Samstag, 20. Juni 2026

Jubel im Doppelpack: Debüt-Sieg für die Holzem-Zwillinge

  • Schubert Motorsport-Piloten gewinnen erstmals im ADAC GT Masters
  • BMW-Doppelpodium durch Zimmermann/Fourie von FK Performance Motorsport
  • Haupt Racing Team-Duo Reis/Gjerdrum komplettieren im Ford das Podium

Sieg nach langer Durststrecke: Sandro und Juliano Holzem jubelten
überschwänglich über ihren Debüt-Erfolg
Foto: ADAC-Motorsport

Die lange Wartezeit hat ein Ende: Sandro und Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) haben am Dekra Lausitzring ihr erstes ADAC GT Masters-Rennen gewonnen. Die Zwillingsbrüder lagen im BMW M4 GT3 Evo am Ende 3,141 Sekunden vor ihren Markenkollegen Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport). Für das Traditionsteam Schubert Motorsport war es der 14. Sieg im ADAC GT Masters. Das Podium komplettierten Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. „Mir fällt ein sehr großer Stein vom Herzen. Wir haben oft gezeigt, dass wir im Stande sind zu gewinnen und waren auch oft nah dran, hatten aber immer wieder Pech. Vielen Dank an unser Team für die gute Strategie und das tolle Auto“, jubelte Sandro Holzem. Sein Zwillingsbruder strahlte ebenfalls: „Es ist wie ein Bann, der endlich gebrochen wurde. Wir sind sehr glücklich. Wir haben so lange auf diesen Sieg gewartet und die Performance war immer da. Endlich haben wir es geschafft. Ich habe in meinem Stint versucht, die Pace zu halten und keinen Fehler zu machen und bin sehr erleichtert, dass unsere Leistung nun endlich belohnt wurde.“

Der Dekra Lausitzring war zum Start des ersten Endurance-Rennens der Saison noch feucht nach einem Regenschauer, die Temperaturen waren mit 26 Grad Luft und 32 Grad Asphalt ebenfalls etwas abgekühlt. Sandro Holzem, der das Rennen von Startplatz eins aus in Angriff nahm, blieb unangefochten an der Spitze gefolgt von Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) im Ford und Zimmermann im BMW. Dahinter ging Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 an Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - more than Racing) im Porsche 911 GT3 R vorbei. Die erste Boxenstopp-Phase wirbelte das Feld etwas durcheinander. Während sich fast alle Teams für den längeren Stopp mit Reifenwechsel entschieden, blieben Schubert Motorsport und der Ford Mustang von Reis/Gjerdrum auf den älteren Pneus, was das Haupt Racing Team-Duo auf Platz zwei nach vorne spülte – unmittelbar vor Teamkollege Niklas Kalus (21/Duisburg/Haupt Racing Team), der den Ford von Blum übernommen hatte. Im Zweikampf touchierte Kalus die Wand und musste sein Auto schließlich abstellen. Von hinten näherte sich aber bereits Fourie im BMW und kämpfte nahezu seinen gesamten Stint gegen Gjerdrum um Rang zwei. „Wir haben diese starke Pace im Rennen nicht erwartet, beschweren uns aber natürlich nicht darüber. Das Auto war in guter Verfassung in diesen Bedingungen“, erklärte Fourie. „Wir waren wirklich schnell auf den neuen Reifen, aber die Luftverwirbelungen hinter dem Ford haben es knifflig gemacht, eine Überholmöglichkeit zu erhalten. Und fairerweise muss ich sagen, dass Emil auch sehr gut verteidigt hat.“

Nach der zweiten Boxenstopp-Phase blieben die späteren Sieger an der Spitze, bekamen mit kalten Reifen allerdings zunächst Druck von Zimmermann. Dahinter kam Tabellenführer Hirsiger auf Rang drei aus der Box, da Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen/beide Razoon - more than Racing) im Porsche 911 GT3 R an der Boxeneinfahrt ohne Benzin liegengeblieben waren. Die daraus resultierende Safety-Car-Phase schob das Feld wieder eng zusammen und Reis, der nun seinerseits mit frischen Reifen auf seinem Ford Mustang unterwegs war, arbeitete sich an Hirsiger heran und ging schließlich vorbei. „Ich wusste aus dem vergangenen Jahr, dass es ein großer Vorteil ist, am Ende die frischen Reifen zu haben. Zumal es zur ersten Boxenstopp-Phase noch etwas feucht war und es damit schwieriger gewesen wäre, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das Safety Car hat natürlich dazu beigetragen, dass ich nochmal angreifen konnte“, erklärte Reis. „Ich bin sehr glücklich. Endlich haben wir es aufs Podium geschafft, nachdem die Saison sehr hart für uns verlief, weil wir deutlich mehr Pace in der Tasche gehabt haben und das nie zeigen konnten.“

Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) wurden schließlich Vierte und verteidigten ihre Tabellenführung. Platz fünf ging an Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) in einem weiteren BMW vor Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing) im Porsche 911 GT3 R. Lokalmatador Simon Connor Primm (21/Großschirma) und sein Teamkollege Robin Rogalski (25/POL/HGL Racing) wurden im Audi Siebte, Alain Valente (29/CHE)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW kamen auf Platz acht ins Ziel. Dahinter lagen Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA/beide Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 Evo, die Top-10 komplettierten John Paul Southern (24/USA)/Jonas Karklys (36/LIT/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2.

Das zweite Endurance-Rennen des ADAC GT Masters auf dem Dekra Lausitzring wird am Sonntag ab 15:05 Uhr live auf Sport1 im Free TV übertragen. Im Stream ist es auch bei Joyn, ServusTV ON und auf youtube.com/adacmotorsports zu sehen. Auf dem Youtube-Kanal des ADAC und Joyn gibt es morgens auch das Qualifying ab 8:30 Uhr live.


ADAC GT Masters: Sandro Holzem rückt am Dekra Lausitzring auf Startplatz 1 nach vorne

Sandro Holzem erbt Pole-Position nach Entscheidung der Rennleitung
Foto: ADAC-Motorsport

Sandro Holzem (22/Polch/Schubert Motorsport) wird in seinem BMW M4 GT3 Evo das erste Rennen des ADAC GT Masters auf dem Dekra Lausitzring von Startplatz eins aus in Angriff nehmen. Der 22-Jährige hatte sich auf die zweite Startposition qualifiziert und rückt nun eine Position nach vorne. Der eigentliche Qualifying-Sieger Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) geht von Rang zwei aus ins Rennen. Er erhielt nachträglich eine Grid-Penalty für das Blockieren eines anderen Fahrzeugs während des Zeittrainings.

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Rookie Blum fährt auf dem Dekra Lausitzring zur Pole

Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) hat es geschafft: Der Rookie hat sich auf dem Dekra Lausitzring die Pole-Position gesichert. In seinem Ford Mustang GT3 wartete er lange an der Box und setzte erst gegen Ende des Qualifyings die Bestzeit von 1:20.346 Minuten. „Wir sind spät rausgefahren, haben dem Reifen Zeit gelassen, denn wenn der Asphalt so heiß ist, geht nur eine Runde. Auf diese eine haben wir gesetzt und das hat zum Glück funktioniert“, strahlte Blum, der eine klare Ansage an die Konkurrenz schickt. „Wir waren auf Pole, wir waren Zweite und Dritte im Rennen, nur der Sieg fehlt noch. Wir wissen, dass der BMW und der Lamborghini sehr stark sind hier, gerade wenn das Rennen länger wird. Aber wir werden das Beste aus unserem Paket herausholen und alles geben, damit es heute der erste Rennsieg für uns wird.“

#2 Kiano Blum / Ford Mustang GT3 / Haupt Racing Team
Foto: ADAC-Motorsport

Schon morgens zum Qualifying des ADAC GT Masters präsentierte sich der Dekra Lausitzring mit sommerlichen Temperaturen von 27 Grad. Die meisten Piloten warteten mit ihren schnellen Runden bis zum Ende des Zeittrainings, so auch Sandro Holzem (22/Polch/Schubert Motorsport). Er fuhr in seinem BMW mit 0,095 Sekunden Rückstand auf die zweite Startposition. Rang drei sicherte sich sein Markenkollege Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport). Dem aktuell Meisterschaftszweiten fehlten 0,206 Sekunden zur Spitze.

Den vierten Startplatz erzielte Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Im bestplatzierten Porsche 911 GT3 R war er 0,304 Sekunden hinter der Bestzeit. Sein Team Razoon – more than Racing gewann mit Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) im Vorjahr beide Rennen auf dem Dekra Lausitzring und hat auch von Platz vier gute Chancen auf ein starkes Ergebnis. 

Die Top-5 komplettierte Tabellenführer Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport). Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten, war er im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sehr früh auf der Strecke. „Ich bin grundsätzlich zufrieden, denn wir stehen etwa auf der erwarteten Position. Die Session lief solide und ich war am Limit dessen, was möglich war“, so Hirsiger. „Ich habe eine schnelle Runde zusammenbekommen, nur leider wurde ich auf meinem schnellsten Versuch von einem Konkurrenten blockiert. Sonst wären vielleicht noch die Top-3 möglich gewesen.“

Für das erste Endurance-Rennen des ADAC GT Masters der Saison auf dem Dekra Lausitzring ist Spannung garantiert. Temperaturen von über 30 Grad, zwei Boxenstopps mit Fahrerwechsel, Nachtanken und ein Reifenwechsel bringen viel Action. Ein drohendes Gewitter während des Rennens stellt die Teams und Fahrer vor zusätzliche Herausforderungen. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat ab 15:10 Uhr die Möglichkeit, das Rennen in voller Länge auf Joyn, ServusTV On und youtube.com/ADACMotorsports zu sehen. 

Quelle: adac-motorsport.de

Zweite DTM-Pole: Nicki Thiim mir bärenstarkem Qualifying am Lausitzring

Nicki Thiim hat sich am Samstagmorgen auf dem Dekra Lausitzring im Aston Martin Vantage GT3 mit einem bärenstarken Qualifying die Pole-Position gesichert. Er umrundete den 3,478 Kilometer langen Kurs in 1:19,463 Minuten und stellte einen neuen Qualifying-Rundenrekord auf. Damit geht der Däne zum zweiten Mal von Startplatz eins aus in ein DTM-Rennen.

#7 Nicki Thiim (DNK / Aston Martin Vantage GT3 / Comtoyou Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

„Meine erste Pole-Position für Aston Martin in der DTM, das ist ein ganz besonderer Moment für mich. Für einen Dänen herrschen in der Lausitz an diesem Wochenende ungewohnt heiße Temperaturen. Auf genau solche Bedingungen habe ich mich zu Hause in der Sauna vorbereitet. Ich bin ein riesiger Fan vom Lausitzring und freue mich aufs Rennen“, sagte Thiim, der den Pirelli Pole Position Award aus den Händen von Riccardo Morteni, Head of Marketing Pirelli Germany, entgegennahm. Arjun Maini bestätigte seine guten Trainingsleistungen und belegte im Ford Mustang GT3 Rang zwei. Dahinter führt Lucas Auer als Dritter ein Mercedes-AMG-Trio an. Hinter dem Österreicher sicherte sich sein Markenkollege Jules Gounon Platz vier. Tabellenführer Maro Engel geht im Mercedes-AMG GT3 von Position fünf in das Samstagsrennen.

Bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad Celsius Lufttemperatur wurde das Qualifying am Samstagmorgen um 9:00 Uhr auf dem Lausitzring gestartet. In den letzten fünf Minuten des Zeittrainings schalteten die Fahrer in den Angriffsmodus. Thiim sorgte für den ersten Paukenschlag und stellte gut dreieinhalb Minuten vor Schluss einen neuen Qualifyingrekord auf, den er mit der Topzeit in seinem siebten Umlauf noch einmal unterbot. Maini gelang seine schnellste Runde kurz vor Schluss, kam aber nicht näher als 0,062 Sekunden an den Dänen heran. Die Top-Fünf-Piloten blieben unter der alten Qualifying-Bestzeit, das gesamte Feld lag innerhalb einer Sekunde.

Ergebnis Qualifying, 5. Saisonlauf, Dekra Lausitzring (Top-Five)

1. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), 1:19,463 Minuten

2. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +0,062 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,160 Sekunden

4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,250 Sekunden

5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0,362 Sekunden


Quelle: dtm.com


Freitag, 19. Juni 2026

ADAC GT Masters: Sandro Holzem am Lausitzring Freitags-Schnellster

Sandro Holzem (22/Polch) hat sich in seinem BMW M4 GT3 Evo die Bestzeit des Freitags im ADAC GT Masters gesichert. Der Pilot von Schubert Motorsport setzte kurz vor Schluss der Nachmittagssession seine Zeit von 1:21.518 Minuten.

#56 Sandro Holzem BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

„Ich bin mit meiner Runde wirklich sehr zufrieden. Wir wissen, dass unsere Qualifying-Performance stimmt, das haben wir damit erneut unter Beweis gestellt“, freute sich Holzem, der sich sein Auto mit Zwillingsbruder Juliano teilt. „Im Fokus standen die Longruns in Hinblick auf die beiden Endurance-Rennen am Wochenende. Ich erwarte sehr schwierige Rennen bei diesen hohen Temperaturen. Es wird viel um Management gehen. Auch die Temperaturen im Auto werden mit rund 70 bis 80 Grad zum Ende des Rennens eine Herausforderung, bei der die Kondition eine wichtige Rolle spielt. Ich hoffe trotzdem, dass wir ein trockenes Rennen haben. Ich werde lieber durch meinen Schweiß als durch Regen nass.“

Wie überall in Deutschland, herrschten auch am Lausitzring hochsommerliche Temperaturen mit 34 Grad Luft- und 42 Grad Asphalttemperatur. Neben Holzem kam auch Tabellenführer Felix Hirsiger (28/CHE) sehr gut mit diesen Bedingungen zurecht. Er fuhr mit seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit 0,235 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Storm Gjerdrum (16/NOR/FK Performance Motorsport) fehlten in seinem BMW M4 GT3 Evo als Drittem 0,416 Sekunden zur Bestzeit. Im bestplatzierten Ford Mustang GT3 kam Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) auf Rang vier. Sein Abstand zu Holzem betrug 0,493 Sekunden. Die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/ Razoon - more than Racing). Ihm fehlten in seinem Porsche 911 GT3 R 0,507 Sekunden zur Spitze.

Lokalmatador Primm am Morgen vorne

In der ersten Session am Freitagmorgen setzte sich Lokalmatador Simon Connor Primm (21) aus Großschirma durch. Er fuhr in seinem Audi R8 LMS GT3 Evo eine Zeit von 1:22.080 Minuten und war damit neun Tausendstel-Sekunden schneller als Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Platz drei ging an Niklas Kalus (21/Duisburg/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. Vierter wurde Alain Valente (29/CHE), der das Wochenende am Lausitzring kurzfristig für FK Performance Motorsport im BMW absolviert. Die Top-5 des Vormittags komplettierte der Tagesschnellste Sandro Holzem.

Das Qualifying zum ersten Endurance-Rennen auf dem Lausitzring findet am Samstag um 8:25 Uhr statt und wird live auf youtube.com/ADACMotorsports und Joyn gestreamt. Das Rennen beginnt um 15:10 Uhr und wird noch zusätzlich von ServusTV On gezeigt.

Quelle: adac-motorsport.de