Samstag, 4. Juli 2026

ADAC GT4 Germany: Mercedes-AMG mit Tagesbestzeit auf dem Norisring

Marek Böckmann von Prosport Racing markierte im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring die Spitze. Mit Mercedes-AMG, Porsche, BMW und Toyota fuhren Fahrzeuge von vier Marken auf die ersten fünf Plätze.

#26 Marek Böckmann / Roman Fellner-Feldegg / Mercedes-AMG GT4 / Prosport Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring ging es richtig eng zur Sache. In einer spannenden Session lag am Ende Marek Böckmann (29/Lautersheim) im Mercedes-AMG GT4 von Prosport Racing mit einer Zeit von 53,731 Sekunden an der Spitze. „Ich hatte schon bei der Anreise ein ganz gutes Gefühl. Aber dass es gleich so gut klappt, hätte ich überhaupt nicht erwartet. Somit bin ich mehr als zufrieden und werde heute ganz entspannt einschlafen“, freute sich Böckmann, der sich das Fahrzeug mit Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) teilt. „Nach unserer Leistung heute ist es mein Ziel, am Wochenende auf das Podium zu fahren.“ Böckmanns Runde stellte zudem die Tagesbestzeit der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring dar.

Die Konkurrenz lag auf dem 2,162 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg jedoch nicht weit entfernt. Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) hatten im Porsche 718 Cayman GT4 lediglich 0,020 Sekunden Rückstand. Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg) kamen im BMW M4 GT4 mit 0,057 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

Deren FK Performance Motorsport-Teamkollegen Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) lagen lediglich eine weitere Tausendstelsekunde zurück. Mit 0,075 Sekunden Rückstand komplettierten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 die Top Fünf.

Fahrzeuge von vier unterschiedlichen Herstellern innerhalb einer Dreiviertel-Zehntelsekunde sprechen nicht nur für die Ausgeglichenheit im Feld, sondern versprechen auch Hochspannung für den weiteren Verlauf des Rennwochenendes der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Porsche macht im ersten Training die Pace

Laurenz Rühl war im ersten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring nicht zu schlagen. Der Wimmer Werk Motorsport-Pilot lag vor zwei Porsche-Markenkollegen sowie Mercedes-AMG und BMW.

Das zweite Rennwochenende 2026 der ADAC GT4 Germany ist eröffnet: Auf dem legendären Norisring in Nürnberg fand am Freitagmorgen das erste freie Training statt - und da lag Porsche an der Spitze des Feldes. Mit 54,017 Sekunden ging die Bestzeit an Laurenz Rühl (19/Friedrichdorf) im 718 Cayman GT4 von Wimmer Werk Motorsport. „Einen besseren Start ins Rennwochenende kann man sich nicht wünschen. Ich hätte mit einem Platz in den Top 15 gerechnet. Doch es wurde Platz eins“, strahlte Rühl, der sich das Cockpit mit Gentleman-Pilot Jesper Brunoj Jensen (50/DEN) teilt. „Das Team hatte mir die gute Nachricht gar nicht am Funk verraten. Erst als im Teamzelt gefeiert wurde, klärten sie mich auf. Das Ziel für die Rennen am Norisring ist ein Platz in den Top Zehn.“ Es ist zudem das erste Mal überhaupt, dass Rühl eine Session der ADAC GT4 Germany an der Spitze abschloss.

Porsche präsentierte sich im ersten freien Training insgesamt recht stark aufgestellt. Platz zwei ging mit einem Rückstand von 0,129 Sekunden an den 718 Cayman GT4 von Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS). Dieses Duo liegt aktuell auch auf Platz zwei der Punktetabelle und hat sich für den Norisring einiges vorgenommen. Direkt dahinter folgten deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), denen 0,185 Sekunden auf die Spitze fehlten.

Wie üblich ging es in der ADAC GT4 Germany auf den ersten Positionen bunt zu. Mit einem Rückstand von 0,237 Sekunden holten sich Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4 die vierte Position. Die Top Fünf komplettierten Daniel Drexel (25/AUT) und Simon Birch (19/DEN, beide Razoon - more than Racing). Birch gibt auf dem Norisring sein Comeback in der ADAC GT4 Germany, nachdem er zuletzt 2024 auf dem Hockenheimring in der Serie unterwegs war. Das Duo pilotiert einen BMW M4 GT4. Drexel hatte den Saisonauftakt 2026 auf dem Red Bull Ring noch in einem Porsche absolviert.

Quelle: adac-motorsport.de


Mit Momentum an die Spitze: Emil Frey Racing vor dem 4. DTM-Lauf am Norisring

#69 Thierry Vermeulen (NLD / Ferrari 296 GT3 Evo / Emil Frey Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

Der Norisring ruft: Am ersten Juli-Wochenende gastiert die DTM auf dem traditionsreichen Stadtkurs in Nürnberg – einem der anspruchsvollsten Schauplätze im deutschen Motorsportkalender. Für Emil Frey Racing kommt das vierte DTM-Wochenende zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt.

Mit dem zweiten Saisonsieg von Matteo Cairoli und der Übernahme der Meisterschaftsführung in der Fahrerwertung reist Emil Frey Racing voller Zuversicht zum Norisring. Emil Frey Racing hat zudem gute Erinnerungen an die Kultstrecke. Im vergangenen Jahr fuhr die Mannschaft dort insgesamt zwei Podiumsplatzierungen ein, was die Vorfreude auf das Wochenende zusätzlich befeuert. Der enge Stadtkurs mit seinen charakteristischen Betonmauern, der engen Grundig-Kehre und der kurzen Streckenlänge stellt ganz besondere Anforderungen an Fahrer und Material: Gute Bremsleistung, starke Rotation und ausgeprägte Beschleunigungsfähigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg – dazu präzises Qualifying, denn aufgrund der kurzen Runde sind die Abstände traditionell äusserst eng und gute Startpositionen besonders wertvoll.

In der Teamwertung liegt Emil Frey Racing auf Rang 2, nur vier Punkte hinter dem führenden Schubert Motorsport. Der Kampf um die Spitze ist also längst nicht nur eine Angelegenheit der Fahrerwertung – auch in der Teamwertung ist der Zweikampf hochspannend. Thierry Vermeulen ist nach dem durchwachsenen Lausitzring-Wochenende umso motivierter, am Norisring zu zeigen, was der #69 Ferrari 296 GT3 Evo zu leisten imstande ist. Emil Frey Racing freut sich auf den Norisring, das leidenschaftliche Publikum und einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Fahrerstimmen zum Rennwochenende am Norisring 

Matteo Cairoli (Italien)

„Wir nehmen den Schwung der vergangenen Rennen mit an den Norisring. Als Team wachsen wir immer mehr zusammen und können noch wettbewerbsfähiger werden. Unser Ziel ist es, das Maximum herauszuholen. Der Norisring wird eine enorme Herausforderung sein – nicht nur, was die eventuell hohen Temperaturen betrifft, sondern vor allem wegen der starken Konkurrenz. Wir müssen alles zusammenbringen. Auch wenn mich das Zusatzgewicht im ersten Rennen etwas einschränken wird, geben wir nicht nach. Ich habe volles Vertrauen in das Team – nicht zuletzt dank der starken Strategie und der perfekten Boxenstopp-Arbeit."

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Der Norisring ist eine ganz besondere Strecke – wir fahren hier ausschliesslich mit der DTM, das macht das Wochenende nochmals spezieller. Das Qualifying ist enorm eng, nur wenige Kurven, kaum Platz für Fehler. Aber ich freue mich darauf. Nach dem schwierigen Wochenende am Lausitzring bin ich hungrig auf Punkte und will zeigen, was wirklich in uns steckt."


Ben Dörr in Top-Form: DTM-Trainingsbestzeit auf dem Norisring

  • McLaren-Pilot startet stark in das vierte Rennwochenende der DTM
  • Mercedes-AMG-Duo Auer und Gounon folgt auf den Plätzen zwei und drei
  • Hohe Leistungsdichte: Top-15 liegen innerhalb einer halben Sekunde
#25 Ben Dörr (DEU / McLaren 720S GT3 Evo / Dörr Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport


Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) war im McLaren 720S GT3 Evo am Freitag schnellster Fahrer zwischen Mauern und Leitplanken. Der 21-Jährige umrundete den Norisring im Freien Training in 48,793 Sekunden und erzielte damit die Tagesbestzeit.

"Ich habe mich im Auto richtig wohl gefühlt. Im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren auf dem Norisring haben wir einen großen Fortschritt gemacht. Das Streckenlayout und der Asphalt mit den vielen Bodenwellen liegen dem McLaren nicht unbedingt, trotzdem hoffe ich natürlich auf gute Ergebnisse. Ein Podiumsplatz wäre cool, auch wenn das schwierig wird", sagte Dörr.

Auf Platz zwei folgte Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) mit einem Rückstand von 0,151 Sekunden auf der mit 2,162 Kilometern kürzesten Strecke im Kalender. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) lag als Dritter nur 0,024 Sekunden hinter seinem Markenkollegen. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) belegte im Aston Martin Vantage GT3 Rang vier, bester Ferrari-Pilot war Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) auf Position fünf. Nur die Top-Fünf blieben auf ihren schnellsten Runden unter 49 Sekunden.

Das erste Freie Training am Vormittag nutzte das Feld, um das Setup der Fahrzeuge bei Temperaturen von 20 Grad Celsius an den engen und welligen Stadtkurs in Nürnberg anzupassen. Die Bestzeit gelang Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) mit 49,202 Sekunden. "Es macht immer großen Spaß, auf dem Norisring zu fahren. Die Strecke ist richtig cool und umso schöner ist es, wenn man im Training vorne dabei ist. Ich fahre schon lange in der DTM, ein Sieg am Norisring fehlt mir aber noch", verriet der Routinier.

In der zweiten Session am Nachmittag gaben die Piloten von Anfang an Vollgas. Bereits nach zwölf Minuten knackte Gounon als erster Fahrer die 49-Sekunden-Marke und lag lange vorn. Auer übernahm in seinem 32. Umlauf schließlich die Führung, ehe sich Dörr wenig später an die Spitze setzte und seine Zeit eine Runde später mit der Tagesbestmarke noch einmal verbesserte.

Die beiden Qualifyings zu den Meisterschaftsläufen sieben und acht werden am Norisring in zwei Gruppen ausgetragen. Grundlage ist die Reihenfolge aus den beiden Trainings-Sessions: Die Fahrer auf den ungeraden Plätzen starten am Samstag ab 9:35 Uhr, die Piloten auf den geraden Positionen folgen um 10:00 Uhr. Am Sonntag ändert sich die Reihenfolge: Die Gruppe, die am Samstag als Zweite gestartet ist, eröffnet dann das Zeittraining.


Qualifying-Gruppe 1

Ben Dörr (D/Dörr Motorsport)

Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter)

Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing)

Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol)

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)

Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt)

Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt)

Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing)

Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing)

Ricardo Feller (CH/Manthey)

Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)


Qualifikationsgruppe 2

Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)

Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing)

Mirko Bortolotti (I/TGI Team von GRT)

Maximilian Paul (D/TGI Team von GRT) Tom

Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf)

Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) Timo

Glock (D/Dörr Motorsport)

Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport)

Thomas Preining (A/Manthey)

Bastian Buus (DK/Land-Motorsport)



Freitag, 3. Juli 2026

Ben Dörr über seinen Durchbruch und Tipps von Bodybuilder-Legende Markus Rühl

  • McLaren-Youngster verrät die Gründe seiner starken Entwicklung
  • Vorfreude auf den Norisring: „Man muss extrem präzise fahren“

Ben Dörr ist einer der Durchstarter in der DTM-Saison 2026
Foto: ADAC-Motorsport

Ben Dörr (Butzbach) fährt im dritten Jahr seine mit Abstand stärkste DTM-Saison – der Tabellenfünfte hat jetzt schon mehr Punkte auf dem Konto als 2024 und 2025 zusammen. Auf dem Dekra Lausitzring feierte Dörr seinen ersten Sieg und sorgte gleichzeitig für den ersten DTM-Erfolg von McLaren. Vor dem Rennwochenende auf dem Norisring in Nürnberg am kommenden Wochenende (3. bis 5. Juli) spricht der 21-Jährige von Dörr Motorsport über seine Entwicklung in der DTM, das Verhältnis zu Teamkollege Timo Glock und den besonderen Reiz des Norisrings.

Ben, wie groß ist die Vorfreude auf den Norisring?

Die ist riesig! Der Norisring ist mit seinen Betonwänden und Leitplanken sehr speziell. Man muss extrem präzise fahren, das macht den besonderen Reiz aus. Unserem McLaren kommt die Strecke nicht unbedingt entgegen. Trotzdem werden wir alles probieren, um auch an diesem Wochenende gut abzuschneiden. Die Strecke ist einfach cool, es macht jedes Jahr Spaß, dorthin zu kommen.

Wie blickst du mit einigen Tagen Abstand auf deinen ersten DTM-Sieg?

Wir sind natürlich alle super happy über unseren ersten Sieg in der DTM. Vor allem das Team hat sich unglaublich gefreut. Mit Startplatz zehn hatten wir nicht die besten Karten. Ich bin einfach überglücklich, dass es endlich mit dem ersten Sieg geklappt hat. Der Pokal steht bei mir zu Hause im Wohnzimmer direkt neben der Trophäe für den zweiten Platz in Zandvoort. Hoffentlich kommen über die Saison noch ein paar dazu.

Was sind die Gründe für dein Formhoch?

Ich fahre wesentlich mehr Rennen als in den Jahren zuvor, in denen ich ausschließlich in der DTM gestartet bin. In dieser Saison nehme ich beispielsweise auch in der GT World Challenge oder auch an einigen NLS-Rennen teil und habe deshalb deutlich mehr Fahrpraxis im McLaren. Das hilft sehr. Dazu habe ich natürlich in der DTM eine Menge gelernt und viel Erfahrung gesammelt. So konnte ich mich von Rennen zu Rennen verbessern und bin mittlerweile auf einem ziemlich guten Level.

Du bist in deinem dritten DTM-Jahr: In welchem Bereich hast du dich am meisten weiterentwickelt?

In der DTM ist Konstanz sehr wichtig, Schnelligkeit allein reicht nicht aus. In dieser Hinsicht habe ich die größten Fortschritte gemacht und mir unterlaufen kaum noch Fehler. Es gelingt uns auch immer besser, im Qualifying alles auf den Punkt zu bringen. Zudem verstehe ich den McLaren viel besser als zu Beginn und kann mögliche Probleme genauer einschätzen.

Welche Tipps würdest du DTM-Debütanten geben – worauf kommt es am meisten an?

Training ist alles. Das Niveau in der DTM ist extrem hoch. Da hilft nur viel Fahrzeit, sonst wird man nicht besser und kann nicht mithalten. Wichtig ist es auch, sich abends mit den Ingenieuren zusammenzusetzen und gemeinsam zu überlegen, was man verbessern kann. Man braucht aber Geduld und muss immer dranbleiben, dann klappt das auch in absehbarer Zeit mit guten Ergebnissen.

Ein großer Fan von Dörr Motorsport ist Bodybuilder-Legende Markus Rühl: Welche Fitness-Tipps hat er parat?

Markus ist super nah am Team und passt perfekt zu uns. Er hat an jedem Wochenende immer mal wieder kleine Tipps für mich, wie man sich auf ein Rennen optimal vorbereitet und an seiner Fitness arbeiten kann. Gerade bei den heißen Wetterverhältnissen auf dem Lausitzring hat er mir super Ratschläge gegeben, wann und was man als Sportler trinken sollte. Das war bei den Temperaturen im Auto eine große Hilfe.

Welche Rolle spielt Timo Glock in deiner Entwicklung?

Von Anfang an hat Timo mir ungemein geholfen. Für mich war in der DTM anfangs vieles neu, während Timo sehr viel Erfahrung mitgebracht hat. Das hat sich ausgezahlt und dem ganzen Team geholfen. Inzwischen bin ich auf einem sehr guten Level und wir harmonieren als Teamkollegen richtig gut. Wir tauschen uns regelmäßig aus: Jeder bringt seine Erfahrungen ein, das passt sehr gut.