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Donnerstag, 4. Juni 2026

ADAC GT4 Germany: Springob: „Die ADAC GT4 Germany ist weltweit führend“

#4 Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok / Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo / COSY Racing by ESM
Foto: ADAC-Motorsport

Jan Philipp Springob zählt nicht nur zu den bekanntesten Piloten der ADAC GT4 Germany, sondern hat auch abseits der Rennstrecke so einiges drauf. Der Aston Martin-Fahrer erläutert, warum er sich seit 2019 in der Serie wohlfühlt.

Jung, schnell und einer der absoluten Sympathieträger im Fahrerlager der ADAC GT4 Germany: Jan Philipp Springob (Olpe) ist nicht nur einer der ganz großen Player in der GT4-Serie des ADAC, sondern auch extrem erfolgreich unterwegs. Das zeigte der 25-Jährige direkt schon beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring, als er gemeinsam mit Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 das Sonntagsrennen gewann und aktuell auf Platz drei der Tabelle liegt.

„Alleine schon wegen des Triumphs im Sonntagsrennen sind wir mit dem Rennwochenende zufrieden. Dennoch war es sehr ärgerlich, dass wir im Samstagsrennen mit einem fast schon sicheren Podiumsergebnis in der Hand unglücklich weit zurückgefallen sind“, blickt Springob auf den Red Bull Ring zurück. In seinem Aston Martin wurde eine Fehlermeldung angezeigt, sodass das Fahrzeug einmal komplett neu hochgefahren werden musste. Somit war am Ende nicht mehr als Platz zehn drin. Beim anstehenden Rennwochenende Anfang Juli auf dem Norisring möchte Springob gemeinsam mit Teamkollege Gogollok dann aber direkt das nächste Podium nachlegen.

Im Leben von Jan Philipp Springob dreht sich alles um das Thema Auto. Er hat bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Kart-Slalom begonnen. Mit zwölf Jahren wechselte er auf die Kart-Rundstrecke. Mit Erfolg: 2017 und 2018 gewann er das ADAC Kart Masters. Davon motiviert wurde Springob 2019 für zwei Jahre in die ADAC Stiftung Sport aufgenommen. „Durch diese Förderung war der Sprung in den GT4-Sport möglich“, erklärt Springob. Sein Debütjahr schloss er auf Platz zwei der Junior-Wertung ab. 2020 machte der Westfale einen Abstecher in die damals existierende DTM Trophy. Seit 2021 ist er wieder regelmäßig in der ADAC GT4 Germany am Start.

„Ich verdiene mit dem Motorsport mein Geld. Somit ist bei mir alles sponsorenbasierend. Meiner Meinung nach ist die ADAC GT4 Germany in Bezug auf die nötigen Ausgaben und den tatsächlichen Gegenwert, den man erhält, weltweit mit Abstand das führende Paket. Wir fahren auf der DTM-Plattform, sind im Fernsehen vertreten und haben ultra spannende Rennen. Das spiegeln mir auch die Sponsoren wider“, stellt Springob klar. „Davon abgesehen, macht mir das Fahren in der Serie wahnsinnig viel Spaß.“

Nicht nur im Cockpit, sondern auch abseits der Rennstrecke hat Springob einiges drauf. Er schreibt aktuell seine Bachelorarbeit im Bereich Fahrzeugtechnik. Darüber hinaus arbeitet er für verschiedene Hersteller als Instruktor bei beispielsweise Markteinführungen von neuen Modellen, Händlerschulungen oder Kundentrainings.

Ein regelrechter Farbtupfer im Feld der ADAC GT4 Germany ist auch Springobs Aston Martin. Auf dem Fahrzeug ist ein markanter Hacker zu sehen, der auf seinen Hauptsponsor aus der Internetsicherheitsbranche zurückgeht. „Mit den Chefs der COSY Systeme bin ich in einem Unternehmernetzwerk, sodass wir uns regelmäßig morgens treffen. Einmal haben wir über ein Sponsoring gesprochen“, verrät Springob. „Eine Woche später hatte ich morgens um 6 Uhr gerade meinen Kaffee in der Hand, als ich die Zusage bekam. Somit konnten wir letztes Jahr in der ADAC GT4 Germany antreten und haben auch dieses Jahr wieder eine richtig gute Fahrerpaarung.“

In der ADAC GT4 Germany fühlt sich Springob richtig wohl. „Mein ursprüngliches Ziel war es, mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Das habe ich nun erreicht. Somit bin ich schon mal super happy. Natürlich versucht man stets weiterzukommen und strebt nach größeren Dingen. Mein größter Wunsch wäre es, irgendwann in der DTM zu fahren“, so Springob. „Daran arbeiten wir – vielleicht klappt es in den nächsten Jahren.“

Quelle: adac-motorsport.de

Samstag, 23. Mai 2026

ADAC GT4 Germany: Piana: „Will noch zehn Jahre in ADAC GT4 Germany bleiben“

Gabriele Piana, BMW M4 GT4 Evo, FK Performance Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

Gabriele Piana ist einer der Stars der ADAC GT4 Germany und zählt zu den beliebtesten Piloten im Fahrerlager. Im Interview verrät der Italiener, was ihm an der Serie gefällt und welche Situation ihm etwas peinlich war.

Er ist eines der ganz großen Gesichter der ADAC GT4 Germany: Gabriele Piana (39) hat als einziger Pilot überhaupt alle 85 Rennen der Seriengeschichte absolviert – und das mit herausragendem Erfolg: 2021 holte der Italiener den Fahrer-Titel und drei weitere Male (2019, 2020, 2024) wurde er Vize-Champion. Piana gewann 18 Rennen und erzielte sechs Pole-Positions. Im Interview blickt Piana auf seine bisherige Zeit in der ADAC GT4 Germany zurück.

Gabriele, du bist der erfahrenste und erfolgreichste Pilot der ADAC GT4 Germany und eines der Aushängeschilder. Was war bislang der schönste Moment in knapp acht Jahren in der Serie.

Piana: „Natürlich ist der Titel 2021 das ganz große Highlight. Insgesamt habe ich die Zeit zusammen mit Michael Schrey sehr genossen. Wir konnten zweimal fünf Rennen pro Saison gewinnen – was niemand anderem gelungen ist. Aber tatsächlich haben wir es 2024 auch geschafft, trotz der fünf Siege den Titel zu verpassen (lacht). Ich erinnere mich auch immer gerne an den Sachsenring 2023. Das war eines der besten Rennen meiner Karriere. Insgesamt fühle ich mich in der Serie extrem wohl.“

Was war der persönlich schlimmste Moment in dieser Zeit?

„Die mit Abstand fürchterlichste Erinnerung ist das Samstagsrennen 2021 beim Finale auf dem Nürburgring, als ich an der Box vorbeifuhr und wir so fast den Titel verloren hätten. So etwas wünsche ich nicht einmal meinem größten Feind. Das war wirklich peinlich. Aber manchmal braucht es genau diese Momente mit einem Tief, um sich weiterzuentwickeln.“

Wie hat sich die ADAC GT4 Germany seit 2019 entwickelt?

„Das Niveau wurde immer höher. Die Serie ist von Jahr zu Jahr besser geworden und mit konkurrenzfähigeren Fahrzeugen besetzt. Alles ist mittlerweile viel professioneller aufgestellt – auch in Bezug auf die Teams. So ist Motorsport. Wir kämpfen alle, um zu gewinnen.“

Warum kommst du jedes Jahr wieder zurück in die ADAC GT4 Germany? Was ist der Reiz an der Serie?

„Also ich habe schon zweimal die Formel 1 abgelehnt, nur um in der ADAC GT4 Germany zu fahren (lacht). Aber Spaß beiseite. Ich finde die ADAC GT4 Germany wirklich klasse. Mir gefällt das Format mit zwei Sprintrennen. Das Rennwochenende im Rahmen der DTM mit vielen Zuschauern vor Ort ist herausragend. Auch die Strecken sind super. Auf nationalem Niveau gibt es weltweit keine GT4-Meisterschaft, die so konkurrenzfähig ist.“

Was bereitet dir im GT4-Cockpit Spaß?

„Die GT4-Autos haben etwas weniger Grip und weniger Aerodynamik als die GT3. Somit sind sie nicht ganz so sensibel. Das bedeutet: Auch wenn nach Berührungen im Rennen ein paar Teile weggeflogen sind, fährt das Auto noch fast genauso gut weiter. Man kann immer kämpfen oder außen herum überholen. Im Vergleich zum GT3 geht es also mehr um das Managen des Grips als um die Peak-Performance.“

Seit 2019 hat die ADAC GT4 Germany acht Strecken besucht. Welche ist dein Favorit?

„Das muss auf jeden Fall Oschersleben sein! Mir gefällt die Strecke einfach und außerdem war ich dort immer recht erfolgreich unterwegs. Zandvoort vor dem Umbau fand ich auch super. Der Kurs war sehr besonders.“

Was sind deine Pläne für die Zukunft? Wirst du uns in der Serie erhalten bleiben?

„Ich würde gerne noch zehn Jahre in der ADAC GT4 Germany bleiben. Die Serie ist schon wie eine Heimat für mich. Ich bin auch schon gespannt, wie sich alles entwickelt und was es noch zu erleben gibt. Zudem freue ich mich bereits auf die nächste GT4-Generation. Ich liebe den GT4-Sport einfach.“


Mittwoch, 29. April 2026

ADAC GT4 Germany: Fahrerlager-Radar vom Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in ihre achte Saison gestartet. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Start Rennen 2, Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport

Reiseleiter im Bus

Die DTM absolvierte auf dem Red Bull Ring die sogenannte Track Safari, bei der Zuschauer eine Session mit den GT3-Bolinden gemeinsam auf der Strecke aus einem Reisebus verfolgen konnten. Mit Jan Philipp Springob (25/Olpe, COSY Racing by ESM) und Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT, Razoon - more than Racing) saßen zwei Piloten aus der ADAC GT4 Germany mit in den Bussen, um die rasante Fahrt zu kommentieren. „Die Interaktion mit den Fans macht Spaß. So nah an den DTM Autos dran zu sein, ist auch für uns GT4-Piloten sehr speziell“, meinte Springob.

Schnelle Rookies 

In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Lukas Stiefelhagen (18/NED, ME Motorsport) im BMW. „Mein Debüt in der ADAC GT4 Germany war eine großartige Erfahrung und das Ergebnis mit dem Rookie-Sieg ein perfekter Einstand“, meinte Stiefelhagen. In Lauf zwei triumphierte Mercedes-AMG-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport): „Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die Rookie-Wertung ist eine tolle Möglichkeit, sich mit Piloten zu vergleichen, die sich auf einem ähnlichen Erfahrungsstand befinden. Der Rookie-Titel ist 2026 das Ziel.“

Heimspiel

Zu den gefragtesten Fahrern zählte am Wochenende Harald Huber (50/AUT, Razoon - more than Racing), der nur rund 25 Minuten vom Red Bull Ring entfernt wohnt. „Die Atmosphäre und das Wetter waren super“, so Huber, der zuvor Motorradsport betrieb. „Der Red Bull Ring macht aber auch im Auto viel Spaß. Ich hatte ein spannendes Wochenende und sehr viel Freude.“

Doppelsieg

In der PRO-AM-Wertung gewann das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) beide Läufe. „Ich freue mich natürlich sehr über das Resultat. Es war mein erstes Rennwochenende auf einem so hohen Wettbewerbsniveau“, erläutert Horrell. „Die ADAC GT4 Germany ist eine tolle Serie. Alles ist gut organisiert und die Konkurrenz ist extrem stark. Das ist eine perfekte Benchmark.“

Aus Belgien

Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gab CRT, die einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA) aufboten. „Das Niveau in der Serie ist sehr hoch und somit freuen wir uns, die ganze Saison mit dabei zu sein“, erklärte Cartelle. „Das DTM Fahrerlager ist beeindruckend. Es gibt so viele Fans, die richtig viel Ahnung vom Motorsport haben.“

Class of 2026

Am Samstagvormittag fanden sich die Piloten der ADAC GT4 Germany-Saison zu einem Gruppenbild im Fahrerlager zusammen mit den ADAC Motorsport Geschäftsführern Claudia Wagner und Thomas Voss sowie ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser ein. Insgesamt traten auf dem Red Bull Ring 38 Fahrer aus 13 Nationen an.

Volle Ränge

Die ADAC GT4 Germany tritt traditionsgemäß im Rahmenprogramm der DTM an. Somit ist ordentlich Zuschauerzuspruch garantiert. Zum Gastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich kamen über das Wochenende 51.000 Fans. Das sorgte auch für viele strahlende Gesichter unter den Piloten im GT4-Fahrerfeld.

Quelle: adac-motorsport.de

Sonntag, 26. April 2026

Aston Martin-Erfolg im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring

  • Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok gewinnen in der ADAC GT4 Germany
  • Mit Aston Martin, BMW und Porsche drei Marken auf dem Podium
  • Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson reisen als Tabellenführer ab

Große Freude bei Philipp Gogollok (li.) und Jan Philipp Springob
Foto: ADAC-Motorsport

Britischer Triumph beim Auslandsgastspiel der ADAC GT4 Germany in Österreich: Mit einem souveränen Start/Ziel-Sieg gewannen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Durch Platz zwei der BMW M4 GT4 Evo-Piloten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) und Rang drei für das Porsche 718 Cayman GT4-Duo Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Herstellern auf die ersten drei Positionen fahren. Für Sieger Gogollok ist es nach 2024 und 2025 bereits der dritte Sieg in Folge auf der Rennstrecke in Österreich.

Bereits in der Qualifikation konnte Gogollok glänzen und sich die Pole-Position sichern. Die gute Ausgangslage wandelte der Hesse direkt in die Rennführung um. Bis zur Rennmitte baute er den Lead auf rund vier Sekunden aus. Hinter dem Aston Martin ging es jedoch mächtig zur Sache. Alon Gabbay (22/ISR) im Porsche, sein AVIA W&S Motorsport-Teamkollege Berndt und BMW-Pilot Sylvestersson kämpften sehenswert um die zweite Position, wobei Gabbay in der ersten Rennhälfte die Oberhand behielt.

In der Phase der Boxenstopps wechselte die Reihung jedoch signifikant. Mit einem perfekt getimten Stopp übernahm Robinsons Partner Berndt den zweiten Rang vor Gabriele Piana, der von Sylvestersson übernommen hatte, und Gabbays Partner Maximilian Schreyer (17/Marburg). An der Spitze drehte derweil Springob, der für Gogollok in den Aston Martin stieg, souverän seine Runden. Piana machte im weiteren Rennverlauf ordentlich Druck auf Robinson und konnte den Australier rund zehn Minuten vor Rennende überholen - und so Platz zwei klarstellen. Somit reisen Piana/Sylvestersson als Tabellenführer zum nächsten Rennwochenende auf dem Norisring. Unbeeindruckt von allem fuhr Springob zum Tagessieg, der für Gogollok zudem den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete.

Um Platz drei gab es zu Rennende nochmals einen spannenden Zweikampf zwischen Robinson und BMW-Pilot Luca Link (22/Günzburg, FK Performance Motorsport), in dem sich der Porsche-Fahrer aber durchsetzte. Link und Partner Luis Moser (17/AUT) belegten somit die vierte Position. Fünfte wurden Gabbay/Schreyer vor den beiden BMW von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) sowie Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport). Rang acht ging an Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) vor deren Mercedes-AMG GT4-Markenkollegen Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport). Schmid gewann somit die Rookie-Wertung. Die Top Zehn komplettierten die PRO-AM-Sieger Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche.

Jan Philipp Springob – Sieger für COSY Racing by ESM: „Vielleicht sah es von außen langweilig aus, doch wir haben jede Runde maximal gepusht. Denn wir wussten, dass der BMW zum Rennende immer stark ist. Somit galt es, konstant die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen. Insgesamt sind wir extrem happy über den Sieg.“

Philipp Gogollok – Sieger für COSY Racing by ESM: „Der Start war recht turbulent, doch wir konnten uns aus allem heraushalten und vorne ein wenig wegfahren. Es war ein solider Stint von meiner Seite. Jan Philipp hat dann dafür gesorgt, dass die Lücke groß blieb. Somit können wir mit dem Rennwochenende sehr zufrieden sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Der zweite Platz ist sicherlich ein wenig süßsauer, denn wir hatten das Potenzial, nach dem Samstagsrennen auch am Sonntag zu gewinnen. Wir steckten im Rennen aber irgendwie immer im Verkehr und verloren dadurch Zeit. Auf jeden Fall ist es schön, die Tabellenführung inne zu haben - noch besser wäre es jedoch, nach dem letzten Saisonrennen in der Tabelle ganz oben zu stehen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Mit einem ersten und zweiten Platz vom Red Bull Ring abzureisen, ist natürlich klasse. Das war ein richtig guter Saisonstart. Hoffentlich können wir am Norisring genauso weitermachen. In meinem Stint hatte ich ein paar ganz gute Zweikämpfe, die wirklich Spaß machten.“

Lachlan Robinson – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Wir standen hier zweimal auf dem Podium und fuhren dadurch viele Punkte im Titelrennen ein. Beide Rennen waren für mich sehr actionreich mit vielen Zweikämpfen. Es war exzellentes Racing und alles lief sauber ab. Das war großartig.“

Denny Berndt – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Es war ein guter Tag und wir sind mit dem Podium natürlich sehr zufrieden. Wie Lachlan schon erwähnte, gab es gute Kämpfe, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist extrem stark. Danke auch an das Team, da unser Boxenstopp super funktionierte. Wir freuen uns nun bereits auf den Norisring.“

Samstag, 25. April 2026

ADAC GT4 Germany Red Bull Ring: Triumph für BMW-Duo Piana/Sylvestersson

Strahlender Gesichter bei Benjamin Sylvestersson (li.) und Gabriele Piana
Foto: ADAC-Motorsport

Debütsieg für Benjamin Sylvestersson und 18. Erfolg für Partner Gabriele Piana. Mit BMW und Porsche zwei Marken auf dem Podium der ADAC GT4 Germany. Hendrik Still/Tim Horrell gewinnen PRO-AM-Wertung.

Spannende Rad-an-Rad-Duelle, sehenswerte Überholmanöver und klasse Aufholjagden. Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in die Saison 2026 gestartet. In einem packenden Rennen siegten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo, nachdem sie das Rennen von der zehnten Position aus begonnen hatten. Mit Platz zwei für Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS) sowie Rang drei für die Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg) erlebte auch der Porsche-Rennstall AVIA W&S Motorsport einen Saisonauftakt nach Maß.

Bei Kaiserwetter mit blauem Himmel, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hatte Robinson das Rennen zunächst von der Pole-Position aus begonnen. In der ersten Rennhälfte kämpfte der Australier sehenswert mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM um die Spitze. Mehrere Male wechselte die Führung, doch letztendlich setzte sich Robinson durch. Pilot der ersten Rennhälfte war aber zweifelsohne auch Gabriele Piana. Der Italiener kämpfte sich von Startplatz zehn auf die dritte Position vor und legte damit den Grundstein für seinen insgesamt bereits 18. Sieg in der ADAC GT4 Germany. Richtig stark aufgelegt präsentierte sich zudem Youngster Schreyer, der die erste Rennhälfte auf der vierten Position beendete.

Zu Rennmitte fanden die Fahrerwechsel statt. Für Springobs Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) begann sein Einsatz aber gleich mit einer Enttäuschung. Mit einem technischen Problem musste er seinen Aston Martin kurzzeitig auf der Start/Ziel-Geraden parken. Damit war die Chance auf den Sieg gelaufen. Das Duo beendete das Rennen auf Rang zehn.

An der Spitze kam es somit zu einem Zweikampf um den Sieg zwischen Robinsons Partner Denny Berndt und Benjamin Sylvestersson, der für Piana in den FK Performance-BMW stieg. Sylvestersson setzte sich final durch und feierte seinen Debütsieg, der gleichzeitig auch den Triumph in der Juniorwertung bedeutete. Hinter Berndt komplettierte Schreyers Partner Alon Gabbay die Top Drei. Rang vier ging an Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA, beide CRT), die im Toyota GR Supra GT4 Evo2 von Rang 19 ins Rennen gingen - und somit bei ihrer ADAC GT4 Germany-Premiere ebenfalls eine fulminante Aufholjagd hinlegten.

Fünfte wurden Lokalmatador Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) vor ihren BMW-Markenkollegen Lukas Stiefelhagen (18/NED) und Leon Bauchmüller (18/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Stiefelhagen gewann damit die Rookie-Wertung. Platz sieben belegten Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4. Das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) konnte mit Platz acht die PRO-AM-Wertung für sich entscheiden. Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) beendeten das Rennen auf der neunten Position.

Stimmen nach dem Rennen

Gabriele Piana – Sieger für FK Performance Motorsport: „Jeder Sieg ist wie der erste für mich. Es wird in der ADAC GT4 Germany nie langweilig, zu gewinnen. Nach der Qualifikation war ich zunächst etwas enttäuscht, da der Abstand zur Spitze doch recht groß war. Im Rennen hat sich die Strecke aber zu unseren Gunsten entwickelt. Wir sind super glücklich über den Sieg.“

Benjamin Sylvestersson – Sieger für FK Performance Motorsport: „Meinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany werde ich nie mehr vergessen. Danke an das Team und an Gabriele, die heute alles gegeben haben. Es war ein richtig klasse Rennen. In meinen Stint ging es ordentlich zur Sache – aber letztendlich konnte ich mich durchsetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Morgen ist der zweite Sieg das Ziel.“

Lachlan Robinson – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber auch mit Platz zwei bin ich zufrieden. Wir holten das Maximum heraus, da wir ein schwieriges Rennen hatten. Denn ich denke, die Bedingungen heute kamen eher der Konkurrenz entgegen. Morgen starten wir von Platz drei. Mal sehen, was wir dann erreichen können.“

Denny Berndt – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Insbesondere mit Blick auf die gesamte Saison ist Platz zwei ein gutes Ergebnis, da wir viele Punkte einfahren konnten. Ich hatte einen interessante Zweikampf mit dem BMW. Es war ein schönes Rennen und im Allgemeinen ein guter Tag.“

Alon Gabbay – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Sicherlich will man als Rennfahrer mehr als Platz drei, doch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Ich freue mich natürlich auch für Maximilian und das Team, die klasse gearbeitet haben. Wir sind auf einem guten Weg und können das Sonntagsrennen schon gar nicht mehr abwarten.“

Maximilian Schreyer – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Mit dem Podium geht es mir richtig gut. Für uns ist das ein super Start in die Saison 2026. Mir gefällt der Red Bull Ring wirklich gut. Das Layout liegt mir. Ich denke, dass wir im zweiten Rennen erneut attackieren können, sodass vielleicht ein noch besseres Ergebnis möglich ist.“

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Porsche und Aston Martin starten von Pole-Position

Lachlan Robinson und Philipp Gogollok waren in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring nicht zu schlagen. Neben Porsche und Aston Martin auch BMW auf den Top-Positionen platziert.

Spannende Action in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring – und mit Porsche sowie Aston Martin konnten Fahrzeuge von zwei verschiedenen Herstellern die jeweilige Pole-Position erzielen. Lachlan Robinson (22/AUS) setzte sich im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in der Session für das Samstagsrennen durch. Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) wird im Vantage GT4 AMR Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagsrennen vom ersten Platz aus beginnen.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualifikation. Wir waren bereits über das gesamte Rennwochenende und auch beim Vortest stark. Jedoch mussten wir diese Performance auch in der Qualifikation zusammenbekommen. Das ist uns gelungen“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:35,207 Minuten. „Das Auto fühlt sich an, als ob es auf Schienen über die Strecke fahren würde. Wir freuen uns nun auf das Rennen. Der Sieg ist das Ziel.“

Hinter Robinson, der im Rennen gemeinsam mit Denny Berndt (21/Berlin) startet, belegte der Aston Martin von Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok Platz zwei in der Qualifikation für das Samstagrennen. Springob hatte die Session lange Zeit angeführt, wurde final aber um knappe 0,138 Sekunden geschlagen.

Rang drei ging an Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), die in einem weiteren Porsche von AVIA W&S Motorsport 0,479 Sekunden zurücklagen. Die Top Vier komplettierten Nicolas Guillaume (19/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide ebenfalls AVIA W&S Motorsport).

Im Sonntagsrennen wird dann der Aston Martin von Philipp Gogollok ganz vorne im Grid stehen. „Die Saison 2026 beginnt für mich genauso wie 2025 aufgehört hat – mit einer Pole-Position“, jubelte Gogollok über die Zeit von 1:35,075 Minuten. „Damit bin ich natürlich zunächst einmal sehr zufrieden. Wir dürfen uns jedoch nicht auf dem Ergebnis ausruhen, sondern müssen fokussiert ins Rennen gehen. Hoffentlich nehmen wir dann eine Trophäe mit nachhause.“

Mit einem Rückstand von 0,220 Sekunden belegte der Porsche von Gabbay/ Schreyer Platz zwei vor deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Robinson/Berndt. Vierte in der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurden Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo.

Quelle: adac-motorsport.de


Freitag, 24. April 2026

ADAC GT4 Germany: Springob im Aston Martin im zweiten Training vorne

#4 Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok / Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo / EastSide Motorsport
ADAC-Motorsport

Jan Philipp Springob war der schnellste Pilot im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Ausgeglichenes Feld mit Aston Martin, Porsche und BMW in den Top Drei.

Souveräne Leistung von COSY Racing by ESM am Trainingstag der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring: Jan Philipp Springob (25/Olpe) war im zweiten freien Training auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit 1:36,375 Minuten nicht zu schlagen. Bereits in der ersten Session das Tages lag der Aston Martin Vantage GT4 AMR Evo des Rennstalls aus Sachsen ganz oben im Klassement, als Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) mit 1:35,881 Minuten die Tagesbestzeit aufstellte.

„Es war einfach der perfekte Freitag. Wir fühlen uns hier richtig wohl. Das Auto funktioniert super“, strahlte Springob. „Ich hatte eine perfekte Runde zusammenbekommen. Wir haben alles gegeben. Für heute sind wir sehr zufrieden. Am Samstag ist zunächst die Pole-Position mein Ziel - und dann schauen wir einmal, wie das Rennen verläuft. Ich denke, dass wir grundsätzlich recht gut aufgestellt sind.“

Mit einem Rückstand von 0,502 Sekunden ging Platz zwei der zweiten Session an Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4. Direkt dahinter folgte der BMW M4 GT4 Evo von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport), die 0,629 Sekunden zurücklagen. Damit befanden sich Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten drei Positionen.

Platz vier sicherten sich Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,703 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatten. Die Top Fünf rundeten Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) im BMW ab.

Am Samstag geht es in der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring noch mehr zur Sache. Der Tag beginnt ab 8:45 Uhr mit den beiden Qualifikationen.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Aston Martin mit Bestzeit im ersten freien Training

#32 Hendrik Still / Tim Horrell / Porsche 718 Cayman GT4 RS CS / AVIA W&S Motorsport, Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport

Philipp Gogollok war im ersten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring nicht zu schlagen. Neben Aston Martin auch Porsche stark unterwegs.

Die Saison 2026 in der ADAC GT4 Germany ist eröffnet. Auf dem Red Bull Ring startet die Serie im Rahmen der DTM – und Freitagmorgen fand bereits das erste freie Training statt. Dabei erzielte Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM mit 1:35,881 Minuten die Bestzeit.

„Es ist ein guter Start ins Wochenende“, strahlte Gogollok, der gemeinsam mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) startet. „Wir sind nun auch schon gespannt auf das zweite freie Training am Nachmittag. Aber natürlich kommt es auf die Qualifikation am Samstag an. Denn dann zeigt jeder, was er kann. Unser Ziel für das Rennwochenende ist definitiv das Podium – am besten in beiden Rennen.“

Richtig stark unterwegs im ersten freien Training war auch AVIA W&S Motorsport. Alle vier Porsche 718 Cayman GT4 des Rennstalls aus Ofterdingen konnten sich in den Top Fünf platzieren. Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg) hatten auf Rang zwei 0,268 Sekunden Rückstand vor Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA), die 0,313 Sekunden zurücklagen. Vierte wurden Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS), denen 0,501 Sekunden auf die Spitze fehlen. Die beiden Debütanten Nicolas Guillaume (19/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN) lagen 0,779 Sekunden zurück. Am Freitag folgt ab 14:05 Uhr direkt schon das zweite freie Training der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring.

Quelle: adac-motorsport.de


Dienstag, 21. April 2026

SPORT1 zeigt ADAC GT4 Germany auch 2026 im Free-TV

  • SPORT1 Free-TV-Partner der ADAC GT4 Germany und des ADAC GT Masters
  • Kostenlose Livestreams zu allen Rennen auf Sport1.de, Joyn, ServusTV On und Youtube
  • Weiterer Reichweitenzuwachs: ADAC GT4 Germany in über 150 Territorien live oder re-live

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters gehen mit einem umfangreichen TV- und Streamingangebot sowie einer breiten internationalen Verbreitung in die Saison 2026. SPORT1 zeigt die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters live im frei empfangbaren Fernsehen sowie im Stream auf SPORT1.de. Joyn, die Streamingplattform von ProSiebenSat.1, überträgt alle Rennen beider Serien im kostenlosen Livestream. Zudem sind die Rennen kostenlos bei ServusTV ON sowie auf dem YouTube-Kanal ADAC Motorsports zu sehen. Auch die internationale Reichweite wächst 2026 erneut. Die Rennen beider Serien können live und re-live in mehr als 150 Territorien weltweit verfolgt werden.

SPORT1 baut die Übertragung der ADAC GT4 Germany und des ADAC GT Masters im Vergleich zum Vorjahr weiter aus. Die Sonntagsrennen beider Serien werden in der Regel live übertragen, während die Samstagsrennen vorab in kompakten Highlight-Zusammenfassungen gezeigt werden. Darüber hinaus bleibt das Angebot eines Livestreams für alle Läufe auf SPORT1.de bestehen.

Alle Rennen der Serien überträgt der ProSiebenSat.1-Superstreamer Joyn live und kostenlos. Nutzer von Joyn dürfen sich außerdem im Rahmen der DTM an Samstag und Sonntag ganztägig auf den kostenlosen Fan-TV-Livestream direkt von den Strecken freuen.

Über eine ganzheitliche Rennberichterstattung erwartet auch die Zuschauer von ServusTV. Auf der Streaming-Plattform ServusTV ON werden alle Läufe der Saison 2026 in voller Länge gezeigt. Gleiches gilt für den YouTube-Kanal des ADAC: Unter youtube.com/adacmotorsports werden alle Rennen sowie sämtliche Qualifying-Sessions live in deutscher und englischer Sprache übertragen.

Das erste Saisonwochenende der ADAC GT4 Germany und des ADAC GT Masters findet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring statt. Karten für das Österreich-Gastspiel im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.


Sonntag, 19. April 2026

CUPRA bleibt Official Car Partner, neuer Formentor VZ5 mit DTM-Premiere

  • CUPRA stellt auch zukünftig Fahrzeuge für die DTM-Rennleitung
  • Partnerschaft soll Innovation und Markenemotion im Motorsport intensivieren
  • Neuer CUPRA Formentor VZ5 kommt als Safety- und Leading-Car zum Einsatz

Foto: ADAC-Motorsport

CUPRA führt auch 2026 das Starterfeld der DTM an: Der spanische Automobilhersteller bleibt Official Car Partner der Rennserie. Mit der Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft treiben CUPRA und die DTM die Innovation, Performance und Markenemotion im Motorsport weiter voran. Als Safety-Car und Leading-Car kommt dabei erstmals der neue CUPRA Formentor VZ5 zum Einsatz. Seine Premiere feierte das Fahrzeug bei den offiziellen DTM-Testfahrten am 14. April auf dem Red Bull Ring. Den ersten Einsatz an einem Rennwochenende absolviert das Crossover-SUV ebenfalls auf der Formel-1-Strecke in Österreich – vom 24. bis 26. April beim Saisonauftakt der DTM.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt CUPRA insgesamt sechs Fahrzeuge zur Verfügung – zwei Safety-Cars, ein Leading-Car, zwei Race-Control-Fahrzeuge und ein Medical-Car. Dabei setzt CUPRA unter anderem auf den neuen Formentor VZ5. Das Topmodell der Formentor-Modellreihe ging im Januar 2026 in Produktion und erhält für die DTM ein Upgrade von Abt Sportsline. Das Fahrzeug überzeugt mit einem 450 PS starken Motor, beschleunigt aus dem Stand in nur 3,9 Sekunden auf 100 km/h und ist damit perfekt für die Rolle als Safety- und Leading-Car in der DTM geeignet.

„Die DTM ist für uns weit mehr als eine Plattform im Motorsport – sie ist ein emotionaler Verstärker für das, wofür CUPRA steht: Performance, Racing-DNA und den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen“, sagt Alexander Buk, Geschäftsführer der CUPRA SEAT Deutschland GmbH. „Mit dem neuen CUPRA Formentor VZ5 als Official Car bringen wir genau diese Haltung auf die Strecke – kompromisslos in der Leistung und unverwechselbar im Charakter.“

„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Partnerschaft mit CUPRA fortzusetzen“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Im mittlerweile fünften Jahr engagiert sich Cupra mit den Official Cars in der DTM und demonstriert die Verbindung von Serienfahrzeugen und Motorsport know-how. Die Official Cars von CUPRA stehen für eine hohe Performance, modernste Technologie sowie Sicherheit und passen somit perfekt zur DTM.“

Die Partnerschaft zwischen CUPRA und der DTM zeigt sich dabei nicht nur auf der Rennstrecke, sondern ist auch für die Fans erlebbar – sowohl bei Taxifahrten mit Daniel Abt als auch beim CUPRA Tribe Korso für Kunden im Rahmen der DTM.

Neben der DTM kommen die offiziellen CUPRA Fahrzeuge auch im ADAC GT Masters, in der ADAC GT4 Germany sowie im BMW M2 Cup zum Einsatz.


Hochkarätiges Starterfeld für achte Saison der ADAC GT4 Germany

  • 19 Fahrzeuge von sechs Marken am Start
  • Elf Teams für die komplette Saison eingeschrieben
  • Umfangreiche TV- und Streaming-Berichterstattung: SPORT1 offizieller Free-TV-Partner

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2026. Im Rahmen des Vorsaisontests auf dem Red Bull Ring in Österreich präsentierte sich das Feld für die Saison 2026: 19 Fahrzeuge von insgesamt sechs Marken haben sich eingeschrieben. Bei ausgewählten Rennwochenenden wird das Feld zudem durch attraktive Gaststarter ergänzt. Reichweitenstarke Events mit vollen Zuschauertribünen sind bei allen sechs Stationen mit insgesamt zwölf Rennen im Rahmenprogramm der DTM garantiert – auch die Zuschauer zuhause können sich auf eine breite Berichterstattung im TV auf SPORT1 sowie im Livestream auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON und dem ADAC Motorsport YouTube Channel freuen. Saisonstart für die Serie ist bereits in der kommenden Woche vom 24. bis 26. April, ebenfalls in Spielberg. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es bereits ab 49 Euro online unter dtm.com.

Junge Nachwuchstalente stehen in der ADAC GT4 Germany weiterhin im Fokus. Die etablierten Wertungen für Junioren und Rookies werden in der kommenden Saison fortgeführt, aber auch für Gentleman-Racer ist die ADAC GT4 Germany über die PRO-AM-Wertung attraktiv. Mit acht Fahrzeugen ist Porsche 2026 die numerisch am stärksten vertretende Marke im Feld. Vorjahres-Team-Champion AVIA W&S Motorsport setzt vier 718 Cayman GT4 ein. Um den Titel fahren möchten Denny Berndt/Lachlan Robinson, die bereits in der Vergangenheit Laufsieger in der ADAC GT4 Germany wurden. Routinier Hendrik Still gibt gemeinsam mit seinem neuen Partner Tim Horrell Gas. Der Neueinsteiger pilotiert seinen Porsche aufgrund einer Querschnittslähmung über Handhebel. Ebenfalls auf Porsche setzen die beiden österreichischen Teams Wimmer Werk Motorsport und Razoon - more than Racing.

Ganz vorne mitmischen will auch wieder Gabriele Piana. Der Italiener ist der einzige Pilot, der bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany bestritten hat. Piana fährt einen von drei BMW M4 GT4 Evo von FK Performance Motorsport und teilt sich das Steuer mit dem jungen Finnen Benjamin Sylvestersson. ME Motorsport aus Schwäbisch Gmünd bietet ebenfalls zwei BMW auf. Weiterhin auf den Mercedes-AMG setzt der Berliner Traditionsrennstall BWT Mücke Motorsport. Die Markenkollegen von CV Performance X JP Motorsport sind 2026 nach einem Jahr Pause wieder zurück in der ADAC GT4 Germany. Einen Markenwechsel vollzog im Winter Prosport Racing. Der bekannte Rennstall aus der Eifel setzt nun ebenfalls auf AMG-Power.

Zu den Titel-Favoriten zählt auch COSY Racing by ESM, die 2026 die volle Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo bestreiten und mit Jan Philipp Springob/Philipp Gogollok zwei schnelle Piloten verpflichtet haben. Internationales Flair bringen zwei Neueinsteiger in die ADAC GT4 Germany. Der schwedische Rennstall KRT Racing bietet eine Ginetta G56 GT4 Evo für Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson auf. CRT aus Belgien setzt einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle/Hudson Schwartz ein.

Die ADAC GT4 Germany kann in dieser Saison mit einem umfangreichen TV- und Streamingangebot sowie einer breiten internationalen Verbreitung auftrumpfen. SPORT1 begleitet die Serie als offizieller Free-TV-Partner durch die Saison und zeigt die Sonntagsrennen in der Regel live, während die Samstagsrennen vorab in kompakten Highlight-Zusammenfassungen übertragen werden. Darüber hinaus werden alle Rennen live und kostenlos bei SPORT1.de zu sehen sein sowie beim ProSiebenSat.1-Superstreamer Joyn und ServusTV ON. Auf youtube.com/adacmotorsports können alle Qualifying-Sessions und Rennen erneut im kostenlosen Livestream in deutscher sowie englischer Sprache verfolgt werden.


Vorläufige Startliste ADAC GT4 Germany 2026

Alon Gabbay/Maximilian Schreyer - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Denny Berndt/Lachlan Robinson - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Hendrik Still/Tim Horrell - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Nicolas Guillaume/Frederic Zebis - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Marius Schmid/Alex Connor - BWT Mücke Motorsport - Mercedes-AMG GT4

JP Springob/Philipp Gogollok - COSY Racing by ESM - Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo

Lucas Cartelle/Hudson Schwartz - CRT - Toyota GR Supra GT4 Evo2

Jonathan Engström/Kyam Potez - CV Performance X JP Motorsport - Mercedes-AMG GT4

Luis Moser/Luca Link - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Gianni van de Craats/Victor Nielsen - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson - KRT Racing - Ginetta G56 GT4 Evo

Lukas Stiefelhagen/Leon Bauchmüller - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Linus Hahne/Philip Wiskirchen - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Roman Fellner-Feldegg/Marek Böckmann - Prosport Racing - Mercedes-AMG GT4

Jack James/TBA - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Daniel Drexel/Hamish Forrest - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Jesper Brunoj Jensen/Laurenz Rühl - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Oskar Dix/Egor Litvinenko - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS


Freitag, 17. April 2026

Porsche eröffnet die Saison 2026 auf dem Red Bull Ring mit Testbestzeit

  • Mit Porsche, Aston Martin und BMW drei Marken in den Top Fünf
  • Auch Ginetta und Mercedes-AMG mit starker Leistung auf dem Red Bull Ring
  • Teams richten Blick bereits auf den Saisonauftakt vom 24. bis 26. April

Der Porsche von Razoon - more than Racing war beim Test nicht zu schlagen
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2026. Die Sportwagen-Serie des ADAC absolvierte am Donnerstag auf dem Red Bull Ring in Österreich die offiziellen Testfahrten. Dabei hatten die teilnehmenden Teams über acht Stunden an Streckenzeit zur Verfügung, um ihre GT4-Rennwagen perfekt für die anstehende Saison vorzubereiten, die vom 24. bis 26. April an gleicher Stelle im Rahmenprogramm der DTM beginnt. Am besten gelang dies den Teams von Porsche, Aston Martin und BMW, die allesamt in die Top Fünf kamen. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es ab 49 Euro online unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Wechselnde Wetterbedingungen mit zunächst kühleren Temperaturen, dann Regen und am Nachmittag Sonnenschein boten den Teams die idealen Voraussetzungen, um diverse Set-up- Varianten durchzuspielen. Die schnellsten Runden wurden in der zweiten Session gedreht. Die Bestzeit des Tages sicherte sich auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit 1:37,402 Minuten Debütant Jack James (19/GBR), der einen Porsche 718 Cayman GT4 von Razoon - more than Racing alleine pilotierte.

„Es ist natürlich schön, mit der Bestzeit in die Saison zu starten. Das ist ein positives Zeichen für mein erstes Jahr in der ADAC GT4 Germany. Ich war das erste Mal auf dem Red Bull Ring unterwegs und saß auch das erste Mal im Porsche“, erklärte der Brite. „Die schnellste Runde wurde während einer Qualifikationssimulation am Nachmittag mit neuen Pirelli-Reifen erzielt. Wir haben den Testtag gut genutzt, um einige Dinge am Set-up auszuprobieren. Das hat sehr gut funktioniert.“

Rang zwei am Testtag ging mit einem Rückstand von 0,163 Sekunden an die Porsche-Markenkollegen Oskar Dix (20/GBR) und Egor Litvinenko (21, beide Wimmer Werk Motorsport). Dritte wurden Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM), denen im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo 0,249 Sekunden auf die Spitze fehlten. „Durch die wechselnden Bedienungen war es im Hinblick auf das Rennwochenende schwierig einzuschätzen, wo man wirklich steht“, erläuterte Springob. „Doch insbesondere die zweite Session war für uns als Team sehr effektiv. Wir konnte verschiedene Programme durchspielen und fahren somit zufrieden zurück. Letztes Jahr hatte ich auf dem Red Bull Ring bereits eine Pole-Position. Ich hätte nichts dagegen, wenn mir das dieses Jahr wieder gelingen sollte.“

Rang vier ging an Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,378 Sekunden Rückstand hatten. Die Top Fünf komplettierte der BMW M4 GT4 Evo von Lukas Stiefelhagen (18/NED) und Leon Bauchmüller (18/Kurchlinteln, beide ME Motorsport).

Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gaben Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing), die sich eine Ginetta G65 GT4 Evo teilen. „Die Serie ist klasse, wir wurden sehr gut aufgenommen“, erklärt Kristiansson, der neben seiner Rolle als Pilot auch Teammanager ist. „Der Testtag lief recht gut für uns. Wir konnten sowohl für Trockenheit als auch für Regen am Set-up arbeiten. Alles sieht sehr vielversprechend aus. Unsere Ginetta passt richtig gut zum Red Bull Ring. Somit gehen wir optimistisch ins Rennwochenende.“ Das Ginetta-Duo beendete den Test auf dem elften Rang. Den schnellsten Mercedes-AMG GT4 pilotierten Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) auf Rang acht.

Erstmals in der ADAC GT4 Germany unterwegs war auch der US-Amerikaner Tim Horrell (35, AVIA W&S Motorsport), der aufgrund einer Querschnittslähmung einen Porsche über Hebel und Knöpfe am Lenkrad steuert. „Es ist sehr schön, in der ADAC GT4 Germany anzutreten. Somit kann ich mich nun mit den besten GT4-Piloten in Europa vergleichen“, erklärt Horrell, der sich das Cockpit mit Vize-Champion Hendrik Still (38/Kempenich) teilt. „Wir waren beim Test schon recht gut auf Pace. Durch die wechselnden Bedienungen war es teilweise schwierig, den Grip zu finden. Doch insgesamt konnten wir gute Daten für das Rennwochenende sammeln. Wir sind bereit.“

Die Top Fünf beim Testtag auf dem Red Bull Ring

1. James - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:37,402 min.

2. Dix/Litvinenko - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 – 1:37,565 min.

3. Springob/Gogollok - COSY Racing by ESM - Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo - 1:37,651 min.

4. Berndt/Robinson - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:37,780 min.

5. Stiefelhagen/Bauchmüller - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo - 1:37,782 min.


Freitag, 10. April 2026

ADAC GT4 Germany: ME Motorsport setzt 2026 auf zwei BMW M4 GT4 Evo

Rennstall von Markus Eichele mit dritter voller Saison in ADAC GT4 Germany. Alle vier Piloten stehen bereits fest. Aufstieg ins ADAC GT Masters als Ziel.

  • Rennstall von Markus Eichele mit dritter voller Saison in ADAC GT4 Germany
  • Alle vier Piloten stehen bereits fest
  • Aufstieg ins ADAC GT Masters als Ziel

Die beiden BMW von ME Motorsport in der ADAC GT4 Germany
Foto: Berzerkdesign/ME Motorsport

Alles fix bei ME Motorsport: Das Team aus Schwäbisch Gmünd wird auch die Saison 2026 in der ADAC GT4 Germany bestreiten. Mit den erfahrenen Philip Wiskirchen und Linus Hahne sowie den Serien-Neueinsteigern Lukas Stiefelhagen und Leon Bauchmüller stehen auch die Besatzungen der beiden BMW M4 GT4 Evo fest. „Alle im Team freuen sich auf die anstehende Saison der ADAC GT4 Germany. Wir fühlen uns in der Serie sehr wohl“, erklärt Teamchef Markus Eichele. „Die Veranstaltungen mit den vielen Fans vor Ort sind immer hochwertig und das Fahrerfeld ist klasse. Es kann also losgehen.“

ME Motorsport stieg zum Finale 2023 in die ADAC GT4 Germany ein und hat in den beiden Folgejahren jeweils die volle Saison bestritten. Von Anfang an am Steuer saß Philip Wiskirchen. Sein neuer Partner Linus Hahne ist seit 2025 für ME Motorsport in der Serie am Start. Beide Piloten standen im Vorjahr bereits auf dem Podium. „Mit diesem Duo wollen wir versuchen, in die Top Fünf der Gesamtwertung zu kommen“, so Eichele. 

Stiefelhagen und Bauchmüller geben beim Saisonauftakt vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich hingegen ihr ADAC GT4-Germany-Debüt. Stiefelhagen kennt das DTM-Veranstaltungspaket bestens. Er sicherte sich 2025 den Titel im NXT Gen Cup. Bauchmüller gewann 2025 die Porsche Endurance Challenge Deutschland. Den M4 GT4 Evo von ME Motorsport lernten beide bei einem Test Ende März auf dem Hockenheimring kennen. „Natürlich wäre es schön, wenn Lukas und Leon ebenfalls mit um Podiumsplätze kämpfen könnten“, blickt Teamchef Eichele voraus.

Insbesondere der motorsportliche Nachwuchs nimmt bei ME Motorsport eine elementare Rolle ein. Über eine Kooperation ist der Rennstall 2025 in den ADAC Tourenwagen Junior Cup eingestiegen; 2026 folgt zudem der Schritt in den neuen BMW M2 Cup. „Auf diese Weise können wir Talenten einen Weg in den professionellen Motorsport bieten“, erläutert Eichele und verrät gleich schon ein neues spannendes Projekt: „Mitte des Jahres bekommen wir ein GT3-Auto. Es ist das Ziel, damit dann irgendwann einmal im ADAC GT Masters zu starten.“


Freitag, 27. März 2026

ADAC GT4 Germany: Großaufgebot für AVIA W&S Motorsport

Rennstall bringt 2026 vier Porsche an den Start. Lachlan Robinson/Denny Berndt blicken auf den Fahrer-Titel. Hendrik Still mit Neuzugang Tim Horrell in der PRO-AM-Wertung

AVIA W&S Motorsport bietet wieder vier Porsche auf
Foto: Berzerkdesign/AVIA W&S Motorsport

  • Rennstall bringt 2026 vier Porsche an den Start
  • Lachlan Robinson/Denny Berndt blicken auf den Fahrer-Titel
  • Hendrik Still mit Neuzugang Tim Horrell in der PRO-AM-Wertung

Großangriff von AVIA W&S Motorsport auf die Krone der ADAC GT4 Germany: Der Rennstall aus Ofterdingen in Baden-Württemberg tritt mit vier Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an und hat auch in der anstehenden Saison wieder einiges vor. Bereits in den vergangenen drei Jahren konnte die Teamwertung gewonnen werden - für 2026 wurde somit die Mission Titelverteidigung ausgerufen. „Die vierte Teammeisterschaft in Folge wäre etwas ganz Besonderes. Aber wir wollen nicht nur in der Teamwertung ganz oben stehen – auch in der Fahrer-, Rookie- und PRO-AM-Wertung möchten wir um die Titel kämpfen. Dafür braucht es ein perfektes Zusammenspiel aus Fahrern, Technik und Team – und ich bin überzeugt, dass wir das haben", ist Teamchef Daniel Schellhaas optimistisch.

In Bezug auf seine Fahrerpaarungen hat sich der Porsche-Rennstall stark aufgestellt. Im markanten AVIA-Design treten Alon Gabbay/Maximilian Schreyer an. Gabbay kennt die ADAC GT4 Germany seit 2022; Schreyer gab 2025 sein Debüt. Große Ambitionen haben auch Lachlan Robinson/Denny Berndt, die beide bereits ganz oben auf dem Podium standen. Der Berliner Berndt war zuletzt noch für einen anderen Rennstall aktiv. „In der ersten Saison mit W&S erwarte ich mir ganz klar, die Meisterschaft zu gewinnen – das ist unser Ziel“, erklärt Berndt. „Mit Lachlan an meiner Seite habe ich ein gutes Gefühl und freue mich auf das erste Rennen, das wir gemeinsam angehen.“

Hendrik Still ist bereits seit 2019 in der ADAC GT4 Germany am Start und hat in dieser Zeit fünf Laufsiege erzielt. 2025 gewann er den Vize-Titel in der Fahrerwertung. Mit seinem neuen Teamkollegen Tim Horrell tritt der Routinier in der PRO-AM-Wertung an. Dabei kommt es zu einer Premiere für die ADAC GT4 Germany. Der US-Amerikaner steuert den Porsche aufgrund einer Querschnittslähmung über Handhebel. „Ich freue mich besonders darauf, in dieser Saison gemeinsam mit Tim an den Start zu gehen“, meint Still. „Ich begleite ihn schon länger als Coach – jetzt auch das Cockpit zu teilen, ist ein besonderer Schritt und wird definitiv richtig Spaß machen.“ Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gibt das vierte Fahrer-Duo mit dem Dänen Frederic Zebis und Nicolas Guillaume aus Belgien.

Quelle: adac-motorsport.de

Mittwoch, 11. März 2026

ADAC GT4 Germany: Neuzugang KRT Racing aus Schweden setzt auf Ginetta

  • Mit Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson stehen beide Piloten bereits fest
  • Ginetta G56 GT4 Evo erstmals in ADAC GT4 Germany unterwegs
  • Rennstall feiert 2026 das Debüt in der Serie

Alexzander Kristiansson (re.) und Erik Bertilsson geben ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany
Foto: KRT Racing

Neues Team, neues Auto und neue Fahrer: Die ADAC GT4 Germany wird in der Saison 2026 noch bunter. Mit KRT Racing steigt erstmals überhaupt ein Rennstall aus Schweden in die Serie ein. Eingesetzt wird eine Ginetta G56 GT4 Evo. Das britische Modell gibt ebenfalls das Debüt im GT4-Championat des ADAC. Am Steuer wechseln sich Alexzander Kristiansson (25/SWE) und Erik Bertilsson (24/SWE) ab. „Mit dem Aufstieg in die ADAC GT4 Germany machen wir den Schritt auf die internationale Bühne und wollen das Programm in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Denn die ADAC GT4 Germany ist eine hochkarätige und sehr wettbewerbsfähige Rennserie“, erklärt Alexzander Kristiansson, der nicht nur Pilot, sondern auch Teammanager ist.

Kristiansson sammelte bereits 2025 erste Erfahrungen im ADAC Motorsport. „Ich fuhr letztes Jahr im Prototype Cup Germany und die Events auf der DTM-Plattform waren wirklich klasse“, erklärt er. „Die Reichweite, die wir dort erzielen können, ist sehr wichtig. Es sind viele Zuschauer vor Ort und das Interesse ist extrem groß. Somit konnten wir gute Pakete für unsere Sponsoren schnüren und haben uns für ein Engagement in der ADAC GT4 Germany entschieden.“ Der 25-Jährige begann seine Rennfahrer-Karriere 2020 im schwedischen Ginetta Markenpokal. 2024 krönte er sich dort zum Champion. Teamkollege Erik Bertilsson gewann 2025 den Titel. „Erik gehört eigentlich fast schon zur Familie und ist ein guter Freund. Nun wollen wir gemeinsam in der ADAC GT4 Germany angreifen“, so Kristiansson. „Natürlich kennen wir noch nicht alle Strecken. Aber im Verlauf der Saison möchten wir in die Top Fünf vorstoßen.“

Durch den so erfolgreichen Einsatz im heimischen Ginetta Markenpokal lag die Entscheidung zur G56 GT4 Evo des britischen Herstellers nahe. „Wir haben ein gutes Verhältnis mit Ginetta. Im europäischen, britischen und französischen GT4-Championat hat sich das Fahrzeug als sehr konkurrenzfähig erwiesen. Als wir Ginetta bezüglich eines Einsatzes in der ADAC GT4 Germany ansprachen, waren sie sofort begeistert“, so Kristiansson.

KRT Racing geht 2026 in seine sechste Saison im Motorsport und ist ein echter Familien-Rennstall. „Teambesitzer ist mein Vater“, klärt Alexzander Kristiansson auf. Die Mannschaft hat ihr Einsatzfahrzug bereits erhalten und technisch auf die ADAC GT4 Germany vorbereitet. Ein erster kurzer Shakedown fand bei kalten Außentemperaturen in Schweden statt. Aktuell ist das Team zu Testfahrten auf dem Hockenheimring unterwegs. „Mit rund 16 Grad Celsius und Sonnenschein ist Hockenheim die perfekte Gelegenheit, um uns an die G56 GT4 Evo zu gewöhnen und uns als Team auf die Saison einzuschwören. Wir können den Saisonauftakt Ende April auf dem Red Bull Ring schon gar nicht mehr abwarten“, ist Kristiansson hoch motiviert.


Freitag, 6. März 2026

BWT Mücke Motorsport erneut mit Mercedes-AMG GT4

Foto: Jens Hawrda

Der Berliner Traditionsrennstall steht vor seiner vierten Saison in der ADAC GT4 Germany. Mit Alex Connor und dem deutschen Marius Schmid vertraut das Team im Cockpit auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent.

Die ADAC GT4 Germany sieht auch in der Saison 2026 wieder Pink. Denn BWT Mücke Motorsport setzt erneut auf einen Mercedes-AMG GT4 im markanten Design - und hat mit einer starken Fahrerpaarung einiges vor. Der erfahrene Brite Alex Connor teilt sich das Cockpit mit dem deutschen Nachwuchstalent Marius Schmid. „Mit Alex und unserem Neueinsteiger Marius Schmid setzen wir bewusst auf einen Mix aus Erfahrung und Talent im Cockpit. Marius hat bereits Testfahrten im GT4-Auto absolviert und sich entschieden, diesen Weg mit unserem Team fortzusetzen“, erklärt Teamchef Stefan Mücke. „Alex Connor hat uns bereits in der Vergangenheit mit seiner Erfahrung und seinem Talent unterstützt. Es ist schön, dass er die gesamte Saison in der ADAC GT4 Germany mit uns bestreiten wird.“

Der 21-jährige Connor ist seit 2023 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Bereits damals saß er im pinken Mercedes-AMG des Berliner Traditionsrennstalls. Nach einer Saison bei einem anderen Rennstall kehrte er für die letzten beiden Rennwochenenden der Saison 2025 zurück zu BWT Mücke Motorsport. „Im vergangenen Jahr habe ich mein Comeback bei den letzten Rennen der Saison gegeben und bin überzeugt, dass wir weitere Erfolge erzielen können“, so Connor. „Ich kenne den Mercedes-AMG GT4 inzwischen sehr gut und gemeinsam wollen wir vorne angreifen. Ich kann es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt.“

Neu im GT4-Sport ist hingegen Teamkollege Marius Schmid. Der 18-Jährige aus der Nähe des Bodensees begann 2023 mit dem Motorsport. 2025 lernte er den Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport bei Testfahrten kennen. „Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste Saison in der ADAC GT4 Germany und darauf, im Rahmen der DTM zu starten“, strahlt er. „Jetzt geht es darum, die Details des GT4-Fahrzeuges noch besser kennenzulernen. Dank der riesengroßen Erfahrung des Teams und der Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Alex bin ich sicher, dass wir schnell den nötigen Speed finden werden.“

BWT Mücke Motorsport ist seit 2023 erfolgreich in der ADAC GT4 Germany am Start und somit eine feste Größe im Feld. 2024 konnten insgesamt fünf Podestplätze erzielt werden, beim Heimspiel auf dem Dekra Lausitzring gab es den ersten Sieg. Final belegte BWT Mücke Motorsport 2024 den dritten Rang in der Teamwertung. 2026 soll nun der nächste Schritt folgen.

Quelle: adac-motorsport.de

Montag, 2. März 2026

ADAC GT4 Germany: Nächster BMW für FK Performance Motorsport fix

Für den Rennstall aus Bremen treten Gianni van de Craats und Victor Nielsen im BMW M4 GT4 Evo an. Beide Piloten kennen die ADAC GT4 Germany gut.

Starkes Fahreraufgebot für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany: Der Niederländer Gianni van de Craats und Victor Nielsen aus Dänemark teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Somit steht beim Team aus Norddeutschland das zweite Fahrzeug für die ADAC GT4 Germany-Saison 2026 fest, nachdem Luca Link/Luis Moser bereits vor geraumer Zeit als Fahrerduo fixiert wurden.

Gianni van de Craats war schon 2024 für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Die Serie ließ ihn nie los und so absolvierte der schnelle Niederländer beim Saisonfinale 2025 auf dem Hockenheimring einen Gaststart. „Ich freue mich riesig, in der Saison 2026 mit FK Performance Motorsport wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein“, stahlt er. „Ich glaube, wir haben eine sehr starke Aufstellung und werden versuchen, jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein. Wir werden immer versuchen, unsere Ergebnisse zu maximieren, also werden wir es richtig angehen!“

Auch sein neuer Teamkollege Nielsen kennt die ADAC GT4 Germany und den BMW bereits. Er startete in der Saison 2025 aber für einen anderen Rennstall. „Mein Ziel für 2026 ist einfach: gemeinsam mit Gianni und dem gesamten Team die Leistung zu maximieren. Wenn wir konstant gute Leistungen zeigen, sollten wir am Ende der Meisterschaft weit vorne liegen – und das wäre ein wichtiger Schritt vorwärts in meiner Karriere“, meint Nielsen. „Ich habe FK Performance Motorsport im letzten Jahr von der Seite genau verfolgt und war wirklich beeindruckt von der Leistung und der Professionalität. Jetzt freue ich mich darauf, das Ganze von innen zu erleben, schnell zu lernen, zum Team beizutragen und vom ersten Tag an voll und ganz Teil dieser Reise zu sein!“

Saisonstart der ADAC GT4 Germany ist vom 24. bis 26. April 2026 auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Quelle. www.adac-motorsport.de


Mittwoch, 25. Februar 2026

Aston Martin mit starkem Fahrer-Duo in der ADAC GT4 Germany

  • Cosy Racing by ESM geht mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start
  • Jan Philipp Springob greift gemeinsam mit Vize-Champion Philipp Gogollok an
  • Ziel für die Saison ist der Titelgewinn

Routinier Jan Philipp Springob geht in seine siebte Saison in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Zuwachs für das Fahrerfeld der ADAC GT4 Germany: Cosy Racing by ESM geht in der kommenden Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start. Beim Fahrer-Duo setzt der Rennstall mit Routinier Jan Philipp Springob sowie dem amtierenden Vize-Champion der Serie, Philipp Gogollok, auf geballte GT4-Erfahrung. Die Ambitionen sind groß, das Team möchte um die Meisterschaft in der ADAC GT4 Germany kämpfen. Saisonstart für beide Fahrer ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo es im Rahmen der DTM das erste Mal wichtige Meisterschaftspunkte zu holen gibt.

Springob geht in die zweite Saison mit dem Rennstall, verzeichnet damit jedoch insgesamt bereits seine siebte Saison in der ADAC-Serie. Mit Gogollok bekommt er einen Fahrer an die Seite, der ebenfalls sehr erfolgreich in dem Championat unterwegs war. Der 20-Jährige kämpfte im vergangenen Jahr um den Titel, musste sich jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Springob freut sich unterdessen sehr über seinen neuen Teamkollegen: „Mit Philipp und mir haben wir eine sehr gute Fahrerbesetzung zusammenstellen können. Wir beide kennen uns schon lange und verstehen uns sehr gut, was immer eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Zudem kennt Philipp unser Einsatzteam aus der Vergangenheit und wird somit keine Eingewöhnungszeit in das Team haben.“ Auch Gogollok sieht in der Fahrerpaarung viel Positives: „Wir kennen uns schon seit sechs Jahren aus dem Kartsport, aber haben seitdem auch sehr viele Stunden gemeinsam im Simulator verbracht. Deshalb freuen wir uns schon beide auf die Saison und wollen uns von unserer besten Seite zeigen, aber natürlich auch Spaß haben, auf und neben der Strecke.“

In 2026 absolviert das Team Cosy Racing by ESM die erste vollständige Saison in der ADAC GT4 Germany. Bereits im Debütjahr 2025 überzeugte der Aston Martin-Rennstall mit Pole-Positions, einem Podestplatz und mit Klassensiegen in der Rookie-Wertung. Diese Saison ist das klare Ziel der Meistertitel: „Wir gehen mit dem ambitionierten Ziel in die Saison, den Titel zu gewinnen! Wir wissen, dass es nicht einfach ist, aber wir haben ein großartiges Paket für diese Saison zusammengestellt.“, sagt Springob. Sein Teamkollege teilt diese Meinung: „Mit diesem Paket wollen wir natürlich angreifen und eine entscheidende Rolle spielen, wenn die Meisterschaftstrophäe in Hockenheim überreicht wird.“

Donnerstag, 19. Februar 2026

ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport stellt Weichen für 2026

  • Der Rennstall bringt zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start
  • Oskar Dix und Egor Litvinenko bilden erfahrenes Fahrer-Duo
  • Mit Jesper Brunøj Jensen startet ein Serienneuling an der Seite von Laurenz Rühl

Oskar Dix und Egor Litvinenko gehen mit dem Rennstall in ihr zweites Jahr in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Porsche-Power für die ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport geht in der Serie für Nachwuchspiloten und ambitionierte Gentlemen-Fahrer in der kommenden Saison mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge von Oskar Dix (GBR) und Egor Litvinenko sowie vom Neuzugang Jesper Brunøj Jensen (DEN) an der Seite von Laurenz Rühl (DEU).

Für Dix und Litvinenko ist es bereits das zweite gemeinsame Jahr in der ADAC-Serie. In der vergangenen Saison gingen die Youngster schon für den österreichischen Rennstall an den Start und möchten die gesammelten Erfahrungen in der kommenden Saison nutzen. Auf dem zweiten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport ist mit Jensen ein Serienneuling am Start. Der Däne steigt mit seinen 51 Jahren in dieser Saison neu in den GT4-Sport ein, während Rühl bereits im vergangenen Jahr in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. Das Fahrer-Duo wird in der Pro-Am-Wertung an den Start gehen. Teamchef Felix Wimmer verspricht sich von beiden Fahrerkombinationen eine erfolgreiche Saison: „Unsere Ambitionen sind, uns stetig weiter als Team und jeder Fahrer für sich persönlich zu steigern. Egor und Oskar bestreiten ihr zweites gemeinsames Jahr, da ist das klare Ziel die Top 5. Laurenz und Jesper wollen beide um den Pro-Am Titel kämpfen.“

Für den Rennstall, der in der Nähe von Wien beheimatet ist, startet die Saison mit einem echten Highlight: Auf dem Red Bull Ring vom 24. bis 26. April findet für die Truppe von Teamchef Wimmer direkt das Heimspiel zum Saisonauftakt statt. Wimmer Werk Motorsport sieht der Saison dabei positiv entgegen: „Wir als Team werden unser know how bestmöglich nutzen, um unsere Fahrer zum Erfolg zu führen“, sagt Wimmer.


Samstag, 10. Januar 2026

Link/Moser 2026 im BMW von FK Performance

In der Saison 2026 werden Luca Link und Luis Moser für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany starten. Beide Piloten kennen die Serie gut.

Bei FK Performance Motorsport steht die ADAC GT4 Germany auch 2026 wieder im Fokus. Dann will der Rennstall aus Bremen erneut um vordere Platzierungen mitkämpfen und hat dafür mit Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (21/Günzburg) ein neues Fahrer-Duo verpflichtet. Sie teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Beide waren bereits in der Saison 2025 Teamkollegen, traten aber für ein anderes Team an.

Link ist im ADAC Motorsport fest verankert. Nach Einsätzen im Prototype Cup Germany gab er 2024 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. 2025 bestritt er die komplette GT4-Saison. „Ich freue ich mich riesig, den Weg mit FK Performance Motorsport zu gehen und bin richtig heiß auf ein paar Podiumskämpfe. Ich weiß, dass das Auto und die Fahrerpaarung von Luis und mir richtig schnell sein kann“, erklärt Link. „Das Ziel liegt ganz klar auf einer langfristigen Partnerschaft mit dem Endziel GT3, weswegen wir auch nächstes Jahr schon GT3-Tests absolvieren werden und uns darauf vorbereiten.“

Der Österreicher Moser ist seit 2025 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und beendete die Saison auf Platz vier der Rookie-Wertung. „Ich freue mich extrem auf die kommende ADAC GT4 Germany-Saison. Mein klares Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und um Podestplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich weiterentwickeln, das Maximum aus jedem Rennwochenende herausholen und am Ende der Saison dort stehen, wo das Team hingehört - ganz vorne“, ist er hoch motiviert.

FK Performance Motorsport geht 2026 in die vierte ADAC GT4 Germany-Saison. 2025 konnte die Mannschaft von Fabian Finck und Martin Kaemena die dritte Position in der Team-Wertung erzielen. Auf dem Nürburgring und dem Sachsenring wurde jeweils ein Laufsieg geholt. An diese Erfolge soll 2026 angeknüpft werden.

Quelle: www.adac-motorsport.de