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| Thierry Vermeulen, Ferrari #69 Foto: Jens Hawrda |
Für den sechsten Lauf der DTM-Saison 2026 reist Emil Frey Racing an den Nürburgring, und das Schweizer Team trägt dabei besonders gute Erinnerungen im Gepäck: Im vergangenen Jahr platzte dort der Nürburgring-Fluch und das Team feierte seinen ersten DTM-Doppelsieg. Mit Matteo Cairoli und Thierry Vermeulen will Emil Frey Racing an diese starke Leistung anknüpfen. Der Nürburgring, mitten in der Eifel gelegen, ist wohl Deutschlands bekannteste Rennstrecke. Auch wenn die DTM die Kurzanbindung auf dem Grand-Prix-Kurs fährt, ist das Wochenende eines der Highlights im DTM-Kalender und verspricht in dieser entscheidenden Phase der Saison hochklassigen Motorsport vor einem leidenschaftlichen Publikum.
Die vergangenen zwei Rennwochenenden haben Emil Frey Racing vor Herausforderungen gestellt. In Oschersleben fehlte trotz starker Boxenstopps die nötige Pace, um vorne mitzufahren, während das Wochenende in Magny-Cours von Beginn an durch Balanceprobleme geprägt war. Das Team hat seitdem in der Rennwerkstatt in Safenwil die Daten gründlich analysiert und geht mit neuen Erkenntnissen an den Nürburgring. Matteo Cairoli, der zuletzt in Oschersleben seine Rückkehr an die Strecke nach acht Jahren feierte und trotz schwieriger Bedingungen kämpferisch blieb, hat am Nürburgring klare Ambitionen. Teamkollege Thierry Vermeulen will ebenfalls in beiden Rennen möglichst viele Punkte einfahren.
Gefahren wird am Nürburgring die kurze Variante der Grand-Prix-Strecke. Diese verspricht viel Action im technischen Teil der AMG-Arena, beim Anbremsen der Kurzanbindung sowie bei Überholmanövern aus dem Windschatten vor der Veedol-Schikane. Ein Kurs, der sowohl fahrerisches Können als auch präzise Fahrzeugabstimmung belohnt.
In der Teamwertung liegt Emil Frey Racing auf Platz 3 mit 160 Punkten. Der Rückstand auf das führende Winward Racing beträgt 45 Punkte. Der sechste von insgesamt acht Saisonläufen am Nürburgring bietet die nächste Möglichkeit, wieder Boden gutzumachen.
Fahrerstimmen zum kommenden Rennwochenende am Nürburgring
Matteo Cairoli (Italien)
„Ich hoffe, dass sich die Situation ab dem Nürburgring ändern wird. Ich bin nach wie vor noch sehr motiviert, da wir bereits starke Ergebnisse hatten. Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft von Emil Frey Racing, und wir müssen nun alle am gleichen Strang ziehen, um weiter um die Meisterschaft kämpfen zu können. Sicherlich wird es nicht einfach, aber ich hoffe, wir sind wieder dort, wo wir hingehören - nämlich auf die Spitzenplätze.“
Thierry Vermeulen (Niederlande)
„Ich freue mich schon sehr auf die DTM am Nürburgring, da es sich ein bisschen wie ein Heimrennen anfühlt, da der Ring nicht weit von der holländischen Grenze liegt. Die Kurzanbindung ist immer ein spannendes Streckenlayout und es kommen immer zahlreiche Fans. Wir hatten zuletzt ein paar sehr schwierige Rennen und klar ist es etwas frustrierend. Umso wichtiger ist es nun, dass wir besonders den Mechanikern endlich mal ein gutes Ergebnis liefern, denn sie arbeiten so hart die ganze Zeit.“
