Dienstag, 13. Januar 2026

ADAC GT-Masters: Formel 1-Legende unterstützt Nachwuchstalent

Nach einem lehrreichen Jahr 2025 wird der Österreicher Tim Hütter 2026 erstmals die komplette ADAC GT Masters Saison für das Liqui Moly Team Engstler bestreiten. Der langjährige Formel 1-Teamchef Franz Tost wird ihn dabei unterstützen.


Nachdem Hütter 2025 vier Rennwochenenden im ADAC GT Masters bestritt, wird der 18-jährige Österreicher 2026 eine komplette Saison fahren. Der Nachwuchspilot aus dem oberösterreichischen Gallneukirchen wird dabei weiterhin in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 für das Liqui Moly Team Engstler antreten. Zur Saisonvorbereitung wird Hütter zwischen Januar und März ausgewählte Rennen bestreiten. 

Unterstützung erhält Tim Hütter dabei zukünftig von der österreichischen Motorsport-Legende Franz Tost. Der Tiroler war zwischen 2006 und 2023 Teamchef vom Toro Rosso-Rennstall (ab 2020 AlphaTauri) in der Formel 1. Zuvor war er für BMW in der Formel 1 tätig. In seiner Zeit im Juniorteam von Red Bull arbeitete er mit den beiden viermaligen Weltmeistern Sebastian Vettel und Max Verstappen. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er Hütter menschlich und sportlich in seiner Entwicklung unterstützen.

„Meine Ziele sind klar: weiterhin Fortschritte und Verbesserungen zu erzielen. Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun, meinem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen“, so Hütter. „Von Franz Tost kann ich aufgrund seiner Erfahrung sehr viel lernen! Die Ehre zu haben, von ihm Tipps zu bekommen, ist sehr groß.“ Derzeit trainiert er fast täglich im Fitnessstudio, auf der Kartbahn und im Simulator, um sich perfekt vorzubereiten. Zudem darf Hütter – dank eines Sponsors – im Olympiastützpunkt Linz mit Mentaltrainern zusammenarbeiten.

Lamborghini-Werksfahrer und DTM Pilot Luca Engstler wird Hütter auch weiterhin als Mentor zur Seite stehen. Die Vorfreude auf die 2026er Saison im Liqui Moly Team Engstler ist auf der Seite von Hütter groß. Mit Tourenwagen-Legende Franz Engstler, seiner Frau Ulrike und Sohn Luca hat Hütter seine Motorsportfamilie gefunden. Auch auf die Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur Bernd Ordemann freut sich Hütter bereits sehr. 

Quelle: www.adac-motorsport.de

Montag, 12. Januar 2026

IDM Superbike: Interview mit Marcel Schrötter

Nach 15 WM-Jahren kehrt Marcel Schrötter in die deutsche Rennszene zurück. Der 33-jährige Bayer wird auf BMW im Team von GERT56 um den Titel in der EURO MOTO Superbike-Klasse kämpfen. Seinen wohl größten Triumph hat Schrötter wohl schon am 3. Januar gefeiert. Einen Tag nach seinem eigenen Geburtstag sind er und seine Freundin stolze Eltern einer Tochter, die Maja heißt, geworden. Wir haben exklusiv mit ihm gesprochen.

Er ist wieder da und nimmt ein große Projekt in Angriff:
Marcel Schrötter bestreitet 2026die EORO
 Moto in der Superbike-Klasse
Foto: PR_Bild Marcel Schrötter


Nach 15 Jahren hast Du keinen WM-Startplatz mehr erhalten. Was war der Grund?

Keinen Startplatz mehr erhalten, so würde ich das gar nicht sagen. Ich hätte noch mehrere Möglichkeiten gehabt. Aber unter den gegebenen Bedingungen sehe ich es einfach nicht ein weiterzumachen. Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere und in einem Alter, wo es auch finanziell weitergehen muss. Ich hätte alles in der Hand gehabt, um eine gute Saison zu machen. Aber das Niveau der Supersport-WM hat in den letzten drei Jahren extrem angezogen. Es gibt mehr Fahrer auf extrem hohem sportlichen Level. Nicht so wie in den vergangenen Jahren, dass ein, zwei gute dabei waren und der Rest war einfach normal. Ich sage jetzt einfach mal so, ohne das abwertend zu meinen. Mittlerweile sind halt echt viele Ex-Moto2-Fahrer am Start. Mindestens 10 bis 15 Jungs sind verdammt schnell. Das Niveau der Fahrer hat enorm angezogen, das der Teams aber nicht. Motorradfahren ist meine größte Leidenschaft, aber ich muss damit auch mein Geld verdienen. Und da ist auch die Supersport-WM ein sehr, sehr, sehr schwieriges Pflaster.

Auch wenn man wie Du im Jahr 2019 drei Podiumsplätze und drei Pole Position in der Moto2 zu bieten hatte?

Wenn man aus der Moto2 kommt, ist das immer ein großer Pluspunkt. Ich habe jetzt drei Jahre lang Geld verdient. Aber dann kommt eben so eine Saison wie im letzten Jahr und das in meinem Alter, da musste ich umso mehr abliefern. Und das war nicht der Fall.

Wo lag das Problem?

mit. Es gibt es extreme Schwankungen zwischen guten Teams und schlechten Teams. Ich war teilweise schockiert zu sehen, dass es auf WM-Niveau Teams gibt, in denen irgendein Kumpel oder „Spezi“ was macht, der ein bisschen Bock auf das Ganze hat, ein bisschen Kohle hat oder wie auch immer. Und das funktioniert einfach nicht.

Wie war es 2025 in Deinem Jahr auf der Ducati Panigale V2 bei Wepol?

Wir hatten alle Voraussetzungen erfolgreich zu sein, aber sie wurden nicht genutzt aus Gründen, die ich nicht näher beschreiben will. Und deswegen hat es leider nicht für mehr gereicht.

Was war deine aufregendste Zeit in deiner ganzen WM-Laufbahn?

Ich glaube, es waren die ersten WM-Jahre, wenn man als junger Mensch mit 16, 17, 18, 19 Jahren um die Welt reisen darf und alles zum ersten Mal sieht. Das weiß ich sehr zu schätzen. Aber auch die Rennen auf dem Sachsenring, vor allem 2019 mein Podiumsplatz in der Moto2. Es gab ja mehrere Rennen, in denen ich ums Podium gekämpft habe. 2022 habe ich es wegen eines Schaltfehlers in der letzten Kurve verpasst. Ich habe immer vor den Fans abgeliefert, was ging. Manchmal war ich der einzige deutsche Fahrer überhaupt, dem sie anfeuern konnten. So ein Gefühl bekommt man nirgendwo anders. Das ist schon was ganz Besonderes und wir wissen, wofür wir das alles machen. Für mich war aber auch ein Highlight, sechs Jahre im Intact GP-Team fahren zu dürfen. Das war wie in einer Familie zu sein. Über die Jahre ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Ich fühle mich bis heute als ein Teil des Teams.

Kannst Du Dich noch an die Anfänge Deiner Karriere erinnern, wie Dich Toni Mang, Sepp Schlögl und Adi Stadler angeschoben haben? Haben Dir solche Hintermänner später manchmal gefehlt?

Daran kann ich mich sogar sehr gut erinnern. Sie konnten aus wenig viel machen. Die Leute hinter mir waren mit den super Kontakten das Beste, was man zusammen mit Honda haben konnte. Wir hatten wenig, was Manpower anbelangt, das Budget war auch nicht das größte, aber wir hatten den gewissen Support. Was mir fehlt, sind Leute, die einfach gut sind. Gerade in der Supersport-WM war das jetzt sehr, sehr schade. Es sind alles gute Leute, nette Leute, aber so wie damals und jetzt im Grand Prix gearbeitet wurde und wird, wie auf Details geachtet wird, die Performance, auf viele Kleinigkeiten, das ist anders. Klar, der Sepp kommt aus einer anderen Zeit. Wir sind die ganze IDM-Zeit und sogar das komplette erste WM-Jahr ohne Datarecording gefahren. Ich war ein Rookie in der WM und ohne Datarecording war es schon extrem schwierig, wenn man in Malaysia auf einen über sechs Kilometer langen Kurs kommt, der sauschwierig zu fahren ist, und hat dann null Daten, die man sich anschauen kann von anderen Fahrern. Aber auf der anderen Seite zeigt es halt auch, dass man erfolgreiche zusammenarbeiten kann, wenn die Leute einfach gut sind. Sowas fehlt mir heute.

Jetzt bist du wieder da. Wie sehr bist du eigentlich noch in der Szene drin?

Ehrlicherweise gar nicht so sehr. Nach dem WM-Einstieg war ich vielleicht noch drei Mal auf einer IDM-Veranstaltung, sogar mit einem Gaststart. Über YouTube habe ich die Serie verfolgt, aber hundertprozentig drin im Thema bin ich nicht.

Wie ist der Kontakt zu Team GERT56 entstanden?

Wir haben die gleiche Physiotherapeutin und GERT56 stand zuerst gar nicht auf dem Zettel. Es gab Gespräche mit Herstellern und auch über eine BSB-Saison. Aber das hätte alles nicht wirklich richtig funktioniert. Und dann tauchte über die Physio-Alex die GERT56-Telefonnummer auf. Ich wusste, dass das Team bei den vorderen mit dabei ist und habe Teamchef Karsten Wolf angerufen. Weil ich ja auch gerne BMW fahren wollte. Weil ich ja auch in der Langstrecken-WM für ERC Endurance auf BMW fahre. Diese Station war zuerst fix. Weil sie mir die finanzielle Sicherheit in diesem Jahr gibt. Ich bin froh, vom EWC-Team die Freigabe bekommen zu haben, auch in der EURO MOTO zu starten. Das war mir wichtig. Vier EWC-Rennen in einem Jahr sind sehr wenig und ich mag nach wie vor Rennen zu fahren. Und ich habe auch richtig Bock, in der neuen EURO MOTO Superbike dabei zu sein.

Wie groß sind deine Ambitionen, in der EURO MOTO Superbike jetzt was zu reißen? Letztes Jahr ist Lukas Tulovic als Ex-Moto2-Fahrer in die höchste Klasse gekommen und hat auf Anhieb den Titel geholt.

Mir ist völlig klar, dass die Erwartungshaltung sehr hoch ist. Ich war lange genug WM-Fahrer, da muss es einfach das Ziel sein, um den nationalen Titel zu kämpfen. Das heißt nicht, dass es einfach wird. Klar, Tulo kam und hat gewonnen, vielleicht mit einem kleinen Materialvorteil. Aber egal. Definitiv ist die Erwartung an mich da, von außen, von mir natürlich auch. Aber ich will nicht mit Sprüchen klopfen, sondern mir ist bewusst, was ich zu tun habe. Und ja, ich muss es einfach mit Leistung zeigen und überzeugen. Wichtig ist Spaß zu haben und in einem bekannten Umfeld zu fahren. Und vor vielen deutschen Fans, die mich seit Jahren unterstützen. Mein Crew Chief Ronny Schlieder hat mir zudem gesagt, dass wir vom neuen Partner Öhlins wir über topaktuelles Material bekommen werden und das Motorrad durch die BMW-Kit-Elektronik MRCK bestens aufgestellt sein soll.

Du warst mal zweifacher Meister im Ski Freestyle und Eishockey-Spieler. Was ist daraus geworden?

Ich spiele zumindest noch Eishockey. Wir haben eine eigene Hobby-Mannschaft, die „Lechroaner“. Es gibt auch eine Meisterschaft mit Punkterunde, Playoffs, Halbfinale, Finale. Das ist immer richtig cool. Da spiele ich eigentlich schon immer mit. Als ich in die Motorrad-WM aufgestiegen bin, habe ich im zweiten Jahr aufgehört, so intensiv zu spielen. Das ist ja auch eine Verpflichtung. Es war zuviel, das ganze Jahr unterwegs zu sein, ohne eine einzige Pause. Eishockey mit die Tagen Training pro Woche und dann zwei Spiele. Das Ganze bis Ostern. Dann hat die WM-Saison angefangen. Irgendwann habe ich kapiert, dass ich mich auf eins konzentrieren muss und den Winter für die Vorbereitung brauche – und zum Runterkommen.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Samstag, 10. Januar 2026

Link/Moser 2026 im BMW von FK Performance

In der Saison 2026 werden Luca Link und Luis Moser für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany starten. Beide Piloten kennen die Serie gut.

Bei FK Performance Motorsport steht die ADAC GT4 Germany auch 2026 wieder im Fokus. Dann will der Rennstall aus Bremen erneut um vordere Platzierungen mitkämpfen und hat dafür mit Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (21/Günzburg) ein neues Fahrer-Duo verpflichtet. Sie teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Beide waren bereits in der Saison 2025 Teamkollegen, traten aber für ein anderes Team an.

Link ist im ADAC Motorsport fest verankert. Nach Einsätzen im Prototype Cup Germany gab er 2024 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. 2025 bestritt er die komplette GT4-Saison. „Ich freue ich mich riesig, den Weg mit FK Performance Motorsport zu gehen und bin richtig heiß auf ein paar Podiumskämpfe. Ich weiß, dass das Auto und die Fahrerpaarung von Luis und mir richtig schnell sein kann“, erklärt Link. „Das Ziel liegt ganz klar auf einer langfristigen Partnerschaft mit dem Endziel GT3, weswegen wir auch nächstes Jahr schon GT3-Tests absolvieren werden und uns darauf vorbereiten.“

Der Österreicher Moser ist seit 2025 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und beendete die Saison auf Platz vier der Rookie-Wertung. „Ich freue mich extrem auf die kommende ADAC GT4 Germany-Saison. Mein klares Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und um Podestplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich weiterentwickeln, das Maximum aus jedem Rennwochenende herausholen und am Ende der Saison dort stehen, wo das Team hingehört - ganz vorne“, ist er hoch motiviert.

FK Performance Motorsport geht 2026 in die vierte ADAC GT4 Germany-Saison. 2025 konnte die Mannschaft von Fabian Finck und Martin Kaemena die dritte Position in der Team-Wertung erzielen. Auf dem Nürburgring und dem Sachsenring wurde jeweils ein Laufsieg geholt. An diese Erfolge soll 2026 angeknüpft werden.

Quelle: www.adac-motorsport.de

ADAC GT-Masters Saison 2025 in Zahlen

Foto: Jens Hawrda

In der 19. Saison des ADAC GT Masters wurde bei sechs Events im Sprint- und Endurance-Format auf drei Strecken in Deutschland, zwei in Österreich sowie einer in den Niederlanden gefahren. Insgesamt wurden 536 Rennrunden und 2162 Kilometer absolviert.

47 Pilotinnen und Piloten aus 16 Nationen und vier Kontinenten waren am Start. Sie fuhren für 16 verschiedene Teams, die mit Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes und Porsche acht Marken einsetzten. Carrie Schreiner war die einzige Pilotin der Saison und die insgesamt 13. Frau, die im ADAC GT Masters antrat.

Die erfolgreichsten Fahrer und Hersteller

Sieben Fahrerpaarungen fuhren Siege ein, am erfolgreichsten waren Finn Wiebelhaus/Salman Owega. Die Meister 2025 gewannen drei Rennen, dahinter folgten die Vizemeister Leyton Fourie/Tim Zimmermann sowie Simon Birch/Leo Pichler und Denis Bulatov/Nico Hantke mit zwei Erfolgen.

Erfolgreichster Hersteller mit diesen drei Siegen und dazu sieben weiteren Podiumsplatzierungen war Ford. Es folgte Porsche, die ebenfalls drei Rennen gewannen und vier Mal aufs Podest fuhren. Sechs unterschiedliche Hersteller siegten 2025.

Pole-Positions und schnellste Runden

Im Qualifying herrschte ein stetiger Wechsel an der Spitze. Zehn verschiedene Piloten fuhren eine Pole-Position heraus, nur Wiebelhaus und Finn Zulauf waren zweimal vorne. Sechs Marken starteten von der Pole, am häufigsten gelang das Ford mit fünf Qualifying-Bestzeiten. Sechs Mal stand ein Rookie auf der ersten Startposition. Neun Piloten erzielten in der Saison 2025 ihre Debüt-Pole.

Fach fuhr drei schnellste Runden, gefolgt von Wiebelhaus, Fourie und Jannes Fittje mit jeweils zwei. Bei den Herstellern holte sich Porsche die Spitzenposition mit vier. Fünf unterschiedliche Marken fuhren eine schnellste Runde.

Verteilung der Podiumsplatzierungen

Das Haupt Racing Team erzielte mit zehn Podiumsplatzierungen die meisten. Dahinter folgt FK Performance Motorsport mit fünf Top-3-Platzierungen. Rang drei teilen sich Razoon und Scherer Sport PHX mit jeweils vier. In der Herstellerwertung spiegeln sich diese Ergebnisse. An der Spitze liegt Ford mit zehn Podiumsplatzierungen, dahinter folgen BMW mit acht und Porsche mit sieben.

Jugend trifft auf Rekorde und Erfahrung

Das jüngste Podium der Saison gab es beim zweiten Lauf auf dem Red Bull Ring. Mit Owega/Wiebelhaus, Sandro und Juliano Holzem sowie Birch/Pichler lag das Durchschnittsalter bei 20 Jahren, neun Monaten und neun Tagen.

Der jüngste Fahrer der Saison war mit 16 Jahren, einem Monat und 22 Tagen Storm Gjerdrum.

Im Alter von nur 20 Jahrenund 134 Tagenwurde Owega jüngster Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Der dienstälteste Pilot des Jahres war Alfred Renauer. Er hat nach seinem Gaststart am Salzburgring 74 Rennen im ADAC GT Masters zu Buche stehen. Dahinter folgen Fittje mit 70 und Zimmermann mit 68 Rennen in der Serie.

Im Pro-AM Cup sind Fach und Schwarzer mit sieben Saisonsiegen zum zweiten Mal Meister.

Sensationen und Zeitdruck

Mit 50 Punkten nach nur einem Wochenende haben Pichler/Birch und Razoon Geschichte geschrieben. Noch nie gewann ein Neueinsteiger-Team im ADAC GT Masters beide Rennen des Saisonauftakts.

Neun Tage für Scherer Sport PHX. Nach einem Testunfall am Salzburgring musste ihr demoliertes Auto am Freitagmorgen zurück nach Meuspath, am Wochenende neu aufgebaut und am Montag zum Transport an den Red Bull Ring verladen werden. Die Mammutaufgabe gelang: Hantke/Bulatov gewannen Rennen eins. Der erste Sieg für Scherer Sport PHX im ADAC GT Masters und auch der erste für Audi auf dem Red Bull Ring in der Seriengeschichte.

Live vor Ort und am TV

In der Saison 2025 waren bei den sechs Veranstaltungen 372.500 Zuschauer vor Ort. Rekord war der Nürburgring. Im Rahmen des ADAC Truck GP erlebten 134.000 Zuschauer auch die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Knapp dahinter folgte das Finale in Hockenheim, zu dem 102.000 Menschen anreisten.

Auf sechs verschiedenen Kanälen konnten die Fans 2025 das ADAC GT Masters verfolgen: im TV live auf Sport1 und Re-Live bei Sky Sport, dazu im Livestream bei Joyn, ServusTV ON, Servus TV Motorsport sowie auf youtube.com/ADACMotorsports. Weltweit ist das ADAC GT Masters in mehr als 150 Territorien live- oder re-live empfangbar.

Quelle: www.adac-motorsport.de

DTM: Weiterer Abgang, Morris Schuring startet 2026 nicht in der DTM

Morris Schuring, DTM Rookie of the Year 2025
Foto: Jens Hawrda

Im Jahr 2026 wird das Manthey Racing Team sein Engagement in der DTM auf zwei Fahrzeuge reduzieren. Als Fahrer sind bereits Thomas Preining und Ricardo Feller gesetzt, damit ist für Morris Schuring kein Platz mehr im Aufgebot des Meuspather Traditionsteams.

Der Focus des Niederländers, der 2025 in der DTM den Titel des Rookies of the Year holte, liegt zukünftig auf dem Porsche Programm in Europa und den USA. Schuring wird für Manthey an den Endurance Rennen der IMSA Serie in den USA teilnehmen und die GT World Chellange Europe bestreiten.