Mittwoch, 29. April 2026

Sportbike: Kristoffersen macht Dänen-Quartett komplett

Magnus Kristoffersen gehört in dieser Saison zu den neuen Gesichtern in der Sportbike-Klasse der EURO MOTO. Der Däne geht 2026 erstmals ein komplettes Jahr in der Serie an den Start, nachdem er im vergangenen Jahr bereits zwei Einsätze als Gaststarter absolviert hat.

Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr fiel die Entscheidung für ein komplettes Programm nicht schwer. „Nach den beiden Wildcard-Einsätzen haben wir entschieden, den nächsten Schritt zu gehen.“ Ausschlaggebend war für ihn vor allem das Niveau in der Serie. „Die Konkurrenz ist unglaublich stark und die Rennen sind sehr eng. Auch die Atmosphäre an den Rennwochenenden hat mich überzeugt.“ Zur Vorbereitung auf seine erste volle Saison war Kristoffersen vor dem Saisonstart bereits in Valencia im Einsatz, um sich ein bisschen einzufahren nach der langen Winterpause.

Seinen Weg in den Rennsport begann Kristoffersen im MiniGP in Dänemark. Danach folgte der Wechsel in den Supermoto-Sport, bevor er auf die Rundstrecke ging. Über die Supersport-600-Klasse in Dänemark und den Aprilia Cup in Schweden arbeitete er sich Schritt für Schritt weiter voran. Diese Entwicklung hat ihn zu dem Fahrer gemacht, der er heute ist: „Ich bin eher ruhig, fokussiert und immer positiv“, sagt der Däne über sich selbst.

Für seine erste volle Saison hat sich Kristoffersen klare Ziele gesetzt. „Ich möchte mich als Fahrer so viel wie möglich weiterentwickeln und starke Ergebnisse liefern.“ Im Laufe des Jahres will er sich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten und näher an die Spitzengruppe herankommen. Und worauf freut er sich abseits der Strecke im Fahrerlager? „Ich bin gespannt darauf, neue Leute kennenzulernen, die Atmosphäre zu genießen und mit den Fans in Kontakt zu kommen.“

Mit Magnus Kristoffersen bekommt die Sportbike-Klasse der EURO MOTO weiteren dänischen Zuwachs. Neben Ty Henriksen, Lucas Sørensen und Oliver Svendsen geht damit ein weiterer Fahrer aus Dänemark 2026 an den Start. Und apropos Oliver Svendsen: Er ist nicht nur mit Kristoffersen befreundet und holte ihn 2025 als Gaststarter in die IDM, sondern ist auch in diesem Jahr wieder dabei. Allerdings in anderen Farben.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzman

Supersport: Luca Göttlicher steht sich gerade selbst im Weg

Das Talent ist zweifelsohne vorhanden, liegt aber vorerst auf Eis.
Für MV Agusta-Neuzugang Luca Göttlicher beginnt die Saison wahrscheinlich später.
Fotos: Dino Eisele

Nach der Stagnierung bei Kawasaki in der letzten Saison wünscht sich Luca Göttlicher nichts sehnlicher zurück als den Erfolg wie zuvor auf Triumph – nur jetzt auf MV Agusta. Das einzige, was dem EURO MOTO-Supersportler derzeit entgegensteht, ist er selbst.

Am Mittwoch ist Luca Göttlicher 19 Jahre geworden. Eigentlich ein Grund zum Feiern, aber so richtig happy ist „Lucky Luc“ nicht wirklich. Kurz vor dem Jahreswechsel ist der Bayer beim Renntraining in Valencia zwei Mal gestürzt. „Es hat drei Tage geregnet, erst am letzten bin ich auf die Strecke gefahren. Die weite Anreise sollte nicht umsonst gewesen sein. Da ist es passiert.“ Seine Schulterverletzung, an der er seit Wochen laboriert, hat er sich anschließend allerdings nicht auf, sondern neben der Rennstrecke eingehandelt. Göttlicher hat im Fahrerlager einen Abflug auf dem Fahrrad gemacht.

Bis Ostern kaum Kilometer gemacht

Die Verletzungspause nach der Operation hatte Göttlicher mit seiner Teilnahme an den „1000 Kilometern von Hockenheim“ zu Ostern beendet. Es war vielleicht nicht die beste Entscheidung. Die Strapazen haben ihn im Heilungsprozess zurückgeworfen, „aber ich musste ja mal wieder aufs Motorrad steigen und die Situation austesten. Seit dem IDM-Finale in Hockenheim bin ich praktisch nicht mehr gefahren.“

Göttlicher hat sich für die kommenden zwei Jahre mit MV Agusta verbündet. „Die Bedingungen sind gut. Beim ersten Test beim Track Day in Oschersleben war ich so schnell wie Dirk Geiger. Obwohl das noch nichts zu bedeuten hat“, stapelt Lucky Luc, der jetzt für LJ Racing fährt, tief. In den vergangenen drei Jahren hatte dort Till Belczykowski Pionierarbeit mit der F3 800 RR geleistet und die letzte Saison auf dem 15. Gesamtrang abgeschlossen.

Zurück in die Zukunft

P15 steht für Göttlicher nicht zur Debatte. „Wir ziehen alles größer auf und bringen die Mannschaft größtenteils mit. Fürs Data-Recording sind zwei Personen eingeteilt, eine von ihnen war schon in der Weltmeisterschaft engagiert.“ Was schwebt dem Teenager aus Schwifting auf der Ergebnisliste vor? „Ich will auf der MV Agusta den Erfolg aus dem Triumph-Jahr wiederholen.“

Zur Erinnerung: Als Rookie erreichte er 2024 zwei Podestplätze, garniert von weiteren acht Top-Ten-Ergebnissen. Die Chance, dass er schon zum Saisonauftakt auf dem Sachsenring an den Start geht, beziffert Göttlicher allerdings auf „maximal 45 Prozent. Die Schulter muss mitspielen, sonst macht es keinen Sinn.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

ADAC GT4 Germany: Fahrerlager-Radar vom Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in ihre achte Saison gestartet. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Start Rennen 2, Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport

Reiseleiter im Bus

Die DTM absolvierte auf dem Red Bull Ring die sogenannte Track Safari, bei der Zuschauer eine Session mit den GT3-Bolinden gemeinsam auf der Strecke aus einem Reisebus verfolgen konnten. Mit Jan Philipp Springob (25/Olpe, COSY Racing by ESM) und Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT, Razoon - more than Racing) saßen zwei Piloten aus der ADAC GT4 Germany mit in den Bussen, um die rasante Fahrt zu kommentieren. „Die Interaktion mit den Fans macht Spaß. So nah an den DTM Autos dran zu sein, ist auch für uns GT4-Piloten sehr speziell“, meinte Springob.

Schnelle Rookies 

In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Lukas Stiefelhagen (18/NED, ME Motorsport) im BMW. „Mein Debüt in der ADAC GT4 Germany war eine großartige Erfahrung und das Ergebnis mit dem Rookie-Sieg ein perfekter Einstand“, meinte Stiefelhagen. In Lauf zwei triumphierte Mercedes-AMG-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport): „Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die Rookie-Wertung ist eine tolle Möglichkeit, sich mit Piloten zu vergleichen, die sich auf einem ähnlichen Erfahrungsstand befinden. Der Rookie-Titel ist 2026 das Ziel.“

Heimspiel

Zu den gefragtesten Fahrern zählte am Wochenende Harald Huber (50/AUT, Razoon - more than Racing), der nur rund 25 Minuten vom Red Bull Ring entfernt wohnt. „Die Atmosphäre und das Wetter waren super“, so Huber, der zuvor Motorradsport betrieb. „Der Red Bull Ring macht aber auch im Auto viel Spaß. Ich hatte ein spannendes Wochenende und sehr viel Freude.“

Doppelsieg

In der PRO-AM-Wertung gewann das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) beide Läufe. „Ich freue mich natürlich sehr über das Resultat. Es war mein erstes Rennwochenende auf einem so hohen Wettbewerbsniveau“, erläutert Horrell. „Die ADAC GT4 Germany ist eine tolle Serie. Alles ist gut organisiert und die Konkurrenz ist extrem stark. Das ist eine perfekte Benchmark.“

Aus Belgien

Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gab CRT, die einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA) aufboten. „Das Niveau in der Serie ist sehr hoch und somit freuen wir uns, die ganze Saison mit dabei zu sein“, erklärte Cartelle. „Das DTM Fahrerlager ist beeindruckend. Es gibt so viele Fans, die richtig viel Ahnung vom Motorsport haben.“

Class of 2026

Am Samstagvormittag fanden sich die Piloten der ADAC GT4 Germany-Saison zu einem Gruppenbild im Fahrerlager zusammen mit den ADAC Motorsport Geschäftsführern Claudia Wagner und Thomas Voss sowie ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser ein. Insgesamt traten auf dem Red Bull Ring 38 Fahrer aus 13 Nationen an.

Volle Ränge

Die ADAC GT4 Germany tritt traditionsgemäß im Rahmenprogramm der DTM an. Somit ist ordentlich Zuschauerzuspruch garantiert. Zum Gastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich kamen über das Wochenende 51.000 Fans. Das sorgte auch für viele strahlende Gesichter unter den Piloten im GT4-Fahrerfeld.

Quelle: adac-motorsport.de

Montag, 27. April 2026

Manthey und Thomas Preining triumphieren im ersten Saisonlauf der DTM 2026 am Red Bull Ring

  • Thomas Preining feiert im ersten Rennen der neuen Saison einen Heimsieg, während Ricardo Feller bei seinem Seriendebüt mit Manthey den neunten Platz erreicht
  • Doppeltes Punkteergebnis für Manthey im Sonntagsrennen mit Rang zwölf für Ricardo Feller und Platz 13 für Thomas Preining

#91 Thomas Preining (AUT / Porsche 911 GT3 R (992) / Manthey)
Foto: ADAC-Motorsport

Als amtierendes Meisterteam an den Red Bull Ring gereist, feiert Manthey einen erfolgreichen Auftakt in die neue DTM Saison 2026. Vor heimischer Kulisse setzte Thomas Preining gleich am ersten Renntag ein Ausrufezeichen: Von Platz drei ins Rennen gegangen, sicherte sich der Österreicher den Sieg im ersten von insgesamt 16 Saisonläufen – der bereits siebte gemeinsame DTM Erfolg von Preining und Manthey. Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) startete, nachdem er von Rang sieben in das erste Rennen gegangen war, derweil mit einem Top-Zehn-Ergebnis (Platz neun) in seine erste Saison mit dem Team in der Sprintserie. Am darauffolgenden Sonntag stellten die beiden Porsche-Piloten ihre Neunelfer auf die Startpositionen 14 (Preining) und 16 (Feller). Im Rennen überquerte Feller die Ziellinie als Zwölfter, während Preining den 13. Rang einfuhr. Mit den gesammelten Punkten aus den ersten beiden Saisonläufen belegt Manthey Rang drei in der Teamwertung (39 Punkte) und liegt zehn Zähler hinter der führenden Mannschaft. In der Fahrermeisterschaft rangiert Thomas Preining mit 29 Punkten auf Platz vier, während Ricardo Feller mit elf Punkten als Dreizehnter zum nächsten Rennwochenende reist.

„Ein toller Einstand in die neue Saison. Wir konnten die letzten beiden Rennen in 2025 gewinnen und dann direkt wieder mit einem Sieg einzusteigen, ist natürlich genial. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team und diese starke Leistung am Samstag. Der zweite Renntag war für uns schwieriger. Im Qualifying konnten wir unser volles Potential nicht ausschöpfen und im Rennen haben wir dann das Beste draus gemacht“, erklärt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH. „Wir haben im Qualifying schlichtweg nicht alles auf den Punkt gebracht und daher keine besseren Startpositionen eingefahren. Das analysieren wir nun intensiv und prüfen, was wir nächstes Mal besser machen müssen.  Die erreichten Rennergebnisse sind dennoch wichtig, denn die Saison ist lang und es zählt jeder Meisterschaftspunkt. Das Ergebnis vom Samstag hat natürlich eine große Bedeutung. Schnelle Boxenstopps und eine gute Strategie haben eine entscheidende Rolle gespielt und dieser Sieg gilt dem ganzen Team. Thomas ist sehr stark gefahren und es ist schön, dass unsere vierte gemeinsame Saison direkt so erfolgreich gestartet ist. Gleichzeitig war es unser erstes DTM Rennwochenende mit Ricardo, geprägt von einer steilen Lernkurve. Ricardo ist ein sehr guter Fahrer, der sich super in unser Team einfügt. Auch wenn die Ergebnisse noch nicht vollständig unser Können widerspiegeln, bin ich sicher, dass wir gemeinsam große Schritte voran machen werden. Ich freue mich sehr auf die kommenden Rennen“, ergänzt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing.

Für das zweite Rennwochenende der Sprintsaison wird das Team vom 22. bis 24. Mai nach Zandvoort (NL) reisen. Vorab stehen mit dem FIA WEC Rennen in Spa-Francorchamps (9. Mai 2026) und den 24-Stunden vom Nürburgring (16. bis 17. Mai 2026) zwei Saisonhighlights im Kalender.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Red Bull Ring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: 

„Ein durchwachsenes erstes Wochenende in der DTM 2026. Im ersten Rennen habe ich leider eine Penalty Lap bekommen. Das darf und wird auch nicht mehr passieren. Die Aufholjagd im Rennen war dann aber sehr gut, sodass ich am Ende mit dem Ergebnis zufrieden war.  Die Vorfreude auf den Sonntag war daher groß. Das Qualifying lief leider nicht wie erwartet. Wenn wir von so weit hinten starten, ist es, gerade auf einer Strecke wie am Red Bull Ring, für uns nicht einfach zu überholen. Daher ist das Ergebnis nicht so ausgefallen wie erhofft. Unterm Strich macht es aber einfach Spaß, mit Manthey zu arbeiten. Ich bin sehr stolz, ein Teil des Teams zu sein und ich glaube wir haben noch eine gute Saison vor uns.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: 

„Am Ende vom Wochenende überwiegt die Freude des Samstags. Ich konnte mein Heimrennen gewinnen und das ist einfach etwas sehr Besonderes. Diese Erinnerung wird mir immer bleiben und ich bin sehr glücklich, dass ich das gemeinsam mit meinem Team erleben konnte. Die Boxencrew hat wieder einen so starken Job in der Boxengasse gemacht. Ohne diese starken Leistungen könnte ich auf der Strecke solche Ergebnisse nicht einfahren und dafür bin ich sehr dankbar. Am Sonntag war es leider sehr schwierig mit den Startpositionen und das Ergebnis ist natürlich nicht zufriedenstellend. Das wir noch drei Punkte holen konnten, ist aber wichtig und nun bereite ich mich schon auf Zandvoort vor.“

Quelle: manthey-racing.com

Podium und Pole zum Saisonstart: Schubert Motorsport überzeugt beim DTM-Auftakt in Spielberg

Marco Wittmann freute sich über den zweiten Platz im Sonntagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport

Schubert Motorsport ist mit einem Podiumserfolg und einer Pole-Position in die DTM-Saison 2026 gestartet. Beim Auftakt auf dem Red Bull Ring zeigte das Team eine starke Gesamtleistung und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Im Fokus stand dabei vor allem Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO), der mit zwei beeindruckenden Aufholjagden überzeugte: Am Samstag fuhr er von Startplatz 15 auf Rang fünf, am Sonntag kämpfte er sich von Startposition neun auf Platz zwei nach vorne und sicherte sich damit sein 51. DTM-Podium. Für seine Leistung wurde Wittmann am Sonntag zudem zum „Driver of the Day“ gewählt und liegt mit 31 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung.

Teamkollege Kelvin van der Linde (#3 Shell BMW M4 GT3 EVO) sorgte am Sonntag mit der Pole-Position für ein weiteres Highlight. Nach einem technischen Defekt im Samstagsrennen, der ihn in aussichtsreicher Position liegend zur Aufgabe zwang, belegte er am Sonntag Platz sechs. In der Fahrerwertung rangiert er aktuell auf Position zehn.

„Das war ein sehr schönes Wochenende – vor allem für Marco Wittmann, der zwei tolle Rennen gefahren ist und mit den Plätzen fünf und zwei auch in der Meisterschaft nach dem Auftakt gut im Rennen liegt“, erklärt Teamchef Torsten Schubert. „Bei Kelvin van der Linde war der technische Defekt am Samstag natürlich schade. Warum er am Sonntag seine Spitzenposition nicht bis ins Ziel halten konnte, werden wir genau analysieren. Sehr zufrieden bin ich mit unseren Boxenstopps – die waren alle mit unter sieben Sekunden extrem stark.“

Auch Wittmann selbst zog ein positives Fazit: „Das war ein starkes Wochenende. Ich bin mit meinen Aufholjagden sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl, so in die Saison zu starten. Entscheidend wird aber sein, diese Konstanz über das Jahr hinweg zu halten. Das Team hat mit der Strategie und bei den Boxenstopps einen super Job gemacht.“

Kelvin van der Linde blickt trotz gemischter Ergebnisse optimistisch nach vorne: „Das Wochenende hatte Höhen und Tiefen. Die Poleposition am Sonntag war natürlich ein Highlight, aber die Rennen liefen nicht optimal. Trotzdem ist das erst der Anfang einer langen Saison – ich freue mich auf die nächsten Rennen.“

In der Teamwertung liegt Schubert Motorsport nach dem Auftakt auf Rang vier.

Parallel zum DTM-Einsatz sammelte das Team auch im ADAC GT Masters weitere Rennkilometer: Juliano und Sandro Holzem belegten im BMW M4 GT3 #56 am Samstag Platz 11 (Startplatz 10) und steigerten sich am Sonntag auf Rang sieben nach Start von Position fünf.

„Es war insgesamt ein anstrengendes Wochenende, aber mit dem Podium am Sonntag können wir zufrieden sein. Jetzt gilt es, die Jungs weiter aufzubauen und die Konstanz reinzubekommen. Es müssen nicht immer Siege sein – entscheidend ist, regelmäßig vorne mit dabei zu sein“, so Schubert abschließend.

Mit einem Podium, einer Pole-Position und wichtigen Punkten im Gepäck reist Schubert Motorsport mit viel Motivation vom Red Bull Ring ab – und blickt zuversichtlich auf die kommenden Rennen der Saison.

Quelle: schuber-motorsport.com

DTM – Stars and Stories vom Red Bull Ring

Der DTM-Saisonstart auf dem Red Bull Ring in der Steiermark war nicht nur  für 51.000 Fans ein Motorsport-Fest – das Event lockte auch prominente Gäste aus Sport und Unterhaltung an die Strecke. Ski-Legende Marcel Hirscher warb gemeinsam mit Rallye-Dakar-Sieger Matthias Walkner für den Wings for Life World Run. Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben, schickte die Fahrer persönlich in den ersten Saisonlauf und Model Betty Taube entdeckte ihre Leidenschaft für den Motorsport neu. 

Ski-Weltstar Marcel Hirscher schickte die DTM-Stars ins Sonntagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport

Weltmeister-Duo Hirscher und Walkner wirbt für globalen Charity-Lauf 

Die österreichische Skilegende Marcel Hirscher ließ sich am Wochenende den DTM Auftakt am Red Bull Ring nicht entgehen. Als Wings for Life-Botschafter nutzte der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger die DTM-Plattform, um mit Paris-Dakar Sieger Matthias Walkner auf den Wings for Life World Run 2026 aufmerksam zu machen. „Wir laufen für alle, die es nicht können. Dabei geht es nicht darum, wer Erster oder Zweiter wird. Es ist ein gemeinsames Mitwirken, um die Rückenmarksforschung zu unterstützen“, sagte Hirscher, der den DTM-Stars mit dem Schild „Drivers start your engines“ den Startbefehl gab. Walkner überreichte dem Drittplatzierten des Sonntagsrennens den Pokal. Der Wings for Life World Run 2026 startet am 10. Mai und ist die größte Laufveranstaltung der Welt. Die DTM nimmt mit dem „Team DTM“ teil – angeführt von Teamkapitän und BMW M-Werksfahrer Kelvin van der Linde. 

Betty Taube: Glücksgefühle bei der DTM 

Model Betty Taube war beim Besuch auf dem Red Bull Ring in ihrem Element. Die Influencerin ist nicht nur eine ausgebildete Kunstflugpilotin, sondern besitzt auch eine Rennlizenz. Und die DTM auf dem Formel-1-Kurs hatte es ihr angetan. „Hier herrscht echtes Racetrack-Feeling und das liebe ich“, sagte sie und verriet: „Ich habe lange nicht mehr in einem Rennauto gesessen, deshalb hatte ich nach der Fahrt mit dem Schaeffler-Innovationstaxi echte Glücksgefühle. Rennfahren ist einfach mein Sport.“ 

Gewichtheber Steiner schickt DTM-Piloten ins Auftaktrennen 

Matthias Steiner, Olympiasieger sowie Welt- und Europameister im Gewichtheben, war am Wochenende erstmals Gast bei der DTM. „Es gibt viele verschiedene Hersteller, man ist dicht an den Fahrern dran – das macht richtig Spaß.“ Auch eine Mitfahrt im Audi R8 LMS GT2, dem Schaeffler-Innovationstaxi, begeisterte Steiner. „Ein tolles Erlebnis! Markus Winkelhock ist ein super Fahrer, da habe ich mich von Anfang an sicher gefühlt“, erzählte er. Der gebürtige Österreicher kann sich auch eine Beschäftigung in der DTM vorstellen, allerdings nicht als Fahrer, „dafür bin ich 50 Kilogramm zu schwer“, sondern als Mitglied einer Reifencrew. „Beim Reifenwechsel muss alles auf die Sekunde genau passen. Diesen Druck liebe ich“, erklärte Steiner, der am Samstag das Feld mit dem Schild „Drivers start your engines“ in den ersten DTM Lauf der Saison schickte. 

BMW-Pilot Marco Wittmann und die ehemalige Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Claudia Pechstein drückte Marco Wittmann die Daumen 

Die fünfmalige Goldmedaillengewinnerin Claudia Pechstein kennt die DTM bereits aus dem vergangenen Jahr und zog bei ihrem Besuch am Red Bull Ring Parallelen zu ihrer Sportart. „Mich fasziniert an der DTM einfach diese Geschwindigkeit. Das hat der Motorsport mit dem Eisschnelllauf gemeinsam. Wenn du im Renntaxi mitfährst, fragst du dich vor jeder Kurve, wann denn endlich gebremst wird. Das macht unfassbar Spaß! In den beiden Rennen waren meine beiden Daumen vor allem für Marco Wittmann gedrückt“, sagte Pechstein, die als Gast von DTM-Innovationspartner Schaeffler vor Ort war. 

Mit der Track Safari über die Alpen-Achterbahn 

Die Fans lernten den Formel-1-Kurs am Freitag beim DTM-Auftakt in der Steiermark aus nächster Nähe kennen: Die zwei vollbesetzten Busse starteten bei der Track Safari am Nachmittag und wurden beim Ritt über die Berg- und Talbahn in den Alpen immer wieder von den DTM-Fahrzeugen überholt. Der Österreicher Daniel Drexel, der in der ADAC GT4 Germany am Steuer eines Porsche 718 Cayman GT4 RS CS sitzt, erklärte den Teilnehmern die Besonderheiten seines Heimkurses und hatte Spaß an seinem neuen Job. „Die Track Safari ist auch für mich als Fahrer etwas ganz Besonderes. Es ist toll, den Fans spannende Infos zur Rennstrecke zu erzählen. Dazu bietet der erhöhte Platz im Bus auch eine ganz neue Perspektive.“ 

Thomas Preining wurde von den Fans am Samstag zum „Driver of the Day“ gewählt
Foto: ADAC-Motorsport

Premiere: Thomas Preining erster „Driver of the Day“ 

Am Samstag hatten die Fans beim ersten DTM-Lauf auf dem Red Bull Ring das Wort und wählten zum ersten Mal in der Seriengeschichte den „Driver of the Day“ powered by PME Legend. Weltweit konnten die Zuschauer während der ersten beiden Saisonläufe für ihren Favoriten stimmen. Klarer Sieger im ersten Rennen wurde Thomas Preining, der 38 Prozent der abgegebenen Votes erhielt. Die Abstimmung am Sonntag entschied Marco Wittmann für sich. Fans können den „Driver of the Day“ powered by PME Legend auch bei den kommenden 14 Meisterschaftsläufen über die DTM-App, auf dtm.com oder per QR-Code wählen.

BWT startet Kampagne „Driving Change“ 

Das DTM-Wochenende auf dem Red Bull Ring wurde zum Auftakt der Kampagne „Driving Change“, mit der BWT und der ADAC an allen acht Saisonstopps ein Zeichen für nachhaltigen Fortschritt im Motorsport setzen. Passend zum Standort Spielberg wurde „Made in Austria“ erlebbar: Zur neuen Saison erhielten alle Teams rund 60 BWT-Wasserspender. Zusätzlich stehen den Fans fünf öffentliche Wasserstationen zur Verfügung. So wird der Einsatz von Einwegflaschen sowie CO₂-Emissionen durch Transporte deutlich reduziert. Dazu prägt ein markanter Look die Initiative: BWT-Pink steht für eine klare Haltung und die Vision „Change the World – sip by sip“ und wird durch das charakteristische DTM-Gelb ergänzt. 

Ein Hoodie für ADAC Motorsportchef Thomas Voss 

Nachwuchsförderung mit ADAC Unterstützung: ADAC Motorsportchef Thomas Voss bekam am Red Bull Ring von den Talent Pool Piloten des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland symbolisch einen Hoodie mit seinem Namen überreicht. Acht ausgewählte Fahrer der DTM-Partnerserie erhalten von Porsche eine besondere Unterstützung: Der ehemalige Werksfahrer Wolf Henzler betreut alle Fahraktivitäten der Talente, sie bekommen zudem Medientraining, Sessions bei einem Mentaltrainer und finanziellen Support. Der ADAC begleitet den Talent Pool als Partner. 

Fans feiern ihre Lokalhelden 

Der Linzer Thomas Preining und Lucas Auer aus Tirol waren nach ihrem Doppelsieg am Samstag auf dem Red Bull Ring von den Fans umlagert. Die Lokalmatadore genossen beim Pitwalk die Nähe zu den vielen Besuchern, gaben geduldig Autogramme und machten Selfies. „Mich hat es mega gefreut, dass der DTM-Auftakt vor so vielen Fans in meiner Heimat stattgefunden hat. Für mich war es der perfekte Ort, um in die neue Saison zu starten“, sagte Auer.


ADAC GT Masters: Razoon jubelt über Doppelsieg am Red Bull Ring

  • Porsche-Piloten Pichler/Bönighausen gewinnen vor ihren Teamkollegen Kastelic/Lefterov
  • Hirsiger/Zulauf im Lamborghini als Dritte erneut auf dem Podium
  • Finn Zulauf feiert den Wochenend-Sieg in der „Road-to-DTM“

Leo Pichler und Colin Bönighausen jubeln über ihren Sieg
Foto: ADAC-Motorsport

Heimsieg-Party in Österreich: Lokalmatador Leo Pichler (24) aus Weiz bei Graz und Colin Bönighausen (21/Isernhagen) haben im Porsche 911 GT3 R vom österreichischen Team Razoon – more than Racing den Sonntagslauf gewonnen. Im Ziel lagen sie 5,8 Sekunden vor ihren Teamkollegen Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) und bescherten ihrem Team einen perfekten Tag beim Heimspiel. Pichler ist nach 15 Jahren der erste österreichische Pilot, der sich einen ADAC GT Masters-Sieg in der Heimat sichern konnte. „Es war immer ein großer Traum von mir, hier am Red Bull Ring ein Rennen zu gewinnen. Es fühlt sich unglaublich an. Der ganze Tag war einfach perfekt mit der guten Startposition und diesem starken Rennen. Das Team hat die Autos super vorbereitet und dieser Doppelsieg ist für jeden einzelnen mehr als verdient“, strahlte Pichler. Teamkollege Bönighausen fuhr sein erstes Wochenende im ADAC GT Masters überhaupt und strahlte: „Ich bin mega happy. Wir hatten schon gestern auf den Sieg gehofft, da hat leider das Glück gefehlt. Heute lief es dafür umso besser. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport).

Bei 21 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Kastelic von der Pole-Position aus ins Rennen und hielt diese Position bis zu einem kleinen Fehler. Dieser erlaubte es seinem Teamkollegen Pichler im zweiten Porsche 911 GT3 R sich an die Spitze zu schieben. Von diesem Moment an fuhren zunächst Pichler und später sein Teamkollege Bönighausen einem ungefährdeten Sieg entgegen. Auch bei Kastelic und Lefterov überwog am Ende die Freude über das Podium am Debüt-Wochenende im ADAC GT Masters und den Doppelsieg des Teams. „Ich freue mich unglaublich für Razoon. Wir hatten den Sieg heute nicht verdient, denn Leo und Colin waren einfach das bessere Duo und schneller als wir“, so Kastelic. „Leo war nach dem Start immer dicht hinter mir und ich hätte auch ohne meinen Fehler in der letzten Kurve keinen Zweikampf angefangen und damit eventuell den Doppelsieg gefährdet. Es war mein erstes Wochenende und ich habe mein erstes Podium erzielt, darüber freue ich mich sehr.“

Mit 7,3 Sekunden Rückstand zur Spitze kamen Hirsiger/Zulauf als Dritte ins Ziel. Die Vortagessieger vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sicherten sich mit diesem Ergebnis die frühe Tabellenführung in der Meisterschaft und Zulauf zusätzlich den Sieg in der „Road-to-DTM“-Wertung des Wochenendes. „Aus unserer Sicht war es wirklich ein perfektes Rennen, denn die Porsche waren für uns heute außer Reichweite“, freute sich Hirsiger. „Wir mussten beide eine Stunde am Limit und ohne Fehler fahren, um hier auf dem Podium zu stehen. Wir haben alle bisher gesetzten Ziele erreicht und die Tabellenführung wollen wir natürlich nicht mehr abgeben.“

Den vierten Rang erzielten Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Dahinter sortierten sich Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 und Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) im zweiten BMW ein. Ihre Markenkollegen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) fuhren auf Rang sieben, dahinter folgten die Neueinsteiger von HGL Racing im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 mit Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna). Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) wurden im Ford Neunte, während Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) im Aston Martin Vantage GT3 Evo des zweiten Debütanten-Teams, Comtoyou Racing, die Top-10 komplettierten. Der Sieg im Pro-AM Cup ging erneut an Ernst Kirchmayr (70/AUT)/Axcil Jefferies (34/ZWE/beide Baron Motorsport). Die Gaststarter von Baron Motorsport im Ferrari 296 GT3 kamen als Zwölfte ins Ziel.

Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 22. bis 25. Mai im niederländischen Zandvoort statt. Das zweite Auslandsgastspiel der GT3-Nachwuchsliga des ADAC wird erneut im Rahmen der DTM ausgetragen.


Sonntag, 26. April 2026

DTM: Mit Blitzstart zum Sieg - Engel triumphiert in Spielberg

  • Mercedes-AMG-Pilot feiert auf dem Red Bull Ring dritten DTM-Erfolg
  • Marco Wittmann erkämpft sich nach starker Aufholjagd Platz zwei
  • 51.000 Besucher erleben spektakulären DTM-Auftakt in der Steiermark

Großer Jubel bei Maro Engel über den Sieg im DTM-Sonntagslauf
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hat am Sonntag auf dem Red Bull Ring den zweiten DTM-Saisonlauf klar gewonnen. Der Routinier überholte gegen Mitte des Rennens den in Führung liegenden Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) und feierte nach 37 Runden seinen dritten DTM-Erfolg. „Ich bin überglücklich, endlich wieder einen Meisterschaftslauf gewonnen zu haben“, freute sich der Mercedes-AMG-Pilot über seinen ersten DTM-Triumph seit Juni 2023. „Nachdem es am Samstag leider nicht geklappt hat, fühlt sich der Sieg umso besser an. Der Schlüssel war ein super Start, als ich direkt auf den zweiten Platz vorfahren konnte.“ Den zweiten Platz belegte der taktisch klug fahrende Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), der als Neunter in das Rennen gegangen war. Lokalmatador Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) fuhr bei seinem Heimrennen nach Rang zwei am Samstag erneut auf das Podium und wurde Dritter. Die DTM startete erstmals auf dem Formel-1-Kurs in den Alpen in die Saison. 51.000 Besucher erlebten den Auftakt live vor Ort.

Keyfacts, Red Bull Ring, Spielberg, Saisonrennen 2 von 16

  • Streckenlänge: 4.326 Meter
  • Wetter: 20 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo #3), 1:27,575 Minuten
  • Sieger: Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3 #80)
  • Schnellste Rennrunde: Nicki Thiim (Comtoyou Racing, Aston Martin Vantage GT3 #7), 1:28,497 Minuten

Engel startete stark in den Sonntagslauf auf dem Red Bull Ring: Der Routinier konnte gleich zu Beginn drei Plätze gutmachen und verbesserte sich hinter Pole-Setter Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) auf Position zwei. Auf dem dritten Rang folgte sein Markenkollege Auer, Wittmann war zu diesem Zeitpunkt im BMW M4 GT3 Evo Siebter. Nach dem ersten Boxenstopp übernahm Engel die Führung. Wittmann, der seinen Reifenwechsel sehr früh absolvierte, kämpfte sich auf Platz zwei vor, nachdem er van der Linde und Auer überholen konnte. Auf Rang fünf folgte Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter).

Auch nach dem zweiten Pflichtboxenstopp blieb Engel vorn und setzte sich im weiteren Verlauf von seinen Konkurrenten ab. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von 4,857 Sekunden vor Wittmann. Auer überquerte als Dritter die Ziellinie, Gounon und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) sicherten sich die Positionen vier und fünf. Pole-Setter van der Linde konnte an seine gute Leistung im Qualifying nicht anknüpfen und beendete den zweiten Meisterschaftslauf in der Steiermark als Sechster. Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) steuerte seinen McLaren 720S GT3 Evo auf Rang sieben. Neuling Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) sicherte sich im Ford Mustang GT3 mit Platz acht seine erste Top-Ten-Platzierung in der DTM. Bester Ferrari-Pilot war Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) als Neunter. Nachwuchsfahrer Bastian Buus (DK/Land-Motorsport) beendete den Sonntagslauf auf Rang zehn.

Stimmen zum Rennen

Marco Wittmann: „Ein unglaublich starkes Ergebnis! Wir hatten schnelle Boxenstopps, dazu konnte ich direkt nach dem ersten Reifenwechsel mehrere Plätze gutmachen. Lucas Auer kam zwischenzeitlich extrem dicht an mich heran. Ich durfte mir keinen einzigen Fehler erlauben, da war höchste Konzentration gefragt.“

Lucas Auer: „Zweimal beim Heimspiel auf dem Podium, viel besser geht es nicht. Durch die zwei Boxenstopps kommt es noch stärker auf die richtige Strategie an, da hat das Team einen super Job gemacht. Die Atmosphäre war über das komplette Wochenende sensationell, der DTM-Auftakt hat mir großen Spaß gemacht.“


Ergebnis, 2. Meisterschaftslauf, Red Bull Ring (top-Five)

1. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol)

2. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +4,857 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +5,429 Sekunden

4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +6,220 Sekunden

5. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), +9,203 Sekunden


Aston Martin-Erfolg im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring

  • Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok gewinnen in der ADAC GT4 Germany
  • Mit Aston Martin, BMW und Porsche drei Marken auf dem Podium
  • Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson reisen als Tabellenführer ab

Große Freude bei Philipp Gogollok (li.) und Jan Philipp Springob
Foto: ADAC-Motorsport

Britischer Triumph beim Auslandsgastspiel der ADAC GT4 Germany in Österreich: Mit einem souveränen Start/Ziel-Sieg gewannen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Durch Platz zwei der BMW M4 GT4 Evo-Piloten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) und Rang drei für das Porsche 718 Cayman GT4-Duo Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Herstellern auf die ersten drei Positionen fahren. Für Sieger Gogollok ist es nach 2024 und 2025 bereits der dritte Sieg in Folge auf der Rennstrecke in Österreich.

Bereits in der Qualifikation konnte Gogollok glänzen und sich die Pole-Position sichern. Die gute Ausgangslage wandelte der Hesse direkt in die Rennführung um. Bis zur Rennmitte baute er den Lead auf rund vier Sekunden aus. Hinter dem Aston Martin ging es jedoch mächtig zur Sache. Alon Gabbay (22/ISR) im Porsche, sein AVIA W&S Motorsport-Teamkollege Berndt und BMW-Pilot Sylvestersson kämpften sehenswert um die zweite Position, wobei Gabbay in der ersten Rennhälfte die Oberhand behielt.

In der Phase der Boxenstopps wechselte die Reihung jedoch signifikant. Mit einem perfekt getimten Stopp übernahm Robinsons Partner Berndt den zweiten Rang vor Gabriele Piana, der von Sylvestersson übernommen hatte, und Gabbays Partner Maximilian Schreyer (17/Marburg). An der Spitze drehte derweil Springob, der für Gogollok in den Aston Martin stieg, souverän seine Runden. Piana machte im weiteren Rennverlauf ordentlich Druck auf Robinson und konnte den Australier rund zehn Minuten vor Rennende überholen - und so Platz zwei klarstellen. Somit reisen Piana/Sylvestersson als Tabellenführer zum nächsten Rennwochenende auf dem Norisring. Unbeeindruckt von allem fuhr Springob zum Tagessieg, der für Gogollok zudem den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete.

Um Platz drei gab es zu Rennende nochmals einen spannenden Zweikampf zwischen Robinson und BMW-Pilot Luca Link (22/Günzburg, FK Performance Motorsport), in dem sich der Porsche-Fahrer aber durchsetzte. Link und Partner Luis Moser (17/AUT) belegten somit die vierte Position. Fünfte wurden Gabbay/Schreyer vor den beiden BMW von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) sowie Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport). Rang acht ging an Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) vor deren Mercedes-AMG GT4-Markenkollegen Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport). Schmid gewann somit die Rookie-Wertung. Die Top Zehn komplettierten die PRO-AM-Sieger Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche.

Jan Philipp Springob – Sieger für COSY Racing by ESM: „Vielleicht sah es von außen langweilig aus, doch wir haben jede Runde maximal gepusht. Denn wir wussten, dass der BMW zum Rennende immer stark ist. Somit galt es, konstant die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen. Insgesamt sind wir extrem happy über den Sieg.“

Philipp Gogollok – Sieger für COSY Racing by ESM: „Der Start war recht turbulent, doch wir konnten uns aus allem heraushalten und vorne ein wenig wegfahren. Es war ein solider Stint von meiner Seite. Jan Philipp hat dann dafür gesorgt, dass die Lücke groß blieb. Somit können wir mit dem Rennwochenende sehr zufrieden sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Der zweite Platz ist sicherlich ein wenig süßsauer, denn wir hatten das Potenzial, nach dem Samstagsrennen auch am Sonntag zu gewinnen. Wir steckten im Rennen aber irgendwie immer im Verkehr und verloren dadurch Zeit. Auf jeden Fall ist es schön, die Tabellenführung inne zu haben - noch besser wäre es jedoch, nach dem letzten Saisonrennen in der Tabelle ganz oben zu stehen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Mit einem ersten und zweiten Platz vom Red Bull Ring abzureisen, ist natürlich klasse. Das war ein richtig guter Saisonstart. Hoffentlich können wir am Norisring genauso weitermachen. In meinem Stint hatte ich ein paar ganz gute Zweikämpfe, die wirklich Spaß machten.“

Lachlan Robinson – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Wir standen hier zweimal auf dem Podium und fuhren dadurch viele Punkte im Titelrennen ein. Beide Rennen waren für mich sehr actionreich mit vielen Zweikämpfen. Es war exzellentes Racing und alles lief sauber ab. Das war großartig.“

Denny Berndt – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Es war ein guter Tag und wir sind mit dem Podium natürlich sehr zufrieden. Wie Lachlan schon erwähnte, gab es gute Kämpfe, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist extrem stark. Danke auch an das Team, da unser Boxenstopp super funktionierte. Wir freuen uns nun bereits auf den Norisring.“

ADAC GT Masters: Erste Startreihe für Lokalmatador Razoon am Red Bull Ring

#14 Pavel Lefterov / Mark Kastelic / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Mark Kastelic (18/SLO) hat sich am Sonntag die Pole-Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In seinem Porsche 911 GT3 R fuhr er eine Zeit von 1:28.954 Minuten und bescherte damit seinem Team Razoon – more than Racing die erste Startposition beim Heimspiel in Österreich. Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) machte mit 0,213 Sekunden Rückstand die erste Startreihe für die Lokalmatadoren perfekt.

„Es hätte einfach nicht besser laufen können. Ich habe mir das die ganze Zeit gewünscht“, jubelte der 18-jährige Rookie, der sich seinen Porsche mit Pavel Lefterov (28/BGR) teilt. „Die Rundenzeiten waren heute etwas langsamer als gestern und ich hatte zuerst das Gefühl, sehr langsam zu sein. In meine letzte Runde habe ich alles reingelegt und die Rundenzeit war in Ordnung. Als sie mir am Funk sagten, dass ich die Pole habe, konnte ich es nicht fassen. Jetzt heißt es gewinnen. Wir haben die beste Ausgangslage und es gibt keine Ausreden mehr.“

Mit knapp sieben Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein gingen die Piloten ins zweite Qualifying der Saison 2026. Erneut wechselten die Bestzeiten an der Spitze im Sekundentakt, bis sich ganz zum Schluss die beiden Razoon-Porsche vorne platzierten. Vom dritten Startplatz aus gehen die Sieger des Vortages ins Rennen. Felix Hirsiger (27/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) kam in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 0,249 Sekunden hinter der Bestzeit über die Linie.

Die zweite Startreihe komplettiert Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im besten BMW M4 GT3 Evo vor seinem Markenkollegen Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport), der von Startplatz fünf aus ins Rennen geht.

Quelle: adac-motorsport.de

Kelvin van der Linde holt seine erste BMW-Pole in der DTM

#3 Kelvin van der Linde (ZAF / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport

DTM-Rückkehrer Kelvin van der Linde hat beim zweiten Qualifying auf dem Red Bull Ring ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Südafrikaner fuhr am Sonntagvormittag am Steuer des BMW M4 GT3 Evo mit 1:27,575 Minuten die schnellste Runde und sicherte sich damit die zehnte Pole-Position in seiner DTM-Karriere.

"An meinem ersten DTM-Rennwochenende für BMW direkt auf der Pole-Position zu stehen, macht mich unglaublich stolz. Nach meinem Ausfall im Samstagsrennen hat das Team an einem langen Abend einen super Job gemacht. Das Auto war im Qualifying wie eine Rakete. Der Druck in der DTM ist enorm hoch, aber ich freue mich riesig auf das Rennen", sagte der Gewinner des Pirelli Pole Position Award.

Neuling Finn Wiebelhaus überraschte mit einem starken zweiten Platz und hatte im Ford Mustang GT3 einen Rückstand von nur 0,085 Sekunden auf den Pole-Setter. Lokalmatador Lucas Auer belegte Rang drei und hat damit im zweiten Meisterschaftslauf gute Chancen, seinen ersten Heimsieg in der Steiermark einzufahren. Jules Gounon steuerte seinen Mercedes-AMG GT3 auf Position vier, Markenkollege Maro Engel komplettierte dahinter das Mercedes-AMG-Trio unter den Top Fünf.

m zweiten Zeittraining auf der Alpen-Achterbahn war van der Linde am Sonntagvormittag einer der aktivsten und aggressivsten Fahrer. Der BMW-Pilot setzte gut dreieinhalb Minuten vor Ende des Qualifyings die erste Bestmarke, die er danach mehrfach unterbot. In seinem neunten Umlauf gelang ihm kurz vor Schluss die Top-Zeit. Wiebelhaus schob sich in seiner sechsten Runde auf Rang zwei vor und lag damit nur 0,008 Sekunden vor Auer.

Ergebnis Qualifikation, 2. Saisonlauf, Red Bull Ring (Top-Five) 

  1. Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), 1:27.575 Minuten
  2. Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing), +0.085 Sekunden
  3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,093 Sekunden
  4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,105 Sekunden
  5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.134 Sekunden

Quelle: dtm.com


Samstag, 25. April 2026

ADAC GT4 Germany Red Bull Ring: Triumph für BMW-Duo Piana/Sylvestersson

Strahlender Gesichter bei Benjamin Sylvestersson (li.) und Gabriele Piana
Foto: ADAC-Motorsport

Debütsieg für Benjamin Sylvestersson und 18. Erfolg für Partner Gabriele Piana. Mit BMW und Porsche zwei Marken auf dem Podium der ADAC GT4 Germany. Hendrik Still/Tim Horrell gewinnen PRO-AM-Wertung.

Spannende Rad-an-Rad-Duelle, sehenswerte Überholmanöver und klasse Aufholjagden. Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in die Saison 2026 gestartet. In einem packenden Rennen siegten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo, nachdem sie das Rennen von der zehnten Position aus begonnen hatten. Mit Platz zwei für Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS) sowie Rang drei für die Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg) erlebte auch der Porsche-Rennstall AVIA W&S Motorsport einen Saisonauftakt nach Maß.

Bei Kaiserwetter mit blauem Himmel, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hatte Robinson das Rennen zunächst von der Pole-Position aus begonnen. In der ersten Rennhälfte kämpfte der Australier sehenswert mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM um die Spitze. Mehrere Male wechselte die Führung, doch letztendlich setzte sich Robinson durch. Pilot der ersten Rennhälfte war aber zweifelsohne auch Gabriele Piana. Der Italiener kämpfte sich von Startplatz zehn auf die dritte Position vor und legte damit den Grundstein für seinen insgesamt bereits 18. Sieg in der ADAC GT4 Germany. Richtig stark aufgelegt präsentierte sich zudem Youngster Schreyer, der die erste Rennhälfte auf der vierten Position beendete.

Zu Rennmitte fanden die Fahrerwechsel statt. Für Springobs Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) begann sein Einsatz aber gleich mit einer Enttäuschung. Mit einem technischen Problem musste er seinen Aston Martin kurzzeitig auf der Start/Ziel-Geraden parken. Damit war die Chance auf den Sieg gelaufen. Das Duo beendete das Rennen auf Rang zehn.

An der Spitze kam es somit zu einem Zweikampf um den Sieg zwischen Robinsons Partner Denny Berndt und Benjamin Sylvestersson, der für Piana in den FK Performance-BMW stieg. Sylvestersson setzte sich final durch und feierte seinen Debütsieg, der gleichzeitig auch den Triumph in der Juniorwertung bedeutete. Hinter Berndt komplettierte Schreyers Partner Alon Gabbay die Top Drei. Rang vier ging an Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA, beide CRT), die im Toyota GR Supra GT4 Evo2 von Rang 19 ins Rennen gingen - und somit bei ihrer ADAC GT4 Germany-Premiere ebenfalls eine fulminante Aufholjagd hinlegten.

Fünfte wurden Lokalmatador Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) vor ihren BMW-Markenkollegen Lukas Stiefelhagen (18/NED) und Leon Bauchmüller (18/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Stiefelhagen gewann damit die Rookie-Wertung. Platz sieben belegten Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4. Das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) konnte mit Platz acht die PRO-AM-Wertung für sich entscheiden. Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) beendeten das Rennen auf der neunten Position.

Stimmen nach dem Rennen

Gabriele Piana – Sieger für FK Performance Motorsport: „Jeder Sieg ist wie der erste für mich. Es wird in der ADAC GT4 Germany nie langweilig, zu gewinnen. Nach der Qualifikation war ich zunächst etwas enttäuscht, da der Abstand zur Spitze doch recht groß war. Im Rennen hat sich die Strecke aber zu unseren Gunsten entwickelt. Wir sind super glücklich über den Sieg.“

Benjamin Sylvestersson – Sieger für FK Performance Motorsport: „Meinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany werde ich nie mehr vergessen. Danke an das Team und an Gabriele, die heute alles gegeben haben. Es war ein richtig klasse Rennen. In meinen Stint ging es ordentlich zur Sache – aber letztendlich konnte ich mich durchsetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Morgen ist der zweite Sieg das Ziel.“

Lachlan Robinson – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber auch mit Platz zwei bin ich zufrieden. Wir holten das Maximum heraus, da wir ein schwieriges Rennen hatten. Denn ich denke, die Bedingungen heute kamen eher der Konkurrenz entgegen. Morgen starten wir von Platz drei. Mal sehen, was wir dann erreichen können.“

Denny Berndt – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Insbesondere mit Blick auf die gesamte Saison ist Platz zwei ein gutes Ergebnis, da wir viele Punkte einfahren konnten. Ich hatte einen interessante Zweikampf mit dem BMW. Es war ein schönes Rennen und im Allgemeinen ein guter Tag.“

Alon Gabbay – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Sicherlich will man als Rennfahrer mehr als Platz drei, doch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Ich freue mich natürlich auch für Maximilian und das Team, die klasse gearbeitet haben. Wir sind auf einem guten Weg und können das Sonntagsrennen schon gar nicht mehr abwarten.“

Maximilian Schreyer – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Mit dem Podium geht es mir richtig gut. Für uns ist das ein super Start in die Saison 2026. Mir gefällt der Red Bull Ring wirklich gut. Das Layout liegt mir. Ich denke, dass wir im zweiten Rennen erneut attackieren können, sodass vielleicht ein noch besseres Ergebnis möglich ist.“

Quelle: adac-motorsport.de


Hirsiger/Zulauf gewinnen im Fotofinish auf dem Red Bull Ring

  • Felix Hirsiger/Finn Zulauf siegen im Lamborghini beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters
  • Herzschlagfinale: Duell um den Sieg entscheidet sich in der letzten Kurve
  • Pro-AM Cup Sieg für Gaststarter Baron Motorsport mit Kirchmayr/Jefferies im Ferrari

Herzschlagfinale: 0,143 Sekunden trennten den siegreichen Lamborghini und den zweitplatzierten Ford
Foto: ADAC-Motorsport

Unfassbares Finale beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring: In letzter Sekunde haben sich Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 den Sieg gesichert. Ein rundenlanges Duell mit dem zweitplatzierten Ford Mustang GT3 von Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) endete mit lediglich 0,143 Sekunden Differenz. „Ich habe mich noch nie so sehr gefreut und glaube, das war die beste letzte Runde meines Lebens. Im Auto waren so viele Jubelschreie, die Onboard-Aufnahmen wären sicher lustig“, strahlte Hirsiger nach seinem ersten Sieg im ADAC GT Masters und dem ersten für das Liqui Moly Team Engstler Motorsport seit 2011. Teamkollege Zulauf ergänzte: „Ich hatte zuerst Ruhepuls, aber die letzten beiden Runden waren einfach unglaublich. Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir haben in der Box mindestens genauso geschrien wie Felix im Auto. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) in einem weiteren Ford.

Bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad ging Zulauf von der Pole-Position ins Rennen und hielt zunächst seine Position, bis er sich dem herannahenden Blum geschlagen geben musste. „Ich habe gesehen, dass ich die Pace des Ford nicht mitgehen konnte und ihn passieren lassen. Ich wusste, dass unsere Longrun-Pace gut ist und habe darauf gebaut, dass Felix am Ende nochmal angreift“, schildete Zulauf. Konkurrent und Lokalmatador Blum war von Rang drei gestartet, bereits nach der ersten Runde hinter dem Engstler-Lamborghini und setzte sich kurze Zeit später an die Spitze. „Ich hatte einen Mega-Start und konnte den Abstand nach dem Führungswechsel gut halten“, so Blum. „In den letzten beiden Runden ging mein Puls nochmal hoch. Es war spannend zuzuschauen. Leider haben wir nicht gewonnen, aber morgen ist nochmal ein Tag.“

Nach der Übergabe von Blum auf Teamkollege Kalus schien es zunächst so, als könne sich der Ford vorne behaupten, obwohl Hirsiger, der von Zulauf übernommen hatte, immer in Schlagdistanz blieb. „Die Leistungsunterschiede zwischen den Autos machen das Überholen nicht einfacher. Im Mittelsektor ist der Lamborghini etwas stärker, in den anderen beiden der Ford“, erklärte Hirsiger. „Mir war klar, ich muss mein Auto richtig managen, um am Ende nochmal Druck aufzubauen. Das hat sehr gut funktioniert.“ Kalus hatte in Front seinen Vorsprung gehalten und schon etwas durchgeatmet, als sich das Blatt in der vorletzten Runde nochmals wendete. „Ich sah, dass er näherkam. Plötzlich war er direkt hinter mir und ich musste verteidigen. Ich hatte gehofft, mich nochmal freischwimmen zu können, aber er hat das sehr gut gemacht und in der letzten Kurve hatte ich keine Chance mehr.“ Kalus kam etwas zu weit nach außen und Hirsiger schlüpfte innen an ihm vorbei zum spektakulären Last-Minute-Sieg auf dem Red Bull Ring.

Im Windschatten dieses spannenden Duells fuhren Valente und Rookie Cuccarese in einem weiteren Ford auf Platz drei. Für den Italiener Cuccarese das erste Podium in seinem ersten ADAC GT Masters-Rennen. „Ich freue mich sehr über dieses großartige Ergebnis. Alain hat in seinem Stint einen super Job gemacht und viele Positionen gewonnen. Ich musste dieses Ergebnis sicher ins Ziel fahren und das ist mir gelungen“, schilderte der Ford-Pilot.

Einen sehr starken Einstand in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC zeigte HGL Racing. Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna) waren im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von Rang 13 ins Rennen gestartet und arbeiteten sich durch eine fehlerfreie Leistung bis auf Rang vier nach vorne. Die Top-5 wurden vom dritten Ford mit Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team) komplettiert. Dahinter kam mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) das bestplatzierte BMW-Duo auf Rang sechs ins Ziel. Platz sieben und den Sieg im Pro-AM Cup feierten die Gaststarter von Baron Motorsport mit Ernst Kirchmayr (70/AUT)/ Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer des Ferrari 296 GT3. Die aus der ersten Startreihe losgefahrenen Neueinsteiger Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) von Comtoyou Racing fielen im Laufe des Rennens mit ihrem Aston Martin Vantage GT3 bis auf die achte Position zurück. Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) wurden Neunte im zweiten BMW. Die Top-10 wurden vom österreichischen Team Razoon – more than Racing komplettiert, die viel Pech hatten. Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) wurden gleich zu Beginn des Rennens gedreht und kämpften sich noch auf Rang zehn zurück, ihre Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen) schieden auf Rang vier liegend nach einem Defekt aus.

Das Qualifying für das zweite Rennen des Wochenendes findet am Sonntag um 8:10 Uhr statt.


Traumstart für Österreicher: Preining jubelt vor Auer auf dem Red Bull Ring

  • Preining gewinnt ersten DTM-Saisonlauf vor Landsmann Auer
  • Pole-Setter Engel sichert sich im Mercedes-AMG dritten Podiumsplatz
  • Bestes McLaren-Ergebnis in der DTM für Ex-Formel-1-Pilot Glock

Thomas Preining jubelte über den Heimsieg in Spielberg
Foto: ADAC-Motorsport

Eine kluge Strategie und starke Nerven waren der Schlüssel zum Erfolg: Thomas Preining (A/Manthey) hat am Samstag nach einer fehlerlosen Vorstellung zum zweiten Mal sein DTM-Heimrennen auf dem Red Bull Ring gewonnen. Beim Auftaktrennen in der Steiermark überquerte der Porsche-Werksfahrer nach 38 Runden als Erster die Ziellinie und feierte damit seinen neunten DTM-Erfolg. Sein Landsmann Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) machte mit Platz zwei den österreichischen Doppelsieg auf dem Formel-1-Kurs perfekt. „Ich könnte nicht glücklicher sein, von genau solchen Momenten träumt man als Rennfahrer! Vor den Augen meiner Familie und vielen Freunden zu gewinnen, fühlt sich einfach großartig an. Es war ein sehr herausforderndes Rennen mit einer sehr schnellen Konkurrenz von Mercedes-AMG. Lucas Auer hat am Ende richtig Druck gemacht. Umso erleichterter war ich über die Zieldurchfahrt“, erklärte der Linzer, der von den Fans zum „Driver of the Day“ powered by PME Legend gewählt wurde. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) wurde in einem bis zum Schluss spannenden Rennen Dritter.

Keyfacts, Red Bull Ring, Spielberg, Saisonrennen 1 von 16

  • Streckenlänge: 4.326 Meter
  • Wetter: 20 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3 #80), 1:27,403 Minuten
  • Sieger: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 R #91)
  • Schnellste Rennrunde: Bastian Buus (Land-Motorsport, Porsche 911 GT3 R #29), 1:28,739 Minuten

Der mit Spannung erwartete Start zum ersten DTM-Meisterschaftslauf war von der ersten Sekunde an hart umkämpft. Während Pole-Setter Engel seine Führung souverän verteidigte, schob sich Preining von Platz drei an Auer vorbei. Hinter diesem Trio folgte Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), der Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) überholen konnte, auf Rang vier. Dörr schlug mit seinem McLaren 720S GT3 Evo wenig später nach einer Berührung mit einem Konkurrenten in der Leitplanke ein und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Die Boxenstopps wirbelten die Spitzenplätze durcheinander: Gounon und Preining holten sich bereits in Runde 14 und 15 neue Pirelli-Slicks. Zwei Umläufe später steuerte Engel die Box an, verlor nach Problemen beim Reifenwechsel allerdings wertvolle Sekunden. Preining übernahm dadurch die Führung vor Gounon. Auer reihte sich nach seinem Pflichtstopp auf Position drei ebenfalls vor Engel ein. In Runde 33 kam es nach einem technischen Defekt zum plötzlichen Aus für Gounon. Das war die Chance für Auer, der nach einer Safety-Car-Phase in Schlagdistanz zur Spitze lag. Preining blieb jedoch eiskalt und ließ seinen Landsmann nicht mehr entscheidend herankommen. Der 27-Jährige fuhr hinter dem Safety-Car als Erster ins Ziel, nachdem Kelvin van der Linde (ZA) mit seinem BMW M4 GT3 Evo ausrollte. Die Plätze hinter Preining belegten Auer, Engel und Tom Kalender (Hamm/Sieg/Mercedes-AMG Team Landgraf), der sich nach einem starken Rennen vom zehnten auf den vierten Platz verbesserte.

Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) wurde als bester BMW-Fahrer Fünfter, Timo Glock (Kreuzlingen/Dörr Motorsport) steuerte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo auf Position sechs. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) konnte neun Positionen gut machen und belegte Rang sieben. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) beendete sein erstes DTM-Rennen im Ferrari 296 GT3 Evo auf Platz acht vor Porsche-Pilot Ricardo Feller (CH/Manthey). Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) machte die Top-Ten komplett.

Lucas Auer: „Wir haben uns intensiv auf den Auftakt vorbereitet, der zweite Platz ist der Lohn für die harte Arbeit. In der Schlussphase habe ich auf einen Fehler von Thomas Preining gelauert, aber auch Rang zwei ist bei meinem Heimspiel ein Top-Ergebnis. Für das Rennen am Sonntag müssen wir analysieren, welche Strategie mit dem neuen Reifen die beste ist.“

Maro Engel: „Bis zum Boxenstopp war es ein perfekter Tag für uns. Wenn man so lange souverän in Führung liegt, fühlt sich der dritte Platz enttäuschend an. Die Crew in der Box hat in der Vergangenheit immer einen super Job gemacht, daher mache ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf. Wir haben ein starkes Paket und greifen am Sonntag wieder an.“

Ergebnis, 1. Meisterschaftslauf, Red Bull Ring (Top-Five)

1. Thomas Preining (A/Manthey)

2. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,774 Sekunden

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +1,620 Sekunden

4. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +2,544 Sekunden

5. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +2,763 Sekunden


ADAC GT4 Germany: Porsche und Aston Martin starten von Pole-Position

Lachlan Robinson und Philipp Gogollok waren in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring nicht zu schlagen. Neben Porsche und Aston Martin auch BMW auf den Top-Positionen platziert.

Spannende Action in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring – und mit Porsche sowie Aston Martin konnten Fahrzeuge von zwei verschiedenen Herstellern die jeweilige Pole-Position erzielen. Lachlan Robinson (22/AUS) setzte sich im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in der Session für das Samstagsrennen durch. Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) wird im Vantage GT4 AMR Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagsrennen vom ersten Platz aus beginnen.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualifikation. Wir waren bereits über das gesamte Rennwochenende und auch beim Vortest stark. Jedoch mussten wir diese Performance auch in der Qualifikation zusammenbekommen. Das ist uns gelungen“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:35,207 Minuten. „Das Auto fühlt sich an, als ob es auf Schienen über die Strecke fahren würde. Wir freuen uns nun auf das Rennen. Der Sieg ist das Ziel.“

Hinter Robinson, der im Rennen gemeinsam mit Denny Berndt (21/Berlin) startet, belegte der Aston Martin von Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok Platz zwei in der Qualifikation für das Samstagrennen. Springob hatte die Session lange Zeit angeführt, wurde final aber um knappe 0,138 Sekunden geschlagen.

Rang drei ging an Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), die in einem weiteren Porsche von AVIA W&S Motorsport 0,479 Sekunden zurücklagen. Die Top Vier komplettierten Nicolas Guillaume (19/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide ebenfalls AVIA W&S Motorsport).

Im Sonntagsrennen wird dann der Aston Martin von Philipp Gogollok ganz vorne im Grid stehen. „Die Saison 2026 beginnt für mich genauso wie 2025 aufgehört hat – mit einer Pole-Position“, jubelte Gogollok über die Zeit von 1:35,075 Minuten. „Damit bin ich natürlich zunächst einmal sehr zufrieden. Wir dürfen uns jedoch nicht auf dem Ergebnis ausruhen, sondern müssen fokussiert ins Rennen gehen. Hoffentlich nehmen wir dann eine Trophäe mit nachhause.“

Mit einem Rückstand von 0,220 Sekunden belegte der Porsche von Gabbay/ Schreyer Platz zwei vor deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Robinson/Berndt. Vierte in der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurden Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Finn Zulauf erzielt die erste Pole-Position der Saison am Red Bull Ring

Die erste Pole-Position der ADAC GT Masters-Saison 2026 auf dem Red Bull Ring geht an Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus) und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport. Der 21-Jährige fuhr in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 eine Zeit von 1:28.563 Minuten. Zulauf, der sich sein Auto mit Felix Hirsiger (27/CHE) teilt, sicherte sich die dritte Pole-Position seiner ADAC GT Masters-Karriere und wie bereits im Vorjahr die beste Ausgangsposition für das erste Saisonrennen, wo er ebenfalls Platz eins im Qualifying erzielte. 

„Ich hatte mit einem Top-5-Ergebnis spekuliert und bin sehr glücklich, dass es jetzt die Pole geworden ist. Es freut mich richtig fürs Team, das über den ganzen Winter einen so tollen Job gemacht hat. So ins Jahr zu starten, ist super“, strahlte Zulauf, der Engstler Motorsport die erste Pole-Position im ADAC GT Masters seit 2011 bescherte. „Das Auto hat sich sehr gut angefühlt, bei den kühleren Temperaturen habe ich allerdings ein paar Runden gebraucht, um mich anzupassen. Die Balance war etwas anders, aber zum Schluss hat es zum Glück geklappt und ich konnte die Pole nach Hause bringen. Während der Trainings am Freitag im Warmen hat sich unser Auto ebenfalls super angefühlt, deshalb bin ich sehr zuversichtlich für das Rennen.“

Mit lediglich 1,8 Grad Luft- und nur knapp 10 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zwar kalt, aber mit strahlendem Sonnenschein. Ein klarer Favorit kristallisierte sich in der 20-minütigen Qualifying-Session nicht heraus, da die Führung laufend wechselte. Bis kurz vor der karierten Flagge hatte Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 wie der Pole-Setter ausgesehen, wurde aber in letzter Sekunde mit 0,020 Sekunden Rückstand auf Startplatz zwei verdrängt. „Ich bin recht happy mit dem Ergebnis. Es ist das erste Mal für das Team und mich im ADAC GT Masters und das Auto direkt in die erste Startreihe zu stellen, ist super“, freute sich Day. 

Startplatz drei für das Samstagsrennen sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Beim Heimspiel seiner Mannschaft Razoon – more than Racing kam der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 0,091 Sekunden Rückstand über die Linie. Er wird mit Kiano Blum (18/AUT/Haupt Racing Team) einen weiteren Rookie neben sich in der zweiten Startreihe haben. Der Österreicher im Ford-Mustang GT3 lag 0,206 Sekunden hinter der Bestzeit. Die Top-5 werden von seinem Teamkollegen Max Reis (19/Ramstein) komplettiert. Dem Ford-Piloten fehlten 0,415 Sekunden zur Spitze.

Insgesamt präsentierte sich das Feld des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring sehr eng beisammen. 13 Piloten lagen im Qualifying innerhalb von einer Sekunde. Das verspricht ab 15:10 Uhr ein spannendes erstes Rennen mit vielen Positionskämpfen.

Quelle: adac-motorsport.de


Freitag, 24. April 2026

Lucas Auer startet stark in die DTM-Saison 2026

  • Mercedes-AMG-Pilot am Freitag Trainingsschnellster auf dem Red Bull Ring
  • McLaren-Duo Dörr und Glock mit Platz vier und sechs in Spielberg
  • Enge Abstände in den ersten Sessions der neuen DTM-Saison

Freut sich auf sein Heimspiel in Spielberg: Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer
Foto: ADAC-Motorsport

Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer (A) ist bereit für sein Heimspiel: Der Lokalmatador vom Mercedes-AMG Team Landgraf fuhr am Freitag beim Freien Training der DTM auf dem Red Bull Ring die schnellste Runde. Auer setzte mit 1:28,204 Minuten die Bestzeit in der zweiten von insgesamt drei Sessions. Diese 20-minütige zusätzliche Einheit diente als Qualifying-Simulation für den für die DTM neu entwickelten Pirelli-Slick. „Das war ein guter Auftakt bei meinem Heimspiel. Wir werden im ersten Qualifying am Samstag sehen, wo wir mit dem neuen Reifen stehen. Es ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, auf diesem tollen Kurs zu fahren. Vor allem in den ersten drei Kurven wird es in den Rennen zur Sache gehen, denn dort kann man am besten überholen“, erklärte Auer.

Hinter dem 31-Jährigen belegten seine Markenkollegen Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) und Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) die Ränge zwei und drei – das Trio lag innerhalb von nur sechs Tausendstelsekunden. Viertschnellster Pilot auf dem Formel-1-Kurs war Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport), dem in der ersten Session am Vormittag mit 1:28,567 Minuten die Bestmarke gelang. „Wir haben viel gearbeitet und ich habe viel Zeit im Auto verbracht. Das hat sich ausgezahlt, ich bin weiter als im vergangenen Jahr. Der Streckenverlauf liegt mir, bei schönem Wetter könnte im Zeittraining am Samstag die 1:28,000-Minuten-Marke geknackt werden“, sagte der McLaren-Pilot. Tom Kalender (Hamm/Sieg/Mercedes-AMG Team Landgraf) steuerte einen weiteren Mercedes-AMG auf Position fünf. Dörrs Teamkollege Timo Glock (Kreuzlingen) folgte auf Platz sechs.

Alle drei Trainingsläufe fanden bei strahlendem Sonnenschein auf der 4,326 Kilometer langen Rennstrecke vor der imposanten Alpenkulisse in der Steiermark statt. Während in der Qualifikations-Simulation am Mittag die Top-Zeiten gefahren wurden, waren die beiden anderen Sessions etwas langsamer. Die schnellste Runde im dritten Freien Training am Nachmittag markierte mit 1:28,841 Minuten der 18-jährige Kalender.

Das erste Qualifying der DTM 2026 wird am Samstag um 9:40 Uhr gestartet.