Sonntag, 8. August 2021

Fünfter Sieger im sechsten DTM-Rennen: Wittmann triumphiert in Zolder

  • Erster Saisonsieg für den zweimaligen DTM-Champion im Walkenhorst-BMW
  • Maximilian Götz und Liam Lawson auf dem Podium
  • Kelvin van der Linde führt weiter in der Gesamtwertung

Nach der Pole auch der Sieg für Marco Wittmann im BMW
Foto: Hoch Zwei

Enges Rennen, spannende Duelle und am Ende der fünfte Sieger im sechsten Rennen: Marco Wittmann hat am Sonntag das sechste Saisonrennen der DTM im belgischen Zolder gewonnen. Der DTM-Gesamtsieger von 2014 und 2016 gewann von der Pole Position aus vor Maximilian Götz im HRT-Mercedes-AMG und Liam Lawson im Red Bull-Ferrari. Für Wittmann und BMW ist es der erste Saisonsieg, für sein Team Walkenhorst sogar der erste Sieg in der DTM überhaupt.

Mit dem Triumph in Zolder macht Wittmann auch einen großen Sprung in der Gesamtwertung, wo der gebürtige Fürther jetzt auf Rang vier unmittelbar vor dem Thailänder Alex Albon (AlphaTauri-Ferrari) liegt. In Führung ist nach wie vor Kelvin van der Linde (ABT-Audi), der am Sonntag Achter wurde. Mit 101 Punkten liegt der Südafrikaner 21 Zähler vor Lawson, auf Rang 3 folgt Götz mit 72 Punkten.

BMW zählte vor dem Renn-Wochenende in Zolder eigentlich nicht zu den Favoriten, umso mehr freute sich Wittmann über seinen Sieg: „Ich kann es nicht ganz glauben, um ehrlich zu sein. Zwei Jahre seit meinem letzten Sieg, das klingt nach einer zu langen Zeit. Wir hatten keine hohen Erwartungen hier, weil die Strecke unserem Auto eigentlich nicht liegen sollte. Aber wir hatten ein wirklich gutes Paket.“

Wittmann nutzte seinen ersten Startplatz geschickt und übernahm direkt die Führung. Nach einer Kollision zwischen Philip Ellis (WINWARD Mercedes AMG) und Vincent Abril (HRT Mercedes AMG), nach der Abril nicht weiterfahren konnte, musste das Safety Car auf die Strecke. Wittmann behauptete auch beim Re-Start die Führung, obwohl er von Lucas Auer im WINWARD-Mercedes-AMG unter Druck gesetzt wurde. Pech für Auer: Der Österreicher kassierte für ein Boxenstoppvergehen fünf Strafsekunden und wurde am Ende nur Fünfter.

Profiteure waren Götz und Lawson, die nicht nur auf dem Podium landeten, sondern auch in der Meisterschaft zu Kelvin van der Linde aufschließen konnten. „Wir sind wieder im Spiel, wir sind dran“, freute sich Götz. „Ich hätte das nicht unbedingt erwartet, aber heute haben wir es sehr gut gemacht.“ Auch Lawson wittert Titel-Luft: „Ich bin sehr glücklich mit den Punkten. Leider hat mein Overcut nicht funktioniert, so konnte ich Marco und Maxi nicht einholen.“

Für Action im Feld sorgte wie schon am Samstag vor allem Esteban Muth. Der belgische Lokalmatador zeigte im T3-Lamborghini einige brachiale Überholmanöver und lieferte sich vor allem mit dem Gesamtführenden van der Linde großartige Duelle. Am Ende wurde Muths Auftritt mit Platz neun belohnt. Der große Triumphator aber war Marco Wittmann.

Das nächste Renn-Wochenende der DTM findet vom 20. bis 22. August statt. Dann steht das Traditionsrennen am Nürburgring powered by Mercedes-AMG an, wo die Weltklassepiloten auf der kurzen Sprintstrecke ganz sicher wieder spannendes Racing liefern werden.


Wittmann holt für BMW die Pole fürs Sonntagsrennen in Zolder

Maco Wittmann holt im BMW die Pole für das Rennen am Sonntag in Zolder
Foto: Hoch Zwei

Im Vorfeld hat es immer geheißen, die Rennstrecke in Zolder läge dem BMW nicht besonders. Marco Wittmann ließ sich davon nicht beirren. Im Zeittraining für das DTM-Sonntagsrennen auf dem ehemaligen belgischen Grand-Prix-Kurs sicherte sich der Franke im Walkenhorst-BMW mit einer Zeit von 1:26,687 Minuten den besten Startplatz, vor Lucas Auer im WINWARD-Mercedes und Mike Rockenfeller im ABT-Audi. Für Wittmann und sein Team ist es jeweils die erste Pole-Position der Saison.

Nachdem alle Fahrer ihren ersten Anlauf beendet hatten, waren die BMW noch keineswegs vorne mit dabei. An der Spitze lag zunächst Kelvin van der Linde im ABT-Audi, der Sieger des Samstagsrennens, vor Daniel Juncadella im GruppeM-Mercedes und Nico Müller im Rosberg-Audi. In der zweiten Trainingshälfte jedoch purzelten die Zeiten und wurde erstmals an diesem Wochenende auch die 1:27er-Marke unterboten.

Das gelang zunächst Lucas Auer, der sich kurz darauf jedoch Marco Wittmann geschlagen geben musste. Der Franke startet zum 15. Mal in seiner Karriere von der Pole-Position, erstmals wieder seit dem Samstagsrennen in Brands Hatch am 10. August 2019.

"Das ist mega für uns. Es ist die erste Pole-Position für Walkenhorst-Motorsport in der DTM. Das Auto war das ganze Wochenende über unheimlich stark, ich fühle mich sehr wohl – und das auf einer Strecke, auf der wir gedacht haben, dass wir uns sehr schwer tu würden. Ein riesiges Dankeschön an das Team, das fast die ganze Nacht gearbeitet hat. Da wir noch einen Folgeschaden vom gestrigen Rennen hatten. Daher ist es umso schöner, mit der Pole etwas zurückzugeben. Jetzt heißt es, im Rennen eine gute Performance hinlegen. Aber der erste Grundstein ist gelegt. Ich freue mich jetzt aufs Rennen."

Lucas Auer startet im WINWARD-Mercedes als Zweiter vor den beiden ABT-Audi-Teamkollegen Mike Rockenfeller und Kelvin van der Lind , der Sieger des Samstagrennens.

Fünfter im Zeittraining war Daniel Juncadella im GruppeM-Mercedes, der allerdings als Verursacher des Unfalls in der ersten Runde des Samstagsrennens ausgemacht wurde und daher um zehn Plätze zurückversetzt wurde. Somit rückt Nico Müller (SUI) im Rosberg-Audi auf Startplatz fünf vor, vor Liam Lawson (Red-Bull-AF-Corse-Ferrari,  Christian Klien (JP-McLaren), Maximilian Götz (HRT-Mercedes), Maximilian Buhk (Mücke-Mercedes) und Esmee Hawkey (T3-Lamborghini). Die Britin startet somit erstmals aus den Top 10.

Quelle: dtm.com


Drei Minuten vor Schluss wurde das Training abgebrochen und nicht wieder aufgenommen, nachdem Timo Glock im ROWE-BMW auf der Strecke ausgerollt war und abzusehen war, dass die Bergung des gestrandeten Fahrzeugs länger dauern würde.

Samstag, 7. August 2021

Erster Doppelsieg der DTM-Saison: Kelvin van der Linde triumphiert vor ABT-Kollege Rockenfeller

  • Zweiter Saisonsieg für den Südafrikaner in Zolder
  • Audi-Pilot baut Führung in der Gesamtwertung aus
  • Rockenfeller holt sich nach packendem Kampf mit Albon Platz zwei
  • Zweites Rennen im „Home of DTM“ am Sonntag, 13:30 Uhr 

Sieger am Samstag in Zolder: Kelvin van der Linde (RSA), Audi, ABT Sportsline © DTM

Zweiter Sieg für Kelvin van der Linde, Tabellenführung ausgebaut, packender Dreikampf an der Spitze – auch das fünfte DTM-Rennen der Saison auf der Old-School-Rennstrecke von Zolder in Belgien hatte wieder jede Menge zu bieten. Großer Triumphator war am Ende das Kemptener Team ABT Sportsline, das den ersten Team-Doppelsieg der Saison holte.

Von Startplatz eins aus eroberte der Südafrikaner Kelvin van der Linde im ABT-Audi seinen zweiten Saisonsieg nach dem Sonntagerfolg in Monza. Sein Teamkollege Mike Rockenfeller (GER) erkämpfte sich als Zweiter einen weiteren Podestrang und hielt in einem packenden Duell Alex Albon (THA) im Red Bull-Ferrari in Schach. Mit Vincent Abril (MON) im HRT-Mercedes-AMG, Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst-BMW und Lokalmatador Esteban Muth im T3-Lamborghini auf den Plätzen vier bis sechs waren fünf Marken auf den ersten sechs Plätzen vertreten.

Vor dem zweiten Rennen in Zolder am Sonntag (13.30 Uhr/live bei SAT.1 und grid.dtm.com) baute Kelvin van der Linde seine Führung in der Gesamtwertung auf 32 Punkte aus. Mit insgesamt 97 Zählern führt der Südafrikaner vor dem 19 Jahre alten Neuseeländer Liam Lawson (Red Bull-Ferrari, AF Corse), der früh ausfiel und bei 65 Punkten bleibt. Dahinter folgt Lausitzringsieger Maximilian Götz (HRT Mercedes AMG) mit 54 Punkten.

Kelvin van der Linde: „Wir hatten einen Test in Zolder vor ein paar Wochen und waren dadurch als Team wirklich gut vorbereitet. Ich bin gespannt, wie es am Sonntag wird, wenn alle dann Erfahrung hier haben werden.“ Sein Teamkollege Rockenfeller holte sein bestes Saisonergebnis: „Kelvin ist eine ziemlich gute Messlatte, er ist so gut in diesen Autos. Ich bin echt glücklich, dass es nach vorne geht, ich bin hier, um um Siege zu kämpfen.“

Bereits direkt nach dem Start ging es heftig zur Sache, als Daniel Juncadella (Gruppe M Racing Mercedes AMG) und Arjun Maini kollidierten. Leidtragender des Crashs war auch einer der Führenden in der Gesamtwertung: Liam Lawson wurde von Mainis GetSpeed-Mercedes-AMG ins Kiesbett geschoben – das Aus für den Meisterschafts-Zweiten. „Das ist natürlich enttäuschend, ich konnte nichts machen“, so der Neuseeländer, „aber es geht morgen gleich weiter.“ Das Safety Car kam auf die Strecke, an der Spitze lag Pole-Sitter Kelvin van der Linde vor Marco Wittman (GER) im Walkenhorst-BMW.

Enges Racing wurde den Fans auch beim Re-Start wieder geboten, bei dem van der Linde seine Führung behauptete. Ein Großteil des Feldes kam dann direkt an die Box, um sich frische Reifen zu holen, nicht so Alex Albon. Der Formel-1-erfahrene Red Bull-Star hatte mit seinem AF Corse-Team eine andere Strategie, blieb länger draußen und legte mit älteren Reifen beeindruckende Zeiten hin. Folge: Ein packender Kampf auf der Strecke, wo Rockenfeller, DTM-Champion von 2013, sich mit Routine und Klasse gegen den Druck von Albon zur Wehr setzte. Albon: „Auf jeder anderen Strecke hätten wir das Rennen gewonnen. Aber Kelvin und Mike mit ihrer Erfahrung machen keine Fehler, deshalb war nur Platz drei drin.“

Dass Überholen aber auch in Zolder nicht unmöglich ist, zeigte weiter hinten Lokalmatador Esteban Muth: Der 19-jährige Belgier im T3-Lamborghini presste sich mit einem starken Manöver an Lausitz-Sieger Philip Ellis (Mercedes-AMG, Team WINWARD) vorbei, schnappte sich auch noch Maximilian Götz und sicherte sich Rang sechs beim Heimspiel. Somit lagen am Ende fünf Marken unter den ersten sechs Autos. Noch nicht für die Punkte reichte es für Christian Klien bei seinem ersten DTM-Einsatz im JP Motorsport-McLaren, am Ende landete der Österreicher auf Platz zwölf.

Freitag, 6. August 2021

DTM-Pechvogel Juncadella: zuerst Bestzeit, dann Heckschaden

  • DTM-Rückkehrer aus Spanien beschert Mercedes-AMG eine weitere Bestzeit
  • Nico Müller im Rosberg-Audi hauchdünn dahinter
  • Juncadella im DTM-Talk: „Ich habe noch eine Rechnung offen
  • Rennstart jeweils um 13:30 Uhr und live in SAT.1: DTM-Rennen am Samstag und Sonntag

Christian Klien (AUT), McLaren, JP Motorsport  © DTM

Dreher, Kiesbett, Rote Flaggen – die beiden Trainingssessions der DTM im belgischen Zolder am Freitag waren definitiv nicht langweilig. Licht und Schatten gab es auch bei Daniel Juncadella. Der Spanier im Mercedes-AMG des Teams GruppeM Racing setzte mit der Tagesbestzeit zunächst ein starkes Zeichen, dann beschädigte er bei einem Dreher das Heck seines Autos. Jeweils am Samstag und Sonntag um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live in SAT.1) werden die beiden Rennen gestartet.

In der Anfangsphase des zweiten Freien Trainings fuhr der 30-Jährige aus Barcelona eine Zeit von 1:28,112 Minuten. Da kurz darauf ein teils heftiger Regenschauer über den vier Kilometer langen ehemaligen Grand-Prix-Kurs zog, schaffte es keiner der 19 weiteren Fahrer, die Zeit des Iberers zu unterbieten. Nur 0,035 Sekunde hinter Juncadella fuhr Nico Müller im Audi des Rosberg-Teams im abschließenden Training die zweitbeste Zeit, gefolgt von den beiden Ex-Champions Mike Rockenfeller (ABT-Audi) und Marco Wittmann (Walkenhorst-BMW), so dass drei verschiedene Hersteller auf den ersten vier Plätzen vertreten waren.

Juncadella, der mit einem Ausflug ins Kiesbett auch für eine kurze Unterbrechung des Trainings sorgte, war mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Ein gutes Training. Im Trockenen war ich Schnellster, das Auto hat sich richtig gut angefühlt. Im Nassen habe ich dann Ausgangs der ersten Kurve einen Fehler gemacht. Ich hatte nicht erwartet, dass der Randstein so rutschig sein würde. Da habe ich mich gedreht und den Heckbereich des Autos leicht beschädigt, aber nix Wildes. Für Samstag sieht es gut aus.“

Das ersten Freie Training am Mittag hatte der Deutsche Maximilian Götz im HRT-Mercedes-AMG mit einer Zeit von 1:28,170 Minuten als Schnellster beendet. Hinter dem Sieger des Sonntagrennens auf dem DEKRA Lausitzring folgten Alex Albon (THA) im schnellsten AF-Corse-Ferrari auf Platz zwei, Tabellenführer Kelvin van der Linde (RSA, ABT-Audi) auf Rang drei und Liam Lawson im zweiten Ferrari auf Position vier. Zweimal musste das Training mit der roten Flagge unterbrochen werden, zunächst wegen eines Ausritts von Timo Glock (GER, ROWE-BMW), dann vier Minuten vor Schluss, nachdem Maximilian Buhk (GER, Mücke-Mercedes) ins Kiesbett gerutscht war. Nach der zweiten Unterbrechung wurde das Training nicht wieder aufgenommen.

Weil er bei einer Unterbrechung im ersten Freien Training sein Tempo nicht genug reduziert hatte und schneller als die erlaubten 80 km/h war, wurde Alex Albon von der Rennleitung bestraft: Für das nächste Rennen wird er um fünf Startplätze zurückversetzt.

Aus der Pressekonferenz: „DTM die härteste Serie der Welt“

Im traditionellen DTM-Talk am Freitagnachmittag beantworteten Neueinsteiger Christian Klien (AUT, JP-McLaren), Sheldon van der Linde (RSA, ROWE-BMW), Daniel Juncadella (ESP, GruppeM-Mercedes-AMG) und Dev Gore (USA, Rosberg-Audi) die Fragen der Medien, vor Ort in Zolder sowie digital via Zoom. Klien erlebt am Wochenende in Belgien seinen ersten Auftritt in der DTM. „Wir wollten für das Team einige Highlights setzen und so haben wir uns für drei Wochenenden in der DTM entschieden, zur Vorbereitung auf eine volle Saison 2022“, so der österreichische Ex-Formel-1-Fahrer. „Nun pushe ich aber auch noch dafür, dass wir beim Saisonfinale auf dem Norisring an den Start gehen.“

Dev Gore betrachtet die DTM als wichtigen Schritt in seiner Karriere. „Die DTM ist die härteste Serie der Welt, es ist toll, dass ich hier fahren kann,“ so der US-Amerikaner. Er verlegte eigens für seine DTM-Kampagne sogar seinen Wohnsitz nach Deutschland: Er lebt in Heidelberg, in der Nähe des Hauptsitzes des Rosberg-Teams. Daniel Juncadella kehrte nach einem Jahr Abwesenheit in die DTM zurück. „Das ist schon mein zweites Comeback in die Serie. Ich habe hier sicherlich noch eine Rechnung offen.“

Sheldon van der Linde kehrt mit guten Erinnerungen zurück nach Zolder: „Hier habe ich 2019 meine erste Pole-Position in der DTM geholt. An diesem Wochenende wird es bestimmt nicht so einfach für uns, da die Strecke unserem BMW nicht unbedingt entgegenkommt, aber natürlich werde ich versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Am Samstag und Sonntag (5./6. August) stehen auf dem Traditionskurs in Belgien, nur 70 Kilometer westlich von Aachen, der fünfte und sechste Saisonlauf der DTM 2021 auf dem Programm. Tickets sind – auch noch an den beiden Renntagen – exklusiv über den DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline (01806–99 11 66) erhältlich. Erstmals in dieser DTM-Saison ist auch der Campingplatz an der Rennstrecke wieder geöffnet – näher dran geht nicht!


Stimmen von der Pre-Event-Pressekonferenz zum Rennwochenende in Zolder

Foto: Hoch Zwei / Juergen Tap

Philip Ellis (SUI), Mercedes-AMG, Team WINWARD

„Meinen Sieg im Samstagrennen am Lausitzring habe ich bis heute noch nicht richtig realisiert. Das war ein tolles Wochenende für mich. Die Resonanz war sehr positiv. Es ist schon ein Unterschied, ob man ein Rennen in der DTM oder in einer anderen Rennserie gewinnt.“

„Als ich im Rahmenprogramm der DTM gefahren bin, hat man sich schon im Umfeld der DTM bewegt und natürlich sehr genau auf die DTM selbst geschaut. Allein aus diesem Grund sind die Rahmenserien wichtig und interessant. Man muss fokussiert bleiben und darf das Ziel DTM nicht aus den Augen verlieren.“

„Wir hatten einen einzigen Testtag in Zolder, vorher bin ich noch nicht auf dieser Rennstrecke gefahren. Das ist in der Tat eine ‚old-school‘-Rennstrecke mit geringen Auslaufzonen. Aber ich denke, wir werden ganz gut aussehen, denn der Mercedes-AMG ist auf allen Strecken gut.“


Esteban Muth (BEL), Lamborghini, T3 Motorsport

„Ich bin in verschiedenen Formel-Serien gefahren, Formel 4, Formel Renault und Formel 3. Es war alles ein bisschen verrückt, wie es zu meinem Einstieg in die DTM gekommen ist. Das war mein bisher größter Deal. Jetzt bin ich absolut begeistert, in der DTM zu fahren.“

„Ja, es ist bisher ganz gut gelaufen, aber ein Geheimnis gibt es dafür nicht, außer sich voll und ganz darauf zu konzentrieren und hart zu arbeiten. Das tu ich, denn es ist ein Traum, gegen all diese starken Jungs zu fahren.“

„Zolder ist schon meine Heimstrecke, aber ich habe nicht viel Erfahrung auf dieser Strecke. Ich bin erst ein Rennen, ein 24-Stunden-Rennen, auf diesem Kurs gefahren.“

„Ich werde zum Heimrennen mit einem Art-Car antreten. Ich habe meinen neu gestalteten Lamborghini bereits gesehen, er sieht mega toll aus. Jetzt hoffe ich, dass meine Performance ähnlich besonders sein wird.“

„Wieder Zuschauer vor Ort zu haben, gibt mir einen Schub. Und das ist auch für die Fans großartig, wieder nah dabei sein zu können.“


Marco Wittmann (GER), BMW, Walkenhorst Motorsport

„Als ich in die DTM eingestiegen bin, war der größte Unterschied, dass ich ein Dach über dem Kopf hatte, nachdem ich zuvor nur Formel-Autos gefahren bin.“

„Dass Walkenhorst Motorsport nur einen BMW einsetzt, hat Vor- und Nachteile. Ich kann alle Vorteile nutzen, alle konzentrieren sich auf mich. Andererseits fehlt mir ein Teamkollege, um Daten zu vergleichen oder die Abstimmungsarbeit aufzuteilen. Ich mache das Beste daraus, das ist meine Challenge.“

„Ich bin super glücklich, dass wir am Norisring fahren können. Ich wohne nur 20 Kilometer entfernt. Dass der Norisring im Kalender bleibt, ist ein großer Erfolg aller Beteiligten. Und dass Norisring nun sogar das Finale ist, ist einfach das Sahnehäubchen.“