die drei anstehenden Rennen und die möglichen 75 Punkte haben noch vier weitere Fahrer-Duos Außenseiter-Chancen, den Titel zu holen. Die besten Aussichten dafür besitzen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 sowie Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Sie haben aber bereits einen Rückstand von 37 bzw. 42 Zähler und müssen auf Patzer der Spitze hoffen. Auch in allen anderen Wertungen ist die Titelvergabe noch offen. In der Junior-Wertung führen Berndt/Robinson ebenfalls vor Gogollok und Sylvestersson. Als Leader in der Rookie-Wertung reist Mercedes-AMG GT4-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) nach Hockenheim. In der Team-Wertung wird es einen Zweikampf zwischen AVIA W&S Motorsport und FK Performance Motorsport geben. Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) können bereits am Samstag vorzeitig den PRO-AM-Titel klarstellen.

ADAC GT-Masters: Wer wird Champion 2026?

Sechs Fahrer kämpfen um den Titel

  • Fourie/Zimmermann von FK Performance Motorsport in der Tabelle knapp vorne
  • Liqui Moly Team Engstler Motorsport-Piloten Hirsiger/Zulauf in Lauerstellung
  • Blum/Kalus vom Haupt Racing Team planen Aufholoffensive beim Finale

Kämpfen in Hockenheim um die Meisterschaft: Finn Zulauf, Felix Hirsiger,
Tim Zimmermann, Leyton Fourie, Kiano Blum und Niklas Kalus (v.l.)
Foto: ADAC-Motorsport

Dreikampf um die Meisterschaft im ADAC GT Masters. Vor dem Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (9. bis 11. Oktober) trennen nur fünf Punkte die Tabellenführer von ihren Herausforderern – der engste Titelkampf seit Jahren. An der Spitze liegen mit 184 Punkten die BMW-Piloten Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen/beide FK Performance Motorsport). Mit 179 Zählern folgen Felix Hirsiger (28/CHE) und Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) in ihrem Lamborghini auf Rang zwei. Rechnerisch können auch Kiano Blum (19/AUT) und Niklas Kalus (21/Duisburg/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang noch nach der Trophäe greifen. Ihr Rückstand beträgt 48 Punkte und in Hockenheim sind noch 56 Zähler zu holen. Tickets für das große Finale im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Showdown beim Finale

Fünf Punkte, die Differenz zwischen Platz eins und Platz zwei – sowohl in der Meisterschaft als auch in der Punktetabelle. Alles ist möglich in den verbleibenden beiden Rennen des ADAC GT Masters. Im Lauf der Saison wechselte die Meisterschaftsführung immer wieder zwischen Fourie/Zimmermann und Hirsiger/Zulauf. Bleiben die BMW-Piloten bis zum Ende vorne oder holt das Lamborghini-Duo nochmals auf?

Die reine Statistik spricht mit sechs zu zwei Siegen auf dem Hockenheimring für Lamborghini. Zimmermann, der dort 2020 sein erstes Podium im ADAC GT Masters feierte und 2023 gewann, will das ändern. „Ich hatte schon viele Versuche und bin dankbar, jetzt in dieser Position zu sein“, erklärt er. „Es wäre ein riesiges Highlight. Mit dem Titel würde sich ein großes Ziel und ein Traum erfüllen.“ Südafrikaner Fourie verfolgt schon seit Jahren die Erfolge der Van der Linde-Brüder sowie Jordan Pepper und will seinen Landsmännern nacheifern: „Seit meiner Kindheit träume ich davon, auch eine GT3-Meisterschaft zu gewinnen. Besonders Sheldon und Jordan haben mich in den Jahren sehr unterstützt und es wäre schön, es ihnen gleichzutun.“

Wie sich Feiern in Hockenheim anfühlt, weiß auch Zulauf. Er gewann dort 2024 den Titel in der ADAC GT4 Germany und schickt eine klare Kampfansage an die Konkurrenz. „Wir gehen mit der Erwartung ins Wochenende, Meister zu werden“, so Zulauf. „Wir haben so lange dafür gekämpft. Zweiter zu werden, würde sich wie eine Niederlage anfühlen.“ Teamkollege Hirsiger kommt als zweifacher Champion anderer Serien in das Finale und hat eine klare Zielsetzung: „Das wäre mein dritter Titel in Folge und das ist meine Hauptmotivation. Es würde mir sehr viel bedeuten und wäre natürlich auch für die Zukunft extrem wichtig.“

Mit 48 Punkten Rückstand zählen Kalus und Blum im Ford Mustang GT3 eher zu den Kandidaten mit Außenseiterchancen. Davon lässt sich das Duo aber nicht entmutigen und startet voller Motivation ins Finale. „Wir möchten uns gerne noch einen Sieg holen“, sagt Kalus. „Die Meisterschaft zu gewinnen, wird sehr schwierig, aber wir geben unser Bestes und konzentrieren uns auf uns.“ Teamkollege Blum zeigt sich ebenfalls optimistisch. „Hockenheim war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Ich traue mich zu sagen, dass ich persönlich dort am schnellsten bin, weil ich schon so unglaublich viele Kilometer absolviert habe. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass uns ein guter Abschluss gelingt.“


Dienstag, 6. Oktober 2026

Touchdown Hockenheim: New England Patriots auf der Rennstrecke

Der Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsoprt trägt das markante Patriots-Logo auf den Türen
Foto: Land-Motorsport

Die Partnerschaft der New England Patriots und der DTM kommt jetzt auch auf die Rennstrecke. Beim DTM-Showdown in Hockenheim (9.–11. Oktober) startet erstmals ein Rennwagen im spektakulären Look der sechsfachen Super-Bowl-Champions – und macht die Verbindung von American Football und Motorsport unübersehbar. Ein rund 550 PS starker Porsche trägt die legendären Farben der diesjährigen Super-Bowl-Teilnehmer sowie das markante Vereinslogo auf den Türen. Am Steuer des Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsport im Sonderdesign der Patriots sitzt der Däne Bastian Buus.

Auch abseits der Strecke können die Fans beim DTM-Finale am kommenden Wochenende in die Welt der Patriots eintauchen. Im Rahmen der Legendary Tour macht der Championship-Container in der DTM Fan Zone Station. Bei der Quarterback Challenge testen die Besucher ihre Wurfkünste, in der Patriots-Fotobox entstehen besondere Erinnerungsbilder und beim Cornhole treten sie auf einem Stück Kunstrasen aus dem Gillette Stadium gegeneinander an. Für echte Game-Day-Atmosphäre im Motodrom sorgt außerdem Patriots-Maskottchen Pat Patriot.

Die DTM und die New England Patriots sind im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie das sportartenübergreifende Engagement stärken, die internationale Sichtbarkeit beider Marken erhöhen und neue Zielgruppen erreichen. American Football und Motorsport stehen gleichermaßen für einzigartige Live-Erlebnisse, strategische Finesse und den Einsatz modernster Technologien. Oft entscheiden nur wenige Millimeter über Sieg oder Niederlage – deshalb müssen Talent, Teamwork und Technologie in den entscheidenden Momenten perfekt ineinandergreifen.

Für Buus und Land-Motorsport stehen in Hockenheim die beiden letzten DTM-Rennen der Saison auf dem Programm. Der Samstagslauf startet um 13:30 Uhr, das finale Rennen des Jahres beginnt am Sonntag um 16:30 Uhr. ProSieben überträgt beide Rennen live im Free-TV.

Quelle: dtm.com

Sonderdesigns für Porsche-Duo Preining und Feller beim DTM-Finale

Besonderer Look für das große Saisonfinale: DTM-Spitzenreiter Thomas Preining und sein Manthey-Teamkollege Ricardo Feller treten in Hockenheim mit speziellen Designs an. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Manthey und zehn Jahren "Grello" erhalten die beiden Porsche 911 GT3 R eine Jubiläumslivery, die Elemente aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Teams verbindet.

Die charakteristischen Farben der beiden Fahrzeuge bleiben dabei erhalten. Preining startet mit der #91 weiterhin im bekannten gelb-grünen "Grello"-Look, Fellers Porsche mit der #90 präsentiert sich auch beim Finale in seinem leuchtenden Grün. Für den besonderen Jubiläumsauftritt hat Manthey beide Designs um ausgewählte Details ergänzt. Dabei greift das Team unter anderem seine eigene Geschichte auf. Eine Hommage an die Vergangenheit ist das grün-gelbe Dach, das an den legendären Porsche 911 GT3 RSR mit dem Spitznamen "Der Dicke" erinnert. Das Fahrzeug war zwischen 2005 und 2011 für Manthey auf der Nürburgring-Nordschleife im Einsatz und feierte dort zahlreiche Erfolge.

Für Manthey fällt der Jubiläumsauftritt mit einem sportlich entscheidenden Wochenende zusammen. Preining reist als Spitzenreiter zum DTM-Finale nach Hockenheim und kämpft um seinen zweiten Titel. Gleichzeitig geht es für Manthey um die Meisterschaft in der Teamwertung. Damit können die beiden Porsche im Sonderdesign dem Jubiläumsjahr des Rennstalls ein besonderes sportliches Kapitel hinzufügen.

Quelle: dtm.com

Montag, 5. Oktober 2026

DTM-Finale im Motodrom: Hockenheim entscheidet über den neuen Champion

  • Der Gejagte: Preining führt mit 23 Punkten Vorsprung und ist Titelfavorit
  • Die schärfsten Verfolger: Engel und Wittmann schalten in den Angriffsmodus
  • Die Show: Sasha als Dick Brave rockt am Samstagabend die DTM Powerstage

Kann Thomas Preining seinen Punktevorsprung am letzten
Rennwochenende in den Meistertitel verwandeln ?
Foto: Jens Hawrda

Letzter Akt im DTM-Titelkampf 2026: Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 9. bis 11. Oktober Schauplatz der Meisterschaftsentscheidung. Sechs Fahrer von fünf Herstellern kämpfen auf dem Traditionskurs um die DTM-Krone. Die besten Aussichten hat Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey). Der Porsche-Werkspilot reist mit 23 Punkten Vorsprung zum Finale und will zum zweiten Mal Champion werden. Ihm auf den Fersen sind Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), die bei 56 noch zu vergebenden Zählern ebenfalls gute Titelchancen haben. Vom Gesamtsieg träumen auch Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing). Das Trio braucht ein perfektes Wochenende und muss auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Die perfekte Einstimmung auf den Showdown liefert am Samstagabend Sasha als Dick Brave.

Tickets für das DTM-Finale in Hockenheim gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV – Rennstart ist am Samstag um 13:30 und am Sonntag um 16:30 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind beide Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 und 16 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Layout: 17 Kurven (elf Rechts-, sechs Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
  • Sieger 2025, Rennen 2: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)

Engel und Wittmann im Windschatten: Behält Preining die Nerven?

Der 28-jährige Preining präsentierte sich in der zweiten Saisonhälfte meisterlich. Er stand sechsmal in Folge auf dem Podium und startete fünfmal aus der ersten Reihe. Nach dieser starken Serie ist der Österreicher Meisterschaftsfavorit, zumal er in Hockenheim bereits dreimal gewonnen hat. Mit der Favoritenrolle steigt jedoch der Druck – auch bei seinem Team Manthey. Preining gibt sich gelassen: „Wenn man Meister werden will, hat man immer Druck. Aber auf diese Situation haben wir hingearbeitet und können damit umgehen. Entschieden ist noch nichts, auch wenn sich 23 Punkte Vorsprung gut anhören.“

Engel erlebte dagegen einen völlig anderen Saisonverlauf. Nach einer starken ersten Hälfte zeigte der bis dahin souverän auftretende Mercedes-AMG-Fahrer zuletzt Nerven. Zweimal blieb er ohne Punkte und verlor die Tabellenführung. In Hockenheim muss Engel in den Angriffsmodus schalten, will er sein bisher erfolgreiches Jahr mit dem ersten DTM-Titel krönen. „Es ist ein gutes Gefühl, in Hockenheim zum dritten Mal hintereinander am Meisterschaftskampf beteiligt zu sein. Ich mag diese wichtigen Momente und kann mit dem Druck gut umgehen. Unser gesamtes Team ist für das Finale bereit“, versichert Engel.

Seinen dritten DTM-Titel visiert BMW-Pilot Wittmann an. Die Formkurve zeigt steil nach oben: Zwei der vergangenen drei Rennen hat er gewonnen. Das sind beste Voraussetzungen, um den 24-Punkte-Rückstand wettzumachen und Preining auf der Zielgeraden noch abzufangen. „Wir sind in der Jägerposition und haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen. Ich muss am Samstag vor Thomas Preining ankommen, dann ist im letzten Rennen am Sonntag einiges drin“, erklärt der 36-Jährige, der in Hockenheim bereits viermal erfolgreich war. Mit Außenseiterchancen gehen Mercedes-AMG-Pilot Auer, Ferrari-Fahrer Cairoli und Thiim im Aston Martin Vantage GT3 ins Finale: Bei Rückständen von 45, 47 und 50 Punkten auf Preining sind sie auf Fehler der Konkurrenz angewiesen.

Teamwertung hart umkämpft, Kalender führt die „Rookie of the Year“-Wertung an

In der Team- und Herstellerwertung werden noch 90 Punkte vergeben. Hochspannung herrscht bei den Teams: Manthey führt mit 20 Zählern Vorsprung vor dem Mercedes-AMG Team Winward Racing. Dahinter folgt auf Platz drei Schubert Motorsport mit 13 Punkten Rückstand. Emil Frey Racing liegt als Vierter ebenfalls noch in Schlagdistanz. Bei den Herstellern hat Tabellenführer Mercedes-AMG mit 68 Zählern ein komfortables Polster. Nur Porsche könnte der Marke mit dem Stern noch gefährlich werden. In der „Rookie of the Year“-Wertung ist Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) Spitzenreiter. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) und Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing) belegen die Plätze zwei und drei.

Rock ’n’ Roll mit „Dick Brave“, Track Safari und vier weitere Titelentscheidungen

Die DTM-Ticketinhaber erleben am Samstagabend kostenlos ein hochkarätiges Live-Konzert: Auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ heizt Sasha als Dick Brave den Besuchern mit Rock ’n’ Roll und Rockabilly ein. Am Freitag haben die Fans letztmals in diesem Jahr die Gelegenheit, bei der Track Safari im Bus gemeinsam mit den DTM-Fahrzeugen den Hockenheimring zu umrunden. Auf der Rennstrecke fallen neben der DTM in vier weiteren Serien die Titelentscheidungen: Das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ermitteln ihre neuen Champions.