Montag, 13. Juli 2015

Reaktionen aus dem BMW-Lager auf das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2015

die drei siegreichen BMW-Piloten vom Sonntag Spengler, da Costa und Farfus (v.l.)
Foto: BMW-Motorsport
BMW Motorsport hat im „Circuit Park Zandvoort“ ein historisches Rennwochenende erlebt. Am Samstag gelang den BMW DTM Piloten ein Siebenfachsieg. DTM-Champion Marco Wittmann (DE) errang den ersten BMW Triumph der Saison vor sechs seiner BMW Kollegen.
 
Am Sonntag fuhr António Félix da Costa (PT) zunächst zur ersten Poleposition seiner DTM-Karriere und legte dann im Rennen auch seinen ersten Sieg nach. Hinter ihm sorgten vier weitere BMW Fahrer für einen Fünffachsieg.

Hier erste Stimmen der BMW-Piloten nach dem Wochenende in Zandvoort:
 
erster DTM-Sieg für den überglücklichen Antonio Felix da Costa
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa
(BMW Team Schnitzer, So.: 1. Platz, Sa.: 2. Platz):
„Ich bin sprachlos. Was für ein fantastisches Wochenende. Mein erstes Podium in der DTM gestern war schon großartig. Aber der heutige Tag mit der Poleposition und meinem ersten Sieg war einfach nur perfekt. Ich genieße jeden Moment. Hinter mir liegt eine schwierige Zeit. Danke an BMW Motorsport für die Unterstützung – und natürlich auch Danke an die Jungs vom BMW Team Schnitzer. Jetzt freue ich mich riesig auf das Heimspiel für meinen Red Bull BMW M4 DTM in Spielberg.“

Augusto Farfus
(BMW Team RBM, So.: 2. Platz, Sa.: 4. Platz):
„Ich bin sehr froh, dass ich es diesmal auf das Podium geschafft habe. Ich hatte gestern gesagt, dass mit Zandvoort noch eine Rechnung offen ist. Diese habe ich heute beglichen. Ich hatte ein perfektes Auto und denke, dass ich in der zweiten Rennhälfte einen Tick schneller war als António vor mir. Aber auf dieser Strecke ist es nahezu unmöglich zu überholen. Glückwunsch an ihn zu seinem verdienten ersten DTM-Sieg und an BMW zu zwei fantastischen Ergebnissen. Wir sind nach dem schwierigen Saisonstart stark zurückgekommen.“
Bruno Spengler, zufrieden mit dem Wochenende
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler
(BMW Team MTEK, So.: 3. Platz, Sa.: 5. Platz):
„Ich freue mich sehr über den dritten Platz. Das Wochenende war für BMW einfach sensationell. Nach den harten Rennwochenenden zu Beginn der Saison haben wir uns zurückgekämpft. BMW Motorsport und mein Team haben tolle Arbeit geleistet. Mein Auto war heute perfekt. Leider habe ich nach dem Boxenstopp einen Platz verloren. Wir mussten ein bisschen warten, um kein ‚Unsafe Release’ zu riskieren. Dennoch war es ein toller Tag. Hoffentlich geht die Saison so weiter. Ich freue mich schon auf Spielberg.“
 
Timo Glock
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock
(BMW Team MTEK, So.: 4. Platz, Sa.: 6. Platz):
"Ich denke, ich kann mit dem, was wir heute erreicht haben, sehr zufrieden sein. Wir haben uns im Laufe des Rennwochenendes kontinuierlich gesteigert und ich hatte ein sehr gutes Auto. Vielen Dank dafür an meine Jungs vom BMW Team MTEK. Dank eines sehr guten Boxenstopps bin ich auf Platz vier nach vorn gekommen. Was mir insgesamt noch fehlt, ist das letzte Quäntchen im Qualifying, um weiter vorne starten zu können. Ich freue mich riesig für meinen letztjährigen Teamkollegen António. Ich denke, er war im Verlauf des Wochenendes der Schnellste. Er hat den Sieg verdient.“

Marco Wittmann
(BMW Team RMG, So.: 5. Platz, Sa.: 1. Platz):
„Das war für BMW und auch für mich ein super Wochenende. Ich habe mich über den Sieg am Samstag riesig gefreut. Auch am Sonntag wäre ein Podium drin gewesen, doch leider bin ich am Start hinter meinen BMW Kollegen hängen geblieben. Danach hatte ich harte, aber faire Zweikämpfe mit Miguel Molina. Bei der Kollision mit Lucas Auer habe ich mir leider das Fahrzeug beschädigt, aber mein Speed war auch danach noch gut. Allerdings war die Lücke zu meinen Vorderleuten einfach zu groß, um noch mehr ausrichten zu können.“

Maxime Martin
(BMW Team RMG, So.: 17. Platz, Sa.: 3. Platz):
„Das war eine unglückliche Situation, in der ich von Adrien Tambay getroffen wurde. Generell ging es im heutigen Rennen ziemlich hart zur Sache. Leider war ich einer der Leidtragenden und konnte keine weiteren Punkte sammeln. Insgesamt bleibt mir aber die gute Erinnerung an meinen Podestplatz im Samstagsrennen. Darüber freue ich mich nach wie vor sehr, genauso wie über die beiden großartigen Ergebnisse für BMW Motorsport.“

Tom Blomqvist
(BMW Team RBM, So.: 18. Platz, Sa.: 7. Platz):
„Mein Problem am Sonntag war nicht das Rennen, es war das Qualifying. Leider wurde ich in meiner schnellsten Runde aufgehalten und konnte nicht von der Position aus starten, auf der ich eigentlich hätte stehen sollen. So war es ein harter Tag. Insgesamt freue ich mich trotzdem über meine ersten DTM-Punkte am Samstag und das hervorragende Gesamtergebnis für BMW. Ich hoffe, wir können in Spielberg darauf aufbauen.“

Martin Tomczyk
(BMW Team Schnitzer, So.: DNF, Sa.: DNF):
„Mein Start war klasse, und ich habe fünf Plätze gut gemacht. Timo Glock lag direkt vor mir und ist Vierter geworden. Es war also eine Menge drin. Allerdings hat Lucas Auer auf seinen gebrauchten Reifen den gesamten Pulk etwas aufgehalten – und in solch einer Situation kommen dann eben einmal fünf oder sechs Autos eng zusammen. Ich steckte im Sandwich, wurde von hinten angeschoben und habe Miguel Molina berührt. Daraufhin hat sich dann die Verankerung meiner Motorhaube gelöst. Das war das Aus. Trotzdem war es insgesamt für BMW ein traumhaftes Wochenende, auch wenn ich natürlich gerne auch selbst Zählbares mitgenommen hätte. Dass mein BMW Team Schnitzer und mein Teamkollege António hier gewinnen konnten, freut mich sehr. Glückwunsch!“

Zandvoort zweites Rennen: Audi-Pilot Ekström mit starker Aufholjagd

  • Von Startplatz 16 auf Rang sieben beim DTM-Rennen in Zandvoort
  • Erste Punkte der Saison für Adrien Tambay
  • Jamie Green weiter Führender der Fahrerwertung
Mattias Ekström fuhr von Startplatz 16 auf Rang sieben
Foto: Audi-Motorsport
Vor 31.000 Zuschauern (am Wochenende) hat Audi in Zandvoort die Doppelführung in der DTM-Fahrerwertung und Platz eins in der DTM-Herstellerwertung behauptet. Audis Mann des Rennens am Sonntag war Mattias Ekström, der im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einer Aufholjagd glänzte.

Nach dem enttäuschenden Ergebnis am Samstag ließ der zweimalige DTM-Champion die Abstimmung seines RS 5 DTM für das zweite Rennen am Sonntag komplett ändern. Wegen eines Defekts am Kabelbaum konnte er jedoch im Warm-up keine Runde drehen und musste sich anschließend mit Startplatz 16 begnügen. Im Rennen hatte er jedoch eines der schnellsten Autos im Feld, machte insgesamt neun Plätze gut und sammelte sechs wertvolle Punkte.

„Heute war ich mit meinem Auto sehr zufrieden“, sagte der Schwede. „Ich hatte harte Duelle mit Pascal (Wehrlein) und Christian (Vietoris), die viel Spaß gemacht haben. Gut ist, dass ich den Rückstand in der Tabelle reduzieren konnte und wir für die nächsten beiden Rennen in Spielberg Gewicht abbauen.“

Seine ersten Punkte der Saison holte Adrien Tambay. Der Franzose hielt im Playboy Audi RS 5 DTM in der Schlussphase Gary Paffett im Mercedes-Benz in Schach und kam als Neunter ins Ziel. Mike Rockenfeller landete im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix knapp hinter Paffett auf Rang elf. Der DTM-Champion von 2013 zeigte von Startplatz 19 eine ähnliche Aufholjagd wie Mattias Ekström.

Enttäuschend verlief das Rennen für Miguel Molina und Jamie Green. Molina verteidigte im Teufel Audi RS 5 DTM am Start Platz fünf und konnte lange den Anschluss zu den leichteren BMW vor ihm halten. In der hektischen Phase nach den Pflicht-Boxenstopps wurde der Spanier aber von anderen Fahrern hart attackiert und fiel mit einem beschädigten Auto bis auf Rang zwölf zurück. Jamie Green blieb im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg auf Rang 13 ohne Punkte. Der Vorsprung des Gesamtführenden auf Mattias Ekström und Pascal Wehrlein schrumpft dadurch auf fünf Zähler.

Timo Scheider arbeitete sich im AUTO TEST Audi RS 5 DTM von Startplatz 22 auf Platz 15 nach vorn. Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) mussten nach Feindkontakten vorzeitig aufgeben.

Sonntag, 12. Juli 2015

Zandvoort zweites Rennen: BMW demütigt Konkurrenz erneut

Antonio Felix da Costa gelingt in der DTM erstmals der Sprung aufs oberste Treppchen
Foto: Jens Hawrda
Erste Poleposition, erster Sieg: António Félix da Costa (PT) hat einen perfekten Rennsonntag im „Circuit Park Zandvoort“ (NL) mit dem ersten Sieg seiner DTM-Karriere gekrönt. Dank eines perfekten Starts von der Poleposition verteidigte er im Red Bull BMW M4 DTM während des 60-minütigen Rennens die Führung und sah als Erster die Zielflagge.
Ihm folgten in Augusto Farfus (BR, Shell BMW M4 DTM), Bruno Spengler (CA, BMW Bank M4 DTM), Timo Glock (DE, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) und Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M4 DTM) gleich vier weitere BMW Piloten. Sie machten einen Tag nach dem historischen Siebenfachsieg im Samstagsrennen den dritten Fünffachsieg der DTM-Geschichte für BMW Motorsport perfekt.
 
Maxime Martin (BE, SAMSUNG BMW M4 DTM) und Tom Blomqvist (GB, BMW M4 DTM) kamen auf den Positionen 17 und 18 ins Ziel. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Parts M4 DTM) hatte nach seinem Ausfall am Samstag erneut Pech und musste nach einer Kollision vorzeitig aufgeben.

Pascal Wehrlein beendete das Rennen im bestplatzierten Mercedes-AMG C63 DTM auf Platz sechs.
 
Audis Mann des Rennens am Sonntag war Mattias Ekström, der im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einer Aufholjagd glänzte. Nach dem enttäuschenden Ergebnis am Samstag ließ der zweimalige DTM-Champion die Abstimmung seines RS 5 DTM für das zweite Rennen am Sonntag komplett ändern. Wegen eines Defekts am Kabelbaum konnte er jedoch im Warm-up keine Runde drehen und musste sich anschließend mit Startplatz 16 begnügen. Im Rennen hatte er jedoch eines der schnellsten Autos im Feld, machte insgesamt neun Plätze gut und sammelte sechs wertvolle Punkte.

„Heute war ich mit meinem Auto sehr zufrieden“, sagte der Schwede. „Ich hatte harte Duelle mit Pascal (Wehrlein) und Christian (Vietoris), die viel Spaß gemacht haben. Gut ist, dass ich den Rückstand in der Tabelle reduzieren konnte und wir für die nächsten beiden Rennen in Spielberg Gewicht abbauen.“
 
Seine ersten Punkte der Saison holte Adrien Tambay. Der Franzose hielt im Playboy Audi RS 5 DTM in der Schlussphase Gary Paffett im Mercedes-Benz in Schach und kam als Neunter ins Ziel. Mike Rockenfeller landete im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix knapp hinter Paffett auf Rang elf. Der DTM-Champion von 2013 zeigte von Startplatz 19 eine ähnliche Aufholjagd wie Mattias Ekström.
 
Enttäuschend verlief das Rennen für Miguel Molina und Jamie Green. Molina verteidigte im Teufel Audi RS 5 DTM am Start Platz fünf und konnte lange den Anschluss zu den leichteren BMW vor ihm halten. In der hektischen Phase nach den Pflicht-Boxenstopps wurde der Spanier aber von anderen Fahrern hart attackiert und fiel mit einem beschädigten Auto bis auf Rang zwölf zurück. Jamie Green blieb im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg auf Rang 13 ohne Punkte. Der Vorsprung des Gesamtführenden auf Mattias Ekström und Pascal Wehrlein schrumpft dadurch auf fünf Zähler.
 
Timo Scheider arbeitete sich im AUTO TEST Audi RS 5 DTM von Startplatz 22 auf Platz 15 nach vorn. Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) mussten nach Feindkontakten vorzeitig aufgeben.

Zandvoort Qualifying zweites DTM-Rennen: BMW weiter dominant


Antonio Felix da Costa holt seine erste DTM-Pole
Foto: Jens Hawrda 
Im Qualifying zum Rennen am heutigen Sontag setzt sich die gestern geteigte Dominanz von BMW fort. Wieder besetzt BMW die ersten beiden Startreihen komplett. Der zweite des gestrigen Rennen Felix Antonio da Costa holt die Pole vor Bruno Spengler und dem gestrigen Trainingsschnellsten Augusto Farfus. Von Platz vier wird der Sieger von gestern, Marco Wittmann starten.
 
Auf platz fünf geht mit Miguel Molina der erste Audi vor Pascal Wehrlein dem besten Mercedes-Piloten ins Rennen. Dann folgen Glock (BMW), Jucadella, Paffett und Vietoris (alle Mercedes).

Stimmen der Mercedes Fahrer nach dem ersten Rennen in Zandvoort

  • Top-10-Ergebnis für Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) in Zandvoort
  • Platz eins bis zehn trennen im Ziel neun Sekunden
  • Pascal Wehrlein: „Ich war mit dem Rennen ganz zufrieden, mit dem Ergebnis aber natürlich nicht.“
Die DTM gastiert an diesem Wochenende für die Saisonläufe sieben und acht auf dem niederländischen Dünenkurs in Zandvoort. Mercedes-AMG Pilot Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das erste Rennen des Wochenendes auf dem zehnten Platz.
 
Hinter Wehrlein überquerte der Brite Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) die Ziellinie als Elfter. Der Champion des Jahres 2005 lag bis kurz vor Schluss auf dem fünften Rang und hatte Chancen, sich noch weiter zu verbessern. Vom Führenden trennten ihn zu diesem Zeitpunkt rund dreieinhalb Sekunden. Im Kampf um Platz vier kam Paffett jedoch von der Strecke ab und fiel bis hinter Wehrlein zurück.
 
Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das Rennen auf Rang zwölf. Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM), Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) und Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) belegten die Positionen 15 bis 17.
 
Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) schied in der Startphase des Rennens nach einem Unfall aus. Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) stellte sein Auto im Schlussdrittel des Rennens aufgrund einer Beschädigung nach einem Unfall an der Box ab.

Pascal Wehrlein bester Mercedes-Pilot auf Platz 10
Foto: Mercedes-Motorsport
Pascal Wehrlein:„Mein Start war nicht optimal. Danach war mein Speed gut. Ich hatte eine Berührung mit Adrien Tambay, die aus meiner Sicht unnötig war. Ansonsten war ich mit dem Rennen ganz zufrieden, mit dem Ergebnis aber natürlich nicht.“

Gary Paffett in aussichtsreicher Position ausgeschieden
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett:
„Ich hatte einen guten Start. Ich war in der ersten Kurve außen neben Augusto. Aber er wurde nach außen gedrückt und genauso erging es mir. Leider konnte ich so keine Plätze gutmachen. So blieb ich auf Platz fünf. Ich blieb aber in DRS-Reichweite. Mein Ziel war es, ihn am Ende zu überholen, weil er etwas Schwierigkeiten mit den Reifen bekam. Ich hatte das DRS und er fuhr in Kurve sieben nach innen und bremste etwas früher. Ich schätzte seinen Bremspunkt falsch ein und berührte sein Heck. Das war es. Es war einfach Pech. Ich versuchte nicht, ihn dort zu überholen. Ich wollte nur nah dran sein. Das war schade.“

Christian Vietoris
Foto: Mercedes-Motorsport
Christian Vietoris:
„Es ist ein schwieriges Wochenende, das schon gestern schwer begonnen hat. Heute ging es leider so weiter. Die Plätze zehn, elf und zwölf sind nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Besonders nach dem Hoch auf dem Norisring. Morgen ist ein neuer Tag. Wir haben noch etwas Zeit, um am Auto zu arbeiten und dann greifen wir wieder an.“
 
Maximilian Götz:
„Nach meinen drei Strafplätzen vom Norisring haben wir heute im Qualifying einen Reifensatz für morgen gespart. Deswegen bin ich von hinten gestartet. Am Start konnte ich ein paar Plätze gutmachen und danach den Fahrern vor mir gut folgen. Leider scheine ich Platz 15 gebucht zu haben. Davon möchte ich wegkommen. Aber jetzt sortieren wir alles und dann greife ich morgen unter besseren Voraussetzungen wieder an. Der Rennspeed ist vorhanden. Wenn ich im Qualifying besser abschneide, sollte auch im Rennen mehr drin sein.“
 
Daniel Juncadella:
„Es war ein interessantes Rennen. Die erste Runde war etwas wild. Ich ging es hingegen ruhiger an und nach dem Safety Car war meine Pace richtig stark. Ich war schneller als die Fahrer vor mir. Es fühlt sich gut an, im Rennen schnell zu sein. Allerdings müssen wir das Qualifying in den Griff bekommen. Heute Morgen wurde ich behindert. Aber wenn wir ein bisschen mehr Glück im Qualifying haben und aus den Top-5 oder Top-10 starten, können wir auch ein besseres Ergebnis erzielen.“
 
Lucas Auer:
„Das war ein schwaches Rennen. Wir müssen überprüfen, ob irgendetwas am Auto gewesen ist. Es hat sich angefühlt, als ob etwas kaputt gewesen ist. In diesem Bereich herrscht noch ein bisschen ein Fragezeichen. Das müssen wir bis morgen analysieren.“
 
Robert Wickens:
„Ich weiß nicht, was am Start passiert ist. Ich wurde von hinten getroffen. Danach war das Auto so stark beschädigt, dass ich keinen Speed hatte und wir es aus dem Rennen nehmen mussten. Das war echt schade. Ein schlechter Tag und bislang ein schlechtes Wochenende.“
 
Paul Di Resta:
„Das war ein harter Einschlag. Ich glaube, ich habe leider ein Teil aufgesammelt. Woran auch immer es gelegen hat, ich konnte mit dem Lenkrad nicht lenken und bin auf Robert aufgefahren. Das Auto ist recht stark beschädigt. Ich hoffe, dass die Jungs es bis morgen reparieren können und möchte mich schon jetzt für ihre harte Arbeit bedanken. Hoffentlich kann ich morgen als Belohnung für ihre Arbeit ein gutes Punkteergebnis erzielen.“