Freitag, 2. Juli 2021

Extra-Spektakel: DTM fährt durch Steilkurve des Lausitzer Triovals

  • Vollgas statt Vollbremsung: überhöhte Kurve ersetzt Kurvengeschlängel
  • Willkommen zurück, DTM-Fans: Zuschauer am Samstag und Sonntag erlaubt
  • DEKRA Lausitzring vom 23. bis 25. Juli zweite Station der DTM 2021

DTM fährt am Lausitzring durch die Steilkurve © DTM

Zur Rückkehr der Zuschauer an die Rennstrecke bietet die DTM auf dem DEKRA Lausitzring eine besondere Attraktion: Die GT-Rennwagen werden am zweiten Rennwochenende vom 23. bis 25. Juli durch die erste Steilkurve des Lausitzer Triovals donnern. Statt am Ende der Start-Ziel-Geraden scharf abzubremsen und nach links in ein Kurvengeschlängel einzubiegen, werden die Weltklassepiloten der DTM 2021 auf dem Gas bleiben und durch die 300 Meter lange Linkskurve jagen. Das Besondere: Die erste Kurve, der so genannte Turn 1, weist einen Neigungswinkel von fast sechs Grad auf. Steilkurven sorgen im Rennsport für eine besondere Faszination bei Fahrern und Fans. Der 2000 eröffnete Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, ist die einzige deutsche Rennstrecke mit Steilkurven, die aber nur extrem selten gefahren werden.

Das Extra-Spektakel auf dem Lausitzring präsentiert die DTM passend zur langersehnten Öffnung der Tribünen. Am Samstag und Sonntag zu den beiden Rennen der DTM können die Tribünen zu einem Drittel ausgelastet werden. Tickets können im Vorverkauf im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01806 991166 erworben werden.

Die Einzigartigkeit des DEKRA Lausitzrings: ein echter Leckerbissen für Fans

Die Einbeziehung von Turn 1 erfolgt vorbehaltlich der Erteilung der Homologation der Streckenerweiterung durch den Automobil-Weltverband FIA. Die Steilkurven-Variante misst eine Länge von 4,575 Kilometer und ist damit nahezu genauso lang wie der 4,570 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs, eine Konfiguration mit zwei Infield-Sektionen ohne Steilkurven.

„Wir wollen die Einzigartigkeit des DEKRA Lausitzrings nutzen und den DTM-Fans exklusiv dieses Extra-Spektakel heuer und auch in den kommenden Jahren bieten“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Das wird ein atemberaubendes, unvergessliches Erlebnis, wenn die Fahrer mit Highspeed diesen Kurs meistern müssen – Rennaction pur! Die Streckenführung ist ein absolutes Highlight, ein Novum für alle Fahrer und alle Motorsport-Fans, egal ob endlich wieder hautnah auf den Tribünen oder weltweit vor den Bildschirmen.“

Um sich auf die neue Herausforderung der Steilkurve einzustellen, erhalten die DTM- und DTM-Trophy Piloten am Freitagmorgen ein zusätzliches, freiwilliges Training.

Auch die weiteren Rennserien der DTM-Plattform – DTM Trophy, DTM Classic Tourenwagen Legenden, der neue BMW M2 Cup und erstmals die Ferrari Challenge Deutschland – werden die Streckenvariante inklusive Turn 1 unter die Räder nehmen.


Freitag, 25. Juni 2021

DTM am Lausitzring und in Zolder mit Zuschauern

  • Lausitzring vom 23. bis 25. Juli: jeweils 10.000 Zuschauer am Samstag und Sonntag
  • Zolder vom 06. bis 08. August: Tickets für alle drei Tage erhältlich

DTM Lausitzring 2019
Foto: Jens Hawrda

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Saisonauftakt zur DTM 2021 springt auch die Zuschauer-Ampel auf Grün: Bei den nächsten beiden DTM-Rennwochenenden vom 23. bis 25. Juli auf dem DEKRA Lausitzring und vom 06. bis 08. August im belgischen Zolder kehren die Zuschauer endlich wieder auf die Tribünen zurück. Das mit den jeweiligen Behörden erarbeitete Zuschauer-Konzept ermöglicht auch aufgrund reduzierter Tribünenkapazitäten am Lausitzring bis zu 10.000 Fans und in Zolder bis zu 5.000 Fans pro Tag zu begrüßen.

Die DTM 2021, die erstmals mit spektakulären GT-Rennwagen von Audi, BMW und Mercedes sowie Ferrari, Lamborghini und McLaren ausgetragen wird, war am vergangenen Wochenende (18. bis 20. Juni) mit zwei spannenden Rennen in ihre 35. Saison gestartet. Am Samstag gewann der 19-jährige Red Bull-Junior Liam Lawson aus Neuseeland im Ferrari als jüngster DTM-Sieger aller Zeiten, am Sonntag setzte sich an seinem 25. Geburtstag der Südafrikaner Kelvin van der Linde im Audi durch und wird als Tabellenführer in die Lausitz reisen.

Zutritt zum zweiten DTM-Rennwochenende auf dem Lausitzring erhalten geimpfte, genesene und negativ auf Covid-19 getestete Personen. Auf den Sitzplätzen besteht keine Maskenpflicht, ansonsten ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung auf dem gesamten Veranstaltungsareal verpflichtend. Der Zutritt zum Fahrerlager ist aufgrund der geltenden Auflagen aktuell nicht möglich.

Für den Besuch der dritten Station der laufenden DTM-Saison auf dem Circuit Zolder rund 70 Kilometer westlich von Aachen sind 5.000 Zuschauer pro Tag zugelassen. In zwei Zonen besteht für Fans die Möglichkeit, sich entweder im Umfeld der Tribüne 3 oder im beliebten Waldareal um die Tribüne 6 zu bewegen. Der Zutritt zum Fahrerlager ist aktuell leider auch in Zolder nicht möglich.

„Wir können es gar nicht erwarten, endlich wieder Fans bei der DTM begrüßen zu können. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Monza ist die Zulassung von Besuchern am Lausitzring und in Zolder ein großartiges Signal für alle Fans der DTM“, freut sich Benedikt Böhme, Geschäftsführer der DTM-Organisation ITR.

Tickets können ausschließlich im Vorverkauf im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket-Hotline 01806 991166 erworben werden.

IDM Superbike 1000: Hertrampf stellt Ducati in die Startaufstellung

Hier ein Foto aus der Vergangenheit in dem X.Forres die Ducati in der IDM bewegte
Foto: Jens Hawrda

Das Team um Denis Herrampf aus Nordhorn hat für die Zukunft einen Clou in petto. Er lässt eine Ducati Panigale V4R an den Start rollen. Fahrer wird Daniel Kartheininger sein. Weil Ducati kein Partner des IDM-Industriepools ist, bekommt das Team, das HRT 100 heißt, aber keine Punkte. „Wunschziel ist, dass wir die Panigale im Rahmen des Truck-Grand-Prix vom 16. bis 18. Juli laufen lassen.“ Problem: Kartheininger hat die rote Diva bei Testfahrten beerdigt. Es ist einiger Aufwand nötig, um sie wieder aufzubauen. Wäre ein neues Motorrad nicht angebrachter? „Das bekommen wir nicht, denn es gibt keine mehr. Aber trotz globaler Lieferschwierigkeiten haben wir am vergangenen Samstag einen neuen Rahmen erhalten“, klärt Hertrampf auf.

Neben dem Truck-Grand-Prix stehen die IDM in Assen und das Hockenheim-Finale auf der Einsatzliste. Hockenheim aber nur, wenn der letzte Lauf zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft (DLM) auf dem Nürburgring gecancelt wird. Momentan steht er nämlich auf wackeligen Füßen. Wenn er durchgeführt, wird das Team HRT 100 aber auf jeden Fall dort antreten. „Das ist eine Sache der Ehre. Wir sind in der Serie fest eingeschrieben.“

Quelle: idm.de


Dienstag, 22. Juni 2021

IDM startet am Schleizer Dreieck vor Publikum

Foto: Jens Hawrda

Das Saisonhighlight der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) am Schleizer Dreieck steht: Am IDM-Wochenende vom 23. bis 25. Juli sind zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Zuschauer zugelassen. Endlich dürfen sie wieder an die legendäre Rennstrecke pilgern. Weite Felder, knackige Kurven, eine provisorische Boxengasse, eingeschworene Fans und gelebte Emotionen machen die Rennen auf der einzigen Naturrennstrecke Deutschlands immer wieder zu einem besonderen Erlebnis.

„Wir haben aus Schleiz grünes Licht bekommen, dass wir die Veranstaltung wie geplant durchführen können. Die Inzidenzwerte sind so weit gesunken, dass kein Fan zu Hause bleiben muss“, sagt Serienmanager Normann Broy.

Im „Grünen Wohnzimmer“ von Thüringen wird Rennsport gelebt wie sonst kaum in Deutschland. Als die IDM vor zwei Jahren zum bis dahin letzten Mal in Schleiz stattfand, verfolgten knapp 30.000 Zuschauer die Rennen vor Ort. „Für unsere Fahrer ist das eine einzigartige Atmosphäre“, so Broy, der hinzufügt: „In Schleiz ist alles ein bisschen anders, ein bisschen nostalgisch, ein bisschen verrückt. Aber das macht den Reiz aus. Und wir wünschen uns, dass es 2021 wieder so wird.“

An den Start gehen die IDM-Klassen Superbike 1000, Supersport 600, Supersport 300 und Sidecar. In der Königsklasse IDM Superbike 1000 liegt Lokalmatador Julian Puffe, der direkt aus Schleiz stammt, auf dem sechsten Platz in der Gesamtwertung und hofft, auf seiner Heimstrecke einen Schritt nach vorn machen zu können. In der Nachwuchsklasse IDM Supersport 300 will der Schleizer Micky Winkler seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Umrahmt wird das Programm von den Entscheidungen im Pro Superstock Cup dem Twin Cup und dem Yamaha Cup.


Mercedes-AMG Motorsport startet mit Podiumserfolgen in die DTM-Saison

Startphase: 5 Mercedes-AMG GT3 führen das Feld an
Foto: Mercedes-Motorsport

Beim Saisonauftakt der DTM im italienischen Monza hat Mercedes-AMG Motorsport eine erfolgreiche Rückkehr in die Rennserie gefeiert. Im ersten der beiden Sprintrennen fuhren Vincent Abril (MCO) und Maximilian Götz (GER) in den Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team HRT auf die Ränge zwei und drei und sorgten so beim Comeback sogleich für Podestplatzierungen. Als Dritter des Sonntagsrennens legte Lucas Auer (AUT) mit der Startnummer #22 des Mercedes-AMG Team WINWARD einen weiteren Podiumserfolg nach.

  • Erfolgreiche Rückkehr von Mercedes-AMG in die DTM
  • Rennen 1: Platz zwei und drei für Mercedes-AMG Team HRT #5 und #4
  • Rennen 2: Platz drei für Lucas Auer vom Mercedes-AMG Team WINWARD

Der traditionsreiche Autodromo Nazionale Monza bildete den Schauplatz für das Comeback von Mercedes-AMG in der DTM. Eine Serie, die die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach mit 11 Fahrer-, 14 Team- und sieben Herstellertiteln entscheidend mitgeprägt hat. Beim ersten von insgesamt acht Saisonevents gelang den Fahrern der Mercedes-AMG Teams mit einer starken Performance in Qualifying 1 ein sehr guter Auftakt. Vier Mercedes-AMG GT3 belegten im Zeittraining die ersten vier Plätze. Schnellster Pilot war Vincent Abril, der sich in der #5 des Mercedes-AMG Team HRT die erste Pole Position der DTM-Saison sicherte. Nach dem fliegenden Start, bei dem Abril souverän die Führung verteidigte, lagen zwischenzeitlich sogar fünf Mercedes-AMG GT3 an der Spitze. Aus diesem Quintett blieb das HRT-Duo Abril und Maximilian Götz (#4) im weiteren Verlauf klar auf Podiumskurs. Bis zur Mitte des Rennens führte Abril das hochkarätig besetzte Feld an. Beim vorgeschriebenen Reifenwechsel konnte der Verfolger jedoch aufschließen. Kurz nach der Rückkehr auf die Strecke musste Abril den späteren Rennsieger schließlich passieren lassen und wurde Zweiter vor seinem Teamkollegen Götz. Nach 50 Minuten bescherten sie damit Mercedes-AMG im ersten DTM-Rennen seit 2018 ein Doppelpodium. Mit Daniel Juncadella in der #8 des Mercedes-AMG Team GruppeM Racing auf Platz fünf und Maximilian Buhk in der #18 des Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport auf Rang sieben fuhren zwei weitere Mercedes-AMG GT3-Piloten die ersten Meisterschaftspunkte der Saison ein.

DTM-Rückkehrer Daniel Juncadella, Mercedes-AMG GT3
Foto: Mercedes-Motorsport

Rennen 2: Podiumserfolg für Mercedes-AMG Team WINWARD

Im Qualifying für das zweite der beiden 50-minütigen Rennen platzierten sich fünf Mercedes-AMG GT3 auf den Rängen sechs bis zehn der Startaufstellung. Das Duo des Mercedes-AMG Team WINWARD, Lucas Auer (#22, AUT) und Philip Ellis (#57, SUI) fand am besten in die ersten Runden und blieb zunächst auf Top-6-Kurs. Die Mercedes-AMG Teams setzten diesmal auf vergleichsweise frühe Boxenstopps. Diese Taktik zahlte sich vor allem für Auer aus. Nachdem alle Fahrer den vorgeschriebenen Reifenwechsel absolviert hatten, fand sich der erfahrene DTM-Pilot auf Rang drei wieder. Im Anschluss absolvierte der Österreicher weiterhin konstant schnelle Runden auf dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs und überquerte schließlich als Dritter die Ziellinie. Teamkollege Ellis sorgte als Sechster am Ende für ein gutes Teamergebnis beim Mercedes-AMG Team WINWARD. Bei den beiden Fahrzeugen des Mercedes-AMG Team HRT machte sich das Erfolgsgewicht, mit dem Abril und Götz nach ihren Podestplätzen vom Vortag ins Rennen gegangen waren, bemerkbar. Als Zehnter holte Götz am Ende dennoch einen weiteren Meisterschaftspunkt.

Stimmen nach dem Rennwochenende:

Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT (#5): „Ich bin richtig happy! Ich freue mich für das Team, für Mercedes-AMG und natürlich auch über meine eigene Leistung! Ein Podium zum Auftakt fühlt sich immer super an, vor allem in einer so kompetitiven und hochkarätigen Rennserie. Darauf können wir aufbauen.“

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT (#4): „Ein sehr tolles Ergebnis und ein toller Einstand für das gesamte Team und auch für uns Fahrer. Wir sind mit einer etwas anderen Reifenstrategie unterwegs gewesen, weil wir am Ende des Rennens noch Reserven haben wollten. Das ist uns gelungen und ich konnte schnell nach vorne aufschließen. Mit dem dritten Platz zum Auftakt bin ich sehr zufrieden.“

Lucas Auer, Mercedes-AMG Team WINWARD (#22): „Unsere Strategie war super. Wir haben uns einen frischen Satz Reifen für den zweiten Teil des Sonntagsrennens aufgespart und das war entscheidend. So konnten wir einen Undercut fahren. Das war die Grundlage für den Podiumserfolg, vielen Dank ans Team!“