Dienstag, 11. Mai 2021

Die Deutsche GT-Meisterschaft startet in die Saison 2021

  •  NITRO sendet am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr
  •  TVNOW überträgt die Rennen im Online-Livestream
  •  Vorjahresmeister Engelhart und Ammermüller: von Teamkollegen zu Konkurrenten


„Start your engines“: Das ADAC GT Masters startet am Wochenende (14. bis 16. Mai) in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2021 und geht erstmals als Internationale Deutsche GT-Meisterschaft an den Start. Ein Feld von rund 30 Supersportwagen verspricht packende Rennen auf der anspruchsvollen Strecke bei Magdeburg. Beide Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind die Rennen kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 1 und 2 von 14

Streckenlänge: 3.667 Meter

Layout: 14 Kurven (sieben Rechts-, sieben Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2020, Rennen 1: Michael Ammermüller/Christian Engelhart (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R)

Sieger 2020, Rennen 2: Philip Ellis/Raffaele Marciello (Knaus-Team HTP-Winward-Mercedes-AMG GT3 Evo)

Die Favoriten

Schon beim Vorsaisontest in Oschersleben begeisterte das ADAC GT Masters mit enormer Leistungsdichte: Rund 20 Fahrzeuge lagen dabei in nur einer Sekunde und gaben einen Vorgeschmack auf ein spannendes erstes Rennwochenende. Der Kurs in Sachsen-Anhalt steht zudem für abwechslungsreiche Rennen: Mit Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche siegten in den vergangenen fünf Jahren in der Motorsport Arena sechs verschiedene Marken. Siegkandidaten gibt es daher beim Auftaktwochenende viele. Gute Chancen darf sich unter anderem Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) ausrechnen, dessen neuer Teamkollege beim Küs Team Bernhard, Thomas Preining (22/A), im Porsche 911 GT3 R beim Vorsaisontest die absolute Bestzeit fuhr. Mit vier Siegen in Oschersleben ist Engelhart auch der erfolgreichste der aktuellen Piloten auf dem Kurs. Aus dem diesjährigen Fahrerfeld haben 16 Fahrer bereits einen Laufsieg in Oschersleben eingefahren – darunter auch Engelharts letztjähriger Co-Champion Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster), der mit dem Porsche-Team SSR Performance seinen Titel verteidigen will.

Die Neuheiten

Erstmals erhält das ADAC GT Masters vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) in dieser Saison das Prädikat Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, das höchste vom DMSB im Automobil-Rundstreckensport vergebene Prädikat. Eine Weltpremiere im Automobilsport feiert die Penalty-Lap, mit der Fahrer in den Rennen für kleinere Vergehen bestraft werden. Eine Aufwertung erfährt das Zeittraining, in dem im vergangenen Jahr bis zu 30 Fahrzeuge in einer Sekunde lagen: Erstmals werden für die Top Drei Punkte vergeben. Der ADAC setzt sich zusammen mit dem neuen Partner BWT für mehr Nachhaltigkeit an den Rennstrecken der Deutschen GT-Meisterschaft ein. Getreu der Botschaft „Change the world, sip by sip“ wird das Fahrerlager bei der langfristigen Partnerschaft ab diesem Jahr zu einer „Bottle Free Zone“.

Die Rennen im TV und Livestream

Der neue TV-Partner NITRO berichtet ausführlich aus Oschersleben. Jeweils ab 16.00 Uhr überträgt der Sender am Samstag und Sonntag im Free-TV live von der Strecke. Neben der Übertragung der beiden Rennen runden eine Vorberichterstattung und eine Rennanalyse sowie Highlights das Programm ab. Die beiden Zeittrainings und die Rennen gibt es zudem im Livestream auf adac.de/motorsport sowie im kostenlosen Free-Bereich bei TVNOW.

Die Strecke

Bereits zum 17. Mal tritt das ADAC GT Masters am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben an. Seit der Premierensaison der Rennserie ist die 3,667 Kilometer lange Strecke, die rund 40 Kilometer westlich von Magdeburg liegt, fester Bestandteil des Saisonkalenders. Oschersleben ist traditioneller Auftaktort der neuen Saison, schon zwölf Mal startete das ADAC GT Masters dort in das Jahr. Neben dem ADAC GT Masters starten am ersten Rennwochenende auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage sind am ersten Saisonwochenende keine Zuschauer zugelassen. Fans, die bereits Tickets im Online-Vorverkauf gekauft haben, können diese in Karten für eine andere ADAC GT Masters-Veranstaltung umtauschen oder zurückgeben. In ADAC-Geschäftsstellen oder Eventim-Vorverkaufsstellen gekaufte Tickets können dort zurückgegeben werden.

Der Lokalmatador

Oschersleben ist das Heimspiel von ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Hugo Sasse, der aus dem rund 40 Kilometer von der Rennstrecke entfernten Aschersleben kommt. Der 17 Jahre alte Förderpilot der ADAC Stiftung Sport ist der jüngste Pilot im Feld und startet in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo von T3 Motorsport.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Christian Engelhart (Küs Team Bernhard, Porsche 911 GT3 R): „Der Vorsaisontest lief für uns gut, wir haben ihn mit der Bestzeit abgeschlossen. Oschersleben war schon immer ein gutes Pflaster für mich. Ich habe dort schon viele Erfolge gefeiert und vergangenes Jahr dort den Titel im ADAC GT Masters gewonnen, deshalb reise ich immer sehr gerne an die Strecke. Der Kurs macht sehr viel Spaß. Er hat viele lange Kurven, in denen es vor allem auf eine gute Balance ankommt. Das Auto darf nicht zu sehr untersteuern. Wir rechnen uns mit dem Porsche gute Chancen aus.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo): „Der Vorsaisontest hat gezeigt, dass es wieder wahnsinnig eng zugeht. Die Saison wird wieder heiß umkämpft. Das Level im Starterfeld ist wahrscheinlich noch stärker, es sind einige Topautos und -fahrer dazugekommen. Wir freuen uns, dass es losgeht. Wir sind ein sehr gut eingespieltes Team und wollen diesen Vorteil gut nutzen.“

Callaway Competition setzt im ADAC GT Masters auf zwei Rennsieger

  •  Marvin Kirchhöfer kehrt zum schwäbischen Rennstall zurück
  •  Zweite Saison für Jeffrey Schmidt in der Corvette C7 GT3-R
  •  Callaway startet seit der Serienpremiere 2007 im ADAC GT Masters

Die Corvette C7 GT3-R bekommt für 2021 ein neues Design
Bild: Siegerdesigns

Knapp eine Woche vor dem Saisonauftakt des ADAC GT Masters hat Callaway Competition das Fahreraufgebot bekannt gegeben: Marvin Kirchhöfer (27/Leipzig) und der Schweizer Jeffrey Schmidt (27) teilen sich in dieser Saison die Corvette C7 GT3-R des Rennstalls aus Baden-Württemberg. Seine Premiere feiert das neu zusammengestellte Duo in der kommenden Woche (14.–16. Mai) beim Saisonauftakt der Deutschen GT-Meisterschaft in Oschersleben. Der neue TV-Partner NITRO überträgt beide Rennen live und in voller Länge.

„Wir freuen uns sehr, dass sich unter den aktuellen Umständen die Chance ergab, Marvin für eine Rückkehr zu gewinnen. Wir konnten schnell eine Einigung erzielen“, sagt Teamgründer und Geschäftsführer Ernst Wöhr, der die Corvette in neuem Design an den Start schicken wird. Teamchef Mike Gramke ist für die neue Saison optimistisch: „Marvin ist ein schneller und sehr professionell eingestellter Fahrer. Ich freue mich sehr, dass wir wieder zusammenarbeiten und gemeinsam mit Jeffrey eine starke Fahrerpaarung präsentieren können.“

Kirchhöfer startete bereits 2018 und 2019 für Callaway Competition und gewann in dieser Zeit mit dem dienstältesten Rennstall im ADAC GT Masters insgesamt sechs Rennen. 2018 wurde er Dritter der Gesamtwertung. Nach einer Saison Pause kehrt der Sachse nun in das ADAC GT Masters und damit auch zur mit 34 Rennsiegen, zwei Fahrer- und zwei Teamtiteln erfolgreichsten Mannschaft der Serienhistorie zurück. „Natürlich bin ich gespannt, wie die bevorstehende Saison nach einem Jahr Pause laufen wird“, sagt Kirchhöfer. „Callaway Competition ist super eingespielt und hat in meinen beiden Saisons immer einen guten Job gemacht. Das Team und das Auto waren immer konkurrenzfähig und für Podestplatzierungen gut, was auch dieses Jahr unser Ziel sein sollte.“

Jeffrey Schmidt will in dieser Saison auf seine im Vorjahr mit dem bulligen V8-Sportwagen gemachten Erfahrungen aufbauen und an den Sieg auf dem Sachsenring anknüpfen. „Marvin und ich waren bereits 2012 im ADAC Formel Masters schon einmal Teamkollegen und kennen uns schon seit dem Kartsport“, so der Schweizer. „Wir kommen auch abseits der Rennstrecke sehr gut miteinander aus, was die Arbeit um einiges leichter macht. Marvin ist ein schneller Teamkollege und wir können uns gegenseitig gut pushen. Ich denke, dass wir eine sehr starke Fahrerpaarung sind und dementsprechend hoch sind meine Ziele. Ich will wieder aufs Podest und das nicht nur einmal.“

Donnerstag, 6. Mai 2021

DTM-Test in der Lausitz: Arjun Maini überrascht mit Vormittagsbestzeit

  •  Drei Marken unter den Top Fünf
  •  US-Amerikaner Gore fährt die meisten Runden
  •  DTM Trophy: Schweizer Mauron Schnellster vor Stéphane Kox
  •  Vorbereitung für den Auftakt in Monza: DTM-Testfahrten enden am Abend

Fuhr die meisten Runden: Dev Gore (Audi R8 LMS) Team Rosberg
Foto: dtm.com

Arjun Maini sorgte am dritten Tag der offiziellen Testfahrten der DTM auf dem DEKRA Lausitzring für eine kleine Überraschung. Der Inder erzielte am Vormittag im Mercedes-AMG GT3 aus dem am Nürburgring ansässigen Mercedes-AMG Team GetSpeed in 1:43,228 Minuten die Bestzeit. Zweitschnellster (1:43,234) war der erst 19 Jahre alte Red Bull-Pilot Liam Lawson (NZL) im Ferrari 488 GT3 vor Maximilian Götz (GER, 1:43,345), der im Mercedes-AMG des Haupt Racing Teams am Dienstag und Mittwoch die Tagesbestzeit markiert hatte.

Bei nicht durchgehend trockenen Witterungsbedingungen auf dem 4,570 km langen Lausitzring waren mit Vincent Abril (MON, HRT-Mercedes-AMG) und Kelvin van der Linde (RSA, ABT-Audi) auf den Plätzen vier und fünf drei Marken unter den besten Fünf vertreten. Der fleißigste Fahrer war am Vormittag der US-Amerikaner Dev Gore im Audi R8 LMS von Team Rosberg, der 35 Runden zurücklegte, zwei Umläufe mehr als van der Linde.

„Wir haben eine gute Lernkurve“, zeigte sich Arjun Maini nach seiner Vormittagsbestzeit zufrieden. „Mein Team GetSpeed passt unsere Mercedes-AMG immer mehr an meinen Fahrstil an, das hilft mir sehr. Wir sind auf unser Programm fokussiert. Wo wir wirklich stehen, werden wir beim Auftakt in Monza sehen.“

In der Nachwuchsserie DTM Trophy war der Schweizer Lucas Mauron im Audi R8 LMS von Heide-Motorsport in 1:54,156 Minuten der Schnellste am Donnerstagvormittag. Auf einem beachtlichen zweiten Rang landete die Niederländerin Stéphane Kox (1:54,311) im Toyota GR Supra GT von Ring-Racing, gefolgt vom Finnen Matias Salonen im CVPG-Mercedes-AMG (1:54,772).

Die dreitägigen offiziellen Testfahrten von DTM und DTM Trophy auf dem DEKRA Lausitzring enden am Donnerstagabend. Saisonauftakt ist vom 18. bis 20. Juni im italienischen Monza.

DTM-Test in der Lausitz: Götz, Albon und Lawson geben das Tempo vor

  •    Fahrer aus sieben Nationen auf den ersten sieben Plätzen
  •    Ex-Champion Mike Rockenfeller am Mittwoch der Fleißigste
  •    DTM Trophy: Titelverteidiger Tim Heinemann Schnellster
  •    Offizielle Testfahrten enden am Donnerstagabend 

Alex Albon (THA), Ferrari, AlphaTauri AF Corse © DTM 

Maximilian Götz war wie schon am Dienstag auch am zweiten Tag der offiziellen DTM-Testfahrten der Schnellste. Im Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams umrundete der DTM-Rückkehrer den 4,570 km langen DEKRA Lausitzring in 1:43,645 Minuten. Die Top Drei komplettierten bei kühlen, aber weitgehend idealen Witterungsbedingungen die Red Bull-Piloten Alexander Albon (THA, 1:45,468) und Liam Lawson (NZL, 1:43,651) in ihren Ferrari 488 GT3 Evo von AF Corse die Top 3. Der fleißigste Profi des Tages war Ex-Champion Mike Rockenfeller. Im Audi R8 LMS von ABT Sportsline drehte der gebürtige Neuwieder insgesamt 91 Runden, 44 am Vormittag und 47 am Nachmittag.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Saison, die vom 18. bis 20. Juni in Monza beginnt, lieferten die spektakulären Startübungen am Nachmittag. In dichtgestaffelter Formation jagte das buntgemischte Feld – viele Teams überraschten beim Test in der Lausitz mit farbenfrohen Designs – um den Kurs südlich von Cottbus, einhergehend mit einer markanten Soundkulisse der Acht- und Zehnzylinder-Motoren.

Erneut Tagesschnellster: Maximilian Götz (GER),
Mercedes-AMG, Mercedes-AMG Team HRT © DTM

Bunt wie das Starterfeld waren auch die Fahrer auf den ersten sieben Plätzen gemischt, denn sieben Nationen waren vertreten. Neben Deutschland, Thailand und Neuseeland waren dies die Schweiz (Philip Ellis, Mercedes-AMG Team WINWARD), Österreich (Lucas Auer, Mercedes-AMG Team WINWARD), Monaco (Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT) und Indien (Arjun Maini, Mercedes-AMG Team GetSpeed). Die Top Ten komplettierten Rockenfeller, Vizemeister Nico Müller (Audi, Team Rosberg) und Zweifach-Champion Gary Paffett (GBR, Mercedes-AMG Team Mücke).

„Wieder ein sehr guter Testtag mit der schnellsten Zeit. Wir haben unser Programm durchgezogen, das Auto fühlt sich wirklich gut an. Wir sortieren uns aus, machen Boxenstopptrainings, Qualifikations-Simulationen, Long-Runs: Das muss ja alles auch mal getestet werden“, so der zweimalige Tagesschnellste Maximilian Götz. „Heute sind wir wirklich viel gefahren. Am letzten Testtag wollen wir unsere Boxenstopps weiter optimieren.“

Kuriosität in der DTM Trophy: Titelverteidiger Tim Heinemann mit Doppelführung

In der Nachwuchsserie DTM Trophy, die am Mittwoch ebenfalls zwei Testsessions auf dem DEKRA Lausitzring absolvierte, führte Titelverteidiger Tim Heinemann (GER) in der Tageswertung die Zeitenliste an, und das kurioserweise gleich zweimal: Mit seinem Einsatzfahrzeug für die Saison, dem Aston Martin Vantage GT, eingesetzt von PROsport Racing, fuhr er eine Zeit von 1:54,199 Minuten. Zudem drehte der 23-Jährige aus Fichtenberg einige Runden mit dem Porsche Cayman Pro4 des Teams vom Nürburgring und unterbot mit 1:54,030 Minuten sogar seine eigene Bestzeit. Hinter Heinemann folgte Michael Schrey (GER, Hofor Racing by Bonk Motorsport), der im BMW M4 GT am Dienstag Tagesschnellster gewesen war. Den arbeitsreichsten Tag hatte der Finne Mattias Salonen. Im Mercedes-AMG GT des Teams CV Performance Group drehte er mit 35 Runden am Vor- und 41 Runden am Nachmittag insgesamt 76 Runden, was einer Distanz von 347,32 Kilometern entspricht.

Am Donnerstag werden die letzten DTM-Testfahren vor dem Saisonauftakt (18.-20. Juni) in Monza mit jeweils zwei weiteren Durchgängen für die DTM und die DTM Trophy abgeschlossen.

Mittwoch, 5. Mai 2021

DTM-Test in der Lausitz: Alexander Albon im Ferrari Schnellster am Mittwochvormittag

  •  Zwei Red-Bull-Ferrari-Fahrer unter den ersten Drei
  •  Zweitschnellster Maximilian Götz (HRT-Mercedes) mit den meisten Runden
  • DTM Trophy: Bestzeit für William Tregurtha (CV Performance Group-Mercedes)

Alexander Albon  (THA), Ferrari, AlphaTauri AF Corse © DTM 

Mit einer Zeit von 1:43,468 Minuten beendete Red-Bull-Fahrer Alexander Albon (THA) im AlphaTauri-Ferrari des Teams AF Corse den DTM-Test am Mittwochvormittag auf dem DEKRA Lausitzring auf Platz eins. Auch sein Teamkollege Liam Lawson war nahezu gleichschnell: Der Neuseeländer war Drittschnellster, unmittelbar hinter Maximilian Götz (GER, Mercedes-AMG Team HRT), der Tagesschnellste vom Dienstag.

Bei zwar niedrigen Temperaturen, aber trockenen Bedingungen wurde viel gefahren: Zehn der insgesamt 15 Fahrer, die in der Vormittagssession zum Einsatz kamen, absolvierten mehr als 30 Runden auf der 4,570 Kilometer langen Streckenvariante des DEKRA Lausitzrings. Fleißigster Fahrer war dabei einmal mehr Maximilian Götz, der es auf 46 Umläufe schaffte.

Nico Müller (SUI); Audi, Team Rosberg © DTM 

Im Test der DTM Trophy fuhr der Brite William Tregurtha im Mercedes-AMG GT des Teams CV Performance Group mit 1:54,944 Minuten die Bestzeit. Mit dem Schweizer Lucas Mauron (Audi, Heide-Motorsport) und dem Deutschen Michael Schrey (BMW, Hofor Racing by Bonk Motorsport) auf den Plätzen zwei und drei gab es drei Fahrer aus drei unterschiedlichen Nationen und mit drei verschiedenen Marken auf den vorderen Positionen.

Am Nachmittag wird der Testbetrieb fortgesetzt mit je einer Session für die DTM und für die DTM Trophy, der offizielle DTM-Test endet am Donnerstagabend.

Maximilian Götz Schnellster am ersten DTM-Testtag in der Lausitz

  •  Wechselnde Witterungsbedingungen am ersten von drei Testtagen
  •  DTM-Rückkehrer Götz führt Mercedes-Quintett an
  •  Ferrari-Fahrer Albon und Cassidy in den Top Ten
  •  BMW-Pilot Philipp Stahlschmidt Tagesschnellster der DTM Trophy  

Die beiden Schnellsten des ersten DTM-Testtages in der Lausitz:
Daniel Juncadella und Maximilian Götz  © DTM 

Ein farbenfrohes Bild lieferte die DTM am ersten von drei Testtagen auf dem DEKRA Lausitzring. Die meisten DTM-Rennwagen präsentierten sich bereits in ihrem finalen Design mit vielen auffälligen Akzentfarben, die den Rennwagen einen hohen Erkennungswert verliehen. Tagesschnellster auf der 4,570 Kilometer langen Strecke zwischen Dresden und Berlin war Maximilian Götz, der es am späten Nachmittag im Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams auf 1:43,840 Minuten schaffte. Götz führte am ersten Testtag ein Quintett von Mercedes-Fahrern auf den ersten fünf Positionen an. Ihm folgten seine Markenkollegen Daniel Juncadella (ESP, Gruppe M), Philip Ellis (SUI, WINWARD), Lucas Auer (AUT, WINWARD) und Arjun Maini (IND, GetSpeed). Ellis war am Vormittag die bis dahin schnellste Zeit gefahren, die Rundenzeiten aus den ersten zwei Stunden waren jedoch nur bedingt aussagekräftig, da bereits früh der Regen einsetzte. Am Nachmittag konnten die DTM-Fahrer ihre Runden weitestgehend im Trockenen absolvieren.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Am Nachmittag haben wir uns nach dem Regen am Vormittag auf eine Basisabstimmung im Trockenen konzentriert und sind dann zum Schluss mit neuen Reifen eine Qualirunde gefahren, die für P1 gereicht hat“, sagte Götz, der zuletzt 2016 eine komplette Saison in der DTM fuhr. Mit insgesamt 94 absolvierten Runden am Dienstag, 49 am Vormittag und 45 am Nachmittag, war Götz auch der produktivste Fahrer des ersten von drei Testtagen.

Marco Wittmann (GER), BMW, Walkenhorst Motorsport © DTM

Mit Alexander Albon (THA) und Nick Cassidy (NZL) auf den Positionen sechs und sieben schafften es auch zwei der drei Red Bull-Fahrer des AF-Corse-Ferrari-Teams unter die ersten Zehn. Dahinter folgte der Südafrikaner Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS des Teams ABT Sportsline. Schnellster BMW-Fahrer war der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER, Walkenhorst Motorsport) auf Rang elf.

Neben Abstimmungsarbeiten für das Qualifying und Tests mit Regenreifen am Vormittag absolvierten die Teams ausgiebige Longruns im Rahmen der unterschiedlichen Testprogramme. Mit dem ersten von insgesamt drei Testtagen der DTM auf dem DEKRA Lausitzring wurde die entscheidende Phase in der Vorbereitung auf den Saisonstart (18.-20. Juni in Monza) eingeläutet.

Auch für die Fahrer und Teams der Nachwuchsserie DTM Trophy gab es am Dienstag zwei Testdurchgänge zu je zwei Stunden. Philipp Stahlschmidt (GER) im BMW M4 GT von Hofor Racing by Bonk Motorsport war mit einer Zeit von 1:53,837 Minuten der schnellste Mann aus der DTM Trophy. Sein Teamkollege Michael Schrey hatte am Vormittag die Zeitenliste angeführt und belegte mit dieser Zeit in der Tageswertung Rang zwei, gefolgt von Moritz Löhner. Der 22-Jährige aus Bamberg gewann im vergangenen Jahr den Titel in der DTM-Esports-Series und durfte nun als Belohnung im Mercedes-AMG GT des Teams CV Performance Group erstmals reale Rennluft schnuppern. Dabei schlug er sich mehr als beachtlich. „Jetzt würde ich mich freuen, wenn sich eine Chance im realen Rennsport auftut“, kommentierte er.

Am Mittwoch wird der Testbetrieb auf dem DEKRA Lausitzring fortgesetzt, einmal mehr mit je zwei Sessions zu zwei Stunden für DTM und DTM Trophy.

Dienstag, 4. Mai 2021

Testauftakt in der Lausitz: Schweizer DTM-Rookie Ellis setzt bei gemischter Witterung erste Bestzeit

  • Vor der Regenschauer: Ellis vor Juncadella und Rockenfeller
  • Offizielle Testfahrten auf dem DEKRA Lausitzring bis Donnerstag  

Schnellster am Vormittag: Philip Ellis (SUI), Mercedes, Mercedes-AMG Team WINWARD
© DTM

Der Schweizer Philip Ellis sorgte am Dienstagvormittag für die erste Bestzeit bei den dreitägigen Testfahrten der DTM auf dem DEKRA Lausitzring. Im Mercedes-AMG GT3 des Teams WINWARD umrundete der DTM-Einsteiger die 4,570 Kilometer lange Rennstrecke südlich von Cottbus in 1:45,816 Minuten. Auf Rang zwei folgte sein spanischer Markenkollege Daniel Juncadella (GruppeM, 1:46,209), Drittschnellster war Ex-Meister Mike Rockenfeller (GER, 1:46,319) im Audi R8 LMS von ABT Sportsline.

Schnellster Ferrari-Pilot war Red-Bull-Formel-1-Fahrer Alex Albon (THA, 1:48,961) als Sechster, Timo Glock (GER, ROWE Racing) war mit 1:50,163 auf Rang neun der bestplatzierte BMW-Pilot. Allerdings hatten die Rundenzeiten kaum Aussagekraft, da die Zeiten-Jagd bereits nach wenigen Runden durch Regen eingebremst wurde und sich die Fahrer auf Tests unter nassen Streckenbedingungen konzentrierten. Immerhin drehte DTM-Rückkehrer Maximilian Götz (GER, Mercedes-AMG Team HRT) 49 Runden und war damit der eifrigste Pilot des Vormittags, gefolgt von seinem Teamkollegen Vincent Abril (MON) mit 46 Umrundungen.

Timo Glock (GER), BMW, ROWE Racing © DTM

Schnellster in der Nachwuchsserie DTM Trophy war Michael Schrey (GER, 1:55,440) im BMW M4 GT von Hofor Racing by Bonk Motorsport, gefolgt von DTM-Esports-Champion Moritz Löhner (GER, 1:55,818) im Mercedes-AMG GT (CV Performance Group) und dem Dänen Patrik Matthiesen (1:56,020) im Aston Martin Vantage GT von PROsport Racing.

Die Testfahrten werden am Nachmittag fortgesetzt und enden am Donnerstagabend. 


Montag, 3. Mai 2021

Zeiten-Jagd in der Lausitz: letzter offizieller Test der DTM 2021 vor dem Saisonstart

  • Drei Tage intensive Testarbeit: Internationales Starterfeld fast vollständig im Einsatz
  • Ferrari erstmals mit allen drei Fahrern – Flörsch freut sich auf ihr neues Rennauto
  • DTM Trophy steht großem Bruder in Nichts nach: Erstmals mit drei Rennfahrerinnen
  • Nächste DTM-Station: Die ersten beiden Saisonrennen in Monza im Juni  

Sophia Flörsch (Audi, ABT Sportsline) © DTM

Der Countdown zum Saisonstart der DTM 2021 im Juni in Monza läuft: Beim letzten offiziellen Vorsaison-Test von Dienstag bis Donnerstag auf dem DEKRA Lausitzring werden nahezu alle 20 Piloten des internationalen Starterfeldes ihre Runden drehen.

Das Ferrari-Team AF Corse ist erstmals mit allen drei Red Bull-Piloten beim Test dabei. Nick Cassidy (NZL) erlebt seine Premiere als DTM-Fahrer. Der Neuseeländer wird sich das Cockpit des AlphaTauri-Ferrari 488 GT3 Evo mit Formel-1-Fahrer Alex Albon (THA) teilen, während Jungstar Liam Lawson (NZL) die gesamte Saison bestreitet. „Die DTM ist eine gewaltige Meisterschaft. Ich freue mich darauf, unter diesen großen Fahrernamen und großartigen Herstellern dabei zu sein“, so der 19-Jährige, der den 4,570 Kilometer langen Lausitzring bereits aus früheren Formel-4-Zeiten kennt.

Mike Rockenfeller und Vincent Abril: 15 Jahre DTM gegen einen GT-erfahrenen DTM-Rookie

„Ich brauche definitiv noch mehr Runden“, unterstreicht Mike Rockenfeller (GER, ABT Sportsline). Der Champion von 2013 startet in seine 15. DTM-Saison. „Es ist spannend, gerade auf Grund  der Änderungen im technischen Reglement. Ich glaube, dass die DTM ein tolles Jahr hinlegen wird.“ Der zweimalige Champion Marco Wittmann (GER, Walkenhorst Motorsport) sieht das ähnlich: „Durch die verschiedenen Fahrzeugkonzepte wird es auf verschiedenen Strecken unterschiedliche Favoriten geben. Prognosen sind daher umso schwieriger.“ Beim ersten offiziellen Test, Anfang April in Hockenheim, war Wittmann mit 246 Runden der emsigste Fahrer. „Neues Team und ein anderes Fahrzeug – wir müssen das Limit erst entdecken.“

Vincent Abril (Mercedes-AMG Team HRT) ist ein erfahrener GT-Pilot, in der DTM aber ein unbeschriebens Blatt. Umso mehr staunten auch die Medien, als der Monegasse in Hockenheim in der Zeitentabelle meist weit oben auftauchte. „Ich bin schon in vielen Rennserien gestartet, aber die DTM wird ein Highlight, ganz sicher. Als Kind habe ich mir die DTM-Rennen schon immer im Fernsehen angeschaut und war fasziniert, wie eng es in den Rennen zuging.“ Für Abril ist es seit 2012 das erste Mal, bei dem er sich das Cockpit nicht teilen muss. „Das wird interessant. Erstmals muss ich keine Kompromisse eingehen und kann mich ganz allein auf mich konzentrieren.“

Sein Markenkollege Lucas Auer (AUT, Mercedes-AMG Team WINWARD) war in Hockenheim der Schnellste. „Das Wort Test sagt alles. Es gibt überall noch Verbesserungspotenzial, daher sind die Testtage für mich extrem wichtig“, so der fünfmalige DTM-Sieger. „Mein Team, das sind Vollprofis mit riesiger GT-Erfahrung, dazu kommt meine DTM-Erfahrung. Wir haben einen sehr guten Austausch, deshalb bin ich von unserer Kombination überzeugt.“

ABT-Audi-Pilotin Sophia Flörsch muss sich zügeln

Sophia Flörsch (GER), die erste Rennfahrerin in der DTM seit 2012, freut sich auf ihr neues Auto, nachdem sie in Hockenheim noch mit einem Testträger unterwegs war. „Wenn der neue R8 gut marschiert, wird er meine große Liebe“, sagt die 20-Jährige, die einen Audi R8 LMS von ABT Sportsline steuern wird. „Im Vergleich zur Formel 3 muss ich meine Aggressivität an Gas und Lenkrad zügeln“, hat sie aus dem ersten Test mitgenommen. „Auch Fahrhilfen wie ABS und Traktionskontrolle sind für mich noch ungewohnt.“

Der ehemalige Grand-Prix-Pilot Timo Glock (ROWE Racing) wird am Lausitzring erstmals einen BMW steuern, der mit dem Space-Drive-System von Schaeffler Paravan ausgestattet ist, also ohne mechanische Lenksäule auskommt. Auch im Mercedes des zweimaligen Champions Gary Paffett (GBR, Mercedes-AMG Team Mücke) ist das elektronische Lenksystem verbaut.

Glock und Wittmann werden nur am Dienstag und Mittwoch testen, weil ihre beiden BMW-Teams dann vorzeitig zum Renneinsatz an den Nürburgring reisen. Gleiches gilt auch für Gary Paffett und DTM-Vizemeister Nico Müller (SUI, Team Rosberg), die in Monaco gefordert sind. Glocks Teamkollege Sheldon van der Linde greift in der Lausitz nicht ins Lankrad, ebenso wie der Belgier Esteban Muth, der erst vor wenigen Tagen mit T3 Motorsport in die DTM eingestiegen ist. Der Lamborghini Huracán ist jedoch noch nicht einsatzbereit.

Test als Standortbestimmung – weil niemand Schnellster, aber auch nicht Letzter sein will

Die Teams müssen in den sechs Testsessions auch Hausaufgaben für die DTM-Dachorganisation ITR erledigen. Dabei geht es um die passende Mischung des neuen Reifenpartners Michelin sowie um das Evaluieren weiterer Fahrzeugdaten für die sogenannte „Balance of Performance“, kurz BoP, die für eine leistungsgerechte Chancengleichheit der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte von Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie den Neueinsteigern Ferrari, Lamborghini und McLaren sorgen soll. Weil einerseits niemand der Schnellste sein will, aber auch auf keinen Fall am Ende der Zeitenliste auftauchen möchte, dürfte dieser zweite offizielle DTM-Test durchaus eine ernst zu nehmende Standortbestimmung werden.

Beim dreitägigen Test auf dem Lausitzring, südlich von Cottbus gelegen, ist auch die DTM Trophy mit von der Partie. In sechs getrennt von der DTM angesetzten Testsessions geht es auch für die Teams aus dieser erfolgreichen Nachwuchsserie um die optimale Vorbereitung für den Auftakt in Monza. Insgesamt sind 21 FahrerInnen für die Saison eingeschrieben. Während Tim Heinemann (GER) zur Titelverteidigung in den Aston Martin Vantage von PROsport Racing wechselt, stellen sich in der DTM Trophy drei Rennfahrerinnen dem Wettbewerb: Sophie Hofmann (GER, Heide-Motorsport) im Audi R8 LMS, Laura Kraihamer (AUT, True Racing) im KTM X-Bow und Stephane Kox (NDL, Ring-Racing) im Toyota GR Supra.


Freitag, 30. April 2021

ADAC GT Masters in Oschersleben ohne Zuschauer

  • Tickets können umgetauscht oder zurückgegeben werden
  • Umfangreiche Berichterstattung vom neuen TV-Partner NITRO

Foto: Jens Hawrda


Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage findet der Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben (14.–16. Mai) ohne Zuschauer statt. Fans, die bereits Tickets erworben haben, können diese in Karten für eine spätere Veranstaltung umtauschen oder die Tickets zurückgeben. Dank der umfangreichen Live-Berichterstattung des neuen TV-Partners NITRO sind die Fans der Deutschen GT-Meisterschaft auch Zuhause mitten im Geschehen. Am Samstag und Sonntag ab 16.00 Uhr stimmt eine „Countdown“-Vorberichterstattung auf die jeweils 60-minütigen Rennen ein. In einer ausführliche Rennanalyse im Anschluss der Siegerehrung ab 17.45 Uhr werden nochmals die Highlights zusammengefasst. Weitere Analysen und Hintergründe auf den digitalen Kanälen des ADAC GT Masters und der Mediengruppe RTL runden die umfangreiche Berichterstattung ab.

Fans, die bereits Tickets für die Veranstaltung in Oschersleben im Online-Vorverkauf gekauft haben, erhalten in den kommenden Tagen eine E-Mail mit Informationen zum Umtausch in Karten für eine andere ADAC GT Masters-Veranstaltung oder zur Rückgabe der Tickets. In ADAC-Geschäftsstellen oder Eventim-Vorverkaufsstellen gekaufte Tickets können dort zurückgegeben werden. Sollten die entsprechenden Vorverkaufsstellen geschlossen sein, können Ticketkäufer unter der E-Mail-Adresse motorsport@adac.de ihre Tickets umtauschen oder zurückgeben.

ABT-Sportsline stellt Fahrzeugdesign für die DTM vor

Foto: ABT-Sportsline

Bei der Gestaltung der Fahrzeuge haben sich die Designer an den ABT Farben orientiert. Schwarz, Rot und verschiedene Grautöne prägen die Gestaltung der Autos von Mike Rockenfeller und Kelvin van der Linde. Dabei erhält der Südafrikaner zur besseren Unterscheidung eine weiße Front und weiße Außenspiegel, bei Rockenfeller sind diese Teile rot. „Ich habe mein Rennauto vor ein paar Tagen zum ersten Mal live und in seinem finalen Look gesehen – einfach mega, besonders die matte Beklebung“, sagt van der Linde.

Ihre erste Ausfahrt erleben die drei Audi R8 LMS aus dem Hause ABT bei den offiziellen Testfahrten der DTM vom 4. bis 6. Mai auf dem Lausitzring.

Mittwoch, 28. April 2021

Norisring hat alternativen Termin für das DTM-Rennen im Visier

  • Geplanter Termin im Juli aufgrund der Pandemie-Situation nicht umsetzbar
  • Motorsport Club Nürnberg und ITR arbeiten gemeinsam an der Verlegung in den Herbst 

Foto: dtm.com

Das traditionelle DTM-Rennen auf dem Norisring soll in den Herbst verlegt werden. Gemeinsam arbeiten der ausrichtende Motorsport Club Nürnberg (MCN) und die DTM-Dachorganisation ITR an einem alternativen Termin. Der Saisonhöhepunkt kann aufgrund der Pandemie-Situation und der dadurch aktuell fehlenden Genehmigung durch die Stadt Nürnberg nicht wie geplant am ersten Juli-Wochenende durchgeführt werden. Nach dem Auftakt in Monza (18.-20. Juni) war der Norisring ursprünglich als zweiter Lauf (02.-04. Juli) im DTM-Kalender vorgesehen, gefolgt vom DEKRA Lausitzring (23.-25. Juli).

„Wir wollen nicht ein zweites Jahr auf unsere Traditionsveranstaltung am Norisring verzichten. Deshalb lassen wir nichts unversucht und loten gemeinsam mit der ITR bis Ende Mai die Möglichkeiten zur Verlegung in den Herbst aus. Die Stadt Nürnberg hat uns zugesichert, uns dabei wohlwollend zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Schlosser, Vorstandsvorsitzender des Motorsport Club Nürnberg. „In den vergangenen Wochen haben wir den Beginn des aufwändigen Streckenaufbaus mehrfach hinausgeschoben. Jetzt aber mussten wir – die Stadt Nürnberg, die ITR und der MCN – feststellen, dass eine Veranstaltung Anfang Juli aufgrund der vorherrschenden Corona-Lage nicht durchführbar ist.“

Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR, unterstreicht den Schulterschluss mit dem MCN: „Der Norisring markiert ein herausragendes Kapitel der DTM-Historie. Deshalb gehört diese außergewöhnliche Rennveranstaltung in unseren Kalender. Wir versuchen mit allen Beteiligten, diese bedeutende Veranstaltung doch noch in dieser Saison möglich zu machen. Nicht zuletzt werden wir auch an den acht Rennwochenenden für die DTM-Saison 2021 festhalten.“

Samstag, 24. April 2021

Porsche mit Bestzeit beim Vorsaisontest des ADAC GT Masters

  •  Porsche, Mercedes-AMG und Audi auf den ersten drei Positionen
  •  Thomas Preining/Christian Engelhart Gesamtschnellste
  •  Fahrzeuge von sechs Marken am Start

Bestzeit für Engelart/Preining im Porsche beim Vorsaisontest in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Generalprobe geglückt: Das ADAC GT Masters ist in Oschersleben mit dem offiziellen Vorsaisontest in seine 15. Saison gestartet. Schnellster beim einzigen Kräftemessen vor dem Auftaktrennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft an selber Stelle wurde Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (22/A), der zusammen mit Vorjahresmeister Christian Engelhart (34/Starnberg, beide Küs Team75 Bernhard) startet. Knapp dahinter folgte Jules Gounon (26/F, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) im besten Mercedes-AMG und Audi-Sport-Pilot Dries Vanthoor (22/B, Team WRT). Das ADAC GT Masters startet vom 14.–16. Mai in die neue Saison. Alle Rennen werden vom neuen TV-Partner NITRO live und in voller Länge übertragen.

Insgesamt fünf Sessions mit mehr als sechs Stunden Fahrzeit standen bei dem zweitägigen Test auf dem Programm. Dabei legten die 24 Supersportwagen von 18 Teams 3.140 Runden zurück, was einer Distanz von mehr als 11.500 Kilometern entspricht. Thomas Preining, der sich den Porsche mit Vorjahresmeister Christian Engelhart teilt, setzte seine Bestmarke von 1.23,779 Minuten in der letzten Sitzung des Tests. „Es lief sehr gut“, so der Österreicher. „Ich habe mich im neuen Team gut eingelebt und mich auch mit Christian immer besser aufeinander abgestimmt. Wir haben den Test perfekt genutzt, um ein Set-up zu finden, das uns beiden passt. Das Auto läuft super, jetzt freue ich mich auf das Rennwochenende.“

Lediglich elf Tausendstelsekunden langsamer war Ex-Meister Jules Gounon, der im Mercedes-AMG GT3 Evo vom Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing sein Comeback im ADAC GT Masters feiert. „Ich freue mich, wieder zurück in der härtesten nationalen GT-Meisterschaft zu sein“, so der Franzose, der sich beim Test das Fahrzeug mit Constantin Schöll (22/A) teilte. „Wenn man die geringen Abstände sieht, wird deutlich, dass auch in diesem Jahr die Konkurrenz sehr stark ist. Unglaublich, wie eng es an den beiden Tagen zuging.“

Dries Vanthoor kam im schnellsten Audi, in dem er sich mit Charles Weerts (20/B) abwechselt, auf Platz drei. Der Belgier fuhr am Mittwochmorgen mit 1.23,983 Minuten seine Bestzeit. „Wir sind nur am zweiten Tag gefahren, daher waren wir etwas überrascht, gleich so schnell zu sein. Aber die Strecke ist nicht neu für uns und das Team weiß, was es macht. Das war ein guter Start in die Saison für uns, aber ernst wird es erst beim Saisonauftakt.“

Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Toksport WRT) wurden in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 Evo Viertschnellste des Tests. Engel hatte die Saisongeneralprobe mit der Bestzeit in der ersten Sitzung eingeläutet. Platz fünf ging an den Porsche von Klaus Bachler (29/A) und Simona De Silvestro (32/CH, beide Precote Herberth Motorsport). Ihre Teamkollegen Robert Renauer (36/Vierkirchen) und Sven Müller (29/Bingen am Rhein) sowie Vorjahresmeister Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance) sorgten in den einzelnen Trainings für zwei weitere Porsche-Bestzeiten.

Kombiniertes Ergebnis aller Testsessions:

1. Christian Engelhart/Thomas Preining, Küs Team Bernhard, Porsche, 

2. Jules Gounon/Constantin Schöll, Team Zakspeed Mobil KK Racing, Mercedes-AMG, 

3. Charles Weerts/Dries Vanthoor, Team WRT, Audi, 

4. Luca Stolz/Maro Engel, Toksport WRT, Mercedes-AMG, 

5. Jannes Fittje/Dylan Pereira, Küs Team Bernhard, Porsche, 

ADAC GT4 Germany mit Testfahrten in die Saison 2021 gestartet

  •  19 Fahrzeuge von sieben Marken nahmen am offiziellen Test teil
  •  Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed am schnellsten
  •  Internationales Feld mit zwei Damen

Trainingsbestzeit in Oscherleben fuhr Jan Marschalkowski im Mercedes-AMG GT4
Foto: Jens Hawrda

Die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany ist eröffnet. In der Motorsport Arena Oschersleben fanden über zwei Tage die offiziellen Testfahrten der Serie statt. Ausgezeichnete äußere Bedingungen und über sechs Stunden Streckenzeit sorgten für aufschlussreiche Sessions und boten einen Vorgeschmack auf das erste Rennwochenende, das vom 14. bis 16. Mai im Rahmen des ADAC GT Masters-Pakets ebenfalls in Oschersleben stattfindet. Mit dem BMW von Hofor Racing by Bonk Motorsport, dem Audi von T3 Motorsport, dem Porsche von Overdrive Racing und zweimal dem Mercedes-AMG vom Team Zakspeed konnten vier Marken in den fünf Sessions jeweils eine Bestzeit setzen. Zakspeed lag im ausgeglichenen Feld von 19 Fahrzeugen am Ende ganz vorne. Die Rennen der ADAC GT4 Germany sind live und kostenlos bei TVNOW (zukünftig RTL +), Deutschlands führender Streamingplattform, zu sehen.

Die absolute Bestzeit der Testtage ging an Jan Marschalkowski (18/Inning) im Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed. Der aktuelle Champion der Junior-Wertung fuhr in der vierten von fünf Sessions eine Zeit von 1:31,493 Minuten. „Es ist natürlich absolut mega, gleich wieder vorne mitfahren zu können“, erklärt Marschalkowski, der sich das Fahrzeug mit dem Théo Nouet (18/FRA) teilt. „Ich bin aber nicht wirklich zufrieden mit meiner Runde. Es geht auf jeden Fall deutlich schneller. Wir arbeiten noch am Set-up und wollen uns bis zum Rennwochenende weiter steigern. Wir werden top vorbereitet ankommen.“ Auch Teamkollege Nouet war schnell unterwegs. Er schaffte mit 1:31,623 Minuten die zweitbeste Zeit des Tests.

Zweitschnellstes Auto war mit 1:31,725 Minuten der Porsche 718 Cayman GT4 von Overdrive Racing mit Pavel Lefterov (23/BUL) am Steuer. „Ich bin seit 2018 kein Rennen mehr im GT4 gefahren und freue mich auf die Saison in der ADAC GT4 Germany“, so Lefterov, der sich den Porsche mit Stefan Bostandjiev (16/BUL) teilt. „Wir sind ein bulgarisches Team und hoch motiviert. Unser Ziel für die Saison 2021 ist der Junior-Titel für meinen Teamkollegen Stefan. Über die Testtage haben wir uns kontinuierlich gesteigert und eine gute Abstimmung gefunden.“

Platz drei in Oschersleben ging an den Porsche von Phil Hill (19/Mühlheim) und Moritz Wiskirchen (18/Euskirchen, beide Team Allied-Racing). „Ich hatte neue Reifen aufgeschnallt, war aber mit vollem Tank unterwegs. Insofern haben wir mit der dritten Position gar nicht gerechnet“, meint Hill, der auf 1:31,847 Minuten kam. „Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Mein persönliches Ziel in dieser Saison ist eine Pole-Position.“

Ebenfalls schnell unterwegs waren die Allied-Racing-Teamkollegen Dennis Fetzer (19/Busek) und Nicolaj Møller Madsen (29/DNK), die in einem weiteren Porsche eine Zeit von 1:31,853 Minuten erreichten und somit als viertschnellstes Duo aus Oschersleben abreisen. Die Top Fünf komplettierten Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 mit 1:31,886 Minuten.

Mit Gabriela Jílková (26/CZE, Team Zakspeed) und Victoria Froß (30/Leipzig, Besagroup Racing Team) nahmen auch zwei Damen an den Testfahrten der ADAC GT4 Germany teil. „Für mich waren die zwei Tage sehr aufschlussreich“, analysiert Froß. „Ich finde die Serie richtig klasse. Ich habe die ADAC GT4 Germany vorher regelmäßig am Fernseher verfolgt und bin nun richtig stolz und aufgeregt, dieses Jahr mit dabei sein zu können.“

Die Top Fünf der Testtage von Oschersleben

1. Jan Marschalkowski/Théo Nouet, Team Zakspeed, Mercedes-AMG GT4, 

2. Pavel Lefterov/Stefan Bostandjiev, Overdrive Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

3. Moritz Wiskirchen/Phil Hill, Team Allied-Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

4. Dennis Fetzer/Nicolaj Møller Madsen, Team Allied-Racing, Porsche 718 Cayman GT4, 

5. Michael Schrey/Gabriele Piana, Hofor Racing by Bonk Motorsport, BMW M4 GT4, 

Donnerstag, 22. April 2021

Startschuss für die sechste Saison der ADAC TCR Germany

  •  Markenvielfalt mit Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Opel und VW
  •  WTCR-Fahrer Luca Engstler kehrt in die ADAC TCR Germany zurück
  • 16 Fahrer starten in der ADAC TCR Germany 2021

Luca Engstler (Hyundai)
Foto: Jens Hawrda

Die ADAC TCR Germany ist startklar, die sechste Saison der Tourenwagenserie des ADAC kann kommen: Hyundai, Honda, Cupra, Opel, Audi und VW sorgen für Markenvielfalt – und die Herausforderer wollen die Dominanz von Hyundai brechen, nachdem die Südkoreaner in den vergangenen zwei Jahren den Meister gestellt hatten. Bekannte Fahrer wie Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) kehren in die ADAC TCR Germany zurück, dazu sind Neuzugänge aus Litauen, Österreich und Deutschland dabei. Zudem bietet die ADAC TCR Germany erstmals eine Trophy-Wertung für ambitionierte Gentleman-Fahrer. Die Rennen der ADAC TCR Germany werden live und kostenlos bei TVNOW (zukünftig RTL +), Deutschlands führender Streamingplattform, übertragen.

„Die ADAC TCR Germany steht nun schon in der sechsten Saison für Tourenwagensport, wie er sein sollte: hart aber fair und das mit einen interessanten und abwechslungsreichen Feld mit sechs verschiedenen Marken. Fünf Teams starten in diesem Jahr erstmals in eine komplette Saison in der Serie, wir freuen uns auf spannende und ausgeglichene Rennen“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Gleich vier Fahrer und Tourenwagen von zwei Marken schickt das Team Wimmer Werk Motorsport ins Rennen. 2020 waren die Österreicher in Hockenheim und auf dem Red Bull Ring als Gäste dabei – nun greift das Team mit drei Cupra León Competición und einem Audi RS3 LMS an. Audi-Fahrer Peter Gross und die beiden Cupra-Piloten Christian Voithofer und Günter Benninger (alle Österreich) werden in der Trophy-Wertung geführt, mit dem Italiener Eric Scalvini (26) hat Wimmer Werk Motorsport zudem einen Fahrer mit einem Cupra für die Gesamtwertung im Rennen.

Neu sind zudem Robin Jahr (30, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau) und Patrick Sing (28, Crailsheim, RaceSing), beide starten im Hyundai i30 N TCR. Das Team NordPass geht mit Neueinsteiger Jonas Karklys (31, Litauen) ins Rennen, Lubner Motorsport bringt mit seinem Fahrer Philipp Regensperger (22, Neumarkt St. Veit) den Opel Astra TCR zurück in die ADAC TCR Germany. Marcel Fugel (20, Chemnitz) kehrt ebenfalls zurück: Der Champion der Honda Junior Challenge startet erneut im Honda Civic TCR – er absolviert aber erstmals eine Saison ohne seinen Bruder Dominik, der 2021 im ADAC GT Masters starten wird.

Geballte Hyundai-Power schickt derweil Engstler Motorsport ins Rennen. Luca Engstler, Vizemeister der Saison 2018 und mittlerweile in der WTCR aktiv, wird die komplette Saison in der deutschen Serie absolvieren und hat „noch eine Rechnung offen“. Nico Gruber (19, Österreich), 2020 bereits Rennsieger, ist ebenfalls für Engstler dabei. Dazu kommen zwei Neuzugänge: Martin Andersen (26, Dänemark) und Routinier Roland Hertner (61, Heilbronn), der ebenfalls in der Trophy-Wertung angreifen wird.

Auf den VW Golf GTI TCR setzen Szymon Ladniak (18, Polen, JP Motorsport) und René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger). Albert Legutko (21, Polen, Albert Legutko Racing) ist erneut im Honda Civic TCR unterwegs.

Motorsportfans können sich auf 350 PS starke Tourenwagen freuen, die mit Einheitsreifen aus dem Hause Yokohama fahren werden. Auch die Honda Junior Challenge wird in diesem Jahr erneut ausgefahren. Der Sieger dieser Nachwuchswertung erhält am Saisonende einen neuen Honda Civic.

Mittwoch, 21. April 2021

Nachwuchsserie DTM Trophy mit mindestens 21 seriennahen GT-Sportwagen

  •  Vorläufige Starterliste: elf Teams mit sieben Marken eingeschrieben
  •  Erstmals zwei Fahrerinnen: Sophie Hofmann im Audi, Laura Kraihamer im KTM
  •  Premiere: alle Rennen live auf SPORT1, SPORT1+ und in den digitalen Kanälen
  •  An sieben Wochenenden: DTM Trophy startet im Juni in Monza in ihre zweite Saison   

DTM Trophy: Mit großem Starterfeld in die zweite Saison © DTM


Mit mindestens 21 seriennahen GT-Sportwagen startet die DTM Trophy in ihre zweite Saison. Zwei Monate vor dem Saisonauftakt der Nachwuchsserie vom 18. bis 20. Juni im italienischen Monza stehen elf Teams in der vorläufigen Starterliste, die Fahrzeuge von sieben Herstellern einsetzen. Aus dem Fahrerfeld ragen mit Sophie Hofmann (GER) und Laura Kraihamer (AUT) zwei Fahrerinnen heraus, noch aber haben nicht alle Teams ihre Fahrer benannt.

Sieben Rennwochenenden umfasst die DTM Trophy 2021 und somit einen Lauf mehr als die erfolgreiche Premieren-Saison. Nicht nur das zusätzliche Rennwochenende, sondern auch die neue Partnerschaft mit Deutschlands führender 360-Grad-Sportplattform SPORT1 erhöhen die Attraktivität der Serie. Präsentiert vom Automobilclub von Deutschland (AvD), werden die Rennen auf allen Kanälen des Senders mit Sitz in Ismaning live und in Highlights ausgestrahlt: auf beiden TV-Kanälen SPORT1 und SPORT1+ sowie über das Webportal SPORT1.de und über die Facebook-Seite SPORT1 Motorsport. Zudem können über das DTM-eigene Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) neben den Rennen auch Trainings- und Qualifying-Sessions weltweit live verfolgt werden, auch via Smartphone.

DTM Trophy wie die DTM: ein Fahrer je Rennwagen als Alleinstellungsmerkmal

„Ein Fahrer, ein Rennwagen – das ist wie in der DTM auch ein Alleinstellungsmerkmal der DTM Trophy. Das garantiert puren Rennsport, mit einem offenen Schlagabtausch ohne Taktieren vom Start bis zur Zielflagge“, erklärt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Die DTM Trophy ist ein wesentlicher Teil unserer DTM-Plattform, die gemeinsam mit der DTM als Top-Event sowie DTM Classic, DTM Electric und DTM Esports für Zuschauer, Fans und Partner eine attraktive Bühne mit faszinierendem Motorsport darstellt.“

Die Markenvielfalt der DTM Trophy wächst weiter: Mit Neuzugang Aston Martin sowie Audi, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota sind erstmals seriennahe GT-Sportwagen von sieben Automobil-Herstellern vertreten. „Eine weitere Marke, ein Rennwochenende mehr und dazu SPORT1 als TV-Partner – die DTM Trophy entwickelt sich erfreulich positiv und macht zu ihrer zweiten Saison einen wichtigen Schritt nach vorne. Die DTM Trophy ist das Leistungszentrum der DTM, das Sprungbrett zur Top-Liga“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. „Die DTM Trophy 2021 garantiert spannende Rennen. Das ist prima für die Zuschauer zuhause an den Bildschirmen und an der Rennstrecke, wenn hoffentlich bald wieder Besucher erlaubt sind.“

Für Fahrer und Teams der DTM Trophy stehen vom 04. bis 06. Mai offizielle Testfahrten auf dem DEKRA Lausitzring auf dem Programm.

Deutsche GT-Meisterschaft 2021 überzeugt mit starkem Feld und hochkarätigen Fahrern

  •  31 GT3-Sportwagen von 20 Teams und sieben Marken für die Saison 2021
  •  Fahrerfeld mit rund 30 Profis kämpft um Siege und Titel
  •  TV-Übertragungen bei Mediengruppe RTL mit kompetenten Kommentatoren und Experten

Foto: Jens Hawrda


Ein starkes Feld, hochkarätige Fahrer und Markenvielfalt mit sieben Herstellern: Das ADAC GT Masters überzeugt für die 15. Saison, in der es erstmals um den Titel des Internationalen Deutschen GT-Meisters geht, mit einem starken Paket. Beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg präsentierten ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, ADAC Vorstand Lars Soutschka und ADAC Motorsportchef Thomas Voss am Dienstag das ADAC GT Masters 2021. Insgesamt 31 Supersportwagen von 20 Teams und sieben unterschiedlichen Marken planen in diesem Jahr an den Start zu gehen. Die Fahrzeuge von Audi, BMW, Corvette, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche sind mit mehr als 30 Profi-Fahrern hochkarätig besetzt. Der neue TV-Partner NITRO, der ab diesem Jahr alle Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft live überträgt, stellte ebenfalls seine Pläne vor.

 „Die Fans können sich auch in diesem Jahr auf ein tolles Starterfeld in der Deutschen GT-Meisterschaft freuen“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Ein Teilnehmerfeld in dieser Größe und Stärke ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich und unterstreicht die weiter steigende Attraktivität der Serie. Wir freuen uns auf eine spannende Debütsaison der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft. Unser neuer TV-Partner NITRO spielt dabei eine wichtige Rolle und ist mit einem kompetenten Team gut aufgestellt.“

Honda NSX GT3
Foto: Jens Hawrda


„Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr die wohl stärkste GT-Sprint-Serie in Europa. Die Qualität des Starterfeldes sowie die Anzahl der Fahrzeuge und Marken suchen ihresgleichen. Mit den Liveübertragungen bei NITRO und der Zusammenarbeit mit der Mediengruppe RTL haben wir großartige Möglichkeiten und werden in diesem Jahr noch mehr Fans begeistern. Unser Anspruch ist klar: Das ADAC GT Masters soll die beste GT-Sprintserie in Europa sein“, sagt ADAC Vorstand Lars Soutschka.

NITRO setzt auf Team mit viel Motorsport-Expertise

In Oschersleben präsentierte auch NITRO sein On-Air-Team. Das Quartett vor der Kamera punktet mit jahrelanger Erfahrung in der Sportberichterstattung und auch mit viel Know-how im aktiven Rennsport. Moderatorin Eve Scheer begrüßt zukünftig die Zuschauer und führt durch die Live-Übertragungen des ADAC GT Masters bei NITRO. Komplettiert wird die Präsentation von Nico Menzel, kommentiert werden die Rennen vom ehemaligen Rennfahrer Dirk Adorf. Die Reporterin und Moderatorin Anna Nentwig vervollständigt das TV-Team. Die Liveübertragungen von NITRO starten in diesem Jahr um 16 Uhr und damit später als gewohnt. Rennstart ist samstags und sonntags immer um 16.30 Uhr, nur am Red Bull Ring und am Lausitzring beginnen die Rennen zu einer anderen Zeit. Neben NITRO wird auch der Nachrichtensender n-tv weiterhin über das ADAC GT Masters berichten.

NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: „Gemeinsam mit Europas größtem Mobilitätsclub freuen wir uns ab der kommenden Saison des ADAC GT Masters auf ein beispielloses Motorsportpaket. Dabei ist unsere On-Air-Crew Ausdruck der starken Motorsport-Kompetenz der Mediengruppe RTL: Hier kommen journalistische Expertise und echte Renn-Erfahrung zusammen. Ob 56 Siege in der ‚Grünen Hölle‘, 20 Jahre Moderationserfahrung in diversen Rennserien oder der Eifer eines jungen Motorsport-Nachwuchstalents – in unserem Team steckt jede Menge Begeisterung für diesen außergewöhnlichen Sport.“

Bunte Markenvielfalt im Feld des ADAC GT Masters

Mit neun eingeschriebenen Fahrzeugen ist der Audi R8 LMS erneut der bei den Rennställen beliebteste Rennwagen im ADAC GT Masters. Die ehemaligen Meisterteams Montaplast by Land-Motorsport und Rutronik Racing by Tece vertrauen ebenso auf zwei der Mittelmotorsportwagen wie die belgische Mannschaft Team WRT. Jeweils einen R8 LMS betreuen Car Collection Motorsport sowie die Rückkehrer Yaco Racing und Phoenix Racing. Dazu plant auch Aust Motorsport den Einsatz von einem Audi.

BMW M6 GT3
Foto: Jens Hawrda

Auf jeweils sieben Rennwagen kommen Lamborghini mit dem Huracán GT3 Evo und Porsche mit dem Vorjahresmeisterauto 911 GT3 R . Das Aufgebot der „Elfer“ führen die Titelverteidiger SSR Performance an, die wie im Vorjahr ein Auto einsetzen. Jeweils zwei 911 GT3 R kommen vom Küs Team Bernhard und Precote Herberth Motorsport. MRS GT-Racing kehrt nach mehreren Saisons mit anderen Marken wieder in die Reihe der Porsche-Teams zurück und startet genau wie Neueinsteiger Team Joos Sportwagentechnik mit einem der Boxermotor-Boliden. Die Lamborghini verteilen sich auf zwei Rennställe: Das österreichische GRT Grasser Racing Team baut sein Aufgebot aus und setzt gleich vier Huracán GT3 Evo ein. T3 Motorsport setzt im ersten Jahr auf drei Lamborghini Huracán.


Mercedes-AMG schickt vier Autos in die Rennen. Mit zwei der bulligen V8-Sauger tritt das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing an, Toksport WRT und das Mann-Filter Team Landgraf HTP-WWR mit jeweils einem. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Starterfeld von einem BMW M6 GT3, einem Honda NSX GT3 Evo und einer Corvette C7 GT3-R. Während der BMW mit Schubert Motorsport von einem der erfahrensten Teams betreut wird, steigt das Profi-Car Team Honda aus der ADAC TCR Germany in die Deutsche GT-Meisterschaft auf. Callaway Competition, das erfolgreichste Team in der Geschichte der Serie, arbeitet noch daran, auch in diesem Jahr die eigenentwickelte Corvette einzusetzen.

Fahrer mit Rang und Namen

62 Piloten aus mehr als zehn Ländern, darunter acht ehemalige Meister und mehr als 30 Profis – das internationale Starterfeld des ADAC GT Masters überzeugt nicht nur mit Quantität, sondern auch mit Qualität. Gleich zwei Champions hat SSR Performance in seinen Reihen: An der Seite von Titelverteidiger Michael Ammermüller gibt Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet, Meister 2018, ein Comeback in der Deutschen GT-Meisterschaft. Für das Küs Team Bernhard starten Christian Engelhart, der zweite Titelverteidiger, und Porsche-Werksfahrer Thomas Preining. Precote Herberth Motorsport tritt unter anderem mit Robert Renauer, dem Champion von 2018, und der Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro, der einzigen Dame im Feld, an. Die Ex-Champions Christopher Haase, Christopher Mies (beide Montaplast by Land-Motorsport) und Patric Niederhauser (Phoenix Racing) starten für Audi. Jules Gounon, Titelträger 2017, kehrt mit Zakspeed in die Serie zurück. Knapp der Hälfte der insgesamt 60 Fahrer konnte in der Vergangenheit bereits ein ADAC GT Masters-Rennen gewinnen. Im Feld vertreten sind auch sieben Fahrer mit Formel-1-Erfahrung: Während Audi-Fahrer Markus Winkelhock bereits Grand-Prix-erfahren ist, waren Ammermüller, Bortolotti, Perera, De Silvestro und Mercedes-AMG-Fahrer Raffaele Marciello sowie Marco Holzer (Team Joos Sportwagentechnik) bereits als Testfahrer in der Königsklasse des Motorsports im Einsatz.


Neuer Partner für das ADAC GT Masters

In Oschersleben stellte das ADAC GT Masters auch einen neuen Partner vor. Das Wassertechnologieunternehmen BWT setzt sich in der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft zusammen mit dem ADAC für mehr Nachhaltigkeit an den Rennstrecken ein. Getreu der Botschaft „Change the world, sip by sip“ wird das Fahrerlager bei der langfristigen Partnerschaft zwischen BWT und dem ADAC GT Masters zu einer „Bottle Free Zone“ werden. Das Ziel: unnötige Transporte von Trinkwasser zu reduzieren und zugleich auf die Verwendung von Einwegflaschen zu verzichten. Zuschauer und Teams können zukünftig im Fahrerlager Einwegflaschen gegen wiederbefüllbare Wasserbehälter von BWT eintauschen, die an BWT-Wasserspendern aufgefüllt werden können.

ADAC GT4 Germany 2021 begeistert mit Markenvielfalt

  •  Abwechslungsreiches Feld mit sieben Marken für die dritte Saison der ADAC GT4   Germany
  •  Insgesamt 14 Teams für die gesamte Saison eingeschrieben
  •  Fünf Rennställe geben 2021 ihr Seriendebüt
Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany startet mit einem interessanten und abwechslungsreichen Feld in ihre dritte Saison. Insgesamt 14 Teams haben Sportwagen von sieben Marken eingeschrieben: Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche – in der Serie ist das Who-is-Who des Sportwagenbaus vertreten. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests präsentierte die ADAC GT4 Germany ihr 20 Sportwagen starkes Feld am Dienstag in der Motorsport Arena Oschersleben. Dort findet vom 14. bis 16. Mai auch der Saisonstart statt. Die Rennen der ADAC GT4 Germany sind live und kostenlos bei TVNOW (zukünftig RTL +), Deutschlands führender Streamingplattform, zu sehen.


„Die ADAC GT4 Germany startet mit einem abwechslungsreichen Feld von renommierten Sportwagenmarken in ihre dritte Saison. Teams aus dem ADAC GT Masters nutzen verstärkt die Möglichkeit, sich auch in der ADAC GT4 Germany zu engagieren und Nachwuchstalente steigen aus der GT4 in die Internationale Deutsche GT-Meisterschaft auf. Das zeigt, dass unser Konzept gut angenommen wird und funktioniert“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Mit acht Nennungen ist der Porsche 2021 das numerisch am stärksten vertretende Fahrzeug. Die Vorjahressieger der Fahrer- und Team-Wertung Allied-Racing setzen erneut drei 718 Cayman GT4 ein. Champion Nicolaj Møller Madsen (28/DNK) hat bei seiner geplanten Titelverteidigung einen neuen Teamkollegen an der Seite: Dennis Fetzer (19/Buseck), der 2020 Platz sieben in der Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany holte. Ebenfalls auf den Porsche vertraut das KÜS Team Bernhard des zweimaligen Le-Mans-Siegers Timo Bernhard. Mit dem Black Falcon Team Textar und Overdrive Racing aus Bulgarien geben zwei Porsche-Rennställe ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany. Das Team Buchbinder Rent-a-Car startete 2020 noch als Team Lillestoff und setzt nun ebenfalls auf einen Porsche für die amtierenden Trophy-Champions Stephan Grotstollen (52/Langenhagen) und Georg Braun (50/Pfullingen).

Das Team Zakspeed baut sein Engagement in der ADAC GT4 Germany aus und bringt nun zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start. Am Steuer bilden der aktuelle Junior-Meister Jan Marschalkowski (18/Inning) sowie der Champion der GT4 European Series Théo Nouet (18/FRA) ein vielversprechendes Duo. Zakspeed-Pilotin Gabriela Jilkova (26/CZE) ist eine von zwei Damen im Feld der ADAC GT4 Germany 2021. Victoria Froß (30/Leipzig) teilt sich einen Mercedes-AMG mit Franjo Kovac (66/HRV) vom Neueinsteiger-Team Besagroup Racing. Serien-Rückkehrer Leipert Motorsport bietet ebenfalls einen Mercedes-AMG auf.

Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) gehen als Vize-Champions in die Saison 2021 und sind weiterhin im BMW M4 GT4 unterwegs. Auf dasselbe Modell setzen auch die Neueinsteiger von Schubert Motorsport.

T3 Motorsport verdoppelt das Engagement und bringt 2021 nun zwei Audi in der ADAC GT4 Germany an den Start. Hier greift mit Oliver Mayer (63/Ingolstadt) der Trophy-Champion der Saison 2019 ins Lenkrad. Hella Pagid - Racing One ist ebenfalls wieder mit einem Rennwagen aus Ingolstadt unterwegs. Neu mit dabei ist auch Razoon - more than Racing. Der Rennstall aus Österreich kommt mit einem KTM X-Bow GT4, dem Meisterauto aus der Saison 2019, in die ADAC GT4 Germany. Für britisches Flair sorgt Dörr Motorsport. Die Frankfurter vertrauen in der ADAC GT4 Germany neben einem McLaren 570S GT4 erstmals auch auf einen Aston Martin Vantage GT4. Mit Andreas Wirth (36/Heidelberg) sitzt hier ein achtfacher Laufsieger aus dem ADAC GT Masters im Cockpit.

Montag, 19. April 2021

Team Buchbinder Rent-a-Car startet mit Porsche 718 Cayman in der ADAC GT4 Germany

  •  Rennstall von Stephan Grotstollen und Georg Braun tritt unter neuem Namen an
  • Team wechselt vom BMW M4 GT4 auf den Porsche 718 Cayman GT4

                                               Der Porsche 718 Cayman GT4 vom Team Buchbinder Rent-a-Car
                                                                  (Foto: Team Buchbinder Rent-a-Car)

Neuer Name, neuer Rennwagen und ein bewährtes Team. Die Vorjahressieger der Trophy-Wertung Stephan Grotstollen (52/Langenhagen) und Georg Braun (50/Pfullingen) festigen in der Saison 2021 ihr Engagement in der der ADAC GT4 Germany. „Wir werden dieses Jahr als Team Buchbinder Rent-a-Car in der ADAC GT4 Germany starten“, erklärt Grotstollen, der neben Braun gleichzeitig auch Teamchef ist. „Es ist für uns eine sehr große Ehre, diesen bekannten Namen vertreten zu dürfen. Wir sind mächtig stolz, dass Buchbinder Rent-a-Car sich bei ihrer Rückkehr in den Motorsport für unser Team entschieden hat.“

Der Rennstall von Grotstollen und Braun wurde vor der Saison 2020 gegründet und war im vergangenen Jahr noch als Team Lillestoff mit einem BMW M4 GT4 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Dieses Jahr wird nun mit einem Porsche 718 Cayman GT4 Gas gegeben. „Ich war in der Vergangenheit schon mit diversen Porsche auf der Rennstrecke unterwegs“, so Grotstollen, der bereits den Porsche Sports Cup gewann. „Die ersten Tests mit dem GT4-Cayman haben uns überzeugt, sodass wir dem Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany in Oschersleben regelrecht entgegenfiebern. Wir fühlen uns technisch richtig gut aufgestellt.“

Unverändert bleibt das Fahreraufgebot. Mit Grotstollen und Braun greifen weiterhin die beiden Teamchefs selbst ins Lenkrad. Das Duo hat in den vergangenen beiden Jahren sein Potenzial in der ADAC GT4 Germany eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach Platz zwei 2019 konnte in der Saison 2020 der Titel in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany eingefahren werden. „Die Titelverteidigung ist natürlich ein Ziel für 2021“, stellt Grotstollen klar. „Auch in der Gesamtwertung würden wir gerne noch weiter nach vorne fahren und uns immer weiter verbessern.“

Grotstollen und Braun fühlen sich in der ADAC GT4 Germany von Beginn an richtig wohl. „Die Serie hat ein super Format, beispielsweise in Bezug auf den Fahrerwechsel zu Rennmitte. Das hat sogar ein wenig Langstrecken-Flair, da eine Taktik-Komponente zum Tragen kommt“, beschreibt Grotstollen. „Insgesamt ist die ADAC-Plattform richtig professionell aufgestellt. Gerade für unser Team, das hier einen großen namhaften Hauptsponsor vertritt, ist dies natürlich sehr wichtig. Wir planen langfristig mit der ADAC GT4 Germany und wollen unser Engagement im Motorsport in den kommenden Jahren weiter ausbauen.“

Buchbinder Rent-a-Car ist eine bekannte Größe im Rennsport. In der Vergangenheit gingen beispielsweise schon der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen, Formel-E-Fahrer René Rast und auch Skisprung-Legende Sven Hannawald im ADAC GT Masters für den Autovermieter an den Start. „Wir freuen uns auf das Comeback von Buchbinder Rent-a-Car bei den Rennserien des ADAC und auf unseren Auftritt in der GT4 Germany, und bedanken uns bei Buchbinder und Wolfgang Neumann, dem Geschäftsführer der Europcar Mobility Group Germany", sagt Stephan Grotstollen.

Markus Winkelhock startet mit Car Collection Motorsport im ADAC GT Masters

  •     Ex-Formel-1-Pilot wird Teamkollege von Florian Spengler
  •     Rennstall vertraut weiterhin auf Audi
  •     Fünfte komplette Saison des Teams im ADAC GT Masters

Das Team aus Hessen setzt weiterhin auf den Audi R8 LMS
(Urheber: Siegerdesigns)

Erfahrenes Schwabenduo für Car Collection Motorsport im ADAC GT Masters: Der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (40/Berglen-Steinach) führt das Aufgebot des hessischen Rennstalls an und teilt sich seinen Audi R8 LMS in der Deutschen GT-Meisterschaft mit Rückkehrer Florian Spengler (33/Ellwangen). Das ADAC GT Masters startet in der kommenden Woche in Oschersleben mit dem offiziellen Vorsaisontest in die neue Saison, das erste Rennwochenende findet an selber Stelle vom 14.–16. Mai statt. Der neue TV-Partner NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge.


Audi-Sport-Fahrer Winkelhock, FIA-GT1-Weltmeister von 2012 und dreimaliger Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, bringt mit seiner langjährigen Rennerfahrung viel Know-how zu Car Collection. „Ich bin absolut happy, diese Saison im ADAC GT Masters zusammen mit Florian Spengler anzugreifen“, sagt der Deutsche. „Nicht nur fahrerisch, sondern auch menschlich bilden wir eine super Fahrerpaarung. Wir kennen beide den Audi R8 LMS GT3 sehr gut, was schon mal beste Voraussetzungen sind.“

Teamkollege Florian Spengler startete 2011 erstmals im ADAC GT Masters und kehrt nun nach einer Saison Pause zurück. Der 33-Jährige wird erstmals als Bronze-Pilot eingestuft und rechnet sich Chancen in der Pirelli-Trophy-Wertung aus. „2020 war ein Einsatz mit einem Porsche beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und dem Sieg in der SP7-Klasse das einzige Rennerlebnis für mich. Deshalb kann ich die diesjährige Saison des ADAC GT Masters kaum erwarten“, so Spengler. „Durch eine Statusänderung bei der FIA darf ich nunmehr auch um die Pirelli-Trophy-Wertung kämpfen. Die Schwabenkonstellation mit Markus Winkelhock war schon für letztes Jahr geplant, umso glücklicher bin ich, dass es für diese Saison nun klappt. Wir haben die Auszeit genutzt, uns intensiv vorbereitet und sind guter Dinge, so dass es von uns aus losgehen könnte.“

Car-Collection-Teamchef Peter Schmidt freut sich über seine neue Fahrerpaarung: „Es ist toll, dass Florian ins ADAC GT Masters zurückkehrt. Dass er sich wieder für uns entschieden hat, freut uns dabei besonders. Mit Markus hat er einen sehr erfahrenen und schnellen Piloten an seiner Seite, und beide werden sich gut ergänzen. Wir können die anstehenden Testtage und den Saisonauftakt nun kaum noch erwarten.“


Sonntag, 18. April 2021

Oettinger setzt erneut auf René Kircher und den VW Golf GTI TCR

  • Oettinger und der 20-jährige Kircher setzen ihre Zusammenarbeit fort
  • Kirchers Ziel ist der Gewinn der Honda Junior Challenge

René Kircher startet erneut im Oettinger-Golf in der ADAC TCR Germany
Foto: ADAC-Motorsport

René Kircher (20, Hünfeld) und das Volkswagen Team Oettinger setzen ihre Zusammenarbeit fort und gehen in ihre zweite gemeinsame Saison in der ADAC TCR Germany. Der 20-Jährige aus Hünfeld wird erneut im VW Golf GTI TCR starten. Nachdem er im Jahr 2020 Zweiter in der Honda Junior Challenge wurde, ist es nun sein klares Ziel, die Nachwuchswertung zu gewinnen. Beginn der Saison ist in einem Monat in der Motorsport Arena Oschersleben (14. bis 16. Mai).

„Auf meine bisherigen Erfolge will ich in der neuen Saison aufbauen“, sagt René Kircher. Seit 2019 sammelt Kircher, der seit sechs Jahren als Rennsportler vom ADAC Hessen-Thüringen gefördert wird, wichtige Erfahrungen in der ADAC TCR Germany.

Kirchers bestes Ergebnis im Vorjahr war ein vierter Platz beim zweiten Lauf in Hockenheim, er überzeugte mit Konstanz und schied nur in einem Rennen aus. In der Gesamtwertung war Kircher letztlich Sechster, in der Honda Junior Challenge musste sich der Hesse nur Marcel Fugel (20, Chemnitz) geschlagen geben. In dieser Nachwuchswertung trennten Kircher sechs Punkte von seinem Chemnitzer Rivalen Fugel.

Die Oettinger-Teamchefs, Rüdiger Völkner und Bernd Kircher (Vater von René), blicken ebenfalls optimistisch und mit großer Vorfreude auf die neue Saison in der Tourenwagenserie des ADAC. „René hat uns von Anfang an begeistert“, sagt Rüdiger Völkner: „Seine Professionalität und Fairness zeichnen ihn aus. Wir freuen uns, ihn wieder im Cockpit des Oettinger GTI TCR zu haben. Er ist für uns ein Talent, das wir gerne fördern.“

Ein optisches Highlight setzt das Team ebenfalls: Der VW Golf GTI TCR wurde erneut aufwendig foliert in einem leuchtenden Weiß mit schwarzen, roten und gelben Accessoires. „Da haben wir uns ein wenig ausgetobt“, sagt Völkner lächelnd.