Montag, 31. August 2015

Stimmen der Audi-Piloten zum Rennwochenende in Moskau

Audi feierte auf dem Moscow Raceway den siebten Saisonsieg in der DTM und verließ Russland als Spitzenreiter der Fahrer- und Herstellerwertung. Die Stimmen der Audi-Mannschaft.
Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 10 / Platz 1
„Moskau war für mich in diesem Jahr ein Ab und Auf. Freitag und Samstag waren wir nicht optimal aussortiert. So wurde ich im ersten Rennen nur Zehnter. Danach haben wir ein paar Kleinigkeiten verändert, die genau in die richtige Richtung gingen. Am Sonntag hatte ich ein tolles Auto und im Qualifying auch das Quäntchen Glück, das auch dazugehört, um die Pole-Position zu erobern. Der Start lief gut, ich konnte in den ersten drei Kurven meine Position behaupten und mich dann absetzen. Im Anschluss habe ich das Rennen kontrollieren können.“
Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Ausfall / Platz 3
„Der Pokal und der Champagner für den dritten Platz am Sonntag gehören meinen Mechanikern, die diesen Erfolg mit ihrem Einsatz überhaupt erst möglich gemacht haben. Auch wenn ich mit meiner Kollision am Samstag verantwortlich für die Nachtschicht war, werde ich meinen Fahrstil nicht ändern: Ich bin Rennfahrer mit Leidenschaft und wenn sich die Möglichkeit zu einem Überholmanöver bietet, dann werde ich sie nutzen – das hat sich auch nach 15 Jahren in der DTM nicht geändert. In der Meisterschaft ist weiter alles sehr dicht zusammen. Das werden noch drei spannende Rennwochenenden für die Motorsport-Fans.“
Jamie Green
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 4 / Platz 5
„Nach fünf Nullnummern haben wir hier in Moskau mal wieder viele Punkte eingefahren und mit den Plätzen vier und fünf sogar den Abstand zur Tabellenspitze verkürzen können. Wir sind also wieder auf dem richtigen Weg. Unser Audi war an diesem Wochenende top. Mit so einem Auto wäre sogar noch mehr drin gewesen. Insbesondere am Sonntag. Leider hat der Boxenstopp nicht geklappt. Wenn wir in den nächsten Rennen einen ebenso starken Audi an den Start bringen, rechne ich mir im Saisonendspurt einiges aus.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 6 / Platz 8
„Ich habe ein schwieriges Wochenende erwartet. Und es wurde mein bislang härtestes in diesem Jahr. Immerhin habe ich dennoch ein paar Punkte mitnehmen können, die im Meisterschaftskampf noch sehr wertvoll sein können. Nach Platz sechs gestern habe ich am Sonntag mit viel Mühe Platz acht ins Ziel gebracht. Mehr war einfach nicht herauszuholen.“

Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #51) Platz 9 / Platz 9
„Moskau war mein erstes Rennwochenende in diesem Jahr, an dem ich in beiden Rennen gepunktet habe. Das ist so schlecht nicht. Aber am Sonntag wäre deutlich mehr drin gewesen als erneut Platz neun. Ich habe am Ende der ersten Runde einen Fehler gemacht und bin nach einem guten Start auf die siebte Position zurückgefallen. Unsere Strategie war vielleicht auch nicht die beste. So hatte ich plötzlich Pascal Wehrlein im Nacken und alle Hände voll zu tun, ihn hinter mir zu halten, was mir aber gelungen ist.“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Ausfall / Platz 14
„Meine Kollision am Samstag, als ich plötzlich quer auf der Strecke stand und getroffen wurde, war die schwerste meiner bisherigen Karriere. Deshalb war es gut, nur einen Tag später gleich wieder ins Auto zu steigen – das war wichtig fürs Selbstvertrauen. Die positive Erkenntnis dieses Wochenendes ist, dass unser RS 5 DTM auch mit reichlich Zusatzgewicht gut funktioniert und schnell ist.“

Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM #27) Ausfall / Platz 16
„Das Wochenende in Moskau war leider ein Abbild meiner bisherigen Saison: Der Knoten will einfach nicht aufgehen. Wir haben alles versucht und gekämpft und unser Potenzial gezeigt. Jetzt sind es noch sechs Rennen auf Strecken, die ich mag und auf denen ich schon gute Ergebnisse und Zeiten erzielt habe.“

Antonio Giovinazzi (AUTO TEST Audi RS 5 DTM #93) Platz 19 / 21
„Ein aufregendes Wochenende. Ich habe mich dank der tollen Unterstützung des Teams und von Audi bei meinem DTM-Debüt von Session zu Session gesteigert. Am Sonntag haben mir nur drei Zehntel zur Pole-Position meines Teamkollegen Mike (Rockenfeller) gefehlt. Im Rennen selbst wurde ich leider früh von einem Gegner getroffen und bin weit zurückgefallen. Danach hatte ich ein einsames Rennen. Meine Rundenzeiten waren gut und ich habe viel gelernt. Das war ein tolles Erlebnis, danke an alle für die Chance. Jetzt konzentriere ich mich wieder auf den Titelkampf in der Formel 3.“

Sonntag, 30. August 2015

Audi siegt und holt DTM-Führung zurück

  • Souveräner Erfolg für Mike Rockenfeller auf dem Moscow Raceway
  • Mattias Ekström nach Aufholjagd wieder an der Tabellenspitze
  • Audi erobert auch Führung in der Herstellerwertung zurück

Mike Rockenfeller siegt, Mattias Eksträm übernimmt die Meisterschaftsführung
Foto: Audi-Motorsport
Großer Tag für Audi auf dem Moscow Raceway: Mike Rockenfeller bescherte der Marke mit den Vier Ringen im zwölften Rennen mit einer souveränen Vorstellung den siebten Saisonsieg. Mattias Ekström holte sich mit Platz drei die Führung in der Fahrerwertung zurück. Und auch bei den Herstellern ist Audi nach dem Russland-Gastspiel der DTM wieder die Nummer eins.

26.000 Zuschauer (am Wochenende) sahen auf dem Moscow Raceway eine eindrucksvolle Leistung der Audi-Mannschaft. Obwohl er eines der schwersten Autos im Starterfeld fuhr, war Mike Rockenfeller am Sonntag nicht zu schlagen. Im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix sicherte sich der DTM-Champion des Jahres 2013 in einem spannenden Zeittraining den besten Startplatz und anschließend einen ungefährdeten Sieg mit 4,132 Sekunden Vorsprung auf Bruno Spengler (BMW)
 
„Knapp wurde es nur in der ersten Kurve“, sagte Mike Rockenfeller nach seinem zweiten Sieg auf dem Moscow Raceway. „Ich bin etwas schlechter gestartet als Bruno (Spengler) und musste etwas riskieren, um ihn hinter mir zu halten. Zum Glück hat das geklappt. Mein Team hat mir heute ein perfektes Auto hingestellt, das genauso war, wie ich es brauche. Vielen Dank dafür!“
 
Wie einen Sieg feierte das Audi Sport Team Abt Sportsline den dritten Platz von Mattias Ekström. Sein Red Bull Audi RS 5 DTM musste nach dem Unfall im ersten Rennen am Samstag über Nacht wieder aufgebaut werden. Zudem wurde der Schwede in der Startaufstellung wegen der Kollision von den Sportkommissaren um drei Positionen zurückversetzt.
 
Das hinderte den Schweden nicht daran, sich von Startplatz fünf auf Rang drei und damit auf das Podium zu kämpfen. Zehn Minuten vor Rennende überholte er nach einem rundenlangen Duell den BMW von Maxime Martin. „Ich habe gestern gelernt, etwas geduldiger zu sein, das hat sich heute ausgezahlt“, sagte Ekström nach seiner Aufholjagd, mit der sich der Audi-Pilot die am Samstag verlorene Führung in der Fahrerwertung zurückholte. „Bedanken muss ich mich bei meinen Mechanikern, die mir über Nacht wieder ein perfektes Auto hingestellt haben und dann auch noch den schnellsten Boxenstopp abgeliefert haben. Einfach klasse!“
 
Jamie Green komplettierte im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg den insgesamt starken Audi-Auftritt auf dem Moscow Raceway. Der Brite lag fast das gesamte Rennen über unmittelbar hinter Mattias Ekström und versuchte in der letzten Runde, ebenfalls noch Maxime Martin zu überholen. Es blieb jedoch bei Platz fünf.
das Podium vom Sonntagsrennen in Moskau
Foto: DTM-Media
Rennergebnis Rennen 2 (Top-Five):


1. Mike Rockenfeller (Audi),
2. Bruno Spengler (BMW),
3. Mattias Ekström (Audi),
4. Maxime Martin (BMW),
5. Jamie Green (Audi).


Meisterschaftsstand Fahrerwertung (Top-Five):


1. Mattias Ekström  126 Pkt.
2. Pascal Wehrlein  120 Pkt.
3. Edoardo Mortara 110 Pkt.
4. Jamie Green         103 Pkt.
5. Bruno Spengler      85 Pkt.

Erster Saisonsieg für Abt-Audi-Duo Van der Linde/Wackerbauer

  • Audi setzt sich auf dem Sachsenring knapp gegen Bentley durch
  • Bachler reduziert im Porsche seinen Rückstand auf die Tabellenspitze
  • Dominic Jöst/Florian Scholze bauen Gentlemen-Tabellenführung mit Sieg aus

siegen am Sonntag für Audi Kelvin van der Linde (l.) u. Stefan Wackerbauer
Foto: ADAC-Motorsport
ADAC GT Masters-Titelverteidiger Kelvin van der Linde (19, ZA) beendete auf dem Sachsenring eine lange Durststrecke. Zusammen mit Stefan Wackerbauer (19, Landshut/beide C.Abt Racing) fuhr der Südafrikaner im Audi R8 in einer Hitzeschlacht bei 35 Grad zum ersten Saisonsieg. Das Audi-Duo setzte sich in einem spannenden Zieleinlauf mit knappen 0,6 Sekunden Vorsprung gegen Clemens Schmid (25, A)/Fabian Hamprecht (20, Hagen/beide Bentley Team HTP) durch, die im Bentley Continental erstmals den Sprung auf das Podium schafften. "Mir fehlen die Worte", jubelte Van der Linde, der seinen Sieg aus dem vergangenen Jahr wiederholte. "Der Sachsenring ist meine Lieblinsrennstrecke, es könnte nicht perfekter laufen als heute." Für viel Spannung im Titelkampf sorgten Klaus Bachler (24, A) und Martin Ragginger (27, A/beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport). Durch Rang drei im Porsche 911 eroberte Bachler den zweiten Tabellenrang zurück und verkürzte seinen Rückstand auf die Tabellenführer Sebastian Asch (29, Ammerbuch)/Luca Ludwig (26, Bonn/beide Team Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG vier Rennen vor dem Saisonende auf 23 Punkte. Asch/Ludwig schieden nach Lenkungsdefekt aus.

Schneller Boxenstopp bringt Audi die Führung

Perfekte Boxenarbeit und eine optimale Strategie sicherten dem Audi-Team von Christian Abt den ersten Saisonsieg. Nach dem Start hielt sich Van der Linde auf Rang drei hinter Bachler im Porsche und Hamprecht im Bentley. Eine optimale Boxenstrategie brachte den Audi dann nach dem Fahrerwechsel in Führung. Van der Linde stoppte später zum Fahrerwechsel als die Kontrahenten, dazu stand der R8 kürzer an der Box.
Bentley macht Druck bis ins Ziel, aber Wackerbauer im Audi bleibt cool
Foto: ADAC-Motorsport
Wackerbauer setzte sich so nach dem Boxenstopp knapp vor Schmid im Bentley und Ragginger im Porsche. Der Bentley-Fahrer machte bis zum Rennende Druck auf den führenden Audi, musste sich aber schließlich um knappe 0,6 Sekunden geschlagen geben. "Der Sieg war vor allem eine tolle Teamleistung. Wir hatten in diesem Jahr bisher nicht viel Glück, doch hier ist uns nun endlich der Durchbruch gelungen. Endlich hat es mit dem Sieg geklappt. Ich hoffe es geht auch in Zandvoort in drei Wochen so weiter", jubelte Van der Linde.
 
"Es ist unglaublich, endlich haben wir es geschafft", freute sich Wackerbauer nach seinem Debütsieg. "Der Schlüssel zum Sieg war der späte Boxenstopp nach perfekter Vorarbeit von Kelvin. Damit konnten wir die Konkurrenz überholen und die Führung übernehmen. Endlich hat sich die harte Arbeit vom Team in den vergangenen Monaten ausgezahlt."
 
So hart umkämpft wie die Spitze war auch Rang drei. Ragginger musste sich gegen Attacken von Luca Stolz (20, Brachbach) wehren und brachte den 911 schließlich auf Rang drei ins Ziel, Stolz und Maximilian Buhk (22, Dassendorf/beide Bentley Team HTP) belegten Rang vier. Bachler holte am Sachsenring sieben Punkte auf die Tabellenspitze auf. "Ich bin nun in Schlagdistanz zu den Tabellenführern und werde weiterhin alles geben. Zu Ende ist die Saison erst beim Finale in Hockenheim", sagt der Österreicher über den Titelkampf.
 
Hari Proczyk (39, A)/Andreas Simonsen (25, S/beide HP Racing) fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG vor Florian Stoll (34, Rickenbach)/Marc Basseng (36, Löbau/beide kfzteile24 MS RACING) im Audi R8 auf Rang fünf. Lokalmatador Philip Geipel (28, Plauen) und Rahel Frey (29, CH/beide YACO Racing) fuhren im Audi R8 auf Rang sieben vor den Samstags-Laufsiegern Dominik Baumann (22, A) und Jens Klingmann (25, Leimen/beide BMW Sports Trophy Team Schubert), die sich im BMW nach einem schwierigen Qualifying von Startplatz 13 noch auf Rang acht nach vorn kämpften. Als Tabellendritte haben Baumann/Klingmann nun 31 Punkte Rückstand auf die Tabellenführer. Jordan Lee Pepper (19, ZA)/Nicki Thiim (26, DK/beide C.Abt Racing) beendeten das Rennen als Neunte vor der Corvette von Andreas Wirth (30, Heidelberg)/Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition).

Nissan Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung

Florian Scholze (42, München)/Dominic Jöst (36, Absteinach/beide MRS GT Racing) fuhren im Nissan GT-R in der Gentlemen-Wertung ein optimales Ergebnis ein. In Abwesenheit von Titelkontrahent Remo Lips siegte das Nissan-Duo am Sonntag vor Markenkollege Marc Gassner (24, Kempen/MRS GT-Racing) und baute somit die am Samstag übernommene Tabellenführung weiter aus.

das Podium vom Sonntag
Foto: ADAC-Motorsport
Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):
 
1. Stefan Wackerbauer/Kelvin van der Linde (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 
2. Clemens Schmid/Fabian Hamprecht (Bentley Team HTP-Bentley Continental GT3),
3. M. Ragginger/K. Bachler (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
4. Luca Stolz/Maximilian Buhk, (Bentley Team HTP-Bentley Continental GT3), 
5. Hari Proczyk/Andreas Simonsen (HP Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3).

Mike Rockenfeller holt Pole im spannenden zweiten Qualifying


Mike Rockenfeller holt Pole für Audi
Foto: Audi-Motorsport
Bei fantastischem Sommerwetter sahen die Zuschauer am Moscow-Raceway ein spannendes zweites Qualifying, in dem sich am Ende der Audi-Pilot Mike Rockenfeller als der Schnellste erwies. Zweitschnellster war sein Markenkollege Mattias Ekström vor den beiden BMW-Piloten Bruno Spengler und Maxime Martin. Fünfter wurde Audi-Fahrer Jamie Green vor Nico Müller (ebenfalls Audi) und dem schnellsten Mercedes-Piloten Gary Paffett. Für den Sieger des Vortages Pascal Wehrlein (Mercedes) reichte es nur für Platz elf.
 
Mattias Ekström wird aufgrund seiner Stafe vom Samstagsrennen um drei Plätze nach hinten versetzt und startet dann tatsächlich von Platz fünf.

Bachler schlägt zurück: Pole-Position im Porsche auf dem Sachsenring

  • Zweite Pole in Folge für den Tabellendritten Klaus Bachler
  • Porsche und Bentley teilen sich erste Startreihe
  • Tabellenführer Ludwig/Asch und Verfolger Baumann/Klingmann in Reihe sechs

Klaus Bachler holt Pole für das Sonntagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Klaus Bachler (24, A/GW IT Racing Team Schütz Motorsport) greift an: Der Österreicher fuhr im Porsche 911 auf die Pole Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Nach einem schwierigen ersten Rennen und Rang neun am Samstag fuhr Bachler zu seiner zweiten Pole Position in Folge bei einem Sonntagsrennen. Neben dem Tabellendritten startet der Bentley Continental von Fabian Hamprecht (20, Hagen/Bentley Team HTP), der zu seinem bisher besten Qualifyingergebnis fuhr. "Gestern hatten wir im Rennen Pech, heute sind wir belohnt worden", freute sich Bachler über die beste Ausgangsposition für den zwölften Saisonlauf. Das Rennen wird am Sonntag ab 13:00 Uhr live bei SPORT1 übertragen.

Schrecksekunde für den Tabellenzweiten Klingmann

Bachler hatte im Qualifying die richtige Taktik: Der Tabellendritte setzte bereits frühzeitig bei wenig Verkehr die Bestzeit. Sechs Minuten vor dem Ende wurde das Qualifying kurz nach einem Ausrutscher von Tomas Enge (38, CZ/Reiter Engineering) im Lamborghini Gallardo in das Kiesbett unterbrochen. Nach dem Restart unterbot kein Kontrahent die Rundenzeit des gelben Porsche.
 
Bachler fuhr früh im Training die Bestzeit
Foto: ADAC-Motorsport
"Unsere Taktik, früh auf die Strecke zu fahren hat gepaßt. Anschließend haben wir dann von der roten Flagge profitiert, sonst wäre es sicherlich noch sehr eng geworden", sagte Bachler.
 
Hinter dem Porsche und dem Bentley starten gleich vier Audi: Die R8 von Kelvin van der Linde (19, ZA), Christer Jöns (28, Ingelheim/beide C.Abt Racing), Edward Sandström (36, S/kfzteile24 MS RACING) und Nicki Thiim (26, DK/C.Abt Racing) gehen von den Startplätzen drei bis sechs ins Rennen. Thiim qualifizierte seinen Audi R8 für Startplatz drei, wurde aber aufgrund einer noch ausstehenden Strafe von der Veranstaltung auf dem Nürburgring um drei Startplätze zurückversetzt.
 
Eine Schrecksekunde erlebte Jens Klingmann (25, Leimen/BMW Sports Trophy Team Schubert), der Laufsieger vom Samstag im BMW Z4 GT3: Auf seiner letzten Runde drehte sich Klingmann und touchierte leicht die Streckenbegrenzung. In das Rennen startet der BMW-Pilot von Startplatz 13 vor seinem Teamkollegen Uwe Alzen (48, Betzdorf/BMW Sports Trophy Team Schubert). Mit Startplatz 13 geht Klingmann neben Tabellenführer Luca Ludwig (26, Bonn/Team Zakspeed) ins Rennen, der im Mercedes-Benz SLS AMG als Zwölfter startet.