Freitag, 26. Februar 2021

Audi Sport seit zehn Jahren Partner des ADAC GT Masters

  •  Erfolgreiche Zusammenarbeit wird 2021 fortgesetzt
  •  Audi R8 auch in der kommenden Saison des ADAC GT Masters Safety-Car und Leading Car

 

Foto: Jens Hawrda

Jubiläum für Audi Sport im ADAC GT Masters: Bereits seit zehn Jahren ist Audi Sport der Official Car Partner des ADAC GT Masters. In der Deutschen GT-Meisterschaft stellt Audi Sport auch weiterhin als Official Car Partner unter anderem das Safety-Car und das Leading Car, das das mehr als 30 Supersportwagen große Feld zum fliegenden Start führt. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2021, alle Rennen werden live und in voller Länge im Free-TV von NITRO übertragen.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt Audi Sport drei R8, die als Safety-Car und Leading Car im Einsatz sind, sowie weitere Fahrzeuge, die die Rennleitung zum Beispiel für Streckenkontrollen nutzt. Zudem stellt Audi Sport dem ADAC GT Masters ein R8 LMS Show-Car für gemeinschaftliche Promotionzwecke zur Verfügung. Als Zeichen der Zusammenarbeit ist das Logo von Audi Sport an der Strecke deutlich sichtbar – und damit auch bei den Übertragungen von TV-Partner Nitro.

„Der ADAC setzt mit dem GT Masters weit über Europa hinaus Maßstäbe in puncto Qualität und Kundenorientiertheit, aber auch mit der schieren Größe des Teilnehmerfeldes“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die Aufwertung zur Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft unterstreicht den Erfolgskurs der Rennserie. Wir engagieren uns als Partner seit vielen Jahren sehr gerne in diesem professionellen Umfeld und setzen daher die Zusammenarbeit auch in diesem Jahr fort.“

ADAC Motorsport-Chef Thomas Voss sagt zur Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft: „Ich freue mich, dass wir die Partnerschaft mit Audi Sport verlängert haben. Das ist eine positive Nachricht und zeigt, dass wir uns auf unsere langjährigen Partner auch in herausfordernden Zeiten wie diesen verlassen können. Seit einem Jahrzehnt begleitet uns Audi bei den Rennwochenenden und ist damit einer von unseren treuesten Partnern.“

Erfolgreichste Marke der Serie

Audi-Rennfahrzeuge sind im ADAC GT Masters seit 2009 am Start, in den vergangenen Jahren avancierte die Marke mit 44 Siegen sowie vier Fahrer- und fünf Teamtiteln zum erfolgreichsten Hersteller in der Serie. Audi-Kundensportfahrzeuge kommen bei den Rennwochenenden auch in der ADAC GT4 Germany und bei der ADAC TCR Germany zum Einsatz.


Neuzugang mit Hyundai: Debüt für Robin Jahr in der ADAC TCR Germany

  •  Der 30-Jährige: „Die ADAC TCR Germany hat mich schon länger interessiert“
  • Jahr: „Wir werden eine Menge Erfahrung sammeln müssen“

Hyundai-Pilot Robin Jahr fiebert seinem Debüt in der ADAC TCR Germany entgegen
Foto: Roja-Motorsport


Die ADAC TCR Germany erhält in der Saison 2021 einen weiteren Neuzugang: Robin Jahr (30, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau) steigt in die Tourenwagenserie des ADAC ein. Der 30-Jährige setzt auf einen Hyundai i30 N TCR und spricht im Interview über seine große Vorfreude auf die ADAC TCR Germany.

Robin, Eurer Team ROJA Motorsport feiert in diesem Jahr seine Premiere in der ADAC TCR Germany. Was hat Euch zu diesem Schritt bewogen? 

Robin Jahr: „In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) bin ich zusammen mit Felix Schumann und meinem Vater gefahren und auch ab und zu mal mit Luca Engstler. Da hatten wir verschiedene Fahrer-Kombinationen. Aber jetzt in der ADAC TCR Germany bin ich der einzige Fahrer unseres Teams. Die TCR hat mich schon einige Jahre interessiert. Aber primär sind wir erstmal in den Endurance-Sport wieder eingestiegen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir das TCR-Auto schon stehen, wussten aber nicht, wo wir es einsetzen sollen. Nach Gesprächen mit Franz Engstler war die ADAC TRC Germany dann die einzig logische Variante. Das muss man so sagen. Wahrscheinlich auch die Variante, die fahrerisch am meisten abfordert und die, wo das Auto letztendlich auch hingehört. Ich habe die Serie schon über die letzten Jahre verfolgt.“

Du hast Deinen Vater erwähnt, sind Deine Wurzeln im Motorsport schon früh familiär geprägt worden?

Jahr: „Ich habe früher bis ich 16, 17 Jahre alt war, die typische Kart-Karriere absolviert, bin bei Kart-Meisterschaften gestartet. Dort habe ich aus unterschiedlichen Gründen erstmal die Segel gestrichen. Ende 2018, Anfang 2019 ging es dann wieder los, dass wir gesagt haben, wir greifen da nochmal an. Also ist das jetzt so ein bisschen die zweite Chance. Was zwischendurch dabei war, hat sich extrem im Hobbybereich abgespielt. Bei der Formel 4 waren der Wunsch und auch die Perspektive zwar da, aber ich sage es mal so, damals hat das Mindset einfach noch nicht so gepasst.“

Ihr startet dieses Jahr mit dem Hyundai. Wie weit sind Eure Vorbereitungen und konntet Ihr schon testen?

Jahr: „Unsere Erfahrungen mit dem Hyundai sind bis dato noch sehr gering. Das muss man ganz klar feststellen. Wir hatten im vergangenen Jahr so ein, zwei Testtage mit dem Auto auf dem Nürburgring, bei denen ich auch das Auto erstmal kennen gelernt habe. Wir werden da auch bis zu einem Punkt unterstützt von erfahrenen Hyundai-Mitarbeitern. Wir selbst sind parallel ja auch Hyundai-Händler im Bereich Berlin-Brandenburg, dadurch kommt auch die Affinität zu dieser Marke. Aber ganz klar ist, dass wir da noch eine Menge Erfahrungen sammeln müssen.“

Inwieweit kann man von den Erfahrungen der vergangenen Saison profitieren?

Jahr: „Wir haben alles mitgenommen, was man so in einer ersten Saison mitnimmt – Höhen sowie auch Tiefen. Aber am Ende des Tages denke ich, dass jede Minute oder jede Sekunde im Rennwagen – ob es jetzt ein TCR, ein GT4, was auch immer –ist – Zeit ist, in der man lernt. Wobei die ADAC TCR Germany schon noch einmal vorm Konstrukt her komplett anders ist. Sprint- und Endurance-Rennen sind ja von der Herangehensweise grundsätzlich schon sehr unterschiedlich.“

Bereitest Du Dich auf dieses unterschiedliche Anforderungsprofil speziell vor?

Jahr: „Sportlich versuche ich mich gerade, enorm fit zu machen. Das Gewicht muss runter. Ab und zu bekomme ich auch noch den Support von Luca Engstler, der mich immer mal wieder in die richtige Richtung stuppst. Sportlich versuche ich, mich da sehr intensiv darauf vorzubereiten.“

Mit welchen Zielen startet Ihr in die Saison?

Jahr: „Ich rechne damit, dass das Starterfeld in der ADAC TCR Germany wieder sehr stark werden wird. In der Regel sind die Fahrer in der TCR sehr erfahren. Das erste Jahr ist für uns einfach, um Erfahrungen zu sammeln, überhaupt in der ADAC TCR Germany anzukommen. Wo wir uns da im Starterfeld positionieren, ist aktuell überhaupt noch gar nicht einzuschätzen. Wir müssen erstmal Fuß fassen, ich als Fahrer muss viel lernen, mit dem Auto müssen wir viel lernen. Dann kann man vielleicht in der Mitte der Saison anfangen zu sprechen, wo wir uns positionieren wollen. Das ist so unser Gedanke aktuell.“

Hast Du Lieblingsstrecken?

Jahr: „Lausitzring ist eine Strecke, die ich tatsächlich ganz gut kenne, weil ich da schon öfter gefahren bin. Oschersleben kenne ich noch von meinen Kart-Zeiten ganz gut, aber das ist schon eine Weile her. Lausitzring ist so eine Rennstrecke, die mir mehr in die Karten spielt.“

Wie ist das Team zusammengestellt?

Jahr: „In der TCR wird das so ein bisschen wie ein Familienbetrieb, wir haben viele Hyundai-Mechaniker aus unserem Betrieb dabei. Die „Stimme in meinem Ohr“, der sich um die Fahrzeuge so ein bisschen als „Head of Car-Teamchef“ an der Rennstrecke kümmert, ist Max Schumann. Er und seine Familie sind im Bereich NLS sehr erfahren. Er begleitet mich quasi auf Schritt und Tritt. Er ist immer an meiner Seite und kümmert sich, dass ich das richtige mache.“

Gibt es irgendwas, worauf Du Dich besonders freust oder wovor Du besonders nervös bist?

Jahr: „Wahrscheinlich auf den ersten Start. Aber letztendlich freue mich auf alles gleich. Letztendlich gibt es bei mir noch gar keine „Highlight-Gedanken“. Ich bin einfach super gespannt. Für mich ist es eine Riesenchance - das muss man auch mal sagen - mit 30 Jahren noch einmal in eine Klasse auf diesem Niveau einzusteigen. Und genauso lasse ich das auch auf mich wirken. Ich versuche einfach, jede Erfahrung mitzunehmen und mich so schnell wie es nur geht, weiter zu entwickeln.“

Termine ADAC TCR Germany 2021, Änderungen vorbehalten

14.05. – 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
06.08. – 08.08.2021    Nürburgring
10.09. – 12.09.2021    DEKRA Lausitzring
17.09. – 19.09.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg
01.10. – 03.10.2021    Sachsenring
22.10. – 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Dienstag, 23. Februar 2021

Honda Junior Challenge geht 2021 in die nächste Runde

  •  Honda auch 2021 Partner der ADAC TCR Germany
  •  Attraktive Nachwuchswertung in der ADAC TCR Germany
  •  ADAC TCR Germany und Honda kooperieren seit 2017

Foto: ADAC-Motorsport

 Honda unterstützt auch 2021 als offizieller Serienpartner die ADAC TCR Germany. Damit geht auch die erfolgreiche Honda Junior Challenge in die nächste Runde. Neben der von Honda unterstützten Nachwuchsfahrerwertung stellt der Autohersteller aus Japan auch weiterhin das Safety Car in der ADAC TCR Germany. Die sechste Saison der ADAC TCR Germany beginnt am 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben – und am Ende des Jahres darf wieder der beste Nachwuchsfahrer über einen neuen Honda Civic jubeln.

Die Honda Junior Challenge war bisher ein voller Erfolg und ein Sprungbrett für Tourenwagenfahrer in höhere Klassen. 2017 gewann der heutige WTCR-Fahrer Luca Engstler die Nachwuchswertung. Im Jahr darauf folgte Max Hesse, der mittlerweile bei BMW unter Vertrag genommen wurde. 2019 holte Michelle Halder den Titel und 2020 Marcel Fugel, der in diesem Jahr in der ADAC TCR Germany im Civic Type R TCR erneut um Podiumsplätze kämpfen will. Teilnahmeberechtigt an der Honda Junior Challenge 2021 sind Fahrer, die jünger als 23 Jahre sind.

„Wir sind sehr froh, auch im fünften Jahr als Partner des ADAC in die Saison 2021 gehen zu können, und freuen uns auf spannende Rennwochenenden“, sagt Klaus Kniedel, Verantwortlicher Motorsport bei Honda Deutschland.

„Mit der Honda Junior Challenge schaffen wir gemeinsam einen besonderen Anreiz für Neueinsteiger“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss: „Wir freuen uns darüber, dass Honda als Partner nicht nur die ADAC TCR Germany unterstützt, sondern sich auch aktiv für den Nachwuchs engagiert, und das nun bereits im fünften Jahr.“

Termine ADAC TCR Germany 2021, Änderungen vorbehalte

 
14.05. – 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
06.08. – 08.08.2021    Nürburgring
10.09. – 12.09.2021    DEKRA Lausitzring
17.09. – 19.09.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg
01.10. – 03.10.2021    Sachsenring
22.10. – 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Dörr Motorsport mit Aston Martin und McLaren in der ADAC GT4 Germany

  •  Rennstall aus Frankfurt bringt Fahrzeuge von zwei britischen Marken an den Start
  •  ADAC GT Masters-Laufsieger Andreas Wirth im Fahrerkader
  •  Saisonziel ist der Meistertitel


 

Dörr Motorsport setzt 2021 auf Aston Martin und McLaren
Bild: ADAC-Motorsport

  

Dörr Motorsport tritt auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany an. Der Rennstall aus Frankfurt setzt dabei erstmals auf zwei verschiedene Fahrzeuge. Beide kommen sie aus Großbritannien: Neben dem bekannten McLaren 570S GT4 wird nun auch ein Aston Martin Vantage GT4 an den Start gebracht. „In der Dörr Group haben wir beide Hersteller im Programm. Insofern passt es sehr gut, mit McLaren und Aston Martin nun auch auf der Rennstrecke vertreten zu sein“, erklärt Teamchef Rainer Dörr den Hintergrund des diesjährigen Rennprogramms in der ADAC GT4 Germany. Der Aston Martin Vantage GT4 ist in der ADAC-Serie bereits etabliert, da das Fahrzeug 2019 und 2020 von einem anderen Rennstall aufgeboten wurde. Durch das Engagement von Dörr Motorsport erhöht sich die Anzahl der für die Saison 2021 in die ADAC GT4 Germany eingeschriebenen Marken auf sechs.

Der Aston Martin wird schon in den nächsten Tagen an Dörr Motorsport ausgeliefert. „Unser Plan ist es, im März erstmals mit dem für uns neuen Fahrzeug sowie auch dem McLaren testen zu gehen“, verrät Dörr. Durch zehn Jahre Motorsporterfahrung sieht er seinen Rennstall für den Einsatz von zwei verschiedenen Modellen technisch gut aufgestellt: „Es ist eher eine logistische Herausforderung, da wir nun zwei unterschiedliche Ersatzteilpakete mitnehmen müssen.“

Pilotiert wird der Aston Martin von Phil Dörr, der bereits 2019 und 2020 in der ADAC GT4 Germany für Dörr Motorsport unterwegs war, und von Andreas Wirth. „Ich freue mich unglaublich auf die anstehenden Tests, den Aston Martin sehe ich als Herausforderung“, so Wirth, der bereits acht Siege im ADAC GT Masters einfahren konnte. „Mit meiner jahrelangen Erfahrung aus dem ADAC GT Masters möchte ich das gesamte Team unterstützen und vorwärtsbringen. Auch für Phil möchte ich ein Mentor sein. Ich möchte ganz vorne mitfahren.“ Denselben Anspruch hat auch Teamchef Rainer Dörr. „Wir treten nicht an, um dabei zu sein. Wir wollen dieses Jahr um die Meisterschaft in der ADAC GT4 Germany kämpfen. Das ist unser höchstes Saisonziel.“

Im McLaren 570S GT4 gibt in der Saison 2021 Ben Dörr sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. Der jüngere Bruder von Phil steigt aus dem Kartsport auf. „Es ist natürlich etwas ganz Besonders, dass Phil und Ben nun gemeinsam in einer Rennserie antreten“, ist Vater Rainer Dörr stolz. „Tatsächlich ist es auch das erste Mal, dass die Zwei gegeneinander auf der Rennstrecke fahren. Somit ist die Vorfreude natürlich groß.“ Ben Dörr teilt sich das McLaren-Cockpit mit Nico Hantke, der wie Dörr zuletzt ebenfalls im ADAC Kart Masters unterwegs war. „Der Wechsel vom Kart in den GT-Sport war für mich eine komplett neue Erfahrung, alles ist größer und schneller, aber es macht sehr viel Spaß. Jetzt möchte ich so schnell als möglich Erfolge einfahren“, blickt Hantke voraus.

Dörr Motorsport ist in der ADAC GT4 Germany eine feste Größe. Das Team hat an bislang allen Rennen der Serie teilgenommen und konnte zwei Laufsiege einfahren. Nach Platz neun in der Team-Wertung 2019 erreichte der Rennstall 2020 Platz fünf. „Die ADAC GT4 Germany ist unserer Meinung nach die professionellste GT4-Serie im deutschsprachigen Raum. Wir fühlen uns dort sehr wohl“, erläutert Rainer Dörr. „Uns gefällt vor allem der Teamgedanke mit zwei Piloten pro Fahrzeug. Außerdem finden wir es klasse, dass die Rennen in Deutschland und dem benachbarten Ausland stattfinden. Denn dies hat natürlich große Vorteile in Bezug auf Logistik und Reisekosten.“

Termine ADAC GT4 Germany 2021, Änderungen vorbehalten

 
14.05. - 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. - 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
09.07. - 11.07.2021    CM.com Circuit Zandvoort (NL)
06.08. - 08.08.2021    Nürburgring
01.10. - 03.10.2021    Sachsenring
22.10. - 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Dienstag, 16. Februar 2021

GRT Grasser: mit vier Lamborghini und starken Fahrern um Titel kämpfen

  •  Fahrerkader ein Mix aus bekannten Namen, Rückkehrern und Youngstern
  •  Teamchef Gottfried Grasser: „Wir greifen wieder an“
  •  Österreicher bringen vier Lamborghini Huracán GT3 Evo an den Start

GRT Grasser startet mit vier Huracán GT3 im ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport
 


Vier gewinnt – so lautet 2021 das Motto beim GRT Grasser Racing Team. Die österreichische Mannschaft startet mit vier Lamborghini Huracán GT3 Evo im ADAC GT Masters. Das Ziel: der Titelgewinn. In der Deutschen GT-Meisterschaft setzt Grasser dabei auf drei Lamborghini-Werksfahrer, routinierte Rennsieger und vielversprechende Nachwuchspiloten. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison, der TV-Sender NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge im frei empfangbaren Fernsehen,

Das erste Fahrerduo bilden die Werksfahrer Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (30/E). „Ich freue mich unheimlich, dass Mirko zurückkehrt“ sagt Gottfried Grasser. „Er ist ein guter Freund und war schon beim Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini dabei. Das verbindet uns. Albert ist extrem schnell und hat viel Talent. Er wird seinen Weg machen. Mir gefällt, dass er viele Emotionen hat und immer alles gibt.“ Rückkehrer Rolf Ineichen (42/CH), mit 36 Klassensiegen der erfolgreichste Pilot in der Pirelli-Trophy-Wertung in der Seriengeschichte, und Werksfahrer Franck Perera (36/F) teilen sich den zweiten Huracán. Grasser: „Beide haben schon 2019 erfolgreich ein Team gebildet. Sie harmonieren sehr gut. Franck liegt extrem daran, den Teamkollegen weiterzubringen. Da ist null Egoismus im Spiel.“

In den zwei weiteren Fahrzeugen setzt Grasser auf junge Nachwuchsfahrer. Wie bereits im vergangenen Jahr bilden die Lamborghini-Junioren Steijn Schothorst (26/NL) und Tim Zimmermann (25/Langenargen) eine Fahrerpaarung. Das Duo beeindruckte 2020 in seiner ADAC GT Masters-Debütsaison mit drei Pole-Positions und einem Gesamtpodium. Zimmermann gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. „Beide hatten ein starkes erstes Jahr, an diese Entwicklung wollen wir anknüpfen. Sie werden sicher einige Highlights setzen.“ Für den vierten Huracán GT3 Evo steht bereits der erste Fahrer fest, für den zweiten Platz führt das Team noch Gespräche. „Die vier Fahrerteams werden eng zusammenarbeiten und alle Synergien nutzen“, so Grasser. „Es gibt transparente Daten und alle haben komplett das gleiche Material. Darauf lege ich sehr viel Wert. Es sollen faire Bedingungen bei uns herrschen.“

Jubiläumssaison für das GRT Grasser Racing Team

Für Gottfried Grasser und seine Mannschaft ist 2021 eine besondere Saison: Die Österreicher feiern zehnjähriges Jubiläum im ADAC GT Masters. 2011 gab Grasser, damals noch selbst als Fahrer aktiv, mit einer Dodge Viper auf dem Nürburgring seinen Einstand in der Rennserie. Seitdem hat sich viel getan. Nach einem bescheidenen Beginn hat sich das GRT Grasser Racing Team zu einem der erfolgreichsten und größten Rennställe im ADAC GT Masters entwickelt. Zehn Siege und 14 Pole-Positions stehen inzwischen zu Buche, kein Rennstall setzt 2021 mehr Fahrzeuge ein als die Mannschaft aus der Steiermark. „Unser heutiges Team ist mit den Anfängen gar nicht mehr vergleichbar“, blickt Gottfried Grasser zurück. „,Von der Bierbank zur ,Doppelstockhospi´ könnte man die Entwicklung zusammenfassen. Wir haben eine komplett andere Struktur, alles ist größer geworden und extrem gewachsen. Vor allem seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit mit Lamborghini 2015 ist es richtig bergauf gegangen. Wir haben seitdem einen tollen Partner, den wir rund um die Uhr unterstützen, und Lamborghini unterstützt uns ebenfalls rund um die Uhr. Das ist eine traumhafte Konstellation.“

Grasser hat in den vergangenen Jahren natürlich auch die Entwicklung des ADAC GT Masters verfolgt: „Die Entwicklung geht nur nach oben. Es gibt, glaube ich, keine Serie, wo der Kosten-Nutzen-Faktor so gut dargestellt wird. Das ist ein Faktor, der immer wichtiger wird. Es ist noch mit vernünftigen Kosten zu machen. Und vom Wettbewerb gibt es nichts Stärkeres auf der Welt, nicht einmal annähernd. In anderen Rennserien liegen 20 Autos innerhalb einer Sekunde, im ADAC GT Masters liegen 20 Autos innerhalb einer halben Sekunde. Die Serie ist vom Teilnehmerfeld, vom Wettbewerb wirklich fantastisch. Das ist beinharter Motorsport und gibt es nirgendwo anders.“

Highlights hat Grasser in den vergangenen Jahren einige erlebt: „Jeder einzelne Sieg bei unserem Heimspiel auf dem Red Bull Ring liegt mir sehr am Herzen. Mein persönlich schönster Sieg war der im Jahr 2015 bei der Premiere des neuen Lamborghini Huracán GT3. Was Schöneres konnte nicht passieren. Das ist eine Erinnerung, die bleibt. Aber es gab auch weitere tolle Events und Erfolge. Wir hatten 2018 zum Beispiel auch einen wunderschönen Sieg in Hockenheim.“

Ehrgeiziges Ziel

An diese Erfolge möchte Grasser 2021 anknüpfen. „Der Titel muss das Ziel sein“, so der Österreicher. „Wir waren in den letzten Jahren immer mal wieder nah dran, aber haben dann Fehler gemacht. Deshalb kann es nur heißen: Besser machen und wieder angreifen! Man lernt immer dazu. Meister zu werden ist immer sehr schwierig, denn es gibt viele andere Teams mit dem gleichen Ziel. Der Titelgewinn im ADAC GT Masters steht in meiner Prioritätenliste in diesem Jahr ganz oben. Wir haben ein sehr gutes Paket geschnürt.“

Montag, 15. Februar 2021

Erhart und Kaffer wechseln zu Rutronik Racing by TECE

  •  Duo teilt sich erneut einen Audi R8 LMS
  •  Elia Erhart: „Von der Zusammenarbeit mit Rutronik Racing verspreche ich mir viel“
  •  Dritte Saison für Rutronik Racing im ADAC GT Masters

 

Kaffer und Erhart bilden seit vier Jahren ein Team
Foto: ADAC-Motorsport


Neues Umfeld für Elia Erhart (32/Röttenbach) und Pierre Kaffer (44/Schlieren) im ADAC GT Masters: Der letztjährige Sieger der Pirelli-Trophy-Wertung und der Audi-Sport-Pilot starten 2021 in der Deutschen GT-Meisterschaft erstmals für Rutronik Racing by TECE. Dies gab das Duo am Sonntag in der neuesten Ausgabe von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk bekannt. Das ADAC GT Masters trägt vom 14.–16. Mai in Oschersleben seinen Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge vom neuen TV-Partner NITRO übertragen.

Erhart und Kaffer sind eine eingespielte Mannschaft. 2021 bestreiten sie bereits ihre vierte Saison in Folge in einem Audi R8 LMS. In der Saison 2018 holten sie auf dem Sachsenring einen Sieg. Dabei gelang ihnen ein ganz besonderer Coup: Sie gewannen vom 26. Startplatz aus. Keinem anderen Siegerduo gelang im ADAC GT Masters bisher eine größere Aufholjagd.

„Die Vorfreude ist unglaublich groß. Von der neuen Zusammenarbeit mit Rutronik Racing verspreche ich mir persönlich unheimlich viel. Die Mannschaft von Teamchef Fabian Plentz ist 2019 ins ADAC GT Masters eingestiegen und hat seitdem wirklich beeindruckende Erfolge erzielt“, sagt Elia Erhart. „Es freut mich sehr, dass uns unsere Wege nun zusammengeführt haben. Bedanken möchte ich mich allerdings auch recht herzlich beim Team Car Collection für die vergangenen beiden Jahre, durch die wir uns unglaublich weiterentwickelt haben.“

Auch Pierre Kaffer fiebert dem neuen Projekt entgegen: „Zunächst einmal freue ich mich sehr darüber, dass ich mir auch 2021 wieder einen Audi R8 LMS zusammen mit Elia im ADAC GT Masters teilen werde. Mit Rutronik Racing by TECE und vielen tollen Partnern an unserer Seite sehe ich uns hier wirklich sehr gut aufgestellt, um die gesteckten Saisonziele zu erreichen. Das ist einerseits die Verteidigung unseres Meistertitels in der Pirelli-Trophy-Wertung, andererseits aber auch der regelmäßige Vorstoß in die Punkteränge des Gesamtklassements.“

„Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass wir auch 2021 wieder eine unglaubliche Leistungsdichte im ADAC GT Masters erleben werden“, so Teamchef Fabian Plentz. „Nichtsdestotrotz stellen wir uns wieder mit zwei Audi R8 LMS dieser großen Herausforderung. Auf die Zusammenarbeit mit Elia und Pierre freue ich mich wirklich sehr. Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr angenehme Gespräche und waren uns schnell über das gemeinsame Engagement in der Saison 2021 einig. Die Besetzung des zweiten Fahrzeuges können wir leider erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, ebenso wie das genaue Design der beiden Audi R8 LMS.“

Rutronik Racing startet seit 2019 im ADAC GT Masters und hat sich schnell als eines der erfolgreichsten Teams etabliert. Gleich im Debütjahr gewann der Rennstall mit Patric Niederhauser (29/CH) und Kelvin van der Linde (24/ZA) die Fahrerwertung sowie die Teammeisterschaft. Auch im vergangenen Jahr kämpfte Rutronik Racing bis zum Finale in Oschersleben um den Titelgewinn.

Schrey/Piana starten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany

  •  Vizemeister teilen sich erneut einen BMW M4 GT4
  •  Klares Ziel ist der Gewinn des Meistertitels
  •  Hofor Racing by Bonk Motorsport plant auch 2021 mit zwei Fahrzeugen


Erfolgreiche Piloten: Gabriele Piana (li.) und Michael Schrey
Foto: ADAC-Motorsport
 

Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA) treten auch 2021 wieder in der ADAC GT4 Germany an. Wie in der Vorsaison pilotiert das Duo einen BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport. „Es gibt für uns keinen Grund, die beiden auszutauschen. Gabriele und Michael haben 2020 in der ADAC GT4 Germany eine herausragende Leistung gezeigt. Als Team harmonieren sie sehr gut. Sie ergänzen sich perfekt und treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Und davon einmal abgesehen, passt es auch menschlich zwischen ihnen und dem Team“, erklärt Teamchef Michael Bonk.

Schrey und Piana hatten 2020 weite Teile der ADAC GT4 Germany-Saison mitgeprägt und den Vizemeistertitel in der Fahrerwertung eingefahren. Sportlicher Höhepunkt war dabei der souveräne Laufsieg im Samstagsrennen in der Motorsport Arena Oschersleben. „2021 stelle ich unter das Motto 'Jetzt erst recht'“, so Bonk weiter. „Wir wollen uns wieder der Konkurrenz stellen und richtig angreifen. Der Titel ist ganz klar das Ziel. Darauf arbeiten wir hin.“

„Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, wozu wir fähig sind und was wir leisten können. Deswegen muss es unser Ziel sein, 2021 den Titel einzufahren“, ist auch Schrey hochmotiviert. „Ich freue mich schon sehr auf die anstehende Saison in der ADAC GT4 Germany. Das ADAC-Wochenend-Paket hat großes Renommee. Auch die Serie an sich finde ich phantastisch. Deswegen kann ich den Saisonstart schon gar nicht mehr abwarten.“

„Für uns als deutschsprachiges Team ist es wichtig, dass wir an einer deutschen Rennserie teilnehmen“, fügt Bonk einen weiteren Grund für das Engagement in der ADAC GT4 Germany an. „Deutsche Rennserien haben international immer einen hohen Stellenwert. Außerdem ist das Format top.“ Hofor Racing by Bonk Motorsport ist ein Zusammenschluss von Hofor Racing aus der Schweiz und Bonk Motorsport aus Westfalen. „Circa 90 Prozent des operativen Renngeschäfts läuft von unserem Stammsitz in Münster aus. Hier sind beispielsweise auch die Rennautos stationiert“, erläutert Bonk.

Von der Qualität des Rennstalls ist auch Michael Schrey begeistert. „Unsere Verbindung besteht mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt. Uns vereinen nicht nur Freundschaften sondern auch Titel. Das schweißt natürlich zusammen. Somit kommt für mich auch kein Team-Wechsel in Frage.“

Wie bereits 2019 und 2020 möchte Hofor Racing by Bonk Motorsport auch in der anstehenden Saison wieder mit zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten. „Für das zweite Auto sind wir derzeit in intensiven und interessanten Gesprächen. Wir sind zuversichtlich, final entschieden ist aber noch nichts“, verrät Bonk. „Für uns gilt eine klare Maxime: Als Team wollen wir in jedem Rennen den besten BMW stellen. Gabriele und Michael sind dabei die absolute Referenz. Von ihrer Erfahrung können dann auch die Piloten des zweiten Fahrzeuges profitieren. In Bezug auf Abstimmungsdaten arbeiten wir im Team absolut offen.“

Wimmer Werk Motorsport startet mit Cupra und Audi

  •  Max und Felix Wimmer setzen vier Fahrzeuge ein
  •  Max Wimmer: „Wir wollen mit allen vier Auto das Maximum herausholen“
  •  Das Team aus Österreich war bereits 2020 bei zwei Gaststarts dabei

Wimmer Werk Motorsport startet mit vier Fahrzeugen in der ADAC TCR Germany
Foto: ADAC-Motorsport
 

 Spannende Nachrichten aus Österreich: Das Team Wimmer Werk Motorsport geht in diesem Jahr mit gleich vier Fahrzeugen in der ADAC TCR Germany an den Start. Das österreichische Team, geführt von den Brüdern Felix und Max Wimmer, setzt drei Cupra Leon Competicion TCR und einen Audi RS3 LMS ein und sorgt somit für noch mehr Markenvielfalt in der ADAC TCR Germany. Die sechste Saison der Tourenwagenserie des ADAC beginnt vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.

„Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen mit allen vier Autos das Maximum herausholen“, sagt Teamchef Max Wimmer: „Die beiden Gaststarts 2020 haben gezeigt, dass wir uns in der ADAC TCR Germany wohlfühlen und uns dort beweisen wollen.“

Drei Starter für die Trophywertung und ein Meisterfahrer
Wimmer Werk Motorsport war bereits 2020 bei zwei Gaststarts in der ADAC TCR Germany dabei: In Hockenheim und beim „Heimrennen“ auf dem Red Bull Ring. Damals setzte das Team erstmals überhaupt den neuen Cupra ein, doch mittlerweile hat man zahlreiche weitere Erkenntnisse gewonnen, so Wimmer: „Wir haben viel ausprobiert, das Auto in der Zeit viel besser kennengelernt und konnten die ‚Kinderkrankheiten‘ ablegen.“

Als Fahrer der Cupra sind Günter Benninger (60, Österreich) und Christian Voithofer (43, Österreich) fix dabei. Mit einem weiteren Piloten sei man in guten Gesprächen, den Audi wird Peter Gross (57, Österreich) steuern. „Der Fahrer, mit dem wir noch sprechen, soll perspektivisch um die Meisterschaft oder zumindest die Spitze mitfahren“, sagt Max Wimmer: „Mit den drei anderen gilt der volle Fokus der Trophy-Wertung.“

Termine ADAC TCR Germany 2021 (Änderungen vorbehalten)

 
14.05. – 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
06.08. – 08.08.2021    Nürburgring
10.09. – 12.09.2021    DEKRA Lausitzring
17.09. – 19.09.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg
01.10. – 03.10.2021    Sachsenring
22.10. – 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Freitag, 5. Februar 2021

Team Zakspeed mit zwei Mercedes-AMG in der ADAC GT4 Germany

  •  Rennstall aus Niederzissen baut Programm in der ADAC GT4 Germany weiter aus
  •  Team Zakspeed setzt weiterhin auf Mercedes-AMG GT4
  •  Das GT4-Engagement dient als Sprungbrett ins ADAC GT Masters

Zakspeed ist 2021 in der ADAC GT4 dabei

Wenn vom 14. bis 16. Mai die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben beginnt, wird auch das Team Zakspeed wieder am Start stehen. Neben dem Einsatz von zwei Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters plant das Traditionsteam ein erweitertes Programm in der ADAC GT4 Germany. „Wir möchten mit mindestens zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten“, erläutert Teammanager Philipp Zakowski. „Aufgrund von Corona ist derzeit natürlich nicht alles komplett absehbar. Aber zwei Fahrzeuge sind aktuell der Plan. Wir arbeiten gerade sogar an einem dritten Auto.“

Als Fahrzeugmodell setzt Zakspeed weiterhin auf den Mercedes-AMG GT4. Die Fahrer hat das Team intern bereits größtenteils fixiert und wird das Aufgebot in den kommenden Wochen veröffentlichen. „Unser Saisonziel für die ADAC GT4 Germany ist klar definiert“, so Zakowski weiter. „Wir möchten 2021 mit um den Titel fahren und außerdem auch den Nachwuchs fördern.“

Zakspeed stieg 2020 zur dritten Saisonstation auf dem Sachsenring in die ADAC GT4 Germany ein. Am Steuer des blau-weißen Mercedes-AMG GT4 teilten sich Jan Marschalkowski (18/Inning) und Hendrik Still (33/Kempenich) die Arbeit. Dieses Duo hatte die ersten beiden Rennwochenenden noch für ein anderes Team bestritten. Das Engagement war gleich von Erfolg gekrönt. Marschalkowski/Still konnten das Samstagsrennen auf dem 3,645 Kilometer langen Kurs in Hohenstein-Ernstthal gewinnen. Am Saisonende wurde Marschalkowski zudem Junior-Champion der ADAC GT4 Germany.

„Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber grundsätzlich fühlen wir uns in der ADAC GT4 Germany richtig wohl. Es ist eine super Serie, insbesondere für junge Piloten, die in den GT3-Sport aufsteigen wollen“, erklärt Zakowski. „Und da wir schon seit fast einem Jahrzehnt im ADAC GT Masters unterwegs sind, macht die ADAC GT4 Germany für uns als Team natürlich auch logistisch absolut Sinn. Aus diesem Grund haben wir uns auch bewusst gegen andere Serien entschieden.“


IDM plant 2021 mit neun Rennwochenenden

 

Foto: Jens Hawrda

Die Starterfelder für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) 2021 entwickeln sich bestens: „Allein in der IDM Superbike rechne ich mit rund 30 internationalen Fahrern“, berichtet Serienmanager Normann Broy. Auch nach dem Aufstieg von IDM-Champion Jonas Folger in die Superbike-Weltmeisterschaft zeichnet sich bereits knapp drei Monate vor dem Saisonstart in der IDM Superbike 1000 das stärkste Fahrerfeld seit langem ab. Der Saisonauftakt ist vom 30. April bis zum 2. Mai 2021 auf dem Lausitzring angesetzt. Die IDM wird vom Special-Interest-Medienhaus Motor Presse Stuttgart veranstaltet und vermarktet.

Wenn es nach dem zweifachen IDM-Superbike-Champion Ilya Mikhalchik (UKR) geht, dann könnte die Meisterschaftssaison sofort starten. Der 25-jährige BMW-Fahrer hat den dritten IDM-Titel fest im Visier. „Ich bin hungrig, nachdem ich im vergangenen Jahr Zweiter geworden bin“, sagt der Ukrainer, der seinen dritten IDM-Titel nach 2018 und 2019 gewinnen will. Der Vizemeister bleibt dem EGS-alpha-Van Zon-BMW Team (BEL) von Meistermacher Werner Daemen treu.

Neben seinem IDM-Engagement gehört der Ukrainer auch zu Daemens Fahrertrio in der Langstreckenweltmeisterschaft. Im Fokus 2021 wird allerdings sein IDM-Titel stehen. „Dafür habe ich in den letzten Wochen sehr hart trainiert, denn das Level in der IDM ist stark gestiegen.“ Daran hat auch sein Team einen ordentlichen Anteil: Daemen setzt gleich vier BMW S 1000 RR ein. Neben Mikhalchik und Tim Eby (Blumberg) treten der Niederländer Pepijn Bijsterbosch (NLD) und der 22 Jahre alte Youngster Jan Mohr (AUT) für das werksunterstützte BMW-Team an.

Aber auch das zweite BMW-Topteam in der IDM stockt auf. Neben seinem Stammfahrer, dem Ex 125er-Meister Florian Alt (Wiehl), gibt Fahrwerksspezialist Benny Wilbers (Nordhorn) dem IDM-Superbike-Talent Marco Fetz (Kleinbreitenbronn) eine Chance. Der 21-jährige Franke steigt damit nach seiner SBK-Debütsaison von einer Suzuki auf eine BMW um. Die ohnehin schon starke BMW-Fraktion erhält mit Langstrecken-WM-Umsteiger GERT54 (Pirna) zusätzliche Schlagkraft. Das Team aus Sachsen setzt wie zuletzt in der WM auf die Le-Mans-Stocksport-Sieger Toni Finsterbusch (Hohenossig) und Lucy Glöckner (Zschopau), die somit beide ihr IDM-Comeback feiern.

Auch Yamaha ist in der IDM Superbike 2021 stark vertreten. Mit dem ehrgeizigen Eidgenossen Dominic Schmitter (CHE) macht sich der letztjährige IDM-Dritte auf die Verfolgung der starken BMW-Fahrer, angeführt von Ilya Mikhalchik und Florian Alt. Wie beide Mitstreiter hält auch Schmitter seinem Team die Treue und bestreitet die zweite Saison auf einer YZF R1-M der Equipe von Konrad Hess. Der 26-jährige Yamaha-Pilot war im Vorjahr der einzige Fahrer, der Überflieger Jonas Folger eine Pole Position abluchsen konnte und im Rennen mit nur fünf Sekunden Rückstand hinter dem Ex-MotoGP-Piloten ins Ziel kam. Ein Grund für Schmitters Selbstbewusstsein, wenn er sagt: „Natürlich macht mich das zum Titelkandidaten.“ Das Meisterteam Bonovo action/MGM Racing vertraut in der IDM weiter auf die Dienste von Marc Moser (Dieburg) und holt Philipp Steinmayr (AUT) als Teamkollegen dazu.

Auch Kawasaki weitet das Engagement aus. Das Team von Emil Weber setztab jetzt nicht nur eine, sondern zwei Ninja ZX10-RR ein: Valentin Debise (FRA) folgt auf seinen Landsmann Erwan Nigon und mit Nico Thöni (AUT) steigt der erste Gesamtsieger des Pro Superstock Cups in die IDM-Königklasse auf. Viel Arbeit in die neue Honda CBR 1000 RR-R „Fireblade“ hat Teamchef Jens Holzhauer (Wittenberge) über den Winter investiert. Wie viele Motorräder er einsetzen wird, steht noch nicht fest. Bestätigt ist bislang nur Publikumsliebling Alessandro Polita (ITA).

Nach dem offiziellen IDM-Ausstieg von Suzuki bleibt von den ehemaligen Teams wahrscheinlich nur die Mannschaft von Denis Hertrampf (Nordhorn) in der IDM. Der Motorradhändler könnte die Saison mit einer anderen Marke bestreiten, denn sein Unternehmen ist breit aufgestellt. Das neue IDM-Starterfeld bei den Superbikes verspricht große Klasse und spannende Rennen, die wie 2020 per Livestream übertragen werden sollen.

Aber nicht nur in der IDM-Königsklasse zeichnet sich ein Spitzenfeld ab. Auch in der IDM Supersport 600 wird die Luft an der Spitze nochmals dünner. Zwar steht noch nicht fest, wo Vorjahresmeister Luca Grünwald fährt. Aber mit dem aus Kroatien stammenden Vizemeister Martin Vugrinec (Bochum) auf Yamaha bewirbt sich ein äußerst erfolgshungriger Fahrer um die Nachfolge. Dazu kommt mit dem zweifachen IDM-Meister Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal) und seinem neuen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig (Altenberg) eine neue, extrem starke Fahrerpaarung, die ebenfalls auf Yamaha setzt. Die beiden Ex-Freudenberg-Piloten haben ein eigenes Team gegründet.

Neu in der Klasse, aber nicht unbekannt, ist das Team FÜSPORT RT Motorsports by SKM Kawasaki. Bisher engagierte es sich ausschließlich in der 300er-Klasse für den Nachwuchs. Jetzt geht es zusätzlich eine Stufe nach oben. Mit dem Niederländer Rob Hartog (NLD) und Dino Iozzo (ZAF) haben sich die Chefs Rob Vennegoor und Frank Krekeler zwei besonders schnelle Fahrer gesichert. Bei Bonovo action/MGM Racing soll auf Yamaha mit dem WM-erfahrenen Patrick Hobelsberger (AUT) und wie schon 2020 mit Milan Merckelbagh (NLD) gepunktet werden. Bei Hess Racing startet Marcel Brenner (CHE). Technisch werden die Motorräder der 600er-Klassen wie auch in der Supersport 300 ab dieser Saison auf Slickreifen von Ausrüster PIRELLI umgestellt. Diese Reifen werden auch in der Weltmeisterschaft gefahren.

Auch in der IDM-Nachwuchsklasse Supersport 300 rückt die Konkurrenz noch enger zusammen. Das Team von Michael und Carsten Freudenberg (Bischofswerda) setzt auf die schnellen KTMs mit Titelverteidiger Lennox Lehmann (Dresden), Dirk Geiger (Mannheim) und dem WM-Piloten Victor Steeman (NLD). Nach seinem einjährigen Ausflug in die leistungsstärkere IDM Supersport 600 ist der 20-jährige Holländer zum sächsischen KTM-Team zurückgekehrt. Als Neuzugang komplettiert der 16 Jahre alte Leo Rammerstorfer (AUT) das Fahrerquartett. Bei FÜSPORT RT Motorsports by SKM Kawasaki sind Marvin Siebdrath (Wildenfels), Luca de Vleeschauwer (BEL) und Jorke Erwig (Gescher) gesetzt. Die Entscheidung für den vierten Fahrerplatz ist ebenso noch offen wie auch der Nachfolger für die Kawasaki des Australiers Harry Khoury bei Benjan Racing (NLD), der in die WM aufsteigt.

Neben der IDM-Nachwuchsklasse entwickelt sich die IDM auch sonst weiter zu der Bühne für den Motorradnachwuchs. Der erstmals in Deutschland ausgetragene Yamaha R3 bLU cRU Cup wird vier Mal im Rahmen der IDM antreten. Der Northern Talent Cup (NTC) ist drei Mal dabei und der ebenfalls auf KTM R4C ausgetragene Austrian Talent Cup wird seinen Finallauf am IDM-Wochenende auf dem Red Bull Ring bestreiten.

Bei den Rahmenrennen sind weiter der Twin Cup und der Pro Superstock Cup an Bord. Im Twin Cup sind trotz des Suzuki-Ausstiegs aus der IDM Motorräder der Marke weiter zugelassen. Außerdem bleiben die IDM Sidecar-Meisterschaften im Programm. Noch offen ist, bei welchen Veranstaltungen die Gespanne starten. Der IDM-Saisonauftakt mit allen Meisterschaftsklassen ist vom 30. April bis 2. Mai auf dem Lausitzring geplant.

IDM-Termine 2021 im Überblick

30.04. - 02.05.            Eurospeedway Lausitzring
07.05. - 09.05.            ADAC Sachsenring Classic (IDM Superbike 1000)
20.05. - 23.05.            Speedweek Oschersleben (IDM SBK 1000, SSP/SST 600, SSP 300)
11.06. - 13.06.            Autodrom Most (CZE)
16.07. - 18.07.            Truck Grand Prix Nürburgring (IDM Superbike 1000)
23.07. - 25.07.            Schleizer Dreieck
13.07. - 15.08.            TT Circuit Assen (NLD)
27.08. - 29.08.            Red Bull Ring (AUT)
24.09. - 26.09.            Hockenheimring

Freitag, 29. Januar 2021

Testfahrten der DTM in Hockenheim und auf dem Lausitzring

  • Zwei offizielle Tests vor dem ersten Rennwochenende im Juni in Monza
  • Auch Nachwuchsserie DTM Trophy bei Testfahrten dabei
  • BMW M2 Cup testet erstmals am Lausitzring

Die DTM startet mit ersten offiziellen Testfahrten in Hockenheim und auf dem Lausitzring in die Saison 2021. Zur gemeinsamen Vorbereitung auf den Saisonstart, der vom 18. bis 20. Juni 2021 auf dem italienischen Traditionskurs in Monza stattfindet, treffen die DTM-Teams erstmals am 07./08. April 2021 auf dem Hockenheimring aufeinander. Der zweite Test folgt vom 04. bis 06. Mai 2021 auf dem Lausitzring. Für die Saison 2021 stehen dann acht Rennwochenenden in Deutschland und im nahe gelegenen Ausland im Kalender. Der späte Auftakt Mitte des Jahres soll auch die Chance erhöhen, wieder Fans vor Ort zulassen zu können.

Frederic Elsner, Direktor Event und Operations bei der ITR, verantwortlich für das Serienmanagement der DTM: „Auch in der neuen Saison bleibt die DTM ihrer DNA treu: Sprintrennformat, Profifahrer ohne Fahrerwechsel, Performance-Pflichtboxenstopp, reichweitenstarke Übertragung am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr von unserem TV-Partner Sat.1. Neu ist das geänderte technische Reglement, das den Fans endlich wieder die langersehnte Markenvielfalt garantiert.“

Auch die seriennahen GT-Sportwagen der Nachwuchsserie DTM Trophy werden ihre offiziellen Vor-Saison-Testfahrten gemeinsam mit der DTM in Hockenheim (07./08. April) und auf dem Lausitzring (04. bis 06. Mai) absolvieren. Die Nachwuchsserie punktete bereits in der Premierensaison 2020 mit einer attraktiven Markenvielfalt und verzeichnet auch für die Saison 2021 starkes Interesse bei ambitionierten Nachwuchsfahrern, die auf der DTM-Bühne ihr Können zeigen und sich damit für die renommierte Rennserie empfehlen. Ben Green, der 2020 für FK Performance Motorsport im BMW M4 an den Start ging und die Saison als bester Junior-Pilot beendete, qualifizierte sich für eine Testfahrt in einem DTM-Auto, die er in den nächsten Monaten absolvieren wird. Mit diesem Preis hat er nun die Möglichkeit, sich im Umfeld bedeutender Teams und Hersteller zu präsentieren.

In der abschließenden Testwoche in der Lausitz wird auch der neue BMW M2 Cup am 07. Mai 2021 erstmalig offiziell auf die Testrecke gehen. Der BMW M2 Cup wird 2021/2022 exklusiv im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen. Als weiterer wichtiger Eckpfeiler in der Jugendarbeit soll der neue Markenpokal Nachwuchsfahrern künftig als Sprungbrett in die DTM Trophy dienen und ihnen die Chance geben, ihr Talent im Umfeld der populären Rennserie unter Beweis zu stellen.


Donnerstag, 28. Januar 2021

Team WRT startet auch 2021 im ADAC GT Masters

  •  Belgische Mannschaft bleibt „Liga der Supersportwagen“ treu
  •  Erneut Einsatz von zwei Audi R8 LMS geplant
  •  Teamchef Vincent Vosse will auf starkem Debütjahr aufbauen

WRT startet auch 2021 mit zwei Audi's im ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Das Debüt war stark, die Fortsetzung ist geplant: Nach einer erfolgreichen Premieren mit einem Sieg, vier weiteren Podestplätzen und zwei Pole-Positions tritt das Team WRT auch 2021 im ADAC GT Masters an. Die belgische Mannschaft plant in der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft erneut den Einsatz von zwei Audi R8 LMS. „Natürlich setzten wir unsere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Audi fort. Wir wissen, was wir machen wollen und wollen uns gegenüber 2020 verbessern“, sagt Teamchef Vincent Vosse. „Für alle unsere Teammitglieder war die Serie im vergangenen Jahr neu, mit den Erfahrungen aus 2020 werden wir in diesem Jahr stärker sein.“ Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden live und in voller Länge bei NITRO im Fernsehen übertragen.

„Insgesamt haben wir in unserem ersten Jahr eine gute Leistung gezeigt“, so Vosse. Im vergangenen Jahr setzte der Rennstall zwei Audi R8 LMS für Rolf Ineichen (42/CH) und Mirko Bortolotti (31/I) sowie Charles Weerts (19/B) und Dries Vanthoor (22/B). „Unsere Saison haben vor allem drei Punkte geprägt: Wir haben am Sonntag auf dem Lausitzring gleich an unserem ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters von der Pole-Position aus gewonnen. Das war schon ein wenig unerwartet. Der zweite Punkt war unser Rückzug vom Red Bull Ring, was eine schwierige, aber absolut richtige Entscheidung war. Und beim Finale in Oschersleben haben wir am Sonntag die Saison mit einem starken zweiten Rang positiv beenden können. Wir haben gezeigt, dass wir an nahezu jedem Rennwochenende um Podestplätze kämpfen können, was eine starke Leistung des Teams war, denn es gibt im ADAC GT Masters viele sehr gute Fahrer und Teams mit viel Erfahrung. Natürlich hatten wir auch ein paar schwächere Rennen, aber das gehört auch dazu.“

Vosse ist vom ADAC GT Masters angetan: „Es ist eine der stärksten Serien überhaupt und unglaublich ausgeglichen. Es gibt viele Teams und Fahrer, die die Serie und Strecken sehr gut kennen. Das macht es nicht einfach, da das Niveau sehr hoch ist. Es gibt 20 sehr wettbewerbsfähige Autos und man muss kämpfen, um in die Top 10 zu fahren. Es ist großartig, dass sich der ADAC und die SRO bei der Terminplanung absprechen. Das ist für uns Teams sehr wichtig, da wir so in verschiedenen Rennserien antreten und Synergien nutzen können, was die Budgets deutlich reduziert.“

Obwohl das Team WRT sehr viel Erfahrung im GT3-Sport hat und zu den weltweit erfolgreichsten Teams zählt, musste es sich erst mal auf das ADAC GT Masters einschießen. „Die Regeln sind etwas anders als in den Serien, in denen wir vorher angetreten sind. Die Pirelli-Reifen sind die gleichen, aber es sind keine Reifenwärmer erlaubt. Und auch die Boxenstopps mit dem Fahrerwechsel laufen anders ab. Darauf mussten wir uns erst mal einstellen.“ Das Team profitierte dabei von der Erfahrung von Bortolotti und Vanthoor, die schon seit mehreren Saisons in der Serie antreten. „Ihre Erfahrungen haben uns sehr geholfen. Das war ein wichtiger Punkt für uns. Sie fahren auf einem sehr hohen Niveau. Und nicht zu vergessen ist Frédéric Vervisch, der am zweiten Lausitzring-Wochenende eingesprungen ist und eine Pole-Position geholt hat.“

Seinen Fahrercrews gibt Vosse daher gute Noten: „Ich war sehr froh, dass wir zwei solch starke Paarungen hatten. Dries und Charles hatten ein gutes Jahr, gekrönt vom Sieg auf dem Lausitzring. Natürlich hat man manchmal gemerkt, dass Charles als jüngstem Fahrer im Feld noch etwas Erfahrung fehlt. Aber das ist normal. Das Wichtige ist, dass man lernt und sich dadurch verbessert. Wenn man berücksichtigt, wie unerfahren er ist, hat er einen unglaublichen Job gemacht. Mirko und Rolf haben auch mehrere Podestplätze geholt und waren in Oschersleben nah am Sieg. Rolf ist als Amateurfahrer extrem stark. Er ist bei allem, was er macht, sehr ehrgeizig. Er ist fokussiert und bereitet sich sehr gut vor. “

2021 will das Team WRT auf den Erfahrungen aus dem Debütjahr aufbauen: „Wir haben sicherlich auch ein paar Fehler gemacht, aber die sollten mit der dazugewonnenen Erfahrung nicht mehr vorkommen. Um im Titelkampf dabei zu sein, müssen wir noch konstanter sein, aber ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird.“ Wer die beiden Audi pilotieren wird, steht noch nicht fest: „Zu den Fahrern kann ich noch nichts sagen. Aus verschiedenen Gründen werden wir aber ein etwas anderes Line-up haben.“

Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten
14.05. – 16.05.2021    Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021    Red Bull Ring (A)
09.07. – 11.07.2021    CM.com Circuit Zandvoort (NL)
06.08. – 08.08.2021    Nürburgring
10.09. – 12.09.2021    DEKRA Lausitzring
01.10. – 03.10.2021    Sachsenring
22.10. – 24.10.2021    Hockenheimring Baden-Württemberg

Montag, 18. Januar 2021

DTM Classic bringt auch 2021 Motorsport-Geschichte auf die Rennstrecke

 Tourenwagen Legenden an sechs Rennwochenenden am Start

  •     Attraktives Starterfeld: Fahrzeuge und Fahrer, die DTM-Geschichte schrieben
  •     DTM Classic: ITR-Partner AvD koordiniert klassische Rennen der DTM-Plattform
  •     Nostalgie mit Speed: je zwei Rennen an sechs DTM-Wochenenden

Tourenwagen Legenden sechs Mal im Rahmen der DTM Classic © TWL/F.Bayer


Die DTM Classic bringt die Legenden des Tourenwagen-Rennsports zurück ins Rampenlicht. An sechs Rennwochenenden der populären DTM werden die legendären Tourenwagen der Achtziger und Neunziger einen nostalgischen Hochgenuss für Generationen bieten. Die DTM Classic ist neben der DTM als Top-Event und der Nachwuchsserie DTM Trophy eine der tragenden Säulen der DTM-Plattform. An jedem Rennwochenende werden die beiden Rennen der Tourenwagen Legenden über 30 Minuten sowie das Qualifying live über die Online-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen. Die Koordination der klassischen Themen im Rahmen der DTM liegt beim Automobilclub von Deutschland (AvD).
 
Faszination DTM: Tourenwagen, die immer noch begeistern
 
Legendäre Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 1996 wie AMG-Mercedes C-Klasse, Audi V8 quattro, Alfa Romeo 155 V6 und Opel Calibra V6 oder BMW M3, Ford Sierra Cosworth und Mercedes 190E Evo prägen das faszinierende Starterfeld. Und Tourenwagen-Legenden wie der dreimalige DTM-Champion Klaus Ludwig oder die Ex-Meister Kurt Thiim und Volker Strycek, erster Titelträger der DTM zeigen, dass sie nichts von ihrem Können verlernt haben.
 
Ihre Saisonpremiere auf der DTM-Bühne feiern die Tourenwagen Legenden (TWL) Anfang Juli auf dem Norisring, dem geschichtsträchtigen Stadtkurs in Nürnberg. Über Lausitzring, Zolder (BEL), Nürburgring und Assen (NED) bis hin zum Finale in Hockenheim führen die weiteren Stationen zu klangvollen Rennstrecken, die ebenfalls Teil der DTM-Geschichte sind.
 
Automobile Rennsport-Helden: Eine Attraktion für Generationen
 
„Vor allem die Tourenwagen Legenden sowie künftig auch historische Formel-1-Boliden und legendäre Gruppe-C-Sportwagen machen die DTM Classic zu einem emotionalen Motorsport-Erlebnis, das über Generationen hinweg begeistern wird“, äußert Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR.
 
Die Koordination der klassischen Themen der DTM Classic hat der ITR-Partner AvD übernommen, dessen Expertise nicht nur auf der Durchführung des traditionellen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring als Europas größter Event für historische (Renn-) Fahrzeuge gründet. „Wenn die Tourenwagen Legenden an sechs DTM-Wochenenden am Start sind, können die Zuschauer an den Bildschirmen und hoffentlich auch wieder an den Rennstrecken ein Wiedersehen mit den automobilen Rennsport-Helden der Vergangenheit feiern. Wenn dann ein dichtes Feld legendärer Rennwagen seine Runden dreht, wird das ein hoch emotionales Erlebnis für Motorsport-Fans, aber auch für die ganze Familie“, so Lutz Leif Linden, Generalsekretär des AvD.
 
„Die DTM Classic ist das ideale Umfeld für unsere Tourenwagen Legenden. Wir sind sehr glücklich, an sechs Rennwochenenden der DTM ein wesentlicher Bestandteil des attraktiven Programms zu sein“, sagt Jörg Hatscher, Geschäftsführer Tourenwagen Legenden GmbH. „Der Schulterschluss mit der erfolgreichsten Motorsport-Plattform Europas ist auch für unsere Teilnehmer ein echter Höhepunkt. Das Gros unserer Fahrzeuge hat auf unvergessliche Art und Weise bereits Geschichte geschrieben.“ Die aufstrebende Rennserie der Tourenwagen Legenden geht 2021 in ihre dritte Saison.
 
Terminkalender der DTM Classic 2021

1          02.–04. Juli                   Norisring                                              Deutschland
2          23.–25. Juli                   DEKRA Lausitzring (GP-Kurs)            Deutschland
3          06.–08. August             Zolder                                                  Belgien
4          20.–22. August             Nürburgring                                         Deutschland
5          17.–19. September       Assen                                                  Niederlande
6          01.–03. Oktober            Hockenheim                                        Deutschland

Samstag, 16. Januar 2021

DTM 2021 mit acht Rennwochenenden

  • Auftakt am 20. Juni in Monza – Finale am 03. Oktober in Hockenheim
  • Automobil-Weltverband FIA bestätigt DTM-Terminkalender 2021

Die DTM Saison 2021 beginnt erst im Juni in Monza
Foto: dtm.com

Die DTM wird in der Saison 2021 an acht Rennwochenenden ausgetragen. Viermal startet die DTM, in der erstmals GT3-Sportwagen zum Einsatz kommen, auf traditionellen Rennstrecken in Deutschland, auf dem Norisring, Lausitzring, Nürburgring und Hockenheimring. Ebenfalls viermal fährt die DTM im nahen Ausland, in Monza (Italien), Zolder (Belgien), Assen (Niederlande) sowie auf dem Red Bull Ring (Österreich). Zum Auftakt reist die DTM vom 18. bis 20. Juni erstmals in den Königlichen Park von Monza. Bislang standen für den ersten Auftritt der DTM in Monza zwei Termine zur Auswahl. Nun wurde das dritte Juni-Wochenende fixiert. Der unter Vorbehalt geplante Termin Ende Mai in St. Petersburg (Igora Drive) wird nicht stattfinden. Das Finale steigt vom 01. bis 03. Oktober traditionell in Hockenheim. Der aktuelle DTM-Terminkalender wurde kurz vor Weihnachten vom Automobil-Weltverband FIA bestätigt.

„Die DTM bietet für die neue Saison eine interessante Mischung anspruchsvoller Rennstrecken mit klangvollen Namen“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR. Alle Rennen zur DTM werden im deutschsprachigen Raum live in SAT.1 übertragen.

Terminkalender der DTM 2021


1          18.–20. Juni                  Monza                                                 Italien

2          02.–04. Juli                   Norisring                                              Deutschland

3          23.–25. Juli                   DEKRA Lausitzring (GP-Kurs)            Deutschland

4          06.–08. August             Zolder                                                  Belgien

5          20.–22. August             Nürburgring                                         Deutschland

6          03.–05. September       Red Bull Ring                                      Österreich

7          17.–19. September       Assen                                                  Niederlande

8          01.–03. Oktober            Hockenheim                                        Deutschland

 

DTM Trophy: Nachwuchsserie an sieben Rennwochenenden am Start

Die Nachwuchsserie DTM Trophy startet an sieben DTM-Rennwochenenden. Es ist die zweite Saison der Rennserie, die mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragen wird. Alle Rennen zur DTM Trophy überträgt SPORT1 im deutschsprachigen Raum live.


Terminkalender der DTM Trophy 2021


1          18.–20. Juni                  Monza                                                 Italien

2          02.–04. Juli                   Norisring                                              Deutschland

3          23.–25. Juli                   DEKRA Lausitzring (GP-Kurs)            Deutschland

4          20.–22. August             Nürburgring                                         Deutschland

5          03.–05. September       Red Bull Ring                                      Österreich

6          17.–19. September       Assen                                                  Niederlande

7          01.–03. Oktober            Hockenheim                                        Deutschland

Montag, 4. Januar 2021

Red Bull bringt Formel-1-Pilot Alexander Albon und einen Neuseeländer in die DTM

  •     Alexander Albon startet in der DTM 2021
  •     Zweites Cockpit für Red Bull-Junior Liam Lawson
  •     Dr. Helmut Marko: „DTM mit GT3-Sportwagen eine echte Herausforderung“
  •     Gerhard Berger: „Eine erstklassige Bereicherung für die DTM“


Alex Albon © Red Bull

Formel-1-Pilot Alexander Albon und Nachwuchs-Hoffnung Liam Lawson werden mit Unterstützung von Red Bull in der DTM an den Start gehen. Der 24-jährige Albon, als Teamkollege von Max Verstappen mit Red Bull Racing Siebter der Formel-1-Weltmeisterschaft 2020, kommt bei ausgewählten DTM-Rennen zum Einsatz, wenn immer es seine Formel-1-Verpflichtungen als Test-, Ersatz- und Simulator-Fahrer zulassen. Welcher Fahrer sich das Cockpit mit Albon teilt, wird ebenso zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wie das Team und die Sportwagen-Marke. Im zweiten Red Bull-Cockpit kommt mit dem erst 18-jährigen Neuseeländer Liam Lawson ein Talent aus dem Red Bull-Junior-Kader in der DTM zum Einsatz, die in der neuen Saison erstmals mit leistungsstarken GT-Sportwagen ausgetragen wird.


Hochkarätiges Starterfeld mit Fahrern aus Formel 1, DTM und GT

„Eine hochkarätig besetzte DTM mit GT3-Sportwagen ist eine interessante Plattform und eine echte Herausforderung auch für erfolgreiche Rennfahrer wie Alex Albon, ebenso für unseren Red Bull-Junior Liam Lawson“, sagt Dr. Helmut Marko, Motorsport-Konsulent von Red Bull. Der ehemalige Le-Mans-Sieger und Formel-1-Pilot Marko hat eine direkte Beziehung zur 1984 eingeführten DTM, in der er von 1984 bis 1989 mit seinem RSM-Marko-Team mit Alfa Romeo und Mercedes am Start war.

„Formel 1-Piloten wie Alex Albon, DTM-Stars wie der dreimalige Champion René Rast, Profis aus der GT-Szene und junge Talente wie Liam Lawson – das ist eine hochkarätige Fahrer-Mischung, wie ich sie mir für die DTM-Saison 2021 wünsche. Dazu passt, dass sich auch Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button mit seinem Team bereits in die DTM eingeschrieben hat“, sagt Gerhard Berger, selbst ehemaliger Formel 1- und DTM-Pilot. „Alex Albon ist ein junger, ehrgeiziger Rennfahrer und eine hervorragende Bereicherung für die DTM. Er wird die internationale Bedeutung der DTM weiter stärken.“ Berger hatte erst zum Jahresende im Interview mit dem Webportal DTM.com seine Zielsetzung für die DTM 2021 definiert: „Mein großes Ziel sind 20 Fahrzeuge mit mindestens fünf Marken, starke Fahrer und ein Meisterschaftskampf bis zum letzten Rennen.“ Der DTM-Einsatz von Alex Albon bedeutet einen weiteren wertvollen Schritt in diese Richtung.


Albon und Lawson – ein hochqualifiziertes Duo

Red Bull sendet mit Alex Albon und Liam Lawson ein hochqualifiziertes Duo in die DTM. Beim zielstrebigen Aufstieg bis in die Formel 1 war für Albon, als Sohn eines britischen Automobilrennfahrers und einer thailändischen Mutter in London geboren, der Gewinn der Kart-Europameisterschaft 2010 der erste große Erfolg. Zwei Jahre später wechselte er in die Formel Renault und 2015 in die Formel-3-Europameisterschaft. Als Siebter beendete Albon die EM, die überwiegend im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen wurde, so dass das DTM-Umfeld für ihn kein Neuland ist. 2016 fuhr er in der GP3-Serie und erzielte vier Siege, mehr als jeder andere Fahrer. Im Titelduell unterlag er letztlich jedoch gegen Charles Leclerc. 2017 und 2018 startete Albon in der FIA-Formel-2-Meisterschaft. Nach dem dritten Endrang stieg er 2019 in die Formel 1 auf, fuhr zunächst für Toro Rosso und wurde noch während der Saison ins Team Red Bull Racing befördert. Bei den Grand Prix 2020 in Mugello und in Abu Dhabi erzielte Albon jeweils den dritten Platz und damit seine beiden besten Platzierungen. Die Formel-1-Saison 2020 beendete der Teamkollege von Max Verstappen als Gesamtsiebter.

Liam Lawson wurde 2002 in Hastings in Neuseeland geboren, wuchs aber nahe der Rennstrecke von Pukekohe auf, wo er mit sieben Jahren in den Kartsport einstieg. Bereits 2015 wechselte Lawson in den Formel-Sport, wurde nur ein Jahr später mit 14 Siegen in 15 Rennen Meister in der neuseeländischen Formel Ford 1600 und damit der bis dahin jüngste Champion in der seit Ende der Sechszigerjahre ausgetragenen Formel Ford. Gleich zweimal wurde er Vizemeister in der Formel 4, 2017 in Australien und 2018 in der ADAC-Formel-4-Meisterschaft. 2019 gewann er die Toyota-Racing-Serie in seiner Heimat, die er in der Saison 2020 als Vizemeister abschloss. Ebenfalls Vizemeister wurde er 2019 in der Euroformula-Open-Meisterschaft. Seine zweite Saison in der FIA-Formel-3-Meisterschaft beendete Liam Lawson 2020 als Fünfter.