Mittwoch, 20. Oktober 2021

DTM 2022 - Ticketvorverkauf startet

DTM 2022 mit überarbeiteter, familienfreundlicher Preisstruktur und sensationellen Early-Bird-Rabatten

  •     Tickets für Portimão, Lausitzring, Nürburgring, Red Bull Ring und Hockenheim
  •     Exklusive Erlebnisse: Paddock und Pitwalk zu günstigen Tarifen hinzubuchbar
  •     DTM für die ganze Familie: Flatrate für Kinder und Jugendliche
  •     Early-Bird-Angebote: All-Inclusive-Pakete zum Hammerpreis im Oktober

Die DTM 2022 hautnah erleben - auf der Tribüne, im Fahrerlager und beim Pitwalk © DTM


Die DTM hautnah! Wie einzigartig das Erlebnis der spektakulären GT-Rennwagen und Weltklassepiloten von den Tribünen sowie im Fahrerlager und beim Pitwalk ist, haben die hoch spannenden Rennen der abgelaufenen Saison deutlich gemacht. Die fulminante Fortsetzung folgt 2022. Ab sofort startet der Vorverkauf für die kommende Saison. Tickets für die DTM gibt es künftig zum unschlagbaren Grundpreis, und die exklusiven Erlebnisse Paddock-Zugang und Pitwalk können zum günstigen Tarif hinzugebucht werden. So hat der Fan zu jeder Zeit maximale Flexibilität und Sicherheit.

Die DTM wird noch familienfreundlicher: Bei fast allen Rennen werden mit der neuen Jugend-Flatrate für alle Tage und Kategorien Familien deutlich entlastet. Heißt: Zum sehr günstigen Preis – in der Regel 10 Euro – kommen Jugendliche bis 14 Jahre zur DTM, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt und erleben das abwechslungsreiche Programm inklusive DTM Trophy, DTM Classic und Markenpokal-Rennen – vom Fan Village-Erlebnis inklusive Bühnenprogramm ganz abgesehen. Für den Vorverkaufsstart gelten besondere Early-Bird-Angebote. Für einige Veranstaltungen werden bis Ende Oktober sogar besonders günstige All-Inclusive-Pakete zum Hammerpreis angeboten, die nochmals bis zu 30% günstiger sind. Der Weg zu den Tickets ist ganz einfach: Der DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) ist nur einen Klick entfernt, alternativ genügt ein Anruf bei der DTM-Ticket-Hotline (01806 991166). Vielfältige Informationen und aktuelle News rund um die DTM liefert die Website DTM.com.

Mit dem Start des Vorverkaufs werden Tickets für die DTM-Rennwochenenden auf den Rennstrecken Portimão in Portugal (29. April-1. Mai), DEKRA Lausitzring Turn 1 (20.-22. Mai), Nürburgring (26.-28. August), Red Bull Ring in Österreich (23.-25. September) und Hockenheimring (7.-9. Oktober) verfügbar sein. Karten für Norisring (1.-3. Juli) und Spa-Francorchamps in Belgien (9.-11. September) kommen zu einem späteren Zeitpunkt in den Verkauf. Der Vorverkauf für die weiteren, noch nicht bestätigten Events startet ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt.

All-Inclusive-Pakete bis 31. Oktober bis zu 30 Prozent günstiger und absolut familienfreundlich

Ein echter Hammer für jeden DTM-Fan sind die All-Inclusive-Pakete bei einigen Rennen, die es so nur noch im Oktober zu reservieren gibt: Bis zu 30 Prozent beträgt die Vergünstigung. Neben dem Wochenendticket, das grundsätzlich immer auch den Freitag beinhaltet, ist der Zugang zum Paddock und Pitwalk bereits inklusive. Und als Weihnachtsbonus gibt es das Ganze als wertiges Fanticket mit DTM-Lanyard. Das Paket ist in ausgewählten Kategorien bereits ab 59 Euro und für Jugendliche (7 bis einschließlich 14 Jahre) als Flatrate bereits ab 7,50 Euro erhältlich.

Immer noch bis zu 20 Prozent Vergünstigung bescheren die Early-Bird-Angebote, bei denen Paddock und Pitwalk Zugang sowie das Fan-Ticket mit DTM-Lanyard jeweils zugebucht werden können. Die bei nahezu allen Rennen gültige Flatrate für Jugendliche (7 bis einschließlich 14 Jahre) kostet als Early-Bird-Ticket lediglich 8 Euro, ganz egal ob für einen Tag oder direkt alle drei Tage.

Kinder unter 7 Jahren haben in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person freien Eintritt.
 

Der vorläufige Rennkalender der DTM 2022:

1.     Autódromo Internacional do Algarve (POR), 29. April - 01. Mai 2022
2.     DEKRA Lausitzring Turn 1 (GER), 20.-22. Mai 2022
3.     TBA Europa, 03.-05. Juni 2022
4.     TBA Europa , 17.-19. Juni 2022
5.     Norisring (GER), 01.-03. Juli 2022
6.     Nürburgring (GER), 26.-28. August 2022
7.     Circuit de Spa-Francorchamps (BEL), 09.-11. September 2022
8.     Red Bull Ring (AUT), 23.-25. September 2022
9.     Hockenheimring (GER), 07.-09. Oktober 2022*

* vorbehaltlich Termin-Bestätigung

Dienstag, 19. Oktober 2021

Zakspeed setzt auch 2022 auf das ADAC GT Masters

  •     Traditionsteam bleibt fester Bestandteil des ADAC GT Masters
  •     Rennstall setzt auch 2022 zwei Mercedes-AMG GT3 Evo ein
  •     Zwei Mercedes-AMG GT4 sind zudem in der ADAC GT4 Germany geplant

Zakspeed auch 2022 im ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda


Einer der erfolgreichsten und renommiertesten Rennställe Deutschlands ist auch 2022 fester Bestandteil des ADAC GT Masters: Das Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing wird auch im kommenden Jahr mit zwei Mercedes-AMG GT3 Evo an der Serie teilnehmen und auch weiterhin zwei Mercedes-AMG GT4 in der ADAC GT4 Germany einsetzen. Vor dem vorletzten Rennwochenende der Deutschen GT-Meisterschaft am Wochenende in Hockenheim (22.–24. Oktober) liegt Zakspeed noch aussichtsreich im Titelrennen: Nach zwei Siegen in den letzten drei Rennen sind Igor Waliłko (24/PL) und Ex-Champion Jules Gounon (26/F) Tabellenfünfte.

„Es ist schön, schon vor dem Saisonende die Pläne für das kommende Jahr bekannt geben zu können. Wir sind bereits 2009 erstmals im ADAC GT Masters gestartet und freuen uns, dass die Serie weiterhin fester Bestandteil unseres GT-Programms ist“, sagt Teamchef Peter Zakowski. „In diesem Rahmen bleiben wir natürlich auch der ADAC GT4 Germany erhalten.“

Formel 1, Deutsche Rennsport-Meisterschaft, IMSA-Serie in den USA, FIA GT, DTM, V8-Star, STW und ADAC GT Masters: Die Liste der Rennserien, an der das 1968 gegründete Team schon teilgenommen hat, ist mehr als beeindruckend. 22 Titel und knapp 500 Rennsiege hat der Traditionstrennstall aus Niederzissen, der zwischen 1985 und 1989 auch in der Formel 1 startete, bisher eingefahren. Im ADAC GT Masters setzt der Rennstall seit 2014 auf Fahrzeuge von Mercedes-AMG, bereits im Folgejahr holte Zakspeed mit Sebastian Asch und Luca Ludwig den Fahrertitel.

Neben dem ADAC GT Masters wird Zakspeed auch wieder in der ADAC GT4 Germany antreten und weiterhin zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start bringen. Vor den letzten beiden Saisonläufen liegen dort Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (18/F) nach drei Saisonsiegen auf dem zweiten Gesamtrang. Nouet führt zudem klar in der Junior-Wertung. Daneben wird der Rennstall seine Aktivitäten auf europäischer Ebene mit einem Programm in der GT4 European Series ausbauen.

Wer die insgesamt vier Mercedes-AMG in den beiden ADAC Rennserien im Jahr 2022 pilotieren wird, gibt Zakspeed zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.


Montag, 18. Oktober 2021

Heißer Titelkampf: Endspurt der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim

  •  Audi-Duo Feller und Mies mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze
  •  Comeback von Aston Martin im ADAC GT Masters
  •  Fans auf den Tribünen und im Fahrerlager willkommen

Foto: Jens Hawrda


Knapper geht es kaum: Gerade einmal zwei Punkte beträgt in der Deutschen GT-Meisterschaft vor dem vorletzten Rennwochenende der Saison der Vorsprung der Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). In Hockenheim am kommenden Wochenende (22.–24. Oktober) spitzt sich der Titelkampf weiter zu. Die Fans können sich auf ein packendes Rennwochenende freuen, bei dem auch erstmals wieder Aston Martin mit dem Vantage GT3 am Start ist und noch mehr Abwechslung in das knapp 30 Supersportwagen große Feld bringt. Fans können die Rennen auf den Tribünen und im offenen und fanfreundlichen Fahrerlager verfolgen. Tickets für das Rennwochenende gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Das Tagesticket kostet für ADAC Mitglieder ab 22,50 Euro (für Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Die Favoriten

Der Vorsprung der Tabellenführer Feller/Mies schmolz zuletzt kräftig zusammen. Die Tabellenzweiten Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) liegen inzwischen fast gleichauf mit dem Audi-Duo. Nach fünf zweiten Plätzen in den vergangenen sechs Rennen haben die beiden Mercedes-AMG-Werksfahrer den lang ersehnten Sieg und die Tabellenführung im Visier. Keine einfache Aufgabe, denn der Mercedes-AMG GT3 ist in Hockenheim im ADAC GT Masters noch ohne Sieg. Audi kann hingegen auf eine andere Bilanz zurückblicken, mit acht Siegen ist Audi dort die erfolgreichste Marke. Mit Saisonsieg Nummer drei haben Titelverteidiger und Vorjahres-Hockenheimsieger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) sowie Ex-Meister Mathieu Jaminet (26/F) im Porsche 911 GT3 R von SSR Performance zuletzt ihre Titelambitionen untermauert. Mercedes-AMG hat mit den auf den Gesamträngen vier und fünf liegenden Raffaele Marciello (26/I)/Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) und Igor Waliłko (24/PL)/Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) noch zwei weitere schnelle Teams im Titelrennen. Hoffnungen auf den Sieg in Hockenheim machen sich die Lamborghini-Werksfahrer und Tabellensechsten Mirko Bortolotti (31/I) und Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team). Dem Huracán GT3 liegt die Strecke, dort fuhr Lamborghini im Jahr 2019 den vorerst letzten Sieg im ADAC GT Masters ein.

Die Strecke

Hockenheim ist Highspeed und im ADAC GT Masters Garant für spannende Rennen. Der ehemalige Formel-1-Kurs ist die längste und die zweitschnellste Strecke im Kalender. Vor der engen Spitzkehre nach der Parabolika steht der Tacho bei 270 km/h, dem höchsten Topspeed der gesamten Saison. Da halten Fahrer und Fans nicht nur in der Startrunde die Luft an.

Die Lokalmatadore

Markus Winkelhock steht wohl in der wichtigsten Woche seines Lebens: Am Sonntag gewann er zusammen mit den Ex-Champions Christopher Haase und Patric Niederhauser für Audi die 8 Stunden von Indianapolis. Noch wichtiger dürfte für den ehemaligen Formel-1-Fahrer aber ein Termin in dieser Woche vor seinem Heimspiel sein, denn seine Partnerin erwartet den ersten gemeinsamen Nachwuchs. Im ADAC GT Masters tritt er dann am Wochenende mit Florian Spengler (33/Ellwangen) im R8 LMS von Car Collection Motorsport an. Die beiden Schwaben präsentierten sich zuletzt bereits stark und fuhren am Sachsenring zum besten Saisonergebnis. Auf ein Heimspiel freut sich auch Porsche-Fahrer David Jahn (30, Team Joos Sportwagentechnik), 2016 Sieger auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs, aus dem nahe gelegenen Speyer. Audi-Sport-Pilot Dennis Marschall (25/Eggenstein) tritt in Baden genauso auf heimischem Terrain an wie sein Rennstall Rutronik Racing aus Remchingen. Ebenfalls auf ein Fahrzeug mit vier Ringen setzt Serienneuling und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Luca-Sandro Trefz (19/Wüstenrot, Montaplast by Land-Motorsport). Ein Heimrennen ist Hockenheim auch für Callaway Competition aus Leingarten bei Heilbronn, die den US-Dampfhammer C7 GT3-R in Hockenheim entwickelt haben. Einmal gewonnen hat bei seinem Heimspiel bisher das Küs Team Bernhard von Sportwagen-Star Timo Bernhard, das unter anderem mit Titelverteidiger und Vorjahressieger Christian Engelhart (34/Starnberg) antritt.

Die Fans

Für die Fans gibt es in Hockenheim auf den Tribünen und im offenen, fanfreundlichen Fahrerlager ein volles Programm: Audi zeigt den neuen R8 LMS evo II und den TCR-Rennwagen RS 3 LMS für die Saison 2022, BMW stellt seinen neuen M4 GT3 aus und Toyota, die erstmals in der ADAC GT4 Germany antreten, zeigt den GR Supra GT4. Ein Pflichtprogramm für die Fans sind die „Meet the Drivers“-Autogrammstunde (Samstag, 11.50 Uhr) sowie die populären Pitwalks (Samstag, 11.10 Uhr und Sonntag, 10.50 Uhr). Während der Open Pitlane am Samstagabend (ab 17.45 Uhr) können die Zuschauer das Online-Magazin „PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ live verfolgen (20 Uhr). Spannende Einblicke in die Boxengasse ermöglicht die eBay Box, aus der am Sonntag zudem die neueste Folge von „ADAC GT Masters Backstage“ gesendet wird. Spektakuläre Aussichten auf die Rennstrecke ermöglicht der rund neun Meter hohe eBay Tower. Ein Anlaufpunkt für ADAC Mitglieder im Fahrerlager ist die ADAC Vorteilswelt Lounge. Dort erhalten Clubmitglieder kostenlos Kaffee von Vorteilsweltpartner Eni, können ihr Handy aufladen oder im kostenlosen WLAN surfen. Zudem gibt es Informationen über das umfangreiche Angebot der ADAC Vorteilswelt.

Das Rahmenprogramm

Spektakulär ist das Rahmenprogramm in Hockenheim: Die ADAC GT4 Germany startet mit einem Rekordfeld und 33 Fahrzeugen von acht Marken – und auch in der ADAC TCR Germany gibt es Zuwachs und ein attraktives Feld von rund 20 Tourenwagen. Die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4 sorgen stets für viel Action und eine Titelentscheidung fällt bereits im Porsche Carrera Cup Deutschland: Der Markenpokal trägt in Hockenheim sein Finale aus.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Ricardo Feller (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): 

„Unsere Titelchancen sind auf jeden Fall da, aber es wird nicht einfach. Mein persönliches Ziel ist es, in Hockenheim zweimal in die Top 5 zu fahren und solide Punkte zu sammeln. Die Strecke liegt dem Audi gut, die R8 waren dort in der Vergangenheit immer ganz gut. Ich habe jedoch ein wenig Kopfschmerzen wegen der Mercedes-AMG, denn diese schätze ich dort sehr stark ein. Da die Strecke nicht weit von der Schweiz entfernt ist, sind dort immer viele Freunde, Gäste und auch die Familie vor Ort. Das motiviert mich zusätzlich. Ich reise deswegen immer sehr gerne zum ADAC GT Masters-Lauf in Hockenheim.“

Luca Stolz (Mercedes-AMG-Team Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo): 

„Wir wurden von vielen im Titelkampf schon abgeschrieben und jetzt sind wir wieder Tabellenzweite. Aber wir schauen immer noch von Rennen zu Rennen, dass wir gut performen und die Qualifyings stimmen. Wir wollen wieder um das Podium fahren, auch wenn hier nicht das beste Pflaster für Mercedes-AMG ist. Porsche ist dort meistens stark, Audi ist immer gut vertreten und die Corvette wird sich in Bestform zeigen. Aber es kann alles passieren. Wenn es ein nasses Rennen wird, werden die Karten sowieso neu gemischt. Ich hoffe, dass viele Fans kommen. Dann wird es ein gutes Wochenende.“

Albert Costa Balboa (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3 Evo): 

„Nach unserem Pech und meinem Fehler beim Start zum zweiten Rennen am Sachsenring wird es für uns im Titelkampf nicht einfach. Aber nichts ist unmöglich, denn es werden noch insgesamt 112 Punkte vergeben und unser Rückstand beträgt 31 Zähler. Wir geben nicht auf. Hockenheim ist ein guter Kurs für uns. Wir hatten schon im vergangenen Jahr dort ein gutes Auto, in diesem Jahr sollte es noch besser sein. Ich bin sehr motiviert und möchte Mirko und dem Team etwas zurückgeben, um unsere Titelchancen bis zum Finale zu wahren. Ich mag Hockenheim, die Strecke ist großartig und es kommen immer viele Fans.“

Freitag, 15. Oktober 2021

Aston Martin ist zurück im ADAC GT Masters

  • Prosport Racing setzt einen Aston Martin Vantage GT3 am Hockenheimring ein
  • Zwei Youngster teilen sich den Vantage GT3

Zurück im ADAC GT Masters: Aston Martin Vantage GT3
Foto: ADAC-Motorsport

James Bond ist zurück im Kino und die bevorzugte Fahrzeugmarke des berühmtesten Geheimagenten der Welt ist zurück in der Deutschen GT-Meisterschaft. Das Team Prosport Racing aus der Eifel setzt beim sechsten Saisonlauf am kommenden Wochenende am Hockenheimring (22.–24. Oktober) einen Aston Martin Vantage GT3 ein und sorgt damit im rund 30 Supersportwagen großen Feld für noch mehr Markenvielfalt. Die Fans können sich auf ein packendes Rennwochenende freuen, mit einem abwechslungsreichen Programm auf der Rennstrecke und im offenen Fahrerlager. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Gesteuert wird der Aston Martin von zwei Youngstern: Tim Heinemann (23/Fichtenberg) und Salman Owega (16/Köln) wechseln sich im Vantage GT3 ab. Beide Fahrer starten erstmals in der Deutschen GT-Meisterschaft, sammelten aber in dieser Saison im GTC Race im Rahmen des ADAC Racing Weekend bereits viel GT-Erfahrung. Owega gewann dort den SemiPro-Titel, Heinemann den Pro-Titel. Mit Owegas Einsatz kommt es zu einem Geschwisterduell im ADAC GT Masters. Bruder Jusuf Owega fährt aktuell für Phoenix Racing einen Audi R8 LMS.

Zur Vorbereitung hat Prosport am vergangenen Mittwoch mit dem V8-Boliden auf dem Hockenheimring getestet. Zuletzt war Aston Martin 2019 im ADAC GT Masters am Start. Nachdem Prosport zuletzt am Sachsenring ein erfolgreiches Comeback in der ADAC GT4 Germany gefeiert hat und für den ersten Aston Martin-Sieg in der Serie sorgte, folgt nun der GT3-Einsatz in der Deutschen GT-Meisterschaft.

Teamchef Christoph Esser: „Wir gehen ohne Druck an den Start. Nach dem durchwachsenen Jahr 2019 haben wir uns auf die Fahne geschrieben, 2022 wieder mit GT3-Fahrzeugen durchzustarten. Am Hockenheimring fällt nun der Startschuss für uns. Die Tests am Mittwoch hatten aufgrund des Regens keine große Aussagekraft. Wir haben dementsprechend keine Erwartungshaltung. Je weiter vorne wir in diesem Feld von mega-etablierten Fahrern landen, desto besser. Die Jungs sollen einfach Spaß haben. Je nachdem, wie es in Hockenheim läuft, entscheidet sich dann, ob wir auch am Nürburgring an den Start gehen.“

Tim Heinemann: „Vor neun Jahren habe ich als Knirps auf der Tribüne in Oschersleben gesessen und beim ADAC GT Masters zugeschaut. Nun selber dabei zu sein und gegen so starke Konkurrenten mit all den Werksfahrern anzutreten, davor habe ich großen Respekt. Nur mitrollen im Feld wollen wir aber auch nicht. Wir wollen schon zeigen, was wir können und wollen das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Aber es wird sehr schwierig.“

ADAC GT4 Germany mit Rekordfeld und Neuzugang Toyota in Hockenheim

  • Starkes Feld mit 33 Fahrzeugen von acht Marken auf dem Hockenheimring
  • Toyota GR Supra GT4 gibt Debüt in der ADAC GT4 Germany
  • Kreutzpointner-Zwillinge mit Comeback in einem BMW

Jacqueline Kreutzpointner (li.) und Alesia Kreutzpointner
starten im BWM in der ADAC GT4 Germany
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany geht mit einem Rekordfeld in das vorletzte Rennwochenende der Saison 2021. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg werden vom 22. bis 24. Oktober 33 Sportwagen von acht Marken am Start stehen, darunter erstmals auch Toyota mit dem GR Supra GT4. Noch nie zuvor waren in einer deutschen Serie mehr GT4-Fahrzeuge am Start. Zuschauer sind in Hockenheim sowohl auf den Tribünen als auch im Fahrerlager herzlich willkommen. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder auf adac.de/motorsport bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag live bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport übertragen, NITRO zeigt die Highlights im Free-TV.

Zum spektakulären Feld zählt auf dem Hockenheimring auch ein Toyota GR Supra GT4, der von Ring Racing eingesetzt wird. Der von den vierfachen Le-Mans-Siegern Toyota Gazoo Racing in Köln entwickelte Rennwagen tritt erstmals in der ADAC GT4 Germany an. Am Steuer des Supra wechseln sich die beiden Belgier Antoine Potty und Nico Verdonck ab. Der Auftritt des Toyota geschieht vor dem Horizont weiterer Einsätze in der Saison 2022 der ADAC GT4 Germany. „Die ADAC GT4 Germany zählt zu den Top-Meisterschaften. Es ist an der Zeit, dass der GR Supra GT4 auch auf dieser Bühne zeigt, was er kann“, blickt Florian von Hasselbach von Toyota Gazoo Racing Europe voraus. Fans können sich auf dem Hockenheimring auf ein weiteres Highlight freuen. Toyota wird einen weiteren GR Supra GT4 im Fahrerlager präsentieren und lässt dabei einen genauen Blick auf den Rennwagen zu.

Ihr Comeback in der Serie geben in Hockenheim die Zwillinge Alesia und Jacqueline Kreutzpointner, die den BMW M4 GT4 von Driverse pilotieren. Die „Racing Twins“ waren bereits 2020 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Der Name Kreutzpointner ist im Motorsport vor allem durch Vater Fritz ein Begriff. 1991 startete „Fritz K.“ gemeinsam mit Michael Schumacher im Werks-Mercedes bei den 24 Le Mans.

Weitere Frauenpower gibt es bei Hofor Racing by Bonk Motorsport. Der Rennstall bringt einen dritten BMW an den Start, den die siebenfache ADAC GT Masters-Laufsiegerin Claudia Hürtgen und Michael Fischer aus Österreich pilotieren. Beide geben ebenfalls das Comeback in der ADAC GT4 Germany. Auch das Team AVIA Sorg Rennsport kehrt in die Serie zurück. Der Rennstall aus Wuppertal bietet einen BMW für den amtierenden Meister Nicolaj Møller Madsen und den Finnen Philipp Miemois auf. Beim Saisonfinale auf dem Nürburgring wird das Team erneut in der ADAC GT4 Germany am Start stehen.

Auch die Porsche-Fraktion erhält auf dem Hockenheimring Zuwachs. Erstmals mit dabei ist das Team Van Berghe, das ein 718 Cayman GT4 für ein erfolgreiches Junior-Gespann aufbietet. Mit dem Gaststart will sich Van Berghe für einen möglichen Einsatz in der ADAC GT4 Germany 2022 präsentieren. Ebenfalls neu in der Serie ist Speed Monkeys, das einen Porsche für Jacob Riegel und Dennis Richter einsetzt. Auch hier geht der Blick schon auf die Saison 2022. Für das kommende Jahr plant Speed Monkeys mit bis zu zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany.

Drei Teams verdoppeln ihr ADAC GT4 Germany-Engagement beim Rennwochenende in Hockenheim. W&S Motorsport bringt im badischen Motodrom einen weiteren Porsche an den Start. Das Black Falcon Team Textar setzt neben dem bekannten Porsche auch noch einen Mercedes-AMG GT4 ein. Außerdem ist Prosport Racing mit einem zweiten Aston Martin Vantage GT4 dabei.