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| Der Australier Max Stauffer hat das Fahrerangebot aus Europa für die EURO MOTO sofort angenommen. Foto: Dino Eisele |
Der Job mit der „Pocket Rocket“ ist erledigt. Max Stauffer verabschiedet sich aus der EURO MOTO Sportbike-Klasse und startet ab dem Rennwochenende in Assen in der Supersport-Kategorie. Dort übernimmt der Australier im Team Apreco-Yamaha künftig die Yamaha R9.
Für den 22-Jährigen ist es der nächste Schritt in einem Jahr voller Veränderungen. Mit dem Umzug von Australien nach Europa begann für Stauffer ohnehin ein neues Kapitel. Inzwischen hat sich der Sohn des ehemaligen australischen Superbike-Champions Jamie Stauffer nicht nur an das Leben fernab der Heimat gewöhnt, sondern auch an kleinere Motorräder.
Nach Jahren auf der leistungsstarken Superbike-Yamaha R1 in Australien musste sich Stauffer in Europa auf die deutlich kleinere Yamaha YZF-R7 einstellen. Hohe Kurvengeschwindigkeiten, weniger Motorleistung und ein völlig anderer Fahrstil verlangten dem Australier einiges ab. Die Eingewöhnungszeit war kurz, dennoch sammelte er in fünf der bisherigen sieben Rennen Punkte und erfüllte seine Aufgabe im Entwicklungsprogramm.
Dieses ist nun abgeschlossen. Stauffer wechselt auf die R9. Rückblickend auf die letzten Monate sagt er: „Der Wechsel von der R1 in Australien auf die R7 in Europa war definitiv keine einfache Umstellung, aber ich habe jede Runde mit dieser kleinen ‚Pocket Rocket‘, wie ich die R7 gerne nenne, genossen. Jetzt freue ich mich riesig darauf, auf die R9 zu steigen. Dirk und Lennox haben bereits gezeigt, wie konkurrenzfähig dieses Motorrad ist.“
Auch Apreco-Teamchefin Corine Brandhorst zieht ein positives Fazit der gemeinsamen Testphase: „Wir konnten Yamaha ein wertvolles Feedback zum neuen Modelljahr der R7 (2026) liefern, das in die finale Entwicklung für die offizielle Markteinführung 2027 einfließen wird. Jetzt freue ich mich, Max die Möglichkeit zu geben, die Saison auf der R9 beenden zu können. Gleichzeitig möchte ich mich bei der EURO MOTO-Organisation für die Unterstützung während der Testphase und die unkomplizierte Umsetzung des Wechsels in die Supersport-Kategorie bedanken.
