Dienstag, 29. September 2026

Sechs Fahrer, ein Titel: Showdown um die DTM-Krone

  • Spitzenreiter Preining reist mit 23 Punkten Vorsprung zum Saisonfinale
  • Engel und Wittmann liegen als erste Verfolger nur einen Punkt auseinander
  • Auer, Cairoli und Thiim lauern auf ihre Titelchance

Sechs Fahrer, sechs Titelträume – doch nur einer kann Champion werden. Beim großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (9. bis 11. Oktober) fällt die Entscheidung im Kampf um die DTM-Krone 2026. Maximal 56 Punkte sind im badischen Motodrom noch zu holen. Mit der besten Ausgangslage reist Thomas Preining (A/Manthey) nach Hockenheim. Der Porsche-Werkspilot führt die Fahrerwertung mit 197 Punkten an und möchte nach 2023 zum zweiten Mal DTM-Champion werden. Sein schärfster Verfolger Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol) liegt 23 Zähler zurück, nur einen weiteren Punkt dahinter folgt der zweimalige Titelträger Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport). Auch Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) dürfen sich noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.

Krönt Preining seinen Höhenflug?

Pünktlich zur entscheidenden Phase der Saison präsentiert sich Preining in Meisterform. Sechsmal in Folge stand der Österreicher zuletzt auf dem Podium – das gelang in der GT3-Ära der DTM zuvor niemandem. An den vergangenen drei Rennwochenenden sammelte Preining starke 127 seiner insgesamt 197 Punkte und eroberte auf dem Sachsenring die Tabellenführung. Diesen Lauf möchte der 28-Jährige beim Finale fortsetzen und sich zum zweiten Mal nach 2023 die DTM-Krone aufsetzen. „Über 20 Punkte Vorsprung klingt komfortabel. Aber wie schnell der weg sein kann, habe ich ja selbst erlebt, als ich kürzlich so einen großen Rückstand aufholen konnte. Wir sind bestmöglich vorbereitet, ich gehe mit einem super Gefühl ins Finale“, sagt Preining. Dass der Hockenheimring dem Porsche-Werkspiloten liegt, hat er bereits mehrfach bewiesen: Drei DTM-Siege feierte Preining bisher im badischen Motodrom.

Macht Engel seine Jubiläumssaison zum Meisterjahr?

Engel erlebte einen völlig anderen Saisonverlauf als Preining. Nach einer starken ersten Jahreshälfte führte der Mercedes-AMG-Pilot die Meisterschaft lange an. Zuletzt lief es für den sonst so konstanten Engel jedoch nicht nach Plan, auf dem Sachsenring musste er die Tabellenführung an Preining abgeben. Mit 23 Punkten Rückstand ist für den Wahlmonegassen beim Finale aber weiterhin alles möglich. „Für mich ist es etwas Besonderes, das dritte Jahr in Folge in Hockenheim um den DTM-Titel zu kämpfen“, betont Engel. „Die Vorfreude ist riesig und ich bin gespannt, wie die Rennen laufen.“ Der Tabellenzweite bestreitet in diesem Jahr bereits seine zehnte DTM-Saison und zählt damit zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld. Genau diese Routine möchte Engel in Hockenheim ausspielen und seine Jubiläumssaison mit dem ersten DTM-Titel seiner Karriere krönen.

Holt Wittmann DTM-Titel Nummer drei?

Wittmann reist mit breiter Brust nach Hockenheim. In der zweiten Saisonhälfte drehte der BMW-Pilot mächtig auf und arbeitete sich eindrucksvoll zurück in den Titelkampf. Nach starken Auftritten mit zwei Siegen und mehreren Podiumsplätzen beträgt sein Rückstand vor dem Finale nur noch 24 Zähler. Am Nürburgring feierte der 36-Jährige seinen 20. DTM-Erfolg und legte auf dem Sachsenring direkt den nächsten Sieg nach. „Ich gehe als Jäger ins Finale und habe nichts zu verlieren. Hockenheim war für mich immer schon ein gutes Pflaster, die Strecke macht großen Spaß“, erzählt Wittmann, der auf dem Traditionskurs bei Mannheim schon viermal ein DTM-Rennen gewinnen konnte. 2014 feierte der Fürther im Motodrom seinen ersten DTM-Sieg überhaupt, im selben Jahr holte er auch seinen ersten Meistertitel. Zwei Jahre später folgte Titel Nummer zwei. Zehn Jahre später kann Wittmann seine Sammlung um eine dritte DTM-Trophäe erweitern.

Auer, Cairoli und Thiim lauern auf ihre Chance

Auch hinter dem Spitzentrio ist der Titelkampf noch nicht entschieden. Auer geht mit 152 Punkten und einem Rückstand von 45 Zählern auf Preining als Gesamtvierter ins Finale. Zwei Punkte dahinter folgt Cairoli. Der Ferrari-Pilot ist der einzige Fahrer, der in dieser Saison bereits drei DTM-Rennen gewinnen konnte. Als Tabellensechster komplettiert Thiim mit 147 Punkten den Kreis der Titelanwärter. Für das Trio ist die Ausgangslage klar: Auer, Cairoli und Thiim brauchen in Hockenheim eine Galavorstellung und müssen gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Fahrerwertung nach 14 von 16 Meisterschaftsläufen

1. Thomas Preining (A/Manthey), 197 Punkte

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), 174 Punkte

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), 173 Punkte

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), 152 Punkte

5. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), 150 Punkte

6. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), 147 Punkte

Montag, 28. September 2026

ADAC richtet ab 2027 die IDM aus

IDM wird unter dem Dach des ADAC neu ausgerichtet

Foto: Jens Hawrda

Der ADAC e.V. richtet ab der Saison 2027 die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) aus. Das höchste deutsche Prädikat im Motorrad-Rundstreckensport ging 2026 unter dem Namen Euro Moto an den Start und kehrt ab der kommenden Saison zu seinem traditionellen Namen IDM zurück. Der ADAC übernimmt die Plattform von der Motor Presse, die sich als Promoter der IDM auf eigenen Wunsch zurückzieht. Pirelli bleibt auch zukünftig exklusiver Reifenpartner der IDM.

Unter dem Dach des ADAC wird die IDM neu ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die gezielte Nachwuchsförderung, klare sportliche und organisatorische Strukturen sowie der Ausbau zu einer familienfreundlichen Motorsportplattform. Die Serie soll jungen Talenten als zentrale Entwicklungsplattform und Sprungbrett in den internationalen Motorradsport dienen.

„Wir wollen den Motorradsport auf der Rundstrecke in Deutschland nachhaltig stärken und den Nachwuchs gezielt fördern – mit dem klaren Ziel, in den kommenden Jahren international wieder präsenter zu sein. In den vergangenen Jahren haben wir durchgängige Förderprogramme für den Nachwuchs aufgebaut und veranstalten mit dem sehr erfolgreichen Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring eine der größten Sportveranstaltungen des Landes. Mit der IDM übernehmen wir nun Verantwortung für die gesamte Spitze des deutschen Motorrad-Rundstreckensports und wollen den bestehenden Teilnehmern wie auch Nachwuchstalenten neue Perspektiven eröffnen. Unser Dank gilt der Motor Presse für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Verlässliche Regeln und bessere Einstiegsmöglichkeiten

Das sportliche Konzept sieht die Superbike-Klasse unverändert als Top-Kategorie vor. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Sportbike-Klasse, die als Nachwuchsplattform gestärkt werden soll. Zusammen mit der Supersport-Klasse bilden sie die drei vorgesehenen Prädikatsklassen der IDM. Klare, nachvollziehbare und beständige technische Reglements sollen den Wettbewerb transparenter machen und den Teams mehr Planungssicherheit geben.

Ein verlässlicher Faktor im Technikpaket sind die Reifen von Pirelli. Auch unter dem Dach des ADAC bleibt Pirelli zukünftig der Reifenpartner der IDM und rüstet die drei Prädikatsklassen exklusiv aus.

Mehr Nähe zu den Fans

Auch abseits der Rennstrecke soll die IDM neue Impulse erhalten. Mittelfristig ist ein Ausbau der Fan-Aktivitäten im Fahrerlager geplant. Damit soll die Meisterschaft motorsportbegeisterte und Familien gleichermaßen stärker ansprechen.

Der Kalender für 2027 umfasst sieben Veranstaltungen zwischen Mai und September. Geplant sind Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben, in Brünn und Most in Tschechien, auf dem DEKRA Lausitzring, in Assen in den Niederlanden sowie auf dem Nürburgring und in Hockenheim.

Termine IDM 2027 (Änderungen vorbehalten)

14. – 16. Mai Motorsport Arena Oschersleben

28. – 30. Mai Brünn/CZ (TBC)

25. – 27. Juni Most/CZ (TBC)

23. – 25. Juli DEKRA Lausitzring

13. – 15. August Assen/NL

3. – 5. September Nürburgring

24. – 26. September    Hockenheim

DTM: Maro Engel als Oschersleben-Sieger bestätigt

  • Berufung des TGI Team by GRT abgewiesen
  • Engel vor Preining und Wittmann als Sieger in Oschersleben gewertet


Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol) bleibt Sieger des zehnten Wertungslaufs der DTM in der Motorsport Arena Oschersleben. Das Berufungsgericht des Deutschen Motorsport Bund (DMSB) hat am Freitag in Frankfurt die Berufung des TGI Team by GRT gegen die Disqualifikation von Mirko Bortolotti (I) abgewiesen. Damit bleibt die Entscheidung der Sportkommissare vom 13. August bestehen und Mercedes-AMG-Fahrer Engel wurde als Sieger bestätigt.

Bortolotti hatte im Sonntagsrennen in Oschersleben als Erster die Zielflagge gesehen, wurde allerdings nachträglich disqualifiziert, da ein Radlager seines Lamborghini Temerario GT3 nicht der DTM-Homologation entsprach. Gegen die Disqualifikation hatte das TGI Team by GRT Berufung eingelegt.

Das Ergebnis des zweiten Oschersleben-Rennens bleibt damit unverändert. Maro Engel behält den Sieg, Thomas Preining (A/Manthey) belegt Platz zwei. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport) wird als Dritter gewertet.

Vor dem Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (9. bis 11. Oktober) führt Preining die DTM mit 197 Punkten an. Engel folgt mit 174 Zählern und 23 Punkten Rückstand auf Rang zwei, Wittmann liegt mit 173 Punkten einen weiteren Zähler dahinter. Insgesamt sechs Fahrer von vier Marken kämpfen in Hockenheim noch um den DTM-Titel.

Euro Moto Superbike: Schrötter holt den Sieg im letzten Saisonrennen

GERT56-Doppelspitze zum Schluss. Marcel Schrötter fährt vor Jan-Ole Jähnig
zum zweiten Saisonsieg.
Foto: Dino Eisele

Die EURO MOTO Superbike Ära endete beim Fuchs-Silkolene-Hockenheim-Finale mit einem Sieg von Vizemeister Marcel Schrötter (BMW). Zweiter wurde sein GERT56-Teamkollege Jan-Ole Jähnig. Florian Alt (Honda) verabschiedete sich als Dritter in den Winter. Der Viertplatzierte Lukas Tulovic (Ducati) hatte sich im ersten Lauf des Tages bereits den Meistertitel gesichert.

Schon vor dem Rennen stand fest: Egal, wie das Ergebnis aussieht, in der Reihenfolge bei den Erstplatzierten in der Gesamtwertung würde sich nichts mehr ändern. An den Positionen von Tulovic, Schrötter und Markus Reiterberger gab es nichts zu rütteln. Freie Fahrt war angesagt. Einfach Gas geben und sehen, was zum Schluss noch geht. Tulovic wünschte sich, einfach nur noch einmal Spaß zu haben. Den hat er bekommen.

Die drei BMW-Fahrer Markus Reiterberger, Marcel Schrötter und Jan-Ole Jähnig legten aus der ersten Startreihe heraus ordentlich vor. Reiterberger rauschte am Ende der Parabolica ins Kiesbett, wühlte sich aber wieder heraus und fand mit 18 Sekunden Rückstand den Weg zurück auf die Strecke. Den erhofften Doppelsieg musste er sich danach abschminken. Am Ende der ersten Runde führte Jähnig, der mit dem Pirelli SC2 als einziger einen härteren Reifen fuhr als der Rest, das Feld an.

Meister Tulovic hatte den Rechenschieber aus dem Kopf genommen und sich nach drei Runden vom neunten Startplatz auf die fünfte Position nach vorn gearbeitet. Vor ihm schnupperte Toni Finsterbusch (BMW) am Hinterrad von Florian Alt. An der Spitze passte kein Blatt zwischen dem weiterhin Führenden Jähnig und Schrötter.

Es war noch nicht Halbzeit, da hatte Reiterberger bei seiner Aufholjagd bereits den Teamkollegen Milan Merckelbagh aufgeschnupft. Der vierfache Meister landete nach 18 Runden trotz Cross-Einlage sogar noch in den Top Ten.

Als Finsterbuschs Motorrad kurzfristig streikte, verlor der Sachse wertvolle Meter und beendete das Rennen schließlich vorzeitig. Tulovic erbte seinen Platz und wurde dadurch Vierter. Alt verteidigte seinen dritten Platz vor dem aufsässigen Tulovic bis ins Ziel. Es war ein lebhaftes Abschiedsrennen mit der aktuellen Honda. Nächstes Jahr kommt ein neues Modell.

Und wie ging das Duell an der Spitze aus? Schrötter zockte Jähnig in der letzten Runde ab. Dieser hatte es geahnt, „aber ich wusste nicht, an welcher Stelle er angreift.“ Es dürfte aber ganz im Sinne des im Winter verstorbenen Teamchefs Karsten „KW“ Wolf gewesen sein, dass eine GERT56-Doppelspitze das Ende der Saison besiegelt.

Finsterbusch hat sich nach dem Rennen aus dem Team verabschiedet. Er wollte nach all den Jahren kein großes Tam-Tam um seine Person, dabei hätte er es wirklich verdient. Der 33-jährige BMW-Fahrer aus Leipzig holte mit dem Team den Le Mans-Sieg in der Langstrecken-WM 2020. Jetzt ist die Luft raus.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Euro Moto Supersport: Dirk Geiher ist endlich am Ziel

Supersport-Meister Dirk Geiger 
Foto: Michael Praschak

Dirk Geiger ist der Meister in der EURO MOTO Supersport. Im zweiten Lauf des Fuchs Silkolene-Hockenheim-Finales machte der Baden-Württemberger engültig Nägel mit Köpfen. Er hat so viele Punkte, dass keine Rechnungen mehr offen sind. Der Titel ist dem 24-jährigen Yamaha-Fahrer vom Team Apreco sicher.

Das letzte Rennen der Saison war eine Geiger-Galavorstellung vor heimischer Kulisse. Schon nach zwei Runden hatte sich der Titelfavorit vom Feld um 2,8 Sekunden abgesetzt, schaltete den Verwaltungsmodus ein und fuhr seinem achten Saisonsieg entgegen. Geiger hatte ein Ur-Vertrauen in die Yamaha YZF-R9 und packte in die Bremse wie kein anderer. Nach 15 Runden über 3,692 Kilometer war sein Traum zur Wirklichkeit geworden: Geiger ist der Supersport-Meister 2026.

Mit dem Titel in der Tasche schmeckt der bereits angekündigte Ausfstieg in die Superbike-Klasse noch besser. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, war der ansonsten redefreudige Dominator überwältigt. Geiger bedankte sich auch für die vielen Kämpfe mit seinem zuletzt einzigen Titelrivalen Daniel Blin (Ducati): „Zu Beginn der Saison hat er mich mächtig herausgefordert.“ Der Pole hatte die ersten vier Rennen vor Geiger gewonnen.

Blin wurde im letzten Supersport-Rennen des Jahres Zweiter und ist Vizemeister. Am Anfang musste er einen sehr beherzten Angriff von Luca Göttlicher (LJ Racing) verkraften, konnte jedoch kontern. Beim nächsten Angriff von Lucky Luc hatte Blin den Braten jedoch rechtzeitig gerochen und machte die Tür zu. Zusammen mit Lennox Lehmann (Yamaha) und Luca de Vleeschauwer (Yamaha) bildete sich eine interessante Vierergruppe.

Schließlich konnte sich Blin aus den Fängen von Göttlicher lösen, der in der elften Runde von Lennox Lehmann konsequent geschnupft wurde. Lehmann peilte am Ende auch noch Blin an, biss aber auf Granit. Lehmann hatte wieder ein Abonnement für den dritten Platz gebucht – zum achten Mal in dieser Saison. Der Dresdner war hoch erfreut, das Ergebnis aus eigener Kraft erreicht zu haben. Im Samstagsrennen hatte er es aufgrund des Sturzes von Göttlicher geerbt.

Dieser wiederum hat mit 19 Jahren eine glänzende Saisonvorstellung abgeliefert auf einem Motorrad, das als exotischer Farbtupfer im Feld in Kombination mit Göttlicher zu ungeahnter Form auflief. Der Bayer holte auf der MV Agusta drei Podiumsplätze.

Auch in der Gesamtwertung spiegelt sich das Ergebnis des Finallaufs wieder: Geiger hat den Titel vor Blin, Lehmann und Göttlicher gewonnen.

Luca de Vleeschauwer bemühte sich den Anschluss in der ersten Gruppe zu halten. Stattdessen vergrößerte sich die entstandene Lücke, wobei Gastfahrer Maximilian Kofler (Ducati) in der letzten Runde bis ans Hinterrad aufrückte. Aber es gab keine Veränderungen mehr.

Zuvor hatte sich Filip Feigl (Yamaha) an Freddie Heinrich (Kawasaki) vorbeigepresst und damit den siebten Rang ergattert. Bester Honda-Fahrer wurde Marvin Siebdrath auf dem neunten Platz. Exakt in den Top Ten brachte Max Enderlein bei seinem Comeback die MV Agusta ins Ziel. Ob er nächstes Jahr weitermacht? „Vielleicht.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek